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andré reithebuch, unser Mister Schweiz, über die - Mediaplanet

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Eine Themenzeitung von Mediaplanet
Wettbewerb
Valentinstagsreise
zu gewinnen!
Philipp Degen
Wie jedermann
sich fit hält
Christian Franzoso
In Sachen Mode
und Aussehen
Technologie
Neuheiten auf
einen Blick
Januar 2010
Männersache
5
Tipps
für den
­modernen Mann
das schöne am
«Mannsein»
André Reithebuch, unser Mister Schweiz, über die Wichtigkeit von
­Männerfreundschaften und wie er die Frauen rumkriegt.
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foto: sandro bross
2 · Januar 2010
Eine Themenzeitung von Mediaplanet
Challenge
Wir empfehlen
Philipp Degen
Fussballprofi bei
FC Liverpool
S. 8
«Ich weiss, was
für mich gut ist –
­dementsprechend ­
koche ich.»
Valentinstag
Welches Geschenk passt zu welchem ­
Typ Frau?
Christian Franzoso
Wie wichtig ein individueller Stil ist.
männersache
Mit der ­Emanzipation
der letzten Jahre ­haben
sich nicht nur die
­Frauen, ­sondern auch
wir ­Männer merklich
­weiterentwickelt.
S. 12
S. 6
seite 11
Foto: istockphoto.com
Welche Themen interessieren uns Männer heutzutage und mit welchen Fragen setzen
wir uns auseinander? Die vorliegende Publikation geht genau dieser Frage nach und
­präsentiert ein ausgewogen zusammengestelltes Spektrum von Männersachen.
Spannende Beiträge nicht nur für Männer, sondern gewiss auch für moderne Frauen.
Männerthemen heute
I
n der Anthropologie als der Wissenschaft vom Menschen wird in der ursprünglichen Entwicklung menschlicher Gesellschaften der Mann vielfach als Jäger, die Frau andererseits
als Sammlerin dargestellt. Aus biologischer Sicht wiederum unterscheidet
sich der Mann von der Frau insbesondere aufgrund diverser anatomischer Verschiedenheiten, bedingt durch eine unterschiedliche Paarung der Geschlechtschromosomen.
Bereits aus dieser ganz rudimentären
Unterscheidung zwischen Mann und
Frau, lassen sich erste Rückschlüsse auf
die jeweiligen Aktivitäten und Interessen ableiten. So stehen auch heute noch
die gesellschaftlichsoziale Wahrnehmung sowie die biologischphysischen
Eigenschaften in einem engen Kontext
mit den alltäglichen Angelegenheiten
von uns Männern.
Mit der Emanzipation der letzten Jahre haben sich nicht nur die Frauen, sondern auch wir Männer merklich weiterentwickelt. Der Mann von heute ist
deshalb nicht mehr mit denselben Angelegenheiten wie noch vor einigen Jahrzehnten konfrontiert. Das Leben der
Männer ist mittlerweile deutlich vielseitiger, komplexer und dementsprechend
interessanter geworden. Uns beschäftigt
heute vielmehr,als den Jäger von damals.
Doch womit konkret befassen wir Männer uns eigentlich? Die vorliegende Mediaplanetausgabe liefert einen Einblick
in die Gedankenwelt moderner Männer.
Klassischerweise mit Männern assoziierte Themen im Zusammenhang mit
Beruf und Karriere, aktuellsten Technologien und Autos,Sport und Freizeit,aber
auch Sex und – was auf keinen Fall fehlen
darf – Frauen werden selbstverständlich
dargestellt. «Männersache» sind heute
aber auch die Themen Gesundheit und
Fitness, Körperpflege und Styling, Mode
und das dazugehörende Shopping oder
auch Luxus, mit dem Mann die schönen
Seiten des Lebens noch intensiver geniessen kann. Die vielschichtige Welt der
Männer wird also effektiv etwas genauer
unter die Lupe genommen.
Diesen Themen entsprechend dürfen
sie sich auf informative Berichterstattungen freuen. Dabei liefern zum Einen
verschiedene prominente Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Sport und Medienwelt exklusive Einblicke in ihre persönliche Situation und geben aufgrund
ihrer Erfahrungen wertvolle Tipps für
jedermann. Zum Anderen beantworten
ausgewiesene Experten auf kompetente und doch verständliche Weise Fragen
rund um diverse Männerthemen und
Männer
«Das Leben
der Männer
ist ­mittlerweile
­deutlich ­vielseitiger,
­komplexer und
dementsprechend
interessanter
­geworden.»
Dr. med.
Göran Alund
Facharzt FMH für
Urologie
geben fachmännisch Auskunft. Als Urologe mit langjähriger beruflicher Erfahrung, habe ich tagtäglich mit sehr vielen Männern zu tun. Viele erzählen mir
dabei ganz grundsätzlich und unabhängig vom jeweiligen medizinischen Sachverhalt von ihren Gedanken, ihren Problemen, ihren Wünschen und Träumen.
Dies gehört zweifellos mit zu den vertrauensbildenden Massnahmen in einem Arzt-Patienten-Verhältnis, insbesondere im Bereich der Urologie wo es
aufgrund der tabuisierten Thematik oftmals eine besondere Hemmschwelle zu
überwinden gilt.
Meiner eigenen Einschätzung nach,
deckt diese Publikation effektiv eine
sehr breite Palette von Männerthemen
ab. Persönlich begrüsse ich im Übrigen
die Offenheit und fehlende Scheu, ebenfalls vermeintliche Tabuthemen anzusprechen.
Ich hoffe Ihnen liebe Leser, aber
gleichzeitig auch den lieben Leserinnen,
die Lektüre dieser Zeitung schmackhaft
gemacht zu haben und lade sie dazu ein,
auf den nachfolgenden Seiten in die abwechslungsreiche und interessante Welt
der Männer einzutauchen.
David Sassan Müller
für Dr. med. Göran Alund
Xenia Tchoumitcheva
Studentin der Betriebswirtschaftslehre ­
und Model­
We make our readers succeed!
Männersache, erste ausgabe,
Januar 2010
Managing Director: Fredrik Colfach
Editorial Director: Corinne Meier
Business Developper: Julian Lander
Production Manager: Corinne Meier
Sub-editors: Natascha Künzi, Angela Mittler
Project Manager: Alex Merk
Telefon: 043 888 73 18
E-Mail:
alex.merk@mediaplanet.com
Distributed with: Tagesanzeiger,
Januar 2010
Print: Ringier Print Adligenswil
Kontakt bei Mediaplanet: Julian Lander
Telefon: 043 888 73 14
Fax: 043 540 73 01
E-Mail: julian.lander@mediaplanet.com
Das Ziel von Mediaplanet ist, unseren ­Lesern
qualitativ hochstehende ­redaktionelle ­Inhalte
zu bieten und sie zum Handeln zu ­motivieren,
somit schaffen wir für unsere Inserenten ­eine
Plattform um Kunden zu pflegen und neue ­zu
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Dafür stehe ich mit meinem Namen.
Herzlichst,
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Beat Koelliker
Beat Koelliker ist Präsident von ChateauDirect und Autor mehrerer ausgezeichneter Weinbücher (u. a. der Bestseller Hallwag
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Bodega der Familie Vivanco. Die Trauben wachsen
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eine angenehme eichenwürzige Tiefe. Sein Körper ist voll und reich. Nun ist er schön ausbalanciert und perfekt trinkreif.
Castillo Labastida Rioja 2006 (2 Fl.) Frische, rote
Beerenfrucht, würzige Aromen dunkler Schokolade, dazu ein weicher, strukturierter Abgang – der
Rioja des talentierten Winzers Manuel Ruiz Pedreira, der bereits zahlreiche Jahrgänge der berühmten
Bodegas Faustino betreute!
Baron de Barbon OA Rioja 2007 (2 Fl.) Diesen Rioja sollte man jung trinken. Sein Charme
liegt in der Frische seiner Jugend. Zu den reichen
Fruchtaromen tritt der „süße“ Duft der amerikanischen Eiche mit Noten von Toast und Karamell. Pagos de Tahola Rioja DOC 2008 (2 Fl.) Die WinIm Gaumen unterstreicht eine saftige Säure seine zerin Ruth Chavarri Muro stellt diesen Rioja aus
beerige Frische.
den Trauben der 50 – 60 Jahre alten Reben her und
Bodegas Primicia 2007 (2 Fl.) Die mehrfach lässt ihn zur Perfektion in Eichenfässern reifen.
ausgezeichnete, familiengeführte Bodegas stelllt Süffig und weich mit einem Hauch Vanille.
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4 · Januar 2010
Eine Themenzeitung von Mediaplanet
inspiration
Frage: Was macht eine echte Männerfreundschaft aus?
Antwort: Die Selbstverständlichkeit, füreinander da zu sein und zu
wissen woran man ist.
Wer ist der schönste
Mann im ganzen Land?
Lifestyle
glarus
■■ Herr Reithebuch, was ist das
­Schöne am Mannsein?
Hm, schwer zu sagen. Ich möchte natürlich die
Frauen nicht in den Hintergrund stellen. Für
mich ist es sicher unter anderem der Beruf.Dass
ich Zimmermann habe lernen können. Als Frau
ist das natürlich auch möglich aber als Mann
wird es einem wohl etwas leichter gemacht.
Doch,mit den Händen schaffen zu können und
einen handwerklichen Beruf auszuüben,das gefällt mir.Dazu gehören die körperliche Anstrengung und die Befriedigung, zu sehen, was man
gemacht und aufgestellt hat.
■■ Gibt es auch Momente, wo man es
schwer hat als Mann?
Eigentlich nicht (lacht).
■■ Vielleicht, wenn man mit der
­Freundin Einkaufen gehen muss?
Muss man ja nicht. Ich gehe dann lieber Sport
machen, im Winter vielleicht auf eine Skitour.
Die Freundin kann ruhig alleine shoppen gehen.
■■ Sie haben es gerade angesprochen,
eines Ihrer Hobbys sind die Berge.
Was gefällt Ihnen am Bergsport?
In der Natur sein und frische Luft schnappen.
Man macht etwas. An einem schönen Tag sowieso. Man hat nicht gar so viele Leute um sich
und den Frieden für sich selbst. Dann ist man
ja meist mit Kollegen unterwegs,kann so auch
Zeit mit ihnen verbringen. Man sollte ja sowieso nicht unbedingt alleine in die Berge,das
kann gefährlich sein. Alles in allem ist Bergsport ein sehr guter Ausgleich.
■■ Sie sind auch passionierter Motorradfahrer. Was gefällt ihnen daran?
Ich bin ja drei Jahre lang Rennen gefahren.
Heute ist es einfach ein super Ausgleich für
mich.Wenn ich an einem schönen Ort bin, setze ich mich auf die Maschine und brause über
einen Pass. Vielleicht ist es auch ein Stück weit
das Machtgefühl, das einen packt. Ein schöner
«Töff» gehört natürlich auch dazu. Dabei geht
es aber nicht ums Bluffen, ich mache es einfach sehr gerne und mag es,das Element der Geschwindigkeit unter Kontrolle zu haben, damit
zu spielen.
■■ Sie haben das Handwerk des Zimmermanns gelernt. Seit Sie Mister Schweiz
sind, arbeiten Sie als Model. Ist das ein
Beruf für richtige Männer?
Teilweise schon.Das Modeln macht Spass.Aber
für mich ist es kein Job für die Ewigkeit. Ich
freue mich darauf,wieder als Zimmermann zu
arbeiten.Trotzdem will ich nach Ablauf meines
Amtsjahres weiterhin Modeln. Vielleicht mit
einem Fünfzig-Prozent-Pensum.
■■ Ist ein gestählter Körper wichtig, um
sich als Mann fühlen zu können?
Nehmen wir beispielsweise den Laufsteg,
Profil
André
Reithebuch
■■ Alter: 23
■■ Beruf: gelernter
Zimmermann
■■ Seit 2.Mai 2009
Mister Schweiz
■■ Geboren und
aufgewachsen im ­Kanton
­Glarus, im
­beschaulichen
Linthal
■■ Privat:
Seit Kurzem
­Onkel und Götti
■■ Hobbys:
­Passionierter
Motorradfahrer,
Bergsportler, ­Skiund Snowboardfahrer
wenn ich oben ohne auftreten muss: Da ist mir
das auch nicht wahnsinnig wichtig.Ich mache
viel Sport,sei dies Laufen,oder im Winter eben
Skitouren.Momentan verbringe ich jeden freien Tag auf den Skiern. Anders gesagt, ich bin
immer in Bewegung.Dadurch habe ich mit der
Figur eigentlich nie Probleme gehabt und nie
so sehr einen Fokus darauf legen müssen.
■■ Wie verbringen sie einen Abend
­unter Männern?
Ich gehe in den Ausgang, in eine Bar, etwas
trinken.Zurzeit jasse ich abends viel mit Kollegen. Nach einem langen Skitag setzen wir uns
dazu in der Regel in ein Restaurant, klopfen einen Jass und trinken ein Bier dazu.
■■ Über was unterhalten sie sich dann
mit ihren Freunden?
Über vieles, das ist sehr unterschiedlich. Mit einem Kollegen spreche ich in erster Linie übers
Motorradfahren,mitanderenbesprecheichschöne Skitouren,die wir noch machen wollen.Männergespräche halt (lacht). Auch rund ums Motorrad kann sich das Gespräch stundenlang drehen.
Zwischendurch reden wir natürlich auch gerne
einmal über Frauen, das muss ja auch sein.
■■ Über die Freundin?
Darüber mache ich mir nicht so viele
­Gedanken,ich bin ja zurzeit Single.
■■ Was macht für Sie eine
­Männerfreundschaft aus?
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Bei mir ist es so,dass ich wirklich viele gute Kollegen, aber eigentlich nicht sehr viele Kolleginnen habe. Mit den Jungs habe ich schon im
Sandkasten gespielt,da besteht schon eine starke Verbindung,die ich so sonst nicht kenne.Ein
Stück weit auch eine grosse Selbstverständlichkeit. Man braucht nicht zu werweissen, woran
man ist. Man ist einfach füreinander da. Sicher
sind auch Kolleginnen sehr wertvoll, um zwischendurch etwas zu besprechen. Oder wenn
ich im Sommer in die «Badi» gehe,dann nehme
ich vielleicht eher eine Kollegin mit. Da gibt es
auch solche,die ich seit meiner Kindheit kenne.
■■ Eine gewichtige Männerrolle ist ja
auch jene des Vaters. Wie stehen Sie
­dazu?
Für mich ist das ein wichtiges Thema, ich
möchte gerne Kinder haben. Ich bin soeben
Onkel und zugleich auch «Götti» geworden.Das
Mädchen ist meine Nichte, die Tochter meines Bruders, und heisst Nora. Da versuche ich
mich natürlich auch etwas einzubringen,helfe
mit,wenn es geht. Ich denke, ein Vater ist sehr
wichtig für die Erziehung der Kinder.
■■ Wie ist denn nun der Schnee im
Glarnerland?
Momentan geht leider der Föhn. Da hat es den
schönen Schnee schon etwas mitgenommen.
Aber der kommt schon wieder.
Matthias Ryffel
redaktion.ch@mediaplanet.com
Eine Themenzeitung von Mediaplanet
Januar 2010 · 5
Tipp
1
7
männerabend
machen
Tipps von André
Fitness
Bewegung und nochmals
Bewegung.In jedem Fall der
Schlüssel zu Fitness und
­guter Konstitution. Laufen, Ski­
fahren und Bergsteigen sind mein
persönlicher Tipp.
1
Gesundheit
Etwas Sport treiben und
ganz viel Zeit draussen
­verbringen. Das macht
­resistent. Wir Zimmermänner
­arbeiten ja bei Wind und Wetter
draussen und ich war schon seit
Jahren nicht mehr krank.
2
Gutes Aussehen
3
Unbedingt Ausschlafen.
Der Schönheitsschlaf ist
unabdingbar.
Technologische
Neuheiten
Da bin ich überfragt. Ich
­habe zwar ein iPhone, aber
wirklich notwendig ist das
nicht. Als wir klein waren, gab es ja
auch noch keine Handys. Da hat
man abgemacht und dann galts.
Heute geht alles etwas schneller,
­dafür bisweilen unzuverlässiger.
4
Das Männerauto
schlechthin?
Das ist der Lamborghini
Murciélago. Das ist schon
seit
Langem
mein
­ raumauto.
T
5
Wie kriegt man jede Frau
rum?
(Lacht). Ich denke wenn
man schon einen Bezug zur
Frau hat, sie vielleicht zum
Znacht einlädt und fein bekocht und
sich auch sonst etwas Mühe gibt,
siehts meistens schon mal nicht so
schlecht aus.
6
Der Männertag
Mit Freunden und Skiern
auf die Piste und abends
in einem gemütlichen
­Restaurant zusammensitzen,­jassen
und ein Bierchen trinken.
7
immer in bewegung
Wenn man immer in Bewegung bleibt, muss man
nicht so sehr auf die Figur
achten.
Foto: sandro bross
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6 · Januar 2010
Eine Themenzeitung von Mediaplanet
inspiration
Wie Mann seine Person
individuell unterstreicht
■■Frage: Wie kleide ich mich
­typgerecht?
■■Antwort: Laufe nicht jedem Trend
nach, finde deinen eigenen Stil.
gen Jeans – vorzugsweise bunt gefärbt –
die wieder in Mode kommen, fallen darunter. Die weckten irgendwie unangenehme Kindheitserinnerungen, meint
er lachend.
lifestyle
Weltgewandter Kleiderschrank
zürich
Jeden Sonnabend plaudert einer der
prächtigsten Schweizer Dreitagebärte in Glanz und Gloria mit Sternchen
aus der ganzen Welt. Mit Mediaplanet
sprach Christian Franzoso über seine
Vorstellungen von Stil, Stilbruch, Männermode und Modeopfern.
Der Fernsehmann begrüsst am Telefon in unverfälschtem Basler Dialekt.
Einen gebürtigen Zürcher überrascht
es doch insgeheim etwas, dass elf Jahre
Kreis Vier und eine Karriere im Schweizer Fernsehen dem Baseldeutsch nicht
beizukommen vermochten. Doch die
redegewandte, ruhige Stimme nimmt
schon mit den ersten Sätzen für sich ein
und spätestens die Laudatien auf das
Zürcher Langstrassenquartier fegen
jegliche Kleingeisterei beiseite. Man
fühlt sich sofort hineinversetzt, wenn
er von seiner Wahlheimat spricht, und
es entsteht der Eindruck, dass da einer
seinen Platz gefunden hat.
Stil
stillos: Modeopfer, die alle drei Wochen mit dem Neusten vom Neusten angerannt kommen
Foto: SF
und wie aus der Modezeitschrift kopiert vor einem stehen.
dann auch eher stillos.» Stil zeigt also,
wer sich dem Alter und dem Anlass entsprechend zu kleiden weiss und nicht
jedem Trend nachläuft.
Privat eher locker
Er selber kommt fürs Fernsehen zwar
durchaus elegant und fein daher, mag
es privat aber auch sehr gerne ungezwungener. Das schätze er an Kreis Vier
und Fünf,Zürichs quirligen Vierteln.Die
sind jung, multikulti und nicht eben gerade elegant und chic. Da geht locker
Was für ihn denn Stil ausmache, wird
der Moderator als Erstes gefragt. Stil sei
Profil
etwas individuelles, sagt er entschieden. Die Stilrichtung könne variieren, Christian Franzoso
■■ Alter: 36
ob sportlich oder elegant sei nicht entscheidend. «Der Charakter der Person ■■ Beruf: Fernsehmoderator
macht es aus, ihn soll man unterstrei- ■■ Wächst als Kind italienischer
chen.» Kein Stil hingegen heisst für ihn, ­Einwanderer in Basel auf
alle drei Wochen mit dem Neusten vom ■■ 1999 sammelt er Fernseherfahrung
Neusten angerannt zu kommen.«Mode- bei VIVA Schweiz
opfer, die verzweifelt dem Trend hinter- ■■ 2000 moderiert er bereits gemeinherlaufen und stets druckfrisch,wie aus sam mit Viola Tami «Netgate» auf StarTV
der Modezeitschrift kopiert, vor dir ste- ■■ 2002 nimmt Christian Franzoso
hen, die sind mir zuwider.» Vorteilhaft
­Abschied und begibt sich auf Weltreise.
sei sicher, sich dem Alter entsprechend
Sie führt ihn durch Thailand, Australien,
zu kleiden, sinniert Franzoso. Veran- Neuseeland und Kalifornien
schaulichend lässt er gereifte Damen ■■ Moderation der «DRS Musikwelle»
im Teenageroutfit, Teenager in Damen- ■■ Über eine Castingsendung findet
schuhen und Dreissigjährige in Bager zum TV-Format Glanz & Gloria
gypants
aufmarschieren. «Das finde ich16.12.2009
■■ In der Freizeit
geniesst
er die
dermophil_LB_Ins_290x143_SS_d
9:05 Uhr
Seite
1 ­frische
und bärtig problemlos. Der TV-Mann
ist denn auch alles andere als ein Jünger einer Metrosexualität à la David
Beckham. Beinahe nie sei er glatt rasiert, gezupfte Augenbrauen gehen gar
nicht und übermässig viel Schmuck
wie Ringe oder Foulards sind auch nicht
­unbedingt seins. Das findet er schnell
übertrieben, genau wie schräg aufgesetzte Baseballhüte. Ein einzelnes Armband kann schön sein und reicht auch
schon. Sein absoluter No Go sind Vokuhila und Nietengürtel. Auch die knallen-
Luft. Ob beim Wandern in den ­Bergen,
auf dem Tennisplatz oder mit dem
­Fahrrad in der grünen Natur.
■■ Seit vier Jahren verbindet
ihn die Liebe mit dem Australier
Peter Lokoupoulous
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Christian Franzoso füttert seinen Kleiderschrank gerne mit Stücken aus dem
Ausland, die er von Reisen mitbringt.
Von Skandinaviens Kleiderboutiquen
schwärmt er, schwedischen im Speziellen. Seine Lieblingsjeansmarke aus
Schweden trägt in Zürich inzwischen
leider fast jeder, das nehme ihr etwas
den Reiz. Sucht er gezielt Inspiration,
blättert er am liebsten in englischen
Zeitschriften. So ergebe sich im Kleiderstil eine Mischform. Ungern würde
er sich hingegen sein ganzes Outfit aus
einer einzigen Marke zusammenstellen, oder in einem einzigen Laden einkaufen. «Leute, die zum Beispiel ganz in
Tommy Hilfiger daherkommen, finde
ich schrecklich. Die Mischung machts!»
Im Quartier wiederum gibt es viele kleine Läden, da werde es einem leicht gemacht, sich ein wenig abzuheben von
der globalen Massenuniformierung.
Ansonsten finde man dank Internet
ja wirklich alles von überallher, ohne dafür einen Finger krumm machen
zu müssen. Aber eben, «nicht am Einheitsbrei und an der Massenuniform
soll man sich orientieren, sondern an
Sachen, die einem gefallen.» So darf es
denn auch gerne Second Hand oder etwas vom Flohmarkt sein.Er klingt amüsiert, als er ausführt, wie er in seinem
Kleiderschrank immer wieder auf Stücke stosse, die er vor zwei, drei Jahren
irgendwo erstanden, aber nie getragen
hat. «Dann macht es plötzlich ZACK und
ich kann sie für eine Weile kaum mehr
ablegen.» Am Ende des Gesprächs bleibt
das Gefühl, nicht wirklich über Mode,
Accessoires und Frisurtrends gesprochen zu haben, sondern über eine Lebenseinstellung: die Freude, eigene Wege zu gehen.
matthias ryffel
redaktion.ch@mediaplanet.com
6
Tipps von christian
Bewegung
Ab an die frische Luft! Im Winter vielleicht bisweilen etwas
schwieriger, aber doch wichtig. Beim
Wandern in den Bergen, auf dem
Fahrrad in der grünen Natur oder
schwitzend im Tennismatch.
1
Klassisch
Wellness. Relaxen im Dampfbad,schwitzen in der Sauna und
die obligate kalte Dusche danach.
Wellness entschlackt den Körper und
entspannt. Dann sieht man sowieso
viel besser aus.
2
Mehr Bart!
Christian Franzoso rasiert sich
selten,er hat eine empfindliche
Haut. Für die Sendung darf es ein
Dreitage- oder Fünftagebart sein,
­privat lässt er es auch gerne einmal
länger spriessen.
3
Stil
Die Kleidung sollte man dem
Event entsprechend wählen
und dabei einen eigenen Stil entwickeln. Nicht als wandelnde Marke
herumlaufen.
4
Accessoires
Übergrosse Herrentaschen oder
übermässig viele Accessoires
wie Ringe,Armreifen, Foulards, Hüte
wirken schnell aufgesetzt. Weniger
ist hier mehr, auch wenn das abgedroschen klingen mag.
5
Shopping
Die Garderobe auf Reisen aufstocken. So nimmt man auch
automatisch etwas mit aus fremden
Kulturen. Aus Skandinavien beispielsweise kommt geniale Kleidung.
Secondhandläden oder Flohmärkte
bergen kleine Perlen.
6
Eine Themenzeitung von Mediaplanet
Tipp
2
news
seinen körper
pflegen
haarlos?!
An manchen Körperstellen wünschen sich Männer mehr, an anderen
­weniger.
Foto: istockFoto.com
Eine haarige
Angelegenheit
■■Frage: Wie viel Haar ist bei
­Männern attraktiv?
■■Antwort: Geht es nach den
Frauen, darf es nicht zu viel, aber
auch keinesfalls zu wenig sein. Die
Stelle ist alles entscheidend.
Die Kopfbehaarung bei Männern ist für 80
Prozent der Frauen enorm wichtig. Während das Haar auf dem Kopf nicht voll genug sein kann, sinkt die Attraktivität des
männlichen Geschlechts in den Augen
der Frauen allerdings rapide,sobald Haare
auf dem Po, dem Rücken oder in den Ohren entdeckt werden. Da möglichst viel,
hier bitte gar keine – da soll man(n) noch
den Durchblick behalten.
Hinzu kommt, dass Haarwuchs zum
Leidwesen der Betroffenen kein Wunschkonzert ist. Während die einen unter zu
starkem Haarwuchs leiden, haben andere gegen Haarausfall zu kämpfen. Im
schlimmsten Falle fehlen die Haare am
einen und müssen am anderen Ort bekämpft werden.
Haarausfall ist Männersache
Testosteron heisst das Zauberwort – es ist
der Grund für schütteres Haar.Das männliche Hormon wird in der Kopfhaut zu Dihydrotestosteron abgebaut.Dies sorgt für
eine Verkürzung der Wachstumsphase
der Haare. Nach einer gewissen Zeit sterben die Wachstumsmotoren der Haare, so­genannten Follikels vollständig ab.
Doch aufgepasst: Haarverlust ist kein direkter Spiegel des Hormons Testosteron
– will heissen: Glatzköpfige Männer sind
nicht etwa potenter als vollhaarige.
Lange Zeit galt eine effektive Behandlung gegen Haarausfall als aussichtslos.
Heute existieren glücklicherweise verschiedene Medikamente, welche die Bildung von Dihydrotestosteron auf der
Kopfhaut hemmen und somit den Haarausfall mindern.Auch Transplantationen
sind eine Behandlungsart für den erblich
bedingten Haarausfall beim Mann. Insbesondere bei reiferen Herren mit Glatze werden solche Eingriffe häufig vorgenommen.
Haarausfall muss jedoch nicht in jedem
Fall erblich bedingt sein. Bei kreisrundem Haarausfall beispielsweise vermuten Experten eine Störung des Immunsystems. Durch einen Fehler im Abwehrsystem wird die Haarwurzel nicht mehr
als körpereigene Struktur erkannt, angegriffen und schliesslich zerstört. Die Therapie dieser Art von Haarverlust ist nach
wie vor sehr schwierig. Es bestehen zwar
verschiedene Therapieansätze – wissenschaftlich erwiesen ist allerdings keiner
davon.
3 Tipps, wenn Sie ... zu wenig/zu Viele Haare haben:
Haarausfall I
Bei erblich bedingtem Haarausfall
kann ein Medikament zur Hemmung von Dihydrotestosteron der Weg
zum Erfolg sein. Die Wirksamkeit dieser
Behandlungsform konnte in klinischen
Studien nachgewiesen werden. Bei vier
von fünf Männern wurde weiterer Haarausfall gestoppt, bei zwei von drei der
Haarwuchs sogar gefördert.
1
Haarausfall II
Das Arzneimittel Minoxidil kann
ebenfalls Wunder bewirken. Das
Mittel wurde ursprünglich zur Behandlung von Bluthochdruck entwickelt. Als
Nebenwirkung stellt sich allerdings ei-
2
ne verstärkte Körperbehaarung ein.
Auch hier wurde die Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen.
Haare entfernen
Rasieren, Zupfen, Wachsen, Epilieren – es gibt viele Möglichkeiten,
lästige Haare loszuwerden. Wer die kleinen Störenfriede allerdings dauerhaft
loswerden möchte, sollte eine LaserHaarentfernung in Betracht ziehen. Mit
einem energiereichen Lichtstrahl wird
im Sekundentakt eine Reihe von Laserimpulsen gesendet. Durch diese Impulse werden Haarfollikel auf über 65 Grad
erhitzt und verlieren damit die Fähigkeit, ein neues Haar zu produzieren.
3
change your silhouette.
Natürliche Formen sind eine
runde Sache. Wenn sie denn am
richtigen Ort sitzen. Das Center
modern liposuction bringt Ihre
Silhouette mit sanften Methoden
Keine Haare an den «falschen»
Stellen
Während sich beim Kopfhaar vor allem
das Problem zu weniger Haare ergibt,
kann es am Rest des Körpers schnell einmal zu viel werden. Männer und Frauen
zwischen 14 und 39 Jahren sind sich diesbezüglich einig: Nur mit der Rasur des
Barts ist es im 21. Jahrhundert nicht mehr
getan. Achselhaare sollen weg, die Intimzone zumindest etwas gestutzt und der
Rücken komplett von Haaren befreit sein.
Ungünstigerweise müssen Männer
mit zwei Hindernissen mehr kämpfen als
Frauen, um das aktuelle Schönheitsideal
zu erreichen: Zum einen haben sie deutlich mehr und wesentlich längere Köperhaare, zum andern noch dazu in schwer
erreichbaren Regionen. Wer nun nicht
gleich seine ganze Männlichkeit weg­
rasieren möchte, der ist mit folgenden
Treatments bereits gut dabei:
■■ Achseln:
Mindestens im Sommer
lohnt es sich, Achselhaare zu entfernen.
Es sieht nicht nur besser aus, sondern
hilft auch noch dabei, unangenehmen
Schweissgeruch zu minimieren.
■■ Augenbrauen: Der Mensch hat zwei
Augen und somit liegt es nahe, dass er
auch zwei Augenbrauen besitzen sollte.
Falls dies nicht (mehr) der Fall ist, sollten
die Haare zumindest auf der Nase wegrasiert oder gezupft werden.
■■ Brust:
Wollen Sie alle Haare loswerden,müssen Sie sich täglich rasieren.Entscheiden Sie sich für die behaarte Brust,
sollten Sie diese immerhin von Zeit zu Zeit
mit einem Langhaarschneider trimmen.
■■ Nase und Ohren: Übermässiger
Haarwuchs wirkt ungepflegt. Der monatliche Einsatz eines Nasentrimmers
(auch für die Ohren geeignet) ist deshalb Pflicht.
■■ Intimbereich:
Kahl oder nur gestutzt ist Geschmackssache, letzteres
ist allerdings Pflicht, denn im Jahr 2010
sollten sich auch Männer nicht mehr
zur ­vollständigen Natürlichkeit hin­
reissen lassen.
Nicole Kettler
redaktion.ch@mediaplanet.com
wieder in bestechende Form. Die
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8 · Januar 2010
Eine Themenzeitung von Mediaplanet
Tipp
news
Frage: Welches Rezept gilt für Sie in jeder
­Lebenssituation?
Antwort: Mit dem Spass kommt der Erfolg.
mit Körper
und Geist im
einklang sein
Nach einem kurzen Porträt gibt der
dribbelstarke Fussballprofi und erfolgreiche Rechtsverteidiger Philipp Degen Einblicke in seine individuelle Fitness- und Lebensphilosophie.
In wenigen Tagen feiert Philipp Degen zusammen mit seinem Zwillingsbruder David den gemeinsamen 27. Geburtstag. Der in Hölstein BL beheimatete Philipp Degen spielt seit 2005 für
die Schweizer A-Nationalmannschaft
und gehört derzeit zum Kader des Premier-League-Spitzenvereins FC Liverpool. Er lebt heute in England und verrät uns, wie er sich abseits vom Fussballplatz körperlich als auch mental in
Form hält sowie welchen Aktivitäten
er nebst dem Fussballspielen in seiner
Freizeit gerne nachgeht.
Als professioneller Fussballspieler
basiert das persönliche Training von
Philipp Degen primär auf dem Fitnessprogramm seines Arbeitgebers, dem
FC Liverpool. Das gezielt auf den Fussballsport abgestimmte Programm wird
speziell für jeden Spieler in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen
Konditionstrainern und Fitnessberatern des FC Liverpool erarbeitet und definiert. Diese Profi-Fitnesstrainer beraten die Spieler zudem auch individuell
in allen Belangen der Fitness.
Da es in der englischen Premier
League keine Winterpause gibt, steht
Philipp Degen fast täglich auf dem
Fussballplatz. So also auch während
des kalten englischen Winters. Das auf
seine Fussballkarriere ausgerichtete
Training ist aber nicht das einzige Mittel, mit dem sich der junge Profi-Athlet fit und gesund hält. Auch privat unternimmt er viel für ein gesundes und
ausgeglichenes Leben. «Mir persönlich
ist es wichtig, dass ich fit bin – für meinen Beruf als Profisportler, aber auch
als Privatperson.»
Philipp Degen
Fussballprofi, lebt heute in England.
«Ich bin eine
­Person, die stets
100% Einsatz zeigt,
dadurch bin ich in
der ­Lage, sowohl
körperlich als auch
mental Topleistun­
gen zu erbringen.»
Ein Fussballstar in seiner
­Freizeit
In seiner Freizeit geht Philipp Degen gerne joggen oder walken. Jedem
Mann, der sich fit halten will, kann
er insbesondere einen 30-minütigen
Lauf (Walken oder Joggen) am Wochenende empfehlen. Für ihn selbst
sei dies die ideale Art, um die jeweils
vergangene Woche abzuschliessen
und die bevorstehende mit neuen
Profil
Philipp Degen
■■ Geburtsdatum: 15.02.1983
■■ Heimatort:Hölstein BL
■■ Nationalität:Schweiz
■■ Grösse:
185 cm
■■ Gewicht: ca. 81 kg
■■ Zivilstand: ledig
■■ Erlernter Beruf:­Fussballprofi
■■ Hobbies: Golf
■■ Lieblingsmusik: Diverses
■■ Lieblingsessen:Schnitzel mit
Pommes Frites
■■ Lieblingsbuch: kein spezielles
■■ Lieblingsfilm:Gladiator,
­Armageddon, The Last Samurai
■■ Lieblingsfarbe:Rot
■■ Schönste Erfolge:
Schweizer Meister 04/05 mit dem FCB
Schweizer Meister 03/04 mit dem FCB
Quelle: www.degendegen.com
Kräften in Angriff zu nehmen. «Es ist
eine gute körperliche Betätigung und
hilft mir, den Kopf zu lüften.» Genügend Bewegung ist jedenfalls matchentscheidend für eine gute Gesundheit.
Quasi als Patentrezept für alle Lebensbereiche gilt für ihn: «Mit dem
Spass kommt der Erfolg.» Wer Sport
mit Spass treibe, fühle sich wohl und
ausgeglichen. Es ist also anzunehmen,
dass der Faktor Spass bei ihm gewiss
nicht zu kurz kommt, denn nur so könne man sich langfristig motivieren.
Leider war Philipp Degen im vergangenen Jahr von grossem Verletzungspech verfolgt worden. Seither
hat er gelernt, noch besser auf seinen Körper zu hören. Vor jeder Trainingseinheit sollte man sich gezielt
Aufwärmen und danach konsequent
Dehn sowie Stretchübungen durchführen. Damit lässt sich das Verletzungsrisiko minimieren.
Fitness
Mindestens genauso wichtig für die
Gesundheit und eine nachhaltige
Fitness seien im Übrigen auch viel
Schlaf, gesunde Ernährung sowie das
Einhalten von Regenerations- und
Ruhephasen. Sich fit und gesund halten ist stets eine Kombination vieler
Massnahmen.
Was die gesunde Ernährung anbelangt, so ist die eher eintönige englische Küche bekanntlich nicht gerade ein Musterbeispiel. Philipp Degen
versucht sich trotzdem ausgewogen
und bewusst zu ernähren. «Ich weiss,
was für mich gut ist – entsprechend
koche ich.» Seit seinem Umzug nach
England avancierte er tatsächlich
zum Selbstversorger, wie er sich mittlerweile selbst bezeichnet.
«Ich bin eine Person, die stets 100%
Einsatz zeigt.» Genau aus diesem
Grund sind hingegen auch die Ruhepausen enorm wichtig. «Erst dadurch
bin ich in der ­Lage, sowohl körperlich
als auch mental Topleistungen zu erbringen.» Logisch und durchaus verständlich in Anbetracht der langen
Saison. Zum gesunden Lebensstil von
Philipp Degen gehören von Zeit zu
Zeit Erholungsphasen an der frischen
Luft in den Schweizer Bergen, worauf
er sich immer speziell freut.
Offensichtlich deckt sich seine Philosophie in den Bereichen Fitness und
Leben tatsächlich, ganz seinem im Titel dieses Beitrages postulierten Motto entsprechend.
David Sassan Müller
redaktion.ch@mediaplanet.com
3
regelmässig
sport treiben
Eine Themenzeitung von Mediaplanet
Januar 2010 · 9
Wenn der Sport 6
im Schlafzimmer
zu kurz kommt 1
TIPPS von Philipp Degen
Nicht übertreiben –
egal bei was
Das Thema Sex ist in ­unserer
heutigen Gesellschaft
­praktisch omni­spräsent.
­Vielfach entsprechen die
­medialen Inszenierungen von
Sex aber nicht der Realität. Sie
sind davon häufig sogar sehr
weit entfernt.
Die in der Wirklichkeit tatsächlich
auftretenden Potenzprobleme des
Mannes beispielsweise sind nach wie
vor ein Tabu und viele Männer wissen
deshalb kaum etwas darüber. Nicht
so der in einer renommierten Privatklinikgruppe tätige Urologe Dr. med.
Göran Alund. Auf eine überaus humorvolle und doch sehr kompetente und seriöse Weise brachte er mich
dem Thema etwas näher. Seine vielfach witzigen Ausführungen zielten
dabei jedenfalls immer unter die Gürtellinie.
Unter Potenz werden grundsätzlich drei Dinge verstanden, nämlich
die Libido als den Wunsch oder die
Begierde nach Sex, die Erektion des
Gliedes sowie der Samenerguss. Als
Erektion wird meist die Versteifung
des Penis eines Mannes bezeichnet.
Die Erektion des männlichen Gliedes erfolgt durch eine stark gesteigerte Durchblutung des Penis, wodurch
es zur Blutfüllung der Schwellkörper
kommt. Der Penis verdickt und versteift sich dadurch.
Von Impotenz spricht man dann,
wenn eine der drei Potenzvoraussetzungen fehlt, meist die Erektion. Eine
Impotenz wegen einer Erektionsstörung wird unter Fachleuten als erektile Dysfunktion bezeichnet und als
Dr. med.
Göran Alund
Facharzt FMH für
Urologie
Krankheit qualifiziert. Ältere Männer
sind davon zwar häufiger betroffen,
junge Männer können vom Problem
jedoch ebenso betroffen sein.
Als mögliche Ursache einer erektilen
Dysfunktion stehen insbesondere zwei
Probleme im Vordergrund. Einerseits
das bereits in jüngeren Jahren mögliche Auftreten psychischer Ursachen,
wobei durch Stress, Verunsicherung
oder Versagerängste eine Unterbrechung des Erregungsablaufes bewirkt
wird.Andererseits ist als Ursache oft eine altersbedingt zunehmende Durchblutungsstörung auszumachen.
Potenzprobleme und Erektionsstörungen können heute mittels verschiedener Methoden wirksam behandelt werden.Als Behandlungsmöglichkeiten kommen zum Beispiel die
Einnahme von bestimmten Tabletten,
eine Sexualberatung, das Einführen
von Medikamenten in die Harnröhre
oder der Einsatz von Vakuum-Erektionshilfen in Frage. Alternativ ist auch
eine sogenannte Schwellkörper-Autoinjektionstherapie oder eine operative
Therapie (ein Schwellkörperimplantat
oder eine Gefässrekonstruktion) möglich. Eine professionelle Beratung und
anschliessende Behandlung kann das
Problem in der Regel lösen.
In einer deutschen Talkshow sagte der Modedesigner Karl Lagerfeld
im Jahre 2004: «Sexualität ist heute
nur noch eine Sportart.» Nun, diesem
sportlichen Sinne entsprechend sollte
«Mann» den Kopf – oder konkret wohl
den Penis – nicht allzu lange hängen
lassen, wenn es nicht mehr klappt. Eine echte Behandlung des Problems ist
schliesslich möglich. Das Aufsuchen eines Urologen kann also erfolgversprechend und den Umständen entsprechend allenfalls sogar amüsant sein –
gewisse Urologen sind scheinbar sehr
witzig.
David Sassan Müller
redaktion.ch@mediaplanet.com
Pub_Männersache_Tagi_EvoGrip_70430_ProdLicence_174x143mm.ai 1 25.01.2010
11:28:33
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30 MInuten pro woche
Genügend Bewegung ist
matchentscheidend für
­eine gute Gesundheit.
Foto: Fotopress
Ein in jederlei Hinsicht
­ausgewogenes Leben ist
sehr förderlich für die
­G esundheit. Masslosigkeit führt
zu einem Ungleichgewicht und
ist meist schädlich. Ausserdem
ist ­Abwechslung auch interessanter.
Ruhephasen einhalten
Ebenso wichtig wie viel
Bewegung ist eine ausreichende Regeneration.
Nach aktiver Betätigung sollte
man sich ausreichend Ruhe und
Entspannung gönnen.
2
Richtige Ernährung
in Kombination mit
ausreichend Bewegung
Wer sich bewegt, muss
viel trinken und essen.
­E ine ausgewogene und
­b ewusste Ernährung gibt dem
Körper die ­benötigte Energie.
3
Auf den eigenen
Körper hören
Jeder Mensch hat Grenzen. Überbelastungen führen nicht zum gewünschten Effekt, sondern meist zu einem sinnlosen Verschliess des eigenen Körpers.
4
Gute Work-LifeBalance
Das Leben besteht nicht
nur aus Arbeit! Der Gesundheit zuliebe sollte
man sich jeden Tag auch etwas
Spass gönnen sowie das Leben mit
Familie und Freunden geniessen.
5
Die frische Luft in
den Schweizer Alpen
tanken
Die Atmung ist für das
Wohlbefinden und das
Funktionieren des Menschen unabdingbar. Die saubere
Bergluft bei schönem Wetter
­belebt Körper und Geist gleichermassen.
6
10 · Januar 2010
Eine Themenzeitung von Mediaplanet
personal insight
Frage & Antwort
Dr. med. Roland B. Schaffer
Liposuktion bei Männern
Herr Dr. med. Roland B. Schaffer ist
ein Experte mit mehr als 11 Jahren
­Erfahrung im Bereich der Liposuktion und beantwortet uns einige ­Fragen
zum Thema.
■■ Männer und Schönheitsoperationen – Ist die Kundensegmentierung in dieser Branche nicht
primär auf die Frauen fokussiert?
Vor rund 10 Jahren war es in der
Tat so, dass die Frauen den weit
überwiegenden Teil unseres Kundensegments ausmachten. Mit 85% lag der
Anteil weiblicher Kunden damals deutlich über den bloss 15% an Männern.
Heute ist die Situation ganz anders.Der
verhältnismässige Anteil unserer
männlichen Kundschaft hat sich stark
vergrössert und macht mittlerweile zirka 40% aus.
!
fett weg!
Um optimal Fett zu verbrennen empfiehlt sich
ein Ausdauertraining bei
niedriger Pulsfrequenz.
Foto: Istockphoto.com
Marco Thoma (46) ist dipl. Fitnessinstruktor und Inhaber eines populären
Oltner Fitnesscenters. Gestützt auf seine über 20-jährige Erfahrung verrät
er, wie wir Männer uns nach den Festtagen für den Frühling in Topform
bringen können.
!
Weg mit dem Speck
D
ie Weihnachtszeit und
damit die gemütlichen
Tage zu Hause bei Familie und Verwandten liegen noch nicht in allzu
ferner Vergangenheit.
Bei zahlreichen Männern hat diese in aller Regel mit viel gutem Essen,dem einen oder anderen Glas
Wein sowie kalorienreichen Süssigkeiten verbundene Zeit gewisse Spuren
hinterlassen – nämlich die dabei angehäuften zusätzlichen Kilos. Nur ausnahmsweise kann «Mann» sich während der Festtage sportlich betätigen,
sodass sich bei den guten Vorsätzen fürs
neue Jahr regelmässig die Wiedererlangung der Fitness relativ weit oben auf
der Liste findet.
Mittlerweile sind einige Wochen im
neuen Jahr verstrichen. Und wem von
uns geht es nicht so – mit der tatsächlichen Umsetzung der Vorsätze ist man
jetzt schon im Verzug. Erste Zweifel werden wach, ob man die Topform bis zum
Frühling überhaupt erreichen kann. Der
überschwängliche Ehrgeiz aus den Neujahrsvorsätzen ist vielfach verflossen.
Bloss keine Panik, rät der Fitness-Experte. Ein vernünftiges Mass an Winterspeck ist nicht ungesund und kann unter Umständen helfen, die kalten Wintertage erkältungsfrei zu überstehen.
Um aber die übermässigen und unschönen Speckröllchen bis im Sommer
loszuwerden, empfiehlt es sich in einem
ersten Schritt, unter Anleitung einer
Fachperson ein individuell abgestimmtes Trainingsprogramm zusammenzustellen. «Sie selbst sind nämlich der entscheidende Faktor!» Schliesslich hängt
das Programm massgeblich vom zur Verfügung stehenden zeitlichen Pensum
sowie den sportlichen Zielen ab. Grund-
sätzlich ist eine Kombination aus Kraftund Ausdauertraining, ergänzt durch
Saunabesuche,ideal.
Ein über einen längeren Zeitraum regelmässig betriebenes Krafttraining ist
ein geeigneter Weg, um Speckrollen loszuwerden. Denn dadurch wird Muskel­
masse aufgebaut und so der Stoffwechsel
erhöht, was wiederum die Fettverbrennung fördert. Zudem führt der Muskelaufbau zur Straffung und Formung
des Körpers. Ist der männliche Körper einmal ausgewachsen und tut man
nichts, so verliert man rund ½ kg Muskelmasse pro Jahr. Regelmässiges Krafttraining ist also wichtig, auch wenn sich
das Fett dadurch innert kurzer Zeit nicht
wegschmelzen lässt.
Mit 2 x 30 bis 45 Minuten Krafttraining pro Woche bringt sich ein Mann
wieder in Form. In praktisch sämtlichen Fitnessstudios kann anhand von
Grundübungen ein den ganzen Körper
beanspruchendes Gerätekrafttraining
zusammengestellt werden. Für Anfänger empfiehlt es sich, zusammen mit einer Fachperson ein solches Programm
zu erarbeiten und mit einem 1-Set-Training à jeweils 8 bis 12 Wiederholungen
pro Gerät zu starten. Der menschliche
Körper ist auf Bewegung ausgelegt. Wir
bewegen uns heutzutage aber zu wenig. Neben dem Krafttraining ist es daher sinnvoll, den Körper zu bewegen. Eine Möglichkeit sind Ausdauertrainings,
mit denen die Erhöhung der psychophysischen Ermüdungswiderstandsfähigkeit bezweckt wird. Bei einem richtigen
Ausdauertraining zur optimalen Fettverbrennung kommt es nicht darauf an,
möglichst schnell voranzukommen.Idealerweise wird das Ausdauertraining bei
einer niedrigen Pulsfrequenz ausgeübt.
Fachleute können helfen, den individu-
abnehmen
«Ein über einen
längeren ­Zeitraum
regelmässig
­betriebenes Kraft­
training ist ein
­geeigneter Weg
um Speckrollen
­loszuwerden.»
Marco Thoma
Dipl. Fitnessinstruktor
■■ Wir Männer haben nun also
auch das Thema Schönheit entdeckt. Wie muss «Mann» sich
den Eingriff bei einer Liposuk­
tion konkret vorstellen?
Die Liposuktion ist vor allem ein ästhetisch indizierter Eingriff.Es geht
also effektiv um Schönheit.Konkret werden dabei Fettzellen an bestimmten Körperstellen abgesaugt, wodurch auch die
Silhouette eines männlichen Körpers regelmässiger und schöner gestaltet werden kann.
Die gesamte Behandlung erfolgt bei
vollem Bewusstsein des jeweiligen Kunden. Der Eingriff sieht so aus, dass dem
Kunden in einem ersten Schritt eine mit
einem Betäubungsmittel gemischte Salzlösung in das jeweilige Unterhautfettgewebe gespritzt wird.Nach einer rund einstündigen Wartezeit wird damit nämlich
das Herauslösen der Fettzellen aus dem
Bindegewebe erleichtert. Das Absaugen
erfolgt mittels flexiblen Spezialkanülen.
In einem letzten Schritt werden die kleinen Schnitte von ca. 4 mm Länge mit einer Folie verklebt, sodass keine sichtbaren Narben entstehen.
ellen und optimalen Fettverbrennungspuls herauszufinden.
Wem die Zeit für ein solches Ausdauertraining im Studio fehlt, der muss
aber nicht auf ausreichend Bewegung
verzichten. «Jedermanns Alltag bietet zahlreiche Gelegenheiten, sich vermehrt zu bewegen.» So ist es beispielsweise möglich, anstatt immer den Lift
zu nehmen, hin und wieder Treppen
zu steigen. Bewegung an der frischen
Luft ist dem Training im Center meist
vorzuziehen. Aus gutem Grund bieten
heute viele Studios die Nutzung einer
Sauna an. In der Sauna wird durch die
Abwechslung von warm und kalt der
Stoffwechsel angeregt sowie die Durchblutung gefördert. Dies stärkt das Immunsystem und löst Muskelverkrampfungen durch Entgiftung und Entschlackung. Zudem erhöhen Saunagänge die
Pulsfrequenz, wodurch das Herz-Kreislauf-System trainiert wird.Vor allem bei
Männern, die wir uns häufig einen Sixpack oder sonst mehr Muskulatur wünschen, bedarf es meist eines längerfristigen und konstanten Trainierens, um
den gewünschten Effekt tatsächlich zu
erzielen.Disziplin,Fleiss und viele Tropfen Schweiss sind unabdingbar. Im Sinne einer anhaltenden Motivation empfiehlt es sich, trotz eines anfänglich oft
grossen Ehrgeizes, vom zeitlichen Aufwand her bewusst gelassen aber regelmässig zu Trainieren.
Zu spät um den eigenen Body bis zum
Erwachen der ersten Frühlingsgefühle wieder in Form zu bringen, ist es noch
nicht. Also ran an den Speck, so dass der
eigene Körper einem abenteuerlichen
Sommer nicht mehr im Weg steht!
David Sassan Müller
redaktion.ch@mediaplanet.com
■■ Was ist nach erfolgter Fettabsaugung besonders zu
­beachten, damit man auch wirklich ein ästhetisch nachhaltiges
Ergebnis erzielt?
Nun, das Behandlungsergebnis
hängt massgeblich von den individuellen Hauteigenschaften ab. Ein
straffes Gewebe und eine geschmeidige
Haut sind grundsätzlich die beste Voraussetzung für ein schönes Resultat,
weshalb dies vorgängig vom Arzt untersucht und mit dem Kunden besprochen
wird.Zudem sollte der Mann nach dem
Eingriff auf einen ausgewogenen und
gesunden Lebensstil achten.
!
■■ Was empfehlen Sie ­Männern,
die eine Liposuktion in
­Erwägung ziehen?
Wichtig ist, dass man sich in einem seriösen Institut beraten
lässt und sich über die mit dem Eingriff
verbundenen Risiken informiert. Die
fachliche Qualität und die Erfahrung
des jeweiligen Institutes beziehungsweise dessen Ärzte sollten beim Entscheid höherrangig gewichtet werden
als finanzielle Überlegungen.Professionalität zahlt sich gerade in der Schönheitsindustrie besonders aus.
!
Eine Themenzeitung von Mediaplanet
news
Januar 2010 · 11
Tipp
4
gentleman
sein!
Tipps von xenia
Traute Zweisamkeit
Wies klappt, verrät uns Xenia Tchoumitcheva.
Foto: Pino Gomes
Bester Ort, um jemanden
anzusprechen?
Das ist ein sehr grosses Problem.
In Clubs kann man keine Leute
kennenlernen.Es ist laut und überfüllt
und man unterhält sich nicht. Mit
fünfzehn war das noch aufregend und
lustig, aber heute … Für One-NightStands mag es ausreichen, aber das ist
doch eigentlich sehr oberflächlich.
1
Die ideale Situation, sich
näher zu kommen?
Die beste Situation ist wohl,wenn
man ein Interesse, eine Leidenschaft mit jemandem teilt oder auch
einen Job gemeinsam ausübt.Ich interessiere mich normalerweise für Männer,zu denen die Verbindung schon besteht. Ideal sind wohl Situationen, wo
man wirklich Gelegenheit hat,jemanden kennenzulernen. Dann kann es
sehr interessant werden.
2
Xenia tchoumitcheva
Das schweizer Model mit
russischen Wurzeln ist der
Star in diversen Werbekampagnen.
Foto: Pino Gomes
Erfolgreiches Rendez-vous
mit Xenia Tchoumitcheva
■■Frage: Wie verhältst du dich
beim nächsten Date?
■■Antwort: Ganz sich selbst sein
ist das Erfolgsrezept.
Eine SMS erhellt das Handydisplay. Sie
ist in Englisch verfasst, als Absender
wird «Xenia» angezeigt. Xenia fragt, ob
es in Ordnung gehe,während des Interviews einen Happen zu essen.Moment!
Dieselbe Xenia, von der die Kumpels an
der Uni nur mit leicht irrem Blick und
in der Stimmlage von betenden, fernöstlichen Mönchen sprechen? Ein leises Grinsen lässt sich nicht verkneifen.
Na dann, Lunch mit Xenia Tchoumitcheva im Hotel St. Gotthard.
Die Lobby ist belebt, Xenia lässt auf
sich warten. Verwechseln kann man
sie ja eigentlich nicht. Und da rauscht
sie, das Telefon am Ohr, auch schon
durch die Tür und begrüsst einnehmend mit einem entschuldigenden
Lächeln und drei Küssen. Das Interview soll sich um das Thema Dating
drehen. Passend dazu nehmen wir unseren Lunch beinahe alleine ein, in
der hoteleigenen Hummer-Bar.
Erobern oder erobert werden
Erste Frage: Wie würde Xenia das Herz
einer Frau erobern,wäre sie ein Mann?
Sie überlegt kurz. Sie würde die Frau
wie einen Freund behandeln, ganz
normal eben. Man soll sich für die
Frau interessieren, ohne ihr fortwährend klarzumachen, dass man sie begehrt. «Mir selber gefallen Männer, bei
denen ich den Eindruck erhalte, dass
ich sie als Person interessiere. Nicht
in erster Linie als Frau, weil sie mich
sexy finden.» Ein junger Kellner tritt
an den Tisch und zeigt seine besten
Manieren. Strahlend empfiehlt er Xenia das Tagesmenü. Sie lächelt und der
Kellner spurtet. Ob sie denn selber auf
«Mir selber gefallen
Männer, bei denen
ich den Eindruck
erhalte, dass ich sie
als Person interes­
siere. Nicht in erster
Linie als Frau.»
Xenia Tchoumitcheva
Studentin und Model
Männer zugehe? Lachend gesteht sie
ein, dass sie viel lieber selber erobert.
«Ich bin ein Mann. Wirklich, in fast allen Lebenslagen.» Sie wisse nicht, warum. Vielleicht, weil zu viele Männer
Interesse bekunden, überlegt sie. Das
wird langweilig, mit der Zeit.
Starke Frau – starke Männer
Xenia ist dabei, ihren Bachelor abzu-
schliessen. Gerne würde sie einmal
ihr eigenes Business aufziehen. Aber
erst muss sie Geld verdienen, meint
sie ernst. Mit dem Modeln will sie deshalb nicht so schnell aufhören. «Die
Leute nehmen dich nun mal seriöser,
wenn du einen Namen hast: Wenn du
ein Mädchen bist und in eine Bank
gehst, bist du halt nur ein Mädchen.
Wenn du Xenia Tchoumitcheva heisst,
Profil
Xenia Tchoumitcheva
■■ Alter: 22 Jahre
■■ Beruf: Studentin der
­Betriebswirtschaftslehre / Model
■■ Aufgewachsen in Lugano, mit
­russischen Wurzeln
■■ Sie spricht fliessend italienisch,
russisch, englisch, deutsch und
­französisch
■■ 2006, im Alter von 18 ­Jahren,
­endet sie zweitplatziert an der
­Miss-Schweiz-Wahl
■■ Zurzeit beendet Xenia in ­Lugano
ihr Bachelorstudium. ­Daneben
nimmt sie Repräsen­tationsaufträge
für ­verschiedene Marken, TV­Sendungen sowie ­Foto-Shootings
und Schauspielaufträge wahr
■■ Im Herbst 2009 bestritt sie bei
der Londoner Asset-ManagementFirma Duet Group ein zweimonatiges
Praktikum
hören sie dir vielleicht zu.» Was für
Männer interessieren eine Zweiundzwanzigjährige, die so denkt? Einer
langfristigen Beziehung sei eine gewisse Kompatibilität in punkto Lebensstil und Umfeld sicher förderlich.
«Aber am Anfang spielt das keine Rolle.» Da läuft nichts rational ab. Egal,
welche Anforderungen sie an einen
Mann stellt, am Ende wählt sie das Gegenteil, meint sie lachend. «Ich liebe
Gentlemen! Well-mannered people»,
ergänzt sie und ist selber etwas ratlos, wie sich das mit ihrem initiativen
Charakter verträgt. «Ich denke ich bin
selber sehr stark – und trotzdem mag
ich starke Männer.» Ein solcher soll
es auf keinen Fall unterlassen, sie bei
einem Date zu küssen, vorausgesetzt,
sie mag ihn. Es gebe zu viel zurückhaltende Männer, sagt sie kopfschüttelnd. In die Flucht geschlagen hat sie
denn auch noch keiner. Eigentlich gehe sie ja mit Männern aus, die ihr gefallen, nicht mit irgendwelchen.
Selbstbewusst ohne Sex
Was man denn bei einem Date mit ihr
besser unterlässt? Vielleicht beim ersten Date nicht über Sex sprechen.Aber
eigentlich soll man einfach sich selber
sein. Das ist das Wichtigste, meint Xenia. «Wenn man nicht sich selber ist,
wirkt man auch nicht selbstbewusst.»
Dann blickt sie ein, zwei Mal auf ihr
Handy, der nächste Termin ruft. Sie
entschuldigt sich charmant und verabschiedet sich bald so schwungvoll,
wie sie gekommen ist. Jetzt, mit all
den taffen Ratschlägen der umwerfenden Tessinerin im Gepäck, wäre
man vielleicht bereit für ein derartiges Mittagessen.
Matthias Ryffel
redaktion.ch@mediaplanet.com
Der beste Ort, um eine
Frau auszuführen?
Klassisch, würde ich sagen. Ein
gutes Restaurant … Vielleicht
nicht unbedingt in die Disco. Schon
eher an ein Konzert. Hauptsache, etwas Spezielles! Aber es kommt natürlich auf die Frau und ihre Interessen an.
Ganz wichtig ist,ein Restaurant auszusuchen, wo der Service stimmt. Es
schmeichelt der Frau,wenn die Bedienung exzellent ist.Sie fühlt sich als etwas Besonderes.
3
Über was spricht man?
Ernsthafte Themen oder
Smalltalk?
Es muss viel Humor im Spiel sein.
Das ist sehr sexy und ein Indiz für
Intelligenz. Der Mann soll sich nach
meinen Interessen erkunden, sich für
mich als Mensch interessieren.
4
Verhalten
Männer müssen Gentlemen sein:
Die Jacke abnehmen,in den Mantel helfen, den Stuhl zurechtrücken,
solche Dinge liebe ich. Liebe ist ein
Spiel.Am Anfang zumindest.Man darf
nicht zu viel Interesse zeigen,darf aber
auch nicht zu sehr Macho sein. Sonst
sage ich Ciao. Das Wichtigste ist, sich
selber zu sein.Dann strahlt man Selbstbewusstsein aus.
5
Wie kann man Frauen
verwöhnen?
Bekocht zu werden ist wunderbar.Ich liebe Italienisch,Spaghetti. Ich hatte einen Freund, der kochte
sehr, sehr gut, das war sexy und wunderschön.Ansonsten,alles! (lacht) Massagen, Spaghetti, Geschenke. Nicht zu
viel.Aber Überraschen ist wichtig. Ein
Mann muss mich überraschen können. Nicht nur materiell. Und romantisch muss es sein.Nicht zu süss,nicht
kitschig,aber romantisch.
6
Es ist Winter, ein Date
auf der Skipiste. Sind
Snowboarder oder
Skifahrer sexier?
Ich selber fahre Ski, war aber
schon lange nicht mehr auf der
Piste. Lass mich überlegen. Vielleicht
Snowboarder. Obwohl, eigentlich ist
das egal.
7
12 · Januar 2010
Eine Themenzeitung von Mediaplanet
news
Was schenke ich meiner 4
Freundin zum Valentinstag? 1
tipps für den Valentinstag
Für die Gestresste
■■Frage: Finden Sie es auch ­extrem
schwierig, das richtige ­Geschenk für
Ihre Freundin zu finden?
■■Antwort: Eigentlich gibt es nichts
Einfacheres als das.
Eine Weisheit gleich vorne weg: Es gibt
eigentlich nichts Einfacheres, als einer
Frau das richtige Geschenk zu machen.
Wir mögen in den meisten alltäglichen
Gesprächssituationen ja vielleicht
kommunikative Knacknüsse darstellen. Und zugegebenermassen meinen
wir sehr oft ja, wenn wir nein sagen.
Aber bei einem können sich Männer
absolut sicher sein: Wenn eine Frau
sagt «Schatzi, schau dir doch mal die
tollen königsblauen Ankleboots da im
Schaufenster an», meint sie ganz bestimmt nicht die perlblauen Stiefel daneben. Denn was würde es denn für einen Sinn machen, von Ankles zu sprechen, wenn wir Stiefel meinen? Eben.
Und genau deshalb ist es so einfach,
uns zu beschenken, denn wir finden
fast täglich irgendwelche hübschen
Dinge, die wir gerne unser Eigen nennen würden.
Etwas für jede Gelegenheit
Am besten fahren deshalb diejenigen,
die zuhören. Einmal mit der Freundin
in die Stadt gehen, beobachten, hinhören, Ideen ins Handy tippen und spä-
ter selber einkaufen gehen. Die Freundin wird sich nicht nur über Ihr tolles
Geschenk freuen, sie wird ihren Freundinnen auch überrascht erzählen, was
für einen aufmerksamen Schatz sie
doch hat. Einer, der nicht nur mit ihr
einkaufen geht, sondern auch noch ihren Schwärmereien zuhört. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Selbstverständlich finden sich in der
Gattung Frau auch Exemplare,die nicht
ausschliesslich konsumorientiert sind.
Doch auch da gilt es zuzuhören: Hat Ihre Freundin nicht erst letzte Woche gesagt, dass ihr Nacken schon wieder so
verspannt ist, sie schon lange einmal
in dieses eine Restaurant möchte, sich
aber noch keine passende Gelegenheit
geboten habe, oder sie einfach wieder
einmal ein romantisches Wochenende
mit Ihnen verbringen wolle? Optimal ...
schon wieder massig Geschenkideen
auf dem goldenen Tablett serviert. Sie
müssen sich nur noch für etwas entscheiden.
Hat sie nie etwas dergleichen erwähnt? Schenken Sie es ihr trotzdem.
Keine Frau wird sich über eine Ganzkörpermassage in einem Spa beklagen.
Jede Frau freut sich darüber, schön essen zu gehen oder (für Fortgeschrittene) von ihrem Liebsten bekocht zu
werden. Bei keiner Frau können sie etwas verkehrt machen, wenn Sie sie für
einen Wochenendtrip in eine fremde
Stadt entführen.
Praktisches ist tabu
Ohnehin sind Frauen viel einfacher zu
beschenken als Männer. Frauen freuen
sich schon über kleine Präsente wie Blumen, eine liebe Karte oder ein Frühstück
im Bett. Nur auf eines sollten Sie unbedingt verzichten: praktische Geschenke.
Es gibt eigentlich nichts Schlimmeres
als der Freundin oder der Frau zum Valentinstag etwas Praktisches zu schenken. Schliesslich ist es der Tag der Liebe und nicht der Tag der Notwendigkeiten. Denn immerhin ist der Valentinstag
schon per se etwas völlig Unnötiges und
nur von den Blumengeschäften und Pralinenherstellern erfunden worden, um
den Umsatz zu steigern. Falls Sie Ihrer
Freundin genau diesen Satz auftischen
wollten, um sich ums Geschenk zu reden – vergessen Sies. Sie mögen ja vielleicht Recht haben. Ihre Freundin mag
diese Meinung ja vielleicht sogar mit Ihnen teilen. Wenn Sie allerdings kurz vor
Valentinstag mit so einer Leier ankommen, wird sie glauben, dass Sie lediglich
zu faul sind, ein hübsches Geschenk für
sie zu suchen.
Wenn es dann doch unbedingt und
unvermeidlich etwas Praktisches sein
muss, bitte nur in Kombination mit etwas Romantischem. Frauen kommt es
nämlich nicht immer nur auf die Grösse
des Geschenks an – es ist zwar wichtig,
aber nicht nur. In erster Linie wollen sie
sehen, dass sich ihr Liebster etwas dazu
überlegt hat und nicht noch schnell in
der Tankstelle um die Ecke einen halbverblühten Blumenstrauss gekauft hat.
Think positiv
Doch nicht verzagen.Es ist ja nicht so,als
ob für Sie nicht auch etwas dabei rausspringen würde.Glauben Sie nicht? Es ist
die Wahrheit. Folgendes Beispiel: Schenken Sie Ihrer Freundin auf den Valentinstag praktischerweise eine elektrische Zahnbürste, weil sie sich die doch
schon so lange kaufen wollte – lachen
Sie nicht, es gibt Männer, die elektrische
Zahnbürsten zum Valentinstag schenken – wird die Reaktion im besten Falle
ein freundliches Danke sein. Je romantischer das Geschenk allerdings ist, desto
besser ist die Stimmung ihrer Freundin.
Nach einem selbstgekochten Dinner zuhause, mit Kerzenlicht, stimmungsvoller Musik und vielleicht noch Blumen
auf dem Tisch wird sich ihre Freundin
ebenfalls bedanken. Doch ich darf Ihnen
versichern, dieses Danke wird Ihnen genauso gefallen, wie Ihrer Freundin der
romantische Abend zu zweit.
Nicole Kettler
Geben Sie Ihrer Freundin die
Gelegenheit, sich einmal
komplett zu entspannen. Suchen Sie nach einem stilvollen Spa
und verbringen Sie den ganzen Tag in
der Sauna und in der ­Bäderlandschaft.
Buchen Sie als krönenden Abschluss
eine Paarmassage.
Für die Reiselustige
Am Tag der Liebenden in die
Stadt der Liebe. Entführen
Sie Ihre Herzdame nach Paris,erklimmen Sie mit ihr den Eiffelturm, gehen Sie schön essen und geniessen Sie dann die Nacht in einem
romantischen Hotel.
2
Für den Gourmet
Liebe geht bekanntlich
durch den Magen. Zaubern
Sie Ihrer Liebsten ein feines
Menü und überraschen Sie sie mit
Ihren Kochkünsten.Im Internet finden Sie eine Reihe aphrodisierender
Menüs zum selber Kochen.
3
Für die Romantikerin
Ein romantischer Rundgang
durch das charmante Städtchen Murten, eine traumhafte Kutschenfahrt durch die wunderschöne Landschaft, anschliessender Apéro und Dinner. Die Krönung ist die Übernachtung in der
fast schon märchenhaften Turmsuite des Schlosses Münchenwiler.
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25.01.2010 11:01:40
Eine Themenzeitung von Mediaplanet
Januar 2010 · 13
inspiration
Tipps
1
2
3
Tag der liebenden
Valentinstag
und kein
Geschenk?
Auch wenn es viele abstreiten würden,
eigentlich erwarten alle in einer
­Beziehung am Valentinstag (übrigens am
14. Februar) ein Geschenk.Viele Liebenden
wissen jedoch nicht,was sie einander schenken sollen. Eine kleine Auswahl von
­einfachen Geschenkvorschlägen ist hier
­aufgeführt, es muss ja nichts Riesiges sein.
Am besten kommen natürlich Geschenke
von Herzen an, etwa ein selber gekochtes
Candlelight Dinner oder eine romantische
Botschaft aus Rosen und Kerzen.
Vorschläge
1. Mit einem selber (!)
­gekochten Dinner liegt
man nie falsch.
2. Rote Rosen sind schon
fast obligatorisch.
3. Schöne Unterwäsche
für die Liebste fördert
­nebenbei das Sexleben.
Foto: Corinne Meier, ­
istockPhoto.com
publireportage
«Das Leben ist kein roter Teppich»
Mit Sens Unik hat er in den neunziger Jahren zehntausende Hip Hop Fans in der Schweiz und im Ausland begeistert. Nach der Musikkarriere kam die
­Schauspielerei, worin der 40-jährige Carlos Leal nicht weniger erfolgreich war. Diverse Rollen in Schweizer Produktionen sowie einem James-Bond-Streifen
und sogar zwei Filmpreise – einer davon als bester Hauptdarsteller. Nun konnte Feldschlösschen das westschweizer Multitalent als Botschafter für ihr neues
­Premium Bier gewinnen.
bis hin zum Job oder andere Leidenschaften diskutiert. In solchen
Momenten kann ich sehr gut abschalten, mich zurücklehnen und
die Zeit mit meinen Freunden geniessen.
Mit Sens Unik hatten sie während 15 Jahren grossen Erfolg.
Sind Sie mit dem Verlauf Ihrer Schauspiel-Karriere ebenso
zufrieden?
Ja, das bin ich. Es geht Schritt für Schritt voran und ich bekomme immer häufiger wirklich gute und vor allem ehrliche Aufträge.
Am meisten freut mich, dass ich meine Jobs bekomme, weil ich
in ­C astings zu überzeugen weiss und nicht etwa, weil ich dafür
­jemandem Honig ums Maul schmieren muss. Mir ist es wichtig, bei
allem was ich tue, immer mich selbst zu bleiben.
Mediaplanet: Was mögen Sie an Feldschlösschen Premium
besonders gern?
Carlos Leal: In Spanien, wo ich lebe, ist die Bierkultur sehr
­a usgeprägt. Die Leute lieben es nach der Arbeit in eine Bar zu
­g ehen, ein Bier zu trinken und Tapas zu essen. Ich mag diese
­e ntspannte und lockere Atmosphäre sehr gern und dazu gehört
selbstverständlich immer ein gutes Bier. Mir ist es wichtig hinter
dem Produkt zu stehen, das ich vertrete. Deshalb wollte ich das
neue Bier zuerst kosten, bevor ich Feldschlösschen zusicherte als
Botschafter dafür zu werben. Ich kann ehrlich sagen, dass ich vom
Geschmack begeistert bin. Es ist frisch und nicht zu schwer. Eine
Mischung zwischen Glamour und Abenteuer.
Welche Themen diskutieren Sie mit Ihren Freunden am
­l iebsten während Sie ein kühles Bier geniessen?
Es ist toll sich mit Freunden hinzusetzen, sich zu entspannen
und auf eine unaufgeregte Art über Schwierigkeiten im Alltag zu
­s prechen. Da werden natürlich sämtliche Themen von der Familie
Wenn Sie mit einer bekannten Person ein Bier trinken
­k önnten – wer wäre das?
Es wäre sicher spannend mit dem französischen Schriftsteller und
Philosophen Albert Camus ein Bier zu trinken und dabei über Gott
und die Welt zu plaudern. Oder aber mit Jacques Brel – er ist in
meinen Augen einer der bedeutungsvollsten Musiker überhaupt.
Seine Songtexte sind für mich die besten der besten, denn sie
kommen von Herzen. Er versuchte niemals jemandem zu gefallen.
Er blieb immer sich selbst. Wer weiss... vielleicht werden wir uns
irgendwann im Himmel auf ein Bier treffen. Oder in der Hölle. Ich
bin mir sicher, dass ein kaltes Bier in der Hölle wesentlich besser
schmecken würde als im Himmel!
Ihr Leben ist von der Kunst geprägt. Könnten Sie sich
­ü berhaupt vorstellen, jemals einen ganz «gewöhnlichen»
Job zu machen?
Es gab eine Zeit, da ging ich Menschen, die «normale» Jobs hatten
und ein «normales» Leben führten, kategorisch aus dem Weg. Ich
wollte nur ausgeflippte Leute kennen lernen, die verrücktes Zeug
taten. Mit dem Alter habe ich diese Einstellung allerdings komplett
revidiert. Die besten Menschen in meinem Leben, sind eben genau
«normale» Leute, mit «normalen» Jobs und «normalen» Problemen.
In gewissen Momenten beneide ich sie um diese Normalität. Das
Leben ist kein roter Teppich. Beginnst du dies zu glauben, verlierst
du den Bezug zur Realität und schliesslich dich selbst.
14 · Januar 2010
Eine Themenzeitung von Mediaplanet
Tipp
news
So macht
Shoppen Spass
5
auto sauber
halten
Kurznachrichten
■■Frage: Welche neuen Elektro­
geräte muss man unbedingt
­haben?
■■Antwort: Dies variiert natürlich
je nach Geschmack, Interesse und
Budget. Grundsätzlich sollte man
sich einfach mal über die Neuigkei­
ten auf dem Markt informieren.
Ein ausgedehnter Bummel durch die
Elektronikläden ist eine höchst interessante Beschäftigung. Hier finden
sich die neusten technischen Spielereien, alle Wünsche werden hier schnell
erfüllt – natürlich nur, wenn das erforderliche Kleingeld vorhanden ist.
Das Gamer-Notebook G51J von Asus
beispielsweise bietet seinem Besitzer
nicht nur Spielspass, sondern auch eine
3-D-Grafik. Möglich macht das der Nvidia-Geforce-GTX-260M-Grafikchip, der
in Verbindung mit der mitgelieferten
elektronische 3-D-Brille dreidimensionale Inhalte auf den 15-Zöller mit 120Hertz-Technik und LED-Hintergrundbeleuchtung bringt. Nicht nur spezielle Games, sondern auch 3-D-Fotos und
–Filme bekommen so neue Tiefe. Hochwertige Lautsprecher von Altec Lansing
ergänzen die Power aus Chip und Speicher. Die geballte High Tech im Notebook hat allerdings mit 2699 Franken
ihren Preis.
Digitale Neuheiten
Weiterhin sehr beliebt sind natürlich
Media Player. Der Archos 2 Vision sticht
durch sein Bedienungskonzept heraus.
Mit Hilfe des Touch Slider lässt sich der
Player sehr bequem einhändig navigieren. Besonders beim Scrollen durch die
Songs und Fotos ist dieses Touchfeld
sehr praktisch. Der Akku ermöglicht eine Musikwiedergabe von bis zu zehn
und eine Videowiedergabe von bis zu
vier Stunden. Neben dem 8 beziehungsweise 16 GB grossen Speicher ist der Archos 2 Vision zusätzlich mit einem Micro-SD-Kartenslot ausgestattet und
verfügt über einen USB-2.0-Anschluss.
Auch die Sprachaufnahme über das integrierte Mikrofon ist mit dem kleinen
Archos möglich, zudem verfügt er über
Games sind nach wie vor beliebt
Ein Beispiel ist das epische
­Fantasy-Rollenspiel «Dragon Age: Origins».
DSLR für Anspruchsvolle
3-D im eigenen Heim. Bald soll man schon zu Hause 3-D-Fernsehen können. Ob viele Lust
Foto: Natascha Künzi
haben werden, ständig mit einer 3-D-Brille auf dem Sofa zu sitzen?
ein FM-Radio. Die 16-GB-Version ist ab
140 Franken in Rot und Chocolate erhältlich.
Ein weiterer Renner sind Smartphones. Das HTC HD2 beispielsweise richtet sich an Anwender, die nicht nur telefonieren und mailen, sondern auch
im Internet surfen und gamen wollen.
Das 4,3 Zoll grosse WVGA Display unterstützt dabei das Hinein- und Herauszoomen mit zwei Fingern bei Webseiten, Bildern, Office- und PDF-Dokumenten, sodass sich die Schriftgrösse
automatisch an den neuen Zoomfaktor anpasst. Seitliches Scrollen wird somit überflüssig. Pfiffig ist der kostenlose My-Phone-Service von Microsoft. Er
ermöglicht das automatisierte Backup
und die Synchronisation von Fotos,Musik, Kontakten und SMS direkt vom Gerät ins Internet. Das HTC HD2 ist ohne
Abo für 959 Franken zu haben. Optional
ist das Car Kit zum HTC HD2 erhältlich,
das die Benutzeroberfläche des HTC
HD2 in ein einfach und sicher zu bedienendes Format umsetzt. Die Navigation wird damit erheblich einfacher, ohne vom Autofahren abzulenken.
Bei den Fernsehern ist wohl derzeit
der grösste Wandel zu beobachten. Seit
der relativ schnellen Ablösung der guten alten Röhrenkiste ist der Markt
recht in Bewegung gekommen. LCD
und Plasma werden jetzt ergänzt durch
LCD-Geräte mit LED-Hintergrundbeleuchtung. Sharp beispielsweise beleuchtet beim Aquos den gesamten
Hintergrund mit LED, was einen enormen Kontrastwert bringt. Zudem kann
man sehr viel Strom sparen. Ende des
Jahres ist allerdings schon der nächste Technologiesprung geplant: Sony, LG, Panasonic und Samsung wollen aufs Weihnachtsgeschäft mit ersten 3-D-Fernsehern aufwarten. Ob die
Kunden allerdings auch diesen Schritt
so schnell nachvollziehen werden,
scheint ungewiss. Erstens halten sich
die Hersteller mit Preisprognosen zurück. Zweitens dürfte es nicht jedermanns Sache sein, ständig mit einer
3-D-Brille auf dem Sofa zu sitzen, mit
der man den Kopf nicht bewegen darf.
Gamer indes werden wohl einmal mehr
zu den Ersten gehören, die auf den Zug
aufspringen.
Michael Benzing
Vor allem hierzulande ist die Freude
besonders gross, gehört die Schweiz
doch zu den Ländern mit den schönsten Strassen der Welt. Was macht mehr
Spass, als am Wochenende einfach mal
die schönsten Ecken Helvetiens zu entdecken?
Geschichte und landschaftliche Leckerbissen pur lassen sich in der Innerschweiz bestens kombinieren. Die
Rundfahrt um den Urner- und den Vierwaldstättersee beginnt man am besten
in Brunnen. Die teilweise atemberaubend schöne Axenstrasse mit ihren Galerien in Richtung Flüelen bietet Ausblicke, dass man schnell einmal vergisst,
am Steuer zu sitzen. Zeit sollten sich die
Ausflügler natürlich für die Tellsplatte
mit ihrer herrlichen Aussicht nehmen.
Auch Altdorf mit seinem Tell-Denkmal
ist einen Abstecher wert.Anschliessend
empfiehlt sich die kurze Autobahnfahrt
nach Beckenried, von wo einen die Autofähre nach Gersau bringt.Von hier ge-
langt man bequem über die Seestrasse
zurück nach Brunnen.
Lohnenswert ist auch ein Trip ins
Land der Steinböcke. Von Landquart
aus führt die Strasse nach Davos. Nach
einem empfehlenswerten Umweg
nach Schiers, wo die beeindruckende
Salginatobelbrücke bewundert werden
kann, gehts weiter über Fideris, Küblis und Saas zur 2005 eröffneten Sunnibergbrücke. Jetzt ist es nicht mehr weit
in die mit 1560 Metern höchste Stadt
Europas, Davos. Biertrinker können von
hier aus einen Ausflug nach Monstein
in die höchstgelegene Brauerei Europas
in Angriff nehmen – in diesem Fall sollte man aber unbedingt eine Übernachtung einplanen. Von hier aus geht die
Reise weiter über Wiesen, Alvaneu und
Lenzerheide nach Chur. Hier lohnt sich
ein Bummel durch die schöne Altstadt.
Wers gerne südlicher will, plant am
besten eine Tour durch die Tessiner Täler. Der Lago di Vogorno mit seiner imposanten Staumauer bildet den Anfangspunkt einer Fahrt durchs Verzascatal. Weiter durchs immer enger
werdende Tal kommt man zur Ponte
dei Salti, die im Volksmund auch Römerbrücke genannt wird. Von Lavertezzo aus geht die Fahrt weiter nach
Brione, wo sich eine gigantische Fels-
und dem Gewicht passt sie in jede Jacken- oder gar Hosentasche und ist damit überall für einen Schnappschuss
bereit. Wer aber Qualität will, sollte
auf jeden Fall zur Spiegelreflex greifen.
Wegen der besseren Chips und Sensoren bieten hohe Megapixelwerte nur
bei dieser Kategorie tatsächlich exzellente Bilder.
musik
Games
Die Stereoanlage
feiert ein Comeback
Rollenspiele für
Hardcore-Gamer
■■Auch im Heimkino-Zeitalter hat
die gute alte Stereoanlage noch lange nicht ausgedient. Marktbeobachter stellen in jüngster Zeit sogar einen
verstärkten Run fest. Und das nicht zu
Unrecht: Wer Musik in höchster Qualität geniessen möchte, hat von einem
hochwertigen Lautsprecherpaar mit
grossem Gehäuse mehr als von den
Surround-Kombinationen des Heimkinos. Achten sollte man aber auf jeden Fall darauf, dass digitale Musik abgespielt werden kann.Die meisten CDPlayer kommen mit komprimierten
Songs bestens zurecht, einige erlauben
gar die Steuerung externer USB-Player
via Fernbedienung. Vor dem Kauf sollte man auf jeden Fall probehören. Gute
Geschäfte besitzen einen Hörraum, in
dem man die beste Anlage für den eigenen Geschmack herausfinden kann.
■■Rollenspiele gehören zu den beliebtesten Genres bei den Hardcore-Gamern. Neben dem populären «World
of Warcraft» gibts noch eine riesige
Anzahl an hervorragenden Kontrahenten. Das Endzeit-Spektakel «Fallout 3» beispielsweise glänzt mit riesigen Welten sowie einer langen Spielzeit und gehört zu den besten überhaupt. Nicht weit dahinter liegt das
vor Kurzem erschienene EA-Heldenepos «Dragon Age: Origins». Es bietet
eine tolle Story mit verschiedenen
Spielverläufen, die in eine grandiose
Grafik verpackt ist. Der Spieler wird
hier fortwährend mit moralischen
Fragen konfrontiert. Sehr komplex
kommt «Aion» daher,die unendlichen
Ausrüstungs-Möglichkeiten dürften
anspruchsvolle Zocker von Anfang an
begeistern.
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Das Land der Traumstrassen
Begeisterte Auto- und Töfffahrer sehnen sich nach dem Frühjahr, wenn die letzten Reste von
Eis und Schnee der Wärme zum
Opfer gefallen sind und man das
lustvolle Fahren endlich wieder
so richtig geniessen kann.
■■Digitale Spiegelreflex oder lieber
eine Kompaktkamera? Diese Frage
wird angesichts der sinkenden Preise im DSLR-Segment (einige Modelle
sind inklusive Zoom-Objektiv unter
1000 Franken zu haben) immer wichtiger. Für die Kompakte spricht neben
dem geringeren Preis eigentlich nur
ein Grund: Wegen der geringen Masse
wand fast senkrecht Richtung Himmel
erhebt. Von hier aus führt die Strecke
weiter über Gerra und Frasco zur Endstation Sonogno.Von hier aus gehts nur
noch für Wanderer weiter, Autofahrer
machen sich nun auf den Weg ins Tal,
beispielsweise ins Weinmuseum nach
Tenero oder nach Locarno.
Michael Benzing
redaktion.ch@mediaplanet.com
Facts
■■ Vierwaldstättersee-Route:
­Beginn: Brunnen. Ende: Brunnen.
­Länge: 38 Kilometer. Dazwischen
Fähre von Beckenried nach Gersau.
■■ Graubünden-Route: Beginn:
Landquart. Ende: Chur. Länge: 100
­Kilometer. Optional: Abstecher zur
­Salginatobelbrücke und zur Brauerei
Monstein.
■■ Verzascatal-Route: Beginn:
­Berzona. Ende: Tenero oder Locarno.
Länge: 46 beziehungsweise
51 Kilometer.
Lesen Sie mehr
on the web:
www.autofaehre.ch
www.biervision-monstein.ch
www.locarno-monti.ch/ted/itinera.html
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Schwangerschaft
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dynamogene Atmung
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beider Elternteile
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Einsatz von Medikamenten
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Eine Themenzeitung von Mediaplanet
Januar 2010 · 15
inspiration
Tipps
1
2
3
Unterhaltung
Des Mannes
liebste
Ablenkung
Wir Männer mögen nicht nur Frauen,
Bier und Fussball sondern auch Spielzeuge.Wer kennt das prickelnde Gefühl
nicht,wenn er auf der Rennbahn sein Auto
um die Kurven jagt? Oder mit dem Helikopter fremden Frauen im Park eine Blume
bringt (klappt wirklich)? Oder mit dem selbst
getunten Monstertruck über den Parkplatz
brettert? Von klein auf, lieben wir unsere
kleinen Spielzeuge und verlieren auch im
­Alter nicht die Begeisterung dafür.Also
Jungs, gönnt euch was!
Vorschläge
1. Spielzeugautos – Für
Gross und Klein.
2. Helikopterfliegen –
­Erfordert Geschick und
Können.
3. Eisenbahn – Heute wie
damals beliebt.
Foto: ­istockphoto.com
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FORMEL 1 - Faszination so nah wie nie zuvor!
F1 2009 für Wii und PSP ist das einzige offiziell von der
FIA lizenzierte FORMEL 1 Spiel. FORMEL 1 für alle: F1
2009 für Wii und PSP bringt Jung und Alt die Faszination FORMEL 1 nah wie nie zuvor. Sämtliche Strecken und
Fahrer der aktuellen FORMEL 1-Saison stehen bereit
- der Spieler übernimmt das Cockpit mit dem Ziel, die
Weltmeisterschaft in der Königsklasse für sich zu entscheiden. Das im exklusiven Bundle erhältliche Lenkrad
für Wii ermöglicht es dabei erstmals, das Steuer eines
FORMEL 1-Boliden selbst in die Hand zu nehmen und
die Königsklasse im Motorsport zu gewinnen.
Das Spiel stellt den Spieler in den Mittelpunkt und fordert die Fähigkeiten, sowohl auf den offiziellen Rennstrecken der Saison, als auch in den zahlreichen Herausforderungen neben der Saison heraus. Für Langzeitmotivation wurde der Fokus des Spiels auf den
Mehrspielerteil des Spiels gelegt. Auf der Wii wird ein
Splitscreenmodus für zwei Spieler zur Verfügung stehen, während die PSP-Version das Spielen miteinander
über die WLAN Funktion ermöglicht.
«Virtuell gegen all die anderen FORMEL 1 Fahrer
­anzutreten, sogar gegen mich selbst, fühlt sich so
an, als ob ich wieder auf der Rennstrecke wäre – ein
­fantastisches Gefühl!»
Sébastien Buemi FORMEL 1 Rennfahrer
Sébastien Buemi, der begeisterte Rennfahrer und Videospieler für die SCUDERIA TORO ROSSO in der Königsdisziplin des Motorsports, ist damit der erste
Schweizer in der FORMEL 1 seit über 14
Jahren. Bereits ab seinen ersten Rennen konnte Sébastien Buemi alle Erwartungen übertreffen, als er seinem Team
auf Anhieb erste Punkte sicherte und
auch im weiteren Saisonverlauf beeindruckende Leistungen zeigte.
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Ergänzungsnahrung. Packungshinweise beachten.
BURN ist eine registrierte Marke der The Coca-Cola Company.
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Seele and Geist
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