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Im Sommer 2010 wurde der Nordosten Rumäniens von
einem katastrophalen Hochwasser heimgesucht. Die
Zahl der Todesopfer belief sich auf mindestens 21, viel
mehr Menschen verloren Hab und Gut. In Tudor Cristian Jurgius Film DER JAPANISCHE HUND ist zu sehen,
wie das Leben danach weitergeht. Ein alter Mann, Costache, sucht in mühseliger Arbeit Dinge zusammen, die
noch zu gebrauchen sind. Der Bürgermeister organisiert inzwischen den Aufkauf des billigen Landes durch
einen potenten Investor. Dieses Motiv verbindet den
Film mit dem ästhetisch ganz anders angelegten
PUZZLE FÜR EINEN BLINDEN von Andrei Zincă, in dem
nur einmal beiläufig auf das Hochwasser angespielt
wird, in dem es aber auch um die Frage geht, wem in
Rumänien was gehört und wer sich Eigentum überhaupt leisten kann. Eine besondere Ironie liegt in diesem Fall darin, dass der Drehbuchautor von PUZZLE
das Metier selber kennt: Adrian Lustig, seit den 1980er
Jahren erfolgreicher Roman- und Theaterautor, war nebenher Immobilienmakler und schreibt seit 2008 Drehbücher. Zwei Filme aus der letztjährigen Produktion
gehen wesentlich auf ihn zurück. Neben PUZZLE auch
noch FRÖHLICHE BEGRÄBNISSE! von Horaţiu Mălăele,
eine Farce um einen angekündigten Tod, die mit Motiven des venezianischen Karnevals ebenso spielt wie
mit dem Deadpan eines resignierten Antihelden.
Adrian Lustig steht für eine markante aktuelle Position,
die nicht zuletzt mit einer Abkehr von der Ästhetik und
Politik der Neuen Welle des rumänischen Kinos einher
geht. In PUZZLE sehen wir das neue Rumänien, das
aus den Transformationsanstrengungen hervorgegangen ist, wobei ein Dachgarten, den der Protagonist Stefan für sich und seine Familie angelegt hat, als Anspielung auf die überlebensnotwendigen Kleingärten während des kommunistischen Regimes gesehen werden
kann, wie auch auf deren Transzendierung: Denn nun
nutzt der Mann, der es zu etwas gebracht hat, das private Land für die zweckfreie Blumenzucht, also für
reine Schönheit – weil er es sich leisten kann.
Costache hingegen bewirtschaftet das Kernland des
alten Rumänien, das in Stere Guleas Klassiker MOROMEŢII (1988) verewigt ist. Dort saß der Bauer Moromete auf einer Veranda, die fast genauso aussah wie
die, auf der nun Costache sitzt. Nun gehört sie allerdings zu einer Ruine. Und es ist derselbe Schauspieler:
Victor Rebengiuc, eine zentrale Figur des rumänischen
Kinos, hat in DER JAPANISCHE HUND eine große
Altersrolle.
Mit seiner zugleich einfach registrierenden und indirekt
elliptischen Erzählweise weist DER JAPANISCHE HUND
sich als zugehörig zu der Traditon dieser Neuen Welle
aus. Diese Filme, die auf subtile Beobachtung zielen,
bilden nach wie vor einen Kern des rumänischen Filmschaffens. Aktuelle Beispiele sind ROXANNE von Valentin Hotea oder DER FERNE HORIZONT von Igor Cobileanski. Letzterer führt in eine Gegend, die bisher fil-
Rumänisches Filmfestival
qUOD ERAT DEMONSTRANDUM
Rumänisches Filmfestival
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Rumänisches Filmfestival
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misch kaum wahrgenommen wurde, nach Moldawien,
formell ein eigener Staat, der jedoch zu einer alten Kulturregion gehört, die heute auf drei Staaten und das
vom Westen nicht anerkannte Transnistrien verteilt ist.
Für einen der Drogendealer in Cobileanskis Film stellt
dieses Transnistrien einen möglichen Rückzugsort dar,
für den (Anti-)Helden Viorel eine Grauzone. Der Film
zeigt sehr genau, wie sich ein Leben anfühlt, dem es
an Perspektive fehlt.
In ROXANNE hingegen verbindet sich die Stilistik der
Neuen Welle mit den Milieus, die aus der Transformation als Sieger hervorgegangen sind. Erzählt wird dabei
in bewährter Manier mit einer Identifikationsfigur, die
als Außenseiter erscheint: Tavi, ein introvertierter Illustrator, rollt einen Fall aus der Vergangenheit neu auf,
und zwar auch buchstäblich, indem er nämlich durch
die Akten des Rats für das Studium der Archive der
Securitate scrollt – er findet eine entscheidende Periode (nicht nur) seines Lebens dort wieder.
In klassischem Schwarzweiß führt Andrei Gruzsniczkis
QUOD ERAT DEMONSTRANDUM ebenfalls in eine solche Phase zurück, in diesem Fall handelt es sich aber
um ein in höchstem Maße orthodoxes, sorgfältig erzähltes period piece, das auf einen Schlüsselmoment
verweist, in dem es dem Regime nicht gelang, die entstehende digitale Intelligenz an sich zu binden. Stattdessen spielt die Securitate ihr übliches Spiel, und zerstört dabei auf bürokratisch-bornierte Weise einen Lebensentwurf nach dem anderen.
Fünfundzwanzig Jahre liegt der Umsturz in Rumänien
bald zurück, von dem bis heute umstritten ist, ob es
überhaupt einer war. Eines der häufigsten Motive in
den Filmen sind Anspielungen auf die Kontinutität der
Eliten. Manchmal, wie im Falle von Dan Chişus DÉJÀ
VU, geht es dabei in erster Linie um private Aspekte, in
die allerdings auch ständig Motive dringen, die auf ältere Privilegien und Bedingungen verweisen. Chişu ist
aktuell der vielleicht größte Experimentator des neueren rumänischen Kinos, und an DÉJÀ VU fällt zuerst
einmal die radikale Point-of-view-Ästhetik auf.
Doch der Filmtitel kann wie eine Überschrift über das
rumänische Gegenwartskino insgesamt genommen
werden: Das Gefühl, es wäre alles durchsichtig auf bereits Gesehenes, auf überkommene Konstellationen
und nicht überwundene Umstände, ist geradezu übermächtig. Und das Kino erweist sich dabei auf eine
genuine Weise als ein Medium der Re-Vision. Dies wird
nirgends deutlicher als in dem Dokumentarfilm DAS
ZWEITE SPIEL von Corneliu Porumboiu, der das »schon
gesehen« von Chişu ausdrücklich einen Schritt weiter
bringt: es wird zu einem »noch einmal sehen«. Gemein-
sam mit seinem Vater sieht Porumboiu sich ein Fußballspiel aus der Zeit unmittelbar vor der Revolution an.
Zwei Mannschaften, die für unterschiedliche Facetten
des Systems standen, und der Vater dazwischen als
Schiedsrichter.
Es ist eine glückliche Fügung, dass in einem Moment,
in dem das rumänische Kino nach neuen, populären
Strukturen sucht, um größere Zuschauerkreise anzusprechen, einer der wichtigsten Vertreter der Neuen
Welle sich nicht beirren lässt und wieder zu brillanter
Form aufläuft. Porumboiu hat in Locarno 2013 auch
einen neuen Spielfilm vorgelegt, der auf einer Stufe mit
Cristi Puius DER TOD DES HERRN LAZARESCU (2005)
und Porumboius eigenem POLIZIST, ADJEKTIV (2009)
zu sehen ist, den beiden Schlüsselfilmen des postkommunistischen Kinos in Rumänien. WENN ES NACHT
WIRD IN BUKAREST ODER METABOLISMUS ist eine
Meditation nicht nur über das »alte« analoge Medium
Film und das invasive neue digitale Medium, sondern
auch über die konstitutive »Nachträglichkeit« jeglicher
filmischer Erzählung, die den Moment, in dem sich die
Dinge entscheiden, nie einholen kann. Film im Film
wird bei Porumboiu zur Allegorie auf die Differenz zwischen Kunst und Alltag, die nie anders als durch
Machtspiele aufgehoben werden kann.
Von ihren Kritikern wird der Neuen Welle des rumänischen Kinos häufig unterstellt, sie erschöpfe sich in
einem düsteren Protokoll postproletarischer Aussichtslosigkeiten. Sie übersehen dabei, dass die brutalen Ironien, die in gesellschaftlichen Veränderungen von der
Art, wie sie in Rumänien immer noch stattfinden,
immer noch entstehen, nicht einfach verdrängt werden,
indem man das Kino (wieder) zu einem Medium des
herrschenden Systems oder der Siegerklassen macht.
Es bedarf allerdings vermutlich einer Vermittlungsidee,
denn mit der Radikalität eines Porumboiu allein lässt
sich kein funktionierendes Nationalkino machen. So
weist ausgerechnet der Veteran Stere Gulea, Regisseur
von MOROMEŢII, einem Kompromiss der Ideen und
Ästhetiken den Weg: ICH BIN EINE ALTE KOMMUNISTISCHE SCHACHTEL, mit Luminița Gheorghiu in der
Hauptrolle, die damals neben Victor Rebengiuc die
Frau von Moromete gespielt hatte, überbrückt die Zeiten und Milieus in einer teils nostalgischen, teils bitterironischen Form und schafft so eine Kontinuität über
alle Brüche hinweg.
Bert Rebhandl
Ein Programm im Rahmen der »Rumänischen Kulturtage«
(9. Oktober bis 9. November 2014), in Kooperation mit der
Gesellschaft zur Förderung der Rumänischen Kultur und Tradition e.V., München und dem Centrul Naţional al Cinematografiei, Bukarest.
▶ Freitag, 17. Oktober 2014, 21.00 Uhr | Zu Gast: Adrian
Lustig
The Matriarch | Rumänien 2013 | R+B: Barna Némethi | K: George Dăscălescu | M: Marius Leftărache |
D: Luminița Gheorghiu, Monica Bîrlădeanu | 8 min |
Phantasie, Exerzitium, Tortur für zwei große Schauspielerinnen. Gleichermaßen stilisiert wie ordinär. – Funeralii fericite! (Fröhliche Begräbnisse!) | Rumänien
2013 | R: Horaţiu Mălăele | B: Adrian Lustig | K: Viorel
Sergovici | M: Vladimir Cosma | D: Horaţiu Mălăele,
Crina Semciuc, Igor Caras-Romanov, Mihai Gruia
Sandu | 112 min | OmeU | Igor, Kiril und Lionel lassen
sich die Zukunft wahrsagen. Für alle drei werden die
Umstände ihres nahen Todes benannt. Als die beiden
Kumpane pünktlich sterben, muss der traurige Clown
Lionel sich auf das Unausweichliche einstellen. Horaţiu
Mălăele entwickelt als Regisseur und Hauptdarsteller
einen ganz eigenen Stil: eine theatralische, melancholische Farce, die wie aus der Zeit gefallen wirkt.
Când se lasă seara peste Bucureşti sau Metabolism (Wenn es Nacht wird in Bukarest oder Metabolismus) | Rumänien 2013 | R+B: Corneliu Porumboiu | K: Tudor Mircea | D: Bogdan Dumitrache, Diana
Avrămuţ, Mihaela Sirbu, Alexandru Papadopol | 90 min
| OmeU | Paul, Regisseur, hat eine Affäre mit Alina, seiner Hauptdarstellerin. Er bringt sie am Abend nach
Hause; am nächsten Tag soll sie eine Nacktszene drehen. Das muss noch ausführlich besprochen werden.
Und auch sonst gibt es mancherlei Hindernisse auf
dem Weg zu einer Szene, bei der Porumboiu in seiner
präzisen und dabei beiläufigen Komödie nie ankommt.
Eigentlich ist die Komödie kaum erkennbar, aber die
vielen Reflexionen dieses meisterlichen Films über das
Kino führen genau an die Grenze zwischen Zynismus
und befreiendem Lachen.
▶ Freitag, 17. Oktober 2014, 18.30 Uhr | Zu Gast: Adrian
▶ Sonntag, 19. Oktober 2014, 18.30 Uhr | Einführung:
Lustig | Einführung: Brigitte Drodtloff
Bert Rebhandl
Rumänisches Filmfestival
▶ Donnerstag, 16. Oktober 2014, 19.00 Uhr | Zu Gast:
Stere Gulea | Einführung: Bert Rebhandl
Puzzle pentru un orb (Puzzle für einen Blinden) |
Rumänien 2013 | R: Andrei Zincă | B: Adrian Lustig,
nach dem Stück »Cita a ciegas« (Blind Date) von Mario
Diament | K: Dan Alexandru | M: Petru Mărgineanu | D:
Dan Nuţu, Adrian Titieni, Ioana Pavelescu, Skovrán
Tünde, Cătălina Mustaţă | 90 min | OmeU | Der Immobilienmakler Stefan wird an seinen Routinen irre: Er verliebt sich in eine attraktive Künstlerin und freundet sich
mit einem blinden Schriftsteller an, der in einem Haus
lebt, das Stefan enteignen soll. Dazu kommt eine komplexe »Déjà Vu«-Geschichte, die der Blinde (vom argentinischen Autoren Diament nach Jorge Luis Borges modelliert) mit einer Frau aus seiner Vergangenheit erlebt
und »wieder sieht«.
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WENN ES NACHT WIRD IN BUKAREST ODER METABOLISMUS
Sunt o babă comunistă (Ich bin eine alte kommunistische Schachtel) | Rumänien 2013 | R+B: Stere
Gulea, nach dem Roman von Dan Lungu | K: Vivi
Drăgan Vasile | M: Vasile Şirli | D: Luminița Gheorghiu,
Marian Râlea, Ana Ularu, Collin Blair, Valeria Seciu |
98 min | OmeU | Emilia ist ganz aufgeregt. Die Tochter
hat sich mit ihrem Verlobten aus Amerika angekündigt.
Ist denn das Leben in Rumänien überhaupt präsentabel? Stere Gulea schafft eine beziehungsreiche Identifikationsfigur: eine Frau, die Ceauşescu getroffen hat,
die aber immer ihre eigene Idee vom Kommunismus
hatte, der auch für die Gegenwart noch Potential haben
könnte: wie die Vergangenheit bewältigt werden kann.
Al doilea joc (Das zweite Spiel) | Rumänien 2014 |
R+B: Corneliu Porumboiu | Mit Adrian Porumboiu, Corneliu Porumboiu | 98 min | OmU | Ein Fußballspiel aus
dem Archiv, zwei Stimmen aus dem Off: Corneliu Porumboiu und sein Vater Adrian sehen sich die Aufzeichnung einer Begegnung zwischen Dinamo und Steaua
aus dem Jahr 1989 an. Adrian Porumboiu war damals
Schiedsrichter nicht nur zwischen zwei Fußballteams,
sondern auch zwei Machtbereichen des rumänischen
Kommunismus.
Rumänisches Filmfestival
▶ Sonntag, 19. Oktober 2014, 21.00 Uhr | Einführung:
Bert Rebhandl
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La limita de jos a cerului (Der ferne Horizont) | Rumänien 2013 | R: Igor Cobileanski | B: Corneliu Porumboiu, Igor Cobileanski | K: Oleg Mutu | D: Igor Babiac,
Sergiu Voloc, Ela Ionescu, Igor Caras-Romanov, Angela
Ciobanu | 80 min | OmeU | Viorel ist 19 Jahre alt und
arbeitslos. Seine Mutter drängt ihn, sich einem Polizisten anzuvertrauen, einem Kollegen seines verstorbenen Vaters. Doch Viorel muss dabei vorsichtig sein.
Denn er ist auch ein Drogenkurier. Ein ungeschöntes
Porträt eines Lebens am Rande.
▶ Dienstag, 21. Oktober 2014, 18.30 Uhr
Bad Penny | Rumänien 2013 | R+B: Andrei Creţulescu
| K: Andrei Butică | D: Şerban Pavlu, Dorian Boguţă,
Andi Vasluianu | 12 min | OmeU – Kowalski | Rumänien 2014 | R+B: Andrei Creţulescu | K: Andrei Butică |
D: Şerban Pavlu, Dorian Boguţă, Andi Vasluianu |
18 min | OmeU – Déjà Vu | Rumänien 2013 | R+B+K:
Dan Chişu | D: Ioana Flora, Mirela Oprişor | 75 min |
OmeU | Dreimal Dreier-Konstellationen. In den Kurzfilmen: jeweils drei Männer – zwei gegen einen. In DÉJÀ
VU: ein Mann zwischen zwei Frauen: der Geliebten und
der Ehefrau. Wir erfahren eine Menge über Mihai, nur
zu sehen bekommen wir ihn nicht: ein radikales Experiment mit subjektiver Kamera. Mit Tania ist er unterwegs zu seinem Ferienhaus. Während der Gespräche
tauchen immer wieder Erinnerungsspuren auf: Ein
Formexperiment wird zu einer Zeiterfahrung.
▶ Mittwoch, 22. Oktober 2014, 18.30 Uhr
O vară foarte instabilă (Ein sehr unruhiger Sommer) | Rumänien 2013 | R: Anca Damian | B: Anca
Damian, Philip Ó Ceallaigh | K: Liviu Mărghidan | M:
Nathan Larson | D: Ana Ularu, Jamie Sives, Diana
Cavallioti, Kim Bodnia | 98 min | OmeU | Es ist sehr
heiß in Bukarest. Und die Gewissheiten verschwimmen:
Ist die Liebe, ist das Begehren hier nur ein Spiel mit Fiktionen? Vier Personen auf der Suche nach ihren Bezie-
hungen. Ein Spiel mit Obsessionen, bei dem Anca Damian immer wieder mit Montagesequenzen klarmacht,
dass ihr eher an einer Collage als an einem orthodoxen
Spielfilm gelegen ist.
▶ Freitag, 24. Oktober 2014, 21.00 Uhr
Plimbare (Der Spaziergang) | Rumänien 2013 | R+B:
Mihaela Popescu | K: Marius Panduru | D: Valeria Seciu
| 15 min | OmeU | Eine alte, einsame Frau verspürt
Lust, einmal wieder auszugehen. – Roxanne | Rumänien 2013 | R+B: Valentin Hotea | K: Alexandru Sterian
| M: The Police | D: Şerban Pavlu, Diana Dumbravă,
Mihai Călin, Anghel Damian, Valeria Seciu | 98 min |
OmeU | Ein Hit von »The Police« lief damals in ganz
Europa im Radio, nur in Rumänien durfte man »Roxanne« nicht hören. Deswegen war es eine große
Sache, dass ein Verehrer der lebenslustigen Roxana ihr
diesen Song auf Radio Free Europe widmete – dafür interessierte sich auch der Geheimdienst. Zwanzig Jahre
später versucht Tavi dieses Geheimnis aufzulösen.
▶ Samstag, 25. Oktober 2014, 21.00 Uhr
Quod erat demonstrandum | Rumänien 2013 | R+B:
Andrei Gruzsniczki | K: Vivi Drăgan Vasile | D: Sorin Leoveanu, Ofelia Popii, Florin Piersic Jr., Dorian Boguţă,
Mihai Călin | 108 min | OmeU | Elena, Mathematikerin,
hat ein Problem: Ihr Mann ist aus Frankreich nicht zurückgekehrt. Nun möchte auch sie mit dem Sohn das
Land verlassen. Durch ihren Antrag wird sie zum Spielball des Geheimdiensts. Dessen eigentliches Ziel ist
Sorin, ein exzellenter Mathematiker, der seine Arbeiten
ins Ausland schmuggeln muss, weil er sie anders nicht
publizieren kann.
▶ Sonntag, 26. Oktober 2014, 21.00 Uhr
Omul (Mensch) | Rumänien / Deutschland 2014 |
R+B: Brigitte Drodtloff | K: Frank Glencairn | D: Marcel
Iureş, Magda Catone, Cristian Nicolaie | 11 min | OmeU
| Ein stiller Mensch, der seine Sachen verschenkt, zum
Verdruss der umstehenden Marktleute. – Câinele Japonez (Der japanische Hund) | Rumänien 2013 |
R+B: Tudor Cristian Jurgiu K: Andrei Butică | D: Victor
Rebengiuc, Şerban Pavlu, Kana Hashimoto, Toma Hashimoto | 90 min | OmeU | Ticu kommt mit Frau und
Sohn aus Japan, um seinen alten Vater Costache aus
dem Katastrophengebiet nach einer Überschwemmung
zu holen. Es ist vor allem der kleine Enkel mit seinem
Spielzeughund, der Costache hilft, ein wenig Normalität
wiederzufinden.
▶ Mittwoch, 29. Oktober 2014, 18.30 Uhr | Einführung:
Brigitte Drodtloff
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