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Einbruchschutz Hintergründe Warum? Wie?

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Prävention
10. November 2011 – Folie 1
Einbruchschutz
Hintergründe
Warum?
Wie?
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Wohnungseinbruch - Jahresverlauf
10. November 2011 – Folie 2
Quelle:
TELENOT Electronic GmbH, Aalen
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Wohnungseinbruch - Tageszeit
10. November 2011 – Folie 3
Quelle:
TELENOT Electronic GmbH, Aalen
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Wohnungseinbruch - Schadenshöhe
10. November 2011 – Folie 4
Wohnungseinbrüche
113.800 in 2009
Alle 5 Minuten!
Kreis Pinneberg: 753 Taten
Schenefeld: 96 Taten
Gesamtschaden
€ 284.500.000 Mio.
Schnitt
ca. € 2500
-- ohne
ohneGebäudeschäden
Gebäudeschäden
-- ohne
ohneVandalismusfolgen
Vandalismusfolgen
-- ohne
ohnepersönlichen
persönlichen
Wertverluste
Wertverluste
Zahlen gerundet; Quelle: BKA
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Wohnungseinbruch - Schadensart
10. November 2011 – Folie 5
Die Schadensarten
bei einem
Wohnungseinbruch
materieller Schaden
Durchschnittlich rund
2.500 bis 3.000 EUR
(wird in der Regel durch
die Versicherung ersetzt)
ideeller Schaden
Erbstücke, Erinnerungen usw.
(ist nicht schätzbar und kann
nicht ersetzt werden)
psychologischer Schaden
Einbruchs-Trauma wirkt bei
einigen Opfern noch Jahre und
muss ggf. behandelt werden
Quelle:
TELENOT Electronic GmbH, Aalen
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Begehungsweise
10. November 2011 – Folie 6
Einbruchwege beim
Wohnungseinbruch
Tür mit einfachen Mitteln und
körperlicher Gewalt aufgedrückt
oder aufgehebelt (57,4%)
Fenster mit einfachen Mitteln und
körperlicher Gewalt aufgedrückt
oder aufgehebelt 35,6%)
Zerstörung von Fenstern mit
Schlagwerkzeugen oder
Wurfgeschossen (3,2%)
Durchbruch durch das Dach (1,0%)
Spezielle Methoden am Fenster
(z.B. Fensterbohrer) (0,8%)
Türöffnung mit Nachschlüssel
(0,7%)
Durchbrechen massiver Wände
(0,7%)
Einstieg durch ungesicherte Dachoder Kellerluken (0,6%)
Quelle:
TELENOT Electronic GmbH, Aalen
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Zentrale Fragestellungen
10. November 2011 – Folie 7
Wo wird eingebrochen ?
Wie geht der Einbrecher vor ?
Was kann ich unternehmen
zur Verbesserung meiner Sicherheit ?
Quelle:
P. Vorderwü
Vorderwülbecke; VdS Schadenverhü
Schadenverhütung im GDV
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Wo wird eingebrochen ?
10. November 2011 – Folie 8
Zahlen gerundet; Quelle: Kölner Studie ´98
85%
Fenster/
Fenstertüren
55%
45%
15%
Zugangstüren
Quelle:
P. Vorderwü
Vorderwülbecke; VdS Schadenverhü
Schadenverhütung im GDV
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Der Einbrecher findet einen Weg !
10. November 2011 – Folie 9
offene oder gekippte
Fenster und Türen
unzureichend
gesicherte
Außentüren
Fenster, Balkon- und
Terrassentüren
ungenügend
gesicherte Garagen
und Nebenräume
Dachfenster/KellerSchächte
leicht erreichbare
Balkone oder
Vordächer
Quelle:
TELENOT Electronic GmbH, Aalen
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Wohnungseinbruch - Tätergruppen
10. November 2011 – Folie 10
Quelle:
TELENOT Electronic GmbH, Aalen
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Wie geht der Täter vor
10. November 2011 – Folie 11
Angriffe auf Schließzylinder
Quelle:
P. Vorderwü
Vorderwülbecke; VdS Schadenverhü
Schadenverhütung im GDV
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Angriffe auf Schließzylinder
10. November 2011 – Folie 12
abbrechen
ziehen
auftasten
Quelle:
P. Vorderwü
Vorderwülbecke; VdS Schadenverhü
Schadenverhütung im GDV
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Angriffe auf Schließzylinder
10. November 2011 – Folie 13
Schließzylinder
Ziehfix
Beschädigung
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Angriffe auf Türen mit Hebelwerkzeug
10. November 2011 – Folie 14
Quelle:
P. Vorderwü
Vorderwülbecke; VdS Schadenverhü
Schadenverhütung im GDV
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Schäden an Schloss und Schließblech
10. November 2011 – Folie 15
Riegel und
Falle
verbiegen oder
brechen
Schließbleche
verbiegen oder
reißen aus
Quelle:
P. Vorderwü
Vorderwülbecke; VdS Schadenverhü
Schadenverhütung im GDV
Dauer:
ab 5 sec
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Angriffe auf Fenster
10. November 2011 – Folie 16
Dauer:
10 - 15
sec
Quelle:
P. Vorderwü
Vorderwülbecke; VdS Schadenverhü
Schadenverhütung im GDV
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Typische Einbruchspuren
10. November 2011 – Folie 17
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Einbruchversuch „normales Fenster“
10. November 2011 – Folie 18
Quelle:
P. Vorderwü
Vorderwülbecke; VdS Schadenverhü
Schadenverhütung im GDV
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Einbruchversuch „gesichertes Fenster“
10. November 2011 – Folie 19
Quelle:
P. Vorderwü
Vorderwülbecke; VdS Schadenverhü
Schadenverhütung im GDV
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Was tut die Polizei dagegen?
10. November 2011 – Folie 20
Durch gezielte Prävention können Straftaten
verhindert oder zumindest reduziert werden
Facherrichterfirmen (Zertifizierung)
Beraten in
Sachen Einbruchschutz
Kostenlos – aber hoffentlich nicht umsonst
Man unterscheidet zwischen:
Mechanischer Sicherungstechnik
Elektronischer Überwachung
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Mechanische Sicherungstechnik
10. November 2011 – Folie 21
Vorteile:
Hält den Täter draußen
Nachteile:

Kann niemanden informieren,
d. h Eindringen wird nicht erkannt
und nicht gemeldet

Nachträglicher Einbau z.T. aufwendig

Wird meist als zu teuer empfunden
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Wo fängt der einfache Schutz an?
10. November 2011 – Folie 22
Hohe Hecken und Büsche ziehen Einbrecher
an
Licht (Bewegungsmelder) schreckt ab
Anwesenheit durch Innenbeleuchtung
vortäuschen (Zeitschaltuhr)
Briefkasten leeren lassen
Nachbarschaftshilfe
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Pilzkopfzapfen-Verriegelung
10. November 2011 – Folie 23
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Die gesicherte Tür
10. November 2011 – Folie 24
Quelle:
P. Vorderwü
Vorderwülbecke; VdS Schadenverhü
Schadenverhütung im GDV
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Standard Sicherungen
10. November 2011 – Folie 25
Dicke
3 mm
Quelle:
P. Vorderwü
Vorderwülbecke; VdS Schadenverhü
Schadenverhütung im GDV
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Zusatzsicherungen
10. November 2011 – Folie 26
Kastenschloss
Hinterhaken
Querriegelschloss
Quelle:
P. Vorderwü
Vorderwülbecke; VdS Schadenverhü
Schadenverhütung im GDV
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Abschließbare Fenstergriffe?
10. November 2011 – Folie 27
Der abschließbare
Fenstergriff
Verhindert die Entriegelung
durch
Außeneinwirkung!
Bohrloch
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Das gesicherte Fenster
10. November 2011 – Folie 28
Quelle:
P. Vorderwü
Vorderwülbecke; VdS Schadenverhü
Schadenverhütung im GDV
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Angriffe auf gesicherte Fenster
10. November 2011 – Folie 29
Quelle:
P. Vorderwü
Vorderwülbecke; VdS Schadenverhü
Schadenverhütung im GDV
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Kernaussagen
10. November 2011 – Folie 30
Schutz vor Einbruch
- ist möglich
- erfordert einen gewissen Aufwand
Täter arbeiten
- mit einfachen Hilfsmitteln
- unter Zeitdruck
Quelle:
P. Vorderwü
Vorderwülbecke; VdS Schadenverhü
Schadenverhütung im GDV
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Zielkontrolle
10. November 2011 – Folie 31
Sicherung schafft
Sicherheit
Quelle:
P. Vorderwü
Vorderwülbecke; VdS Schadenverhü
Schadenverhütung im GDV
Standardfenster sind
in Sekunden
geöffnet
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Elektronische Überwachungstechnik
10. November 2011 – Folie 32
Vorteile:
Eindringen wird erkannt und gemeldet
Zum Teil weniger Aufwand
Wird oft als billiger angesehen (Trugschluss)
Nachteile:
Täter ist bei Alarmauslösung u.U. schon oder
kurz später im Objekt
Handhabung
Falschalarme,
insbesondere bei ungenügender Technik
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Problemstellung
10. November 2011 – Folie 33


Die Anzahl der Falschalarme aus Überfall- und
Einbruchmeldeanlagen nimmt ständig zu.
Aufgrund der großen Anzahl von Falschalarmen
werden die Einsatzkräfte unnütz und an den
falschen Orten gebunden und stehen für
unabwendbare polizeiliche Aufgaben nicht zur
Verfügung.
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Aufwand für Falschalarmeinsätze
10. November 2011 – Folie 34
Gemäß Schätzungen werden pro Jahr ca.:
500.000 Einsätze
mit Kosten von mindestens 100 €/Einsatz, somit also
50 Millionen € pro Jahr
für „unnütze“ Polizeieinsätze aufgrund von
Falschalarmen aufgewandt werden.
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
dennoch, scheuen Sie nicht den…..
10. November 2011 – Folie 35
Notruf
110
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Zusammenspiel besser
10. November 2011 – Folie 36
Ziel:
Vorteile von mechanischer Sicherungstechnik
und elektronischer Überwachungstechnik
nutzen
Frühe Alarmauslösung,
wenn Täter noch
draußen
Mechanischer Widerstand um Täter noch
eine zeitlang draußen zu halten
Gewinnung von Interventionszeit
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
www.polizei.schleswig-holstein.de
10. November 2011 – Folie 37
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit !
10. November 2011 – Folie 38
Quelle:
Melzener,
Melzener, Fa. TAS, Mö
Mönchengladbach
Jörg Mangelmann
PD Bad Segeberg
SG Prävention
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