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Blasmusik mit Stimmung wie beim Kurkonzert

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Blasmusik mit Stimmung wie beim Kurkonzert
VON FRANZ MOSTERT
Rund zweihundert Heimbewohner erfreuten sich am
Samstag an flotten Blasmusikklängen. Die „Egerländer
Besetzung“
des
Ausbildungsmusikcorps der
Bundeswehr Hilden (Leitung
Hauptfeldwebel Dirk Wachtler), in der Besetzung mit
zwei
Klarinetten,
drei
Trompeten, zwei Posaunen,
Tenorhorn, Bariton, Tuba
und Schlagzeug, hatte wie in
den Jahren zuvor böhmische
und mährische Volksmusik
mitgebracht.
Das regnerische Wetter verhinderte jedoch das Promenieren zu den Polka-, Walzer- und
Marschrhythmen. Dafür fühlten sich die Besucher in Caféteria und angebautem Zelt wie unter den Arkaden von Karlsbad, wenn dort die Gäste Konzerte als Bestandteil des Genesungsprozesses genießen. „Wir möchten Abwechslung und Lebensfreude, vor allem unseren betagten Bewohner, vermitteln“, sagte Heimleiterin Monika Gladbach.
Und die Titel, die von den „Bundeswehr-Egerländern“ virtuos herübergebracht wurden? „Im
schönen Prag“, „Protenka“ im Stil der Moravanka-Blasmusik, „Auf der Vogelwiese“ und
„Egerland - Heimtaland“ wie zu Ernst Moschs Zeiten. Bei der „Glück-auf-Fantasie“ und Max
Oscheits „Im Zigeunerlager“ schwappte die Stimmung über. Vereinzelt wurde ein Tänzchen
gewagt.
Renate Moorkamp war bereits bei allen Blaskonzerten dabei: „Ich bin zwar Klassik-Fan, aber
hin und wieder höre ich auch gern sowas.“ Heimbewohner Ernst Müller erinnerte sich: „So
was haben wir jahrelang selbst gespielt.“ Zum Abschied hieß es im Viervierteltakt: „Ohne
Heimat ist die Welt nicht schön“.
Quelle:
Verlag: Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH
Publikation: Bergische Morgenpost Hückeswagen
Ausgabe: Nr.159
Datum: Montag, den 13. Juli 2009
Seite: Nr.10
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Reisen
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