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... oder wie Sie Ihren Clients ein paar Streicheleinheiten - DNUG

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... oder wie Sie Ihren Clients ein paar Streicheleinheiten geben – und zurück erhalten!
The mind is like a parachute. It doesn’t work unless it’s open.
© 2007 - 2011 panagenda
Agenda
Coming up next …
Wer bin ich? … und über panagenda
Grundlagen
• Eine Übersicht was ein Notes 8 Client so mit sich bringt
Ans eingemachte …
• Was ClientSTARTs verlangsamt (und beschleunigt)
• Was ClientPERFORMANCE beeinträchtigt (und verbessert)
• Tieftauchen
• Ein Blick unter die Haube von Client-Server Kommunikation
Under the Hood of (IBM Lotus) Notes Clients
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Vorstellung
Under the Hood of (IBM Lotus) Notes Clients
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Über Florian Vogler
CEO & CTO – (hoffentlich) repräsentativ für die grossartige Arbeit meiner Kollegen bei panagenda
Geboren in Hamburg (DE), gelebt in London (UK),
Wien (AT), Frankfurt (DE), Alicante (ES);
dzt. Wieder in Frankfurt (DE)
Lotus Notes / Domino seit 1992
Begonnen mit Notes bei Raiffeisen Österreich
• Administration und Entwickling
• 35,000 user weltweit (heute > 100,000)
Seit 2002 Krenkompetenz Client Management,
Notes / Domino Infrastruktur-Analyse und –
Optimierung
*Viel*reisender, Kunden in vielen verschiedenen
Ländern
Under the Hood of (IBM Lotus) Notes Clients
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Über panagenda
Symbiotische Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Partnern
HQ: Wien/AT, Niederlassungen in Heppenheim bei
Frankfurt/DE, Boston/USA
Entwicklung von Standardprodukten
>3,5 Millionen Lizenzen in über 70 Ländern
IBM Lotus Notes
Client Management
MarvelClient :: „‘99%‘ manageability “
(nicht „nur“ IBM Lotus Domino)
Server Analytics, Monitoring & Reporting
GreenLight :: Echtzeit, Langzeit, Smart
Analyze Groups, Certifiers and ACLs
GroupExplorer :: Transparenz, Sicherheit & Automation
plus: NameChanger (Namensänderungen), DatabaseExplorer (Design-Analyse), Notes2Web (Web-Transformation)
Under the Hood of (IBM Lotus) Notes Clients
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• Eine Übersicht was ein Notes 8 Client so mit sich bringt
Ans eingemachte …
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Under the Hood of (IBM Lotus) Notes Clients
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Bevor wir anfangen ...
Ich liebe Notes.
Under the Hood of (IBM Lotus) Notes Clients
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Was ein (genutzter) Notes 8 STANDARD Client üblicherweise mit sich bringt
• > 20.000 Dateien (Notes 6/7 ~550) = +3.700%
• 17.000 Dateien in Notes Program\framework in 1,800 Unterverzeichnissen
 7.500 (überwiegend undokumentierte) .properties Dateien
 1.500 jar Dateien
 1.200 HTML Dateien
• 3.000 Dateien in Notes Data\workspace – in 2.400 Unterverzeichnissen, von denen 1.850 leer sind
 900 (überwiegend undokumentierte) XML Dateien
 100+ (überwiegend undokumentierte) properties Dateien
• Das sind ...
 20.000 Dateien in 4.600 Unterverzeichnissen
 8.500+ überwiegend undokumentierte Dateien
 Viele (viele viele) Unterverzeichnisse die schlichtweg leer sind, vor allem in Data\workspace
 ... und ca. 100 NSFs/NTFs (=0.5 %)
 ... Und natürlich die gute alte notes.ini ...
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+ über 80 Einstellungs-Dialogboxen!
• Jeder Dialog hat im Mittel ~15 Einstellungen
 1,200+ Einstellungen
über Addressbuch (sehr wenige),
notes.ini (wenige),
und XML Dateien (tonnenweise)
Plus: Plugins, Widgets,
Addons, etc. die „Sie“ oder Benutzer
dem Client beibringen.
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Bitte nicht vergessen:
Physical nsfs 1, 2, 3, … n
(nsf)
Desktop
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Grundlagen
• Eine Übersicht was ein Notes 8 Client so mit sich bringt
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• Was ClientPERFORMANCE beeinträchtigt (und verbessert)
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Was ClientSTARTs verlangsamt (und beschleunigt)
• Wenn Sie noch nicht auf 8.5.2 sind. 8.5.2 ist deutlich schneller. (EOM 7: April 30, 2011!)
• Hinweis: preloading empfohlen – viele user starten Notes genau einmal täglich (=nur „Kalt“starts!)
• Antivirus Software
• Deaktivieren Sie Antivirus Scanning für jedenfalls *.n(s)* im Notes Data Verzeichnis. Punkt.
 fast 50% aller Dateien im Data Verzeichnis ändern sich täglich (Replikation, FTI, Hintergrund-Agenten, ...),
8,5% in Data\workspace
• Prähistorische Hardware
• Mindestens 1 GB – 2 GB Hauptspeicher empfohlen wenn Benutzer mehr als „nur“ Notes verwenden
(ansonsten: Swapping hell)
• Alte Festplatten
 Fragmentierung
 Myriaden von Skripten und Autostart-Programmen – wenn die Disk beschäftigt ist, kann Notes nichts dafür.
• Gewachsene Data Verzeichnisse
 Nahezu 100% aller NTFs (Laptops: 90%) können wie folgt entfernt werden
 Löschen alter Notes 4+5+6 Templates (Schablonen)
 Mittels ini:SharedDataDirectory= (auch bei Single User Installation!)
 Bis zu 70% aller NSFs haben immer noch eine alte ODS (siehe nächste Folie) ...
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ODS? Was ist das denn?
• ODS = On Disk Structure
•
•
•
•
•
•
•
ODS 16 = Notes 2
ODS 17 = Notes 3
ODS 20 = Notes 4 (oder Templates)
ODS 41 = Notes 5
ODS 43 = Notes 6 & 7
ODS 48 = Notes 8
ODS 51 = Notes 8.5
• Der Unterschied zwischen ODS 43 und 51 = bis zu 80% WENIGER FILE I/O; im Mittel -50%.
Hilft auch bei langsamen Festplatten, nicht nur SAN/NAS! – Server nicht vergessen!
• Leider wird die ODS beim Client Upgrade nicht automatisch aktualisiert
• Ausgenommen names.nsf, bookmark.nsf, und desktop*.dsk/ndk (Vorrausgesetzt Sie machen es „richtig“ ... uh-oh)
• Upgrade auf ODS 48 benötigt Notes >= 8 und CREATE_R8_DATABASES=1 in notes.ini
• Upgrade auf ODS 51 benötigt Notes >= 8.5 und CREATE_R85_DATABASES=1 in notes.ini
Under the Hood of (IBM Lotus) Notes Clients
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ODS Fortsetzung
• Glücklicherweise kann man in Notes 8.5 folgendes verwenden
• NSF_UpdateODS=1
• Dies führt ein einmaliges Upgrade aller lokalen Datenbanken im Hintergrund durch
• EXTREME VORSICHT BEI DATA VERZEICHNISSEN AUF NETZLAUFWERKEN!  Lastverteilung!
• Achtung: Endbenutzer können während Compact nicht auf Datenbanken zugreifen! (Mail-Repliken!)
• names.nsf und bookmark.nsf weden erst beim nachfolgenden Clientstart komprimiert ( Splash screen)
• Erfolgsbeispiele
 Startzeit eines Notes 8.5.2 clients mit drei ODS 20 Datenbanken in Notes data: 10 seconds
Nach ODS Upgrade: 2 Sekunden
 Nach Upgrade aller NSFs von vorher überwiegend ODS 41  51 = 60% weniger File I/O auf SAN/NAS!
 Löschen von alter Dateien in Data Verzeichnissen auf SAN/NAS = 45% weniger managed storage (backup)
• Leider haben Sie wenig bis keine Ahnung „wie es da draussen wirklich aussieht“ = welche
Datenbanken wo lokal liegen, welche ODS (wir können helfen – nach dieser Session ;-))
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Was ClientPERFORMANCE beeinträchtigt (und verbessert)
Es wird nicht einfacher ...
ODS lokaler Datenbanken (schon wieder)
Hardware (auch schon wieder)
Installationsvarianten (Basic vs. Standard, Data Verzeichnis im Netz vs. Festplatte)
• Desktop, Laptop, Citrix, Lokal, Netzwerk, „XP User/Roaming Profile“
Notes.ini und Netzwerk (mehr dazu später)
• Port-Settings (z.B. Kompression) – nicht aktiviert in vielen Unternehmen, oder noch schlimmer: Deaktiviert auf
Servern, aktiviert auf Clients …
• EXTMGR_ADDINS = (nicht nur) lokale Virenscanner Software
Deaktivieren Sie Notes „plugins“ wie Norton oder McAfee – diese erhöhen Netzwerktraffic „gerne“ um 200 – 250%!
Verbindungsdokumente
Arbeitsumgebungen
• Mail-/Homeserver, Pfad zum Mailfile (Alarme!)
• Catalogserver (oder Homeserver)
 Catalog.nsf auf Home- oder Catalogserver …
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Das Catalog.nsf Problem …
... oder auch „the Asian connection“
•Benutzer in Hamburg
•Schickt Doc|DB-Link an Benutzer in
Frankfurt
•Leider verbindet sich Benutzer in
Frankfurt nicht mit Server vor Ort
sondern mit dem in Hamburg
•... oder sogar Augsburg
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Was ClientPERFORMANCE beeinträchtigt (und verbessert) - Fortsetzung
Das 95+5% Problem ...
oder warum Managers IBM Lotus Notes vielfach nicht so sehr mögen wie sie „könnten/sollten“
90-95% funktionieren „irgendwie“
• Training, Helpdesk, IT-versierte Endbenutzer, ...
• Dennoch enormes Kosteneinsparungspotential (z.B. 80% weniger Helpdeskanrufe)
Die übrigen 5-10% benötigen allerdings 75+% alle IT-Aufwände (manuell / individuell)
• z.B. Notes 8 Upgrade Paket an alle Clients 
Alle „Problem“-Clients nachbearbeiten benötigt 75% der gesamten Projektzeit & -Aufwände
ACHTUNG: Nahezu 100% aller VIPs sind Bestandteil dieser „5-10%“
 Hohe Frustration auf Management-Level
 Hohe Migrationsbereitschaft
(weg von Notes; anfänglich nicht hin zu einem anderen Produkt!)
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Undokumentiert²
Dem Notes client täglich Beine machen – nur für Administratoren/Entwickler!
• Suchen Sie die Datei jvm.properties in [LotusNotesProgramDir]\framework\rcp
 im Texteditor (notepad) öffnen
• Folgende Zeile suchen (üblicherweise ziemlich am Anfang): vmarg.Xmx=-Xmx256m
• Ändern auf z.B. vmarg.Xmx=-Xmx1024m (Maximum ist ½ physischer Speicher; NICHT auf
mehr als 1024m ändern, egal wieviel Hauptspeicher Sie haben!)
• Ändern Sie vmarg.Xms=-Xms48m auf ¼ des Xmx - Wertes;
wenn Sie z.B. vmarg.Xmx auf -Xmx1024m geändert haben, setzen Sie
vmarg.Xms=-Xms256m
• NICHT empfohlen für Produktionszwecke / normale Endbenutzer;
nur für Administratoren & Entwickler!
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Tieftauchen: Client Clocking
CLIENT_CLOCK=1
CONSOLE_LOG_ENABLED=1
Debug_Outfile=c:\debug.txt
Debug_Console=1
;DEBUG_TCP_ALL=1
(nur im Bedarfsfall!)
Fileserver/Disk Performance Debugging ist mühsam bis unmöglich
(versuchen Sie‘s mal mit DEBUGGINGWCTENABLED=16386 in Notes >= 8.5)
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Client Clock=1 führt zu einer Debug-Datei in folgendem Format:
HINWEIS: Sehen Sie sich mal den Notes RPC Parser auf OpenNTF an!
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Ergänzend zu Client Clocking ...
Netz(werk)latenz hat einen wesentlich Einfluss
auf die gefühlte Client Performance
- vor allem bei Benutzern, die (versuchen)mit
serverseitigen Datenbanken zu arbeiten!
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Was passiert wenn man cache.ndk löscht? (für nur eine einzige Datenbank!)
After deleting Cache.ndk
Keeping / NOT deleting Cache.ndk
100 User =
150 MB vs. 3.7 MB
(2,5%; -97,5%; +4000%)
1000 User =
1.5 GB vs. 37 MB
Exklusive Fileserver!
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Latenzzeiten und ihre Bedeutung für Endbenutzer
… aus Antwortzeiten werden Lieferfristen:
• „# RPC Calls *
(Latenz Up +
Latenz Down)
• 30 Calls *
(60 + 60) =
3.600 ms!
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Zusammenfassung
• Konfigurationsmöglichkeiten und Konnektivität sind gleichzeitig die
wesentlichen Stärken und Schwächen von LN/D
• Schwächen können mit Wissen und Werkzeugen behoben werden
• Je < das Wissen, desto wichtiger die Werzeuge
•  nicht nur einfach neu Installieren
•  nicht aufgeben
•  wenn Sie sich für Ihre Clients einsetzen,
macht es sich hundertfach bezahlt (nicht nur mit Email *wink*)
• Jedes Symptom hat eine Ursache – behandeln Sie die Ursache, nicht nur
Symptome!
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Endspurt
45 Minuten
für Performance-Verbesserungen
reichen gerade einmal für einen
Spaziergang über den Eisberg –
wir haben Lösungen für eine MENGE mehr
business cases als nur die vorher genannten.
Falls Ihr Problem nicht in dieser Session zur
Sprache kam – sei es ein Problem mit Clients,
Servern, Design/Entwicklung, Administration
oder etwas ganz anderes:
Wir würden uns freuen von Ihnen zu hören!
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Danke für Ihre Geduld – Fragen? Antworten!
Q&A
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panagenda GmbH
Doblhoffgasse 7 / 6a :: 1010 Vienna :: Austria
Web: http://www.panagenda.com
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CEO: Florian Vogler
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