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j DIE LÄMMER SIND LOS i

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EINblick
Tod, wo ist dein Stachel?
Der Tod prägt den November.
Neben das Allerseelengedenken
treten der Volkstrauertag und der
Totensonntag.
Was ist das für ein Gedenken?
„Tod, wo ist dein Stachel?“ heißt
die Überschrift. Wörtlich heißt es
im Buch Hosea: Unterwelt, wo ist
dein Stachel?“
Oft empfinden wir den Tod als Stachel: Es sticht. Es tut weh. Wenn
man an den Tod lieber Menschen
denkt. Wenn man den eigenen Tod
vor Augen hat.
Wir leben und wir wollen leben.
Unsere Sehnsucht nach Leben ist
enorm. Wenn die Sehnsucht nach
dem Tod groß wird, ist einiges im
Leben schief gelaufen. Wir denken
lieber an Leben als an Tod.
Warum also bewusst an den Tod
denken – nicht nur im November?
Auch das ist menschliche Erfahrung – wie ein Buchtitel heißt:
„Weil wir uns auf dieser Erde nicht
ganz zuhause fühlen.“
Die Schriftstellerin Nelly Sachs
sagt es so: „Es muss doch mehr
als alles geben.“ Viele erleben täglich, wie begrenzt und gefährdet
das Leben ist. Man fühlt sich geborgen und bleibt doch unterwegs.
Man ist erfolgreich und doch fehlt
etwas. Man liebt und wird geliebt
und morgen kann es schon wieder
anders sein. Im Grunde genommen
erleben wir mitten im Alltag, dass
das Leben vom Tod durchdrungen
ist. „Mitten im Leben sind wir vom
Tod umfangen“ heißt es zu Recht.
Darum zielt unsere Sehnsucht nach
Leben dahin, dass es mehr als alles
geben muss. Ein Leben, das tiefer,
weiter, mehr ist oder wie auch immer. Grad weil unser Leben so bedroht ist.
Wer an das Leben denkt, ist gezwungen, sich mit dem Tod auseinander zu setzen.
Spätestens hier fangen Christen
an, über das „Leben nach dem Tod“
nachzudenken. Wir suchen nach
Bildern vom ewigen Leben.
Aber vielleicht genügt es schon,
im Herbstmonat November an das
Leben zu denken. Was es uns bedeutet. Was kostbar daran ist. Warum es uns wie bedroht. Worin sich
unsere Sehnsucht nach Leben ausdrückt.
Dann entwickelt sich der Raum,
um über das „Leben schlechthin“
nachzudenken, das für uns Christen Leben und Tod umgreift, das
„mehr als alles ist.“
Es ist Gottes Liebe, die stärker ist
als unser Tod.
Das lässt uns ruhig an das Leben
denken – und an den Tod.
(WB)
◂▸
Auferstehung
ist unser Glaube,
Wiedersehen
unsere Hoffnung.
Gedenken
unsere Liebe
(Hl. Augustinus)
1
Liebe Gemeinde!
DANKE
sage ich nach
meinen ersten
Wochen als
Pfarrer in der
Heilig-Geist-Gemeinde.
Ich danke, dass ich willkommen bin.
Das ist spürbar und das baut
auf. Erlebt habe ich das in der
schönen und dichten Investiturfeier und dem Empfang danach.
Dafür allen Beteiligten und
Mitwirkenden auch von meiner
Seite ein dickes Dankeschön.
Auch die ersten Begegnungen
und Wünsche zeugen davon,
dass man mich gerne aufnehmen will.
Ich bin zunächst nicht mehr
und nicht weniger als ein normales Mitglied der Kirchengemeinde. Allerdings mit einem
besonderen Auftrag und einer
prägenden Rolle.
Diese will ich in einem harmonischen, vertrauensvollen und
respektvollen Miteinander und
Zueinander wahrnehmen, aber
auch ehrlich und wahrhaftig.
Mit meiner Art, mit meinem
Stil!
Darauf freue ich mich.
Ihr Pfarrer
Wolfgang Braun
Rückblick
Kinder Musizieren
für Waisenhaus
Unter der Leitung von Christa Hauser spielten und sangen Schüler
aus Grizzlys Gitarrenschule mehrmals an der Balinger Stadtkirche.
Aus einer Idee entwickelte sich ein
richtiges Projekt. Niemand konnte
genau wissen, was passiert wenn
eine kleine Gruppe von Kindern
sich einfach an der Stadtkirche aufstellt und Lieder unterschiedlichster Art spielt.
Fallen ein paar Cent oder gar Euros in den dafür aufgestellten Hut?
Wenn ja, was macht man damit?
Überraschenderweise fielen sogar
sehr viele Euros in den Hut. Es kamen beachtliche 424,42 € zusammen.
Herzlichen Dank an alle Spender,
mit dem hatten wir wirklich nicht
gerechnet!
Mit Absprache von Pfarrer Jennis
wurde diese Spende an ein indisches Waisenhaus überwiesen.
Folgenden Schülern möchte ich
nochmals meinen Dank aussprechen, für ihr wochenlanges Üben
und die tollen Auftritte:
Theresa Grathwohl, Lea Vogel,
Sara Galle, Lizzy Sonnleitner, Mika
Preuß, Felix Grathwohl, Sebastian
Galle, Jule Damm, Silas Schmidt,
Lucy Schreiber, Lina Krohn, Sebastian Hauser, Katherine Seeger, Phillip und Laura Max, Philipp Zizmann,
Tim Bregula, Tim Warkentin, Teresa
Hoffmeister-Kraut, Julilane Stahl,
Emily Zizmann, Marcel Harter,
Adam Schiess, Victoria Hoffmeister-Kraut, Carina Berkholz, AnnikaMascha Habfast, Laura Schlegel,
Carina Ilg, Moritz Francina, Sarah
Uttenweiler, Nadine Höckele, Anton
Jellinghaus, Alessandro Marzio, Pelin Tenk und Luca Geiger.
(Christa Hauser)
2
Erntedank in
Engstlatt
Am Sonntag, den 5. Oktober, feierte morgens um 8.30 Uhr Pater Jean
Flies von den Weißen Vätern aus
Haigerloch den Erntedankgottesdienst in der St. Johannes-Kirche in
Engstlatt.
Der Erntedankaltar, mit frischem
Obst und Gemüse aus dem eigenen
Garten, zeigte die Fülle der Ernte.
Ein herzliches Dankeschön an Alwin und Franziska Schöller für die
Gestaltung des Erntealtars.
Im Anschluss an den Gottesdienst
wurde traditionsgemäß der von der
Bäckerei Koch aus Engstlatt gestiftete Erntedanklaib unter den Gottesdienstbesuchern verteilt.
(Alexander Müller)
Die St. Johannes-Kirche in Engstlatt
Kritischer Konsum trifft auf verkaufsoffenen Sonntag
Sich für einen gewissen Zeitraum
für eine gute Sache zur Verfügung
stellen, das ist die Idee hinter der
24-Stunden-Aktion.
Zu dieser hatte das Jugendreferat
des Dekanats Balingen aufgerufen
und so kamen zwanzig Kinder und
Jugendliche im Alter von zwölf bis
achzehn Jahren am Samstagnachmittag im katholischen Gemeindehaus zusammen.
Ihr Projektauftrag lautete:
Gestaltet einen Stand auf dem Verkaufsoffenen Sonntag am 19.10. in
der Balinger Innenstadt zum Thema
„Kritischer Konsum“.
Macht die Menschen aufmerksam,
bietet faire Produkte auf Spendenbasis an. So funktioniert ihr als Gegenentwurf zum konsumorientierten „Verkaufsoffenen Sonntag“.
Und so wurde mit Feuereifer geplant, organisiert, gebastelt, gebacken, recherchiert, gemalt und gestaltet. Ein farbenfroher Stand mit
ansprechenden Plakaten, Selbstgebackenes und -gebasteltes luden
zum Verweilen, Informieren und
Probieren ein.
Allerdings war es für die hochmotivierten Jugendlichen manchmal
etwas frustrierend, denn die wichtige und gute Botschaft wollte nicht
gehört werden. So kamen sie sich
vor wie die sprichwörtlichen Rufer
in der Wüste. Die zahlreichen Menschen wollten zwar den Konsum,
aber nicht die kritische Sichtweise
darauf.
Da am Ende des Nachmittags noch einiges an
Selbstgebackenem übrig
war, machten sich die Jugendlichen, gemeinsam
mit den verantwortlichen
Jugendreferentinnen Nicole Uhde und Esther Hofele und Jugendseelsorgerin Sophie Zäh auf den
Weg ins Jakobushaus in
Balingen, wo die Muffins
und Kuchen sehr gern angenommen wurden und
noch rechtzeitig zu einem
verspäteten
Sonntagsnachmittagskaffee ankamen.
Der Erlös der 24-StundenAktion sollte einem Projekt
zugute kommen, das hilft,
die oft ungerechte Situation von Kindern und Jugendlichen zu verbessern.
So entschieden sich die
Jugendlichen für ein Projekt von Misereor, das sich
für Bildungschancen in Indien einsetzt. Zeitnah soll
der Erlös einem MItglied
des Eine-Welt-Kreises der
Heilig-Geist-Gemeinde
übergeben werden.
Das Projekt ist hier bereits
bekannt, da wir seit mehreren Jahren den Erlös aus
dem Solidaritätslauf am
Misereorsonntag an dieses Projekt von Misereor
überweisen.
(MF)
3
Sozialer Wohnungsbau geht alle an - Ausstellung „UN-GEWOHNT“
Aktionstag in Heilig-Geist-Kirche
zum Thema Wohnungsnot im Zollernalbkreis
Ein Einzelfall? Ein Jahr lang sucht ein
psychisch kranker Mann in Balingen
nach einer günstigen, kleinen Wohnung. Vergeblich. Er zieht dann nach
Albstadt, berichtet ein Betreuer von
dieser Erfahrung.
„Wohnst Du noch?“ unter diesem
provokanten Titel stand die landesweite Aktionswoche gegen Armut im Oktober. Die Liga der freien
Wohlfahrtspflege im Zollernalbkreis
veranstaltete dazu einen Aktionstag
in der Heilig-Geist-Kirche. In einer
Gesprächsrunde wurde das Thema
„Wohnungsnot im Zollernalbkreis“
beleuchtet. Diana Schrade-Geckeler,
Geschäftsführerin der Diakonischen
Bezirksstelle, begrüßte zahlreiche
Zuhörer auf den Kirchenbänken. Bezirkskantor Wolfgang Ehni sorgte für
eine stimmungsvolle, musikalische
Umrahmung der Veranstaltung.
Unter der Moderation von Wolfgang
Markowis stellten sich die Interview­
partner den, teils auch kritischen,
Fragen der Zuhörer.
Laut Bürgermeister Reinhold Schäfer hat die Stadt 130 Sozialwohnungen, von denen der Großteil belegt
ist. „Beim sozialen Wohnungsbau
sind alle gefragt, vom Bund bis zu
den Kommunen“, betonte Schäfer.
Eine Meinung, die auch Sozialdezernent Eberhard Wiget teilte, der aber
auch wiederholt auf die Verhältnismäßigkeit hinwies.
Der Mieterverein Zollernalb hat 1220
Mitglieder,
informierte
Gerhard
Holdenried.
Der Vereinsvorsitzende
bot einkommensschwachen Mietsuchenden
eine kostenlose Beratung an.
Dass es um den sozialen Wohnungsbau in Balingen nicht zum Besten
steht, räumte Karl-Heinz Welte, Vorstand der Wohnbau Balingen, unumwunden ein. „Es ist bei uns in den
vergangenen Jahren nichts passiert,
weil es nicht wirtschaftlich ist“,
betonte er und informierte, dass
die Wohnbau 550 eigene Mietwohnungen hat und für Kapitalanleger
weitere 400 betreut. Die Mietpreise
würden zwischen „unter vier und
8,50 Euro liegen“.
Ohne soziale Förderung sei es
schwierig, günstigen Wohnraum für
Einkommensschwache, Hartz IVBezieher oder psychisch Kranke zu
bauen.
Kritisch merkte der Moderator und
Geschäftsführer des gemeindepsychiatrischen Zentrums an: „Ich habe
es in 29 Jahren nur zweimal erlebt,
dass einer unserer Patienten eine
Wohnung bei Ihnen bekommen hat.“
„Die Wohnungen sind da, aber nicht
an der Stelle, an der die Menschen
hinwollen“, wies Zuhörerin Helga
Zimmermann-Fütterer auf das Wohnungsmarktgefälle im Kreis hin.
4
„un-gewohnt“ - Gemeinschaft der
Straße als letzte Rettung
Clemens Jakob ist Sozialarbeiter
und Fotograf. Er arbeitet in einer
Einrichtung der Wohnungshilfe des
Caritasverbands und hat eineinhalb
Jahre wohnungslose Menschen fotografiert und Kurzporträts erstellt.
Ergebnis dieser „un-gewohnten“
Begegnungen sind ein Buch und
die Ausstellung, die noch bis 18.
November in unserer Kirche zu sehen ist. Clemens Jakob beantwortete bei der Ausstellungseröffnung
die Fragen von Martin Bantle, Leiter
des Jakobushauses. Clemens Jakob
schilderte seinen „Sinneswandel“.
Bei seiner Arbeit als Sozialarbeiter
mit psychisch kranken Menschen
hätten ihn die Nichtsesshaften und
ihre Bettelei früher eher aufgeregt.
„Es war mir lästig.“ Er habe aber
auch eine neugierige Seite und ihre
Gesichter hätten ihn gereizt. So kam
es zur Idee mit den Fotos und Porträts, die seine Sichtweise verändert
hätten. „Dank dieser intensiven Begegnungen, die mir alle sehr unter
die Haut gingen, hat sich mein Bild
von diesen Menschen total verändert.“ Die Schicksale ähnelten sich:
„Alle hatten Obdach und haben es
verloren.“ Viele von ihnen seien
schwer traumatisiert, hätten offene
Wunden und die Gemeinschaft der
Straße „war ihre letzte Rettung“.
Heute betrachte er die Arbeit mit
den nichtsesshaften Menschen als
ein „großes Herzensgeschenk“,
das ihm widerfahren sei und seinen
Blickwinkel verändert habe.
(RC)
Ausblick
St. Martinsfeier
mit der Gemeinde
Herzliche Einladung
Das Kinderhaus St. Franziskus feiert, wie jedes Jahr, den Namenstag
vom Heiligen Martin, der uns ein
großes Vorbild ist.
Er hat viel mit anderen Menschen
geteilt, unter anderem seine Zeit,
seinen Glauben, seinen Mantel.
Er erinnert uns, dass wir auch heute
teilen können.
Am Dienstag, den 11. November,
um 17.30 Uhr feiern wir, das Kinderhaus St. Franziskus, unser
St. Martinsfest.
Wir beginnen um 17.30 Uhr in der
Heilig-Geist-Kirche mit einem kleinen Spiel aus dem Leben des Heiligen Martin. Im Anschluss gibt es
noch einen Laternenlauf rund ums
Kinderhaus.
Gemütlich ausklingen lassen wir
unsere Feier mit einem kleinen Martins-Feuer auf dem Vorplatz beim
Gemeindehaus.
Natürlich gibt es auch etwas zu Essen und zu Trinken.
Wir laden alle ein,
mit uns zu feiern.
Wir freuen uns auf viele Kinder,
Eltern, Verwandte, Freunde
und wollen auch die ganze
Gemeinde recht herzlich
zum Fest einladen.
(Das Team der Kinderkirche)
Die bekannteste Geschichte von der Mantelteilung ist Ausdruck einer solidarischen diakonischen Grundhaltung. Hierzu passt das folgende Gebet
Jesus hat keine anderen
Hände als unsere Hände,
um seine Arbeit heute, in dieser Welt zu tun;
Jesus hat keine anderen Arme als unsere Arme,
um Menschen zu umarmen und sie zu trösten;
Jesus hat keine anderen Beine als unsere Beine,
um zu Menschen zu gehen,
die in Not sind und ihnen helfend beizustehen;
Jesus hat keine anderen FüSSe als unsere FüSSe,
um Menschen auf seinen Weg zu führen;
Jesus hat kein anderes Gesicht als unser Gesicht,
um den Verachteten und Ausgeschlossenen
Ansehen zu geben;
Jesus hat keine anderen Ohren als unsere Ohren,
um die Stimmen der Verzweiflung
im Lärm unserer Welt herauszuhören;
Jesus hat keine anderen Lippen als unsere Lippen,
um Menschen das Wort der Hoffnung
und Zuversicht zuzusprechen
und ihnen von ihm zu erzählen;
Wir sind die einzige Bibel,
die die Öffentlichkeit noch liest.
Wir sind die letzte Botschaft,
in Taten und Worten geschrieben.
Gebet aus dem 14. Jahrhundert, ergänzt und erweitert von Sigmund Schänzle
5
Familiengottesdienst mit Kommunionfamilien
Am Samstag, 15. November findet
der Gottesdienst zur Eröffnung des
Erstkommunionwegs statt.
Die Kommunionkinder mit ihren Familien werden im Gottesdienst begrüßt. Mittel- und Höhepunkt der
Kommunionvorbereitung ist bei der
Erstkommunionfeier das Brot, die
Hostie miteinander zu teilen.
Die Hostie hat viele Namen:
Heiliges Brot, Jesusbrot,
Leib Christi.
Alle Namen sagen:
Jesus ist jetzt für uns da.
Die Hostie lässt sich gut teilen.
Jeder kann ein Stück bekommen.
Jeder kann spüren:
In diesem Brot ist Jesus da.
Ein Name für unseren Gottesdienst
ist Eucharistie, dies lässt sich übersetzen mit „Danksagung“.
Die Hostie lässt sich gut brechen.
Gebrochenes Brot erinnert
an das Abschiedsmahl Jesu.
Jesus reichte seinen Freunden Brot.
Wie Brot will er für uns da sein.
Er will Kraft geben. Er will stärken.
Er will Mut geben.
Im Brot der Hostie will Jesus
da sein für uns.
Heute und morgen und
jeden Tag bis in Ewigkeit.
Der Priester betet über der Hostie.
Er betet zu Jesus Christus.
Jesus Christus will zu uns kommen.
Jesus Christus will in uns wohnen.
Jesus Christus ist im Brot da.
Eucharistie lässt sich in einer Vielzahl von Einzelaspekten zugänglich
machen. Jeder Aspekt steht für das
Ganze und ermöglicht eine eigene,
personorientierte Form der Begegnung mit Eucharistie.
Der folgende Text umschreibt mit
einfachen Worten die Bedeutung
der Hostie:
Viele Menschen können essen.
Sie können schlucken.
Sie können eine Hostie essen.
Sie können spüren:
Jesus hält zu mir.
Jesus will stärken und Kraft geben.
Die Hostie führt Menschen
zusammen. Sie wollen beten.
Sie wollen Brot teilen.
6
Sie erleben:
Wir gehören zusammen.
Wir sind wie eine große Familie.
Jesus ist immer bei uns.
Menschen wollen die Hostie,
das Brot, teilen.
Sie wollen Jesus feiern.
Er vergibt Schuld.
Er macht froh.
Jetzt können sie ihre Fehler
wiedergutmachen.
Jesus stärkt sie durch sein Brot.
So kann alles gut werden.
Jeder kann das Brot Jesu essen:
Traurige, Frohe, Kranke, Gesunde,
Schwache, Starke,
Kleine und Große.
Menschen aus allen Ländern
können sein Brot essen.
Alle Menschen
können sein Brot essen.
Jesus verspricht:
Ihr teilt Brot.
Dann bin ich immer bei euch.
Ich mache euch stark.
Brot hilft. Brot kräftigt.
Brot bringt zusammen.
Brot macht froh.
Brot ist wie Jesus.
Es kräftigt. Es stärkt.
Es bringt zusammen.
Brot ist ein Geschenk für Jesus. Wir
danken mit Brot und Wein.
(MF)
Älterwerden - eine Herausforderung
Wohnformen
Frauenflug
Wechseljahre – Wandeljahre
Vortrag mit Gespräch
Irgendwann ab vierzig stellen
viele Frauen fest, dass sich in ihrem Leben etwas verändert. Stimmungsschwankungen,
Schweißausbrüche,
sexuelle
Unlust,
Gewichtsprobleme,
Nachdenken
über den Sinn des Lebens, Mut zu
neuen Gedanken und Taten… .
Das sind nur einige Veränderungen
im Leben vieler Frauen, die auf die
Wechseljahre hindeuten. Wechseljahre werden nicht nur körperlich,
sondern auch geistig und emotional durchgelebt und jede Frau erlebt ihre Wechseljahre anders. Die
einen bekommen Ängste, die anderen freuen sich über den neuen
Lebensabschnitt.
Im Vortrag wird darauf eingegangen, was Wechseljahre sind, welche Symptome auf sie hinweisen
und wie man diese mit Mitteln der
Naturheilkunde behandeln kann.
Montag, 17.11.2014, 19–20.30 Uhr
Leitung: Renate Wannenmacher,
Heilpraktikerin, Bisingen
Ort: Kath. Gemeindehaus, Balingen
Beitrag:5,- €
Ohne Anmeldung!
Vielfältig wie unsere Gesellschaft
Um die Herausforderungen der
Zukunft aufzunehmen, die von einer älter werdenden Gesellschaft
geprägt sein wird, braucht es ein
tragfähiges soziales Miteinander.
Zukunftsfähige Wohnformen leben
davon, dass Menschen ihr Zusammenleben selbst in die Hand nehmen und auch für spätere Zeiten
der Hilfs- bzw. Pflegebedürftigkeit
Vorsorge tragen. Das geht nur gemeinsam.
Um im gewohnten Umfeld selbständig älter werden zu können, werden
nachbarschaftliche Begegnung und
Unterstützung auch außerhalb der
Familie und generationenübergreifend von vielen Menschen angestrebt.
Jedoch nicht alles ist in Eigenverantwortung möglich. Für räumlich nahe Dienste und Angebote
braucht es das Umdenken und die
Gestaltung neuer Angebote bei Versorgungs- und Pflegediensten und
der Stadtplanung. Im Vortrag wird
ein Überblick gegeben, der auch für
die Entwicklungen in Balingen Anregungen geben wird.
Referentin: Dr. Ing. Ulrike Scherzer,
Architektin, Expertin für zukunftsfähige Wohnfor
men in jedem Alter
Termin: Mi. 5.11.2014, 20 Uhr
Ort:
Studio Stadthalle,
Hirschbergstr. 38,
Beitrag:6,- € Ohne Anmeldung!
7
Alter neu gestalten
Informationsabend
Im Jahr 2030 werden 40 % der Bevölkerung über 60 Jahre alt sein.
Neben einer großen Zahl von Hochaltrigen wird es in den nächsten
Jahren einen hohen Prozentanteil
von älteren Menschen geben, die
gesundheitlich fit und wenig beeinträchtigt sind und die ihre Zeit und
Kraft aktiv für die Gestaltung der Gesellschaft und der Kirche einsetzen
wollen.
Das Projekt regt dazu an, Konzepte
zu entwickeln, wie die Interessen
von Seniorinnen und Senioren der
kommenden Generation gestaltet
werden können. Attraktive Angebote werden initiiert. Auch geht es
darum, Netzwerke von Älteren sowie
die generationenübergreifende Arbeit zu fördern.
Das Projekt führt kirchliche, diakonische, kommunale und andere Engagierte zusammen, die häufig gleiche
Ziele und Interessen haben. Getreu
dem spanischen Sprichwort „Wer alt
werden will, muss früh damit anfangen“ gilt es neue Wege zu entdecken
und mutig zu beschreiten.
Referentin: Bettina Hertel,
Projektleiterin, Stuttgart
Termin: Mo. 24.11.2014, 19 Uhr
Ort:Johann-Tobias-Beck-Haus,
Mozartstr. 35, Balingen
Beitrag:frei
Ohne Anmeldung!
Veranstalter: Generationennetz Balingen in Kooperation mit der vhs Balingen, dem Evang. Bildungswerk Balingen
und Sulz und der Kath. Erwachsenenbildung Zollernalbkreis, Schirmherrschaft
Oberbürgermeister Helmut Reitemann
Lebendig und
spannend vorlesen
Basiskurs
Wenn Sie sich diese Frage stellen,
dann ahnen Sie schon, dass gutes
Vorlesen nicht von der Begabung
abhängig ist. Lebendig und spannend vorlesen ist erlernbar! In diesem Kurs erfahren Sie, wie ein Text
aufzubereiten ist und Sie lernen
Sprechausdrucksmittel kennen, die
die Gestaltung unterstützen. Dann
macht das Vorlesen Freude: Ihnen
als VorleserIn und auch Ihren ZuhörerInnen.
Zentrale Themen:
• differenzierter Einsatz von
Sprechausdrucksmitteln
• Einsatz von Gestik, Mimik,
Blickkontakt
• Umgang mit Satzzeichen beim
Vorlesen
• Stimme schonendes Vorlesen
• Nutzen der Artikulation für die
Gestaltung
Leitung:Elvira Mießner,
Sprechpädagogin,
Märchenerzählerin EMG
(Europ. Märchengesellschaft)
Dozentin, Pfullendorf
Termin: Di. 18.11., 14–17.30 Uhr
Ort:Kath. Gemeindehaus, St.-
Paulus-Str. 2, Frommern
Beitrag:28,- €
Anmeldung bis spätestens 11.11.
bei der kath. Erwachsenenbildung
Zollernalbkreis, Tel. 9011030!
Begrenzte TeilnehmerInnenzahl!
Herzliche Einladung!
cafelounge
Benefizkonzert mit
dem Silcherchor
AM SAMSTAG 30.11. & SONNTAG 01.12.
Sie ist schon zu einem schönen
30.11.2014,
VON 11- 21 Am
UHR 1.
VORAdventssonntag,
UNSERER KIRCHE
Brauch geworden - die gemütliche um 17 Uhr gibt der Silcherchor
Cafélounge unserer Pfadfinder auf Zollernalb in unserer Heilig-Geistdem Kirchplatz während dem Balin- Kirche ein vorweihnachtliches Konger Christkindlesmarkt.
zert. (siehe auch S. 14)
Auch dieses Jahr bieten die Pfadis
wieder leckere fair gehandelte Kaf- Wir freuen uns und sind dankbar,
feespezialitäten, Heiße Schololade dass der weit über die Kreisgrenzen
und Tee, Crêpes und kleine Lecke- hinaus bekannte Männerchor uns
reien in ihrem beheizten und be- auf Advent und Weihnachten einstuhlten Schwarzzelt (einer Groß- stimmen wird.
jurte) an. Der Erlös kommt ihrer Die ganze Gemeinde ist zu diesem
Jugendarbeit zugute.
besonderen Hörgenuss eingeladen.
Alle Gemeindemitglieder und alle Der Erlös ist für unser GemeindeChristkindlesmarktbesucher sind haus bestimmt.
herzlich eingeladen zum Genießen,
Plaudern, netten Leuten begegnen, Wir danken dem Silcherchor für seiSich-Aufwärmen.
(AH) ne Bereitschaft und wünschen allen
eine besinnliche Adventszeit.
Der Bauaktionskreis
(Frieda Schnitzer)
Jugendgottesdienst
Am Samstag vor dem Christkönigssonntag, dem 22.11. laden wir zum
Jugendgottesdienst ein.
Von jungen und
für junge (und alle
Gemeindemitglieder) vorbereitet
und gestaltet. Mit
zeitgemäßen Liedern und Gestaltunggsformen und
mit ansprechenden, aufrüttelnden, bewegenden
Worten zum Thema OHNE WORTE.
8
Gib der Kirche Deinen Schwung!
am 15 . März 2015 Kirchengemeinderat wählen
Kirchengemeinderatswahl 2015
Die Initiative
ergreifen,
sich einbringen,
begleiten,
Frucht bringen
und feiern.
IN einem Satz:
Der Kirchengemeinderat gibt der
Kirche ein Gesicht!
Stärken Sie ihm am 15. März 2015
den Rücken – mit Ihrer Stimme
oder durch eine Kandidatur mit
Ihrem Gesicht.
(Papst Franziskus)
Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit: Eine lebendige Kirche braucht lebendige Gemeinden.
Auch wenn Kirchengemeinden
mehr und mehr zu Seelsorgeeinheiten zusammenwachsen, ändert
sich nichts an der grundlegenden
Botschaft Jesu: „Wo zwei oder drei
in meinem Namen versammelt sind,
da bin ich mitten unter ihnen“.
Allerdings: Produktive Gemeindearbeit und gute Ideen fallen
selbst für die Kirche nicht einfach
vom Himmel. Über gemeinsame
Ziele und Initiativen muss beraten
werden, Meinungsverschiedenheiten erfordern kluge Kompromisse.
In der Diözese Rottenburg-Stuttgart
spielt der Kirchengemeinderat dabei seit vielen Jahrzehnten eine
wichtige Rolle. Die Mitglieder werden für fünf Jahre gewählt, um sich
ganz im Sinne von Papst Franziskus
einzubringen und mitzuentscheiden. Wer sich entschließt, mit seinen Ideen das Gemeindeleben mitzugestalten, wird dafür mit vielen
wertvollen Erfahrungen belohnt.
Kirchengemeinderat?
– was ist das eigentlich?
Der Kirchengemeinderat ...
• unterstützt die Ehren- und Hauptamtlichen in der Gemeinde.
• Er vernetzt Gemeindeteams und
Gruppen vor Ort.
• Er informiert und nimmt Stellung
zu aktuellen Themen.
• Er koordiniert die Gottesdienste
und Gemeindeveranstaltungen.
• Er legt Schwerpunkte für die Arbeit in der Gemeinde sowie die
Grundlinien für die Verwendung
der Gelder fest.
Gib der Kirche Dein Gesicht
Gib der Kirche Deine Stimme
Lassen Sie sich dafür begeistern, christliche Werte zu
stärken, die Anliegen der Kirchengemeinde öffentlich zu
vertreten und Antworten auf
gesellschaftliche Entwicklungen zu finden. Solches
Engagement genießt viel Anerkennung, denn jede Gemeinschaft braucht Menschen, die
Profil zeigen, mitentscheiden und
Verantwortung übernehmen.
9
Es macht ganz einfach Spaß, Gemeindeleben zu gestalten.
Nicht alle finden Zeit und Gelegenheit, selbst in einem Kirchengemeinderat mitzuwirken.
Je mehr Menschen sich aber am 15.
März 2015 an der Abstimmung beteiligen, desto mehr Energie erhält
das Gremium für eine wirkungsvolle Tätigkeit. Für die gewählten Frauen und Männer bedeutet Ihre Stimme Auftrag und Antrieb, fünf Jahre
lang wichtige inhaltliche Arbeit zu
leisten.
Sie wollen mehr erfahren?
Rufen Sie uns im Pfarrbüro an:
Tel.: 07433 967 100 oder
mailen Sie uns:
HlGeist.Balingen@drs.de
Wir freuen uns über Ihr Interesse.
(AH)
Spiritualität
glaubend In Gottes Hand gegeben - Traueranzeigen
Leiden, Sterben und Tod sind Themen, die wir eher aus unseren Gesprächen verdrängen. Die Gesellschaft ist froh,
wenn der Trauernde sich schnell wieder verhält wie vorher, um die Hilflosigkeit, die der Tod hinterlässt, nicht zu
sehr an sich heranlassen zu müssen. Die Trauer muss sich meist vor der Gesellschaft verstecken. Das Gespräch
und das Gebet im Trauerprozess sind aber (mit-)tragende Säule menschlicher Nähe. Unser Gemeindemitglied Frau
Irmgard Buß hat vor ihrem eigenen Sterben Formulierungen für Todesanzeigen gesammelt, die helfen sollen, nicht
nur Todesanzeigen zu gestalten, sondern auch die Hoffnung, die im Sterben liegt, zu benennen. Diese Sammlung
finden Sie auf der Homepage unserer Gemeinde unter Spiritualität -> Zum Thema Tod. Hier eine Auswahl.
(AH)
Herr, dir in die Hände
sei Anfang und Ende
sei alles gelegt.
(E. Mörike)
Du hast uns, o Gott,
auf dich hin erschaffen,
und unruhig ist
unser Herz
bis es ruht in dir.
(Augustinus)
Daher, wo ich kam,
kehre ich wieder zurück:
in die Hände Gottes.
Aus Gottes Hand
empfing ich mein Leben,
unter Gottes Hand
gestalte ich mein Leben,
in Gottes Hand
gebe ich es zurück.
(Augustinus)
Hör es, Angst:
Der mich
durch so viele
Abgründe getragen hat,
der wird mich
auch im Angesicht
des letzten Abgrunds
nicht allein lassen.
(S. Naegeli)
Von guten Mächten
wunderbar geborgen
erwarten wir getrost,
was kommen mag.
Gott ist bei uns
am Abend und am Morgen
und ganz gewiss
an jedem neuen Tag.
Auferstehung
ist unser Glaube,
Wiedersehen
unsere Hoffnung,
Gedenken unsere Liebe.
Mit Gottes Hilfe
dem Leben sanft
entschlafen,
um in einer anderen Welt
geborgen aufzuwachen.
(D. Bonhoeffer)
Das Sichtbare
ist vergangen,
was bleibt,
ist die Liebe.
Das kostbarste
Vermächtnis
eines Menschen
ist die Spur,
die seine Liebe
in unseren Herzen
zurückgelassen hat.
Die Brücke zwischen
den Lebenden und Toten
ist die Liebe.
Ich glaube,
dass wenn der Tod
unsere Augen schließt,
wir in einem Lichte
stehen, von welchem
unser Sonnenlicht
nur ein Schatten ist.
In den Tiefen,
die kein Trost erreicht,
lass doch deine Treue
mich erreichen.
In den Nächten,
da der Glaube weicht,
lass nicht deine Gnade
von mir weichen.
Bist du der Gott,
der Zukunft mir verheißt?
Werd ich dich noch mit
neuen Augen schauen?
Füg mich in deine Pläne
sanft hinein,
du allzeit Liebender,
und lehre mich
und mach mich spüren:
Hier wie dort bin ich
in Gottes Hand.
Nicht wollen wir trauern,
dass wir ihn verloren
haben, sondern wir
wollen dankbar sein,
dass wir ihn
gehabt haben,
ja, noch besitzen:
denn für GOTT leben alle,
und wer auch immer
heimkehrt
zum HERREN, er wird noch
zur Familie gerechnet.
(Huub Oosterhuis)
(U. Matenaer)
(Hl. Hieronymus)
Man muss durch das Leid
und die Verzweiflung
hindurch, um wieder
ans Licht zu kommen.
(Schopenhauer)
10
neueS Gotteslob: GotT, der du warst und bist und bleibst
(Nr. 916)
1. Gott, der du warst und bist und bleibst,
wohne unter uns,
der du uns Glauben ins Herz hineinschreibst,
wohne unter uns, unter uns.
Kehrvers: Wir haben hier keine bleibende Statt,
vielmehr die kommende suchen wir,
wir haben hier auch kein bleibendes Haus,
aber ein Zelt, aber ein Zelt, ein Zelt der Begegnung mit dir.
2. Gott, der du für uns mit uns bist, wohne unter uns,
dass Liebe wachse, die langmütig ist,
wohne unter uns, unter uns.
3. Gott, Lebensquell und letzter Halt, wohne unter uns,
dass Hoffnung blühe, dann wird uns nicht kalt,
wohne unter uns, unter uns.
4. Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist, wohne unter uns,
dass dein Reich komme, wie du es verheißt,
wohne unter uns, unter uns.
Das Monatslied im November ist geprägt von dem, was bei den kirchlichen und weltlichen Feiertagen in
diesem Monat im MIttelpunkt steht:
das Wissen darum, dass wir Menschen sterblich sind.
Als Christen haben wir aber die Hoffnung, dass wir bei Gott geborgen
sind und zwar vom Beginn bis über
das Ende unseres irdischen Lebens
hinaus.
„Gott“ steht in diesem Lied am Anfang aller Zeilen zu Beginn jeder Strophe. Mit nachdrücklichem Rhythmus
bitten wir nach jeder Anrufung Gottes
in der Art eines Litaneirufes: „Wohne unter uns.“ Dreimal erklingt die
Bitte, dass er in unsrer MItte wohnen
soll, wo wir eines Herzens und eines
Sinnes sind. Oder - damit wir eines
Herzens und eines Sinnes seien. Damit wir erfüllt sein mögen von den
drei göttlichen Tugenden, um die wir
in den ersten drei Strophen bitten:
um die Einschreibung des Glaubens,
um das Wachsen der Liebe und um
das Erblühen der Hoffnung.
Veränderung ist angesagt. Sich nicht
zufrieden geben mit den alltäglichen
Oberflächlichkeiten, sondern im
Loslassen derselben frei zu werden.
Wichtig für die Kirche ist es, unterwegs zu sein. Dieses Unterwegssein
unterstreicht der Autor durch einen
schreitenden Rhythmus des Unterwegseins. In der Welt zugegen und
doch unterwegs; und zwar so, dass
dabei das Menschliche auf das Göttliche hingeordnet und ihm untergeordnet ist, das Sichtbare auf das
11
Unsichtbare, die Tätigkeit auf die
Beschauung, das Gegenwärtige auf
die künftige Stadt, die wir suchen“
(Sacrosanctum Concilium Art. 2).
Das Gegenwärtige unseres Lebens
ist hingeordnet auf die Verheißung
und Erfüllung des Heils, der ewigen
Freude und des großen Friedens. Das
hat Gott dem Menschen von Ewigkeit
her zugedacht. Dies ist in der Offenbarung des Johannes beschrieben:
Dann sah ich einen neuen Himmel
und eine neue Erde. ... Da hörte ich
eine laute Stimme vom Thron her rufen: seht die Wohnung Gottes unter
den Menschen. Er wird in ihrer Mitte wohnen und sie werden sein Volk
sein; und er, Gott, wird bei ihnen
sein (Offb 21, 1-3).
Anstelle des Wortes „Wohnung“
steht in anderen Übersetzungen
auch Hütte, Zelt. Ein Zelt als mobile
Wohnstatt lässt sich schnell auf- und
abschlagen. Mit einem bleibenden
Haus kann man nicht aufbrechen,
aber mit einem Zelt.
Dreimal wird das Zelt am Schluss
des Kehrverses besungen, ihm wird
gar der melodische Höhepunkt des
Liedes zugewiesen. Doch die inhaltliche und melodische Spannung
löst sich erst beim dritten Mal in der
Benennung der Eigenart: „Ein Zelt
der Begegnung mit dir.“ Im Himmel braucht es kein materielles Zelt
mehr, keinen Kirchenraum, keinen
Gottesdienst. Die Begegnung mit
Gott ist unser eigentliches Zuhause.
In der Gegenwart Gottes zu wohnen,
das ist Himmel. (MF nach Johannes
Kreidler „Ich will dich preisen ...“)
Weltkirche
onswerkes. Schwerpunkte sind dabei immer Kinder und Jugendliche,
vorrangig Mädchen.
In den vergangenen Jahren wurden
meist Bildungsmaßnahmen, gesundheitliche Aufklärung und Förderung
der Ausbildung von Mädchen unterstützt, aktuell im Distrikt Karwar, Karnataka, Süd-Indien.
(AH)
Der Arbeitskreis will ...
• die Partnerschaften der HeiligGeist-Gemeinde in Ländern der
Südwelt persönlich pflegen
• das Eine-Welt-Bewusstsein
unserer Gemeinde als Gebets-,
Lern- und Solidargemeinschaft
stärken
• durch Aktionen in der Gemeinde
ausgewählte Projekte unserer
Partner auch finanziell fördern
• die Sternsingeraktion unserer
Kirchengemeinde mittragen
Partnerschaften, die wir pflegen
und Projekte, die wir unterstützen:
▸ in Burkina Faso (West-Afrika):
Projekt „Gesundheit durch Sport“
Projekt ASPES (Assotiation SPort Et
Sante).
In der Stadt Réo beteiligen wir uns
an der Krankheitsbekämpfung und
religiösen Bildung von Kindern und
Jugendlichen und an der Hilfe für
Familien, Witwen und Waisen in der
Pfarrei St. Alphonse, Réo.
▸ in Umzinto/Natal (Südafrika):
Unterstützung des Waisenhauses
Wir unterstützen das von Schwester
Sophie Walter aus Erlaheim gegründete Waisenhaus und die dortige
Schule. Benachteiligten Kindern wird
der Schulbesuch ermöglicht. Verarmte Familien werden unterstützt. Materialien für Schule und Waisenhaus
werden angeschafft.
▸ in Argentinien (Südamerika):
Kindergarten und Altendorf in Loreto
Schon 1996 wurde eine Partnerschaft
zwischen unserem Dekanat Balingen
und dem Dekanat Sudoeste im Bistum Santiago del Estero geschlossen.
Der Arbeitskreis Eine Welt unterstützt
den Kindergarten „Milagro de Jesus“
und das „Altendorf San José“, beide
in Loreto, im Dekanat Sudoeste.
▸ in Indien
Bildung und Gesundheit für Kinder
Seit vielen Jahren fließt ein Teil des
Erlöses der Sternsinger-Aktion nach
Indien in Projekte des Kindermissi-
Leitlinien des AK Eine Welt
Wir können nicht teilen
was wir haben,
ohne zu teilen, was wir sind!
Es darf keine Spende
aus Mitleid sein,
sondern das Teilen aus der
Gerechtigkeit, die Gott will.
Der andere darf nicht
abhängiger, sondern muss
selbstständiger gemacht werden.
Es wird die größtmögliche
Eigeninitiative des Partners
vorausgesetzt;
es muss Hilfe zur
Selbsthilfe sein.
Sie wird nicht durch unsere Ideen
bestimmt, sondern durch den
anderen und seine Situation.
Solidarische Hilfe muss
den anderen in seiner
Selbstständigkeit und
Freiheit achten.
Sie möchten unsere Arbeit unterstützen oder bei uns mitwirken?
Bankverbindung: Arbeitskreis Eine Welt - Konto-Nr. 24 005 634 | Sparkasse Zollernalb, BLZ: 653 512 60,
IBAN: DE31 6535 1260 0024 0056 34 | Kontakt: Alwin Hummel: Tel.: 07433 967 1014
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Gruppen
Katholischer
Frauenkreis
Altenkreis
Spätlese
Frauenoase
Totengedenken
Bruder Jakobus aus dem Kloster
Beuron kommt zu uns!!!
Zum
Ehe die Berge geboren
wurden,
die Erde entstand
und das Weltall,
bist du, o Gott,
von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Von Jahr zu Jahr
säst du die Menschen aus,
sie gleichen dem
sprossenden Gras.
Am Morgen grünt es
und blüht,
am Abend wird es
geschnitten und welkt.
Unsere Tage zu zählen,
lehre uns!
Dann gewinnen wir ein
weises Herz.
(aus Psalm 90)
Der Frauenkreis gedenkt seiner
lieben, verstorbenen Mitglieder:
Maria Wochner
Annelotte Breimesser
Elli Lepack
am Mittwoch, 12. November
im Gottesdienst um 9 Uhr.
Wir freuen uns Bruder Jakobus am
18. November um 14.00 Uhr
diesmal bei uns im Gemeindehaus
begrüßen zu dürfen.
Diejenigen, die im September dieses Jahres mit nach Beuron gefahren sind, erinnern sich sicherlich
noch an ihn. Er erzählt uns einiges
bekanntes, aber auch noch für uns
Unbekanntes, aus dem
Leben von
Edith Stein
eine Heilige
unserer Zeit
und Patronin unsers
Edith-SteinZentrums
Herzliche Einladung!
Selbstverständlich gibt es (wie immer!) Kaffee und Kuchen!
Wir freuen uns auf einen unterhaltsamen Nachmittag.
Gäste sind herzlich willkommen.
Euer Altenkreis Spätlese
13
Adventskranzbinden
treffen wir uns
am Donnerstag, 27. November
ab 19 Uhr
im Edith Stein-Zentrum.
Bitte wieder Reisig, Buchs etc., Gartenschere, Bindedraht und alte Zeitungen mitbringen.
Bei Fragen bitte an Vesna Zovkic
(Tel. 6184) oder Martina Ilg (Tel.
21414) wenden.
Wir freuen uns auf einen kreativen
und geselligen Abend.
(Magdalena Hummel)
Kirchenmusik
Brahms-Requiem
am 16.11.2014
Der Kammerchor Consortium Vocale Balingen führt unter der Leitung
von Stefanie Köpfler-Bertels am
Sonntag, 16.11.2014 um 18 Uhr das
„Deutsche Requiem“ op 45 von Johannes Brahms in der Heilig-GeistKirche auf. Es spielt das Orchester
arcademia sinfonica, die Solisten
sind Ursula Wiedmann, Sopran,
und Matthias Horn, Bass. Karten zu
20 €, ermäßigt 12 € sind im Vorverkauf ab Anfang November im Pfarrbüro und bei den Geschäftsstellen
des Zollernalbkurier erhältlich.
Brahms’ Requiem, dessen Uraufführung am Karfreitag des Jahres
1886 im Bremer Dom stattfand gilt
heute als eines der bekanntesten
und meist gespieltesten Werke für
Chor und Orchester überhaupt. Es
ist das Ergebnis eines langen künstlerischen Arbeitsprozesses, denn
bereits im Herbst 1859 hegt der damals erst 26jährige Komponist den
Plan für eine „Trauerkantate“. Das
„Deutsche Requiem“ von Brahms
entsteht in einer Zeit der religiösen Skepsis, in der sich sehr viele
Menschen von dem ganz strengen,
vorgegebenen Glauben der Kirche
emanzipierten. Und auch Brahms,
der zwar an ein überirdisches Weltprinzip glaubt, teilt diese Skepsis
mit anderen Menschen. Er vermeidet den liturgischen Text völlig und
wählt die Texte für sein Requiem
selbst aus. Dadurch schafft er ein
Werk mit ganz anderem Blick auf
den Tod. Während das herkömmliche lateinische Requiem den Seelenfrieden für die Verstorbenen
erfleht, versucht Brahms, den Hinterbliebenen Trost zu bieten. Der
Musikwissenschaftler Malte Korff
drückt es so aus „Das ist ein Werk,
das für die Lebenden bestimmt ist.
Ein Werk, in dem es um die ganz aktuelle Frage, die Gegenüberstellung
von Vergänglichkeit und Ewigkeitshoffnung geht.“
Nach der Grundidee, dass zuletzt
zwar der Tod steht, doch die geduldig getragene Erdenlast, die Mühsal schließlich zu Gott führt, ist das
Ergebnis ist ein sehr überzeugender, den Menschen tröstender Text,
und eine wunderbare Musik, aktuell
bis heute.
Benefizkonzert
des Silcherchores
Der Silcherchor Zollernalb e.V. gibt
am ersten Advent, Sonntag den 30.
November um 17 Uhr in der HeiligGeist-Kirche ein Benefizkonzert
für das neue
Gemeindehaus.
Auf dem Programm stehen
vorweihnachtliche Lieder und
Chöre, unter anderem aus der
im Oktober 2013
neu aufgenommenen
Weihnachts-CD.
14
Das festliche Konzert für Trompete
und Orgel mit Jürgen Schnitzler am
Sonntag, 21. September hat rund
900 € Spenden für die neue Orgel
erbracht. Dem Solisten und den
großzügigen Konzertbesuchern sei
an dieser Stelle herzlich gedankt!
In der Adventszeit verkauft der
Förderverein „Neue Orgel“ wieder Springerle mit Motiven aus
der Heilig-Geist-Kirche, anderes
Weihnachtsgebäck und Orgelwein.
Der Erlös ist für den Orgelneubau
bestimmt.
(SKB)
Junge Gemeinde
neuer Stammesvorsitzender
Bei der Stammesversammlung am
21.9. wurde Marvin Kipp zum neuen
Stammesvorsitzenden gewählt. Er
tritt in die Fußstapfen von Manuel
Häfner, der sein Amt beendet hatte,
da er in München studiert. Manuel
sei an dieser Stelle für sein gutes
Wirken herzlich gedankt. Marvin
wünschen wir viel Kraft und gute
pfadfinderische Ideen für sein verantwortungsvolles neues Amt! (AH)
„Ohne Abenteuer wäre das Leben
tödlich langweilig“ (Robert BadenPowell, Gründer der Pfadfinderbewegung) Ein Zitat, das wunderbar
beschreibt, was bei Pfadfindern sicherlich nicht zu kurz kommt: Abenteuer, ob groß oder klein, anstatt
Langeweile und Eintönigkeit. So
empfinde ich es auf jeden Fall.
Mein Name ist Marvin Kipp und ich
bin seit diesem Herbst Stammesvor-
Manuel
Häfner
Marvin
Kipp
Lydia
Wania
stand beim Stamm Balingen HeiligGeist. Gemeinsam mit Lydia Wania
und Alwin Hummel bilden wir den
Stammesvorstand.
Das große Abenteuer Pfadfinder begann bei mir vor elf Jahren mit dem
Besuch meiner ersten Gruppenstunde. Ausgestattet mit Rucksack,
Schlafsack und Isomatte nahm ich
im Jahr darauf an meinem ersten
Zeltlager teil. Mein Rucksack war
dabei gefühlt größer als ich selbst.
Heute bin ich 20 Jahre alt und studiere Wirtschaftsingenieurwesen in
Albstadt-Ebingen.
Im Laufe der Zeit hat sich vieles geändert. Gleichgeblieben sind jedoch
die wöchentlichen Gruppenstunden,
zuerst als Gruppenkind und später
als Leiter. Jedes Jahr und jede Aktion
mit und um den Stamm und seinen
Leuten ist ein Erlebnis. Die Erfahrungen und die tolle Gemeinschaft,
die ich dort erlebe, möchte ich an
andere weitergeben. Als Stammesvorstand habe ich die Chance, mich
noch mehr einzubringen. Auf diese
Aufgabe und somit auf das nächste
Abenteuer mit den Pfadfindern freue
ich mich.
(Marvin Kipp)
Alwin
Hummel
15
Wenn Eltern durch
den Matsch waten
Die Kinder spielen brav zusammen
„Stille Post“ und die Eltern stapfen
durch den Matsch - Das kann nur der
Familiennachmittag der Pfadfinder
sein. Am Samstag, 18. Oktober, kamen über 20 Kinder und Jugendliche
mit ihren Eltern und Geschwistern im
Schlepptau zum Pfadihaus.
In einem großen Schwarzzelt stellte
sich dann erst mal die Leiterrunde
vor. Diana Kempel hatte den Nachmittag vorbereitet. Es ist ein Teil ihrer
Leiterausbildung, ein solches Projekt
zu planen und zu organisieren. Eigens
für den Tag hatte die Studentin einen
neuen Geocache-Pfad angelegt, den
die Eltern für ihre Schatzsuche mit
dem GPS-Gerät nutzen. Dabei lernten sich die Eltern und Leiter besser
kennen. Die Kinder machten zur gleichen Zeit unter der Anleitung einiger
Leiter im Freien Spiele. Nach rund
einer Stunde hatten die Eltern wieder
den Weg zurück gefunden. Die Elternvertreter Manuela Zirkel und Paul
Podstepski hatten derweil Chaj und
Kaffee gekocht. Im Zelt ließen die
Fa m il i e n
den Tag
dann ausklingen.
Man­­cher
fand auch
was Schönes bei
der Pfadibörse.
(LW)
Liebe Minis,
in unserer ersten Gruppenstunde
im neuen Schuljahr haben wir eine
„Schnitzeljagd“ durch Balingen
gemacht. Nachdem wir uns in zwei
Gruppen aufgeteilt hatten wurde
jeder Gruppe ein erstes Bild zum
Suchen geschickt. Wurde der abgebildete Ort gefunden, so sollte
man einen kleinen Aufkleber mit einem Buchstaben finden. Erst wenn
dieser gefunden wurde, erhielt die
Gruppe das nächste Bild. Nach 10
Bildern und somit auch zehn Buchstaben musste jede Gruppe nur
noch das Lösungswort zusammensetzten. „Himbeereis“ hieß es und
am Ende der Stunde sind wir, passend zum Lösungswort, Eis essen
gegangen. Wir hoffen es hat euch
Spaß gemacht!
Im November erwartet euch auch
wieder eine Aktion im Freien. Wir
werden Geo-cachen gehen! Noch
spannender ist das im Dunkeln.
Am 8.11.2014 werden wir bei Nacht
durch Engstlatt spazieren!
16
Informationen was ihr mitbringen
sollt, wo wir uns treffen und wie lange es geht, habt ihr im letzten Brief
erhalten!
Im Dezember ist es dann auch
schon wieder soweit und wir müssen für Weihnachten proben.
Wir treffen uns am 20.12.2014 in der
Kirche. Wenn alles geprobt ist werden wir noch unseren alljährlichen
Weihnachtsnachmittag verbringen.
Außerdem möchten wir noch sagen, dass das Ministrieren mit dem
Miniplan momentan echt super
läuft – selbst in den Ferien!
Macht weiter so!
Hoffentlich bis bald!
Euer Leitungsteam
KindergaRTEN
Neues Aus dem Kindergarten Edith Stein
Erweiterung unseres
Betreuungsangebotes
Wir freuen uns sehr darüber, dass
wir nach langen Verhandlungen mit
der Stadt Balingen, unser Betreuungsangebot um 10 Ganztagsplätze
erweitern konnten.
Zusätzlich zu unseren verlängerten
Öffnungszeiten von 7.30 Uhr bis
14.30 Uhr bieten wir Betreuungszeiten von 7.30 Uhr bis 16.00 Uhr für
Kinder ab zwei Jahren an.
Haben Sie Interesse an einem Platz
in unserem Kindergarten oder an
der Ganztagsbetreuung?
… dann wenden Sie sich telefonisch
unter 07433-8833 an die Kindergartenleiterin Barbara Bender
„Die Sonne hoch am Himmelszelt,
alles hat Gott gemacht“
So schallte es am Donnerstag, den
2. Oktober durch unseren Kindergarten, denn wir feierten das Erntedankfest.
In unserem Garten gab es in diesem
Jahr sehr viele Äpfel und Nüsse. Ein
guter Anlass, um mit den Kindern
ins Gespräch zu kommen, woher
Obst und Gemüse kommen und was
diese Nahrungsmittel zum Wachsen brauchen.
Sie brauchen Sonne, Wärme, Licht,
Wasser und Erde zum Wachsen.
Sie wachsen aus den Samen und
die hat der Gott gemacht, so lauten
die Antworten der Kinder.
Die Sonne hoch am Himmelszelt
2. Die Blumen,
Vögel,
jedes Tier,
alles hat Gott
gemacht,
Er schenkte sie
zur Freude mir,
alles hat Gott
gemacht.
3. Die Wälder,
Flüsse
und das Meer,
alles hat Gott
gemacht,
Und darum
loben
wir ihn sehr,
alles hat Gott
gemacht.
17
Wir feiern das Erntedankfest, weil
Gott uns alles gibt, was wir zum
Essen brauchen und bedanken uns
dafür, so lauten die Erklärungen der
Kinder zum Erntedankfest.
Die Kinder haben von zuhause Obst
und Gemüse mitgebracht, daraus
wurde gemeinsam mit Lena eine
Erntedank-Suppe gekocht.
Die Kinder hatten viel Spaß beim
Gemüseschnippeln und ganz spontan feierten alle Gruppen zusammen im Foyer des Kindergartens
das Fest.
Es war sehr schön und die Suppe
hat gut geschmeckt.
Wir wollen uns nun öfter zu gemeinsamen Aktivitäten im Foyer treffen.
St. Martinsfest
im Kindergarten Edith Stein
Liebe BLICK-leser und -leserinnen!
Am 11. November feiern wir
unser Martinsfest.
Wir treffen uns um 17.30 Uhr in der
Etzelbachstraße und laufen mit unseren Laternen zum Kindergarten.
Dort erwartet Sie ein Martinsspiel,
das von den Kindern gestaltet wird
und ein gemütlicher Abschluss bei
Kinderpunsch für die Kinder und
Glühwein für die Erwachsenen.
Wir freuen uns über Gäste und laden alle Gemeindemitglieder sehr
herzlich ein, gemeinsam mit uns zu
feiern.
Liebe Grüße
die Kinder und Erzieherinnen
aus dem Edith-Stein-Kindergarten
mENSCHEN
Am Ende zählt der Mensch - hospizgruppe Balingen
In Ruhe sterben: Birgit SchafitelStegmann und Pfarrer Christof Seisser gründeten vor 18 Jahren die erste
Hospizgruppe im Zollernalbkreis.
„Mein Vater hatte wahnsinnige
Schmerzen. Dadurch konnte er sein
Lebensende nicht mehr gestalten“,
erzählt Birgit Schafitel-Stegmann.
Geprägt durch diese Erfahrung meldete sie sich auf eine Annonce, als
ein Mitbegründer für eine Balinger
Hospizgruppe gesucht wurde.
„Dekan Baumann fragte mich, ob ich
als Krankenhausseelsorger das machen möchte“, erinnert sich Pfarrer
Seisser, wie er zur Hospizarbeit kam.
Gemeinsam riefen der evangelische
Pfarrer und die katholische Ehrenamtliche die ökumenische Hospizgruppe Balingen ins Leben. Eine Albstädter, Meßstetter und Hechinger
Gruppe folgten.
Im Jahr 2013 unterstützten die Ehrenamtlichen 31 Sterbende und ihre
Angehörigen. „Das sind rund 1200
Stunden Begleitung“, weiß Pfarrer Seisser. In diesem Jahr seien es
schon 27 Sterbende gewesen, die
von ihnen in ihren letzten Stunden
betreut wurden.
Wie lange eine solche Betreuung
andauert, ist unterschiedlich. „Die
Frage ist, wann ist ein Mensch ein
Sterbender?“, sagt Pfarrer Seisser.
„Meist kommen irgendwann die Angehörigen zu einem Punkt, an dem
sie nicht mehr können“, erklärt Schafitel-Stegmann. Oft werden sie dann
gerufen. „Die meisten Sterbefälle
sind innerhalb des ersten Betreuungsmonats“, weiß Seisser. Ausnahmen gebe es aber natürlich immer.
Auch die Vermittlung daure aufgrund
der Organisation rund zwei Tage.
„Wir sind kein Notarzt“, sagt Seisser.
Die Begleiter arbeiten ehrenamtlich
und müssten das mit anderen Verpflichtungen in Einklang bringen.
Koordiniert werden die Einsätze von
Eduard Maass.
Neben der seelischen Betreuung von
Betroffenen und Angehörigen helfen
die Ehrenamtlichen der Hospizgruppe auch bei Fragen zur Schmerztherapie und klären über ganz normale
Vorgänge des Sterbens auf. „Sterbende hören in der Regel auf zu
essen“, weiß Birgit Schafitel-Stegmann. Sie verhungern nicht. Eher
im Gegenteil, das Verhalten setze
Endorphine frei, so dass es dem Sterbenden besser gehe. „Am Ende des
Lebens braucht der Mensch keine
körperliche Nahrung mehr, sondern
nur noch seelische“, sagt Seisser.
Angehörige seien hier oft einem Konflikt ausgesetzt, sie möchten, dass
ihr geliebter Mensch isst. „Lasst die
Leute in Ruhe sterben“, fordert Birgit Schafitel-Stegmann. Dieser Auffassung seien inzwischen auch viele
Ärzte und Krankenhäuser. Zu Beginn
ihrer Arbeit sei das nicht so gewesen. „Eine Patientenverfügung war
anfangs noch nicht Standard“, sagt
Pfarrer Seisser.
In den vergangenen 18 Jahren hat
sich in der Hospizgruppe viel bewegt. Zahlreiche kreative Köpfe setzen ihre Ideen zum Thema Hospiz in
verschiedenen Medien um: Jährlich
erscheint ein Hospizkalender der
Künstlerin Monika Schwenk, Eduard
Maass schrieb „Das Buch vom Abschied“, Silvia Häfele und Stefan Hofele machten zwei Filme zum Thema.
Auch eine entsprechende CD unter
der Regie von Chordirektor Helmut
Maier gibt es.
(Lydia Wania)
Kontakt: Informationen zur Balinger Hospizgruppe gibt es unter
www.hospiz-balingen.de.
Ein Mitarbeiter ist 24 Stunden
über das Hospiztelefon, Telefon
01 51-41 27 07 27, erreichbar.
„Jegliches hat seine Zeit“
Veranstaltung und Information
Am Samstag, 22. Nov., findet um 18 Uhr
ein Gedenkgottesdienst in der Balinger Friedhofskirche statt. Pfarrer Christof Seisser, Birgit Schafitel-Stegmann
und Dr. Rolf Schlagenhauf erinnern an
die Verstorbenen der Gesamtkirchengemeinde und an alle Begleiteten.
Es singt das Vokalensemble Voices,
Hearts & Souls, Leitung: Juandalynn
R. Abernathy.
18
fREUD UND lEID
Gestorben sind
Gertrud Fritz
Elli Lepack
Emma Kern
Christine Pill
josef Prieler
Emma Kern
Getauft wurden
Jayenne Koller
Nick Oliver Müller
Erik Miguel Riffel
Angelina Marie Seibel
Emilio Miguel Wesser
Gedenken an unsere
Verstorbenen
02.11. Heinz John, Taddäus
Jaschek, Leo Nürnberger,
Walter Beißwenger
05.11. Elli Lepack,
Felicitas & Helmut Gärisch
08.11. Hubert & Kurt Wolf,
Sabine & Eugen Spegel
09.11. Maria & Kurt Wochner
12.11. Maria Wochner, Annelotte
Breimesser, Elli Lepack
15.11. Ernst Wiest, Klara Miller, Werner & Gerhard
Aeltermann
16.11. Helga Kappe, Karl & Else Weckenmann
22.11. Joachim & Reinhard Schulz,
Johannes & Maria Ritter,
Hans Ulrich & Doris
Danninger
26.11. Lydia & Johannes Kolod-
ziej, Hellmut Dannecker
29.11. Gerlinde Siegert & Agnes Diegner
30.11. Sofie und Franz Braun,
Maria und Wilhelm Vogt
Wir gratulieren zum
Geburtstag
03.11. Irma Bohner (81)
Josef Achatz (75)
Aadolf Koch (70)
04.11. Augusta Göhner (95)
05.11. Gertrud Winterhalter (73)
06.11. Martina Dieterle (75)
Rita Zanger (70)
07.11. Peter Marx (81)
Karl Wittlinger (80)
Hildegard Fritz (79)
08.11. Ryszard Mielcarek (83)
Lucia Dennig (74)
Monika Boß (73)
10.11. Jakob Geiger (80)
Martin Irmancnik (73)
11.11. Rita Milda (75)
Margareta Dinyer (73)
12.11. Helga Bacher (78)
14.11. Eva Maria Panitzek (71)
15.11. Walter Stalmach (88)
16.11. Irmgard Schneider (79)
Werner Kaes (75)
17.11. Heinrich Allerborn (80)
Giuseppe De Santis (79)
Adele Cucu (77)
Gerd Wolf (73)
18.11. Harald Geweth (71)
19.11. Viktor Schatochin (78)
Adolf Dornhof (74)
20.11. Andreas Reingruber (87)
Cäcilie Fichtner (86)
Stefan Zopf (75)
21.11. Johann Halter (79)
Walter Fischer (74)
Volker Weiß (71)
22.11. Elisabeth Gebhardt (85)
Helga Ogrodnik (76)
Mathias Koller (74)
23.11. Georg Schuler (85)
Heinrich Kurth (79)
19
Imelda Müller (72)
Marianne Möller (72)
24.11. Karl Votteler (89)
Eveline Wolf (77)
Evi Höckele (71)
Franziskus Jazeschen (70)
25.11. Katharina Gabel (88)
Julijana Mayer (87)
Konrad Heck (76)
26.11. Irmgard Pfau (77)
27.11. Joachim Wenz (89)
Klaus Gasch (76)
28.11. Joseph Pohl (79)
29.11. Gerhard Konitzer (77)
30.11. Anneliese Wittig (86)
Marianne Hahn (80)
Josef Horvat (76)
in Engstlatt:
03.11. Margarete Schweitzer (90)
Alwin Schöller (75)
Hannelore Hallabrin (71)
09.11. Marianne Rieber (71)
18.11. Nicolas Göppl (73)
20.11. Herbert Schöntag (70)
24.11. Eva Bauer (81)
26.11. Friedrich Frei (74)
28.11. Erich Berghausen (82)
in Ostdorf:
26.11. Ingrid Rapp (71)
29.11. Anna Oder (74)
Wer die Veröffentlichung seines Geburtstages nicht möchte, bitte im Pfarrbüro sagen
(Tel. 967 100).
gOTTESDIENSTE
November
Samstag, 01.11. Allerheiligen
10.00 Eucharistiefeier zum Fest
Allerheiligen
11.45 Eucharistie in Kroatisch
14.00 Gedenkgottesdienst für
die Verstorbenen mit Chor in der
Heilig-Geist-Kirche, anschl. Gang
auf den Friedhof. Wir gedenken
namentlich der Verstorbenen des
letzten Jahres.
16.00 Eucharistie in Polnisch
Sonntag, 02.11. Allerseelen
Kollekte für die Priesterausbildung
in Osteuropa
8.30 Eucharistiefeier in Engstlatt
10.00 Eucharistiefeier
11.45 Eucharistie in Kroatisch
Dienstag, 04.11.
10.30 Eucharistiefeier in der
Seniorenresidenz an der Eyach
19.00 „Segen um sieben“
im Krankenhaus im Andachtsraum
Mittwoch, 05.11.
9.00 Eucharistiefeier
Donnerstag, 06.11.
18.00 Rosenkranzgebet
Freitag, 07.11.
9.35 Eucharistiefeier
(Haus am Stettberg)
16.00 Eucharistiefeier im Altenheim Engstlatt
Samstag, 08.11.
Martinuskollekte
11.00 Taufe von Finn Benedikt
Elmar Götz und Emilia Sophie
Hofmeister
17.30 Kleinkinderwortgottesdienst
18.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 09.11. Weihetag
der Lateranbasilika in Rom
Evangelium: Joh 2,13-22
Martinuskollekte
10.00 Eucharistiefeier
10.00 Kinderkirche
11.45 Eucharistie in Kroatisch
Dienstag, 11.11.
17.30 Martinsfeier des Kinderhauses St. Franziskus
19.00 „Segen um sieben“
im Krankenhaus im Andachtsraum
Mittwoch, 12.11.
9.00 Eucharistiefeier
Donnerstag, 13.11.
18.00 Rosenkranzgebet
Freitag, 14.11.
9.35 Eucharistiefeier
(Haus am Stettberg)
Freitag, 21.11. Gedenktag unserer Lieben Frau in Jerusalem
9.35 Eucharistiefeier
(Haus am Stettberg)
18.30 Eucharistie in Kroatisch
Samstag, 22.11. Jugendkollekte
17.00 Eucharistie in Kroatisch
18.30 Jugendgottesdienst
zum Thema: Ohne Worte gestaltet von den Pfadfindern
Sonntag, 23.11.
Christkönigssonntag
Evangelium: Mt 25,31-46
Jugendkollekte
Diasporakollekte
10.00 Eucharistiefeier
keine Kinderkirche
11.45 Eucharistie in Kroatisch
13.30 Taufe von Henry Artelt, Mia
Valerie Gierth, Clara Heizmann
16.00 Eucharistie in Polnisch
Sonntag, 16.11.
33. Sonntag im Jahreskreis
Dienstag, 25.11.
19.00 „Segen um sieben“
im Krankenhaus im Andachtsraum
Mittwoch, 26.11.
9.00 Eucharistiefeier
Samstag, 15.11.
18.30 Familiengottesdienst zur
Eröffnung des Kommunionwegs
Evangelium: Mt 25,14-30
Diasporakollekte
10.00 Eucharistiefeier
keine Kinderkirche
keine Eucharistie in Kroatisch
18.30 Wortgottesfeier in Engstlatt
Dienstag, 18.11.
19.00 „Segen um sieben“
im Krankenhaus im Andachtsraum
Mittwoch, 19.11. Elisabeth
9.00 Eucharistiefeier
Donnerstag, 20.11.
18.00 Rosenkranzgebet
20
Donnerstag, 27.11.
18.00 Rosenkranzgebet
Freitag, 28.11.
9.35 Eucharistiefeier
(Haus am Stettberg)
Samstag, 29.11.
18.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 30.11.
1. Adventssonntag
Evangelium: Mk 13,33-37
10.00 Eucharistiefeier mit dem
Kirchenchor
10.00 Kinderkirche
11.45 Eucharistie in Kroatisch
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Seele and Geist
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