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Heimischer Postbeamter ist jetzt Ritter in England 34 Delikte! Jug

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Seite 12
Mittwoch, 22. Oktober 2008
Kunden warten wochenlang auf Briefe P Gewerkschaft wütend
Heimischer Postbeamter
ist jetzt Ritter in England
wr 12
34 Delikte! Jugendliche
stahlen wie die Raben
Fotos: Martin A. Jöchl, Andi Schiel
Absolutes Chaos bei der Post:
„Das Personal leidet höllisch“
immmmmmmmmmj
p
n
p
n
p Nach dem tragischen Todn
Liegen gebliebene Briefe und Pakete, allen-was-Post“ derzeit abspielt, treibt
pvon Jörg Haider haben Sie vomn Dauer-Überlastung bei den Zustellern, nicht nur Wiens Kunden auf die Barrip„verfluchten Schicksal“ gespro-n Staus in den Zustellbasen – was sich kaden. Aus der Gewerkschaft heißt es
pchen. Als Notarzt muss ich Ih-n hinter den Kulissen der „Wir-bringen- jetzt: „Das Personal leidet höllisch!“
pnen klipp und klar widerspre-n
Wie soll man die Situatipchen: Das war kein verfluchtesn on anhand des Beispiels in
sondern eine höchst
pSchicksal,
n Wien-Döbling sonst nengefährliche Kombination von
pzwei Risikofaktoren erstern nen, wenn nicht „absolutes
Seit zwei Wochen
pKlasse. Nämlich 1,8 Promille Al-n Chaos“.
bekommen die Bewohner
pkohol im Blut und 142 km/h. n des Bezirkes nur sporadisch
p Oberarzt Dr. Franz U., per E-Mailn Briefe und Pakete, wann die
Glauben Sie wirklich an ein
pSchicksal
n
und nicht an Gottes
VON MICHAEL POMMER
pAllmacht? Wir Menschen ha-n
pben uns an Gottes Gebote zun Post eben Lust auf Zustelphalten. Wenn wir uns aller-n lung hat. „Eine Woche kam
pdings über alles hinwegsetzen,n gar nichts“, ärgert sich Penpso warnt uns Gott zwei- odern sionist Peter Münster. Hier
pdreimal im Leben (Hiob 33)n und da lag dann einmal ein
denn das Gewisquasi als Trost,
peindringlich,
n Briefchen,
im Postkasten. Offizieller
sen, das uns ins Herz gelegt
pwurde, ist göttlich. Wir Men-n Grund laut Siegfried Grob- Arbeiten bis zum Limit: Die vielen (gesunden) Zusteller in Wien
pschen aber setzen lieber unse-n mann, dem Sprecher des
pre Maßstäbe und machen unsn Unternehmens: „Eine Grippunsere eigenen Gesetze.
n pewelle“, die viele Zusteller
ans Bett fesselte.
Hildegard HANS, per E-Mail
p
n daheim
Was völlig der Wahrheit
;
p Mit Ihrem Brief an Stefann entspricht. Aber: „Für DöbpPetzner haben Sie mir aus dern ling etwa gibt es 65 ZustelpSeele gesprochen. Die Öffent-n ler“, so Martin Palensky
plichkeit hat ein Recht darauf, dien von der Gewerkschaft. „Und
alleine ist schon eine
pWahrheit zu erfahren. Dennn das
kritische Strukturgröße.“
wenn
dieser
Herr
sagt,
dass
Dr.
p
n Die Folgen der chronischen
Haider
zum
Zeitpunkt
des
Unpfalls als Privatperson unterwegsn Unterbesetzung: Staus in
pgewesen sei, hat er vergessen,n den Zustellbasen, zwei Postpdass dieser in seinem Dienstau-n Angestellte für 4000 Zuviele Mitarbeiter
pto verunglückt ist, das aus Steu-n stellkisten,
„können
nicht
mehr“.
pergeldern angeschafft wurde. n Springer sollen das Problem
Heidemarie Pölzl, per E-Mail
p
n jetzt lösen. Doch die müssen
Brief an Stefan Petzner
Pensionist Peter Münster (70): „Eine Woche kam gar keine Post“
pwarIhrpietätlos,
n erst eingeschult werden.
frech, einseitig
pund herzlos.
n
p
n
Siegfried Deutsch, per E-Mail
;
p
n
Mit
Ihrem
Brief
an
den
Dop
n
pping-Sünder Bernhard Kohl ha-n
Sie den Nagel auf den Kopf
Unverhoffte Ehre für einen pensionierSie stahlen wie die Raben und verkaufpben
n
getroffen. Meiner Meinung nach
ten
Postbeamten
aus
Klagenfurt
(Kärnten
die entwendeten Mobiltelefone ihrer
phat man ein Opfer gebrauchtn ten). Im Zuge einer Verlassenschaft –
Klassenkollegen wie Profis an Handypund in Bernhard Kohl gefunden.n der Urgroßcousin des 75-Jährigen war in
shops – drei Schüler (14, 15 und 17 JahpUnd die Leute, die ihm nach sei-n London verstorben – erbte er nun den
re alt) aus Ebreichsdorf (NÖ) sollen für
34 Delikte verantwortlich sein. In gleich
pnem Erfolg auf die Schulter ge-n britischen Adelstitel „Knight“ (also Ritzwei Lehranstalten schlug das Trio seit
pklopft haben und sich nun mitn ter oder Freiherr). Auf die Spur der unverhofften
Erbschaft
kamen
einmal
Dezember 2007 regelmäßig zu. Wenn
negativen
Äußerungen
wichtigp
n mehr Nicolas Forster und seine Team
die anderen Schüler in der Turnhalle
machen, sollten sich schämen.
p
n von der Historikerkanzlei in Wien.
Günter Lang, per E-Mail
Sport hatten, gingen sie auf Beutezug.
loooooooooo
michael.jeannee@kronenzeitung.at k
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Seite 13
Wie Boten aus einer
anderen Welt tauchen diese Schwäne
jetzt allmorgendlich
aus dem Nebel über
dem Badesee in Feldkirchen (OÖ) auf.
Noch ist Herbst,
doch die stolzen weißen Vögel scheinen
den nahenden Winter und seine Kälte
zu spüren. Die späten Nebel werden
sich übrigens auch in
den kommenden Tagen drehen, dann
und wann wird die
Sonne
vorblitzen.
Doch Regen naht . . .
Foto: Markus Schütz
Horror-Unfall auf der Südautobahn P Ein Toter und drei Schwerverletzte geborgen
Lenker lag tot im Trümmerfeld
Eine Unfallserie im teils dichten Nebel forderte Dienstagfrüh einen Toten und mehrere Schwerverletzte! So
prallten um 5.30 Uhr drei Autos auf der Südautobahn bei
Wöllersdorf (NÖ) ineinander. Einer der Lenker wurde
durch die Heckklappe seines Pkw geschleudert und starb.
Wenige Minuten zuvor krachte es auch auf der A 21.
Wie es zu dem Unfall auf
der A 2 gekommen ist, steht
derzeit noch nicht fest. Nur
die traurige Bilanz: Ein Autofahrer ist tot. Er wurde durch
die Heckklappe aus seinem
Auto geschleudert – und verstarb noch auf dem Trümmelfeld inmitten von Blechteilen und Glassplittern. Die
beiden anderen Lenker und
ein Beifahrer wurden mit
schweren Verletzungen ins
Spital gebracht. 8 Kilometer Stau!
Ebenfalls zu einem Unfall
in den Morgenstunden kam
es auf der Wiener Außenringautobahn bei Gießhübl.
Eine Person wurde in seinem Wagen eingeklemmt
und musste schwer verletzt
vom Notarzt ins Krankenhaus Mödling gebracht werden. Gekracht hatte es auch
eine Stunde zuvor. Ein Lkw
fuhr auf der „Süd“ frontal
auf einen anderen Laster
auf. Dabei wurde die Fahrgastzelle verformt und der
Lenker schwer verletzt.
Übrigens: Einer Studie
des ÖAMTC zufolge sind
mehr als 30 Prozent aller
Unfälle auf Ablenkung und
Unaufmerksamkeit (Essen,
Telefonieren am Steuer) zurückzuführen.
immmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm
j
ten ist, sondern nur ein Geie Frau, die da mit ihren
n
p zwei
schäft. Glitzer, Glitzer. KauKleinkindern an der
pBushaltestelle wartet, ist vieln
fen, kaufen.
pleicht eine von ihnen. Eine von
Heldinnen von heute sindn
pdenen, die Alleinerzieherinnen
das, ja ja, blabla, die in Armutn
pund arm sind. Jeder fünfte Alihre Kinder aufziehen mittenn
pleinerzieher in Österreich ist
im Schlaraffenland. Eines Ta-n
ges, wenn sie es geschafft ha-n
parm. Gewiss, es könnten etliben und die Kinder groß sindn
pche Männer darunter sein.
Wunderbar
selbstlos,
diese
Mütter
und die Mütter alt, wird mann
Aber
die
allermeisten
Alleinerp
ihnen sagen, wie tüchtig sien
zieher
sind
AlleinerzieherinKühlschrank
drin
ist,
wenn
der
jede
genug
zu
essen
in
diesem
p
nicht waren und wie wunder-n
nen.
Vor
allem,
wenn
sie
arm
uralte
kaputtgeht.
Es
ist
die
Land.
Und
was
zum
Anziehen.
p
selbstlos.
sind.
Armut,
die
WeihnachtswerGeht
ja
kein
Kind
mit
Hunn
p Die Frau, die da mit ihren gerbauch und ohne Schuhe bung als große traurige Ge- barBis
dahin sollen sie schauen,
pzwei Kleinkindern an der Bus- herum.
meinheit empfindet. Was die wie sie weiterkommen undn
phaltestelle wartet, könnte eine
Es ist eine ganz unauffällige anderen Mütter und Väter ih- wie sie durchkommen. Vatern
parme Alleinerzieherin sein. Armut. Es ist die Armut, die ren Kindern alles werden kau- Staat hat jetzt andere Sorgen.n
pKönnte, muss aber nicht sein. sich keinen Sonntagsausflug fen können. Und wie soll so ei- Vater Staat braucht viele, vielen
pMan sieht das armen Müttern mit den Kindern leisten kann ne arme Mutter ihren eigenen Milliarden für Banken. Da kannn
pja nicht unbedingt an, dass oder einen Schul-Skikurs. Es ist Kindern erklären, dass Weih- er nicht auf eine arme Muttern
psie arm sind. Hat ja jeder und die Armut, dass kein neuer nachten gar nicht Weihnach- und ihre Kinder schauen.
n
loooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooook
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Seele and Geist
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