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Liebe Weröther, am 25.05. diesen Jahres sind - Gemeinde Weroth

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Liebe Weröther,
am 25.05. diesen Jahres sind Kommunalwahlen. Wie die meisten von Euch mitbekommen haben, werde
ich mich um das Amt des Ortsbürgermeisters unseres Dorfes bewerben. Vielleicht kennt mich der ein oder
andere noch nicht. Deshalb will ich mich kurz vorstellen. Ich bin 45 Jahre alt, in Weroth aufgewachsen,
verheiratet mit meiner Frau Claudia und habe zwei Töchter, Theresa 16 Jahre und Vanessa 13 Jahre. Von
Beruf bin ich Bankkaufmann und nach 7 Jahren bei der Volksbank in Wallmerod vor 20 Jahren zur
Kreissparkasse nach Limburg gewechselt. Hier kümmere ich hauptsächlich um die Finanzierung von
Immobilien. Ich bin seit 20 Jahren im Gemeinderat und seit 27 Jahren im Vorstand der Feuerwehr. Im
Verwaltungsrat der Kirchengemeinde bin ich seit 2 Jahren.
Ich freue mich sehr, dass 18 Personen bereit sind für den Gemeinderat zu kandidieren. Das ist nicht
selbstverständlich. Viele Vereine können ein Lied davon singen das Ehrenämter nicht so leicht zu
besetzten sind. Aber auch in den Gemeinden ist es nicht leicht Personen zu finden, die sich im
Gemeinderat engagieren wollen. In der Presse ist hiervon so manches zu lesen. Wir haben in RheinlandPfalz allerdings die Möglichkeit, auch in so kleinen Gemeinden wie der unseren, vieles eigenständig
entscheiden und mitgestalten zu können. Das macht dieses Engagement wieder interessant.
In den vergangenen Jahren ist viel unternommen worden. Die Erweiterung unseres Industriegebietes;
auch im Nachhinein so denke ich eine richtige Entscheidung; der Vorplatz des Bürgerhauses, Investitionen
in den Kindergarten, Mithilfe bei der Renovierung der Kapelle (das Lindenfest bleibt bestimmt vielen in
Erinnerung), neue Wege usw. Die Projekte waren wichtig und richtig, aber auch nicht kostenlos. Aktuell
steht der Ausbau der Mittelstr./Unterstr. an, der die Gemeinde natürlich auch belasten wird. Auch die
Instandsetzung des Weges unterhalb der „Herreck“ ist noch geplant. So müssen wir künftig sehen wie sich
unsere Haushaltslage entwickelt. Nicht das ich falsch verstanden werde, die Haushaltslage ist stabil. Vieles
steht und fällt aber mit Einnahmen, die wir nicht kalkulieren können. So ist z. B. die Gewerbesteuer eine
Quelle, die sich jährlich nicht unerheblich verändern kann.
Nun ja, mir ist es wichtig das Weroth weiterhin lebenswert bleibt und wir gerne hier wohnen. Hierzu
möchten die Bewerber für den Gemeinderat und ich die Rahmenbedingungen schaffen.
Fange ich mal mit dem Kindergarten an. In ihn sollten wir wenn nötig weiter investieren. Es ist wichtig
und lohnt sich. In meiner Tätigkeit im Verwaltungsrat der Kirchengemeinde habe ich gemerkt wie wichtig
es ist sich im Interesse unsere Kleinsten hier einzusetzen. Das ist nicht immer einfach, da viele Interessen
(Land, Kreis, Verbandsgemeinde, Bistum, Kirchengemeinde und die Gemeinden Dreikirchen, Steinefrenz
und Weroth) unter einen Hut zu bringen sind.
Mit der Schule verhält es sich nicht anders. Hier haben wir in Weroth wunderbare Bedingungen, da die
Schule und die Halle vor Ort sind. Schulpolitik wird kaum in den Ortsgemeinde selbst gemacht, aber ein
bißchen Einfluß (wenn nötig) sollten wir schon versuchen geltend zu machen. Ich hoffe aber hier, dass die
endgültigen Entscheidungsträger das richtige Händchen haben und zukunftsorientiert agieren.
Bezüglich der weiterführenden Schulen halte ich die Bedingungen in Weroth für gut. Wir können auf viele
Möglichkeiten zurückgreifen. Ob Salz, Montabaur, Westerburg, Hadamar oder Limburg, es gibt viele
Alternativen für unsere Kinder. Die Auswahl fällt, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, nicht ganz
leicht.
Die Jugendlichen in unserem Ort haben einige Möglichkeiten. Sicher ist es nicht wie in der Stadt, aber
unsere Vereine bemühen sich mit reichhaltigem Angebot auf die Wünsche der Jugendlichen einzugehen.
Von Seiten der Gemeinde, steht der Jugendraum zur Verfügung. Das soll nach meinem Willen auch so
bleiben. Zur Zeit läuft es ja recht gut. Mal sehen was so kommt.
Schön finde ich auch wie die Jugendlichen und die jungen Erwachsenen mit der Tradition der Kirmes
umgehen. Ich hatte viel Spaß als Kirmesbursch (und meine Frau als Kirmesmädchen auch). Ich habe das
Gefühl, dass das auch heute noch der Fall ist. Hoffentlich bleibt es auch über die Jubiläumskirmes hinaus
noch so.
Die Zukunft, wie überall; aber besonders für so ein kleines Dorf, sind die jungen Leute. Für einige von
ihnen ist es leider nicht möglich zu bleiben, da die berufliche Situation oder der gefundene Partner den
Lebensmittelpunkt woanders interessanter machen. Für die die bleiben wollen müssen wir attraktive
Bedingungen schaffen. Die ganze Infrastruktur ist hier ein Teil. Aber auch attraktiver Wohnraum ist
notwendig. Das Projekt „Leben im Dorf-Leben mittendrin“ an dessen Entwicklung die VG Wallmerod
federführend beteiligt war, ist ein wichtiger Bestandteil um die Ortskerne zu stärken. Wir sollten aber
auch überlegen ob wir nicht in begrenztem Umfang die Möglichkeit schaffen Grundstücke anzubieten, um
für die die es wollen hiermit den Wunsch des neuen Hauses zu ermöglichen.
Wie am Anfang erwähnt halte ich die mit der Fa. Bongard & Lind vorgenommene Erweiterung des
Industriegebietes für richtig. Das vorletzte Grundstück auf der anderen Seite wir jetzt auch bebaut. Die
Firmen unseres Ortes, natürlich auch die innerhalb der Ortslage, sind wichtiger Teil unseres Dorfs. Wir
sollten aber jetzt im Hinblick auf die Lebensqualität und des Größenverhältnisses zwischen
Industriegebiet und Ort restriktiver vorgehen und nicht aktiv die Erweiterung anstreben.
Ich habe jetzt schon mal über die Kinder, die Jugendlichen und die jungen Erwachsenen gesprochen. Ich
komme jetzt mal zu meiner Generation. Ich wohne gerne in Weroth. Ich genieße in meiner freien Zeit die
Ruhe des Ortes und die gesamte Lebensqualität. Wir haben vieles was wir brauchen in der Nähe. Auch die
Menschen die in der Stadt wohnen, können nicht alles fußläufig erreichen. Sie brauchen für den Weg zum
Einkauf der notwendigsten Dinge oft mindestens genauso lang wie wir von Weroth nach Wallmerod. Für
die Lebensqualität sind aber besonders unsere Vereine wichtig. Hier möchte ich, wie Frank in der
Vergangenheit auch, das gute Miteinander beibehalten. Wir müssen auch hier, wie überall, sehen welchen
finanziellen Spielraum wir haben. Ihr könnt aber sicher sein, dass die Unterstützung in diesem Bereich für
mich hohe Priorität hat.
Zum guten Schluß aber wie der alte Engländer sagt last but not least, komme ich zu den Senioren. Sie sind
eine sehr sehr wichtige Säule des Ortes. Oft sind sie es, die ohne viel zu sagen anpacken und unser Dorf
mitgestalten. Ich finde das toll. Toll finde ich aber auch, und das macht ein Dorf stark, wie sich
generationsübergreifend die Menschen umeinander kümmern. Viele ehrenamtliche organisieren und
gestalten Seniorentage, Ausflüge und sonstiges.
Vielleicht gibt es von Seiten der Gemeinde auch noch weitere Möglichkeiten. In wie weit ein „mobiler
Markt“ (bei dem an einem Tag verschiedene Warenanbietern an einem Ort auftreten) Sinn macht weiß ich
noch nicht. Die Idee, die in machen Gemeinden der VG schon ausprobiert wurde, halte ich aber für
interessant. Schauen wir mal.
Ich wollte Euch mal einige meiner Gedanken etwas näher bringen. Es sind mal ein paar Ansätze. Wichtig
sind aber alle Ideen aus der Dorfgemeinschaft und aus dem Gemeinderat. Hierauf wäre ich sehr gespannt.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr am 25.05. oder per Briefwahl rege von Eurem Wahlrecht gebrauch
machen würdet und wünsche mir natürlich auch persönlich Eure Stimme.
Euer Achim Kremer
P.S.
Ich freue mich auf ein paar schöne Stunden bei unserer Jubiläumskirmes. „Wem es die Kirmes??; UUUS !!!!
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Seele and Geist
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