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(Wie) geht Medienschule? - Universität Augsburg

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!
(Wie) geht Medienschule?
!
Aufbau hybrider Lerninfrastrukturen und
nachhaltiger Integration von Medien im
Schulbetrieb?
!
Richard Heinen, Kira Hartmann, Franzika Klemp
Universität Duisburg-Essen
!
Augsburg, 14.11.2014
!
Gliederung
» Projektkontext
» Fragestellung
» Theoretischer Hintergrund
» Untersuchungsdesign
» Ergebnisse
» Zusammenfassung
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!
Ontwikkeling van Mediascholen in samenwerking met regionale IT-bedrijven
!
Entwicklung von Medienschulen in
Zusammenarbeit mit regionalen IT-Unternehmen
Partner / Laufzeit Budget
» Laufzeit: 1-2012 bis 12-2014
» 7 Projektklassen und ein WP-Kurs
Projectcomponenten
Fragestellung
!
Welche Maßnahmen unterstützen eine Entwicklung zu einer schulweiten
Mediennutzung?
!
Welche Bedeutung können hierbei hybrider Lerninfrastrukturen haben?
Wir nutzen die digitalen Medien in
allen schulischen Arbeitsfeldern als Mittel
zum
erfolgreichen Lernen aller.
Zur Sicherung dieser Struktur arbeiten wir
mit einer zentralen Verwaltung, die
mithilfe der digitalen Medien und
entsprechender Verwaltungsprogramme die
einzelnen Teile der Schule vernetzt und
die Kommunikation untereinander
sicherstellt.
!
!
! Schülerinnen und Schüler mit
! Einschränkungen und Besonderheiten
!
und
! ihre Integrationshelfer nutzen iPads
! und verschiedene Apps, um erfolgreich
zu lernen. Sie sind eingebettet in eine
Lerngruppe, die
selbstverständlich ebenfalls diese Medien
nutzt.
Schulprogramm Schule 1
Verankerung von digitalen
Medien in Schulen
Organisational
verankerte interne
Kooperation von
Kompetenzen
Konzeptionierung der
IT-Ausstattung in
Verbindung mit
pädagogischen
Schwerpunkten
Verbindliche
Integration in
schulische Konzepte
und Programme
Schulleitung als ITManagement durch
Wahrnehmung von
Promotorenfunktion
Nachhaltige
Verankerung digitaler
Medien in Schulen
Gezielte Verbreitung
des Mehrwertes
digitaler Medien für
den Unterricht
Gezielte Kooperation
mit Externen zur
Kompetenzentwicklung und
Akquise von finanziellen Ressourcen
Berücksichtigung der
Schnelllebigkeit der
Technik auf allen 5
Ebenen der SE mit
digitalen Medien
Erkennen und Nutzen
des
Handlungsspielraums
auf der Prozessebene
Schule
Eickelmann, 2009
Medien als Bestandteil
von Schulentwicklung
Schulz-Zander, 2001 als Erweiterung zu Rolff, 1999
Aspekte von Schulentwicklung
Schulentwicklung als Entwicklung von Einzelschulen
(Rolff, 1991)
!
!
Schul-Netzwerke zur Unterstützung von Innovationen
(Berkemeyer, 2010)
!
!
Kontextualisierung von Konzepten auf die eine Situation
(Holtappels, 2003)
!
!
!
!
!
Gelingensbedingungen von
Innovationen in Schulen
Motivation
Leitbild
Klima
Umfeld
Schulleitung
Steuergruppe
Netzwerk
Technik
Kooperation
Vision und Motivation
Infrastruktur der
Innovation
Innovationsstrategien und -verfahren
Fortbildungen
Curricula
Evaluation
Transfer
Holtappels, 2007 u. 2013
Phasen
Innovation
Initiation
Unfreezing
Implementation
Moving
Integration
Freezing
Stufen
Giaquinta, 1973
Lewin, 1947
Initierung
emerging
Ausbreitung
applying
Steuerung
integration
Integration
transforming
Nolan, 1974 / Kubicek, et.al. 1998 Kikis, et.al. 2009
Innovation
Initierung
Ausbreitung
Steuerung
Integration
Maßnahmen
Offenes und sicheres WLAN Schulentwicklung
!
!
Geräte-­‐Pool PC-­‐Räume !
Präsentationsgeräte
Steuerungsgruppe !
Kernteam / Tandems !
Fortbildung
intern / extern !
Schulprogramm
Curriculums-­‐
entwicklung Erprobung von Tools Technologie-­‐
entwicklung
Personal/ Organisations-­‐ entwicklung
Unterrichts-­‐
entwicklung
!
Dokumentation von Unterrichtsreihen
Elternbefragungen Kommunikation
Medienintegration
!
ITAS / Medienscouts !
Kooperationen mit Unternehmen !
Öffentlichkeitsarbeit
Heinen, 2014
Begleitforschung
0
8 -­‐ 1 2
Interviews Leitung
0 9 -­‐ 1
2
x
1
0 -­‐ 1
2
1 1 -­‐ 1
2
1
2 -­‐ 1
2
0
1 -­‐ 1
3
0
2 -­‐ 1
3
0
3 -­‐ 1
3
0 4 -­‐ 1
3
0
6 -­‐ 1
3
0
7 -­‐ 1 3
x Schwerpunkte: x
x
0
8 -­‐ 1
3
0
9 -­‐ 1
3
1
0 -­‐ 1
3
1 1 -­‐ 1
3
1
2 -­‐ 1
3
0
1 -­‐ 1
4
0
2 1
4
Unterrichts-­‐
beobachtungen
0
3 -­‐ 1
4
0
4 -­‐ 1
4
0
5 -­‐ 1
4 x
x
x
T P
L B T T T
T
0 6 -­‐ 1
4
x
Mediennutzung in Schule: Innovationszyklen x x x x Schulentwicklungsprozesse x
x5 bxis x7 Jahre
x
x
Reflektionsnotiz
Schüler / Lehrer
Veranstaltung
0
5 -­‐ 1
3
L
T=Teachertraining -­‐ P=Public-­‐Event -­‐ B=Bilateral Schoolmeeting -­‐ L=Leadershipmeetings
Schiefner et. al., 2013, Heinen und Kerres, 2013; Preußler et. al.
x
Nutzungshäufigkeit
100,00#
90,00#
80,00#
70,00#
privat
60,00#
Schule#1#
50,00#
40,00#
Schule#2#
30,00#
JIM#2012
schulisch
20,00#
10,00#
0,00#
mindestens mehrmals pro Woche
Feb.# Apr.# Juni# Aug.# Okt.# Dez.# Feb.# Apr.# Juni#
13# 13# 13# 13# 13# 13# 14# 14# 14#
Be
di
en
en
"
en
en
"&
"A
n
Re
fle
k.
er
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w
An
"
en
w
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n"
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P
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se
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In
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n
ie
"/ "
re
Te
n"
xt
&"
"
Re
ch
er
ch
ie
re
n"
Be
di
Anwendungsszenarien
70"
60"
50"
40"
30"
20"
Schule"1"
10"
0"
Schule"2"
Bewertung und eigene Motivation der
Schülerinnen und Schüler
- 0,4
2,0
-1,5
Wie bewertest du den Unterricht mit privaten Geräten?
-0,3
1,6
-1,3
Wie bewertest du deine Motivation im Bezug auf die Nutzung privater Geräte?
Gelingensbedingungen von
Innovationen in Schulen
Motivation
Leitbild
Klima
Umfeld
Schulleitung
Steuergruppe
Netzwerk
Technik
Kooperation
Vision und Motivation
Infrastruktur der
Innovation
Innovationsstrategien und -verfahren
Fortbildungen
Curricula
Evaluation
Transfer
Holtappels, 2007 u. 2013
Vision und Motivation
Schule 1
• Allen den best-möglichen
Abschluss ermöglichen
Motivation • Anschluss an Lebenswelt der
Kinder
• Medien zur Unterstützung
Schule 2
• Profilbildung ggü. anderen
Schulen
• Einsatz von Moodle
unterstützen
Leitbild
• Grundprinzip im Schulprog.
• Werkzeug zum Lernen aller
• Projekt im Schulprog.
• Handy als Spielzeug
entzaubern
Klima
• pos. Einstellung ggü. Projekt
• pos. ggü. Schülern
• Skepsis ggü. Projekt
• Zweifel med. Komp. SuS
Umfeld
• hohe öffentliche
Aufmerksamkeit
• Eltern wohlwollend
beobachten
• gut Zusammenarbeit mit
• Eltern als kritische Beobachter
• gute Zusammenarbeit mit
Firmen
Infrastruktur der Innovation
Schule 1
Schule 2
Leitung
• Projekt als zentrale Aufgabe
und Bestandteil der SE
• kontinuierlich in Pilotklassen
• Wechselt 3x in 2 Jahren
• Projekt in Konkurrenz zu
anderen
• nur kurzfristig in Pilotklassen
Steuergruppe
• In päd. Leitung verankert
• Arbeitsteilige Struktur
• Fokus PE und TE
• Projektlehrkräfte
• Hierarchische Struktur
• Technik vor Unterricht
Netzwerk
Technik
• Andere Schulen als Ressource • Netzwerk als Aufwand
• Unterschiede als Anregung
• Unterschiede als Problem
• Probleme im WLAN-Aufbau
• Kontinuierlich hybrid
• Feste Teammeetings
Regelmässige Konferenzen
• Viel informeller Austausch
Interne
•
Kooperation
•
•
•
•
•
Probleme im WLAN-Aufbau
zu Beginn reines BYOD
sporadische Teammeetings
überwiegend schriftl. Komm.
Strategien und Verfahren
Schule 1
•
•
Fortbildung
•
•
Regelmässig schulintern
gezielt überregional
aktiv im Netzwerk
online
Schule 2
•
•
•
•
sporadisch schulintern
nicht überregional
teilw. im Netzwerk
nicht online
• Aufbau schulinterner Curricula
Curricula
• Medien in Schülerhand
• schulinterne Curricula geplant
• Mediennutzung Lehrer
gesteuert
Evaluation • … als Unterstützung
• … als Kontrolle
Transfer
• offene Struktur
• konkrete Zielsetzung
• Beteiligung aller
• enge Grenzen
• allgemeiner Plan
• durch die Projektleitung
Fazit
!
Welche Maßnahmen unterstützen eine Entwicklung zu einer
schulweiten Mediennutzung?
!
!
Förderlich
» Gemeinsame Vision der Schule vom Lernen (mit Medien)
» Leitung: Promotorenfunktion und aktive Gestaltung der
Stufenübergängen
» Entwicklungsprozesse berücksichtigt alle Handlungsfelder
!
Hinderlich
» Fokussierung auf technische Fragestellungen
» Projektziel: Mediennutzung
» Projektorientierung
Fazit
Welche Bedeutung können hierbei hybrider Lerninfrastrukturen haben?
!
» Medien werden situativ im Unterricht nutzbar
» Lernende können vielfältige Nutzungsszenarien erproben
» Lernende können entscheiden, ob und welche Medien sie nutzen
!
Voraussetzung
» Schülerzentrierter Unterricht
» Lerner steuern Medieneinsatz
Fazit
Schulentwicklung
Technologie-­‐
entwicklung
Personal/ Organisations-­‐ entwicklung
Unterrichts-­‐
entwicklung
Kommunikation
Pädagogik
Technik
Wandel
Fullan, 2012
Medienintegration
Heinen, 2014
Literatur
Berkemeyer, N. (2010). Die Steuerung des Schulsystems. Theoretische und praktische Explorationen (1. Au2l., Bd. 10). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Eickelmann, B. (2009). Digitale Medien in Schule und Unterricht erfolgreich implementieren: Eine empirische Analyse aus Sicht der Schulentwicklungsforschung. Münster: Waxmann. Giacquinta, J. B. (1973). The process of organizational change in schools. Review of research in education, 178–208. Fullan, M. (2012). Stratosphere: Integrating technology, pedagogy, and change knowledge. Pearson Canada. Heinen, R., & Kerres, M. (2013). Digitale Medien im Unterricht. „Bring your own device“. Nutzung privater Geräte in der Schule. Schule NRW. Amtsblatt des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, 65(7), 314–317. Holtappels, H. G . (2013). Innovation in Schulen – Theorieansätze und Forschungsbefunde zur Schulentwicklung. In M. Rürup & I. Bormann (Hrsg.), Innovationen im Bildungswesen (S. 45–69). Wiesbaden: Springer Fachmedien Holtappels, H. G. (2003). Schulqualität durch Schulentwicklung und Evaluation: Konzepte, Forschungsbefunde, Instrumente. Neuwied: Luchterhand. Holtappels, H. G. (2007). Schulentwicklungsprozesse und Change Management. Innovationstheoretische Re2lexionen und Forschungsbefunde über Steuergruppen. Schulische Steuergruppen und Change Management (School steering groups and change management), 5–34. Kikis, K., Scheuermann, F., & Villalba, E. (2009). A framework for understanding and evaluating the impact of information and communication technologies in education. In F. Scheuermann & F. Pedró (Hrsg.), Assessing the effects of ICT in education. Indicators, criteria and benchmarks for international comparisons (S. 69–82). Luxembourg: European Union. Kubicek, H., & Breiter, A. (1998). Schule am Netz–und dann? Informationstechnik-­‐Management als kritischer Erfolgsfaktor für den Multimediaeinsatz in Schulen. In H. Kubicek (Hrsg.), Lernort Multimedia (S. 120–129). Heidelberg: Decker. Lewin, K. (1947). Group decision and social change. Readings in social psychology, 3, 197–211. Nolan, R. L. (1973). Managing the computer resource: a stage hypothesis. Communications of the ACM, 16(7), 399–405. Preussler, A., Schiefner-­‐Rohs, M., & Kerres, M. (2014). Gestaltungsorientierung in der Mediendidaktik: Methodologische Implikationen und Perspektiven. In B. Schorb, A. Hartung, H. Niesyto, P. Grell, & H. Moser (Hrsg.), Methodologie und Methoden medienpädagogischer Forschung. Jahrbuch Medienpädagogik 10 (S. 253–274). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. Rolff, H.-­‐G. (1991). Schulentwicklung als Entwicklung von Einzelschulen? Theorien und Indikatoren von Entwicklungsprozessen. Zeitschrift für Pädagogik, 37(6), 865–886. Schiefner-­‐Rohs, M., Heinen, R., & Kerres, M. (2013). Private Computer in der Schule: Zwischen schulischer Infrastruktur und Schulentwicklung. MedienPädagogik. Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung., 1–20. Schulz-­‐Zander, R. (2001). Neue Medien als Bestandteil von Schulentwicklung. In S. Aufenanger, R. Schulz-­‐Zander, & D. Spanhel (Hrsg.), Jahrbuch Medienpädagogik 1 (S. 263–281). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften. !
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http://mediendidaktik.uni-due.de/neuigkeit/4101
!
Richard Heinen
richard.heinen@uni-due.de
0203-379 2443
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