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Außenseiter SV Oberelspe feiert Platz drei wie den Sieg

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DerWesten - 16.08.2007
http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/sport/lokalsport/olpe/2007/8/16/news-849871/detail.html
Außenseiter SV Oberelspe feiert Platz drei wie
den Sieg
Olpe, 16.08.2007
Trockenbrück. (tc/mb) "Vierter ist besser als Fünfter", mit diesem Satz und 50 Cent ins
Phrasenschwein begann Lennestadts Bürgermeister Alfons Heimes seine launigen
Ausführungen zum Fußball-Stadtpokal in Trockenbrück.
Sein flapsiger Einstieg passte zu den Gesichtern der Spieler, die sich um ihn scharten.
Richtig unzufrieden war niemand. Überstrahlt wurde alles von den Akteuren des SV
Oberelspe. Der dritte Platz wurde gefeiert wie ein Sieg. Daniel Roland, Achim Schrage,
Elmar Tizon und Mario Eckel sorgten mit ihren Elfmetern gegen den FC Lennestadt für die
Entscheidung. Torwart Sebastian Hoppe wurde zur Katze des Oenetals, indem er zwei
Lennestädter Strafstößte parierte.
Der FCL, die in den letzten drei Jahren zweimal den Pokal nach Hause holten, hatten dem
späteren Sieger RW Lennestadt im Halbfinale erst nach Verlängerung mit 0:1 den Vortritt
lassen müssen. Rafaele Iulliucci traf vier Minuten vor Ende der Verlängerung. Einen
Aufreger gab es in der letzten Spielminute, als RWL-Libero "Effe" Korte den Lennestädter
Matthias Hoberg im Strafraum gut hörbar am Bein traf, der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter
Dahlke jedoch ausblieb. Im Vorfeld des Turniers wurden immer wieder Bedenken ob des
Naturrasenplatzes in Trockenbrück geäußert. Nach einer Woche intensiver Nutzung wurden
die Flicken auf dem grünen Teppich nicht weniger, aber der SV Trockenbrück tat sein
Bestes, um den Zustand des Platzes zu verbessern. Für Ralf Arens, der gerade aus einem
Trainingslager in Westerburg zurück kam, und im WM-Quartier der tschechischen
Nationalmannschaft spielen durfte, kein Problem. "Der Platz war in Ordnung. Man hat
versucht, ihn im bestmöglichen Zustand zu halten. Wir hatten keine Probleme damit".
Zumindest einer konnte diese Meinung nicht teilen, Langeneis Kapitän Thomas Stemmer,
der am Mittwoch im Rasen hängenblieb und sich eine Sehne im Oberschenkel riss. Sechs
Wochen Pause.
Abgesehen von der Verletzung war man auf Langenei/Kickenbacher Seite mit dem Verlauf
zufrieden. Sebastian Heinemanns Tor im Halbfinale bescherte den 1:0-Sieg gegen
Oberelspe und den Finaleinzug gegen RWL. Ausnahmsweise mal auf dem Feld. Denn
bislang hatten sich die beiden Teams in einem Finale nur unter dem Hallendach. Doch auch
unter freiem Himmel blieb das Ergebnis das gleiche. Für Langenei kein Problem. "Wir haben
gesehen, dass wir auch gegen RWL mithalten können, wenn jeder an seine Grenze geht",
so sportlicher Leiter Paul Cremer.
Frech suchte der A-Ligist im Finale seine Chance, und das fast erfolgreich. Mike Witteborg
scheiterte zweimal knapp, ebenso Sergey Majer. Doch mit den 300 Euro ließ sich das
Langeneier Schützenfest gut begehen.
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