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Ewig her und wie gestern! - Ina Biechl

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08.08.11 09:39:12
[Teilseite 'T:YBB 41/1' - NP_FUNKPROD | NÖ Pressehaus | NÖ Nachrichten | Ybbstal lokal | OBERES YBBSTAL] von WYBRED
OBERES YBBSTAL
NÖN Woche 32/2011
Joachim Auer (New York, USA), Trevor Smith (Kanada) sowie Porter
Scorby (Halifax, Kanada) mit Gattin (v.l.) freuten sich über das Treffen
und stießen mit Mostsekt auf das Wiedersehen an.
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Egon Biechl, Dir. Ing. Leo Klaffner, Ina Biechl, Ing. Herbert Jagersberger, Elisabeth Kupfer-Fenz (ÖJRK NÖ), HR Josef Jochinger, LAbg. Andreas Pum und Ing. Siegfried Hampölz (RK Waidhofen) (v.l.).
IM GESPRÄCH
Die Ybbs hat
mich fasziniert
DR.JALEH LACKNER-GOHARI
war 1961 als Studentin Ausbildnerin beim RK-Lager.
17 von 34 Teilnehmern des ersten Jugendrotkreuzlagers 1961 kamen zumeist mit ihren Partnern nach Hohenlehen.
FOTOS: LEO LUGMAYR
Ewig her und wie gestern!
ROTES KREUZ / 50 Jahre nach dem ersten internationalen Jugend
Lager trafen sich 17 der 34 Teilnehmer in Hohenlehen.
VON LYDIA STEINBACHER
UND LEO LUGMAYR
HOHENLEHEN / Zwei Jahre lang
haben Egon und Ina Biechl daran gearbeitet und weltweit nach
Namen und Adressen gesucht.
„Es war wie ein Puzzle, bei dem
oft wie zufällig ein Stein zum anderen gepasst hat“, erinnern sie
sich. Was sie suchten, das waren
die 34 Teilnehmer des „Internationalen Jugendrotkreuzlagers“,
das überhaupt erste seiner Art,
das von 11. bis 27. Juli 1961 in
Hohenlehen stattgefunden hatte.
Gefunden: der Felsen, von
dem man in die Ybbs sprang
Vergangene Woche war es
dann so weit: 17 Teilnehmer von
1961 trafen einander ein halbes
Jahrhundert später zum Wiedersehen.
„Es war ein unglaubliches Gefühl, die Mädchen von damals
wieder zu treffen“, scherzte Joachim Auer, geborener Bayer, der
heute in New York lebt.
Eine Woche lang machten sie
miteinander Programm. Wie vor
50 Jahren waren sie im Internatsgebäude untergebracht. „Gott sei
Dank hat sich im Internat viel geändert“, lachte Porter Scorby aus
Halifax, Kanada, der sich an
Stockbetten und den Duschraum mit einem Dutzend Brauseköpfen in der Decke erinnerte.
„Das ist ja ein Hotel geworden.“
Gefunden haben sie auch den
Ybbsfelsen, von dem sie 1961 ins
kühle Nass gesprungen waren:
15 von ihnen taten es wieder,
zum Gaudium der Gruppe. „Es
ist ewig her, aber an maches erinnert man sich, als wäre es gestern gewesen!“ „Heute findet das
Jugendrotkreuzlager in Langenlois statt und erfreut sich großen
Zuspruchs“, so Landesgeschäftsführerin Elisabeth Kupfer-Fenz.
47 Teilnehmer aus 16 verschiedenen Nationen werden heuer in
die Arbeit des Roten Kreuzes eingeführt.
„Genau hier spielten wir
täglich Rautekball!“
Den Gästen bot sich indessen
das gleiche schöne Panorama
von damals, da die Veranstaltung
vor dem Hohenlehner Schloss
im Freien stattfand. „Wo wir jetzt
sitzen, wurde stets Federball nein, Rautekball gespielt“, korrigiert sich Scorby. Benannt wurde
das verfeinerte Badmintonspiel
nach Franz Rautek, der 1961 in
Hohenlehen ihr Lehrer war und
nach dem der „Rautek-Rettungsgriff“ seinen Namen hat.
„Ich habe nicht
bereut, wieder
hierhergekommen zu sein“,
meint Dr. Jaleh
Lackner-Gohari.
NÖN: Wie ist das Gefühl, wenn
man nach 50 Jahren Leute wieder trifft?
Lackner-Gohari: Ich habe gezögert,
ob ich herfahren soll. Man hat
Jugendliche in Erinnerung und
trifft alte Leute. Aber ich habe es
nicht bereut. Es ist lustig und gesellig zugleich.
NÖN: Was hatten Sie besonders
in Erinnerung?
Lackner-Gohari: Das klare Wasser
des Flusses ist für mich etwas Besonderes gewesen. Jahrelang
leistete ich Menschenrechtsarbeit in der UNO und engagierte
mich als Immunologin im Bereich der Flüchtlingsunterstützung. Da sieht man vieles. Hier in
Hollenstein fühlt man sich in ein
Paradies versetzt. Es ist ein merkwürdiges Gefüh,l zu erfahren,
dass manche der Teilnehmer
schon gestorben sind.
NÖN: Erinnern Sie sich an den
Tagesablauf von damals?
Lackner-Gohari: Um 22 Uhr war
Bettruhe. Das ist mir heute noch
zu früh.
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