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15. dialog-Symposium Wie geht es weiter mit dem Euro? Staaten

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Thema
Auf die Finanzkrise im Jahr 2008 ist nach einer kurzen Phase des Aufschwungs eine Schuldenkrise gefolgt. Die Gefahr staatlicher Pleiten in der
Europäischen Union offenbart die Fehler, die bei der Einführung des Euro
gemacht wurden. Der Fortbestand der europäischen Währung ist in Frage
gestellt, eine Sinnkrise des liberalen Wirtschaftsmodells droht.
15. dialog-Symposium
Wie geht es weiter mit dem Euro?
Staaten und Banken in der Schuldenkrise
Den Folgen einer Zahlungsunfähigkeit von EU-Mitgliedsstaaten versucht
man mit immer größeren Rettungsschirmen beizukommen. Offen ist, wie
die Finanzmärkte mit weiteren Schulden beruhigt werden können, ohne
dass Staaten den letzten Anreiz verlieren, ihre Finanzen in Ordnung zu
bringen. Die Ratingagenturen geraten dabei als Überbringer schlechter
Nachrichten in Konflikt mit der Politik.
Als zentrale Finanzakteure tragen die Banken eine erhebliche Mitschuld an
der aktuellen Krise. Sie haben sich von ihrer Aufgabe der Finanzierung der
Realwirtschaft entfernt und profitierten in den letzten zwanzig Jahren von
der Aufblähung des Finanzsektors. Jetzt drohen sie, ihrer Aufgabe als Kreditgeber der Wirtschaft nicht mehr gerecht zu werden.
25. bis 27. Mai 2012
Higher School of Economics
Moskau
Unter der Schirmherrschaft
der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer
dialog e.V. - Vereinigung deutscher und russischer Ökonomen
Schillerstraße 59 • 10627 Berlin •www.dialog-ev.org
Notwendig ist eine neue Justierung unseres Wirtschafts- und Finanzsystems, sonst drohen Inflation oder Deflation. Was mit der Finanzkrise in
Griechenland begann, wird die Politik noch einige Jahre beschäftigen. Das
ist jedenfalls eine der Lehren aus den Währungs- und Schuldenkrisen der
Vergangenheit.
Das 15. Symposium von dialog e.V. behandelt die Krise des Euro, die nicht
zuletzt eine Schuldenkrise ist, und beleuchtet die Rolle von Banken in
Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei soll es auch um das Verhältnis zwischen Staat und Banken gehen und um die Frage, wie der Bankensektor
zu regulieren ist.
Zur Teilnahme eingeladen sind Vertreter von Wirtschaft und Politik, die
den Gedankenaustausch mit Studenten und jungen Berufstätigen aus
Deutschland und Russland suchen. Das dialog-Symposium ist ein bewährtes Forum zum Auf- und Ausbau des deutsch-russischen Netzwerkes in
Wirtschaft, Politik und Verwaltung.
Berlin • Chemnitz • Frankfurt • Jekaterinburg • Leipzig • Moskau • Saratow • Tomsk • Tübingen • Tambow
(dialog-Symposium_2012_dt_120416.docx)
Freitag, 25. Mai 2012
Sonntag, 27. Mai 2012
17.00 Uhr Treffen der dialog-Regionalgruppen
Vorstellung der regionalen Initiativen
10.00 Uhr Gemeinsames Frühstück
in der Higher School of Economics
19.00 Uhr Eröffnungsabend
Zum Wiedersehen und Kennenlernen
11.00 Uhr Die Entstehung von Bankenkrisen
Prof. Dr. Bernhard Herz, Universität Bayreuth
Samstag, 26. Mai 2012
11.30 Uhr Banken und Börse
Jochen Biedermann, Deutsche Börse AG, Frankfurt
10.00 Uhr Delegiertenversammlung
12.00 Uhr Kaffeepause
14.00 Uhr Eröffnung des 15. dialog-Symposiums
Michael Harms, Geschäftsführer der Deutsch-Russischen AHK
14.15 Uhr Die Krise des Euro – Musste es soweit kommen?
Prof. Dr.Dr.h.c. Joachim Starbatty, Universität Tübingen
12.30 Uhr Podiumsdiskussion mit dialog-Mitgliedern: Was können
zukünftige Politiker, Zentralbanker und Bankvorstände
aus der Euro-Krise lernen?
Moderation: Vladislav Belov, Europa-Institut
der Akademie der Wissenschaften, Moskau
14.45 Uhr Die Euro-Krise aus russischer Sicht
Ksenia Yudaeva, Director Macroeconomic Research Center,
Sberbank, Moskau
13.15 Uhr Abschluss des 15. dialog-Symposiums
Vorstand dialog e.V.
15.15 Uhr Kaffeepause
15.45 Uhr Das Bankgeschäft nach Lehman
Ivan Rozinsky, Senior Vice President, JSC VTB Bank, Moskau
15.00 Uhr Treffen des Beirates von dialog e.V.
gemeinsam mit dem Vorstand
16.15 Uhr Das Rating von russischen Finanzinstitutionen
Natalia Yalovskaya, Associate Director, Financial Institutions
Standard & Poor's, Moskau
dialog e.V. dankt den folgenden Organisationen für die finanzielle
Unterstützung des Symposiums:
16.45 Uhr Kaffeepause
17.15 Uhr Podiumsdiskussion mit den Referenten: Euro, Staatsschulden oder Banken - Wer ist schuld an der Krise?
Moderation: Vladislav Belov, Europa-Institut
der Akademie der Wissenschaften, Moskau
19.30 Uhr Russisch-deutscher Festabend
mit Grußworten
Eike Müller-Elschner, Vorsitzender des Beirats des dialog e.V.
Deutsch-Russische Auslandshandelskammer, Moskau
Heinz Nixdorf Stiftungsprofessur an der Humboldt-Universität
zu Berlin
Rödl & Partner. Moskau
(dialog-Symposium_2012_dt_120416.docx)
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Kategorie
Seele and Geist
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