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Anrechnungen – Was? - Wie? - Wer? - Warum? - Servus.at

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Anrechnungen – Was? - Wie? - Wer? - Warum?
Liebe Studienkolleg_innen der Politischen Bildung, eine Frage die sich uns allen im Studium
zumindest einmal stellt, ist: Welche Lehrveranstaltungen kann ich mir anrechnen lassen, wie geht
das, wer ist wofür verantwortlich und schließlich, wie gehe ich am besten vor?
Formales:
Formal gesehen sind die Studienservices, genau der Bereich Prüfungs- und Anerkennungsservice
für Anrechnungen zuständig, zu finden im Bankengebäude zweiter Stock. Dort bekommt ihr auch
die Formulare dafür. Auf dem Formular haben mehrere Anrechnungswünsche Platz. Deshalb ist es
gut sich vorher zu genau überlegen welche LVen ihr glaubt euch mittels Anrechnung ersparen zu
wollen und mit welchen LVen aus dem alten oder einem aktuellen Parallelstudium diese
anrechenbar sein könnten.
Ihr merkt schon an den vielen Konjunktiv Formulierungen, dass es weder einen Kanon gibt noch
eine klare Liste was bei wem wofür anrechenbar ist.
Wie nun?
Deshalb unser Tipp: Formular organisieren und dann, nachdem ihr euch die obigen Punkte überlegt
habt und die Anrechnungswünsche mit dem Studienvorsitz der PoBi, Thomas Spielbüchler,
besprechen. Warum das? Ganz einfach deshalb, weil es bisher immer gut war im Gespräch zu
klären was wofür anrechenbar ist. Schließlich kommen wir Studierende der PoBi aus sehr
unterschiedlichen Studien und in verschiedenen Studien haben auch ähnlich klingende LVen sehr
unterschiedliche Inhalte und es kommt bei der Anrechnung nicht auf den Titel der LV sondern auf
die Inhalte an. Wichtig ist daher sich gut vorzubereiten und nachzuschlagen, was in der LV gemacht
wurde, mit welchen Methoden, zu welchen Spezialbereichen etc. Das ist die Basis dafür ob die LV
wirklich anrechenbar ist, kurz ob das behandelt wurde, was Gegenstand und Inhalt der LV ist, die
ihr euch ersparen wollt.
Oft war es so und wird es wohl auch bleiben, dass nach dem Gespräch noch zu klären bleibt, was
der/die LV-Leitende dazu meint, er oder sie weiß sicher am besten, was in der LV geplant ist, daher
ist es gut wenn ihr ausführlich darlegt was in den LVen behandelt wurde.
Wenn dann eine Entscheidung gefallen ist, das Formular fertig ausfüllen und damit zur
Studienabteilung gehen. Die tritt dann wieder mit dem Studienvorsitz in Kontakt, aber der Vorteil
des indirekten Weges ist, dass ihr vorab informiert habt und damit alle Möglichkeiten genutzt habt
essentielle, oft entscheidende, Informationen zu geben, die auf dem Formular keinen Platz haben,
die Entscheidung aber massiv beeinflussen.
Fazit:
Es ist aber auch aus anderen Gründen ratsam diesen „Umweg“ zu gehen. Zum einen besteht die
Gefahr wenn ihr nur das Formular ausfüllt und an der Studienabteilung abgebt, dass die LV die ihr
anrechnen lassen wollt für eine LV angerechnet wird, die ihr gerne besucht hättet , zum anderen
lässt sich im Gespräch besser argumentieren und letztlich bietet sich die Möglichkeit zu reflektieren
was mehr wiegt, weniger Aufwand oder neue Perspektiven. Schließlich bieten viele der LVen der
PoBi bei ähnlichem Namen wie LVen im Rahmen anderer Studien doch speziell auf unsere
Profession zugeschnittene, Inhalte, Methoden und Zugänge.
So habe ich etwa gerne darauf verzichtet Makropolitik aus dem Soziologiestudium anrechnen zu
lassen, weil das LV Konzept erwarten ließ, dass ein eindeutig kritischerer und politischerer Zugang
gegeben sein würde. Das habe ich nicht einen Moment bereut.
Für die StV PoBi: Michael Schweiger.
Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung: pobi@oeh.jku.at
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Bildung
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