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Die modWSK ist ein Ersatzsteuergerät für Wandlerschaltgetriebe

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Die modWSK ist ein Ersatzsteuergerät für Wandlerschaltgetriebe wie sie in
Fahrzeugen des Typs KAT 1 verbaut wurden.
Dieses Steuergerät ersetzt folgende ZF Steuergeräte:
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6041 222 027
6041 222 028
6041 222 031
6041 222 034
und ist damit für WSK Baugruppen vom Typ 400 und 370 vorgesehen.
Durch seine extreme Flexibilität ist es der modWSK möglich die
Wandlerschaltkupplung auch an große Motoren oder Leistungssteigerungen
anzupassen .
Neben Netzwerkfähigkeit (bis hin zur Ferndatenübertragung) , SD-Card log und
umfangreicher Diagnosemöglichkeit zeichnet sich das Gerät insbesondere durch
seine Komponenten aus . Diese bestehen aus Industrieteilen und sind robust sowie
millionenfach erprobt . Eine erweiterte Programmierung ist jederzeit möglich da das
Grundprogramm in einem Standard Siemensbefehlssatz geschrieben ist.
Die Anlage ist kurzschlussfest sowie Über- und Unterspannungssicher .
Stromverbrauch unter 350mA. Feinsicherung 800mA im Gerät.
Von 23V bis 30V problemlos nutzbar. Sicherheitsabschaltung eingebaut.
Fehlerausgaben , Batteriewarner, und Schutzschaltungen (Wandler) sind integriert.
NUTZEN:
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Untertouriges Fahren möglich
Anpassung an höhere Motorleistung
Anpassung an andere Motoren und Achsübersetzungen
Schutzmechanismen bei Fehlbedienung (Gaspedalsperre)
Feintuning in alle Richtungen , Sensorenabgleich
Softwareupdate per SD-CARD
Log Funktion zur Fehlersuche
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Grundinfos:
Ausbaustufen :
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Grundgerät vorprogrammiert mit 1 Programm
Plug & Play
Grundgerät vorprogrammiert mit 2 Programmen inkl. Fernschalter
Plug & Play
Erweiterung „Programmiergerät“ für speziellere Anwendungen sowie LIFEEinstellfahrten (Rallyfahrzeuge e.t.c)
Erweiterung HUGO Modus für sehr spezielle Anwendungen Version 1
Gaspedalsperre , NICHT Plug & Play
Erweiterung HUGO Modus Version 2 – Kupplungssperre
NICHT Plug & Play
Erweiterung HUGO Modus Version 3 – Leistungsreduzierung bei offenen
Wandler möglich
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Seite 2
Grundsätzliche Funktionen:
Dieses Steuergerät erfüllt alle Funktionen einer originalen Getriebesteuerung .
Es überwacht die beiden Sensoren am Wandler- und Getriebeeingang.
Je nach eingestellten Vorgaben erlaubt es ab einer gewissen Drehzahl (WSKon) des
Getriebesensors (UPM2) und einer maximalen Drehzahldifferenz (WSKdiff) zum
Wandlereingangssensor (UPM1) das Zuschalten der WandlerSchaltKupplung.
Beim Unterschreiten einer Drehzahl (WSKoff) wird die WSK wieder abgeschalten.
Des weiteren erlaubt die Steuerung beim betätigen des Kickdown´s unter einer
Drehzahlgrenze (kdmin) das Abschalten der WSK. Über einer eingestellten Drehzahl
(kdmax) wird die WSK wieder zugeschaltet.
In der originalen Steuerung sind diese Parameter fest vorgegeben.
Bei der modWSK sind diese Parameter FREI veränderbar.
Sie besitzt 2 getrennt schalt- und einstellbare Programme (extern jederzeit
umschaltbar) .
Neben dieser Standardfunktion besitzt die modWSK weitere sinnvolle
Programmschritte.
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Batteriewächter
Anzeige , Alarmmeldung bei Unter- sowie Überspannung
Festbremsmeldung
Ist das Fahrzeug festgebremst so das sämtliche Antriebsenergie in die WSK
geht wird ab einer einstellbaren Zeit ein Alarmausgang gesetzt und die
Motorleistung reduziert
Schlupfanzeige
Hierbei wird ein nicht erwünschter Schlupf (überdrehen) gemeldet und die
Motorleistung reduziert
Kupplungsfunktion „Abtourhilfe“
Während des Kuppelns wird für 1oder mehr Sekunden die Gaspedalsperre
aktiviert und der Motor auf Richtung Standgasdrehzahl verlangsamt.
Kupplungsfunktion „Differenzdrehzahl“
Beim Kuppeln wird bei erkennen einer zu hohen Drehzahldifferenz
(einstellbar) eine externe Einkuppelsperre angesteuert .
Bei eingestellter Abtourfunktion übernimmt die Kuppelsperre das Abtouren bis
zur justierten Drehzahldifferenz.
Steuerung und die WSK sind manuell ein- und abschaltbar.
Leistungsreduktion
Bei offenen Wandler und eingeschaltener Funktion kann damit bei justierbarer
Drehzahldifferenz eine Reduzierung der Leistung vorgenommen werden.
Dies ist sinnvoll bei hoher Motorleistung verbunden mit einem agressiven
Wandlertyp. Damit die Drehmomenterhöhung nicht die Trockenkupplung
beschädigt , ist es besser ab einer Wandlerschlupfzahl über 1000 upm die
Leistung des Motors zu drosseln .
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Innen:
A: SD CARD . Hier kann Jederzeit die Software geupdatet werden .
B: Einstellpodi für die interne Batteriespannungsanzeige.
C: Hauptsicherung der modWSK  600 – 800mA T .
D: Steckanschluss für das Einstellgerät .
E: Netzwerkanschluss
Stecker:
-X1: Anschluss direkt an die WSK am KAT. (der Stecker der
sonst auf dem originalen Steuergerät steckt)
-X2: Stecker zum Anschluss der Fernbedienung oder selbst
montierter Schalter / Anzeigen .
-X3: Stecker OPTION
SIEHE SCHALTPLAN
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Seite 4
Belegungsplan Stecker:
1  Strompfad 101…Sensor 1…Motor (~)
2  Strompfad 31 …Masse (0V)
3  Strompfad 103 …Kickdown (0V)
4  Strompfad 104 … Sensor 2…Getriebe (~)
5  Strompfad 105 …WSK (0V)
6  Strompfad 106 …24V
1  24V (600mA)
2  Alarm (24V) / Leistung reduzieren
3  Schalter WSK manuell (0V)
4  Schalter Programm (0V)
5  Schalter Auto/MAN (0V)
6  Masse (0V)
1  OPTION Kupplungssperre (24V)
2  Strompfad 109…Kupplung…Stecker32 PIN 4 (0V)
3  Strompfad 111…Gaspedal..Stecker32 PIN 5 (24V)
4  OPTION Leistung reduzieren (24V)
oder
4  OPTION Alarm (24V)
Alle Schaltsignale sind massegesteuert (0V). Ein Anlegen von 24V hat keinerlei
Einfluss. Dadurch ist die gesamte Anlage kurzschlussfest .
 OUTPUT
 INPUT
Stecker –X2 PIN 2 : bedeutet Signal „Alarm“ oder „Leistungsreduzierung“
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Lieferumfang:
Kabel mit Stecker : dies ist der
Anschluss „Option“
rt/br : Kabel zum Strompfad 111
br : Kabel zum Strompfad 109
Stecker lose : hier kann eine
Eigenbaufernbedienung eingestiftet
werden. Kabelschuhe sind im Stecker.
Weiterhin:
Das Textdisplay mit dem Kabel
Die modWSK
Die Fernbedienung
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Seite 6
Fernbedienung:
A: Programmwahlschalter (immer bedienbar)
B: Automatik AN/AUS
damit schaltet man die modWSK um auf manuelle
Steuerung . Ist dies der Fall so kann mit Schalter
C die WSK manuell ein/aus geschaltet werden.
C: Dieser Schalter schaltet die WSK manuell
ein/aus . ACHTUNG !!!! keine direkte Sicherheit .
Es gibt nur eine Sperre die das Einschalten über
30% Drehzahldifferenz verhindert.
D: POWER LED
E: ALARM LED
Dauerleuchten deutet auf einen FEHLER hin.
Dieser wird im Display im Klartext angezeigt. Ein
Blinken bedeutet :
Kupplungsfunktion aktiviert
Drehzahl zu untertourig
Drehzahldifferenz zum Schalten der WSK zu
hoch.
Drehmomentwarnung Wandler
Fahren mit der Fernbedienung:
Beim Anfahren und zu heftigen Beschleunigen ist die Drehzahldifferenz zwischen
Motor und Getriebe zu hoch , so das die WSK nicht zuschalten kann. Ist die Schwelle
überschritten ab wann die WSK zugeschalten werden kann , so zeigt die
Fernbedienung dies über das Blinken an . Wenn man dann wie gewohnt das
Gaspedal kurz hebt so wird automatisch nach eingestellter Drehzahldifferenz
zugeschaltet . Dies geschieht oft schneller als beim originalen Steuergerät.
Beim Verlangsamen des Fahrzeugs deutet die blinkende LED darauf hin das der
Motor untertourig dreht und die WSK bald geöffnet wird . Dieses Signal ist eine Art
Vorwarnung und man hat die Gelegenheit leicht gaszugeben um das Ausschalten
der WSK zu verhindern . Gerade bei der WSK 400 kann man recht untertourig
Fahren .
Bei aktivierter Kupplungsfunktion zeigt das blinken deren Status an.
Sollte die LED dauernd leuchten ist ein Fehler (siehe unten).
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Vorläufige Bedienungsanleitung modWSK für die Version 1.9B (Einstellgerät)
Bedienung der Steuerung über die Tasten an der LOGO! oder am Textdisplay LOGO! TD
Am TD werden die Tasten F1 , F2 , F3 ,F4 genutzt. In der letzten Zeile des Displays (1) wird
angezeigt welche Funktion die Tasten darunter haben . (2)
Im Beispiel hat die Taste F1 die Funktion
„gehe ein Menupunkt zurück“ , die Taste
F2 erhöht den einstellbaren Wert , die
Taste F3 senkt ihn und die Taste F4 zeigt
das nächste Menu an .
Auf der LOGO! befinden sich ebenfalls Tasten (3) . Diese können ebenfalls genutzt werden .
Hierfür muss aber jeweils gleichzeitig die ESC – Taste gedrückt werden .(4).
In der untersten Zeile im Display werden
auch hier die Möglichkeiten angezeigt (5).
Die Pfeilsymbole zeigen hier die Funktion
an.
Im Beispiel hat die Tastenkombination
ESC+links (4) „gehe ein Menupunkt zurück,
ESC+hoch erhöht den Wert, ESC+runter
senkt den einstellbaren Wert und
ESC+rechts zeigt das nächste Menu an.
In der Minimalkonfiguration geht die modWSK ohne Textdisplay, Kupplungsoption
und externen Fernschalter. Dies ist jedoch für Test- und Einstellfahrten unpraktisch !!
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Seite 8
Bei jedem Softwareupdate sollten die Sensoren geprüft und eingelesen werden .
In diesem Falle weist die modWSK beim ersten Start mit der neuen Softwareversion darauf
hin.
BITTE DIESE ANZEIGE MIT „OK“
QUITTIEREN !
Die Sensorjustierung findet man unter „Parameter …..Sensor-Fix“.
Startanzeige :
Antriebsschlupf in %
gewähltes Programm 1/2
Steuerung „manuell“ oder „automatisch“
Dauer „WSK aus“
Möglichkeiten :
ESC+rechts gleichzeitig oder F4 drücken
für 3 Sekunden  gehe in den
Programmiermodus
F1 Programmänderung (PR)
F2 Steuerung auto/manuell (AM)
F3 manuelle Ansteuerung der WSK (WSK)
Programmiermodus :
Möglichkeiten :
F1 (ESC+links) Parametermenu
F2 (ESC+hoch) Diagnosemenu
F3 (ESC+runter) sonstige Einstellungen
F4 (ESC+rechts) Infomenu
Mit F4 (ESC+rechts) für 2 Sekunden
gedrückt kann zurück in die Startanzeige
gesprungen werden. Dies funktioniert in
JEDEM Menu !!!
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ACHTUNG !!!!
Ein Verändern eines der Parameter sollte NUR mit
entsprechendem Fachwissen und NOTWENDIGER Vorsicht
geschehen , da im Fehlerfall ein Schaden an der
Getriebekupplung oder am Wandler entstehen kann !!
Sämtliche Änderungen werden protokolliert !! (SD-CARD)
F1 (ESC+links) Parametermenu :
Die jeweiligen Werte in Klammern sind Standart- oder Richtwerte . Diese werden beim
RESET eingestellt. Dies gilt für alle Werte in Klammern in jedem Menu. (siehe RESET)
Die meisten Werte können getrennt für jedes der beiden Fahrprogramme eingestellt
werden . So ist es möglich 2 komplett unterschiedliche Fahrszenarien einzustellen.
Als Vergleichsdrehzahl gilt hier die des Getriebesensors !!!
Parameter WSKon
Dieser Wert gibt an ab welcher untersten Drehzahl die WSK einschalten darf.
Eingestellt ist vorab für das Programm 1 : 950upm (WSK370) sowie für das Programm 2 :
1200upm (WSK 400) (Werte im Bild weichen ab)
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Parameter WSKoff
Dieser Wert gibt an ab welcher untersten Drehzahl die WSK abschaltet (untertouriges
Fahren ) . Eingestellt ist vorab für das Programm 1 : 800upm (WSK370) sowie für das
Programm 2 : 1009upm (WSK 400) (Werte im Bild weichen ab)
Parameter WSKdiff
Dieser Wert gibt an ab welcher Drehzahldifferenz zwischen Motor und Getriebe die WSK
einschalten darf . (Schaltrucken der WSK) Ab der Version ist dieser Wert in % angegeben.
In der Regel gibt es ab einem Drehzahlunterschied von 20% keinerlei Momentverstärkung im
Wandler . An diesem Punkt ist der Betrieb des Wandlers unwirtschaftlich. Standardmäßig ist
hier 20% eingestellt . Dies kann geändert werden . Aber Achtung !!! Dies erhöht auch die
Differenz beim schalten unter Last …was extrem auf die Komponenten geht .
DIE MAXIMAL MÖGLICHE DIFFERENZ IST 40% . ALLES DARÜBER WIRD IGNORIERT.
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Parameter kdmax
Dies ist die maximale Drehzahl bei der ein evtl. betätigter KICKDOWN abgeschaltet wird .
Vorprogrammiert für das Programm 1 : 1364upm (WSK 370) sowie für das Programm 2 :
1638upm (WSK 400).
Parameter kdmin
Dies ist die oberste Drehzahl an der ein KICKDOWN gestartet werden kann.
Vorprogrammiert für das Programm 1 : 1300upm (WSK 370) sowie für das Programm 2 :
1550upm (WSK 400).
Parameter Kupplungsfkt ab
Dieser Parameter beschreibt die unterste
Drehzahl ab wann die Kupplungssperre
sowie die Abtourfunktion aktiviert wird .
Siehe nächster Parameter.
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Parameter Kupplung max Diff.
Dieser Parameter gehört zu den HUGO
FUNKTIONEN und macht nur im
Zusammenhang mit einer elektrischen
Wiedereinrücksperre der Kupplung Sinn.
Hintergrund ist die zu hohe
Drehzahldifferenz beim Hochschalten (hohe
Motorleistung / zu langsames Abtouren) .
Hier wird die Differenz der Einrückdrehzahl
eingestellt .
Bei eingeschaltener Abtourhilfe wird gleichzeitig die Gaspedalsperre aktiviert .(siehe
Sonderhinweis !!!)
Parameter Festbremszeit
Dies ist ein Parameter aus der Alarmfunktion
Hier kann eingestellt werden wie lange ein
Fahrzeug festgebremst werden darf bis
automatisch die Gaspedalsperre aktiviert
wird . (nur im Zusammenhang mit dem
optionalen Anschluss an die Gaspedalsperre
Stecker 32/110 )
Parameter Schlupfmax
Ein weiterer Parameter aus der
Alarmfunktion .
Hier wird der maximale Schlupf eingestellt
der bei eingestellter WSK auftreten darf .
Im Fehlerfalle wird ein Alarm ausgegeben
und die Gaspedalsperre aktiviert .
Dies ist eine HUGO / LUST Funktion und
ebenfalls nur bei angeschlossener
Gaspedalsperre sinnvoll. (siehe oben)
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Sensorenabgleich (bitte ignorieren, ist nicht wichtig)
Parametersatz Sensor-Fix
Dieser Parameter WIRD NICHT per RESET zurückgesetzt.
Hintergrund ist die Anpassung der Sensoren an die Steuerung . Sollten der Drehzahlmesser
und die angezeigten Werte von einander abweichen sollte ein Sensorenabgleich gemacht
werden !!
Um die Sensoren abzugleichen bitte per Drehzahlmesser des Fahrzeugs dem Motor auf
1500upm beschleunigen und dort recht genau halten .
Im Idealfall sollte die WSK geschalten haben .(Fernschalter auf „auto“ stellen) .
Dann sofort F2 (ESC+hoch) für ein paar Sekunden drücken und die Anzeigen beobachten .
Es sollten sich beide Drehzahlen um die 1500upm einpendeln . (+-50upm)
Geht was schief dabei  drücke F3 (ESC+runter) für einen Reset . Der Wert wird dann auf
eine Standardeinstellung gesetzt.
Dieser Parametersatz ist nur interessant wenn andere Zahnsätze genutzt werden . Im
Normalfall ist die Zähnezahl des Wandlers (>UPM1) 36 und die der Getriebewelle (>UPM2)
23 .
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lastlos schalten
Dieser Punkt beschreibt eine Erhöhung der
akzeptierten Drehzahldifferenz beim
Schalten wenn der Wandler nicht unter last
steht . (Abtouren)
Voreingestellt ist 20 %
Es erhöht als die Schaltdifferenz auf 40% .
Hierbei wird die maximale Zeit eingestellt wo
die Gaspedalsperre beim Kuppeln
eingeschalten bleibt .
Soll die Kupplungssperrfunktion genutzt
werden , so ist diese Zeit auf 10sek zu
erhöhen !! Grund hierfür ist , das sonst das
Abtouren beim Sperren der Kupplung zu
gering ist . Es kann hier auch länger
eingestellt werden , da das
Wiedereinkuppeln die Funktion abschaltet.
Hier wird die Drehzahl eingestellt ab wann
eine Drehmomentenwarnung ausgegeben
wird und (wenn eingeschalten) eine
Leistungsreduktion gestartet werden soll .
Ab einen Wert von 2000 UPM wird keine
Warnung mehr ausgegeben .
ab Version 1.9B :
einstellbare Anzeige für die maximale
Drehzahl
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F2 (ESC+hoch) Diagnosemenu :
Anzeige der aktuellen Drehzahlen und deren
Differenz
UPM1 = Motor
UPM2 = Getriebe
In der untersten Zeile zeigt die modWSK die
Drehzahldifferenz in UPM an .
Der Anzeigebalken zeigt in welchen Modus
sich der Wandler befindet : Vollausschlag
bedeutet 1700 UPM (sein Stall)
Desweiteren zeigt es auch seine
Untersetzung an. (Momenterhöhung)
Anzeige der Eingangsfrequenz beider
Sensoren .
WSK.out zeigt an ob die WSK angesteuert
wird
KPL.out zeigt an ob die Kupplungssperre
aktivert wurde
OFF.in zeigt an ob der Fernschalter „WSK
AUS“ geschalten ist
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KPLNG.IN zeigt an ob die Kupplung
getreten wird (nur wenn diese angeklemmt
wurde  Stecker 32/109)
KDOWN.in zeigt an ob der Kickdown
gedrückt ist
PROGR.in zeigt an in welcher Stellung der
externe Programmwahlschalter steht
zykl zeigt den aktuellen Wert der Zeit einer
Progammabarbeitung in ms (Millisekunden)
an
Bstz ist die Betriebsstundenzeit in h
(Stunden)
U: Batteriespannungsanzeige
ACHTUNG gefährliche Funktion !!!!
Beim Drücken von F3 (ESC+runter) länger
als 5 Sekunden werden alle Parameterdaten
zurückgesetzt!!!
F3 (ESC+runter) Menu Sonstiges :
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Seite 17
Dieser Parameter schaltet ALLE Alarme
F2 (ESC+hoch) : AN
F3 (ESC+runter) : AUS
Parameter für das Einschalten der
Gaspedalsperre bei Schlupf im
Wandlerbetrieb . Siehe hier auch die
Parameter „Schlupf max“ .
Diese Funktion geht nur bei eingeschalteten
ALARM (siehe oben)
Ein Anschluss der Gaspedalsperre ist
Voraussetzung !!
An diesem Punkt kann die Funktion
„Kupplungssperre“ eingeschalten werden
Voraussetzung ist hier der Anschluss einer
externen Technik .
Dies ist eine HUGO Funktion
Siehe auch Parameter „Kupplung max Diff.“
Diese Funktion schaltet die Funktion
„Leistungsreduzierung“ aus .
Es wird der Ausgang –X3 PIN1 genutzt.
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Ebenfalls eine HUGO Funktion
Hier wird die Gaspedalsperre beim
Auskuppeln für eine einstellbare Zeit
aktiviert um das Abtouren des Motors zu
unterstützen . (max. bis Einkuppeln)
Voraussetzung ist der Anschluss der
Gaspedalsperre .
Hierbei handelt es sich um eine
einschaltbare Funktion die beim
Festbremsen des Fahrzeugs über einen
einstellbaren Wert (siehe Parameter „
Festbremszeit“) eine Überlastung des
Wandlers verhindern soll . Dabei wird die
Gaspedalsperre aktiviert .
Der KAT besitzt eine Originale
Gaspedalsperre (Relais BD8) . Diese
verhindert das bei getretener Kupplung und
eingerückten Gang Gas gegeben werden
kann . Diese Funktion erfüllt auch die
modWSK , jedoch mit dem Unterschied das
die Sperre wirklich erst beim Gas geben
einschaltet . Damit ist es möglich „in den
Wandler zu schalten „ .
Notwendig dafür ist das dass Relais BD8
gezogen ist und die Option Kupplung
angeschlossen ist.
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Seite 19
Diese Funktion schaltet die visuelle
Schaltpunktanzeige ein :
sie gibt Signal (blinken) wenn beim Anfahren
die Einrückschwelle des Wandlers
überschritten ist oder wenn zu untertourig
gefahren wird . Einfach probieren .
Ist diese Funktion aktiviert so wird als
Schaltausgang der Ausgang Option am
Stecker –X3 PIN1 genutzt. Er schaltet wenn
die Wandlerdifferenz über einen
eingestellten Wert liegt . Dort kann
Beispielsweise die Leistung des Motors
reduziert werden um einen Schaden an der
Trockenkupplung zu vermeiden (Thema
Wandler – Drehmomenterhöhung)
Ist dieser Parameter auf „ON“ gestellt gibt es KEINE Statusanzeige mehr. Der Ausgang
für den Alarm/Status wird nun als Ansteuerung für die Leistungsreduzierung genutzt .
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FEHLERANZEIGEN
Batteriewarnung bei eingeschalteten Motor. Unter 23V und über 30V wird gewarnt .
Hier wird eine etwaige Gaspedalsperre aktiviert .
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Seite 21
Allgemeine Hinweise zur Handhabung :
Bitte NIEMALS beim Abstecken von Steckern diese am Kabel anfassen !!!
Dies führt unweigerlich zu Kabelbrüchen und im extremen Fall zu Kurzschlüssen.
SO IST ES RICHTIG ! :
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Seite 22
MONTAGE:
Die modWSK ist für die Montage anstelle
des SANIKASTENS vorgesehen.
Dazu muss dieser entfernt und die dahinter
liegende Metallplatte abgeschraubt werden .
Danach wird das Anschlusskabel der
modWSK wie im Bild verlegt .
Info: durch Entfernen des ersten Relais geht
es besser !
ACHTUNG !!!!
Das Relais BD 8 muss abgezogen bleiben .
Wird das vergessen , werden
Funktionsstörungen auftreten !
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Seite 23
Nun alles montieren und fertig !
Stecker am ORIGINALEN Steuergerät
abziehen .
Am Stecker 32 die Kabel 109 und 111
suchen . (auf den Stecker gesehen : VORN
links 109, HINTEN rechts 111)
Dort die beiden Kabel des mitgelieferten
Kabeladapters einbinden.
Programmiergerät anstecken .
Fernbedienung anstecken.
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Zusatzinfos:
Anlage ist eine Sonderanwendung . Sie ist derzeit noch im Prototypenstadium und wird
getestet. Sie sollte durch Fachkundige verbaut und eingestellt werden .
Auch später wird die Anlage OHNE Begrenzungen funktionieren . Die Gefahr durch
Fehlprogrammierung ist sehr gross . Hohe Schäden sind dadurch denkbar.
Hier sollte NUR Fach- und Sachkundiges Personal Zugriff auf die Programmierung
erhalten.
Kontakt:
Special mechanics
09212 Limbach – Oberfrohna 1
Grützmühlenweg 4
info@special-mechanics.de
Telefon +491751673543
Herr Kressner
Prototypenbau
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