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Lernen im Dialog an der Schule Hutten Ich mache es so! Wie

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Lernen im Dialog an der Schule Hutten
Ich mache es so!
Wie machst du es?
Das machen wir ab.
Dem kompetenzorientierten Lernen
auf der Spur
Fokus Volksschule, Tagung vom 25.01.2013
Rita Ackermann (SL Schule Hutten, Zürich)
Die Schule Hutten –
eine Schule auf dem Weg zum Dialogischen Lernen
• Was uns bewogen hat, den Unterricht neu auszurichten
- oder ein langer spannender Weg der Unterrichtsentwicklung,
der noch nicht abgeschlossen ist
• Das Konzept des Dialogischen Lernens im Unterricht
- Aspekte der Unterrichtsentwicklung
• Das Lernen im Dialog für eine ganze Schule
- Aspekte inklusiver Schulentwicklung
• Knackpunkte
- und weshalb wir trotzdem weitermachen
Das Dialogische Lernen für eine ganze Schule
eine Entscheidung und ein langer aber lohnenswerter Weg
•
•
•
Was bewegt eine Schule, hat, den Unterricht neu auszurichten
 Unzufriedenheit
 Unruhe
 und eine Vision
Ziele
 Verbesserung des Unterrichts
 Überdenken der Rolle der LP
 Förderung des selbstwirksamen Lernens auf allen Ebenen
 Gemeinsames Konzept / gemeinsame Didaktik für die ganze Schule
Unterrichtsentwicklung oder sich stark machen für einen Prozess der Nachhaltigkeit
 Beginn vor etwa 15 Jahren – ganz klein
 Überzeugungsarbeit – Haltungsarbeit
 ‚Eigenes Tun‘ statt Konsum
 Weiterbildung (Theorie und Praxis)
Was steckt hinter dem Dialogischen Lernen?
Das Prinzip ICH - DU – WIR
– Ich mache es so!
•
•
Individuelle Auseinandersetzung mit einem vorgegebenen Problem
Gedanken / Lernwege werden im Reisetagebuch RTB (Lernjournal) festgehalten
– Wie machst du es?
•
•
Austausch über die Einträge im RTB
Austausch in mündlicher oder schriftlicher Form (Diskussion unter einzelnen Kindern, in
Gruppen, Rückmeldungen, die in die RTBs anderer Kinder geschrieben werden)
– Das machen wir ab.
•
•
Auseinandersetzung im Plenum mit der Theorie, mit Beispielen von SchülerInnen
(Autographen), Regeln und Verbindlichkeiten
Abmachungen werden getroffen, Regeln festgelegt
Mit welchen Konzepten wird gearbeitet?
Die Dialogische Didaktik arbeitet mit folgenden Konzepten:
• Kernidee
• Offener Auftrag
• Lernjournal (Reisetagebuch)
• Rückmeldung
• Autographensammlung
• Zweidimensionale Leistungsbewertung
Das Konzept der Kernidee – Der springende Punkt
Die Kernidee als mentales Modell
•
erschliesst den Lernenden einen Zugang zu einem grösseren Fachgebiet,
•
wird während längerer Zeit als Wegweiser zu zentralen fachlichen Fragen genutzt.
Unterrichtsvorbereitung mit Kernideen
•
Was macht den Kern des Stoffes aus? Welche Ideen stecken dahinter?
•
Was fasziniert mich persönlich am Stoffgebiet?
•
Wie kann ich den Kindern eine einfache Idee vom ganzen Stoffgebiet geben?
•
Welche Lernziele müssen die Kinder mindestens erreichen? Was ist mir dabei
besonders wichtig?
Das Konzept des offenen Auftrags –
Die didaktische Antwort auf die unterschiedlichen
Lernvoraussetzungen
Der offene Auftrag ermöglicht den Lernenden
•
aus den eigenen Lernvoraussetzungen das Beste zu machen,
•
Defizite auszugleichen,
•
die eigenen Stärken auszuspielen,
•
gute oder sehr gute Leistungen auf unterschiedlichem fachlichen Niveau zu erbringen,
•
die Aufmerksamkeit auf die Sache zu lenken,
•
Sinn im eigenen Tun zu erkennen.
Das Konzept des Lernjournals (Reisetagebuchs) –
Das Festhalten der Lernspuren
Im Lernjournal (Reisetagebuch) dokumentieren die Lernenden
•
ihre Lernspuren und Denkwege,
•
ihren Wissenserwerb,
•
ihre Problemlösungsstrategien.
Beim Schreiben / Zeichnen im Lernjournal
•
nehmen die Lernenden eine reflexive Haltung gegenüber sich selbst ein,
•
geben sich Rechenschaft über ihren Umgang mit fachlichen Herausforderungen.
Die Lernjournal ist ein eine wichtige Datenbasis für die Lehrperson, um
•
den Stand der einzelnen Lernenden zu erfassen,
•
Unterstützung im Lernprozess anzubieten,
•
weitere Lernschritte zu planen.
Offener Auftrag im Kindergarten Die Lehrperson dokumentiert
Eigene Wege finden beim Zehnerübergang, 2. Klasse
Überraschende Strategien
Das Konzept der Rückmeldung– Die Suche nach Gelungenem
und die Wertschätzung des Anderen
Die Konzept der Rückmeldung setzt voraus:
•
das aktive und konstruktive Lesen / Zuhören,
•
das Erschliessen von Texten und von Verarbeitungsprozessen aus dem Lernjournal,
•
das Darstellen und Erklären eigener Prozesse und Ergebnisse des Verstehens und
Problemlösens,
•
die Fähigkeit, die Perspektive zu wechseln,
•
die Fähigkeit zu verstehen, wie andere Probleme anpacken und zu Erkenntnissen
gelangen.
Die Kernidee und der Auftrag, 5. Klasse
Der Eintrag ins Lernjournal, 5. Klasse
Eine Rückmeldung erhalten
Kinder individuell begleiten
Olivia - Division
Olivia - Division
Olivia - Division
Olivia - Division
Olivia - Division
Das Konzept der Autographensammlung –
Die Ideen der Andern nutzen, um die Perspektive zu wechseln
Die Konzept der Autographen setzt voraus:
•
Sich einlassen auf die Ideen und Wege anderer Kinder,
•
Denkwege anderer nach-zu-denken,
•
einen Perspektivenwechsel aktiv zu vollziehen,
•
eine andere Idee auszuprobieren,
•
die Vielfalt für das Eigene zu nutzen.
Der zweidimensionale
Unterricht
Abbildung P. Gallin
Martin Wagenschein:
Die Sprache des Verstandenen
Defizitperspektive
Instruktionskonzept
Noten
Entwicklungsperspektive
Dialogisches Konzept
Häklein
Martin Wagenschein:
Die Sprache des Verstehens
Kreislauf des dialogischen Lernens
persönlich
verstärkend
konkret
chronologisch
ausformuliert
unzensiert
biographisch
provokativ
sachzentriert
erfüllbar
anspruchsvoll
offen
Abbildung P. Gallin
Aspekte der Schulentwicklung – ein gemeinsames Dach
•
Inklusive Schulentwicklung vorantreiben
 Teilhabe aller Lernenden sichern
 Hindernisse im Unterricht abbauen
 Binnendifferenzierung und Gemeinschaftsförderung
 Eine allgemeine, möglichst entwicklungsorientierte Didaktik im Fokus
•
Rolle und Verantwortung der Mitarbeitenden mit Leitungsfunktionen klären und stärken
•
Zusammenarbeit aller Mitarbeitenden fördern und einfordern
 Fix installierte Zusammenarbeitsgefässe
 Reden über Unterricht
 Kollegiales Unterrichtscoaching
Unterrichtsorganisation
 Gesamten Unterricht integriert führen (keine Separation)
 IF und DaZ integriert in den Unterricht
 Möglichst viele Lektionen im Teamteaching einrichten
 Unterricht gemeinsam planen, durchführen und reflektieren
 Anzahl der Lehrpersonen an einer Klasse klein halten
 Schnittstellen zwischen den Stufen beachten und sichern
Knackpunkte
•
Integration und Selektion – die Quadratur des Zirkels
•
Wechsel im Team – Einbezug neuer Teammitglieder
•
Selektionsdruck – Ängste, dass man nicht genügt
•
Methodenfreiheit - oder die zielorientierte Methode
•
Offener Unterricht und eigene Schulerfahrung
•
Information
•
Nachhaltigkeit sichern
Ein paar Gedanken auf den Weg
Überzeugung, dass es ein guter Weg ist,
der allen Lernenden neue Zugänge zum Lernen und Lernfelder öffnet
•
Mit Unterrichts- und Schulentwicklung einfach beginnen und dran bleiben
•
Erproben einzelner Sequenzen, ‘Finden’ von Kernideen, Schreiben von offen Aufträgen
•
Gestaltungsfreiheiten nutzen
•
Schulprogramm, Jahresplanung und Weiterbildung
•
Information
•
Elternarbeit / Behördenarbeit
Dialogisches Lernen in der Schule Hutten:
Ein Stimmungsbild
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Bildung
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