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Netzwerk Schweiz
bildung + gesundheit
Tagung 13. Juni 2012 Bern
Wie gelingt es,
die Gesundheitsförderung
in den Schulen
nachhaltig zu verankern?
1
Eine gesunde Schule?
16 Jahre….
 Psychologische Beratung
 Pädagogische Unterrichtssupervision
 Führungscoachings für Schulleitungen
 Krisen- und Konfliktinterventionen, Notfälle
 Team- und Schulentwicklung
Für…
 Lehrpersonen, Schulleitungen
 Unterrichts-, Stufen-, Fachschafts- und Schulhausteams
 Schulische Dienste (Schulpsychologie, Schulsozialarbeit,
Psychomotorik, Logopädie, Tagesbetreuung)
2
Eine gesunde Schule –
nicht werden, sein…

In jedem Augenblick der Kooperation, in jeder Unterrichtseinheit, in
jeder Begegnung von Mensch zu Mensch, in jeder Zeit der Vorund Nachbereitung findet eine gesunde Schule statt
 Nachhaltige Gesundheitsförderung durchdringt den schulischen
Alltag…
3
Gelingensbedingungen
Haltungen
Verhalten
Verhältnisse
4
Die Schule, der Ort des Lernens







Will die Schule von Morgen nicht die Schule von gestern sein, ist
der Wandel die Konstante
Die Schule als lernende Gemeinschaft meint lernende Lehrende
und lernende Lernende
Lehrerinnen und Lehrer ohne Lernbegierde gleichen Piloten die
keine Lust am Fliegen haben
Klassen-, Stufen-, Projekt- und Schulteams sind lernende
Einheiten, keine Verwaltungsabteilungen eines Staatsarchivs
Fehler sind erste Schritte in die Zukunft
Leben heisst lernen, nicht wissen
Lernen meint suchen, irren, zweifeln, stolpern, falsche Wege
gehen, entdecken, ausprobieren, üben, trainieren
5
Von alten Steppenwölfen…
Die Schule von gestern…

Ich und meine Klasse
 Ich führe und entwickle meinen Unterricht
 Ich löse Probleme und hole mir Hilfe
6
…. und selbstbewussten Herdentieren
Die Schule von heute…

Im Klassenteam verantworten wir den Unterricht, begleiten die
Schülerinnen und Schüler, arbeiten mit den Eltern
 In den Stufen-, Fachschafts- und Projektteams entwickeln wir den
Unterricht und die Schule
 Wir analysieren aktuelle Probleme (z.b. verhaltensauffällige
Schüler) am Runden Tisch, erarbeiten Lösungen, klären wer was
bis wann umsetzt und ausprobiert, beurteilen eine vereinbarte
Zeiteinheit später von neuem die Entwicklung
7

Die Schulsozialarbeiterin und der Schulpsychologe sind nicht
unsere Coachs, wir lösen miteinander schulische
Herausforderungen

geklärte Anforderung der Kooperation in den Teams
o Austausch Informationen, Materialien
o Arbeitsteilung Aufgabenteilung, Absprachen von Inhalten, Zielen,
Ergebnissen
o
Ko-Konstruktion gemeinsam Probleme analysieren, Lösungen erarbeiten,
Schule entwickeln
8
…sitzen aber wie?

Plenumssitzungen grosszügig reduzieren (SL-Infoflyer)
 wöchentliche Klassenteamsitzungen
 periodische Stufenteam-/Fachschaftssitzungen
 periodische Steuergruppensitzungen (Stabseinheit)
Der Unterricht und die Schule wird in diesen Einheiten
entwickelt!
daher…
 Die Schulleitung stützt und stärkt dieTeamleiterInnen, setzt
Rahmenbedingungen und Vorgaben
 Die Kunst der Sitzungsleitung: mittels Intervision und Supervision
Leitungskompetenzen erwerben
9
arbeiten, kooperieren, kommunizieren,
begegnen, erholen…






gestalteter, grosser Gemeinschaftsraum mit Arbeitsplätzen, PC’s,
Lehrerbibliothek, Materialiensammlung, Kopiergerät, ev.
Kaffemaschine etc. einrichten
Kooperationszeiten für ein Schuljahr planen
Präsenzzeiten einführen (innerhalb von ca. 2-3 Jahren)
Die klassische Pause gibt es nicht mehr
Besprechungsfreie Zonen im Lehrerzimmer
Ruheraum
10
eine Schule leiten…









Die Schulleitung – kooperative Autorität
Sich ermächtigen und ermächtigt werden
Das Personal führen oder sich führen lassen
Mitreden, mitentscheiden, Dienstanweisungen umsetzen
definierte Präsenz
Der entschleunigte Wandel oder die Entdeckung der Langsamkeit
das Gewesene wertschätzen, benennen, feiern – verabschieden
uns transferieren
Disenskultur – Unterschiede als Ressource
Die Kunst des Streitens
11
mein Personal führen…








Teamentwicklung/Supervision ist nicht Personalführung
Früh erfassen, früh intervenieren - das Gras wachsen hören
Stille Sorgenfälle
die Geschichte von den drei Rettungsbooten
Vorgaben sind Dienstanweisungen
oder bevor alle gehen wird die/der eine gegangen
Chef-Vater, Chefin-Mutter
Haltungs- und Rollenwechsel bei Lehrpersonen mit chronischen,
lang anhaltenden Belastungs-, Stress und
Überforderungssymptomen
12
Lehrerin, Lehrer sein








Lehrende sind Lernende
Den Wandel mitgestalten oder erleiden
Mitreden, mitentscheiden und Anweisungen ausführen
Fürsorge und Selbstsorge
Menschen- mit Menschenberuf:
Selbstsorge als Teil des professionellen Handelns
Beanspruchungs- und Erholungszyklen
Tages-, Wochen- und Jahresrhythmus
Psychologischer Vertrag
13
Ein Versuch einer Antwort…
14
ein paar Daten …




Ein grosser Teil der Lehrpersonen erleben ihre
Berufsbelastungen als überdurchschnittlich gross
kritische Werte bei Lehrpersonen (AG, BS,TG)
 25 % emotionale Erschöpfung
 20% beeinträchtige Zuwendungsbereitschaft
 19 – 38% reaktives Abschirmen
Schul- und Unterrichtsentwicklung bedingen Kooperation –
Paradigmawechsel im Berufsselbstverständnis
Die Bilanz der externen Schulevaluation LU
Berufszufriedenheit der Lehrpersonen und Schulleitungen
zentrales Entwicklungsfeld
15
Schul- und Unterrichtsentwicklung
fordert
fördert
 vermehrte Zusammenarbeit
 Methoden-/ Perspektivenvielfalt
 gemeinsame Planung
 Einsatz der Stärken des
Einzelnen
 gemeinsame Zeitgefässe
 gemeinsame Haltung
 Geben und Nehmen
 Umgang mit Unterschiedlichkeiten  Sicherheit - Entlastung
 Gemeinsames Tragen der
Verantwortung
 Lehrpersonen sind gefordert…
wie andere Menschen- mit Menschenberufe,
wie andere Berufe mit vergleichbarem Anspruchsniveau
16
… und die Reaktion


Arbeitsplatz Schule
Freiwilliges Unterstützungsangebot für Schulen
„Gemeinsam fit und stark“
17
Lehrergesundheit ist abhängig von
strukturellen Faktoren
 Rahmenbedingungen
 dem Führungsstil der
Schulleitung
 der Kommunikation und
Kooperation im Kollegium
 der Organisation der Abläufe,
Effizienz der Arbeit
 einem guten Management der
Konflikte

individuellen Faktoren
 dem Erleben von
Selbstwirksamkeit
 psychologischer Vertrag
 der Bewältigung von Stress
 den Möglichkeiten zur Erholung
 der persönlichen
Gesundheitsvorsorge
Massnahmen zur Förderung der Gesundheit der
Lehrpersonen implizieren Entwicklungen der
Organisation und bei den Personen selber.
18
Ziele von „Gemeinsam fit und stark“

Stärkung der Schulleitungen bei der Gestaltung eines
gesundheitsförderlichen Arbeitsplatzes Schule
 Betriebliche Gesundheitsförderung ist Chefsache

Reduktion von Belastungen
 Förderung der Ressourcen
 Optimieren der Kooperation und Arbeitsorganisation
 Individuelles Stressmanagement
19
Eckwerte des Projektes





Freiwilliges Projekt
Dauer 3 Jahre
Interventionen auf 3 Ebenen: Schulleitung, Team, einzelne Lehrperson
5 Module
Fachliche und finanzielle Unterstützung der Schulen
! Keine Konkurrenz zur bestehenden Unterrichtsentwicklung
! Genügend Ressourcen auf Schulseite Gesundheitsförderung darf nicht krank machen.
20
Schulleitung
Modul 1


Qualifizierung – 1 Tag
alle SL der Projektschulen
gemeinsam
Modul 2


Prozessbegleitung
Coaching nach Bedarf
21
Team
Modul 3
Modul 4
Optimieren der Zusammenarbeit
Regeneration / Erholung

4 Schilw-Halbtage
Analyse, Planung, Umsetzung,
Auswertung und Anpassung
der Zusammenarbeit und
Arbeitsorganisation

Gesunde Pausengestaltung –
Schaffen von Erholungsphasen
im Schulalltag
22
Einzelne Lehrperson
Modul 5



Stressmanagement
Angebot nach den Bedürfnissen
der Lehrpersonen
Freiwilliges Angebot für
Interessierte
23
Projektstart am 19.4.12

Mit 20 Schulen Vorgespräche
 Start mit 11 Schulen

2. Staffel im SJ 13/14
6 Schulen bereits angemeldet
24
Eine lernende Organisation ist ein Ort,
an dem Menschen kontinuierlich entdecken,
dass sie ihre Realität selbst erschaffen.
Und dass sie verändern können.
Peter M. Senge
25
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