close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

815 (Verbreitung der Rasse: Wie die Art.) * . a 1 p i ri a. Stengel

EinbettenHerunterladen
Gynmadenia.
815
schrieben worden. Es würde zu weit führen, sie alle hier aufzu­
führen; es seien nur einige der interessantesten Abweichungen ge­
nannt. Mitunter sind die BHithen völlig verkümmert, die Hoch­
blätter dann sehr lang linealisch. —• Blüthenstand 1 mal oder gar
2 mal gabelig verzweigt. — Blüthenstand an der Spitze Laubblätter
tragend. •— Lippe ganz oder fast ungetheilt, zungenförmig. — Blüthen
durchwachsen, aus einer Blüthe bis 10 meist missbildete Blüthen
hervorwachsend, Blüthen z. T. ohne Säulchen, die Fruchtknoten
z. T. mit der Achse verbunden. — Mitunter alle Blüthen eines
Blüthenstandes verschieden gestaltet. Perigonblätter mehr oder weniger
zerschlitzt, ebenso die Sporne. — Seitliche äussere oder auch innere
Perigonblätter lippenähnlich. — Blüthen 4- oder mehrzählig. — Sehr
merkwürdig ist eine von B e n i s c h k e bei Wien gesammelte, von
F l e i s c h m a n n (bei M. S c h u l z e Mitth. Thür. B V . N. F. X I X .
119 [1904]) beschriebene kräftige Pflanze mit fast 2 zeilig gestellten
Blättern. Blüthenstand oberwärts schopfig. Fruchtknoten stielartig,
ohne Samenaulagen. Sporn öfter mit 1 oder 2 kürzeren Neben­
spornen. Innere Perigonblätter etwas breiter, an Stelle der Staub­
blätter zahlreiche dichte Perigonblätter, die einen kugeligen Kopf
bilden. Säulchen fehlend. L u i z e t beobachtete eine Blüthe, deren
Lippe 2 sehr lange Sporne trug (Morot Journ. de bot. II [1888]
pl. II).
2. e r e n u l ä t a .
Seitenlappen der Lippe breiter, am Rande gekerbtgezähnelt. — Mit dem Typus meist nicht selten. — G. conopsea
ß. crenulata Beck- Fl. Nieder-Oesterr. 309 (1890). M. Schulze Oreh.
Deutschi. 48 (2). — Durch häufige Uebergänge mit dem Typus ver­
bunden. — Weissblühend am Mont Salfeve bei Genf ( C h e n e v a r d
nach M. S c h u l z e Mitth. Thür. BV. N. F. X . 83 [1897]).
b. Blätter nur am Grunde des Stengels gedrängt.
i n o d o r a . Pflanze schlank. Stengel unter der Blüthe mit ge­
näherten keine Blüthen tragenden Hochblättern. Lippe nicht lang aus­
gezogen. — Mit dem Typus hin imd wieder. — G. conopsea var.
inodora Fries Herb. norm. Rchb. Ic. X I I I . 114 t. CCCCXXIII fig.
I, 1—3 (1851). M. Schulze Oreh. Deutsehl. 48 (2) t. 48 fig. 10. G.
Wahlcnbc'rgii i) P. C. Afzelius nach Rchb. a. a. O. (1851).
2 . Lippe am Grunde Jang keilförmig.
S i b i r i c a . Lippe schmäler als beim Typus, an den Seitenrändern
wellig. Pflanze meist kräftig (mitunter aber auch niedrig). — Ziemlich
selten, Ilebergangsformen zum Typus viel häufiger. — G. conopsea b.
sibirica Rchb. Ic. X I I I . 114 t. C C C C X X V fig. II. 2 (1851). M. Schulze
Oreh. Deutsehl. 48 (2) t.. 48 fig. 11. Mitth. Thür. B V . N F . X . 83
(1897) ÖBZ. X L I X (1898) S. 13. G. sibirica Turcz. nach Lindl. Oreh.
277 (1830—40). Orchis pyrenaica Phil, nach Rchb. Ic. X I I I . 114 (1851).
Phil. Fl. Pyren. II. 354 (1860). Nyman Consp. 695. G. conopsea f.
pyrenaica Richter PI. Eur. I. 279.
(Verbreitung der Rasse: W i e die Art.)
*
. a 1 p i ri a. Stengel niedriger, nur 1 bis höchstens 2 dm hoch.
Blüthenstand kurz walzenförmig, wenigblüthig. Blüthen dunkler
gefärbt. Seitliche innere Perigonblätter meist stärker eingebuchtet.
Lippe lebhafter gefärbt mit stumpferen Seitenlappen und jederseits meist mit 2 dunkleren Flecken.
So auf Triften in den Alpen nur in höheren Lagen.
) S. II. 2. S. 512 Fussn. 1.
Document
Kategorie
Reisen
Seitenansichten
7
Dateigröße
351 KB
Tags
1/--Seiten
melden