close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Marktbericht Juli 2014 10 Jahre EU-Beitritt – Wie hat sich die

EinbettenHerunterladen
Marktbericht Juli 2014
10 Jahre EU-Beitritt –
Wie hat sich die Landwirtschaft in
den mittel- und osteuropäischen
Mitgliedsstaaten entwickelt?
Getreide
Ölsaaten/Ölschrote
Andere Futtermittel
Deutschland
10 Jahre EU-Beitritt – Wie hat sich die
Landwirtschaft in den mittel- und osteuropäischen
Mitgliedsstaaten entwickelt?
3
4
4
5
Tabelle 1: Welt Getreide- und Ölsaatenproduktion
Tabelle 2: Weizenhandel
Tabelle 3: Maishandel
Tabelle 4: Gerstenhandel
Tabelle 5: Sojahandel
Tabelle 6: Rapshandel
Tabelle 7: EU-28 Getreideproduktion
Tabelle 8: EU-28 Ölsaatenproduktion
Tabelle 9: EU-28 Export und Importlizenzen
12
13
13
13
13
13
14
15
16
2
6
ADM Germany GmbH – Marktbericht 31. Juli 2014
Getreide
EU-Mais: Die Wetterbedingungen in der EU
sind ideal für die Entwicklung der Pflanzen.
Die für Frankreich erwartete Qualitätsproblematik im Weizenbereich lastet schwer auf
den Maispreisen, da die Preise für Futterweizen die Maispreise unterlaufen und der Weizen den Mais somit aus den Futtermischungen
verdrängt. Preislich liegt der Mais aus der
neuen Ernte allerdings teilweise auch schon
unterhalb der Produktionskosten. Die Verkaufsbereitschaft aus der Landwirtschaft ist
sehr gering.
EU-Braugerste: Die Wintergerstenernte ist in
Frankreich abgeschlossen. Sowohl Ertrag als
auch Qualität sind besser als erwartet. Ein
Drittel der französischen Sommergerste ist
bisher geerntet. Die Qualitäten sind bisher
zufriedenstellend, auch wenn die Proteinwerte
teilweise unterdurchschnittlich ausfallen.
Auswuchs wurde bisher auch nur sehr vereinzelt festgestellt. In Skandinavien und dem
Vereinigten Königreich beginnt die Ernte etwas früher als üblich, und sollte es keine starken Niederschläge mehr geben, dürften die
Mengen auch problemlos eingefahren werden.
Der Preis für Braugerste folgt weiterhin den
sinkenden Preisen im restlichen Getreidekomplex. Die europäische Braugerste ist momentan weltweit am günstigsten und entsprechend können Exporte ins Drittland erwartet
werden. Auf der Nachfrageseite rückt bereits
zunehmend die Ernte 2015 in den Fokus, wobei die Angebote spärlich sind.
EU-Weizen: Der Kontrakt für den November
an der Matif notierte im Juli zwischen 176
und 186 €/t. Mengenmäßig sieht die Ernte im
Schwarzmeerraum und in Nordeuropa sehr
gut aus, allerdings geht der Mehrertrag zu
Lasten des Proteins. Aufgrund dieser Entwicklung entwickelte sich in Deutschland und
Polen zuletzt ein reger Markt für Weizen mit
einem Proteingehalt von 11,0 %. Da in Frankreich die Fallzahlen vermutlich sehr niedrig
ausfallen werden, kann ein beträchtlicher Teil
der bisher für Algerien vorgesehenen Mengen
aus Frankreich nicht abgewickelt werden, was
den deutschen und polnischen Markt für Weizen mit 11,0 % Protein unterstützt. Weizen
mit hoher Qualität sollte aufgrund der geringen Verfügbarkeit also leicht zu vermarkten
sein. Der cif-Preis in den Niederlanden ist
aufgrund der großen Mengen Futterweizens
aus Frankreich extrem unter Druck geraten.
Es ist davon auszugehen, dass der Futterweizen zu Lasten anderer Proteinträger wieder
deutlich mehr Verwendung in den Futtermischungen finden wird.
Internationale Braugerste: In Argentinien
ist die Aussaat nach wie vor verspätet und die
neue Flächenschätzung liegt nunmehr nur
noch bei 920.00 ha nach 1,27 Mio. ha im letzten Jahr. Es bleiben nur noch ca. zwei Wochen, bevor sich das Aussaatfenster schließt.
In Kanada ist die Gerstenfläche bei verspäteter Aussaat um 14 % zurückgegangen. In
Australien wird das Wetterphänomen El Nino
schwächer ausgeprägt erwartet als zunächst
vorhergesagt. Die dortige Vegetation hatte
einen guten Start und zurzeit kann mit einer
guten Ernte gerechnet werden. Auf der nach
Nachfrageseite bleibt China unverändert konstant am Markt und hat sich für die Herbstan-
3
ADM Germany GmbH – Marktbericht 31. Juli 2014
aus Nordwesteuropa. Neue Nachfrage aus
Drittländern richtet sich mittlerweile hauptsächlich auf spätere Liefertermine. Für die
Preisentwicklung werden dann bereits die
Ernteaussichten auf der Südhalbkugel eine
wichtige Rolle spielen.
künfte mit französischer Winterbraugerste
eingedeckt.
EU-Futtergerste: Seit Monatsbeginn sind die
Preise für Futtergerste in der EU weiter gesunken. Aufgrund der wettbewerbsfähigeren
Preise in der Schwarzmeerregion kommt es
derzeit nur zu vereinzeltem Exportgeschäft
Ölsaaten/Ölschrote
Rapsschrot: Die Bedarf an Ware aus der alten Ernte ist komplett gedeckt und die letzten
logistischen Probleme gelöst. Die Verkäufer,
die noch alterntige Ware in den Händen haben, bieten diese nun zu niedrigeren Preisen
an - leicht über 200 Euro/t. Der Markt konzentriert sich zunehmend auf die Wintermonate. Mit der zu erwartenden, sehr guten
Rapsernte und dem Druck auf die Rapsnotierungen an der Matif fielen die Preise in den
ersten drei Juliwochen um ca. 18-19 Euro/t
auf rund 185 Euro/t für die Liefertermine November bis Januar. In den letzten Tage haben
sich die Preise allerdings wieder um etwa 10
Euro/t befestigt. Die Preise für die Termine
August/Oktober 2014 und auch für die späteren Termine in 2015 liegen etwa 4 Euro/t
niedriger als für den Termin November/Januar. Bei Preisen um 190-195 Euro/t
zeigen die Konsumenten Kaufinteresse. Die
Schlaglöhne befinden sich bei vielen Mühlen
in einem Bereich, der nicht attraktiv ist. Generell ist der Markt aufgrund der volatilen Börsen verunsichert und die gehandelten Mengen
daher limitiert. In den Destinationsmärkten ist
das Kaufinteresse leicht gestiegen. Besonders
in Spanien haben die Konsumenten schon
vorab die ersten Einkäufe getätigt. Aus dem
Schwarzmeerursprung sind nach wie vor Offerten zu sehen, die auf Kaufinteresse warten.
Sonnenblumenschrot: Der Markt verhält
sich unverändert ruhig. Aufgrund dessen hat
sich die Rückwärtsbewegung des Preisniveaus aus dem Juni auch im Juli weiter fortgesetzt. Ware aus dem Schwarzmeerraum
liegt preislich bei ca. 227-235 USD/t. Das
Kaufinteresse ist nach wie vor äußerst zurückhaltend. Auf der anderen Seite sind auch
die Offerten recht übersichtlich. Die Lagerbestände in den Destinationen wie Italien und
Frankreich bleiben hoch und die Konsumenten ausreichend gedeckt.
Andere Futtermittel
Palmkernexpeller: Durch das Preisniveau
und die Entwicklungen auf den umliegenden
Märkten sind Palmkernexpeller preislich nicht
sehr attraktiv für die Konsumenten. Dementsprechend konnten im Verlauf des Monats
kaum Verkäufe in Europa verzeichnen werden. In den Ursprungsländern ist das Preisniveau zwar heruntergekommen, jedoch wurden
auch dort bis jetzt erst wenige Mengen gehandelt.
4
ADM Germany GmbH – Marktbericht 31. Juli 2014
Zitruspellets: Es gibt nur ein sehr geringes
Angebot aus Brasilien. Gleichzeitig ist aber
auch die Nachfrage gering, da die Preise von
den Konsumenten nicht als attraktiv erachtet
werden.
den Geschäftsabschlüsse mit niedrigem Volumen verzeichnet.
Melasse: Bei Rübenmelasse werden einzelne
Wagenladungen für den Termin August/September gehandelt. Für die neue Kampagne gibt es aktuell nur begrenztes Geschäftsinteresse.
Trockenschnitzel: In der EU hat Ware aus
der vergangenen Ernte trotz eines nur kleinen
Angebots stark an Wert verloren. International gibt es noch alterntige Ware zu stark reduzierten Preisen. Die Preise für neuerntige
Ware bleiben bei geringerem Geschäft stabil.
Glyzerin: Die Nachfrage im Futterbereich hat
sich aufgrund der gesunkenen Preise leicht
belebt. Die Versorgung seitens der Biodieselindustrie ist gut.
Maisnebenprodukte: Der Marktverlauf ist
bei reduzierten Preisen ruhig. Vereinzelt wer-
Deutschland
In Deutschland ist die Gersten- und Rapsernte in weiten Teilen abgeschlossen. Für den
Weizen gilt dies aufgrund der vielerorts extrem nassen Witterung der letzten Wochen
nicht. Die Ernte wird also bis in den August
hinein andauern. Die Erträge sind bislang für
alle erwähnten Kulturen gut bis sehr gut. In
einigen Regionen wurden sogar Rekorderträge erzielt. Qualitativ dürfte die Ernte aber vor
allem beim Weizen kein gutes Niveau erreichen und auch deutlich hinter das Vorjahr zurückfallen. Durch die Gewitterfronten ist zuletzt viel Weizen ins Lager gegangen.
Teilweise ist auch Auswuchs zu beobachten.
Vor allem in Süd- und Mitteldeutschland liegen die Fallzahlen auf einem relativ geringen
Niveau. Regional gilt dies auch für die Proteinwerte. Der Mais hat nach einem erneut
nasskalten Start von der zuletzt schwülwarmen Witterung profitiert. In den meisten Re-
gionen sehen die Bestände daher entsprechend gut aus.
Die Getreideproduktion schätzen wir derzeit
fast auf ein neues Rekordniveau von 48,5 49,5 (Vorjahr 47,4) Mio. t, darunter Weizen
auf 25,7 - 26,3 (25,0) Mio. t, Gerste auf 10,4 10,8 (10,4) Mio. t, Roggen auf ca. 3,7 - 3,9
(4,7) Mio. t und Triticale auf ca. 2,6 - 2,8
(2,6) Mio. t. Wir erwarten eine Rapsproduktion in einer Höhe von 5,9 - 6,1 (5,8) Mio. t.
Die Körnermaisernte könnte bei 4,9 - 5,2
(4,1) Mio. t liegen.
Wie das Statistische Bundesamt berichtet,
sind die Getreideexporte von Juli 2013 bis
Mai 2014 auf 14,6 Mio. t Getreide angestiegen gegenüber den 12,4 Mio. t, die im gleichen Zeitraum des vorigen Wirtschaftsjahres
exportiert wurden. Die Exporte in andere EULänder beliefen sich dabei auf 6,6 (7,8) Mio. t
und diejenigen in Drittländer auf 8,0 (4,6)
5
ADM Germany GmbH – Marktbericht 31. Juli 2014
Mio. t. Es wurden 9,7 (6,7) Mio. t Weizen
exportiert sowie 1,9 (1,8) Mio. t Gerste,
337.805 (378.600) t Roggen und 454.537
(418.700) t Malz.
letzten Jahres verbraucht wurden. Die Gesamtzahl beinhaltet einen Bioethanolverbrauch von 487.000 (479.000) t. Der gesamte
Dieselverbrauch betrug 14,4 (13,7) Mio. t einschließlich eines Biodiesel- und Pflanzenölverbrauchs von 933.000 (858.000) t.
Die Getreideimporte betrugen im selben
Zeitraum 9,1 (8,5) Mio. t, darunter diejenigen
aus anderen EU-Ländern 8,2 (7,8) Mio. t und
die aus Drittländern 961.042 (704.500) t. Die
Weizenimporte lagen bei 3,6 (3,4) Mio. t, die
von Gerste bei 1,0 (1,2) Mio. t, von Hafer bei
316.600 (261.400) t, von Mais bei 2,8 (1,9)
Mio. t, von Roggen bei 551.400 (317.600) t
und von Malz bei 224.200 (213.900) t.
Zum 3. Mai 2014 beliefen sich die Rinderbestände laut des Statistischen Bundesamtes auf
12,7 Mio. Tiere und blieben damit im Vergleich zum November unverändert, im Vergleich zu den 12,6 Mio. Tieren im Mai letzten
Jahres waren sie jedoch etwas höher. Die Zahl
der Milchkühe lag bei 4,31 (November 2012:
4,27; May 2012: 4,22) Mio. Tieren. Des Weiteren wurden 28,1 (28,1; 27,7) Mio. Schweine
gezählt einschließlich 2,07 (2,06; 2,05) Mio.
Sauen.
Nach Angaben des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle erreichte der
Benzinverbrauch in Deutschland 7,5 Mio. t
von Januar bis Mai 2014 und überstieg damit
die 7,4 Mio. t, die im selben Zeitraum des
10 Jahre EU-Beitritt – Wie hat sich die Landwirtschaft in den
mittel- und osteuropäischen Mitgliedsstaaten entwickelt?
Am 1. Mai 2004, also vor mehr als 10 Jahren,
traten 10 Staaten Mittel- und Osteuropas der
Europäischen Union (EU) bei. Dazu gehörten
Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, die
Tschechische Republik, die Slowakei, Slowenien, Ungarn und Zypern – fortan als EU-10
bezeichnet. Zusammen mit Rumänien (2007),
Bulgarien (2007) und Kroatien (2013) bilden
sie die sogenannte EU-13. Dieser Marktbericht beschäftigt sich mit den wirtschaftlichen
und agrarwirtschaftlichen Veränderungen in
den Staaten Mittel- und Osteuropas in diesen
10 Jahren.
Die Wirtschaft ist in den letzten 10 Jahren
innerhalb der EU-10 gewachsen. Diese 10
Mitgliedstaaten hatten im Zeitraum von 2004
bis 2013 eine durchschnittliche reale BIPWachstumsrate von 2,4 % pro Jahr. Das ist
im Vergleich zur EU-15 mit einer Wachstumsrate von nur 0,9 % eine fast dreimal so
hohe Rate. Der Rückgang des wirtschaftlichen Wachstums währen der Finanzkrise im
Jahre 2009 war innerhalb der EU-10 mit 7,4 % einschneidender (gegenüber -3,9 % in
der EU-15). Die wirtschaftliche Erholung verlief jedoch auch schneller, wobei Estland
(4,23 %), Litauen (3,65 %), Lettland (3,33 %)
6
ADM Germany GmbH – Marktbericht 31. Juli 2014
und Polen (3,0 %) seit 2010 starke durchschnittliche jährliche Wachstumsraten aufweisen.
der Zeit von 2004 bis 2006 erweiterte Ungarn
zwar sein Schienennetz um 450 km, seitdem
wurde es jedoch immer weiter verkleinert und
weist jetzt ein geringere Kilometerzahl aus als
in 2004. Das Gleiche gilt für Lettland. Insgesamt hat sich das Schienennetz in der EU-13
um mehr als 1.000 km verkürzt. Die negative
Entwicklung ist unter anderem auf die Schließung von Strecken aufgrund von Modernisierungen an anderer Stelle zurückzuführen. Das
Schienennetz innerhalb der EU-10 beläuft
sich auf 64.285 km und das der EU-15 kommt
auf insgesamt 157.367 km.
Ein weiterer guter Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung sind die ausländischen Direktinvestitionen. Diese stiegen
zwischen 2008 und 2013 stark an und erreichten in Estland, Tschechien, Polen und Ungarn
jährliche durchschnittliche Wachstumsraten
von 3,16 %, 2,06 %, 1,78 % bzw. 1,30 %.
Zum Vergleich: In Deutschland, Frankreich
und Italien gingen die ausländischen Direktinvestitionen zurück mit -1,40 %, -1,74 %
bzw. -1,12 %.
Die Transferzahlungen vom EU-Budget
sind ein entscheidender Faktor für das wirtschaftliche Wachstum der zentralen und östlichen Mitgliedsstaaten. Durch die markanten
Unterschiede hinsichtlich der wirtschaftlichen
Stärke im Vergleich zu den westlichen Mitgliedstaaten sind die EU-13-Länder Nettoempfänger. Der monetäre Anteil, den sie von
der EU erhalten, ist seit ihrem Beitritt stetig
gestiegen. So wurden zwischen 2004 und
2008 vom EU-Budget ca. 32 Mrd. Euro an die
EU-13 Länder gezahlt. In dem Zeitraum zwischen 2009 und 2012 hat sich diese Menge
fast verdreifacht und betrug ca. 87 Mrd. Euro.
Die größten Nettoempfänger waren dabei Polen (38 Mrd. Euro), Ungarn (13 Mrd. Euro)
und Tschechien (8 Mrd. Euro). Dabei machen
landwirtschaftliche
Transferzahlungen
(hauptsächlich Direktzahlungen) und Zahlungen für die ländliche Entwicklung den größten Teil aus.
Die Logistik bleibt nach wie vor eine Herausforderung in mehreren der neuen Mitgliedstaaten. Eine effiziente Infrastruktur ist für
die positiven Entwicklungen in Industrie und
Handel von großer Bedeutung. Im Jahre 2004
hatte das Autobahnnetz in den EU-10-Staaten
(EU-13-Staatwen) eine Länge von insgesamt
3.247 (4.731) km. In der Zeit von 2004 bis
2012 erfolgte eine Erweiterung um
2.128 (2.989) km, sodass insgesamt eine Länge von 5.375 (7.720) km erreicht wurde. Die
zwei größten Anstiege wurden in Polen und
Ungarn erreicht mit einem Plus von 813 bzw.
704 km. In Rumänien wurde das Autobahnnetz mehr als verdoppelt von 228 auf 550 km.
In der EU-15 ist das Autobahnnetz insgesamt
63.000 km lang und damit viel länger als in
den zentralen und östlichen Mitgliedsländern.
Das Schienennetz stellt eine weitere wichtige
Transportart dar. Die größte Erweiterung des
Schienennetzes innerhalb der EU-10 im Zeitraum von 2004 bis 2012 erfolgte in Estland
(271 km). Kein anderes EU-10-Land hat sein
Streckennetz in diesem Zeitraum erweitert. In
Die jährlichen Preissteigerungen (jährliche
Inflationsrate) sind in der EU-10 seit dem
Beitritt stark gefallen und haben sich in den
meisten Mitgliedstaaten auf einem niedrigeren Niveau stabilisiert. Die Inflation in den
7
ADM Germany GmbH – Marktbericht 31. Juli 2014
EU-15 betrug in den Jahren 2002 bis 2004
durchschnittlich 2,27 % und ist leicht zurückgegangen, auf einen Durchschnitt von 2,19 %
(2011 bis 2013). Dies stellt einen Rückgang
um 4 % dar. Die EU-10 erlebte einen relativ
starken Rückgang um 15 %, von 3,28 %
(2002 bis 2004) auf 2,83% (2011 bis 2013).
In den Jahren von 2005 bis 2010 gab es jedoch eine Steigerung der Inflation. Beim Beitritt von Rumänien, Bulgarien und Kroatien
(EU-13) stieg der Rückgang im Wesentlichen
auf 35 %. Dies weist auf großartige Verbesserungen bei der wirtschaftlichen Stabilität hin.
Gegenwärtig liegt die Inflationsrate in Polen
beispielsweise zwischen 1 und 4 %, im Vergleich zu 8 bis 10 % im Zeitraum von 1995
bis 2000.
Eurostat (Statistisches Amt der Europäischen
Union) hat sich die Betriebsstruktur zwischen
2005 und 2010 kaum verändert (neuere Daten
diesbezüglich sind nicht vorhanden). Ungefähr 91 Prozent aller landwirtschaftlichen Flächenbetriebe in der EU-13 waren in 2010
kleiner als 10 Hektar (neuere Daten sind diesbezüglich nicht vorhanden). In Rumänien, wo
sich schätzungsweise die Hälfte der landwirtschaftlichen Betriebe befindet, sind fast 98 %
der Betriebe kleiner als 10 Hektar. Insbesondere in diesen Kleinbetrieben ist es nahezu
unmöglich die Produktivität zu steigern. Eine
Steigerung kann nur durch eine Betriebsvergrößerung im Rahmen von strukturellen Veränderungen erreicht werden. Und da die
Landwirtschaft eine der wenigen Einkommensquellen für viele Menschen im ländlichen Raum darstellt, kommt es nur sehr langsam
zu
strukturellen
Veränderungen.
Nichtsdestotrotz gibt es einige Länder, in denen der strukturelle Wandel bereits schneller
voranschreitet als in Rumänien und die Farmgröße wächst. In Polen, das alles in allem
noch immer ein Land mit vorwiegend kleinen
Betriebsgrößen darstellt, ist der Anteil der Betriebe mit weniger als 10 Hektar bereits von
85 % in 2005 auf 77 % in 2010 gefallen. In
Bulgarien hat sich der Anteil von 94 % auf 71
% verkleinert. Laut Eurostat bewirtschaften
die Kleinbetriebe mit weniger als 10 Hektar
nur 25% der gesamten landwirtschaftlichen
Fläche der EU-13. Rund 75 % der landwirtschaftlichen Fläche wird von größeren Betrieben (teilweise sehr viel größeren Betrieben)
bewirtschaftet, die insgesamt nur ca. 9% an
der Gesamtzahl der Betriebe in den EU-13Länder ausmachen, aber ihre Produktivität im
Vergleich zu den Kleinbetrieben schnell steigern.
Vor dem Beitritt fürchteten viele Landwirte in
Westeuropa, dass die EU-Erweiterung negative Auswirkungen auf ihre Landwirtschaft haben würde. Man nahm an, dass die erwartete
Steigerung der Produktivität und die Vorteile
bei den Produktionskosten zu billiger produziertem Getreide und Ölsaaten führen würde,
was die Märkte Westeuropas übersättigen
könnte.
Die Löhne begründen keine Befürchtungen
unter den Landwirten, wenn die Produktivität
dank moderner Technologie hoch genug ist.
Im Hinblick auf die Lohnstückkosten würden
die Kostenunterschiede dementsprechend gering ausfallen. Bei der Wettbewerbsfähigkeit
sind die Unterschiede bei den Löhnen in der
EU-15 und in den neuen Mitgliedstaaten daher nicht so bedeutend, wie viele vielleicht
denken mögen.
Die Wettbewerbsfähigkeit wird zu einem
Teil von der Betriebsstruktur bestimmt. Laut
8
ADM Germany GmbH – Marktbericht 31. Juli 2014
Obgleich der Strukturwandel nur sehr langsam voranschreitet, hat sich die Produktivität der EU-13 über die letzten 10 Jahre deutlich verbessert. Dies zeigt nicht nur die
Veränderung in der Fruchtfolge, sondern auch
die Ertragsentwicklung. Landwirte neigen nun
dazu, sich in der Fruchtfolge auf intensivere
Kulturen zu fokussieren. So ist z.B. auch die
Weizenfläche in der EU-13 von 7,8 Mio.
Hektar in 2004 auf 9,1 Mio. Hektar in 2013
gestiegen. Das ist ein Anstieg von 17%. Die
Weizenerträge sind ebenfalls um 16% von
durchschnittlich 3,51 t/ha im Zeitraum 2003
bis 2006 auf 4,06 t/ha im Zeitraum 2010 bis
2013 angestiegen. Eine ähnliche Entwicklung
hat auch für die Wintergerste stattgefunden.
Hier sind die Erträge bei nahezu gleichbleibender Fläche um 23% gestiegen. Die Rapsfläche ist zwischen 2004 und 2009 ebenfalls
kräftig gewachsen. In diesem Zeitraum hat
sich die Fläche durch die steigende Nachfrage
nach Rapsöl vom Biodieselsektor von 1,3
Mio. ha auf 2,5 Mio. ha nahezu verdoppelt.
Jedoch findet nun eine Stagnation der Rapsfläche in den EU-13 Ländern statt, da die EUBiodieselproduktion nicht mehr wächst bzw.
andere Rohstoffe zum Zuge kommen. Die
Rapsfläche liegt noch immer auf dem Niveau
von 2009. Das Gleiche gilt für die Erträge. So
lagen die Durchschnittserträge im Zeitraum
2002-2005 noch bei 2,25 t/ha und sind auf
durchschnittlich 2,46 t/ha im Zeitraum 20062009 gestiegen. Auf diesem Niveau lagen sie
dann auch im Zeitraum 2010-2013.
ger ertragreichen Sommerfrüchte die größte
Bedeutung haben. Die größte Ertragsentwicklung in den letzten Jahren kann in Rumänien
und Bulgarien beobachtet werden. Dort sind
beispielsweise die Weizenerträge seit Mitte
des letzten Jahrzehnts um über 30% gestiegen.
Abgesehen von Raps (bis 2009) und Weizen
ist auch die Fläche der Sommerkulturen Mais
und Sonnenblumen stark angestiegen. Jede
Kultur weist seit 2004 ein Plus von über 30 %
auf. Die Erträge sind ebenfalls um jeweils
rund 10% gestiegen.
Insgesamt steigen die Erträge der EU-13 Länder stärker an als die Erträge in den EU-15
Ländern, in denen die Maiserträge um 9%
gestiegen sind und die Erträge von Raps und
Weizen mehr oder weniger gleich geblieben
sind. Aber obwohl die mittel- und osteuropäischen Länder sehr stark aufgeholt haben,
bleiben die absoluten Erträge noch immer
deutlich hinter denen der EU-15-Länder zurück. So liegen hier z.B. die Erträge beim
Weizen noch immer um rund 60% höher, die
beim Raps um 40% und die beim Mais um
bemerkenswerte 100%. Hinzu kommt, dass
wetterbedingte Ertragsschwankungen sich in
viel stärkerem Maße im Osten auswirken. So
ist z.B. der Maisertrag zweimal innerhalb der
letzten 10 Jahre um mehr als 35% vom einen
auf das andere Jahr gefallen. Im Westen hingegen haben die Ertragsschwankungen in
solch einem engen Zeitraum nie mehr als 15%
betragen.
Im Allgemeinen sind die Erträge in Tschechien am Größten, dicht gefolgt von Ungarn, der
Slowakei und Polen, während die niedrigsten
Erträge in Lettland und Estland erreicht werden, wobei dort allerdings die generell weni-
Obwohl viele Regionen in der EU-13 im Vergleich zur EU-15 durch die weite Entfernung
zu den Häfen (Ungarn, Slowakei, Tschechien,
das südliche Polen) einen Wettbewerbsnach-
9
ADM Germany GmbH – Marktbericht 31. Juli 2014
teil haben, sind die Handelsbeziehungen mit
den EU-15 Ländern über die letzten Jahre enger geworden. So wurden sowohl kurz vor
dem EU-Beitritt im Jahr 2004 als auch kurz
danach nicht mehr als 1 Mio. t Getreide von
den mittel- und osteuropäischen Ländern in
die EU-15 transportiert. In den letzten vier
Jahren hingegen lag die Zahl durchschnittlich
bei fast 11 Mio. t, darunter rund 5,5 Mio. t
Weizen und knapp unter 5 Mio. t Mais. Insbesondere Italien, Deutschland, die Niederlande
und auch Österreich sind immer wichtigere
Importeure von Mais aus den EU-13-Ländern
geworden, hauptsächlich aus Ungarn, Polen
und dem Balkan. Was Weizen betrifft, so sind
es insbesondere Ungarn, Polen, Tschechien
und auch wieder Rumänien und Bulgarien,
die ihre Exporte in die EU-15-Länder erheblich steigern konnten. Die größten Importeure
sind Deutschland, Italien und Spanien. Die
Rapshandelsströme werden größtenteils von
Deutschland beherrscht, indem es Raps von
seinen Nachbarn Polen, Tschechien und Ungarn kauft.
schnitt der Jahre 2002/03 bis 2005/06 auf fast
24 Mio. t im Mittel der Jahre 2019/11 bis
2013/14 angestiegen. Lediglich die Nachfrage
aus dem Bereich der Tierhaltung ist gesunken.
Während Produktion und Handel seit Mitte
der 2000er Jahre deutlich gestiegen sind, hat
sich die Situation im Bereich Tierproduktion stark verschlechtert. Eine positive Entwicklung gab es lediglich im Geflügelbereich.
Dort ist die Produktion in der EU-13 um 21%
von 2.4 Mio. t in 2005 auf 2.9 Mio. t in 2013
angestiegen. Dabei ist Polen der klare Gewinner mit einem Anstieg von mehr als 600.000
t. Die Slovakei, Kroatien und Tschechien, die
allesamt allerdings eine wesentlich kleinere
Geflügelproduktion haben, haben ihre Produktionsmengen hingegen deutlich zurückgefahren.
Die Rinderbestände sind von 14,0 Mio. Tieren in 2004 auf 13,1 Mio. Tiere in 2013 gefallen – ein Minus von 6 %. Deutliche Rückgänge gab es dabei vor allem in Rumänien mit
einem Minus von 800.000 Tieren und in der
Slowakei mit einem Minus von 125.000 Tieren zu verzeichnen. Auch hier ist Polen das
Land mit der positivsten Entwicklung. Dort
stiegen die Bestände von 5,3 auf 5,6 Mio. Tiere an.
Das ehemals gezeichnete Szenario, demzufolge importierte Agrargüter aus den östlichen
Mitgliedstaaten die auf den westlichen Betrieben produzierten Güter verdrängen würden und diese dann ihrerseits keine Abnehmer
mehr finden würden, hat sich jedoch nicht
bestätigt. Stattdessen werden diese Importe
getätigt, weil die Nachfrage andernfalls nicht
gedeckt werden kann. Erstens ist die Nachfrage der Ethanolindustrie nach Getreide im Beobachtungszeitraum von nahezu Null auf 1011 Mio. t in 2013 gestiegen – hierbei handelt
es sich vor allem um Weizen und Mais. Und
zweitens ist die Drittlandsnachfrage nach Getreide aus der EU-15 von 18 Mio. t im Durch-
Bei den Schweinen haben sich die Bestandszahlen in der EU-13 ncoh weitaus stärker verringert. Sie fielen um 40 % von 38 auf 25 Mio. Tiere. In Polen sanken die Zahlen um 7,4
Mio. Schweine von 18,4 auf 11,0 Mio. Das
einzige bedeutende Land mit steigenden Bestandzahlen in diesem Zeitraum ist Rumänien.
Dort stieg die Zahl der Tiere um 2 % von 5,1
auf 5,2 Mio. Bemerkenswert ist, das die
10
ADM Germany GmbH – Marktbericht 31. Juli 2014
Schweinebestände der EU im selben Zeitraum
unverändert geblieben sind.
technische Fortschritt und der Strukturwandel
weiter voran schreiten und die Investitionen
in die Infrastruktur steigen, haben die mittelund osteuropäischen Mitgliedsländer das Potential, ihre landwirtschaftliche Produktion
sowie ihre Exportüberschüsse weiter zu vergrößern. Die letzten 10 Jahre haben gezeigt,
dass die Nachfrage für Produkte aus diesen
Ländern ständig steigt – sowohl innerhalb der
EU als auch auf dem Weltmarkt.
Die Bruttowertschöpfung der Landwirtschaft nahm in der Zeit von 2004 bis 2013 für
die EU-13 um 17 % zu. Das zeigt, dass die
Profitabilität steigt. Litauen, Polen, Tschechien und Estland (12 %, 9 %, 9 %, 9 %) führen
die Entwicklung hier an. Alles in allem weisen die Zuwächse (oder Verbesserungen) bei
der Größe der landwirtschaftlichen Betriebe,
der Bruttowertschöpfung und dem Ertrag auf
eine Entwicklung hin zu einer profitableren
Landwirtschaft in der EU-13 hin. Wenn der
Mit freundlicher Empfehlung
ADM Germany GmbH
11
ADM Germany GmbH, Marktbericht 31. Juli 2014
Tabelle 1: Welt Getreide- und Ölsaatenproduktion
Produktion (Mio. t)
Fläche (Mio. ha)
2014/15**
2.445,8
429,3
49,8
48,7
35,7
496,6
241,6
92,5
58,8
308,2
2013/14*
2.466,7
433,5
66,2
45,0
42,0
489,3
242,5
87,0
60,8
302,4
2012/13
2.267,7
354,0
51,6
47,6
35,2
476,2
240,1
66,1
42,7
279,8
2014/15**
703,7
58,1
13,9
10,5
19,1
93,7
99,9
41,0
14,7
57,7
2013/14*
702,0
59,1
15,8
9,7
19,2
92,8
98,9
40,5
15,2
57,2
2012/13
690,4
60,1
14,9
10,7
18,1
91,5
97,4
37,1
14,1
57,2
WELT WEIZEN (Jul/Jun)***
USA
Kanada
Argentinien
Australien
China
Indien
GUS
Russland
Ukraine
Kasachstan
EU-28
705,2
54,2
27,7
12,5
24,6
124,0
95,9
102,2
57,6
22,0
15,2
150,7
714,2
58,0
37,5
10,5
27,0
121,9
93,5
103,8
52,1
22,3
16,5
144,1
657,7
61,7
27,2
9,3
22,9
121,0
94,9
77,3
37,7
15,8
11,3
134,7
222,9
18,7
9,3
4,2
13,8
24,2
30,6
47,4
24,2
6,2
12,7
26,6
220,4
18,3
10,4
3,5
13,5
24,1
30,0
47,6
24,0
6,5
13,0
25,7
216,2
19,8
9,5
3,6
13,0
24,3
29,9
43,9
21,3
5,6
12,3
25,8
WELT MAIS (Sep/Aug)***
USA
Argentinien
Brasilien
China
Südafrika
Ukraine
EU-28
981,0
352,1
26,0
74,0
222,0
13,5
26,8
67,8
984,4
353,7
24,0
78,0
218,5
14,5
29,9
64,4
868,8
273,8
27,0
81,5
205,6
12,4
18,6
58,2
177,3
33,9
3,7
14,8
36,8
3,2
4,7
9,6
178,1
35,5
3,4
15,5
36,3
3,2
4,8
9,7
177,2
35,4
4,0
15,8
35,0
3,2
4,4
9,9
WELT GERSTE (Jul/Jun)***
USA
Kanada
Australien
Russland
Ukraine
EU-28
Argentinien
131,9
4,1
7,3
7,5
15,7
8,5
57,6
3,9
145,1
4,7
10,2
9,5
15,3
7,3
59,6
4,8
130,0
4,8
8,0
7,5
14,0
6,9
55,2
5,0
49,0
1,1
2,3
3,8
9,0
3,1
12,5
1,0
50,5
1,2
2,7
3,9
8,7
3,2
12,3
1,3
50,3
1,3
2,8
3,6
8,8
3,3
12,5
1,5
WELT REIS (geschält) (Jan/Dec)***
USA
China
Indien
Indonesien
479,4
7,2
144,0
104,0
37,7
477,5
6,1
142,3
106,3
37,4
471,7
6,3
143,0
105,2
36,6
161,5
1,2
30,6
43,8
12,2
160,6
1,0
30,3
43,5
12,1
158,0
1,1
30,1
42,4
12,2
WELT GETREIDE GESAMT (inkl. Reis)***
USA
Kanada
Argentinien
Australien
China
Indien
Russland
Ukraine
EU-28
WELT ÖLSAATEN GESAMT***
521,9
503,9
474,6
234,6
229,5
226,8
WELT SOJABOHNEN (Sep/Aug)***
USA
Argentinien
Brasilien
China
Indien
304,8
103,4
54,0
91,0
10,8
10,5
283,9
89,5
54,0
87,5
11,9
10,4
268,0
82,6
49,3
82,0
12,6
10,7
117,2
34,0
19,6
30,5
6,0
10,5
113,0
30,7
20,0
29,9
6,6
10,9
109,3
30,8
19,4
27,7
7,2
10,7
WELT RAPS (Jul/Jun)***
Kanada
Australien
China
Indien
EU-28
Ukraine
70,2
14,5
3,5
8,7
7,7
23,1
2,3
71,2
18,0
3,8
8,4
7,1
21,1
2,4
63,6
13,9
4,1
8,0
6,0
19,6
1,3
36,7
7,9
2,7
4,6
7,1
6,7
1,0
36,2
8,0
2,7
4,6
7,1
6,6
1,0
36,3
8,8
3,3
4,4
6,1
6,3
0,6
WELT SONNENBLUMEN (Sep/Aug)***
Argentinien
Russland
Ukraine
EU-28
40,7
2,9
9,8
10,9
8,3
42,9
2,3
10,4
11,5
8,9
36,1
3,1
8,0
8,8
6,8
24,7
1,6
7,5
5,6
4,4
24,6
1,4
7,4
5,2
4,5
23,8
1,6
6,5
5,4
4,3
Quellen: USDA, Stats. Canada, ABARE, eigene Schätzungen
* Vorläufig ** Schätzung *** Summe entspricht USDA
12
ADM Germany GmbH, Marktbericht 31. Juli 2014
Tabelle 2: WEIZENHANDEL (Mio. t)
WELT
EXPORTEURE
USA
Kanada
Argentinien
Australien
Russland
Ukraine
Kasachstan
EU-28
Indien
IMPORTEURE
Brasilien
Mexiko
Südkorea
Japan
Indonesien
Irak
Ägypten
Marokko
Algerien
EU-28
China
Quelle: USDA
Tabelle 3: MAISHANDEL (Mio. t)
2014/15
2013/14
151,6
164,3
24,5
21,0
6,5
19,0
19,5
9,0
6,0
28,0
3,5
32,2
22,5
2,0
19,5
18,5
9,5
8,4
30,5
5,9
6,5
3,5
4,2
6,0
7,5
3,0
10,6
3,0
6,0
5,0
3,0
7,0
4,6
4,3
6,2
7,4
3,4
10,3
3,9
6,9
3,8
7,0
WELT
EXPORTEURE
USA
Argentinien
Brasilien
Südafrika
Ukraine
Indien
EU-28
Russland
Paraguay
IMPORTEURE
Mexiko
Kolumbien
Ägypten
Iran
Südkorea
Japan
Taiwan
EU-28
China
2014/15
2013/14
115,2
125,0
43,2
16,0
20,0
2,2
16,0
2,5
2,0
3,5
2,3
48,3
13,5
20,5
3,0
20,0
3,5
2,2
4,0
1,8
10,9
4,2
6,5
4,8
9,5
16,0
4,2
13,0
3,0
11,5
4,5
7,0
5,0
10,0
15,5
4,2
14,5
3,5
Quelle: USDA
Tabelle 4: GERSTENHANDEL (Mio. t)
2014/15
2013/14
20,3
22,6
EXPORTEURE
USA
Kanada
Australien
Russland
Ukraine
EU-28
Argentinien
Kasachstan
0,2
0,8
4,7
3,5
2,2
5,8
2,5
0,4
0,3
1,6
6,0
2,7
2,5
5,8
2,7
0,4
IMPORTEURE
USA
China
Japan
Jordanien
Saudi Arabien
Iran
Tunesien
0,5
3,0
1,3
0,7
7,5
1,0
0,1
0,4
3,8
1,3
1,0
9,5
0,5
0,6
WELT
Quelle: USDA
Tabelle 5: SOJAHANDEL (Mio. t)
WELT
EXPORTEURE
USA
Argentinien
Brasilien
Paraguay
IMPORTEURE
Mexiko
China
Japan
Südkorea
Taiwan
Thailand
Indonesien
EU-28
Quelle: USDA
Tabelle 6: RAPSHANDEL (Mio. t)
2014/15
2013/14
113,3
111,6
45,6
8,5
45,0
4,3
44,1
8,5
45,8
4,3
3,7
73,0
2,8
1,2
2,3
2,1
2,0
12,5
3,7
69,0
2,9
1,1
2,3
1,9
2,0
12,7
WELT
EXPORTEURE
Kanada
Australien
EU-28
Ukraine
USA
IMPORTEURE
USA
Mexiko
China
Japan
Pakistan
VAE
EU-28
Quelle: USDA
13
2014/15
2013/14
13,6
14,1
8,1
2,7
0,4
1,9
0,2
8,1
2,9
0,3
2,2
0,2
0,8
1,5
3,5
2,5
0,9
0,7
2,9
0,9
1,5
4,0
2,5
0,6
0,7
3,5
ADM Germany GmbH, Marktbericht 31. Juli 2014
Tabelle 7: EU-28 GETREIDEPRODUKTION (in 1.000 t)
WEIZEN
DURUM
GERSTE
(ohne Durum)
(Gesamt)
2013
2013
2013
2014*
2013
2013
2014*
2013
2014*
2013
8.017 57.612 59.649 28.630 33.096 67.781 64.357
8.834 10.247
7.804
8.527 11.368 11.457
4.095
3.996
308.160
302.367
EU-15
Deutschland
Frankreich
Italien
Niederlande
Belgien/Lux.
Vereinigtes Königr.
Irland
Dänemark
Griechenland
Spanien
Portugal
Österreich
Schweden
Finnland
102.295
26.042
37.592
3.321
1.368
1.946
15.304
875
5.194
417
5.034
82
1.580
2.471
1.071
96.484
24.966
36.647
3.233
1.354
1.991
11.921
706
4.117
408
6.724
105
1.581
1.854
878
7.211
78
1.540
3.787
0
0
0
0
0
954
789
11
52
0
0
7.553 46.350 49.706 22.535 27.586 39.443 36.371
53 10.694 10.367 2.025 1.959 5.059 4.072
1.651 11.372 10.373 3.168 3.018 16.128 14.821
3.876
872
876
0
0 8.463 7.830
0
218
219
181
183
295
289
0
417
415
28
27
807
809
0 6.041 7.095 3.321 5.111
46
21
0 1.254 1.445
968 1.171
0
0
0 3.480 3.946 2.604 3.190
69
66
1.000
312
300
0
0 1.330 1.368
902 7.480 10.112 6.570 8.912 4.200 4.740
15
41
53
41
53
736
780
55
769
760
317
301 2.311 1.575
0 1.527 1.933 1.440 1.849
0
0
0 1.873 1.812 1.873 1.812
0
0
5.121
3.786
152
15
11
10
35
0
377
35
270
20
203
133
74
6.199
4.682
148
18
11
15
43
0
423
38
383
22
242
149
26
5.361
675
410
268
10
30
674
164
241
97
787
68
87
734
1.116
6.146
604
442
257
10
30
1.009
179
238
101
962
81
89
860
1.285
5.793
2.673
2.156
97
17
51
56
0
92
0
294
24
206
127
0
5.815
2.617
2.118
105
17
58
57
0
82
0
398
32
213
118
0
669
93
228
236
0
0
0
0
0
5
37
0
0
69
0
709
82
242
248
0
0
0
0
0
5
46
0
0
85
0
212.244
49.100
69.579
17.060
1.918
3.261
22.156
2.293
9.452
3.149
18.891
981
5.209
5.061
4.133
208.984
47.444
66.442
16.443
1.899
3.318
20.146
2.329
8.872
3.221
24.267
1.088
4.515
4.999
4.001
EU-13
Polen
Tschech. Republik
Slowakei
Ungarn
Estland
Lettland
Litauen
Slowenien
Zypern
Malta
Rumänien
41.595
10.351
4.634
1.647
4.836
374
1.088
2.533
163
0
0
8.692
40.566
9.655
4.731
1.642
4.946
403
1.332
2.785
150
0
0
7.995
448
0
184
87
56
0
0
0
0
8
9
10
3.719
3.164
115
43
94
36
86
115
3
0
0
35
4.057
3.408
169
50
94
36
104
123
3
0
0
38
2.512
1.300
151
35
134
75
129
158
5
0
0
344
2.453
1.225
149
37
149
79
122
142
5
0
0
357
5.574
4.288
224
33
454
17
34
397
8
0
0
122
5.642
4.305
208
34
460
11
42
450
11
0
0
122
3.426
3.192
57
28
13
8
36
43
0
0
0
50
3.288
3.038
57
34
14
11
38
43
0
0
0
54
99.033
29.303
7.861
3.578
14.961
886
1.721
4.160
566
64
12
20.847
96.636
28.362
7.883
3.617
13.521
919
1.862
4.305
487
63
12
20.520
5.513
5.063
94
95
812
672
60
48
2.366
2.688
16
18
41
43
0
0
0
0
8.841
8.578
882
933
0
0
207
199
0
0
1.953
2.040
6
8
70
73
0
0
0
0
3.117
3.253
Quelle: ADM Germany GmbH
2014*
GESAMTGETREIDE
7.659
5.510 30.291 30.025
2.040 3.864 3.843
1.094
897
752
404 1.254 1.257
262 8.118 6.659
380
0
0
225
0
0
631
156
109
10
295
234
0
0
0
0
0
0
416 9.435 10.404
2014*
ANDERE**
2014*
Kroatien
2014*
TRITICALE
2013
6.095
2.285
1.103
387
320
375
348
738
13
0
0
466
2013
HAFER
136.118
464 11.468 10.142
0 3.145 2.889
192 1.600 1.625
92
452
472
56 1.256 1.145
0
375
380
0
348
225
0
759
654
0
92
85
10
55
53
9
3
3
10 2.158 1.541
2014*
ROGGEN
2014*
Bulgarien
2013
MAIS
143.008
EU-28
2014*
SOMMERGERSTE
*Schätzung **Sorghum, Menggetreide
14
ADM Germany GmbH, Marktbericht 31. Juli 2014
Tabelle 8: EU-28 ÖLSAATENPRODUKTION (in 1.000 t)
RAPS
EU-28
EU-15
SONNENBLUMEN
SOJABOHNEN
INSGESAMT
2014*
2013
2014*
2013
2014*
2013
2014*
2013
23.071
21.148
8.273
8.863
1.575
1.474
32.919
31.485
15.227
13.885
2.952
3.072
1.241
1.139
19.421
18.096
Deutschland
6.009
5.767
66
67
0
0
6.076
5.834
Frankreich
5.411
4.378
1.544
1.624
110
110
7.065
6.112
52
56
236
202
1.056
952
1.344
1.210
Italien
Niederlande
19
19
0
0
0
0
19
19
Belgien/Lux.
46
46
0
0
0
0
46
46
2.346
2.217
0
0
0
0
2.346
2.217
49
49
0
0
0
0
49
49
703
681
0
0
0
0
703
681
8
8
101
101
0
0
110
110
Spanien
45
57
907
980
2
2
954
1.039
Portugal
0
0
20
21
0
0
20
21
Vereinigtes Königr.
Irland
Dänemark
Griechenland
Österreich
173
198
77
77
73
75
323
350
Schweden
305
335
0
0
0
0
305
335
62
74
0
0
0
0
62
74
7.844
7.263
5.321
5.791
334
335
13.499
13.388
Polen
2.952
2.904
5
5
0
0
2.957
2.909
Tschech. Republik
1.320
1.423
59
64
5
5
1.383
1.492
Finnland
EU-13
Slowakei
320
343
208
234
19
19
547
596
Ungarn
639
532
1.394
1.494
70
78
2.103
2.104
Estland
166
157
0
0
0
0
166
157
Lettland
210
275
0
0
0
0
210
275
Litauen
529
554
0
0
0
0
529
554
10
1.102
10
715
0
1.944
0
2.009
0
133
0
126
10
3.179
10
2.850
534
286
1.628
1.896
0
0
2.162
2.182
63
64
84
89
107
107
254
260
*Schätzung
Slowenien
Rumänien
Bulgarien
Kroatien
Quelle: ADM Germany GmbH
15
ADM Germany GmbH, Marktbericht 31. Juli 2014
Tabelle 9: EU-27 EXPORT- UND IMPORTLIZENZEN (in 1.000 t)
EU-28
01/07/2014 - 22/07/2014
Export
Import
(inkl. Nahrungsmittelhilfe)
Weizen
Weizenmehl *
Durum
Durumgrieß *
Gerste
Gerstenmalz *
Mais
Roggen
Roggenmehl *
Hafer
Sorghum und Tritikale
Andere
Insgesamt
763
93
6
0
789
0
17
1
0
3
0
0
1.673
EU-27
01/07/2013 - 23/07/2013
Import
Export
(inkl. Nahrungsmittelhilfe)
87
1
184
0
1
0
891
0
0
0
0
0
1.164
Quelle: EU-Kommission
1.026
47
68
0
888
0
221
3
0
28
0
0
2.281
709
1
55
0
3
0
312
0
0
0
4
0
1.085
* in Getreideäquivalent
16
Document
Kategorie
Bildung
Seitenansichten
9
Dateigröße
205 KB
Tags
1/--Seiten
melden