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Ein “Kollegentreff³, wie er im Buche steht - Gesellschaft für Zahn

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Ein “Kollegentreff“, wie er im Buche steht
10. Zahnärztetag brachte neue Erkenntnisse und vielfältige Gespräche
Hocherfreut blickte Kammerpräsident Dr. Frank Dreihaupt zur Eröffnung des 10.
Zahnärztetages Sachsen-Anhalt am 26. Januar 2002 in den gut gefüllten Festsaal des
Parkhotels im Magdeburger Herrenkrug: Wieder waren ein paar Tische und Stühle mehr
bereitzustellen gewesen, um allen Anmeldungen gerecht zu werden. Nicht, dass nicht im
hinteren Teil des Saales noch Platz für weitere Gäste geblieben wäre - aber mit fast 180
Teilnehmern hatte sich das bisher größte Auditorium zusammengefunden. Beim ersten
Zahnärztetag in Magdeburg im Jahre 1993 waren es nur 40 gewesen. Die positive
Entwicklung der Zahnärztekammer im zurückliegenden Jahrzehnt, ihre wachsende Autorität
und Kompetenz, aber auch der immer besser funktionierende (auch kritische) Dialog
zwischen der Zahnärzteschaft und ihrer Selbstverwaltung wird zweifellos gerade an solchen
Zahlen ablesbar.
Kompetenz durch lebenslange Fortbildung
Das ist sicher nicht zuletzt auch ein deutliches Signal an die Aufsichtsbehörde, das
Ministerium für Arbeit, Frauen, Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt. In
Vertretung der Ministerin Dr. Gerlinde Kuppe, die zeitgleich in Halle beim Landesparteitag
der SPD ihre erneute Nominierung für die Landtagswahl anzustreben hatte, grüßte
Ministerialdirigent Winfried Reckers die Anwesenden, sichtlich beeindruckt von der
Resonanz zum Zahnärztetag.
Die “unglaubliche Aufbauleistung“, die die Zahnärzte in Sachsen-Anhalt vollbracht haben,
indem sie sich frühzeitig nicht nur um die eigene Niederlassung, sondern zugleich auch um
die Fortbildung gekümmert hatten, würdigte der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr.
Dr. Jürgen Weitkamp. “Unabhängig von allen Stürmen in der Politik“ sei die Kompetenz der
Zahnärzte für Diagnose und Therapie von Zahnerkrankungen - das könne nun mal niemand
anders. Die Kompentenz wahre man durch gute Ausbildung und durch die Bereitschaft, sich
lebenslang fortzubilden. “Nur wenn wir in Diagnose und Therapie immer auf der Höhe der
Zeit sind, können wir die Achtung unserer Kompetenz von der Politik einfordern“, betonte er.
Das habe sich als die richtige Strategie für die Wahrung der Standesinteressen erwiesen, denn
immerhin hörten die Politiker inzwischen wenigstens zu, wenn die Zahnärzte ihre
gesundheitspolitischen Vorstellungen darlegen - von der Umsetzung allerdings sei man noch
weit entfernt.
Das jüngste Projekt der Zahnärzteschaft sei die Umsetzung des Gesetzesauftrages zur
präventionsorientierten Neubeschreibung des Leistungskataloges der gesetzlichen
Krankenkassen. Anstatt - wie wohl von der Politik erwartet - nur ein paar neue
Prophylaxepositionen in dem Bema zu schreiben, habe die Zahnärzteschaft etwas sehr
Intelligentes daraus gemacht: die Neubeschreibung der Zahnheilkunde über alle Bereiche des
Fachgebietes unter dem Aspekt der Prävention. Auf dieser Basis seien die Vertrags- und
Wahlleistungen wissenschaftlich begründbar, und es werde leichter, Grundsätzliches von
mehr Komfort und Ästhetik zu trennen. Es gelte zugleich, die Prävention in den Praxen noch
mehr zu implantieren.
Die Themen des Zahnärztetages passten da genau.
“Cooler Rechner mit großem Herzen“: Dr. Peter Schmidt
Bevor allerdings das wissenschaftliche Programm begann, bot der Zahnärztetag das Podium
für eine Ehrung, die in Sachsen-Anhalt noch rar ist: Für besondere Leistungen im Dienste der
Zahnärzteschaft wurde Dr. Peter Schmidt, der wenige Wochen zuvor aus Alters- und
persönlichen Gründen das Amt des 2. Vorsitzenden der KZV Sachsen-Anhalt niedergelegt
hatte, mit der Ehrennadel der deutschen Zahnärzteschaft in Silber ausgezeichnet. Damit ist er
nach Prof. Dr. Dr. Raimund Petz der zweite Zahnarzt des Landes, dem diese Auszeichnung
zuteil wurde. Dr. Hans Hünecke, 1. Vorsitzender der KZV Sachsen-Anhalt, würdigte den
langjährigen Weggefährten an der Spitze der KZV - beide waren schon an der Gründung der
Selbstverwaltung als eingetragener Verein beteiligt gewesen und gehörten in ihren
Funktionen dem Vorstand der Körperschaft seit 1991 an -als einen Standespolitiker, der die
Last seines Amtes mit großem Verantwortungsbewusstsein und Engagement getragen habe.
Zuständig für “die Finanzen“ in der KZV, charakterisierte er ihn als einen “coolen Rechner
mit großem Herzen“ - zwei Dinge, die wahrlich nicht häufig zusammengehen, aber doch seine
Arbeit in dieser Funktion bestimmten. Nach vierzigjährigem Berufsleben sei er nun “im
gleitenden Flug“ in den Ruhestand. Der langanhaltende Beifall der Anwesenden bestätigte das
Lob des ersten Vorsitzenden für seinen ehemaligen “Zweiten“.
Reichenbachpreisträger 2001: Dr. Alexander Eckert
Zum zweiten Mal verlieh die Zahnärztekammer Sachsen-Anhalt den Erwin-ReichenbachFörderpreis. Aus fünf eingereichten Arbeiten hatte die Jury sich für die Arbeit des Hallensers
Dr. Alexander Eckert entschieden, der vor dem Auditorium des Zahnärztetages aus den
Händen von Kammerpräsident Dr. Frank Dreihaupt die Urkunde und das Preisgeld von 2 500
Euro entgegennahm. Dr. Eckert, 33, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik für
Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie in Halle und hat sowohl die ärztliche als auch die
zahnärztliche Approbation erworben. Sein Ziel ist es, Kieferchirurg zu werden - auf dem
Wege dazu ist er bereits. Die prämiierte Arbeit stellte er in einem Kurzvortrag im Anschluss
an seine Auszeichnung vor - eine begrüßenswerte Neuerung im Ablauf des Zahnärztetages,
die Tradition werden sollte!
Die zn werden im Märzheft die Arbeit “Prospektive Untersuchungen zum Erregerspektrum
und zur Resistenzsituation bei odontogenen Weichteilinfektionen“ in einer Zusammenfassung
veröffentlichen.
Minimal-invasiv: eine Therapiephilosophie
Das wissenschaftliche Programm des Zahnärztetages lag wiederum in der Verantwortung der
Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der Martin-Luther-Universität. Deren
Vorsitzender, Prof. Dr. Hans-Günter Schaller, hatte dafür unter dem Motto “Tendenzen in der
Zahnheilkunde und ihre Bewertung“ Vorträge zu drei Themen zusammengestellt, die in der
Praxis von aktueller Bedeutung sind: minimal-invasive Kariestherapie, Laseranwendungen
und Knochenersatzmaterialien. Wer mit letzteren beiden nicht selbst tagtäglich befasst ist,
sollte trotzdem wissen, was der derzeitige Stand ist.
Aus Freiburg/Breisgau war die erste Referentin gekommen, kurzfristig eingesprungen für
ihren angekündigten, aber ernsthaft erkrankten Namensvetter aus Tübingen: PD Dr. Petra
Hahn. Die minimal-invasive Behandlung kariöser Defekte sei nicht schlechthin eine
Therapieform, sondern eine Therapiephilosophie, schwärmte sie und legte dem Auditorium
dar, welche Möglichkeiten dem Zahnarzt unter dem Credo der weitgehenden Schonung der
vorhandenen gesunden Zahnsubstanz dank moderner Wissenschaft und Technik offen stehen.
Ausgangspunkt dafür seien die Kenntnis der Ätiologie der Karies als einer bakteriellen
Erkrankung, der Möglichkeit der Remineralisation des Zahnschmelzes mit Hilfe von
Fluoriden und der Chance einer “Ausheilung“ der Karies, sofern sie nur den Schmelz
angegriffen hat. Wesentliche Voraussetzung sei eine frühzeitige Diagnose des Kariesrisikos
und kleiner Läsionen - mit prophylaktischen Maßnahmen könne man dann Defekte
verhindern oder wenigstens ein weiteres Fortschreiten der Karies eindämmen. Dafür seien
allerdings mehr diagnostische Mittel als nur die Sonde und die Lupe vonnöten.
Bissflügelaufnahmen, Laserfluoreszenz und die elektrische Widerstandsmessung stellte sie als
Möglichkeiten der Verfeinerung der diagnostischen Methoden vor, mit denen die individuelle
Kariesaktivität festgestellt werden kann. Die sei dann die Basis für die Therapieentscheidung.
Als Devise proklamierte sie: “Man soll erst dann invasiv tätig werden, wenn der Defekt nicht
mehr prophylaxefähig ist!“ (Was bei eingebrochenen Oberflächen der Fall ist.) Eine
Einschränkung allerdings war ihr wichtig: “Ohne regelmäßige Nachsorgemaßnahmen, ohne
die Mitarbeit des Patienten funktioniert das Ganze nicht.“
Füllungen werden zu schnell erneuert
Dr. Petra Hahn forderte auch dazu auf, die Notwendigkeit der Erneuerung von Füllungen
(selbst-)kritisch zu überdenken. 70 Prozent der in deutschen Zahnarztpraxen gelegten
Füllungen seien Ersatzfüllungen, längst nicht alle aber seien wirklich insuffizient, mutmaßte
sie und erläuterte, dass beispielsweise beim Austausch von Kompositfüllungen die Kavität
durchschnittlich um 75 Prozent vergrößert werde. Auch wenn sie einräumen musste, dass es
fast keine Langzeitstudie über den Erfolg von Restaurationsreparaturen gibt, warb sie dafür,
defekte Füllungen, wenn möglich, lieber auszubessern als auszuwechseln.
Prophylaxemaßnahmen, um die Kariesaktivität beim Patienten zu senken, und eine
regelmäßige Nachsorge gehörten aber selbstverständlich dazu.
Erste Euphorie vergessen, aber Perspektiven sind gut
Zum zweiten Mal beim Zahnärztetag in Magdeburg gab dann Prof. Dr. Matthias Frentzen aus
Bonn eine Einschätzung zu den Lasersystemen für die zahnärztliche Praxis, die derzeit auf
dem Markt sind. Nun konnte er auf eine steigende Zahl wissenschaftlicher Publiktionen zu
diesem Themenkomplex verweisen. Das Fazit seines Vortrages nahm er gleich vorweg: Die in
den 70er Jahren angegebene Vielzahl von Indikationen für den Einsatz von dentalen Lasern
hat sich nicht in der vorausgesagten Breite durchgesetzt. Jenseits der ersten - sicher auch
durch die Hersteller geschürten - Euphorie eröffnen sich mittlerweile jedoch neue
Möglichkeiten und Einsatzgebiete, die die Prophezeiung erlauben dürften, dass der Laser in
der Zahnarztpraxis eine beachtliche Zukunft haben wird. Die Laserfluoreszenz als ein Mittel
zur Kariesdiagnostik sei ein Beispiel dafür. Sachkundig und so emotionslos wie es die
Wissenschaft unabdingbar verlangt, stellte er die Entwicklung von Lasersystemen für
verschiedene Gebiete der Zahnheilkunde dar, verglich Werbung und Realität, nannte
Fortschritte, die zweifellos gemacht wurden. So sei - nur ein Beispiel von vielen - in der
Endodontie zwar eine Desinfektion von Wurzelkanälen mit Hilfe von Laserstrahlen möglich;
in Anbetracht des hohen technischen Aufwandes aber stelle sich die Frage, inwieweit
vergleichbare Effekte nicht auch mit chemischen Desinfizienzien oder mit Ultraschall erreicht
werden können. Deshalb seine Auffassung: Die Lasersysteme müssen sich am Standard der
konventionellen Behandlung messen lassen; nur dort, wo sie für den Patienten bessere
Ergebnisse erzielen, verdienen sie eingesetzt zu werden.
“Goldstandard“ ist immer noch autologes Gewebe
Diesen Gedanken griff Prof. Dr. Dr. Johannes Schubert, Halle/Saale, in seinem Vortrag über
das Pro und Contra von Knochenersatzmaterialien auf. Angesichts der extensiven Werbung
der Industrie werde er eine persönliche Standortbestimmung vornehmen, und die fiel nicht so
sehr zugunsten eines Materials oder Materialtyps aus (synthetische, natürlich-biologische
Stoffe oder Kombinationen aus beiden). Für die Auffüllung von Knochendefekten jenseits
einer kritischen Größe sei die Verwendung autologen Gewebes der “Goldene Standard“, an
dem sich Ersatzmaterialien messen lassen müssten. Da seien die Auskünfte der Industrie vor
allem bezüglich der Resorption von Knochenersatzstoffen mit Skepsis zu betrachten;
zahlreiche Untersuchungen hätten ergeben, dass sie sich durchaus nicht als das erwünschte
“Gerüst“ zur Anlagerung neuen Knochengewebes erwiesen, sondern auch Monate nach der
Operation ein separater Fremdkörper blieben. Er plädierte dafür, die Vor- und Nachteile der
verschiedenen Materialien sorgfältig gegeneinander abzuwägen, bevor man sich für eine
bestimmte Therapie entscheide. So stünde der unbegrenzten Verfügbarkeit und den günstigen
mechanischen Eigenschaften von Knochenersatzstoffen u. a. entgegen, dass sie keine
osteogene Potenz besitzen, sich nicht oder nur wenig abbauen und außerdem noch “sündhaft
teuer“ seien. Allergieprobleme bei synthetischen, BSE und andere Krankheitserreger, die als
unübertragbar auf den Menschen galten, bei biologischen Knochenersatzstoffen seien
Themen, die weiterer Diskussion bedürfen. Aus seiner Sicht, so Prof. Dr. Dr. Schubert, sei es
ein vielversprechender Ansatz, unter Nutzung neuer molekularbiologischer Erkenntnisse
tausendfach bewährte Therapiemethoden wie das Koagulum nach Schulte
weiterzuentwickeln. Die Forschungsergebnisse zu Wachstumsfaktoren aus Thrombozyten
eröffneten hier Möglichkeiten, die körpereigenen Kräfte zum Ersatz von Knochengewebe zu
mobilisieren. Insgesamt, so seine Einschätzung, sei auf diesem Gebiet noch ein wesentlicher
Forschungsbedarf zu verzeichnen; vor allem fehle es bislang an randomisierten Studien und
Materialanalysen.
Warten auf eine Strukturreform bis 2012?
Das aufschlussreiche Vortragsprogramm, das sich bei aller wissenschaftlichen Aktualität
durch seine Praxisnähe auszeichnete, mündete in eine abschließende Diskussion, an der sich
das Auditorium rege beteiligte. Zum standespolitischen Nachmittag allerdings fehlte dann
leider der Mehrzahl der Gäste offenbar die Kondition. Der Referent, Prof. Dr. Günter
Neubauer, bekannter Münchner Sozialökonom, versicherte jedoch, ihm sei ein kleiner,
interessierter Kreis von Zuhörern lieber als ein voller Saal mit nur aus Pflichtbewusstsein
Anwesenden. - Wer hier fehlte, verpasste eine Vielzahl von interessanten Informationen,
Denkanstößen, Erklärungsversuchen zu Fragen der Gesundheitspolitik, die manches
durchschaubar machten, was man als Außenstehender verständnis- und oft genug auch
fassungslos beobachtet. Solange Reformen im Gesundheitswesen Wähler verschrecken,
werde die Politik keine grundlegenden Änderungen im System vornehmen, so Prof. Neubert schon gar nicht ein, zwei Jahre vor der nächsten Wahl. Das nächste “Reförmchen“ sagte er für
2004 voraus, das nächstfolgende dann für 2008. Spätestens danach rechne er aber damit, dass
der Reformstau zu so dramatischen Folgen geführt haben werde, dass für 2012 eine wirkliche
Strukturreform unausweichlich sei. Schöne Aussichten
“Solidarität ist nicht mehr, was sie einmal war“
Der Solidaritätsbegriff, der von den Politikern verwandt werde, sei zum Phantom geworden,
dem man (wider besseren Wissens?) nachlaufe; unter heutigen Bedingungen sei Solidarität in
der gesetzlichen Krankenversicherung eher die “gesetzliche Sanktionierung der Ausbeutung
der erwerbsfähigen Generation durch die ältere Generation“. Die Erwerbsfähigen, die mit
ihren Beiträgen die Versorgung einer immer größer werdenden Gruppe zu bezahlen hätten
(sowohl von Kindern und Jugendlichen als auch von Alten), streikten, wo sie es können: Die
Alten würden sie nicht los, also verweigerten sie die Sorge für den Nachwuchs. - Mit den
bekannten Folgen für die Alterspyramide der Gesellschaft und der Zuspitzung der Situation.
Ausschlaggebende Ausgaben steigernde Faktoren für das Gesundheitssystem seien der
globale medizinisch-technische Fortschritt und die demografische Entwicklung in
Deutschland.
Dem
sei
nicht
durch
Ausgabendämpfungsversuche,
Effizienzsteigerungsforderungen oder Verbreiterung der Finanzierungsbasis beizukommen,
wie es in diversen Reformkonzepten der Politik nachzulesen sei. Wettbewerb - die einzige
Chance für mehr Effizienz. Der einzig denkbare Ansatz, um die Effizienz eines Systems
wirklich zu verbessern, sei der Wettbewerb - und zwar in allen Bereichen. Krankenkassen,
Leistungsträger und Patienten als gleichberechtigte Partner im System müssten befähigt
werden, untereinander in Beziehungen zu treten, bei denen unterschiedliche Angebote und
Nachfragen in Wettbewerb miteinander treten können. Der jetzige Leistungskatalog der GKV
müsse dafür in Grundleistungen, Wahlleistungen und versicherungsfremde Leistungen
aufgesplittet werden, und die Versicherten sollten die Möglichkeit erhalten, ihren
Versicherungsumfang selbst zu bestimmen. Die Angst davor, dass sich einige dann nicht
ausreichend versichern werden, dürfe nicht dazu führen, dass der Staat alle zwinge, sich für
den vollständigen Leistungsumfang abzusichern, so Prof. Neubert in Anspielung auf die
Begründung der SDP für ihre Ablehnung von Vertrags- und Wahlleistungen nach dem
Vorschlag der CDU.
Nach dem wissenschaftlichen nahm man so auch den gesundheitspolitischen Blick in die
Zukunft vom Zahnärztetag mit nach Haus.
aus: Zahnärztliche Nachrichten Sachsen-Anhalt 2/2002
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