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13/1 Wer hat an der Uhr gedreht? Kinder, wie die Zeit vergeht

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13/1
Wer hat an der Uhr gedreht?
Kinder, wie die Zeit vergeht. Gestern wurden sie gerade erst in den
Gemeindekirchenrat gewählt, heute gehören sie schon zu den Alten,
haben einige Haare weniger, etliche Erfahrungen mehr und sind
tatsächlich schon mehr als drei Jahrzehnte dabei. Als Morgenstern, noch
Pickert hieß und den Weg zur Schule suchte, prägte sie schon hier die
Kirchengemeinde. Die Rede ist von Heiko Böncker und Richard Lüpkes.
18/1
Das fängt ja gut an: Falscher Euro im Umlauf
Kaum ist der Euro da, da wird er schon gefälscht. Auf dem Neujahrsempfang
kursieren täuschend echte Euroscheine, auf denen als Nummern die Ereignisse
des Jahres 2001 vermerkt sind. Der Abend wäre so nett gewesen, hätte nicht die
anweisende Älteste mit Mitgliedern des Finanzausschusses die überschüssigen
Scheine eingesammelt , um sie bei der Sparkasse einzuzahlen. Motto: rettet
unseren Haushalt. Aber da haben wir uns eigentlich wirklich nicht zu
beschweren. Frau Schulz sorgt dafür, dass alle Rettungsarbeiten in guter und
sinnvoller Art und Weise geschieht. Also : uns geht’s doch GOLD.
20/1
Ganz oder gar nicht!
Die Radioübertragungen mit Radio Jade entwickeln sich zum Vabanque
Spie. Entweder ganz leise oder ganz laut, schallt es aus dem Radio. So
mancher Teil der Predigt verschwindet in den unendlichen Wellen des
Radios. Der Kirchenkreis und allen voran die Christuskirche versuchen
es noch ein letztes Mal und dann sehen wir weiter. Im Sommer 2003
entscheiden wir, ob wir noch senden aus unseren Kirchen.
12/2
Ja, wo laufen sie denn??
Der GKR hat fortlaufenden Erfolg, seit der Wahl haben sich schon einige
gewählte verabschiedet. Die Nächsten auf der Liste rücken weiter: Günther
Luyken, Hedda von Döhren, Ottfried Kunau, Eva Herbst stimmen seit neuestem
mit und Thorsten Stahlhut vertritt meistens einen der dauerverletzten
Jungspunte.
2/3
Sensation: Mike Oldfield in der Christus- und Garnisonkirche
Die Konzertreihe Schnittpunkte machts möglich. Tubular Bells, ein
Klassiker der modernen Popmusik wird in der Kirche aufgeführt. Zwar
nicht von Oldfileld aber dafür dennoch perfekt. Leider sind nur weinige
ZuhörerInnen da. Die Konzertreihe, die etwas besonderes ist, leidet
unter der mangelnden Resonanz. Nun wird Uwe Mahnken besondere
Musiker im Gottesdienst einsetzen.
10/3
Wenig in den Händen, aber längste Rede seiner Wilhelmshavener Zeit.
Das muß anders werden, seine Abschiedsrede im Gemeindeshaus sollte
eigentlich ganz kurz werden. Eine Dina 5 Seite war es nur, aber er kriegt keinen
Ton mehr raus. Man soll Ciao sagen, wenn es gerade gut läuft. Jan Janssen tut
dies und verlässt WHV in Richtung Kirchentag. Die Gemeinde sagt nicht leise
SERVUS, sondern veranstaltet eine anständige Abschiedsfeier. Die Gruppe
Transport spielt jazzige Kirchenmusik und der Chor sorgt für die nötigen
Tränen bei Maike.
15/3
Keine Angst, das kriegen wir auch ohne dich hin.
Wie gut, dass die Familienbildungsstätte als Leiter einen Journalisten
eingestellt hat. Wie gut, dass er zu unserer Gemeinde gehört. Wie gut,
dass er auch noch bereit ist, an der Gemeindezeitung Tandem
mitzuarbeiten. Wie gut, dass der Janssen jetzt ganz beruhigt sein kann.
Das kriegen wir schon ohne dich hin, geben wir ihm mit auf den Weg
nach Fulda. Hauptsache wir schreiben auch immer brav unsere Artikel,
die Rüdiger S. dann verwenden kann.
21/3
Das hat uns noch gefehlt: Asyl in der Kirche
Im Gottesdienst war es schon mehrmals Thema, nun wurde die Kirche
tatsächlich zum Fluchtpunkt, zum Asyl. ......wenn auch erst mal nur in
einem Theaterstück. Marco Stickel spielt in einem bewegenden Stück
einen Blumenverkäufer, der in die Kirche flüchtet. Zuschauer und
Zuschauerinnen werden hautnah ins Geschehen eingebunden. Sabine
Karasch inszeniert das Ein Personen Stück.
27/3
Die Südstadt lebt.
Es geht um Leiden und selbst eingefleischte Whvnerinnen erleben immer
altbekannte Orte ganz neu. Die rede ist von den Passionspunkten. Zum zweiten
Mal werden Leidenspunkte des Südstadt und der Innenstadt in der Karwoche
aufgesucht. Fachleute erzählen von der Geschichte des Ortes, Musiker
interpretieren den Ort und wir feiern mit einen großen Schar
Passionsandachten. Nun schon zum zweiten Mal und wohl nicht zum letzten
Mal.
31/3
Christuskirche online.
Angekündigt war es schon länger, jetzt ist es soweit. Seit der Osternacht
ist als erste Kirchengemeinde in WHV unsere Kirche mit einer
Homepage vertreten. Und die ist nicht von schlechten Eltern. Wenn auch
die Mutter unbekannt ist, der Vater zumindest heißt Uwe Mahnken und
hat große Arbeit geleistet. Großer Zuspruch von allen Seiten. Die EKD in
Hannover (das Zentralorgan der evangelischen Kirche) empfiehlt unsere
Seiten und eine schwäbische Übersetzungsmaschine in Heidelberg
überträgt das Ganze mal eben kurz ins würtembergische.
7/4
Große Erwartungen bestätigt: Prüfling überzeugt Oberkirchenrat.
Wir hatten es eigentlich nicht anders erwartet, aber trotzdem ist es mehr als
nett. Fast zwei Jahre war er hier. Jetzt endet die Zeit u.a. mit der
Examenspredigt und die ist nach Meinung der Prüfer mit das Beste, was es in
diesem Jahrgang gab. Also EINS und bitte sitzen sie bequem. Die Rede ist von
Lennart Krauel, der mittlerweile das ganze Examen in der Tasche hat, es GUT
bestanden hat und seit dem 4. Januar in F’groden in einem Junior Senior
Modell arbeitet. Herzlichen Glückwunsch.
8/4
Ist das teure Ding Schrott?
Die ersten Befürchtungen bestätigen sich nicht, aber das Problem zieht
sich bis heute durch. Immer wieder setzt unsere Orgel in Teilen komplett
aus und mehr als heiße Luft kommt nicht heraus. Nach ersten
Kostenschätzungen von über 40 000 Euro sind jetzt auch günstigere
Angebote eingetroffen. Der GKR entscheidet nächste Woche.
14/4
Neue Stars am Himmel der Innenstadtgemeinde
Von den alten war man es schon gewohnt, jetzt waren mal die neuen dran. Die
Pastoren alle unterwegs, da predigen eben zwei der vielen Lektoren, zumal der
eine (nicht nur aus Versehen auch noch ein Theologiestudium hat). Sabine
Wistuba und Rüdiger Schaarschmidt führen souverän durch den Sonntag
Gottesdienst. Mit Heiko Böncker predigt in drei Wochen der nächste Lektor
weil die Pastoren auf Konferfreizeit sind.
18/4
Neumodischer Kroams
Eine Konsequenz des Gemeindehaussanierung nimmt Konturen an.
Auch nicht unangefochten, so’n neumodischer Kroams. Nun ist es aber
soweit. Die Beschilderung wird durchgeführt. Alle paar Monate ein neues
Schild. Die freundliche gelbe Kirche leuchtet mittlerweile auch vor beiden
Kindertagesstätten. Dort auch noch verstärkt durch viele kleine bunte
Kinderhände. Eine freundliche Hinführung zu unseren Häusern.
10/5
Die Posaunen von Jericho waren nichts dagegen
Das gabs schon mehrmals. Das eine Mal ging Jericho dabei unter, das andere
Mal zog David mit Pauken und Trompeten in Jerusalem ein. Dagegen sind die
zwei Tage harmlos, die eine Frauengruppen mit Antje Morgenstern und Ute
Fink in Kirche und Gemeindehaus verbringen. Im Gemeindehaus wird
gehandwerkert und dann mit Trommeln in der Kirche eingezogen. Wir lernen
einen neuen Aspekt der Kirchenpädagogik kennen.
12/6
Wer die Wahl hat, hat die Qual
Ebenfalls zwei Tage lang dauert ein anderes erfreuliches Ereignis. Die
BewerberInnen auf die frei werdende Stelle der Leitung in der
Kindertagesstätte Inselviertel stellen sich vor. Nach viel Schweiß
unsererseits und bestimmt noch mehr Ängsten auf der anderen Seite,
müssen wir 14 Absagen schicken und freuen uns eine Zusage geben zu
dürfen. Frei nach dem Motto: Warum in die Ferne schweifen, wenn das
Gute ist so nah. Kerstin Reil wird neue Chefin im Haus.
19/6
Die Kleinsten sind unterwegs
Das hätte ich nicht gedacht, dass das so beeindruckend ist. Die Erzieherinnen
sind immer mal wieder überrascht und berührt, wenn sie mit ihren Kindern von
einem Besuch wiederkommen. In regelmäßigen Abständen machen die
Kindergartenkinder aus dem Christuskindergarten besuche bei
Gemeindemitgliedern. Manchmal ich es schwierig und vielleicht eine kleine
Überforderung, aber oft eben wie gehört, beeindruckend und anrührend. Wir
bleiben am Ball.
24/7
Guten Tag, ich bin.....
So ähnlich, wie mit dem ersten Sprung des Jahres ins kalte
Nordseewasser. Der erste Schritt kostet immer viel Überwindung, aber
dann ist es gut und macht Spass und hilft der Gemeindeentwicklung. Der
Besuchsdienst ist ein Volltreffer. Fast 15 Teilnehmerinnen treffen sich,
bilden sich fort und organisieren den Dienst.
Trotzdem Ärger gibt es auch: der GKR beschließt einstimmig, wer 75 ist,
der darf nun besucht werden und sollte nicht mehr selber besuchen.
Eine sinnvolle Entscheidung, aber wen es trifft, der nimmt es persönlich.
Verdenken kann man das wohl nicht, wenn doch die Zeit vorher gut war.
30/7
Abschiede
Die Gemeinde nimmt Abschied. Nicht nur Ortswechsel stehen an. Wir
verabschieden uns von Menschen, die in unserer Gemeinde mitgelebt und
gearbeitet haben. Stellvertretend seien aus dem Kirchenbüro Else Becker, aus
dem Pfarramt Albin Christmann und aus dem Chor Erika Schulte genannt. In
viele Familien greift der Tod ein und bestimmt das Leben neu. Auch an einem
fröhlichen Abend müssen wir wohl daran erinnern. Wir wünschen allen, die Ihre
Wege anders gehen müssen, Gottes Segen dabei.
26/9
Es kocht!
Nicht ohne Missverständnisse geht es bei der Neuverteilung der Arbeit
zu. Der neue Pastor wird beansprucht vom ältesten Kreis der Gemeinde
dem Gesprächskreis. Wer bringt sich wo und wie ein. Die Positionen
sind nicht klar. Die eine Seite fühlt sich zu Unrecht beansprucht, die
andere Seite zu Unrecht hinten angestellt. In der Adventszeit – klar
immer dann- kocht alles über. Jetzt sollen im Februar die neuen Wege
geklärt werden. Auf ein gutes und neues Miteinander.
27/9
Eine Ära geht zuende.
Das war nicht unproblematisch. Die alte Chefin der Kindertagesstätte
Inselviertel geht. Wir organisieren den Abschied und sie rechnet mit uns
ab, es ist nicht alles nur immer glänzend. Wir schlucken drei bis viermal
und fangen neu an.
2/11
Frauen an die Macht
Mit Macht wird das Lektorenamt bei uns nun von den Frauen besetzt, das
verspricht zumindest diesmal der neue Lektorenkurs,. Die Christus- und
Garnisonkirche ist immer mit vielen dabei, aber sieben ist ein neuer Rekord.
Überhaupt gehören die Lektoren und Lektorinnen zum festen Bestandteil der
Gottesdienstfeier. Zwischen 10 und 20 Aktive treffen sich einmal im Monat zum
Training. Und anmelden, eintragen in die Liste, das geht im Büro und
mittlerweile auch per Internet.
1/12
Kriminalpolizei und heiße Nadeln
Hallo Frank, Hier ist die Polizei, ich rufe an wegen Deinem
Handarbeitskreis! Oh nein, mir wird heiß und kalt, in was für
Machenschaften sind Frau Clausing und ihre älteren Jüngerinnen jetzt
wieder – im wahrsten Sinne des Wortes – verstrickt. Aber mein
ehemaliger Handballtrainer beruhigt mich, keine Angst, ich habe was für
Euch zum Verkaufen: Kunstlederjacken aus einer Beschlagnahmung.
Die nehmen wir natürlich gerne. Verkauft werden sie auch teilweise und
das Team überweist einen guten Batzen Geld an die Kindertagesstätten.
Ein Gerücht ist, dass aufgrund der Polizeikontakte die WZ zwei tage
später von feurigen Nadeln sprach.
3/12
Stellung beziehen
Theater die zweite. Nach Dreck gibt es nun eine Aufführung im Südschiff. Das
Stück Dossier Ronald Ackermann wird bewegend in Szene gesetzt. Stickel und
Rehberg in Bestform, lassen uns nicht nur das Thema Aids, sondern Krankheit
überhaupt hautnah spüren.
9/12
Das Küchenkommando rollt an
Wussten Sie eigentlich, dass Teile der Titanic in Varel am alten Hafen
angespült wurden? Dieses und ähnlich überflüssiges erfahren die
Mitarbeiterinnen des Kirchencafes auf ihrer weihnachtlichen Tour und
ihrem Halt im Spijök, einem abgedrehten Museum auf der anderen Seite
des Jadebusens. Frau Meyer schaut ganz entsetzt und Frau Bitschug
wird etwas unsicher bei derartigem Humor. Ansonsten lassen die 8 –10
Frauen sich nicht die Butter vom Brot oder die Handtücher aus der
Küche nehmen. Jeden Sonntag sorgen sie sich um ein Kirchencafe, das
seinesgleichen sucht. An normalen Sonntagen ist es mit 40 – 50
Menschen gut besucht.
19/12
Nur das traute hochheilige Paar traute sich raus.
Das war ein Wetter. Das war was. Und überhaupt:
Ein Ochse, der über den Esel schimpft, die vereinten Chöre, die ab jetzt als
vereiste getrost zu benennen sind und so wenig Gottesdienstbesucher am Heilig
Abend wie noch nie. Das Wetter schlägt Kapriolen, Der 4. Advent, der 24.12.
der Neujahrsnachmittag gehen in die Chronik als die tage ein, an denen nur
schlittschuhzerfahren Menschen das Haus verlassen haben. Nur obengenannter
Ochse war draußen und er begeisterte Kinder und Erwachsene gleichermaßen
beim Krippenspiel, das organisiert worden war von den Kindertagesstätten,
Marco Stickel und Bernhard, dem Busemann. Nach dem vergesslichen Engel
Gabriel jetzt also der alte und sehr nette Ochse Oskar Matull.
Das war 2002.
Dank an sie alle, für Ihre Arbeit, für ihre Mithilfe, für ihr Dasein, für ihr
Mitdenken, für ihre Aufbauarbeit.
Prost.
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