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167 Kohle enthält neben Koniferenhölzern auch Pilzsklerotien, wie

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Palaeobotanik.
167
Kohle enthält neben Koniferenhölzern auch Pilzsklerotien, wie solche auch
in karbonischen Kohlen gar nicht so selten sind. S t a c h gibt einen Über­
blick über solche Vorkommen, der durch ausgezeichnete Abbildungen er­
gänzt wird.
Krauset
(Frankfurt a. M.).
Stutzer, 0 . , Über das Vorkommen von Bogheadkohle im erzgebirgischen
Steinkohlenbecken von Lugau-Olsnitz. Ztschr. D. Geol. Ges. 1934. 86,
575—592; 4 Abb., 3 Taf.
Bogheads sind Kohlen, die aus den ölabscheidenden Körpern von Algen
aufgebaut sind. Verf. gibt eine Darstellung ihrer Bildung und beschreibt
ausführlich das sächsische Vorkommen, das zweite, das man aus Deutsch­
land kennt. Die Organismen gehören dem P i 1 a - Typus an, der dem
rezenten B o t r y o c o c c u s B r a u n i entspricht. Diese Alge bildet noch
heute entsprechende Ablagerungen, die aus Asien, Australien und Afrika
bekannt sind.
Kräusel
(Frankfurt a. M.J.
Szafer, W., Zur Auffassung der interglazialen Flora bei Grodno. Ztschr.
Poln. Geolog. Ges. 1932. 8, S.-A., 12 S. (Dtsch. m. poln. Zusfassg.)
Von allgemeinerer Wichtigkeit ist insbesondere die Feststellung, daß
die verschiedenen Fundstellen bei Grodno, über deren fossile Flora Verf.
in einer früheren Arbeit (1925) ausführlich berichtet hat, nicht, wie früher
angenommen, sämtlich zu dem als „Masovien I " bezeichneten Interglazial
gehören, sondern daß dies zwar für Samostrzelniki gilt, daß dagegen das
Profil von Zydowszczyzna dem Masovien I I angehört. Für diese beiden
Fundstellen werden auch die vorläufigen Ergebnisse der von J . J a r o n
bzw. J . T r e 1 a ausgeführten pollenanalytischen Untersuchung mitgeteilt
und mit den früher aus der Untersuchung der makroskopischen Pflanzen­
reste hinsichtlich der Periodengliederung gezogenen Schlüssen verglichen.
Die überaus reiche Florenliste von Samostrzelniki hat inzwischen durch
neue Funde noch einen weiteren Zuwachs erfahren; am bemerkenswertesten
davon ist neben D u l i c h i u m s p a t h a c e u m ,
dem Verf. bereits
eine besondere Mitteilung gewidmet hat, C a l d e s i a p a r n a s s i f o l i a ,
von der ein gut ausgereiftes, mit vorzüglich erhaltenem Perikarp versehenes
Früchtchen vorliegt, während gegenwärtig die in Polen äußerst seltene Art
dort niemals reife Früchte trägt. Dieser Umstand, zusammen auch mit
dem Vorkommen von A l d r o v a n d i a v e s i c u l o s a , S t r a t i o t e s
a l o i d e s , T r a p a n a t a n s und T. m u z z a n e n s i s , weist auf sehr
günstige Temperaturverhältnisse in der Optimalphase des dortigen Interglazials hin, der im Pollendiagramm der durch Ansteigen d e r C a r p i n u s Kurve gekennzeichnete Schlußabschnitt der Lindenzeit entspricht.
W an g er in (Danzig-Langfuhr).
Chaney, R. W., and Mason, H. L., A pleistocene flora from the asphalt deposits at Carpinteria, California. Publ. Carnegie Inst. 1932. 415, 45—79;
9 Taf.
Potbury, S. S., A pleistocene flora from San Bruno, San Mateo County, Cali­
fornia. Publ. Carnegie Inst. 1932. 415, 25—44; 2 Abb., 4 Taf.
Es werden von C a r p i n t e r i a die Reste von 25 Pflanzenarten be­
schrieben, meist Bäume und Sträucher ( S e q u o i a , P i n u s und andere
Koniferen, Q u e r c u s , U m b e l l u l a r i a , P i r u s , G a r r y a u . a.),
die mit einer Ausnahme noch heute in Kalifornien verbreitet sind. Allerdings
liegt ihr Gebiet etwa 300 km nördlich der fossilen Fundstelle. Man kann
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