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Informationen für die Presse: EU-Projekt REGIO-NET erfolgreich wie

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Berufliche Schule Eutin
EU-Projekt REGIO-NET
Leadpartner
Eutin, im August 2011
Fritz Reuter, Projektleiter
Wilhelmstr. 6
23701 Eutin
Tel.: 04521 79950
Informationen für die Presse:
EU-Projekt REGIO-NET erfolgreich wie nie!
Unter Federführung der Beruflichen Schule Eutin läuft seit Mai 2009 das EUProjekt REGIO-NET, mit dem im Bereich der Berufsbildung ein Netzwerk in
der Fehmarnbeltregion geschaffen wurde, das seinesgleichen sucht: Insgesamt
sieben Partner von deutscher und dänischer Seite arbeiten zusammen und
ermöglichen gemeinsame deutsch-dänische Lernerlebnisse für junge Menschen.
Für insgesamt 10 Berufe bzw. Ausbildungsgänge konnte die „Mentale Brücke“
zwischen Dänemark und Deutschland weiter ausgebaut werden, ein Anliegen,
das sich dieses Projekt in erster Linie zum Ziel gesetzt hat. Damit wird ein
wertvoller Beitrag geleistet, die Zusammenarbeit in der Fehmarnbeltregion zu
fördern. Wenn die Feste Beltquerung dazu beitragen soll, dass insgesamt diese
Region ein Musterbeispiel für europäischen Fortschritt und wirtschaftlichen
Aufschwung wird, kann das nur gelingen, wenn sich die Menschen beiderseits
des Fehmarnbelts besser kennen lernen und gegenseitiges Verständnis
entwickeln. Und gerade den jungen Menschen gehört diese Zukunft!
Im ersten Halbjahr 2011 ist dies für viele Auszubildende bzw. Schülerinnen und
Schüler gelungen, die sich in gemeinsamen Arbeitswochen nicht nur kennen
lernten, sondern auch noch für sich selbst etwas lernten. Beispiele:
Auszubildende der Gastronomie in der Berufsschule des Kreises Ostholstein in
Oldenburg, Außenstelle Neustadt, eröffneten für eine Woche ein „FehmarnbeltRestaurant Neustadt“. Dänen und Deutsche bereiteten Essen zu, kümmerten sich
um die Tischdekoration und hatten natürlich auch ein gemeinsames Festessen.
Der Gegenbesuch in Dänemark wird vorbereitet.
Vier Schülerinnen von der Außenstelle der Eutiner Beruflichen Schule in Bad
Schwartau bekamen die Gelegenheit, bei der Partnerschule CELF in Nyköbing
Falster eine Woche lang in der dortigen Kantine in einer dänische Küche
mitzumachen. In drei Bereichen konnten sie bei der Speisezubereitung nach
dänischen Rezepten mitwirken: „Kalte Küche“, „Warme Küche“ und „Grüne
Küche“. Berufsfachschüler und Kaufmännische Assistenten aus Bad Schwartau
waren ebenfalls in Dänemark und hatten Besuch von dort.
24 dänische Schülerinnen und Schüler vom gymnasialen Zweig der Schule
CELF besuchten das Berufliche Gymnasium Eutin. Sie wohnten bei den
Familien ihrer deutschen Partnerklasse, was ihnen einen besonders guten
Einblick in deutsche Lebensart verschaffte. Alle gemeinsam (Arbeitssprache:
Englisch) erarbeiteten zum Thema „Marketing“ Strategien, wie man einen Obstund Gemüsesaft optimal vermarkten kann. Inzwischen hat der Gegenbesuch der
deutschen Klasse in Nyköbing stattgefunden.
Die Ausbilder des Maurer- und des Zimmererhandwerks kennen die
Zusammenarbeit mit ihren dänischen Kollegen schon aus früheren Projekten.
Die Überbetriebliche Ausbildungsstätte der Bauinnung in Eutin bereitete
zusammen mit der Eutiner Berufsschule für die Auszubildenden mehrere
Fahrten nach Dänemark vor und empfing auch Gäste aus Dänemark. Thema der
Handwerker bei diesem Projekt: „Kunst am Bau“. Auch auf diesem Gebiet
können deutsche und dänische Handwerker viel voneinander lernen.
Auch das Berufsbildungszentrum Plön ist mit dabei, und zwar mit den
Ausbildungsbereichen Elektriker, Fleischer und Pferdewirte. Alle diese
Berufsschulklassen waren entweder in Dänemark oder hatten Besuch von dort.
Besonderheit bei den Elektrikern: Sie hatten als praktischen Teil ihrer
Aktivitäten die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des
Schulgebäudes der Außenstelle Preetz auf dem Arbeitsplan.
Und auch die Bootsbauer der Berufsschule der Handwerkskammer Lübeck auf
dem Priwall in Travemünde konnten wieder unter dänischer Anleitung im
Museum „Mittelalterzentrum“ in Nyköbing Erfahrungen sammeln im Nachbau
von alten Holzschiffen mit historischem Werkzeug.
Besonders interessant war der Erfahrungsaustausch der Schülervertretungen der
beiden Schulen CELF und Berufsschule Eutin, verbunden mit
Unterrichtsbesuchen. Den dänischen Schülern fiel ganz besonders die Disziplin
der deutschen Schüler auf; bei ihnen geht es lockerer zu, In Dänemark, so das
Empfinden, sind die Schulen technisch besser ausgestattet, und die Teamarbeit
ist weiter entwickelt.
Insgesamt trafen sich über 300 Schüler und Lehrer in dem ersten Halbjahr 2011.
Sie alle kamen in den Genuss eines besonderen Erlebnisses und konnten ihren
Erfahrungshorizont ein großes Stück erweitern. Sie werden als Multiplikatoren
eine Menge weiter zu erzählen haben, auch, dass es sich lohnt, freundschaftliche
Beziehungen über Grenzen hinweg aufzubauen und Europa ein Stück weiter zu
entwickeln.
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Bildung
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