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350 Besucher beim Oktoberfest in Beerfelden Wie - Odenwaldkreis

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www.odenwaldkreis.de
Ausgabe 18 / 23. Oktober 2014
Wieder ein neuer BiB im
Odenwaldkreis
Kompetenter Dienstleister
und Anbieter von Personallösungen
Von der Werkstatt für Menschen mit Behinderung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Um dieses Ziel geht es bei Betriebsintegrierten Beschäftigungsplätzen – kurz:
BiB. Die Integra GmbH begleitet diese
Übergänge und kooperiert mit Firmen
zur Schaffung von Beschäftigungsplätzen
außerhalb ihrer Werkstätten.
Mehr auf Seite 2.
Die InA gGmbH ist eine Tochtergesellschaft des Odenwaldkreises und satzungsgemäß für die Integration von Arbeitslosen,
von Arbeitslosigkeit bedrohten Arbeitnehmern und Arbeitsuchenden, insbesondere der durch das Kommunale Job-Center
zugewiesenen Kunden aus dem Rechtskreis des SGB ll,
zuständig. Mehr auf Seite 3.
„Vorfreude auf übermorgen – Zukunft aktiv gestalten“
5. Unternehmerinnentag am 18. November 2014 im Kloster Höchst i. Odw.
Im Odenwald ist eine stattliche Anzahl
selbstständiger, innovativer und kreativer
Unternehmerinnen, geschäftlich wie privat, daheim: Ihnen bieten der WirtschaftsService des Odenwaldkreises, die Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH (OREG)
als Träger der Qualifizierungsoffensive
Hessen und die Volksbank Odenwald eG
im Rahmen eines „Unternehmerinnentages“ regelmäßig ein Forum an. In diesem
Jahr wird nun bereits zum 5. Unternehmerinnentag eingeladen. Die Veranstaltung
steht unter dem Motto „Vorfreude auf
übermorgen – Zukunft aktiv gestalten“.
Thematische Vielfalt und Praxisnähe heißt
die Devise: Das wissen die Teilnehmerinnen zu schätzen – viele von ihnen sind in
Sachen Unternehmerinnentag „Wiederholungstäterinnen“ und von den gebotenen
Workshops ganz begeistert. Die vier Workshops werden unterschiedliche Inhalte
aus dem Unternehmensalltag behandeln:
WS 1 „Trends setzen im Odenwald“,
WS 2 „Zukunft gestalten durch Erfolg“,
WS 3 „Kunden und Mitarbeiter glücklich
machen – für mehr (Unternehmens-)
Erfolg“ und WS 4 „Den Dreh zur Vorfreude
bekommen: Ihre Zukunft beginnt jetzt“.
Nicht zu unterschätzen ist auch die
Möglichkeit, bei einem solchen Treffen
Gespräche mit Gleichgesinnten zu führen
und neue Kontakte zu knüpfen.
Die Kompetenzen der Unternehmerinnen
fördern – aber auch deren vielfältige Kompetenzen zusammen zu bringen: Das sind
die Ziele des Unternehmerinnentages.
Und so sind die Veranstalter sicher, dass
auch dieses Jahr wieder viele Interessentinnen dabei sein werden – diejenigen, die
schon in den Vorjahren von den Workshops profitierten und natürlich auch
viele, die zum ersten Mal teilnehmen wollen. Denn fest steht: Wer nicht dabei ist,
verpasst was. Los geht es am 18. November 2014 ab 16:30 Uhr im Kloster Höchst
(Kirchberg 3, 64739 Höchst i. Odw.).
Interessierte Unternehmerinnen können
sich ab sofort und bis zum 07. November
2014 zum Unternehmerinnentag anmelden. Die Teilnahme an der Veranstaltung
ist kostenfrei. Den Flyer zur Anmeldung
erhalten Sie bei: Odenwald-RegionalGesellschaft mbH (OREG), Sabine Daum,
Marktplatz 1, 64711 Erbach, Telefon: 06062
9433-63, E-Mail s.daum@odenwaldkreis.
de oder unter: www.odenwaldkreis.de
Die Impulsveranstaltung wird gefördert
im Rahmen der Qualifizierungsoffensive
Hessen aus Mitteln des Europäischen
Sozialfonds (ESF), des Landes Hessen und
des Odenwaldkreises.
350 Besucher beim Oktoberfest in Beerfelden
Seniorenresidenz Hedwig Henneböhl feiert außerdem einjähriges Bestehen
Dass in der Seniorenresidenz Hedwig Henneböhl gut und gerne
gefeiert wird, ist inzwischen bekannt. Nachdem in den vergangenen Wochen drei Grillfeste sehr gut besucht waren, wurde
nun ein Oktoberfest ausgerichtet. Es hat am Sonntag, dem 05.
Oktober 2014 bei schönem Wetter auf dem herrlichen Gelände
der Seniorenresidenz Hedwig Henneböhl stattgefunden.
Für die Bewohner der Einrichtung war das Oktoberfest eine
willkommene Abwechslung, die sie sehr genossen haben. Viele
Bewohner wurden von ihren Angehörigen besucht, mit denen
sie dann zusammen Mittag gegessen haben. Mit ungefähr
350 Besuchern hat das liebevoll vorbereitete Fest auch in der
Öffentlichkeit einen überragenden Zuspruch gefunden.
Das Lützelbacher „Duo aus dem Odenwald“ mit Claudia und
Rudi hat der Veranstaltung eine passende musikalische Umrahmung gegeben. Während des Oktoberfestes wurden auch zwei
Führungen durch das Haus angeboten. Viele Besucher haben
daran teilgenommen und sich einen eigenen Eindruck der
Stationären Pflegeeinrichtung verschafft. Alle waren begeis-
tert über die hochwertige Ausstattung und die geräumigen
Zimmer.
Einjähriges Jubiläum
Im Rahmen des Oktoberfestes wurde auch das einjährige Jubiläum der Seniorenresidenz Hedwig Henneböhl gefeiert. Das
Haus, das in der Region Maßstäbe setzt, hat nämlich am 01.
Oktober 2013 seine Türen geöffnet und den Betrieb aufgenommen. Seitdem hat es sehr viel Anerkennung von Bewohnern
und Besuchern erfahren. Dies ist insbesondere auf die hohe
Qualität der pflegerischen Versorgung und die in der hauseigenen Küche täglich frisch zubereiteten Mahlzeiten zurückzuführen. Darüber hinaus tragen zum guten Image des Hauses auch
die regelmäßigen und abwechslungsreichen Beschäftigungsangebote für die Bewohner sowie die herrliche Lage mit der
ebenen und gut begehbaren großzügigen Außenanlage bei.
Michael Vetter, Geschäftsführer vom Pflegezentrum Odenwald,
das Betreiber der Einrichtung ist, ist noch voller Ideen, um es
jeden Tag ein Stückchen weiter zu entwickeln.
(V.l.n.r.)) Landrat Dietrich Kübler eröffnete im Beisein der Pflegedienstleiterin der Stationären
Pflege, Angela Scheil, dem Kreistagsvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Rüdiger Holschuh,
Geschäftsführer Michael Vetter sowie Serviceleiter Philipp Vetter das Oktoberfest der Seniorenresidenz Hedwig Henneböhl.
Wie funktioniert „Garantiert mobil!“?
Landrat stellt Video zum neuen Mobilitätskonzept vor
Komplexe Themen mit einfachen Worten
zu beschreiben, ist keine leichte Aufgabe.
Die neue, innovative Form der Mobilität
für den Odenwaldkreis zu erklären ebenso
wenig. Doch Bilder sagen mehr als tausend Worte… Darum hat die OdenwaldRegional- Gesellschaft mbH (OREG) von
den Erklär-Experten der renommierten
simpleshow GmbH ein originelles Video
produzieren lassen, das das neue Mobilitätskonzept „Garantiert mobil!“ für
jedermann verständlich erläutern soll.
Das Ergebnis kann sich im wahrsten Sinne
des Wortes sehen lassen. Und zwar ab
sofort auf der Homepage der OREG unter
www.odenwaldmobil.de Mit „Garantiert
mobil!“ hält in der zweiten Jahreshälfte
2015 eine neue Mobilität im Odenwaldkreis Einzug. Anfangs auf eine Pilotregion
im nördlichen Kreisgebiet beschränkt,
verzahnt „Garantiert mobil!“ zukünftig die
Angebote des bisherigen ÖPNV mit privaten und gewerblichen Mitnahmefahrten.
Durch das einzigartige Mobilitätsversprechen, bekommen Kunden ein garantiertes Fahrtangebot zugesichert, mit dem
sie von jedem Ort im Odenwaldkreis in
das nächstgelegene Zentrum oder nach
Erbach und Michelstadt fahren können –
und das zur persönlichen Wunschzeit!
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz
im Nachgang des Umsetzungsbeschlusses
des Odenwälder Kreistages stellten OREGBereichsleiter Peter Krämer und Landrat
Dietrich Kübler neben dem eigentlichen
Konzept und dem simpleshow-Clip auch
das neuentwickelte Logo der Öffentlichkeit vor.
Mehr zu „Garantiert mobil!“ erfahren Interessierte Internetnutzer auf der Homepage oder über den neuen Social-MediaKanal der jüngst auf Facebook (www.
facebook.com/garantiertmobil-odw) an
den Start ging. Dort informiert die OREG
künftig über alle relevanten Neuerungen
zu einem der ambitioniertesten Projekte
der nächsten Jahre im Odenwaldkreis.
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Informieren Sie sich über das Hochgeschwindigkeitsnetz mit bis zu 50 Mbit/s
Zeitraum: 25.10.14
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Brauerei Schmucker GmbH & Co. KG
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64756 Mossautal
Info unter: www.hse-medianet.de oder www.odenwaldnetz.info
Wieder ein neuer BiB im Odenwaldkreis
Von der Werkstatt für Menschen mit Behinderung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Um dieses Ziel geht es bei Betriebsintegrierten Beschäftigungsplätzen – kurz:
BiB. Die Integra GmbH begleitet diese
Übergänge und kooperiert mit Firmen
zur Schaffung von Beschäftigungsplätzen
außerhalb ihrer Werkstätten. Ein Betriebsintegrierter Beschäftigungsplatz sieht vor,
dass der oder die Beschäftigte weitgehend selbstständig in Unternehmen des
allgemeinen Arbeitsmarktes arbeiten.
Dabei bleiben sie in der Integra-Werkstatt
unter Vertrag und werden intensiv von der
Integra GmbH betreut. Firma und Integra
besiegeln den BiB mit einem Vertrag. Ein
solcher wurde auch kürzlich zwischen der
Design 3000 Vertriebs GmbH in Erbach
und der Integra GmbH geschlossen. Betriebsleiter Bayram Coban geht mit gutem
Beispiel voran und vertraut auf Manfred
Decker aus dem Tagwerk der Integra –
Tagesstätte und Werkstatt für psychisch
Kranke. Decker hat diesen Weg gewagt
und seinen Platz im Team von Design
3000 gefunden. „Auf dem Stapler ist er
der Herr auf dem Hof und sorgt mit für
einen reibungslosen Ablauf im Onlinegeschäft“, erklärt Betriebsleiter Coban.
So bekam Manfred Decker die Chance,
eine seinen Fähigkeiten entsprechende
Beschäftigung zu finden. „Wir wünschen
uns im Odenwald noch weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bzw. Firmen, die
für das Konzept offen sind“ erläutert
Heiko Birkenstock, Einrichtungsleiter des
Tagwerks. „Mit dem BiB bei Design 3000
erhält Manfred Decker nicht nur Arbeit am
allgemeinen Arbeitsmarkt sondern auch
die Möglichkeit, sich weiter zu qualifizieren“ so Birkenstock weiter.
Eine seelische Behinderung ist meist die
Folge einer psychischen Erkrankung. Trotz
intensiver Therapie kann diese Behinderung nicht soweit gebessert werden, dass
der oder die Betroffene in der Lage ist, aus
eigener Kraft ein völlig eigenständiges
Leben in der Gesellschaft zu führen. In
vielen Fällen können Menschen aufgrund
dieser Beeinträchtigung nicht direkt aus
der Werkstatt in ein Ausbildungs- oder
Arbeitsverhältnis auf dem ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Damit der Übergang dennoch wieder möglich wird, wird
im ersten Schritt ein Praktikum durchgeführt. Hier bietet sich die Möglichkeit sich
selbst neu zu erfahren, eigene Fähigkeiten
zu entdecken und Grenzen auszutesten.
Gut begleitet und mit entsprechender
Motivation aller Beteiligten kann die eigene Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit
im zweiten Schritt auch längerfristig im
Betrieb ausgelotet bzw. erprobt werden.
Aus Sicht von Detlev Blitz, Geschäftsführer der Integra, sind Betriebsintegrierte
Beschäftigungsplätze von großer Bedeutung um den Übergang von der Werkstatt
bzw. einer Einrichtung wie dem Tagwerk
in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis
und somit mitten in die Gesellschaft zu
ermöglichen.
Deshalb sind Firmen wie design 3000
wichtig und haben Vorbildcharakter. Sie
geben Chancen – zunächst ohne Risiko für
das eigene Unternehmen. Die Beschäftigten - wie hier Manfred Decker - sind
offiziell in der Werkstatt für behinderte
Menschen beschäftigt.
Weitere Infos zu Betriebsintegrierten
Beschäftigungsplätzen erteilt Heiko Birkenstock, Tel.: 06062 9440-2310, Tagwerk
Erbach und Jürgen Lehmeier, Tel. 06163
9326 - 2110, Werkstatt für behinderte
Menschen in Mümling-Grumbach.
Stapler und Hof sind sein Arbeitsgebiet - Manfred Decker mit Betriebsleiter Bayram Coban (links)
und Tagwerkleitung Heiko Birkenstock (rechts). Der Handschlag symbolisiert die gute Zusammenarbeit von Betrieb und Einrichtung.
2 x TOP-Ergebnis
Jennifer Wengerter als Berufsbeste und Integra Service GmbH als
Newcomer-Betrieb ausgezeichnet
Ende September wurden in feierlichem Rahmen im Darmstadium von der IHK Darmstadt rund 140 Berufsbeste ausgezeichnet.
Darunter auch Jennifer Wengerter (23) – ehemalige Auszubildende im CAP Lebensmittelmarkt in Höchst. Jennifer hat dort in
einem Pilotprojekt mit zwei weiteren Kolleginnen die erstmals
angebotene Ausbildung zur Fachpraktikerin im Lebensmitteleinzelhandel mit Bravur absolviert. Aber auch der Integra Service
GmbH als gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung und
Beschäftigung für Menschen mit Behinderung wurde für die
hervorragende Leistung „erstmalige Ausbildung im Bezirk der
IHK Darmstadt mit bestem Prüfungsergebnis bei der Abschlussprüfung Sommer 2014“ eine Urkunde verliehen. Wenn das kein
Grund zum Feiern ist. Nach der Feierstunde an den Beruflichen
Schulen des Odenwaldkreises, dem Empfang im Darmstadium
folgt nun auch noch von Seiten der Edeka Südwest die Azubi-Gala im Europapark in Rust. „Wir feiern schon ein gefühltes halbes
Jahr“, so die Mutter von Jennifer Wengerter schmunzelnd beim
Fototermin mit Landrat Kübler und Geschäftsführer Blitz. Kübler
übermittelte gerne seine Glückwünsche und wünscht der jungen
Frau alles Gute für die weitere berufliche Zukunft.
Strahlend steht sie da – Absolventin Jennifer Wengerter inmitten der Gratulanten vor dem ehemaligen
Ausbildungsbetrieb. Das Bild zeigt v.l. Doris Will (Marktleitung CAP-Markt), Jennifer Wengerter,
Detlev Blitz (Geschäftsführer der Integra) und Dietrich Kübler (Landrat).
Der Weg bis zum Abschluss der Ausbildung war für die drei
jungen Frauen mit Handicap kein einfacher. Aber mit genügend
Unterstützung von allen Seiten können sie nun stolz auf das
Erreichte sein. „Man kann hier schon von einem Erfolgsmodell in
Sachen Ausbildung für Menschen mit Behinderung im Odenwald
sprechen“, so Detlev Blitz, Geschäftsführer der Integra. Jennifer
Wengerter, Linda Meidinger und Jasmin Schanz starteten 2012
ihre zweijährige Ausbildung. Lange im Vorfeld wollte die Integra
das Feld der Ausbildungsangebote für Menschen mit Behinderung besetzen. Mit dem Spendenprojekt „Gemeinsam stark“ zur
Ausbildungsförderung, wurde bereits seit 2009 der finanzielle
Grundstein gelegt. Nachdem IHK und die Beruflichen Schulen
des Odenwaldkreises von dem Vorhaben überzeugt waren, konnte das Experiment beginnen.
Für alle Beteiligten war der Weg bis zum Sommer 2014 eine
echte Herausforderung. Aber: Durch gute und qualifizierte
Unterstützung sowie durch die vorherige Förderung in den
Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) konnte der erste
Ausbildungsgang zur Fachpraktikerin im Lebensmitteleinzelhandel erfolgreich abgeschlossen werden. Als Berufsbeste hat
Jennifer Wengerter das eindrucksvoll bewiesen. Angespornt von
den tollen Ergebnissen soll es auch in Zukunft weiter gehen.
Die Integra plant weitere Ausbildungsgänge in anderen Berufsfeldern anzubieten. Schließlich stellt das eine wichtige Voraussetzung für eine gleichberechtige Teilhabe in unserer Gesellschaft dar.
Im Wunschberuf tätig bis zum Ruhestand
Gesundheitszentrum verabschiedet Ortrud Reinhard nach 46 Jahren
Ortrud Reinhard war eine der ersten, die
1968 im fünften Obergeschoss der neu
gebauten Hessenklinik in Erbach eines der
Zimmer der damaligen Schwesternschule
bezog. Angereist mit einem Koffer im Gepäck vom heimischen Bauernhof in Olfen
nach Erbach, um im Kreiskrankenhaus
den Wunschberuf Krankenschwester zu
erlernen. Der berufliche Weg, für den sie
damals den ersten Schritt machte, sollte
ihr viele Stationen und Herausforderungen bringen, und nach 46 Jahren, nach
einem erfüllten Berufsleben mit Antritt
des Ruhestandes fast enden. Nur fast, weil
sie dem Gesundheitszentrum weiter als
Aushilfe zur Verfügung stehen möchte.
„Ich habe keinen Tag bereut und das bis
zuletzt“, betonte die examinierte Krankenschwester, die bereits in jungen Jahren die
Leitung der Intensivstation der Erbacher
Klinik übernahm, wofür sie durch entsprechende Weiterbildungen und ein enormes
Verantwortungsgefühl bestens geeignet
war. Ihr großes fachliches Wissen und
ihre Kollegialität brachten Frau Reinhard
gleichermaßen Anerkennung wie auch
Respekt bei Vorgesetzten und Kollegen
ein. Ihre direkte und authentische Art
brachte sie in den achtziger Jahren auch
viele Jahre als Personal- und Betriebsrätin
ein. Als besonders bemerkenswerten Charakterzug hob Pflegedirektor Michael Hotz
die hundertprozentige Verlässlichkeit und
die Fähigkeit, für die Konsequenzen ihres
Handels einzustehen, hervor. „So weitläufig unsere Einrichtung in den letzten Jahren auch geworden ist, Ortrud Reinhard
ist doch den allermeisten Mitarbeitern
hier ein Begriff. Für den wohlverdienten
Ruhestand wünschen wir ihr nur das allerbeste und eine gute Gesundheit. Und wir
freuen uns, wenn wir sie ab und zu noch
im Einsatz für „ihre“ Patienten bei uns im
Haus treffen“, wünschte Geschäftsführer Andreas Schwab in einer herzlichen
Abschiedsrede und sprach damit den
Wunsch vieler Kolleginnen und Kollegen
von Ortrud Reinhard aus.
So verwunderte es auch nicht, dass
Ortrud Reinhard sich mit einem persönlichen Schreiben bei allen Kolleginnen und
Kollegen des Gesundheitszentrums selbst
verabschiedete, bevor sie mit dem Koffer,
den sie schmunzelnd von langjährigen
Kolleginnen und Kollegen überreicht bekam, den Weg in den Ruhestand antrat.
Krankenschwester mit Leib und Seele war Ortrud Reinhard (2. v. r.) viele Jahrzehnte in ihrem Krankenhaus
in Erbach – jetzt verabschiedeten Geschäftsführer Andreas Schwab (links), Pflegedirektor Michael Hotz
(rechts) und die stv. Stationsleitung der Intensivstation Tina Michel die Kollegin in den Ruhestand.
Kompetenter Dienstleister und Anbieter von Personallösungen
InA gGmbH – Integration in Arbeit stellt sich vor
Die InA gGmbH ist eine Tochtergesellschaft des Odenwaldkreises und satzungsgemäß für die Integration von Arbeitslosen, von Arbeitslosigkeit bedrohten
Arbeitnehmern und Arbeitsuchenden,
insbesondere der durch das Kommunale
Job-Center zugewiesenen Kunden aus
dem Rechtskreis des SGB ll, zuständig.
Die Leistungen der InA gGmbH umfassen
zum einen die Planung und Beschaffung
von Arbeitsmarktdienstleistungen, den
Arbeitgeber- und Personalservice (AGPS)
mit dem zusätzlichen Aufgabenbereich
der gemeinnützigen Arbeitnehmerüberlassung (AÜ) sowie das Bundesprogramm „Perspektive 50plus“. Das Team
Arbeitsmarkt und Planung konzipiert
integrationsunterstützende Maßnahmen
für unterschiedlichste Personenkreise
und schreibt Maßnahmen im Bereich der
Stabilisierung, Motivation sowie Stärkung
von Kompetenzen für Klienten des KJC
aus. Das bei der InA gGmbH angesiedelte
Bundesprogramm „Perspektive 50plus“
bietet eine zusätzlich Verbesserung der
Beschäftigungschancen für ältere Langzeitarbeitslose ab 50 Jahren durch den
Abbau von Vermittlungshemmnissen und
individuellen Möglichkeiten der Nachqualifizierung und Förderung.
Für die Vermittlung von Arbeitsuchenden
wurde der Arbeitgeber- und Personalservice (AGPS) installiert. Bewerber haben
hier ihren festen Ansprechpartner für die
Entwicklung einer individuellen Bewerbungsstrategie und werden bei der Stellensuche aktiv unterstützt. Das Team des
AGPS ist weiterhin kostenfreier Dienstleister für lokale und regionale Arbeitgeber.
Detaillierte Stellenprofile werden möglichst passgenau mit Profilen geeigneter
Bewerber abgeglichen. Die persönliche
und berufliche Eignung des Kunden sowie
die entsprechende Qualifizierung stehen
bei der Vorauswahl im Vordergrund.
Bei hohem Personalbedarf bietet der
AGPS die Organisation und Durchführung
von größeren Bewerberrunden an. Zusätzlich berät er Arbeitgeber im Einzelfall über
mögliche Eingliederungsleistungen und
steht auch nach erfolgter Festeinstellung
als Ansprechpartner zur Verfügung. Der
komplette Service des AGPS ist schnell,
kostenfrei und erfolgt unbürokratisch.
Die InA gGmbh besitzt weiterhin seit
2009 die unbefristete Erlaubnis der
Bundesagentur für Arbeit zur Arbeitnehmerüberlassung (AÜ). Die temporäre AÜ
ist eine Chance zum Wiedereinstieg in
den Arbeitsmarkt und hat sich bereits
mehrfach als Instrument zur Erprobung
und zum beidseitigen Kennenlernen in
der Praxis von Bewerber und Arbeitgeber
bewährt. Auch als Lösung bei personellen
Engpässen oder kurzfristigem, saisonalen
Personalbedarf wird die AÜ über die gemeinnützige InA GmbH eingesetzt. Diese
arbeitet nicht profitorientiert und zahlt
tarifliche Entlohnung. Interessierte Arbeitgeber finden geeignete Mitarbeiter über
den Arbeitgeber- und Personalservice des
Kommunalen Job-Centers Odenwaldkreis,
in Kooperation mit der InA gGmbH - Integration in Arbeit. Kontakt: Tel.: 06062
70-3932 oder E-Mail: arbeitgeberservice@
odenwaldkreis.de
Unterstützt und gefördert durch das
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
www.perspektive50plus.de www.bmas.de
Werden auch Sie ein Unternehmer mit
Weitblick und unterstützen die Wiedereingliederung von älteren Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmern. Haben Sie Fragen?
Wir helfen Ihnen gerne weiter – rufen Sie
uns an! 50plus: eine gute Einstellung!
InA gGmbH
Gemeinnützige Gesellschaft für
Integration in Arbeit
„Perspektive 50plus“
Projektleitung Cornelia Wind
Wiesenweg 7
64711 Erbach
Telefon: 06062 70-1501
E-Mail: 50plus@odenwaldkreis.de
Das Team des Arbeitgeber- und Personalservice v.l.n.r.: Teamleiter Sven Glaser, Mirko Liebig, Alexander
Brendel und Thorsten Beyerlein. Foto: Annette Heinze
Stellengesuche des Kommunalen Job-Centers
Junge motivierte fleißige Dame (26)
aus Erbach sucht einen Ausbildungsplatz
als Verkäuferin oder Einzelhandelskauffrau in der Region Erbach und
Umgebung.
Chiffre: 2014-54
Gelernter Industriekaufmann aus Breuberg, sucht eine Anstellung im Büro oder
im Call-Center. Pkw und Führerschein sind
vorhanden. Ein Probetag oder ein Praktikum kann vereinbart werden.
Chiffre: 2014-056
Diplom Informatiker (FH) mit Schwerpunkt Betriebsinformatik aus Brombachtal, mit umfangreicher Berufserfahrung,
sucht neue Herausforderung als SAP
Berater oder in der IT-Adminstration und
Web-Entwicklung.
Chiffre: 2014-055
Motivierte Produktionsmitarbeiter aus
Reichelsheim, sucht eine neue Arbeitsstelle. Mit den Arbeitsabläufen in der Produktion bin ich sehr gut vertraut. Das ich
arbeitseifrig bin, meine Arbeiten mit einem hohen Maß an Engagement verrichte
und mit den mir zur Verfügung gestellten
Arbeitsmaterialien und Maschinen stets
gewissenhaft und ordentlich umgehe,
stelle ich bei Ihnen gerne unter Beweis.
Führerschein und Auto sind vorhanden.
Chiffre: 2014-057
Junge Frau flexibel, teamfähig, hohe
Einsatzbereitschaft, kundenorientiertes
freundliches Auftreten, sucht neues Betätigungsfeld nahe Erbach.
Chiffre: 2014-058
Auslieferungsfahrer mit Berufserfahrung und Führerschein Klasse B sucht
eine neue Herausforderung. Flexibilität,
Teamfähigkeit, hohe Einsatzbereitschaft
sowie kundenorientiertes, freundliches
Auftreten sind vorhanden. Gerne stelle ich
meine Fähigkeiten bei einem Praktikum
oder Probetag unter Beweis. Freue mich
über Ihre Kontaktaufnahme.
Chiffre: 2014-060
Kontakt:
Kreisausschuss Odenwaldkreis
- Kommunales Job-Center Jochen Speckhardt
Michelstädter Str. 12
64711 Erbach
Telefon: 06062 70-1551
E-Mail: j.speckhardt@odenwaldkreis.de
Motivierte Mitarbeiterin sucht eine Volloder Teilzeitstelle; gerne in den Bereichen
Verpackung, Lager oder Reinigung. Praktikum oder Probearbeiten ist kein Problem.
Chiffre: 2014-061
Auch einsehbar unter:
www.odenwaldkreis.de
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• Mittwoch, 19.11.2014, 17:30 Uhr
Veranstalter und Veranstaltungsort:
Odenwald-Regional-Gesellschaft mbH (OREG)
Wirtschaftsservice
Altes Rathaus (Rathaussaal)
Marktplatz 1 - 64711 Erbach
Anmeldung:
Anmeldung bitte per E-Mail an h.knell@odenwaldkreis.de
oder unter 06062 9433-69.
„Du bist gut, so wie du bist“ – Mach den positiven Unterschied!
Christian Bischoff, der Mann mit dem roten Stirnband, begeistert 1.200 Schüler in der Odenwaldhalle
Die Stiftung der Sparkasse Odenwaldkreis
hatte kürzlich in Kooperation mit weiterführenden Schulen der Region eingeladen. Und 1.200 Schüler aus dem ganzen
Odenwaldkreis zwischen 14 und 16 Jahren
ließen sich aufzeigen, wie sie im Leben
erfolgreicher werden können.
Der Mann der das erreicht hat, heißt
Christian Bischoff. Er kommt aus dem
Basketball-Profisport, war mit 16 Jahren
der jüngste Basketball-Bundesligaspieler
aller Zeiten und mit 25 Jahren einer der
jüngsten Bundesliga-Cheftrainer. Heute
ist er ein national und international ge-
Das Foto zeigt Schüler während einer gemeinsamen Konzentrationsübung
mit Livecoach Christian Bischoff.
fragter Livecoach und Mentraltrainer. Sein
Markenzeichen ist das rote Stirnband.
Dies trägt er immer bei seinen Vorträgen,
ob vor Schülern, vor Managern von großen Konzernen, vor Unternehmern oder
Erwachsenen. Zu Beginn der Vorträge
sind die Schüler teilweise unruhig, desinteressiert, in einigen Mienen spiegelt
sich Gleichgültigkeit. Diese Skepsis ist ein
geplanter Teil des Vortrages von Christian Bischoff. Denn nach spätestens 10
Minuten hat er alle Skeptiker und Zweifler
in seinen Bann gezogen. Mit seiner offen
Art, nie um einen lockeren Spruch verlegen, und immer auf Augenhöhe mit den
Schülern. Sein 90-Minütiges Programm
dreht sich schließlich um elf Werte, die die
Grundlage für ein glückliches, erfolgreiches und selbstbestimmtes Leben ausmachen. Diese Werte hat Bischoff in einer
„Pyramide“ zusammengefasst. Die Basis
dafür seien in erster Linie die Selbstdisziplin, die Konzentration und das Selbstvertrauen. Und das Rezept dafür sei ganz
einfach: „Suche stets den Blickkontakt zu
deinem Mitmenschen- sei es dein Lehrer,
dein Freund, deine Eltern.“ Dadurch ließe
sich die Konzentration steigern. Der Mitmensch fühle sich stärker respektiert. Und
Christian Bischoff gibt den Jugendlichen
die Botschaft mit: „Mach dir dabei eines
klar. Du wirkst jeden Tag“. Eigentlich
erzählt Christian Bischoff den Schülern
nichts Neues. Auch Eltern und Großeltern
predigen ihren Kindern immer: „Gib die
Hand, wenn du jemanden begrüßt und
schau ihm in die Augen“. Es ist die Art
und Weise, wie Bischoff alte Tugenden
neu verpackt. In verschiedenen Spielen
fordert er sein junges Publikum auf, ihren
verschiedenen Sitznachbarn zu sagen,
was sie gut am anderen finden. Oder
einfach zu sagen“Du bist gut, so wie du
bist“. Und er schafft es dadurch, emotionale Bewegung in die Odenwaldhalle zu
bringen. Die Schüler teilen ihre Gefühle
spontan auch mit Besuchern, die sie gar
nicht kennen. Nicht selten stehen Tränen
in ihren Augen. Eindrucksvoll gibt Bischoff
den Schülern mit: „Du lebst nur einmalmach was draus!“. Das Wichtigste im
eigenen Leben sei eine stabile Grundlage,
ein stabiler Boden. Was er damit meint,
verdeutlicht er an Beispielen aus seinem
eigenen Leben und verschiedener kleiner
Filme über ganz besondere Menschen. Er
gibt den Schülern kleine Botschaften mit:
„Wenn du etwas erreichen willst, musst
du jeden Tag etwas dafür tun. Bleibe mit
Ausdauer und Geduld an deinen Zielen
dran“. Zur großen Freude der anwesenden
Lehrer gibt er auch die Empfehlung, jeden
Tag 10 Minuten länger konzentriert zu lernen – ohne Störfaktoren. Dies beeinflusse
den schulischen Erfolg maßgeblich.
Das Geheimnis um sein rotes Stirnband
hat er aber auch noch gelüftet. Es handelt
sich um einen Marketing-Gag mit Mehrwert. Bischoff sagte dazu: „Aufzeigen will
ich , dass die Persönlichkeit zählt, nicht
unser Aussehen.“ Und ergänzt, dass in
absehbarer Zeit die Schüler nicht mehr
seinen Namen wüssten. Aber sie würden
sich noch lange an den Mann mit dem
roten Stirnband erinnern.
Herausgeber:
Odenwald-Regional-Gesellschaft
(OREG) mbH
Marktplatz 1, 64711 Erbach
Redaktion:
Rainer Kaffenberger
Telefon: 06062 9433-90
E-Mail: ra.kaffenberger@odenwaldkreis.de
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