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Baden auf der Alp – fast wie Kleopatra - Landwirtschaftlicher

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Nr. 2779 vom 31. Juli 2006
HIER | JETZT
Baden auf der Alp –
fast wie Kleopatra
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Gut geplant
ist halb gedroschen
Die Weizenernte läuft auf Hochtouren. Auf den Mähdreschern sitzen
meist Lohnunternehmer oder ihre
Angestellten. Ein Lohnunternehmer
muss vor allem eines: gut koordinieren.
Zum Beispiel Markus Schneider im
bernischen Thunstetten.
Gemüsegärtner bangen,
Obstbauern hoffen
8
Die Hitze und Trockenheit machen
vielen Pflanzen zu schaffen. Salat,
Broccoli und Blumenkohl sind bereits
Was heute eine Badesensation ist, war früher gerade mal gut genug für die
Schweine: Die Molke aus der Käseproduktion auf der Berglialp ob Matt GL. 3
Mangelware. Da hilft nur Bewässern
– nicht nur, um den Durst zu löschen,
sondern auch damit das Gemüse
einen kühlen Kopf bewahrt.
ZAHLEN | KURVEN
Das Kamel ist die
zweitbeste Milchkuh
GEZEICHNET | GELACHT
Der Berg fällt
5
NEWS | MAILS
Nachrichten-Überblick
vom 21. bis 27. Juli 2006
10
KAUFEN | GENIESSEN
Neue Farben im Beerenkorb
11
DATEN | TERMINE
vom 30. Juli bis 18. September 2006
13
Der Landwirtschaftliche Informationsdienst LID ist ein von rund 70 landwirtschaftlichen Organisationen
und Firmen getragener Verein mit Sitz in Bern. Sein Ziel ist es, die Öffentlichkeit über alle Belange der
Land- und Ernährungswirtschaft zu informieren und das Verständnis zwischen Stadt und Land zu fördern.
Der LID wurde 1937 gegründet.
Der Mediendienst erscheint wöchentlich;
Der Abdruck ist unter Angabe der Quelle frei;
Online-Archiv unter lid.ch, Redaktionsschluss:
Freitag, 8.00 Uhr
Redaktion: Roland Wyss-Aerni (wy), Karin Iseli-Trösch (ki), Dominik Stutz (ds) | redaktion@lid.ch | Geschäftsführung: Markus Rediger (mr)
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Baden auf der Alp − fast wie Kleopatra
Was heute eine Badesensation
Stunden zuvor hatte die Familie Blaas aus
ist, war früher gerade mal gut
genug für die Schweine: Die
Werdenberg SG den anderthalbstündigen
Molke aus der Käseproduktion
de Matt GL auf die Berglialp unter die Füs-
Den neuen Hunger der
Städter stillen
auf der Berglialp ob Matt GL.
se genommen. Die Alp liegt auf 1’350 Me-
LID. Die Schweizer Bauernfamilien pro-
ter über Meer; es sind von Matt aus rund
duzieren nicht nur Nahrungsmittel und
500 Höhenmeter zu überwinden. Der Weg
pflegen unsere Landschaft, sie sind auch
windet sich im Zickzack den Berg hinauf,
Gastgeber. Von Wellness und Packgeis-
zum Glück meist durch angenehm küh-
sentrecking über Rebstockleasing, Stall-
lenden Fichtenwald.
visite und dem 1. August-Brunch – die
Von Martin Leuch
Ein ungewohntes Bild: Drei Holzzuber mit
Molke gefüllt, darin sitzen vier Frauen, zwei
Männer und ein Kleinkind. Die Gruppe geniesst das herrliche Wetter, die Aussicht auf
steilen Aufstieg von der Sernftaler Gemein-
Sommerserie:
Bauernfamilien öffnen ihre Türen für Gä-
Alpweiden und Gipfel − und das Molken-
Geburtstagsfeier im
Molkenbad
bad auf der Berglialp. „Die Molke fühlt sich
Die Idee für das Geburtstagsgeschenk
an wie Milch. Etwas, das man trinken
stammt von Vinzenz Blaas‘ Schwester. Sie
könnte, zum Baden verwenden, finde ich
hatte über eine Bekannte vom Badeplausch
lässig“, sagt Vinzenz Blaas. Der junge Mann
auf der Berglialp gehört und sich via Inter-
feiert zusammen mit der Familie einen run-
net über das Angebot informiert. Auf ihrer
den Geburtstag der Mutter. Gastgeber Hei-
Website preisen Martis ihr Angebot an:
ri Marti hat zur Feier des Tages eine Flasche
„Wer hat nicht schon davon geträumt, ein
Der Mediendienst stellt in seiner achttei-
Sekt geöffnet und freut sich, dass seinen
paar Tage auf der Alp zu verbringen? Weg
ligen LID-Sommerserie die vielfältigen
Gästen das Badeangebot gefällt. Die Molke
vom Gewohnten, weg vom Lärm und Lu-
Angebote der Schweizer Bauernfamilien
pflegt die Haut und macht sie samtweich,
xus. Geniessen Sie die Ruhe der Natur, ent-
vor.
so wie die Eselsmilch, in der laut Überliefe-
spannen Sie sich im Molkenbad, essen Sie
rung einst Königin Kleopatra gebadet hat.
kräftig, trinken Sie fröhlich und freuen Sie
ste aus der Stadt. Auch im sozialen Bereich und in der Bildung sind sie tätig:
Als Anbieter von Schule auf dem Bauernhof oder als Gastfamilien für sozial
auffällige Kinder und Jugendliche. Zudem sind viele Bauernhöfe ein wahres
Einkaufsparadies.
sich auf Pferdetrekking, Schaukäsen und
herrliche Bergwanderungen.“
Ideal für Familien
„Die meisten Leute kommen durch Mundzu-Mund-Propaganda zu uns“, vermutet
Heiri Marti. Vom Wellnessangebot begeisterte Bekannte animieren sie dazu. Aber
auch die Werbung auf der eigenen Homepage und im Magazin „Glarissimo“ von
Glarnerland-Tourismus sowie die Berichte
in den Medien locken Besucher auf die Berglialp. Dort sömmern Ursi und Heiri Marti
dieses Jahr 75 Mutterkühe mit ihren Kälbern
und 42 Milchkühe. Aus der Milch entstehen
pro Saison rund 3,5 Tonnen Alpkäse. Pro Tag
fallen beim Käsen rund 600 Liter Molke an.
Unkonventionelle Geburtstagsfeier für die Familie Blaas: Anstossen im Molkenbad (ml)
Nr. 2779 vom 31. Juli 2006
Damit können drei Badezuber gefüllt werSämtliche Artikel sind unter lid.ch zu finden.
Der Abdruck ist unter Angabe der Quelle frei.
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den. Weil die Molke zum Teil nicht ausreichte,
Regula Waldner.
um der Nachfrage gerecht zu werden, bieten
Markus
Martis nun zusätzlich Biomilch- und Aroma-
findet es bewun-
bäder an. Beliebt sind neben dem Baden
dernswert, dass
auch die kulinarischen Angebote von Ursi
es Älpler wie Hei-
Marti. Neben Älplermakaronen, der Speziali-
ri Marti gibt, die
tät des Hauses, bietet sie den Gästen ty-
solche
pische Glarner Gerichte an.
entwickeln
Hilfiker
Projekte
und
sich nicht beirren
Aufstieg durchs
Wildschutzgebiet
Etwa 80 Prozent des Umsatzes entfällt auf
die Wochenenden. Die Gäste kommen grösstenteils aus der Schweiz und aus Deutsch-
lassen, wenn sie
von Kollegen belächelt werden.
Ursi Marti mit den Reitpferden. Auch Pferdetrekking gehört zum touristischen Angebot
auf der Berglialp. (ml)
unter Schuppenflechte leiden, hatten die
land. „Wir hatten aber auch schon Gäste
Molkenbad statt
Schweinefutter
Vor rund zwölf Jahren machte sich Heiri
Marti Gedanken über die Zukunft der Berglialp. Diese ist mit 333 Hektaren die grösste Privatalp im Kanton Glarus. Der Preis für
Alpbutter war im Keller, jener für Alpkäse
Molkenbäder eine heilende Wirkung.
Martis haben keinen Heimbetrieb im Tal. Im
Winterhalbjahr wohnt die Familie im Dorf
Matt. Lediglich die Reitpferde sind zu versorgen. Daneben arbeitet Heiri Marti als
Geschäftsführer bei der Käsegenossenschaft Glarona. Pro Jahr vermarktet diese
und Schweinefleisch stark gesunken. Mit
Erfolgreiche Alp-Gastgeber: Ursi und Heiri Marti (ml)
der Molke hatte Marti früher auf der Alp
Schweine gemästet. Trotz der Einbussen
aus England, Australien und den Vereini-
musste der Unterhalt der Alpweiden, Wege
gten Staaten“, berichtet Ursi Marti. „Vor
und Hütten finanziert werden.
allem viele Vereinsgruppen aber auch Fami-
Après-Ski im „Hot-Pot“
ml. Der grosse Erfolg ihres Angebotes
auf der Alp hat das Älplerehepaar auf
die Idee gebracht, den Gästen auch im
Deshalb entschloss sich der Älpler, die Mol-
Winter einen Badeplausch anzubieten.
ke nicht mehr den Schweinen zu verfüttern,
Vergangenen Winter haben Martis zu-
So auch Regula Waldner und Markus Hilfi-
sondern ein Tourismusprojekt mit Molken-
sammen mit einem Bergbauernehepaar
ker aus dem Oberbaselbiet. Sie sind wie die
bädern zu lancieren. Marti wusste, dass frü-
aus Engi GL das Angebot „Wellness im
meisten Besucherinnen und Besucher mit
her die Molke als Naturprodukt in der Medi-
Winter uf em Gufel“ lanciert. Im holzbe-
ihren drei Kindern mit der Luftseilbahn von
zin eine grosse Bedeutung gehabt hatte.
heizten Lärchholzzuber geniesst der
der Talstation Kies im Niederental auf die
Beispielsweise verordneten im 19. Jahrhun-
Gast nach dem Skifahren in Elm bei
Mettmenalp gefahren. Nach einer rund
dert die Ärzte in den Kurhotels im Appen-
Mondlicht die Aussicht auf die Tschin-
dreistündigen Wanderung vorbei am Bergli-
zellerland den Gästen Molkentrinkkuren.
gelhörner, das Martinsloch und den Vor-
alpsee gelangt man zur Berglialp. Der Weg
Auch wurden Molkenbäder zur Heilung von
ab. Zur Auswahl steht ein Lavendel-,
führt durch das Gebiet Freiberg-Kärpf, dem
Hautkrankheiten mit Erfolg angewendet.
Rosmarin-, Heu-, Honig- oder Rosenblü-
ältesten Wildschutzgebiet Europas.
Diesbezüglich hat Marti auch schon posi-
tenbad. Anschliessend verwöhnen Ursi
tive Erfahrungen gemacht. Eine junge Frau,
und Heiri Marti ihre Gäste in einem zum
die an einer starken Neurodermitis litt, ba-
Alpstübli umfunktionierten Gaden mit
dete bei ihm einige Male. Schon nach sechs
einem Fondue oder Raclette.
lien buchen das Pauschalangebot.”
„Die zweitägige Tour mit dem Aufenthalt
auf der Berglialp hat uns und unseren Kindern ausgezeichnet gefallen. Ursi Marti
beim Käsen zuzuschauen und in der Molke
zu baden, das sind echte Erlebnisse“, rühmt
Nr. 2779 vom 31. Juli 2006
Molkenbädern hatte sich ihr Hautleiden
deutlich gemildert. Auch bei Kindern, die
Informationen unter www.molkenbad.ch
Sämtliche Artikel sind unter lid.ch zu finden.
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70 Tonnen Glarner Alpkäse. Daneben be-
und jene auf Oberstafel mit Massenlagern,
Wochenenden sind ausgebucht
treut Marti zusammen mit seiner Frau auch
Duschen, Toiletten und mit einer Beleuch-
Heiri Marti hofft, dass dereinst einer seiner
im Winter Gäste im Nachbardorf Engi (siehe
tung auszustatten, die mit Solarenergie ge-
Söhne die Alp übernimmt. Er hat für die Ent-
Kasten). Auf der Alp stellen Ursi und Heiri
spiesen wird. Insgesamt bieten die Unter-
wicklung der touristischen Projekte trotz
Marti jeweils zwei Männer an, die nach den
künfte 65 Gästen Platz. Die drei Standorte
viel Eigenarbeit einen Haufen Geld inve-
Tieren schauen und eine Frau, welche mit-
liegen auf 1‘358, 1‘547 und 1‘647 Meter
stiert. „In den letzten zwei bis drei Jahren
hilft, die Gäste zu betreuen.
über Meer.
hatten wir zwischen 400 und 500 Über-
In die Zukunft investieren
Um seinen Gästen neben dem Baden und
Wie auf jeder Alp gibt es auf der Berglialp
dem Alphüttenerlebnis eine weitere Attrakti-
viele Wohn- und Stallgebäude. Die Men-
on zu bieten, hat Marti einen Pfad gebaut.
schen müssen in Abhängigkeit von der Witte-
Dieser wird für den Ausritt mit Pferden benö-
rung und dem Vegetationsstand während
tigt. Gutmütige Haflinger ermöglichen es
der Alpzeit von den unteren in die oberen
auch Anfängern, am so genannten „Pferde-
Hütten zügeln. Es galt, die Gebäude auf Un-
trekking ins Wolvenvalley“ mit anschlies-
terstafel, auf Mittelstafel (Panoramahütte)
sendem Grillplausch teilzunehmen.
nachtungen pro Saison“, sagt Marti. „Was
die Molkenbäder betrifft, so sind für diese
Saison alle Wochenenden bis Ende September bereits ausgebucht.” Bis jetzt ist die
Rechnung aufgegangen. Marti ist überzeugt, dass dies auch in Zukunft so sein
wird.
GEZEICHNET | GELACHT
Nr. 2779 vom 31. Juli 2006
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Gut geplant ist halb gedroschen
Die Weizenernte läuft auf Hoch-
Arbeit das ganze Jahr hindurch
touren. Auf den Mähdreschern
sitzen meist Lohnunternehmer
Schneider ist einer der ganz Grossen unter
oder ihre Angestellten. Ein Loh-
trieb in Thunstetten bei Langenthal ist ein
nunternehmer muss vor allem
eines: gut koordinieren. Zum
Paradies für Landtechnik-Freaks: Der Hof-
Beispiel Markus Schneider im
dewagen, Traktoren, Ballenpressen, Feld-
bernischen Thunstetten.
den Schweizer Lohnunternehmern, sein Be-
platz ist vollgestellt mit Mähdreschern, La-
Einsatzbesprechung im Pausenraum. (wy)
spritzen, Gülleverteilern. 25 Maschinen hat
er, für die er ein Nummernschild braucht.
Von Roland Wyss-Aerni
habe einer am Nachmittag um vier angerufen, ob man um fünf dreschen könne.
„Je schlechter das Wetter, desto blanker die
„Wir machen praktisch alles ausser Kartoffeln graben”, sagt Schneider. Vom Güllen
Nerven”, sagt Lohnunternehmer Markus
Noch bis Ende Juli, rechnet Schneider, wird
über Säen, Pflanzenschutz, Ernte über Mä-
Schneider. Und kurz darauf beginnt es leicht
die Weizenernte dauern, dann geht es eine
hen, Zetten, Häckseln, Silieren. Sogar Forst-
zu regnen. Gerade eben, in der Znünipause,
Zeitlang wieder gemütlicher zu und her. Da
arbeiten im Winter übernimmt er – sein
hat er mit seinen Mitarbeitern die Einsatz-
und dort etwas Güllen, Gras schneiden und
pläne besprochen, die Mähdrescher sind ab-
Pressen, die Maschinen auf Vordermann
Maschinen statt Tiere
fahrbereit – und schon kommen die ersten
bringen. Eine Arbeit übrigens, für die jeder
wy. Seit 2003 gibt es den Verband Loh-
Anrufe aufs Handy: Dort, wo es bereits reg-
der acht Mitarbeiter von Schneider selber
nunternehmer Schweiz. Ein wichtiger
net, wird es vorläufig nichts mit Dreschen,
zuständig ist. Bei schwierigen Fällen hilft
Grund für die Gründung war, dass sich
also disponiert er wieder um. Zwischendurch
der Hofmechaniker. In der zweiten August-
die Lohnunternehmer in der Raumpla-
nimmt seine Frau Nicole die Anrufe entge-
hälfte geht es dann wieder los mit dem Fut-
nungspolitik bemerkbar machen wollen.
gen und hilft organisieren.
termais, der geerntet sein will.
Lohnunternehmer geraten häufig in
Konflikt mit dem Raumplanungsgesetz,
Dreschen nur von elf bis acht
weil sie nach offizieller Lesart auf land-
Die Bauern, Schneiders Kunden, sind nervös.
wirtschaftlichem Boden ein Gewerbe
Alle möchten sie ihren Weizen gleichzeitig
betreiben. Fritz Hirter, Präsident des Ver-
gedroschen haben – bevor er in der Som-
bandes, sagt: „Wir sind auch Landwirt-
merhitze vertrocknet, und bevor der Regen
schaftsbetriebe, einfach mit Maschinen
die Ernte verunmöglicht. Doch Schneider
statt mit Tieren. Uns braucht es in der
kann seine vier Mähdrescher nicht einfach
Landwirtschaft genauso.” Deshalb setze
im Akkord laufen lassen: „Dreschen können
man sich dafür ein, dass Lohnunterneh-
wir erst ab elf Uhr und abends bis elf Uhr,
mer ungehindert in der Landwirtschafts-
wegen der Feuchtigkeit”, sagt er. Trotz allem
zone wirtschaften könnten.
ist er die Ruhe selbst. „Jetzt warten wir mal
Der grösste Teil der 260 Verbandsmit-
ab. Wo es nicht zu viel regnet, können wir
glieder führt selber noch einen Bauern-
am Nachmittag trotzdem dreschen.” Die An-
betrieb. Unter den Mitgliedern sind alle
sprüche an die Qualität des Weizens seien
Grössenordnungen vertreten: Vom ein-
heute hoch, meint Schneider. Deshalb müsse
zelnen Bauer, der nebenbei kleinere Ar-
es immer schneller gehen. Früher habe ein
beiten übernimmt, bis zu grösseren Be-
Bauer auch mal drei Wochen auf den Mähdrescher gewartet. Diese Woche hingegen
Nr. 2779 vom 31. Juli 2006
Läutet fast pausenlos: Markus Schneiders Handy. (wy)
trieben mit mehreren Angestellten.
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Nur eine kleine Auswahl aus Schneiders umfangreichem Maschinenpark. (wy)
Bruder hat ein Forstunternehmen. Das ist
dann soll er das tun. Ich kann da nicht run-
schiedenen Arbeiten etwas zu vereinheitli-
wichtig, damit die Mitarbeiter immer Arbeit
ter, ich kann auch nicht dem einen Bauern
chen. Aber das werde je länger, je schwie-
haben, denn sie sind Vollzeitangestellte.
Prozente geben, weil er ein lieber Kerl ist,
riger, sagt er. „Jeder Lohnunternehmer hat
„Andere Lohnunternehmer machen es mit
und dem andern nicht.”
unterschiedliche Kosten und muss auch un-
Teilzeitmitarbeitern, aber bei so vielen kurzfristigen Änderungen im Programm ist das
mühsam”, sagt Schneider.
Schneider verrechnet nicht nur nach Fläche,
sondern auch nach Zeit. „Lange Anfahrtswege oder lange Vorbereitungsarbeiten ko-
Auf dem eigenen Betrieb betreibt er auf 35
sten Zeit und Geld”. Die Auftraggeber kön-
Hektaren Ackerbau – ein Klacks im Ver-
nen Kosten sparen, wenn sie sich absprechen,
gleich zu den rund 400 Hektaren, die er im
damit Schneiders Mitarbeiter möglichst viele
Auftrag sät und den 300 Hektaren, die er
Arbeiten am gleichen Ort erledigen können.
drischt. Jedes Jahr schreibt er die 1‘600
Bauern aus seiner Kartei an, ein grosser Teil
davon bleibt ihm treu. Diskussionen gibt es
etwa wegen der Tarife, aber Schneider kennt
kein Pardon, „die Prozenttaste gibts bei mir
nicht. Wenn ein Konkurrent die Hektare
Weizen für 20 Franken weniger drischt,
terschiedlich verrechnen können.” Ferner
laufe man mit Richtpreisen Gefahr, Probleme mit der Wettbewerbskommission zu
bekommen. Während kleinere Unstimmigkeiten zwischen Bauern und Lohnunternehmern offenbar zum Alltag gehören, sind
grössere Fälle, die vor Gericht landen, eher
selten. Dabei geht es laut Hirter oft um Ma-
Richtpreise sind heikel
schinenschäden, wo unklar ist, wer dafür
Fritz Hirter, Präsident des Verbandes Lohn-
die Verantwortung trägt.
unternehmer Schweiz, kennt die Diskussionen mit den Bauern um Zeiten und Tarife
nur zu gut. Im Verband setze man zwar
Richtpreise fest, um die Tarife für die ver-
Abendlärm für die Nachbarn
Schneider muss es nicht nur mit den Bauern
können, sondern auch mit den Nachbarn.
Sein Betrieb liegt am Dorfrand, und die Maschinen donnern im Sommer noch spätabends an den Nachbarn vorbei. „Direkte Reklamationen erhalten wir wenige, aber es ist
schon klar, dass das eine Belastung ist”, sagt
er. „Aber uns diktiert das Wetter das Programm.” Zum gegenseitigen Verständnis trage vielleicht bei, dass Schulkollegen seiner
Kinder oft auf dem Hof seien und so einen
Einblick erhielten. Ferner organisiere man
alle drei Jahre einen Tag der offenen Tür.
Später an diesem Tag lichtet sich über dem
Oberaargau der Himmel. Und Schneiders
Mähdrescher laufen schon wieder auf Hochtouren − dem Ende der Weizenernte entgegen.
Einer von Schneiders vier Mähdreschern im Einsatz. (ms)
Nr. 2779 vom 31. Juli 2006
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Gemüsegärtner bangen,
Obstbauern hoffen
Die Hitze und Trockenheit machen vielen Pflanzen zu schaffen. Salat, Broccoli und Blumenkohl sind bereits Mangelware.
Da hilft nur Bewässern – nicht
nur, um den Durst zu löschen,
sondern auch damit das Gemüse einen kühlen Kopf bewahrt.
Von Karin Iseli-Trösch
Nicht nur bei uns Menschen steigt der Flüssigkeitsbedarf mit zunehmenden Temperaturen, auch die Pflanzen lechzen in diesen
Tagen nach Wasser. Und da das lebenspen-
Solch saftiggrünen Salat gibt es zurzeit nur dank intensiver Bewässerung. (lid)
dende Nass partout nicht vom Himmel fallen
braune Ränder: „Solches Gemüse lässt sich
von Wettstein: „In der vergangenen Woche
will, müssen die Gemüseproduzenten mit
nicht mehr verkaufen.” Dies läge nicht an
bezahlten die Händler für ein Kilogramm
künstlicher Bewässerung nachhelfen. Eine
den Konsumenten, sondern an den Einkäu-
Blumenkohl zwischen 90 Rappen und einem
Arbeit, die nicht nur am Geldbeutel nagt,
fern, also den Grossverteilern. Für diese sei
Franken. In dieser Woche liegt der Einstands-
sondern auch an den Nerven der Verant-
das Aussehen mindestens genau so wichtig
preis bereits bei 3 bis 4.50 Franken pro Kilo-
wortlichen: „Die Organisation der Bewässe-
wie die Qualität.
gramm.” Nicht nur in der Schweiz wird
rung ist extrem anspruchsvoll”, sagt Jakob
Wettstein, Gemüsebauer und Präsident der
Wie gesucht schönes und schmackhaftes
Gemüse zurzeit ist, zeigt ein Preisvergleich
Frischgemüse langsam knapp, auch im restlichen Europa machen die tropischen Tem
Gemüseproduzentenvereinigung der Kantone Bern und Freiburg. Man müsse den
Kopf bei der Sache haben, damit man keine
Bewässerungstipps für Hobbygärtner
ki. René Steiner vom Bildungs- und Bera-
So vertragen die Wurzeln der Gurkenran-
tungszentrum Inforama Seeland in Ins BE
ke kein kaltes Wasser und bei der Tomate
Wasser zum Kühlen
weiss, wie auch im Hausgarten das Be-
sollte nicht die ganze Pflanze, sondern nur
Wettstein bewässert seinen Salat, den Broc-
wässern des Gemüses gelingt: „Am be-
der Wurzelbereich bewässert werden.
coli und den Fenchel nicht nur, um die Pflan-
sten giesst man die Pflanzen am Morgen.”
Werden auch die Blätter und Tomaten
zen vor dem Verdorren zu bewahren, son-
Auch die kühlen Abendstunden seien gut
nass, breiten sich Pilzkrankheiten sehr
dern auch um sie zu kühlen. „Im Innern
geeignet. Doch Vorsicht: Weil die Pflanzen
leicht und rasch aus. Salatsetzlinge nicht
eines Kopfsalates wird es während der Mit-
während der Nacht nur langsam abtrock-
zu sehr mit Wasser verwöhnen! Nach dem
tagshitze gut und gerne 40 bis 45 Grad”, so
nen, ist die Gefahr von Pilz- und anderen
Setzen brauchen sie zwar Feuchtigkeit um
Wettstein. Ohne das kühlende Nass aus der
Krankheiten grösser als beim Giessen in
anzuwachsen, doch nach dem Angiessen
Bewässerungsanlage würden die Herzen der
den frühen Morgenstunden.
sollte eher sparsam Bewässert werden,
Kultur vergesse oder zu lange bewässere.
Salatköpfe schnell schlampig und zu faulen
beginnen. Der Broccoli bekäme ohne die
Kühlung einen roten Kopf und der Fenchel
Nr. 2779 vom 31. Juli 2006
Beim Giessen sind die individuellen Bedürfnisse der Gemüsearten zu beachten.
damit die Setzlinge starke und tiefe Wurzeln bilden.
Sämtliche Artikel sind unter lid.ch zu finden.
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peraturen und die Trockenheit vielen Gemü-
ren und Himbeeren rasend schnell reifen.
hin tapfer. Mit grösseren Ausfällen rechnen
searten zu schaffen. Zwar leiden nicht alle
Oftmals sind die Beeren verfault, bevor die
die Produzenten noch nicht. Die Ernte wird
gleich stark unter den aktuellen Bedin-
Produzenten sie ablesen und verkaufen kön-
sich aber um zwei Wochen verzögern und
gungen. Doch so richtig wohl fühlt sich kaum
nen. „Einige Himbeerproduzenten befürch-
erst kurz vor Mitte August so richtig in
eine. Nicht einmal der Melone, einem doch
ten, dass die Herbsternte um ein Drittel klei-
Schwung kommen. Den Obstbauern bleibt
eher südländischen Gemüse, gefällt das ak-
ner
ursprünglich
die Hoffnung auf baldige Wetternormalisie-
tuelle Wetter. „Ab 28 Grad beginnen die Me-
angenommen”, sagt Rolf Matter, Pressespre-
rung. „Es wird entscheidend sein, ob der für
lonen zu leiden, haben sie dann noch zu we-
cher beim Schweizerischen Obstverband.
die nächsten Tagen prognostizierte Regen
nig Wasser, fallen die Erträge eher mager
aus”, sagt Nadja Cadonau, Mitarbeiterin auf
dem Grossbetrieb Jucker Farmart in Seegräben ZH.
ausfallen
wird,
als
Ob sich das aktuelle Wetter auch auf die Ap-
tatsächlich kommt oder nicht.”
fel- und Birnenernte auswirken wird, kann
noch nicht gesagt werden. Die Früchte befänden sich wegen den hohen Temperaturen
Auch die Beeren leiden
zwar in einem Wachstumsstillstand, die Situ-
Auch den Beeren täte etwas Abkühlung gut.
ation sei aber noch nicht dramatisch, so Mat-
Denn die Hitze lässt vor allem die Brombee-
ter. Die Zwetschgen trotzen der Hitze bis an-
ZAHLEN | KURVEN
DAS KAMEL IST DIE ZWEITBESTE MILCHKUH
Milchleistung pro Laktation in Kilogramm
© GRAFIK: Bruno Wanner, LID; www.lid.ch
8'000
7'000
Kilogramm
6'000
5'000
4'000
3'000
2'000
1'000
0
Milchkuh
Pakistanisches
Kamel
Stute
Büffel
Milchziege
Ostfriesisches
Milchschaf
Die Kuh ist mit Abstand die beste Milchlieferantin. Aber auch das Kamel liefert eine beträchtliche Menge Milch. Am wenigsten gibt es
beim Milchschaf zu melken, lediglich 500 Kilogramm. Bei allen Tieren handelt es sich um Durchschnittsmengen.
Die Info-Grafiken sind als Farbversionen verfügbar
unter lid.ch
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NEWS | MAILS
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Folgende AGRO-NEWS hat der LID
in der letzten Woche auf lid.ch veröffentlicht:
Freitag, 21. Juli
Dienstag, 25. Juli
Donnerstag, 27. Juli
Studie: Zahl der Bienen in Europa
nimmt stark ab
Ausrottung der Rinderkrankheit
Bovinen Virusdiarrhoe
Bundesrat will Grenzen öffnen
für internationale Schlachttiertransporte
WWF: Biotreibstoffe nicht unbedingt
umweltfreundlich
Schönster Schweizer Bauer gewählt
Mehr Wildschweine geschossen
Konzept zum Umgang mit Bären
IGC korrigiert Weltweizenernte nach unten
Bulgarien: Vogelgrippe bei Nutzgeflügel
Deutschland: 2006 doppelt
so viel Mais für Biogas
Lebendtiertransporte in den
Libanon gestoppt
China: Schwermetalle im Getreide
Heuschreckenplage in Norditalien
Montag, 24. Juli
Mittwoch, 26. Juli
Hitzewelle: Gemüsebauern schlagen Alarm
AOC Raclette: Walliser Milchverband
geht vor Bundesgericht
Weniger Zucker in der EU
Juni-Wetter begünstigt
Pilzkrankheiten auf Getreide
Hühner mit Kontakt zu Impfviren getötet
WTO-Verhandlungen gescheitert
Bauern beurteilen Plakatkampagne positiv
WTO: Bauern erleichtert
Wildschweine verursachen
im Aargau mehr Schäden
Mehr FSC-Holz verkauft
Die Agro-News finden Sie tagesaktuell
unter lid.ch oder unter www.landwirtschaft.ch. Dort können Sie auch den AgroNewsletter abonnieren, mit dem wir Sie an
jedem Arbeitstag kostenlos bedienen.
WTO: Lamy ruft bereits
zu neuen Gesprächen auf
Moratorium für Regenwald-Soja
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Neue Farben im Beerenkorb
kannt, als Heilfrüchte. Insbesondere die
wy/ki. Das warme Wetter liess
die Beeren reifen. Mit den
Brombeeren und Heidelbeeren
Brombeere wird als blutbildend und ma-
Tipp der Woche
genstärkend gelobt. Sie enthält ferner die
Werden Beeren, die zum Einfrieren be-
Vitamine B und C, Mineralstoffe, Pektine
stimmt sind, auf einem Tablett ausge-
(Ballaststoffe, die den Cholesteringehalt im
breitet vorgefroren, kleben sie nach dem
Blut senken) und Schleimstoffe. Aber auch
Abfüllen in einen Tiefkühlsack nicht anei-
die Blätter der Beere sind nicht ohne: Da-
nander. Beim Auftauen lassen sie sich so
raus kann ein Tee gebraut werden, der ge-
besser dosieren.
gen akuten Durchfall hilft.
Wegen des hohen Gerbstoffgehalts hilft sie
sind die ersten blauen auf dem
Wilde Leckerei
Markt. Weniger farbig, aber
Wie die Brombeere trifft man auch die Hei-
nicht weniger süss: Die Stachelbeere.
delbeere auf freier Wildbahn an, wenn auch
in höheren Lagen. Die wilde Variante ist so
gross wie eine Erbse, das Fleisch wie die
Die Brombeere, man erkennt es unschwer,
Schale dunkelblau. Die Kulturheidelbeere ist
ist mit der Himbeere verwandt. Beide Bee-
grösser und innen heller. Auch die Heidel-
renarten waren schon den alten Römern be-
beere ist nicht nur lecker, sondern gesund:
gegen Durchfallerkrankungen.
Nicht auf Anhieb zeigt die Stachelbeere ihre
Reize. Die grüne Beere mit der rauhen Schale hat aber einen angenehm süss-säuerlichen Geschmack, den sie ihrem Gehalt an
Wein- Zitronen- und Apfelsäuren verdankt.
Sie liefert viel Vitamin C und B1, Folsäure,
Kalium und Ballaststoffe. Je nach Sorte ist
die Stachelbeere grün, goldgelb oder rot,
Beeren-Quarkcrème
glatt oder behaart.
Für 1 Person (Büro-Lunch)
Quarkcrème:
200 g Halbfettquark
Gefroren auch später
noch eine Leckerei
ca. 0,5 dl Milch
Um ein Dessert zuzubereiten oder die Bee-
1 Zitrone, wenig abgeriebene Schale und
1 EL Saft
ren einfach so zu geniessen, sollte man alle
1 EL Holunderblütensirup oder Zucker
Beeren nur kurz waschen, am besten in
Für die Quarkcrème alle Zutaten mischen,
einem Sieb unter kaltem Wasser schwen-
100-150 g Beeren, z.B. Johannisbeeren,
Brombeeren, Heidelbeeren
in ein gut verschliessbares Gefäss füllen.
ken. Danach auf Küchenpapier abtropfen
1 EL Haselnüsse, gehackt, evtl. geröstet
Für den Ingwer-Rahm alle Zutaten zusam-
1 EL Kokosflocken
men steif schlagen, auf die Quarkcrème
geben, kühl stellen.
lassen – und ab in den Mund damit, denn
zu lange aufbewahren tut den Beeren nicht
gut. Hingegen können sie gut tiefgekühlt
werden. Falls sie nach dem Auftauen für
Ingwer-Rahm:
Getreideflocken in zweites Gefäss geben,
den direkten Genuss bestimmt sind, pro Ki-
0,5-1 dl Rahm
kurz vor dem Servieren darüber streuen.
logramm Beeren 100 Gramm Zucker darun-
1/4-1/2 TL frischer Ingwer, gerieben oder
1 Msp. Ingwerpulver
Variante: Getreideflocken von Anfang an
1/2 TL Vanillezucker
dem Essen nochmals etwas Milch nach
2 EL Getreideflockenmischung
giessen. Quarkcrème in einer Dessertscha-
unter die Quarkcrème mischen, kurz vor
termischen, falls daraus später Konfitüre
entstehen soll, ohne Zucker einfrieren.
Bilder zur Marktrundschau können bei der Redaktion
bestellt werden. redaktion@lid.ch
le oder einem Dessertteller anrichten.
Quelle: swissmilk.ch/rezepte
Nr. 2779 vom 31. Juli 2006
Sämtliche Artikel sind unter lid.ch zu finden.
Der Abdruck ist unter Angabe der Quelle frei.
DATEN | TERMINE
13
Juli 2006
So 30.7. 11.30
Gemmi, Leukerbad
49. Schäferfest auf der Gemmi
August 2006
Di. 1.8.
ganze Schweiz
1. August Brunch auf Bauernhöfen
www.brunch.ch
Di 1.8. 10.00
Freilichtmuseum
Ballenberg, Brienz
Bundesfeier, Ansprachen und volkstümliche
Unterhaltung
www.ballenberg.ch
Do 3.8. –
So 6.8.
Freilichtmuseum
Ballenberg, Brienz
Kalkbrennen
www.ballenberg.ch
Fr 11.8. –
So 3.9.
Berner Oberland
Berner Oberländer Gnuss-Woche
www.gnusswuche.ch
So 13.8. 11.00
Stettenbach /
Grosswangen LU
Bäuerliche Sommertagung
www.luzernerbauern.ch
Sa 19.8. 10.00
Obstbaubetrieb Güttingen Güttinger Tagung
www.agroscope.ch
Mi 23.8. 13.30
Inforama Seeland, Ins
Gemüsebau-Sommertagung
www.inforama.ch
Fr 25.8. 13.00
ETH-Zentrum
„Industrie und Landwirtschaft im Konflikt: Droht die
Liquidation der Landwirtschaft?“ SVIL-Tagung
www.svil.ch
Fr 25.8. 11.15
Rest. Thurberg, Weinfelden Generalversammlung Thurgauische Käse-Reifungs AG
Tel. 071 622 25 11
Sa 26.9. 10.00
Strickhof Wülflingen ZH
Strickhof Mutterkuh-Tag
www.strickhof.ch
September 2006
Fr 1.9.
Expo-Areal, Thun
OHA, Oberländische Herbstausstellung Thun
www.oha.ch
Sa 2.9. 10.00
Altstadt Sempach
Beef 06, Event rund um Rindviecher und Hornochsen
www.beef06.ch
So 3.9. 10.00
Landw. Zentrum,
Sissach BL
Ebenraintag 06
www.ebenrain.ch
Fr 8.9.
Sarnen
Delegiertenversammlung Schweizerischer Verband für
Landtechnik SVLT
www.agrartechnik.ch
Di 12.9.
Allresto, Bern
„Schweizerischer Pflanzenbau 2020“, SVIALWeiterbildungs-Tagung
www.svial.ch
Mi 13.9.
Waldhof, Langenthal
Waldhof-Tagung Arbeitsgemeinschaft
zur Förderung des Futterbaus AGFF
www.agff.ch
Do 14.9. 9.30
Agroscope ART, Tänikon
Informationstagung Agrarökonomie
www.agroscope.ch
Sa 16.9. 10.00
Grosse Scheidegg
Alpkäsefest
www.grossescheidegg.ch.vu
Sichlete
www.lobag.ch
Mo 18.9. 10.00 Bundesplatz, Bern
Nr. 2779 vom 31. Juli 2006
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