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Fair Handeln - aber wie? - effata

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Ein Leitfaden für
- Aktive
- GruppenleiterInnen
- SchülerInnen und LehrerInnen
- Firmen
und all jene, die sich für den Fairen Handel
engagieren wollen!
Fair Handeln - aber wie?
Fair handeln - aber wie?
Dieser Leitfaden soll für all diejenigen eine Arbeitshilfe sein, die sich
für den Fairen Handel engagieren wollen. Es soll kein abgeschlossenes Werk darstellen, sondern soll Best Practice Beispiele sammeln,
mit denen andere schon gute Erfahrungen gemacht haben. Wer sich
für den Fairen Handel engagieren will, kann sich an diesen Beispielen
orientieren oder ganz einfach für eigene Aktionen inspirieren lassen.
Vielleicht können wir schon bald Ihre Aktionsidee hier veröffentlichen.
Wenn Sie Fragen, Ideen oder Anregungen haben, dann schreiben Sie
uns ganz einfach. Wir freuen uns darauf, was Sie uns zu sagen haben!
Am Besten schicken Sie uns eine Mail an post@effata.de!
Der effata Weltladen in der Südstadt und das effata Fair-Handelszentrum für die Rhein-Neckar-Region unterstützen Weltläden, Aktionsgruppen, Schulklassen und Jugendgruppen, Kirchengemeinden und
kommunale Einrichtungen und jeden, der sich für den Fairen Handel
engagieren will.
Bei uns bekommen Sie Informationen rund um den Fairen Handel.
Wenn Sie Bildungsarbeit mit Jugendlichen oder Erwachsenen machen
möchten, bieten wir in unserer Mediathek ein vielfältiges Angebot an.
Dort finden Sie Materialkoffer zu den verschiedensten Themen: Z.B.
Kakao und Schokolade, Mango, Fußball, Afrika, Globales Lernen für
Kindergärten und Grundschulen oder unseren Koffer zum Fairen Handel. Wir haben auch Filme zum Ausleihen.
Ihrem nächsten Betriebsfest z.B. faire Schokoriegel verkaufen könnten.
Sie können Kaffeemaschinen und Tassen ausleihen, wenn Sie eine
größere Kaffee-Ausschank-Aktion planen.
Der Faire Handel lebt vom Mitmachen. Vor über 40 Jahren sind Jugendliche auf die Straße gegangen, und haben mit sog. Hungermärschen für mehr Solidarität mit den Menschen im Süden demonstriert. Wenige Jahre später wurde der erste fair gehandelte Kaffee in
Deutschland eingeführt. Dieser Kaffee aus Guatemala hieß damals
Indio-Kaffee. Und heute können wir das 40-jährige Jubiläum dieses
Kaffees feiern.
Seither ist viel passiert im Fairen Handel. Die Weltläden, die Fachgeschäfte des Fairen Handels, haben sich professionalisiert und sind in
bessere Lagen umgezogen. Im Jahr 2012 wurden für 533 Millionen
Euro fair gehandelte Produkte in Deutschland verkauft. Damit hat sich
der Umsatz in den letzten zehn Jahren mehr als verzehnfacht. Kaffee
ist nach wie vor das stärkste Fairtrade-Produkt, gefolgt von Blumen,
Fruchtsäften und Bananen.
Im Jahr 2012 wurden in Deutschland 9.322 Tonnen Fairtrade-zertifizierter Kaffee verkauft. Das entspricht einem Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit stieg der Marktanteil von Fairtrade-Kaffee auf
2,2 Prozent. Es gibt also immer noch viel zu tun.
Mit einer Gruppe können Sie entweder zu einer Bildungsveranstaltung in unseren Laden kommen oder in das Globale Klassenzimmer
im WeltHaus, in dem unterschiedliche Themen zum Globalen Lernen
angeboten werden.
2010 reiste der dänische Filmemacher Miki Mistrati in die Elfenbeinküste und brachte schockierende Bilder mit. Zu sehen waren skrupellose
Menschenhändler, die Kinder aus anderen Afrikanischen Ländern in
die Elfenbeinküste verschleppten, um sie dort auf Kakaoplantagen
schuften zu lassen. Trotz großer Versprechen der Schokoladen-Industrie hat sich daran bis heute nichts geändert.
Sie können bei uns Waren auf Kommission bekommen, wenn Sie bei
einer Aktion Waren aus Fairem Handel verkaufen möchten. Wie wäre
es mit einem Bauchladen (Ausleihe bei uns möglich), mit dem Sie auf
Als Konsumenten bestimmen wir ganz entscheidend mit, wie unsere
Produkte hergestellt werden. Sie haben es in der Hand: Entscheiden
Sie sich für Fair gehandelte Produkte!
Eine-Welt-Kiosk - das portable Verkaufsregal
Mit dem Eine-Welt-Kiosk sollen Anknüpfungspunkte für die Jugendarbeit zum Thema Eine Welt geschaffen werden. Gleichzeitig sollen fair
gehandelte Produkte stärker bekannt und verfügbar gemacht werden.
Durch das Angebot eines Paketes, bestehend aus einer Bildungsbroschüre, einem Verkaufs-Display und einem Sortimentsvorschlag für fair
gehandelte Produkte, soll der Einstieg in den Fairen Handel leichter
werden.
Überall, wo sich Menschen aufhalten oder treffen, z.B. in Rathäusern,
Kirchen, Pfarrbüros, Gemeindehäusern, Büchereien, Schulen und Tagungshäusern kann der Eine-Welt-Kiosk eingesetzt werden.
Bildungsmaterialien und Leitfaden
«Wissens-Kiosk» heißt die Bildungsbroschüre, die Globales Lernen
für die Zielgruppe 13 – 17-jährige ermöglicht. An den Produkten Schokolade, Kaffee und Orangensaft wird beispielhaft gezeigt, wie Fairer
Handel funktioniert. Arbeitsblätter und Aktionsvorschläge ermöglichen
einen altersgerechten und sinnlichen Zugang zu den Themen. Es gibt
zu jeder Einheit Lerneinheiten, Vorschläge für die Gestaltung von Wochenenden, Gottesdiensten und Literatur- und Medien-Tipps.
CD-ROM, DVD und ein Leitfaden für die Betreuung des Eine-WeltKiosks, mit praktischen Tipps zur Vorbereitung und Durchführung des
Verkaufs und eine Warenkunde ergänzen den Arbeitsordner.
Beispiele in Heidelberg
In Heidelberg gibt es ein Eine-Welt-Kiosk u.a. im WeltHaus am Hauptbahnhof, in der Carl-Bosch-Schule und bei HALT., dem Kirchenraum in
der Bahnstadt.
Fair-o-mat - der erste faire Warenautomat
Der FAIR-o-mat® ist der erste faire Warenautomat. Er verkauft Fairtrade Produkte und arbeitet nachhaltig und ökologisch ohne Strom. Das
bedeutet, er verfügt nicht über eine Kühlung oder Beleuchtung und alle
Münzprüfer funktionieren rein mechanisch. Der FAIR-o-mat® verfügt
über zehn Fächer, die jeweils über einen eigenen Münzprüfer (roter
Knopf an der rechten Seite) verfügen. Dieser wird auf einen bestimmten Betrag eingestellt.
Da der FAIR-o-mat® über keine Kühlung verfügt, wird empfohlen, sich
Gedanken über ein Sommer- und ein Wintersortiment zu machen, oder
einen kühlen Standort (Rathaus, Bibliothek etc.) zu wählen.
Beispiele in Heidelberg
Ob Müsliriegel, Schokoladenprodukte oder getrocknete
Früchte: Fair gehandelte
Produkte können Heidelbergs
Bürgerinnen und Bürger nicht
nur im Geschäft, sondern auch
an drei Automaten erstehen.
Das Agenda-Büro des Amtes
für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie der Stadt
Heidelberg hat sogenannte
FAIR-o-maten an drei
Standorten im Stadtgebiet
aufgestellt: im Hallenbad
Darmstädter Hof Centrum
(DHC), im Hallenbad Hasenleiser und in der Musik- und
Singschule. Heidelberg
gehörte zu den ersten Städten
in Deutschland, die FAIR-o-maten aufstellen. Befüllt werden die
Automaten im Rahmen des Beschäftigungsprojektes des Heidelberger Sozialzentrums St. Elisabeth in Zusammenarbeit mit dem effata
Weltladen.
Mit den FAIR-o-maten soll zum Kauf von fairen Produkten angeregt
werden. Auf diese Weise können auch Bürgerinnen und Bürger erreicht werden, die bislang noch nicht oder selten zu fair gehandelten
Produkten greifen.
Organisiere eine Mango-Party!
Eine Mango-Party ist eine Party, bei der sich alles um fair gehandelte
Mangos (und andere exotische Früchte) dreht.
Es gibt Mango-Cocktails, Mango-Eis, getrocknete Mangos, Mango-Saft
- und natürlich Musik, Leute und Spaß. Es geht vor allem darum, das
Produkt "Mango" noch schmackhafter zu machen.
Und so geht´s!
Als Vorbereitung für die Party sollte ein Workshop stattfinden. Da
macht ihr euch über faire Mangos schlau, testet die Cocktails und anderen Mango-Produkte, die ihr anbieten wollt, plant die Dekoration, die
Musik und alles, was dazu gehört.
Auf Wunsch gibt es weitere Infos zu Mangos:
Wie werden sie angebaut? Wo bekomme ich sie? Was hat es mit dem
Fairen Handel mit Mangos auf sich?
Foto: www.photocase.com
Bei uns im effata Weltladen gibt es einen Mango-Koffer, in dem umfangreiche Materialien zum Thema Mango enthalten sind. Ebenso
gibt es eine Anleitung und tolle Rezepte für Speisen und Cocktails mit
Mango-Produkten.
Werbespot zum Fairen Handel drehen
Ihr wolltet schon immer mal einen eigenen Film drehen? Dann nutzt
die Gelegenheit und dreht einen Werbespot oder Kurzfilm zum Fairen
Handel. Z.B. könnt ihr Mithilfe einer Videokamera den lokalen Weltladen erkunden und einen kurzen Clip drehen. Dabei kann entweder ein
Faires Produkt (z.B. Fairer Fußball, Bananen, Kaffee oder Schoklade)
oder der Weltladen beworben werden. So könnt Ihr beispielsweise mit
einem Kurzfilm die Reise einer Fairen Banane darstellen oder zeigen,
unter welchen Arbeitsbedingungen viele Fußbälle hergestellt werden.
Im Internet, z.B. bei youtube, könnt Ihr bereits eine ganze Menge solcher Spots finden und Euch inspirieren lassen.
Es gibt auch eine DVD mit 20 Kurzfilmen zum Fairen Handel. Die DVD
könnt Ihr natürlich bei uns im Laden ausleihen. Die Filme stammen von
dem Kurzfilmwettbewerb für den Fairen Handel. Deutschlandweit hatte
das Forum Fairer Handel 2011 zu dem online-basierten Filmcontest
REC A<FAIR aufgerufen. Gesucht wurden Video-Clips, die auf unterhaltsame und pointierte Art über Ungerechtigkeiten im Weltmarkt aufklären und die alternative Idee des Fairen Handels auf Videoplattformen im Internet verbreiten. Unter allen Einsendungen wurden die fünf
besten Kurzfilme von einer Fachjury ausgezeichnet. Ihr könnt Euch die
Filme auch im Internet, unter http://www.recafair.de, anschauen.
Auf der Seite http://www.youtube.com/watch?v=wJuYgyqJqJE
findet Ihr eine Anleitung, welche Tipps und Tricks beim Drehen eines
Videofilms zu beachten sind. Besonders spannend ist dabei die Auseinandersetzung mit der Entwicklung eines Drehbuchs, der Gestaltung
und dem Aufbau des Werbspots bis hin zur Aufzeichnung des Films
und dem anschließenden Schnitt.
Natürlich könnt Ihr auch einen Trickfilm erstellen. Anregungen dazu
findet Ihr beim Trickfilm-Projekt des Weltladen Saarbrücken:
http://fairdreht.tumblr.com/
Wir freuen uns, wenn Ihr uns Euren fertigen Werbspot zusendet. Wir
können ihn dann auf unserer Website www.effata.de veröffentlichen.
Ihr könnt den fertigen Film auch auf youtube.de einstellen. Oder zeigt
den Film bei Eurem nächsten Schulfest oder einer anderen Schulveranstaltung.
Wenn Ihr Hilfe oder Anregungen braucht, dann könnt Ihr Euch gerne
bei uns im effata Weltladen melden. Wir helfen Euch gerne Weiter! Und
nun viel Spaß bei Eurem ersten Dreh!
Eine Aktionsgruppe zum Fairen Handel gründen
Es gibt viele Möglichkeiten, sich für den Fairen Handel zu engagieren.
Am meisten Spass macht es zusammen mit Gleichgesinnten, z.B.
in einer Aktionsgruppe. Der Wortlaut verrät: Eine „Gruppe“ führt eine
„Aktion“ durch – sie will so auf ihr Anliegen aufmerksam machen.
„Die Aktionsgruppe“ gibt es nicht, das Spektrum von Menschen, die
sich hier ehrenamtlich engagieren, ist breit. Entsprechend bunt ist das
Bild, das sich bietet: Tapeziertisch, Flugblatt und Banner oder Kaffee,
Kunsthandwerk und Kirche – je nach dem, ob man eher an entwicklungspolitische oder kirchliche Initiativen denkt. So unterschiedlich die
Ziele auch sein mögen: Was alle Aktionsgruppen eint, ist der Wille zu
handeln und zu verändern!
Aktionsgruppen sind die Basis des Fairen Handels: Sie sind bunt und
vielfältig, es gibt sie in Kirchengemeinden, Vereinen und Schulen.
Manche Gruppen verkaufen regelmäßig Produkte aus Fairem Handel,
andere nur zu bestimmten Anlässen (z.B. Weltgebetstag oder in der
Adventszeit). Bei manchen steht der Verkauf im Vordergrund, bei anderen findet er begleitend zur Bildungsarbeit statt. Manchmal besteht eine
Aktionsgruppe nur aus ganz wenigen Personen und manchmal aus
einer ganzen Schulklasse.
Neben dem Verkauf informieren die Aktionsgruppen die Verbraucher
über den Fairen Handel und alternative Einkaufsmöglichkeiten.
Die ehrenamtliche Öffentlichkeits- und Überzeugungsarbeit der Aktionsgruppen ist für den Fairen Handel unbezahlbar!
Die bundesweit über 6.000 Aktionsgruppen sind die Basis des Fairen
Handels. Auch heute noch ist die Mitarbeit in einer Aktionsgruppe der
klassische Einstieg in die Eine-Welt-Arbeit. Sie können in einer bestehenden Aktionsgruppe mitarbeiten oder selbst eine Aktionsgruppe
gründen.
Das effata Fair-Handelszentrum versteht sich als Partner von Aktionsgruppen und Weltläden. Bei uns bekommen Sie vielfältige Unterstützung, z.B. Informationsmaterialien (z.B. den Wegweiser für Aktionsgruppen im Fairen Handel), Preislisten, Dekorationsvorschläge und
natürlich die Waren, die Sie verkaufen möchten. Darüber hinaus bieten
wir Fortbildungsveranstaltungen an, bei denen Sie sich weiterbilden
können.
Neu gegründete Aktionsgruppen haben die Möglichkeit, die Waren auf
Kommission zu bekommen, d.h. Sie
müssen die Waren zunächst nicht bezahlen
und rechnen nach Ihrer
Aktion nur die Waren
mit uns ab, die Sie
auch verkauft haben.
Sie benötigen also kein
Startkapital, um beginnen zu
zu können.
Aktionsgruppen bekommen einen Wiederverkäuferrabatt. Die
Gruppen entscheiden
selbständig, was sie
mit diesem Rabatt
machen wollen. Viele
Aktionsgruppen spenden Ihren „Gewinn“ für
Projekte.
Wie fair kauft meine Gemeinde?
Kauft meine Gemeinde risikobehaftete Produkte ein, die mit großer
Wahrscheinlichkeit unter Verletzung von Arbeits- und menschenrechten
hergestellt wurden, oder Produkte, die der Umwelt schaden?
Wer sich mit diesen Fragen auseinandersetzt, der findet in dem Leitfaden „Wie fair kauft meine Gemeinde?“ wertvolle Tipps und Anregungen.
Der Leitfaden ist im effata Weltladen erhältlich. Hier wird Schritt für
Schritt erklärt, welche Vorgehensweise geeignet ist. Ebenso werden
verschiedene Produkte beschrieben, und welche Folgen der Konsum
für Mensch und Natur hat.
Wer sich intensiver mit dem Thema auseinandersetzen möchte, findet
in der Broschüre „Umkehr zum leben - Den Wandel gestalten“ (siehe
http://www.woek.de/web/cms/upload/pdf/umkehr_zum_leben/publikationen/woek_2013_flyer_umkehr_zum_leben.pdf) weitere Anregungen.
Hierzu haben sich verschiedene kichliche Institutionen zusammen
getan, um einen ökumenischen Prozess für eine zukunftsfähige, sozial
und klimagerechte Welt anzuregen.
In diesem Zusammenhang ist auch die Studie „Zukunftsfähiges
Deutschland in einer globalisierten Welt“ wichtig, die vom BUND, Wuppertal Institut, Brot für die Welt und dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) herausgegegeben worden ist. Auf der Website http://
www.zukunftsfaehiges-deutschland.de gibt es auch viele Informationen
und Anregungen, wie das Thema in der Gemeinde oder mit Kinderund Jugendgruppen behandelt werden kann.
Aktionen rund um Fairen Kaffee
Kaffee ist das wichtigste Produkt aus Fairem Handel. Bei uns im effata
Weltladen erwirtschaften wir mit Kaffee mehr als ein Drittel unseres
Umsatzes. Wir haben über 50 verschiedene Kaffeesorten im Angebot.
Von daher verwundert es nicht, wenn viele Verbraucher bei Fairem
Handel zuerst an Kaffee denken.
Bei vielen Aktionen im Fairen Handel spielt Kaffee eine ganz wichtige
Rolle. Kein Faires Frühstück ist ohne Kaffee denkbar. Seit einigen Jahren veranstaltet Fairtrade Deutschland im Rahmen der Fairen Woche
einen eigenen Kaffeetag. Unter http://www.fairtrade-deutschland.de/
fileadmin/user_upload/specials/kaffeetag_2013/ftk2013_Aktionsleitfaden.pdf bietet Fairtrade Deutschland einen Aktionsleitfaden an, der
vielfältige Anregungen gibt, ob zu Hause, am Arbeitsplatz, in der Kirchengemeinde, der Schule oder der Uni - für alle Fälle gibt es passende Ideen.
Wenn Sie eine Aktion zum Fairen Kaffee planen, unterstützen wir Sie
gerne und können Sie auch mit entsprechenden Materialien versorgen.
Egal, ob Sie Kaffee verkaufen oder ausschenken wollen, bei uns bekommen Sei den Kaffee auf Kommission, d.h. Sie bezahlen nach der
Aktion nur den Kaffee, den Sie auch verbraucht haben.
Wenn Sie Kaffee ausschenken möchten, z.B. bei einem Fest oder
einer Veranstaltung, dann können wir Ihnen das gesamte Equipment
zur Verfügung stellen: Kaffeemaschinen, Tassen, Zucker in Portionspäckchen. Selbstverständlich können Sie auch entsprechende Informationsmaterialien bekommen, z.B. Posters, Handzettel und Broschüren.
Zusätzlich haben wir auch eine ganze Reihe von Filmen, die über
Fairen Kaffee informieren.
Wir können Ihnen auch Dekomaterial zur Verfügung stellen, z.B. Kaffeepflanzen, Kaffeesäcke und Rohkaffee, damit Sie Ihre Aktion gut in
Szene setzen können.
Wir können für Sie auch ein Kaffeeseminar organisieren, bei dem Sie
alles über den Kaffee lernen können. Hierbei bietet sich die Möglichkeit, den Weg des Kaffees vom Anbau über die Röstung bis in die
Kaffeetasse zu verfolgen. Bei einer Fotopräsentation können Sie das
Leben und Arbeiten von Kaffeebauern und die Unterschiede zwischen
konventionellem und biologischem Anbau kennen lernen. Bei einer
Probe-Röstung und dem Vergleich von Kaffees beim Testen verschiedener Kaffees können Sie die Einflüsse der Röstung auf den Geschmack des Kaffees riechen und schmecken.
Faire Geldanlagen
Immer mehr private Anleger möchten wissen, was mit ihrem Geld passiert. Kauft es gerade Streumunition aus Deutschland, spekuliert es mit
Weizen aus den USA oder holzt es in Costa Rica Regenwald für eine
Ananasplantage ab? Dabei könnte ihr Geld ebenso ein Schulprojekt in
Uganda, eine Solaranlage in Spanien oder einen Fairhandels-Importeur in Deutschland finanzieren. Kein Wunder also, dass nachhaltige
Geldanlagen boomen. Auf dem Portal „Der nachhaltige Warenkorb“
finden Sie unter http://www.nachhaltiger-warenkorb.de/#/pin?pid=204
weitere Anregungen für nachhaltige Geldanlagen.
Wer sein Geld z.B. ethisch verantwortsvoll im Fairen Handel anlegen
möchte, kann dies auch direkt bei den Fair-Handelsimporteuren machen. Zur GEPA gehört die GEPA Fair Trade Beteiligungsgesellschaft,
die Darlehensgebern die Möglichkeit gibt, Geld auch kurzfristig anzulegen. Informationen zu Anlagemöglichkeiten bei der GEPA gibt es
unter http://www.gepa.de/p/index.php/mID/1.4/lan/de.
Bei der dwp eG können Sie Geschäftsanteile zu 250,- Euro übernehmen und Mitglied der Genossenschaft werden. Ab einer Mindesteinlage von 1.000,- Euro können Sie eine so genannte „Stille Gesellschaft“
abschließen. Hierbei ist die Rendite wählbar.
Eine andere Möglichkeit bietet Oikocredit. Diese Organisation wurde
1975 auf Initiative des Weltkirchenrates gegründet und ist heute der
Pionier in Sachen ethischer Geldanlage. Oikocredit ist die richtige Organisation für Menschen, die ihr Geld ethisch sinnvoll und sozial verantwortlich investieren möchten.
Oikocredit unterstützt inzwischen rund 900 Mikrofinanz-Institutionen,
Genossenschaften und kleinere Unternehmen in 70 Entwicklungs- und
Schwellenländern. Weltweit haben rund 45.000 Menschen, Organisationen und Kirchen über 500 Mio. € bei Oikocredit investiert – fast 6.000
Anleger stammen aus Baden-Württemberg.
Um Geld bei Oikocredit anzulegen werden Sie Mitglied bei einem Förderkreis, den Sie dann beauftragen, als Treuhänder Genossenschaftsanteile an Oikocredit für Sie zu erwerben. Die Mindestanlage beträgt
200,- Euro. Weitere Informationen gibt es unter http://www.oikocredit.
de/
Bei uns im Laden können Sie Informationsmaterial zu den Anlagemöglichkeiten bei Oikocredit, GEPA oder dwp erhalten.
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