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1 Koordinator/in für die Cluster und das Kolleg im heiEDUCATION

EinbettenHerunterladen
Blickpunkt
Foto: Jutta Grätz, Leinezeitung Garbsen
Evangelisch - lutherische Kirchengemeinde Frielingen - Horst - Meyenfeld
Leben nach dem Tod
www.kirche-in-horst.de
November 2014
inhalt & editorial
Liebe Leserinnen und Leser,
Inhalt
angedacht
ja, ist denn jetzt schon Weihnachten?
3
Mit Blick in die Supermarktregale könnte man meinen, ja. Denn wenn die Sommerferien wie in diesem Jahr sehr spät
sind, dann ist die Übergangszeit vom
Sommer zur Adventszeit nicht lang. Da
werden wir schon mal nach der Rückkehr aus dem Sommerurlaub direkt mit
Spekulatius und Dominosteinen konfrontiert. Als wir Anfang Oktober zusammensaßen, um diese Ausgabe vorzubreiten, waren wir - auch aufgrund des
herrlichen Wetters - noch sehr in Sommerlaune. Weit weg ist Weihnachten für
uns gewesen, die dunkle Jahreszeit,
die so gerne auch dunkle Gedanken
heraufziehen lässt. Trotzdem wollen wir
Sie jetzt schon auf unseren traditionellen Adventsmarkt hinweisen, deren Vorbereitungen demnächst beginnen (s.
S. 4 und Rückseite). Außerdem möchten wir Sie zu unserem musikalischen
1. Adventsgottesdienst einladen. Und
schließlich beginnen auch die Proben
für das diesjährige Krippenspiel für die
Jugendichen (S. 17).
Wenn Sie diesen Gemeindebrief durchgelesen haben, bricht vielleicht auch bei
Ihnen schon eine leichte vorweihnachtliche Stimmung aus, die all denen, denen
das trübe und stürmische Herbstwetter
aufs Gemüt schlägt, doch ein wenig
gute Laune bringen möge.
4
Frauencafé
4
Adventsmarkt
5
Männerkreis
5
Bläser zum 1. Advent
5
MEGA-Mittagstisch
Ihre Gemeindebriefredaktion
Leben nach dem Tod
jetzt & bald
titel
6
„Ich freue mich drauf"
8
Buchtipp
9
Friedhof in Horst
gottesdienste & veranstaltungen
10
Gottesdienste
11
Veranstaltungen
aktuell
12
Benefizkonzert
13
Segelfreizeit
13
Erntedank Brotverkauf
13
Zustiftungen
freud & leid
14
Geburtstage
15
Freud & Leid
15
Dankeschön
junge gemeinde
16
Eltern Kind Gruppe
16
Kinderkirche
17
Pilgern mit Kindern
17
Krippenspiel
kinderseite
18
Ewigkeitssonntag
kontakt
2
19
Wir sind für Sie da
20
Adventsbasar
angedacht
Leben nach dem Tod –
Glaube contra Verstand?
Der Glaube an ein Leben nach dem
Tod hat es schwer. Wir sind gewohnt,
nur das für wahr zu halten, was wir
schwarz auf weiß sehen können, was
wir berechnen können und mit Zahlen
belegen können. Wir holen uns Informationen über das Internet aus den letzten
Winkeln unserer Erde und können über
Skype Verwandten, die sich gerade auf
der anderen Seite unserer Erdkugel
aufhalten, in die Augen schauen. Aber
was nach dem Tod kommt und ob da
noch etwas kommt, ist uns verborgen.
Als Christ glaube ich an ein Leben nach
dem Tod. Und gleichzeitig weiß ich,
dass ich das nicht beweisen kann. Ich
kann es nur glauben, kann nur darauf
vertrauen, dass Gott die Macht hat, uns
so etwas zu schenken wie ein ewiges
Leben, das Paradies…. wie man es
auch bezeichnen mag. Der Verstand
mag das bezweifeln. Natürlich widerspricht alles Gerede von der Auferstehung und einem Leben nach dem Tod
dem, was wir normalerweise in unserem Leben erfahren. „Tot ist tot“ – das
ist das, was üblicherweise in unserem
Leben gilt.
Vom Verstand her allerdings kann man
auch nicht ausschließen, dass es ein
Leben nach dem Tod gibt. Vernünftigerweise kann ich nur feststellen: Hier
stößt mein Verstand an eine Grenze;
hier komme ich mit meinen üblichen
Erkenntnismethoden nicht weiter. Wer
sagt: „In unserer modernen und wis-
senschaftlichen Welt hat
der Glauben an ein Leben nach dem Tod keinen
Platz“, der denkt allerdings gar nicht so modern,
sondern befindet sich eher
auf dem Stand der Wissenschaft des 18. und 19.
Jahrhunderts.
Aus der Sicht der damaPastor
ligen klassischen Physik
war die Welt klar und de- Wolfgang Dressel
terminiert; man beobachtete die Natur als ein Objekt und kam
zu „objektiven“, allgemeingültigen und
für jedermann nachvollziehbaren Ergebnissen. Das änderte sich mit den
Entdeckungen der modernen Physik
im ersten Viertel des zwanzigsten Jahrhunderts. Man erkannte, dass die naturwissenschaflichen Erkenntnisse nur
einen Teil der Wirklichkeit abbilden und
der Mensch, weil er ein Teil des Ganzen
ist, keinen objektiven Überblick über
das Ganze haben kann.
Daraus lässt sich folgern: Was ich nicht
verstehen kann, das muss es nicht geben, aber das kann es geben. Vernünftig ist es zu sagen, dass unser Verstand
über ein Leben nach dem Tod keinerlei
Auskunft geben kann. Christlicher Glaube vertraut darauf, dass Gott auch da
noch Wege weiß, wo wir nichts mehr
wissen.
3
jetzt & bald
iM FrAuen-cAFÉ: Alles hAt seine zeit
Wie sah meine
Welt aus, als
ich 10 Jahre alt
war? Wie lange dauerte damals eine
Woche, und wie lange dauert sie heute? Um unser Zeitempfinden geht es
im Frauen-Café am Dienstag, dem 11.
November, um 15 Uhr. Neben einer
kurzen Andacht und dem Genuss von
Tee, Kaffee und selbstgebackenen Torten wird Pastor Wolfgang Dressel zum
Thema „Alles hat seine Zeit“ referieren.
Gäste (Frauen) sind herzlich willkommen.
Wir suchen Für den AdventsMArkt
Der Adventsmarkt am 1. Advent (30.
November) wirft seine Schatten voraus: Glühwein, Bratwurst, Kuchen
und andere Leckereien, Gestecke,
Flohmarkt, Kunsthandwerk und andere
schöne Dinge, Adventslieder und Gospelchor.... von allem etwas, so wie in
den vergangenen Jahren.
Wir suchen noch:
- Spielzeug für das Kinderspielzeugflohmarktzelt
- Gut erhaltene kleine Dinge für das
Flohmarktzelt (Geschirr, Leuchter, Nippes, Kleinmöbel, .......)
- Gut erhaltene Bücher für unseren Bücherflohmarkt
- Attraktive Gewinne für unsere Tombola
Wir bitten, die Flohmarktgegenstände in
der Woche vor dem 1. Advent im Gemeindehaus abzugeben: Mo, Di, Do, Fr
10-12 Uhr sowie Di 16-18 Uhr.
Wer Tombolapreise beisteuern kann,
möge sich bitte baldmöglichst im Kirchenbüro melden.
bücher Für den AdventsMArkt
Wie in jedem Jahr gibt es beim Adventsmarkt wieder einen Verkauf antiquarischer Bücher im Keller des Gemeindehauses. Bitte bringen Sie die
Bücherspenden erst in der Woche vor
dem Adventsmarkt ins Gemeindehaus,
weil wir nicht genug Lagerplatz haben.
Über gut erhaltene Taschenbücher und
gebundene Bücher freuen wir uns sehr
und bitten herzlich darum, uns nur solche Bücher zu bringen, die Sie selbst
gern abends im Bett lesen würden.
Zerfledderte, schimmelige, verstaubte
und fleckige Bücher, die uns auch immer wieder gebracht wurden, bringen
Sie bitte in die Altpapiercontainer. Wir
4
danken für Ihr Verständnis.
In den letzten Jahren ist immer wieder der Wunsch an uns herangetragen
worden, die Bücherstube noch in der
Woche nach dem 1. Advent geöffnet
zu lassen. Diesem Wunsch würden wir
gern nachkommen, sind aber mit einer
Woche Aufbau, Sortierung und Verkauf
ausgelastet. Vielleicht finden sich ja Interessierte, die die Bücherstube eine
Woche lang betreuen möchten und am
Ende den Abbau und die Verpackung
der Bücher übernehmen? Für Absprachen stehe ich gern unter ute.schnitzler@mail20.de zur Verfügung oder Sie
wenden sich an Pastor Dressel.
jetzt & bald
Männer besuchen Hospiz
Der Männerkreis wird am Mittwoch,
dem 5. November, das Gerhard-Uhlhorn-Hospiz in Hannover besuchen.
Das evangelische Gerhard-UhlhornHospiz hat sich ebenso wie andere Hospize zur Aufgabe gemacht, Sterbende
und ihre Angehörige zu begleiten und
Menschen in ihren letzten Lebenstagen
ein selbstbestimmtes und möglichst
schmerzfreies Dasein zu ermöglichen.
Darüber wird sich der Männerkreis bei
seinem Besuch informieren. Treffpunkt
ist am 5. November um 15 Uhr am Gemeindehaus in Horst, Rückkehr gegen
18 Uhr. Interessierte Männer mögen
sich wegen der Mitfahrgelegenheiten im
Kirchenbüro bis zum 4. November anmelden (Tel. 05131 / 51853).
Festliche Bläserklänge
zum
1. Advent
Tochter Zion, freue dich! Festliche
Bläserklänge werden dieses Jahr die
Adventszeit eröffnen: Mit Trompeten,
Posaune und Tuba gestalten Udo Menski, Martin Trzeba, Dirk Rodenbeck und
Ulf Hinze unseren Gottesdienst am 1.
Advent. Gespielt und gesungen wird
alte und neuere Musik zur Advents- und
Weihnachtszeit u.a. von Händel und
Beethoven.
Der Männerkreis plant schon die nächste Segelfreizeit, die im Mai kommenden
Jahres stattfinden wird. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf Seite 13.
MEGA-Mittagstisch
Speisekarte für November
immer freitags von 12 bis 14 Uhr im Gemeindehaus
14.11.14
Hähnchen mit Früchte-Sahne-Sauce und Reis
Bunter Salatteller
Eis
21.11.14
Fischfilet mit Specksalat
Tomatensalat
Vanillepudding mt Himbeersauce
28.11.14
Grünkohl mit Bregenwurst, Kartoffeln
Pfirsichdessert
5
titel
„Ich freue mich drauf"
Diesen Satz aus dem Munde
eines todkranken Menschen
zu hören, machte auch Pastor
Dressel zunächst stutzig. Kann
man wirklich den Tod vor Augen
haben und sich freuen auf das,
was kommt? Während unseres
Redaktionstreffens für diese
Ausgabe, haben wir Wolfgang
Dressel einfach erzählen lassen
– und mitgeschrieben.
„Ich freue mich darauf“ - der Mann, der
dies sagte, war an ALS erkrankt und
ging ganz bewusst auf sein Ende zu.
Ich habe ihn damals be­gleitet und besucht, erst Zuhause, spä­ter im Krankenhaus, im Pflegeheim und schließlich im
Hospiz. Da wir uns gut kannten, fragte
ich ihn, vielleicht ein Stück weit auch
aus Neugierde, was er empfindet, wo
er weiß, dass sein Leben bald zuende
sein wird. „Naja“, sagte er, „einerseits ist
es schade, weil ich gerne noch einiges
erlebt hätte. Aber anderseits freue ich
mich auf das, was kommen wird.“ Wie
tröstlich ist es, die letzte Zeit mit solcher
Perspektive zu leben!
Ich finde es sehr schön, wenn ich weiß,
dass die Menschen, die ich auf ihrem
letzten Lebensweg begleite, an ein „Le­
ben Danach“ glauben, an etwas Gutes,
das kommen wird; dass eben nicht alles
zuende ist, sondern dass es da irgend­
wo noch ein Mehr gibt. Aber wenn ich
6
zum Trauergespräch gehe, weiß ich
natürlich nicht immer, was die Angehörigen denken. Manchmal frage ich dann,
ob sie an ein Leben nach dem Tod glauben. Natürlich erhalte ich Antworten in
allen Facetten, aber die meisten sagen
doch: „Ich würde es mir wünschen“. Die
Hoffnung auf ein Wei­
terleben kommt
in dieser Formulierung stark zum Ausdruck. Überhaupt finde ich, dass Hoffnung sowohl für den Ster­
benden als
auch für seine Angehörigen unheimlich
wichtig und tröstlich sein kann. Daher
gehört für mich die christ­liche Auferstehungsbotschaft auch zu jeder Traueransprache dazu. Jesus hat uns mit seinem
Sterben und mit seiner Auferstehung
gewissermaßen den Weg gebahnt.
Im November, am Ewigkeitssonntag,
denken wir in unserer Gemeinde immer
besonders an die Verstorbenen. Wir lesen ihre Namen vor und zünden für sie
eine Kerze an. Wirft man einen Blick in
titel
das Gesangbuch, das zu diesem Tag einige Lieder zur Auswahl bereit hält, mag
man so gar nicht an die­se positive Botschaft der Auferstehung denken.
Vielleicht sollten wir auch mal eines der
hoffnungsvollen Osterlieder auswählen und singen? Oder wäre die Osterzeit nicht eigentlich der passende­
re
Zeitpunkt, um an den Verlust unserer
Familienangehörigen oder Freunde zu
denken? Wäre da nicht in uns viel mehr
Hoffnung auf das Mehr danach?
Ganz selten kommt es nur noch vor,
dass ich von den Angehörigen als ers­
tes angerufen werde, wenn jemand
gestorben ist, noch bevor der Bestatter kommt. Das ist meist dann der Fall,
wenn die Trauernden sich eine Aussegnungsfeier wünschen. Bei die­ser kleinen
Andacht komme ich in das Haus des
Verstorbenen. Mit
den Ange­hörigen
bete ich, zünde
eine Kerze an,
lese einen Psalm
und ich spreche
dem Toten ein
letztes Mal einen
Segen zu. Das
alles geschieht, noch ehe der Bestatter kommt. Ich finde diese halbe Stunde für die Angehörigen äußerst wichtig.
Sie dürfen einfach nur trauern, müssen
noch nicht daran denken, was in den
nächsten Tagen alles mit dem Bestatter
und Behörden besprochen und erledigt
werden muss. Es ist eine Art der Ent­
schleunigung, ein Trau­erritual, das sinnvoll ist. Denn Trauer holt uns ein, wenn
wir ihr keinen Platz einräumen.
Trost und Hoffnung sind zwei wichtige
Trauerbegleiter, die vielleicht ganz tref­
fend in dem Zitat Ausdruck finden: „Du
kannst nicht tiefer fallen als in Gottes
Hand“. Wie gut fühlt es sich an, wenn
man sich diese Worte bewusst macht?
Egal, was passiert, Gott fängt mich
mit seiner Hand auf. Margot Käßmann
sprach
diese
Worte zum Beispiel 2009 zur
Trau­e rgemeinde
nach dem Tod
von Robert Enke.
„Du kannst nicht
tiefer fallen als
in Gottes Hand“
Wie wichtig die Hoffnung ist, fällt mir
auch bei der Liedauswahl für die Trauerfeier auf. Ich richte mich gerne nach
den Wün­
schen der Angehörigen und
habe auch überhaupt kein Problem damit, wenn ein modernes Lied oder ein
Schlager von der CD abgespielt wird.
Aber dabei ist mir aufgefallen, dass die­
se Lieder oft so gefühlvoll sind, dass
die Angehörigen von ihrem Schmerz
überwältigt werden. Da geben alte Kirchenlieder mehr Hoffnung. Und bei aller
Trauer soll es doch auch wichtig für die
Ange­hörigen sein, dass ihnen ihre Zukunft nicht hoffnungslos scheint nach
dem Verlust, den sie erlitten haben.
Natürlich sprechen wir auch im Konfirmandenunterricht über das Sterben und
die Auferstehung. Die Konfirmanden tun
sich manchmal schwer, an die Auferstehung oder ein Leben nach dem Tod
zu glauben. Ich sage ihnen dann: „Du
musst es ja auch nicht glauben, aber ich
wünsche dir, dass du es glaubst, ehe du
stirbst. Denn dann ist es leichter.“
7
titel
Buchtipp:
Gabriel Looser: Welches Leben nach dem Tod? Reinkarnation und christlicher Glaube, Patmos Verlag 2013
Viele Menschen teilen die Hoffnung,
dass es nach dem Tod „irgendwie“ weitergeht. Über das „Wie“ existieren allerdings sehr unterschiedliche Ansichten.
Die Idee einer Wiedergeburt ist auch
unter Menschen christlichen Glaubens
zunehmend verbreitet. Doch geht das
überhaupt zusammen? Oder tun sich
hier nicht Gegensätze auf, die unüberwindlich sind?
Der Autor stellt gleich zu Anfang seines
Buches fest: „Angesichts der Tatsache,
dass eine stetig wachsende Zahl kirchlich Gläubiger sich der Reinkarnationsidee zuwenden, kommen die Kirchen
nicht länger darum herum, sich dieser
Frage zu öffnen.“
Gabriel Looser hat katholische und
evangelische Theologie studiert und ist
so in der Lage zu belegen, dass die Reinkarnationsvorstellung und das Christentum keine Widersprüche sind.
„Man kann Christ sein und an Reinkarnation glauben. Man kann auch
Christ sein und an ein einziges Leben glauben.“
Beide Positionen kommen in seinem
Buch ausführlich zu Wort. Sie sind wie
die Blumen in dem wundervollen Strauß
christlicher Hoffnungen, die jede ihre
eigene Schönheit und Existenzberechtigung haben. Der Autor zeigt, dass beide
Positionen biblisch und theologisch begründbar sind.
8
Der Leser erfährt den wechselvollen
Weg der Reinkarnationsvorstellungen
in der Menschheitsgeschichte, ausgehend von der griechischen Antike, wo
die Idee sehr verbreitet war. Später verstummte der Glaube an die Reinkarnation im Christentum für eine lange Zeit.
Im Westen wurde im 20. Jahrhundert
die Vorstellung der Seelenwanderung
in erster Linie durch den wachsenden
Bekanntheitsgrad der östlichen Religionen wieder modern. Eine weitere Annäherung geschah ganz unbeabsichtigt
durch eine Veränderung innerhalb der
christlichen Theologie. Die Trennung
der Geschöpfe Gottes im nachtodlichen
Zustand in Himmel und Hölle wurde immer mehr angezweifelt.
„Nach meiner Überzeugung ist die
ewige Verdammnis mit der Vorstellung des gütigen Gottes unvereinbar“
fasst Looser das Dilemma der bisherigen christlichen Theologie in einem
Satz zusammen. Das „Gericht“ wird nun
vielmehr als ein Offenbarwerden des
Menschen verstanden, so wie er ist, mit
seinen Sonnen-, aber auch mit seinen
Schattenseiten. Dies aber geschieht im
Antlitz des liebenden Gottes, Auch in der
mit dem Reinkarnationsgedanken stets
verbundenen Karmalehre wird nach Abschluss eines Lebens Bilanz gezogen:
Der Mensch erkennt, wo er wirklich
steht und wer er wirklich ist. Es hat of-
titel
fenbar eine erhebliche Annäherung der
beiden Standpunkte stattgefunden.
Der erste katholische Theologe, der
sich vorsichtig der Reinkarnationsidee
näherte, war Karl Rahner (1904-1984).
Die katholische Lehre kennt das Purgatorium als einen Bereich der Läuterung - ein Zwischenzustand zwischen
Himmel und Hölle. Rahner erkannte,
dass in der katholischen Lehre im Bezug auf diesen Zwischenzustand wohl
noch nicht alle Möglichkeiten durchdacht worden seien, so dass die Möglichkeit einer Wiedergeburt die christliche Fegefeuerlehre durchaus ergänzen
und verdeutlichen könnte. Damit ist von
katholischer Seite das Feld für ein aufrichtiges Gespräch bereitet, mit dem
Angebot, offen auf die Reinkarnationsidee zuzugehen. Auf evangelischer
Seite gibt es ebenfalls entsprechende
Bemühungen. Schließlich entwickelt
der Autor eine eigene Vision, die die
Gegensätze zu überwinden vermag.
Das Buch ist besonders geeignet für
Christen, die sich mit dem Glaubensbild
der Reinkarnation vertraut machen wollen, ohne zugleich das unangenehme
Gefühl zu haben, überzeugt werden zu
sollen. Dies ermöglicht den Leserinnen
und Lesern, den eigenen Standpunkt zu
klären und eine für sich stimmige Haltung zu finden.
Katja Seifert
Der Friedhof in Horst
„Der Friedhof in Horst - ein Ort der Begegnung, Besinnung und Stille“ - so
lautet die Überschrift des Flyers zu
unserem Friedhof. Und so ist es auch,
wann immer man kommt, kann man
Jemanden treffen und, wenn man mag,
ein paar Worte wechseln oder einfach
die Ruhe des gepflegten Areals auf
sich wirken lassen. Zwei besondere
Plätze, „Themengärten“, sind nun neu
eingerichtet worden. Folgt man vom
Friedhofseingang an der Kapelle dem
ersten Weg nach links, sieht man rechterhand den Apfelgarten mit zwei Zierapfelbäumchen und ein Stück weiter
den Rosengarten: liebevoll gestaltete
Flächen mit Platz für jeweils ca. 15 Urnengräber, umwachsen von blühenden
Bodendeckern. So sind die Urnengräber pflegeleicht. Ein Stein mit dem Namen des Verstorbenen erinnert an ihn.
Das Einzelurnengrab im Themengarten
kostet 1.450 €, ein
Doppelgrab 2.800 €.
Über
Einzelheiten
und
weitere
Bestattungsmöglichkeiten kann man
sich im Kirchenbüro
informieren.
In jedem Fall bietet
die Bereicherung durch beide Themengärten eine weitere wunderbare Möglichkeit, lieber Verstorbener zu gedenken .
Gertrud Pfeffer
Und Er nimmt uns in seine Arme
Und schenkt uns ein Wiedersehen mit allen
Die wir lieben und geliebt haben
Die wir suchen und finden
Weil Gottes Geschichte länger währt
Als die Weltgeschichte
(Hanns Dieter Hüsch)
9
gottesdienste
Gottesdienste November 2014
Gottesdienst
Kollekte: Projekte gegen Armut
Taufgottesdi enst
Taizé-Gottesdienst
Kollekte: Gefängnisseelsorge
Volkstrauertag
Gottesdienst
16. November | 10 Uhr Kollekte: Kriegsgräber/Sühnezeichen
anschl. „Kaffee im Turm“
Gottesdienst mit Abendmahl
Ewigkeitssonntag
23. November | 10 Uhr Kollekte: Förderung Ehrenamtlicher
11:15 Taufgottesdienst
15:00 Andacht in der Friedhofskapelle
1. Advent
Gottesdienst
30. November I 10 Uhr Kollekte: Brot für die Welt
Sonntag
2. November | 10 Uhr
Sonntag
11:15
9. November I 18 Uhr
Gottesdienste im Haus der Ruhe
Montag, 3.
Montag, 10.
Montag. 17.
Montag, 24.
10
I 10:30 Uhr
| 10:30 Uhr
| 10:30 Uhr
| 10:30 Uhr
Lektorin Görth
Pastor Dressel
Kirchliche
Stiftung
Pastor Dressel
Pastor Dressel
Pastor Dressel
Pastor Dressel
Katholischer Gottesdienst
Evangelischer Gottesdienst
Katholischer Gottesdienst
Evangelischer Gottesdienst
busstAG iM rAthAus
tAizÉ-Gottesdienst
Zum ökumenischen Gottesdienst laden
die evangelische und die
katholische
Kirchen
in
Garbsen am Buß- und Bettag, Mittwoch 19. November, um 19 Uhr in das
Rathaus in Garbsen ein. Als Prediger ist
der Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes zu Gast. Musikalisch wird der Gottesdienst vom Gospelchor „Swinging
Church“ der Kirchengemeinde Frielingen-Horst-Meyenfeld gestaltet.
Wie schon im Februar dieses Jahres
wird es am Sonntag, dem 9. November, um 18.00 Uhr einen Abendgottesdienst nach der Art der Kommunität von
Taizé geben, den Mitglieder der Kirchlichen Stiftung Frielingen-Horst-Meyenfeld gestalten.
„Unser innerer Mensch“ lautet das thematische Motto. Taizé-Gesänge und
meditative Texte in der nur durch Kerzenlicht erleuchteten Kirche machen
den Charakter dieses Gottesdienstes
aus. Prediger ist Superintendent i.R.
Dr. Koch. Im Anschluss ist Gelegenheit
zum Gespräch im Turm bei einem Glas
Stiftungswein.
veranstaltungen
Veranstaltungen in unserer Gemeinde
Für Kinder und Jugendliche
Eltern-Kind-Gruppe 1
Eltern-Kind-Gruppe 2, gerade Woche
ungerade Woche
Mi
Mi
Mi
16:00 Uhr
10:00 Uhr
16:00 Uhr
Evangelische Kinderkrippe
Mo - Fr
7:30-13 Uhr
Kinderchor (Evelyn Jagstaidt)
Fr
15:30 Uhr
Vorkonfirmandenunterricht nach dem
„Hoyaer Modell“ - mehrere Gruppen
n. V.
n. V.
Hauptkonfirmandenunterricht, 14tägig,
Vorkonfirmandenunterricht, 14tägig,
Mi
Mi
26.11.
12.11.
17:00 Uhr
17:00 Uhr
Gesprächskreis „Bibel und Gemeinde“
Mo
24.11.
17:00 Uhr
Frauen-Café
Di
11.11.
15:00 Uhr
Gedächtnistraining
fällt aus
Männerkreis
Mi
5.11.
15:00 Uhr
Meditationsgruppe (Margarete Landig)
Di
25.11.
20:00 Uhr
Gitarrengruppe „deLight“ (Daniel Schüttlöffel)
Mi
20:00 Uhr
Gospelchor „Swinging Church“ (Philipp Spintge)
Do
20:00 Uhr
MEhrGenerationen-MittAgstisch
Fr
12-14 Uhr
Für Erwachsene
INFO: Alle Veranstaltungen, insbesondere die genauen Termine und evtl.
Änderungen finden Sie auch auf unserer Homepage: www.kirche-in-horst.de
Impressum
Herausgeber: Der Kirchenvorstand, Redaktion: Wolfgang Dressel (V.i.S.d.P.),
Kerstin Engel, Rebekka Hinze, Gertrud Pfeffer, Katja Seifert
Druck: Schroeder-Druck, Gehrden, Redaktionsschluss: 11. 11. 2014
Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht zwangsläufig die Meinung der
Redaktion wieder.
Bildnachweis: Titel: Grätz, S. 15: Schiegel, S. 5, 6, 7: Hinze, alle anderen: privat
und gemeindebrief.evangelisch.de
11
2014
Fr. 21.11.
Kirche
für Menschen
Kirchliche Stiftung
Frielingen - Horst - Meyenfeld
Benefizkonzert
19.00 Uhr
Kirche in Horst
Es singt der
FrauenChor
Hannover
Leitung: Biljana Wittstock
Werke von
Felix Mendelssohn Bartholdy,
Johannes Brahms,
Hugo Hammarström,
Michael Praetorius u.a.
12
Veranstalter: Kirchliche Stiftung Frielingen-Horst-Meyenfeld der ev.-luth.Kirchengemeinde EINTRITT FREI!
t
hr
st
aktuell
nächste seGelFreizeit GeplAnt
Auch im kommenden Jahr
plant der Männerkreis wieder eine Segelfreizeit.
Sie soll stattfinden von
Montag, dem 18. Mai, bis
Freitag, dem 22. Mai, und
wird von Kiel aus starten.
Die kürzere Dauer der
Freizeit, der spätere Termin und das geschützte
Revier der Ostsee sind
ideal für „Neueinsteiger“
und alle, die vor dem
Nordseetörn des vergangenen Jahres
zurückgeschreckt sind.
Wie jedes Mal bei den Männersegelfreizeiten werden wir mit einem alten Traditionssegelschiff unterwegs sein, das
von einer professionellen
Besatzung geführt wird.
Je nach Wind geht die Reise zu kleinen Inseln in der
dänischen Südsee oder zu
kleinen Ostseehäfen. Wir
schlafen und kochen an
Bord, haben viel Zeit zum
Austausch und kommen
abends über Fragen des
Glaubens und über Gott
und die Welt ins Gespräch.
Die Kosten werden je nach
Teilnehmerzahl bei 260 bis 280 Euro
liegen. Nachfragen und Anmeldung
bitte baldmöglichst bei Wolfgang Dressel oder im Kirchenbüro (Tel. 05131 /
51853).
erntedAnk – brot nicht nur Für uns
Schmalz- und Butterbrote und ganze
Brotlaibe verkauften die zehnjährigen
Vorkonfirmanden des Hoyaer Modells
am Erntedanktag nach dem Gottesdienst vor unserer Kirche. Der Erlös
in Höhe von 405 Euro kommt über die
Aktion „Brot-für-die-Welt“ notleidenden
Menschen in anderen Ländern zugute, die sich nicht über eine gute Ernte
freuen konnten. An dieser Stelle auch
vielen Dank an die Bäckereien Haubenreisser und Beckedorfer Backstube, die
die Brote zum Erntedankfest gespendet
haben. Auch die Kollekte des
Gottesdienstes in Höhe von
670 Euro war für „Brot-fürdie-Welt“ bestimmt. - „Brotfür-die-Welt“ ist eine Hilfsorganisation der evangelischen
Kirche, die die Spenden ohne
Abzug zu 100% an die Bedürftigen weitergibt, da die
Verwaltung über das Diakonische Werk
unserer Kirche, d.h. letztlich aus Kirchensteuermitteln, bezahlt wird.
zustiFtunGen korrekt verMerken
Die Kirchliche Stiftung Frielingen-HorstMeyenfeld bedankt sich für alle bisherigen Zustiftungen und bittet darum,
Zustiftungen korrekt auf dem Überweisungsträger als „Zustiftung“ und nicht
als „Spende“ zu vermerken. Nur als
„Zustiftung“ deklarierte Zuwendungen
können auch dem Stiftungsvermögen
zugeführt werden.
13
geburtstage
Wir gratulieren
1.11. Gerda Bock, M. (86)
Erwin Müller, M. (74)
2.11. Wilm Franke, S. (84)
Elsbeth Kahle, F. (81)
Helene Krug, F. (80)
Anke Riechers, H. (73)
3.11. Gerlinde Fiebig, H. (84)
4.11. Elise Paulmann, F. (87)
Irmgard Möller, F. (80)
Helmut Cramer, H. (71)
5.11. Marga Nolte, F. (79)
Else Gehling, F. (76)
Wladimir Tobert, H. (75)
Herbert Ergezinger, M. (73)
6.11. Johann Löprich, M. (83)
7.11. Helmut Rusch, M. (93)
Henni Wand, H. (84)
Brigitte Schmandt, F. (74)
8.11. Elli Ciupek, H. (83)
10.11. Elfriede Lemcke, M. (95)
Siegfried Szymczak, M. (89)
Helmuth Dohmeyer, M. (82)
Gerh. Württenberger, F. (75)
Ursel Drinkuth, F. (71)
11.11. Giesela Bruske, M. (83)
Ellynor Überheide, H. (82)
Peter Brehm, M. (78)
Mimmi Siewert, M. (77)
12.11. Bärbel Otte, M. (71)
13.11. Charlotte Faikosch, M. (90)
Luise Bartelt, M. (88)
Mariechen Oberheu, M. (84)
Manfred Meißner, F. (79)
Monika Braunert, H. (70)
14.11. Ingrid Kekert, M. (76)
14
15.11.
16.11.
Hildegard Gardelegen, M. (93)
Elisabeth Möller, F. (82)
Monika Neubert, F. (72)
Alfred Seidel, F. (71)
Ilse Ruther M. (94)
Heinrich Kölling, H. (82)
17.11. Ingeborg Reinhardt, M. (91)
Lieselotte Steingrube, M. (86)
19.11. Hildegard Ullrich, M. (93)
Irmgard Fietz, M. (88)
Irene Jakulat, H. (81)
20.11. Elisabeth Schulze, H. (81)
21.11. Marie Sambale, F. (82)
Ewald Urbach, H. (78)
Waltraud Kölling, F. (71)
22.11. Johanna Cordes, M. (91)
Ernst Möller, F. (84)
Ingrid Weber, M. (84)
Monika Hoffmann, M. (74)
Rolf Homeyer, H. (74)
23.11. Edgar Bartelt, M. (93)
Anneliese Wiechmann, M. (91)
Günter Kränke, M. (76)
24.11. Helga Wehde, H. (78)
Waltraud Dohm, H. (73)
26.11. Dora Koschmieder, M. (99)
Joachim Büse, H. (88)
Günter Johannes, F. (85)
27.11. Henny Schultze, M. (92)
Uwehorst Birkholz M. (84)
Siegrid Mauruschat, M.(81)
Inge Lambelet, F. (80)
28.11. Günther Pohl, H. (77)
Waltraud Wehde, H. (73)
29.11. Herbert Böhm, M. (81)
30.11. Otto Berger, H. (80)
freud & leid
Wir nehMen Abschied
Wir GrAtulieren
von
Sebastian-Niklas Voß
und Annika, geb. Glatzel
Gerda Sachtleben, Gbs. (96)
Ingeborg Sommerfeld, H. (84)
Bruno Kramer, H. (81)
dAnkeschön!
Ein herzliches Dankeschön an alle, die
die Feier zu unserem Dienstjubiläum
mit ausgerichtet haben.
DANK
an diejenigen,
die geplant, organisiert und ausgeführt
haben,
die Tische geschleppt und in der Küche
für Ordnung gesorgt haben,
die Suppen gekocht und Kuchen
gebacken haben,
an „deLight“ für die tolle Musik,
an die schnippigen Kirchenmäuse,
für die Glückwünsche, Geldgeschenke,
Blumen, Süßigkeiten bis hin zu
gestrickten Strümpfen,
für die wohltuenden und
anerkennenden Worte.
Es waren für uns unvergessliche
Momente mit vielen lieben Menschen
aus unserer Gemeinde.
Angelika Gensink und Christa Türk
15
junge gemeinde
Eltern Kind Gruppe
Liebe Eltern!
Seit September
trifft sich eine neue
Eltern-Kind-Gruppe
im Gemeindehaus.
Eltern mit Kindern
im Alter ab ca. zehn Monaten treffen
sich wöchentlich für jeweils 1,5 Stunden zum Spielen, Singen und Zusammensein. Die Kinder machen im Spiel
Erfahrungen mit anderen Kindern, erleben den Umgang mit verschiedenen
Materialien und entscheiden sich selbst
für Spielangebote, während ihre Eltern
ganz nebenbei altersgerechte Lieder
und Spiele kennen lernen.
In der Gruppe können Sie sich über Entwicklungsfragen austauschen, andere
Eltern im Umgang mit ihren Kindern beobachten, Freundschaften entwickeln,
gegenseitige Entlastung organisieren,
Ideen gemeinsam umsetzen und gezielt
Zeit mit Ihrem Kind verbringen. Gleichzeitig öffnet sich hier ein neuer Erfahrungs- und Erlebnisraum für Ihr Kind. Es
kann andere Kinder und Erwachsene erleben, Freunde finden, mit ihnen singen
und spielen, die Wirkung der ersten eigenen Worte ausprobieren, Essen und
Dinge kennenlernen, die es zu Hause
nicht gibt. Die Erfahrungen in einer solchen Gruppe stärken die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Kind und sind
gleichzeitig ein erster Loslösungsschritt.
Bei den Elternabenden wird über aktuelle Erziehungsfragen informiert und
diskutiert. Neu in dieser Gruppe ist,
dass sie wöchentlich abwechselnd einmal vormittags und einmal nachmittags
stattfindet. Das Besondere daran ist: Am
Nachmittagstreffen können ältere Geschwisterkinder mitgebracht und separat betreut werden. Gerne können noch
Eltern mit ihren Kindern dazu kommen.
Die Gruppe wird von Viola Friedrich geleitet. Information und Anmeldung unter
Tel. 55526 oder v.friedrich@kirche-inhorst.de
Kinderkirche
Am letzten Samstag der
Herbstferien, 8. November,
von 10.30 bis 14.00 Uhr laden wir alle Kinder im Alter
von 5-10 Jahren zur Kinderkirche ein. Unser Thema in
diesem Monat: „Du schenkst
uns deine Ewigkeit - vom
Sterben und was danach
kommt…“. Vielleicht hast du
schon mal erlebt, dass ein
Haustier oder ein Mensch aus dem Kreise der Familie gestorben ist. Was können wir tun, wenn wir traurig sind und
16
wie kann Gott uns trösten?
Zu dieser Kinderkirche haben
wir Gäste eingeladen, die sich
beruflich mit dem Thema „Tod
und Sterben“ beschäftigen.
Ein Bestatter hat sein Kommen bereits zugesagt. Wir sind
neugierig auf eure Fragen!
Für ein leckeres Mittagessen
ist gesorgt. Bitte 2 € für Essen und Material mitbringen.
Die Kollekte unserer Kinderkirche ist für
unser Patenkind Moses aus Honduras
bestimmt.
junge gemeinde
Krippenspiel für Jugendliche
In diesem Jahr haben wir das Angebot
an Gottesdiensten am Heiligen Abend
noch einmal erweitert, so dass um 16.30
Uhr und um 17.30 Uhr ein Krippenspiel
mit Jugendlichen aufgeführt wird. Dazu
treffen wir uns erstmals am Sonntag,
dem 16. November 2014, um 11.30
Uhr im Gemeindehaus. Wir stellen das
Stück vor und besprechen die Probenzeiten. Jugendliche ab 13 Jahren sind
herzlich willkommen!
„Gib uns Ohren zu hören und Augen zu sehen“
Pilgern mit Kindern
Im Oktober hatte sich das Kinderkirchen-Team an ein neues Projekt gewagt. Zum Pilgern kamen 26 Kinder,
die sich bei schönstem Herbstwetter
mit 7 Mitarbeitern zur Pilgertour in der
Kirche trafen. Ausgestattet mit einem
Pilgerausweis und einer Muschel am
Rucksack als Pilgersymbol ging es zuerst Richtung Horster Mühle. Dort war
die erste Station, an der der Pilgerausweis abgestempelt wurde. Neben einer
Rückenmeditation zum Thema „Körner
und Brot“ konnten sich alle Kinder das
neue Trauzimmer an der Mühle mit dem
wunderschönen Garten anschauen.
Danach ging es Richtung Meyenfeld
und dabei haben die Kinder viele Entdeckungen gemacht, eine Schnecke
am Wegesrand, ein Regenwurm oder
das bunt gefärbte Laub. Ein Teilstück
der Strecke haben die meisten Kinder
sogar in der Stille gepilgert, d.h. wir haben geübt, die Ohren ganz weit auf zu
machen, dafür den Mund zu. Danach
traten irgendwann schon die ersten Ermüdungserscheinungen auf, aber die
letzte Station war schon in Sicht, so
dass alle Kinder am Ende an unserem
Ziel, dem Spielplatz in Meyenfeld gut
angekommen sind. Bei einem leckeren
Picknick und Zeit zum Freispiel konnten
alle wieder auftanken und entspannen.
Beim abschließenden Segenskreis waren sich alle einig, wir wollen das Pilgern in den festen Bestandteil unserer
Kinderkirche aufnehmen. Also dann, bis
im nächsten Jahr zur Pilgertour nach
Frielingen…
Angelika Gensink
17
kinderseite
Hallo Kinder!
Vielleicht ist euch bei einem
Blick in den Kalender aufgefallen, dass es im meist
trüben November einige Feiertage gibt, an denen wir be-
sonders an die Menschen denken, die
verstorben sind. Daher habe ich euch
heute einen Text zum Ewigkeitssonntag
mitgebracht.
Euer Ulli
Durchs Kirchenjahr: Ewigkeitssonntag
Der Ewigkeitssonntag wird
auch Totensonntag genannt.
Es ist der letzte Sonntag des
Kirchenjahres.
Der
Ewigkeitssonntag ist ein Gedenktag für die Verstorbenen.
An diesem Sonntag wird in den
Gottesdiensten an die Menschen gedacht, die im letzten
Jahr verstorben sind. Ihre Namen werden vorgelesen. Dabei wird oftmals eine Kerze symbolisch
für jeden verstorbenen Menschen angezündet. In den Gottesdiensten wird
für die Verstorbenen und die Angehörigen gebetet. Die Hoffnung auf die
Auferstehung von den Toten ist Inhalt
der Predigt, der Lieder und Gebete.
Daneben finden an diesem Tag auch
in den Friedhofskapellen Gottesdiens-
18
te statt. Sie sind in der Regel nachmittags. Sehr viele
Menschen gehen an diesem
Tag auf den Friedhof zu den
Gräbern der verstorbenen Angehörigen oder Freunde. Sie
werden mit Gestecken, Blumen oder Kerzen geschmückt.
Der Ewigkeitssonntag ist ein
staatlich geschützter „stiller
Feiertag“. An ihm sind öffentliche Musik- und Sportveranstaltungen
nicht erlaubt. Damit soll die besondere Art des Tages bewahrt werden.
Aus: Christian Butt, „Warum hängt
am Weihnachtsbaum kein Ei?“
Das Kirchenjahr, illustriert von Kindern
für Kinder. Erschienen im Calwer Verlag Stuttgart, 2010. www.calwer.com
kontakt
Ev. -luth. Kirchengemeinde Frielingen-Horst-Meyenfeld
www.kirche-in-horst.de
Andreaestr. 9 • 30826 Garbsen • Telefon 05131-518 53 • Fax 05131-446 98 26
Wir sind für Sie da
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Sprechstunde Pastor Dressel Di 18-19 Uhr, Do 8.30-10.30 Uhr u. n. V.
Kirchenbüro
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Servicenummern
Telefonseelsorge 0800 – 111 0 111 (kostenlos)
Kinder- und Jugendtelefon (NummergegenKummer) 0800 – 1110 333 (kostenlos)
Diakonie- und Sozialstation 05137-14040
Beratungsstelle für Erziehungs- und Lebensfragen 05137 – 73857
19
an der Kirche in Horst
1. Advent 30. November
14.30 Uhr bis 18.30 Uhr
Kunsthandwerk, Gestecke, Handarbeiten
antiquarische Bücher, Flohmarkt, Spielzeugflohmarkt, Kaffeestube, Fischbude und
Bratwurstbude, Kartoffelpuffer,
Glühwein und alkoholfreie Getränke
Tombola, Märchen im Bauwagen
Basteln und andere Angebote für Kinder
16.00 Uhr Gospelchor "Swinging Church"
(in der Kirche)
17.30 Uhr Adventsliedersingen in der Kirche
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Seele and Geist
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