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leistungen (VAE): Hindernisse überwinden – aber wie?

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Validierung von Bildungsleistungen (VAE): Hindernisse
überwinden – aber wie?
Gérard Bottazzoli
Koordinator Berufsbildung der Sektion Genf des Schweizerischen
Baumeisterverbands (SBV), Mitglied des nationalen Projekts «Validierung
von Bildungsleistungen» (Projekt 470) für den SBV.
Wichtige Daten
1999: Erstmals wird einem Arbeiter im Bauhauptgewerbe über
das Validierungsverfahren ein EFZ als Maurer ausgestellt
2005: 123 Kandidatinnen und Kandidaten haben das Genfer
Eingangsportal kontaktiert
2010: Die Ausarbeitung des nationalen Projekts «Validierung von
Bildungsleistungen»
kommt
zum
Abschluss
und
das
Qualifikationsprofil sowie die Bestehensregeln werden vom BBT
genehmigt
2012: Offizielle Einsetzung von regionalen Validierungszentren
durch den Schweizerischen Baumeisterverband (Dachverband)
Analyse des Zielpublikums
88,9 % der Arbeitskräfte im Bauhauptgewerbe besitzen kein EFZ
Im Kanton Genf gibt es gegenwärtig über 3000 Arbeitskräfte mit
Qualifizierungspotenzial
Analyse von 1999: «Die Sektion Genf des SBV hat die Validierung
von Bildungsleistungen von Anfang an begrüsst. Es ist wichtig,
dass Arbeitskräfte mit Erfahrung [...] ein Verfahren zur Validierung
von Bildungsleistungen in Anspruch nehmen können … so kann
auch das Qualifikationsniveau eines Betriebs sichtbarer gemacht
werden».
Probleme / Gefahren während
des nationalen Projekts
Die Anwendung des [VAE-]Verfahrens in den
gewerblich-technischen Berufen wirft noch viele
Fragen auf!
Beurteilen wir einen Titel als Ganzes oder die mit dem Titel
verbundenen Handlungskompetenzen?
Beurteilen wir die Kursinhalte oder die bei der Berufsausübung
erworbenen Kompetenzen?
Stellen wir nicht andere Bildungssangebote und -massnahmen für
Erwachsene in Frage, zum Beispiel solche nach Ex-«Art. 41»?
Hürden überwinden – aber wie:
zwei wichtige Einflussfaktoren
Die Arbeitsgruppe begrüsst das Selbstbeurteilungsdossier
[...]. Es ist eine wichtige Basis für ein vertrauensvolles
Klima, einen transparenten Ablauf und es ist in der ganzen
Schweiz einheitlich anwendbar!
progetto Interreg III A " C.O.G.I.T.O. Competenze: Gestione
Integrata Transfrontaliera Organizzata "
Selbstbeurteilungsdossier und Festlegung von Bestehensnormen
Projekt Interreg IV A «MODULARISATION»
Gewährleistet kohärente Angebote und Massnahmen für
Zusatzqualifikationen
Erzielte Ergebnisse
126 Genfer Arbeitskräfte besuchen einen Französischkurs (Erwerb
von Grundkompetenzen)
63 Kandidatinnen und Kandidaten im VAE-Verfahren oder in einer
Zusatzausbildung zum Maurer EFZ oder zur Strassenbauerin EFZ
Grosse Nachfrage nach
(Vorarbeiter/in) im Kanton
einem
höheren
Bildungsgang
Die VAE und ihre Chancen
Aus Sicht der Betriebe: «Um im Rennen zu bleiben, brauchen wir
ausgebildetes Personal, das in der Lage ist, sich an die
Veränderungen in der Arbeitswelt anzupassen», Angelo Pino, RH Induni
& Cie SA, TdG, 9.6.2011
Aus Sicht des (späteren) Erwachsenen in Ausbildung: «Zeit, Geld
und Ausbildung [...] Spielen mit einem Ungleichgewicht, das man
je nach individuellen Bedürfnissen und Prioritäten ausgleicht»
Daniel Carron, CFF, revue Education Permanente 2010-4
Aus Sicht einer Bildungseinrichtung: «Der Anteil der Personen,
die einen anderen als den erlernten Beruf ausübt, steigt ständig
[...] und liegt heute bei 49% der gesamten erwerbstätigen
Bevölkerung der Schweiz [...]. Wir müssen uns im Gegenteil
während unseres ganzen Lebens auf mehrere Berufswechsel
einstellen». Yves Flückiger, Universität Genf, revue Education Permanente 2011-3
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Kategorie
Bildung
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