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125 Jahre „fleißig wie Bienen“ - Imkerverein Bremen-Blumenthal

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N ord
Jede Menge neues
Spielzeug für Epsymo
Verein Bremerkinder spendete 800 Euro
Blumenthal Eine Strickleiter, ein Balancier-Parcours,
Tauchtiere, Zeitlupenbälle und
noch viel mehr Spielzeuge sorgen jetzt beim Elternverein für
Psychomotorische Entwicklungsförderung (Epsymo) für
jede Menge Abwechslung
beim Spielen. Der Elternverein
betreut zurzeit 101 Kinder mit
Entwicklungsstörungen.
Möglich gemacht hat den
Spielzeugkauf eine Spende des
noch jungen Vereins Bremerkinder. Ursprünglich von sieben Freunden nach einem gemeinsamen Urlaub Ende 2010
gegründet, hat der Verein inzwischen 40 Mitglieder. Zum
ersten Mal konnte der Verein
jetzt seinem Satzungszweck
entsprechend Geld für die Arbeit mit Kindern spenden.
Im Mai hatte der Verein dazu
aufgerufen, sich für Gelder zu
bewerben. Insgesamt standen
2.000 Euro bereit. Die Mitglieder vom Verein Bremerkinder
haben bei der Vergabe besonders darauf geachtet, dass das
Geld an nachhaltige und bereits etablierte Projekte geht,
die sich auch mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen beschäftigen.
Kurioser Zufall: Auch die
verbleibenden 1.200 Euro gehen ins Haus der Zukunft. Ohne zu wissen, dass die beiden
Institutionen Nachbarn sind,
hat sich der Verein Bremerkinder dazu entschieden, mit
der restlichen Summe für ein
halbes Jahr den Geigenunterricht für das Geigenensemble
Tarantella zu finanzieren. (sn)
Oliver Würdemann, Henning Struck und Robert Meyer-Heye
(v. l.) haben 800 Euro an den Blumenthaler Verein Epsymo gespendet. Die Summe wurde in neues Spielzeug für die 101 betreuten Kinder investiert.
Foto: Niemann
Mittwoch, 18. Juli 2012
125 Jahre „fleißig wie Bienen“
Altersdurchschnitt beim Imkerverein Bremen-Blumenthal ist inzwischen rückläufig
Der Imkerverein BremenBlumenthal hat jetzt Jubiläum gefeiert. Elf Imker
haben sich vor 125 Jahren im
Gloisteinschen Gasthaus in
Lüssum zusammengetan.
Blumenthal Lehrer Eckhoff ist damals zum Gründungspräsidenten
gewählt
und mit der Ausarbeitung von
Statuten betraut worden. Der
Mitgliedsbeitrag betrug vor
125 Jahren noch günstige
zwei Mark pro Jahr. Dafür erhielten die Mitglieder zwei
Mal monatlich das „Bienenwirtschaftliche Centralblatt“.
Im September 1889 wurde in
der „Norddeutschen Volkszeitung“ bekannt gegeben, wer
Honig abgibt. Für die Reinheit garantierte der Verein.
Scheibenhonig kostete 75
Pfennige, Seimhonig gab es
schon für 50 Pfennige.
„Der Blumenthaler Imkerverein hat heute etwas über
100 Mitglieder, 25 davon sind
weiblich – das freut mich
sehr“, bekannte Gabriele Friderich, Staatsrätin beim Umweltsenator, in ihrem Grußwort in der Ökologiestation.
Die Mitglieder des Imkervereins betreuen etwa 600 Bienenvölker. Noch vor ein paar
Jahren waren nur 68 Mitglieder aktiv, erklärte der Vorsitzende Heiko Mües.
Im Jubiläumsjahr ist das
jüngste Mitglied 13 Jahre alt.
Der Altersdurchschnitt liegt
bei 58 Jahren, vor nicht allzu
langer Zeit lag er noch bei 68
Jahren. „Das hat also Zukunft“, so das Fazit von Heiko
Mües.
Ortsamtsleiter Peter Nowack, Staatsrätin Gabriele Friderich und die beiden Vereinsvorsitzenden
Heiko Mües und Björn Gatermann (v. l.) im angeregten Gespräch. Foto: mw
„Die Imkerei ist etwas ganz
Besonderes, weil sie unserem Leben dient. Die Imker versuchen mit viel Herzblut, die Artenvielfalt zu erhalten“, so Gabriele Friderich weiter. Außerdem versuchten die Imker, Kindern
den richtigen Umgang mit
Bienen beizubringen. Auch
dies sei eine sehr wichtige
Arbeit.
Blumenthals Ortsamtsleiter betonte in seinem Grußwort, dass der Blumenthaler
Imkerverein ein Verein der
Region sei, denn viele Mitglieder kommen aus anderen Ortsteilen oder dem niedersächsischen Umland. Das
Einzugsgebiet reicht von
Grambke bis Loxstedt und
von Berne bis OsterholzScharmbeck. Dann bekannte
er: „Ich liebe Honig. Den esse ich aber nicht, den benutze ich zum Kochen, das
schmeckt dann ganz lecker.“
Im Anschluss an die offiziellen Ansprachen ging es
dann auf dem Gelände der
Ökologiestation rund. Viele
engagierte Imker gaben Einblicke in das Wirken der fleißigen
Honigbienen.
So
konnte man auch erfahren,
dass der volkswirtschaftliche
Nutzen der Bienen alleine in
Deutschland rund zwei Milliarden Euro im Jahr beträgt.
Damit liegt die Honigbiene
hinter Rind und Schwein auf
Platz drei der wichtigsten
Nutztiere, noch vor Geflügel
und Fisch.
(mw)
Erst Sommerpause, dann Bauarbeiten
Marssel Gerade erst hat
das Nachbarschaftshaus Marßel 15-jähriges Bestehen gefeiert, jetzt muss das Haus
erst einmal schließen. Am 30.
Juli beginnt die Sommerpause, in deren Rahmen das
Haus bis zum 19. August geschlossen bleibt.
Außerdem muss das Nachbarschaftshaus vom 1. Oktober bis 4. November geschlossen bleiben. Grund für diese
zweite Schließung sind Renovierungs- und Umbauarbeiten. „Leider können diese Arbeiten aus Termingründen
der Handwerker nicht wäh-
rend der Sommerpause erfolgen“, teilt Vorstandsvorsitzender Michael Häfker mit.
Der Verein plant umfangreiche Bau- und Umbauarbeiten in der Küche, die Qualität und Service im Nachbarschaftshaus Marßel verbessern sollen.
(eb)
Schüler haben neues Jahrbuch vorgestellt
Blumenthal
Seit acht
Jahren geben die Schüler
der Oberschule In den
Sandwehen bereits das
Jahrbuch
„Sandjournal“
heraus. Anfänglich mit 300
Exemplaren gestartet, werden seit dem vergangenem
Jahr 500 Exemplare gedruckt, die zum Preis von
fünf Euro pro Stück erhältlich sind.
Das aktuelle „Sandjournal“ wurde von der Klasse
9 A erstellt und herausgegeben. Als Coverfoto wählten die 27 Mitarbeiter ein
Detailfoto der Klinkermauer der Schule, auf der
Rückseite des Jahrbuchs ist
der Schulsee abgebildet.
Auch im Inneren des Jahrbuchs gibt es viele Fotos zu
sehen, die die bunten Geschichten aus dem Schulalltag begleiten.
So ist über Klassenfahrten ebenso zu lesen
wie über das Sportfest. Der
Leser erfährt auch, dass die
Oberschule In den Sandwehen den „Jugend forscht
Schulpreis 2012“ gewonnen hat. Diesen bekam die
Schule für ihr besonderes
Engagement zur Förderung
naturwissenschaftlich, mathematisch und technisch
interessierter Schülerinnen
und Schüler.
Dem aktuellen „Sandjournal“ merkt man an,
dass die Macher bei der
Herstellung mit Eifer dabei
waren. Das bestätigt auch
Kevin Blüher: „Uns hat das
sehr viel Spaß gemacht.
Gerade der Umgang mit
den
Computerprogrammen war sehr interessant.“
Unser Bild zeigt einen Teil
des Redaktionsteams (v. l.):
Jasmin
Draeger, Dieter
Kretschmann, Kevin Blüher,
Aylin Demir, Celina Ndure
und Michelle Pintat.
(mw)/ Foto: mw
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