close

Anmelden

Neues Passwort anfordern?

Anmeldung mit OpenID

Betteln für die Mafia „Ich war wie gelähmt“ - Archiv - Hamburger

EinbettenHerunterladen
4
Schüler-Journal
Hamburger Abendblatt
Montag, 28. Februar 2000
Das falsche Geschlecht
Russland heute: Wer Geld hat, kauft sich
gute Schulnoten und später dann Einfluss.
Wer keines hat, fällt durch das System.
Bericht aus einem Land, das im Chaos versinkt.
Terror in Afghanistan. Seit die radikalislamische Taliban-Miliz das Land regiert,
ist das letzte bisschen Freiheit dahin.
Am schlimmsten trifft es die Frauen.
Betteln
für die Mafia
Meine Familie − meine Eltern, ich
und meine zwei Schwestern − sind
1990 aus Afghanistan wegen der
Bürgerkriegssituation geflüchtet.
Seitdem die Taliban (zu
Deutsch: Söhne des Korans) 1996
Kabul, die Hauptstadt Afghanistans einnahmen, hat sich die Situation stark verändert.
Sie begangen ihren so genannten „Heiligen Krieg“ 1994. Die radikal islamistischen Taliban kamen von Pakistan und nahmen
als erstes die Stadt Gandahar ein,
die im Südosten Afghanistans
liegt. Nach und nach eroberten
sie weitere Städte, wie z. B. 1995
die in militärisch-strategischer
Hinsicht wichtige Stadt Herat an
der Grenze zu Iran. Ihr Ziel war
es, immer weiter nach Norden
vorzudringen und Kabul einzunehmen. In der Nacht vom 26.
zum 27. September nahmen die
Taliban schließlich Kabul ein.
Heute regieren die Taliban
mehr als 90 Prozent des wegen
des seit zwei Jahrzehnten andauernden Bürgerkriegs weitgehend
verwüsteten Afghanistans.
Das Land exportiert
Heroin in die ganze
Welt. Aber Musik zu
hören ist verboten.
Am Tag nach ihrer Eroberung erhängten die „Söhne des Koran“
den früheren Präsidenten Najibullah und seinen Bruder vor vielen Einwohnern Kabuls, weil sie
angeblich „Sünder“ waren. Obwohl die vorherige Regierung unter Präsident Rabbani aus strenggläubigen Moslems bestand, setzten die Taliban am gleichen Tag
alle Menschenrechte außer Kraft.
Besonders betroffen davon waren und sind die Frauen und Mädchen. Sie dürfen weder arbeiten
noch zur Schule gehen. Frauen
und Mädchen jeden Alters müssen ihr Gesicht verschleiern und
schwarze Gewänder bis zu den
Knöcheln tragen. Die Schuhe der
Frauen dürfen nur schwarz sein
und auch nicht hochhackig. Nur
die Familie einer Frau darf die
Frau unverschleiert sehen. Frauen dürfen nur mit ihren Ehemännern oder Brüdern jemanden besuchen oder einkaufen gehen.
Die Mädchen müssen ab zehn
Jahren heiraten. Sie schneiden
Mädchen mit lackierten Nägeln
die Finger ab. Frauen, die der Untreue verdächtigt werden, werden gesteinigt. Kinder, die mit
unerlaubtem Spielzeug ertappt
werden, werden ausgepeitscht.
Für Frauen und Mädchen gibt es
spezielle Krankenhäuser, denn
es kam oft schon vor, dass die Taliban schwerkranke und gebärende Frauen aus dem Krankenhaus herauszerrten, weil dort
auch Männer auf den Stationen
lagen. Von der Straße aus einsehbare
Fenster
wurden
geschwärzt, damit man die Frauen
in den Häusern nicht beobachten
kann. Sämtliche Schulen in Afghanistan und die Universität von
Kabul wurden geschlossen, auch
für Männer. Aber es gibt Leute,
die den Kindern illegal Schreiben
und Lesen beibringen, in Wohnhäusern, alten Ruinen oder Lagerhäusern. Heute sind etwa 70
Prozent der gebildeten Bevölkerung aus Afghanistan geflüchtet.
Während der Regierung der
Taliban in den letzten vier Jahren
wurden noch weitere Gesetze erlassen; kurz nach der Machtübernahme haben Taliban Kinos und
Theater verbrannt. Auch gibt es
keine Fernseher. In den Radios
laufen nur Nachrichten für ein
paar Stunden am Tag, aber keine
Musik. Musik ist generell in den
von den Taliban regierten Teilen
Afghanistans verboten. Außerdem ernten die Taliban Opiate
und machen daraus Heroin und
andere Drogen. Afghanistan ist in
den letzten drei Jahren zu einem
der weltweit führenden Ländern
geworden, die Drogen herstellen
und exportieren.
Wenn auch nicht so schlimm
wie die Frauen, sind von der fundamentalistischen
Einstellung
der Taliban auch die Männer betroffen. Sie müssen sich Bärte
wachsen lassen und kurze Haare
haben. Achsel- und Schambehaarung müssen abrasiert werden.
Dieben werden die Hände abgeschnitten.
Die Taliban halten einen moslemischen, fundamentalistischen
Terroristen in Afghanistan versteckt und behandeln ihn wie einen Gast: den saudi-arabischen
Multimillionär Osama bin Laden.
Bin Laden wird für die Anschläge
in den US-Botschaften in Tansania und Kenia verantwortlich gemacht, bei denen es mehrere
hundert Tote gab. Die USA und
die UN fordern die Auslieferung
des Terroristen, aber die Taliban
wehren sich strikt dagegen. Doch
die USA und die UN haben den Taliban eine Frist bis zum 23. November gesetzt, sonst wird um Afghanistan eine Blockade errichtet, d. h. alle Länder, die Afghanistan mit Rohstoffen, Medikamenten und Lebensmittel versorgen, können nichts mehr nach Afghanistan exportieren.
Die jetzige Regierung Afghanistans wird nur von drei Ländern akzeptiert: von Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen
Emiraten und von Pakistan.
Wenn die Taliban nichts in Afghanistan ändern, dann werden diese Länder weiterhin die einzigen
sein, die die Taliban akzeptieren.
Omar Limar, 10a
Fritz-Schumacher-Gesamtschule
Seit dem Zerfall der Sowjetunion
hat sich die Lage in Russland
mehr und mehr verschlimmert.
Man könnte sie mit den 30er-Jahren in Amerika vergleichen, wo
Korruption und Kriminalität an
der Tagesordnung waren. Es
fängt damit an, dass der Einfluss
der Mafia zu groß ist, so dass sogar die Bettler unter Druck gesetzt werden, d. h. sie müssen 90
Prozent von ihrem „Verdienst“ an
die Mafia zahlen. Dazu kommt
noch Schutzgelderpressung, Bestechung und Unterdrückung,
wovon manches schon mittlerweile direkt auf der Straße pas-
Jugendliche im
Stadtkern von
Moskau, dem
Manegeplatz an
der Jägerzeile
(Ochotnyi Rjad).
Ihre Zukunft in
dem instabilen
Land ist nicht
sicher. Denn
die Gesellschaft
zerfällt: in Reiche
oder ganz Arme.
Foto: CARO/O. JANDKE
siert. Die Polizei kann in den
meisten Fällen nichts tun, da sie
entweder selbst darin verwickelt
ist oder einfach nicht die Mittel
dazu hat.
Die Mafia ist jedoch nicht der
einzige Grund, weswegen Russland sich derzeit in einer so
schlechten Lage befindet. Des
weiteren sind da noch die viel zu
niedrigen Löhne für die Arbeiter,
von denen man kaum eine Familie ernähren kann. Im Gegensatz
dazu steigen die Preise für Lebensmittel, Kleidung und Wohnung immer weiter. Seit dem letzten Jahr haben sie sich verdreifacht. Man muss heutzutage bis
zu 30 000 $ zahlen, um eine Wohnung in der Innenstadt zu bekommen. Somit ist es nicht verwunderlich, dass viele Leute immer
noch an die Sowjetunion glauben,
da es doch damals „alles besser“
war. Ein Punkt, der in der Sowjetunion sicherlich besser war, sind
Mädchen unterm
Schleier. Wer
in Afghanistan seine
Haare zeigt, die
Fingernägel lackiert
oder auch nur alleine
einkaufen geht, wird
grausam bestraft.
Mädchen ab zehn
müssen heiraten.
Lesen und schreiben
lernen, Theater und
Kino sind verboten.
Foto: HELMUT KAMINSKI
„Ich war wie gelähmt“
Sekundenlang zitterte die Erde. Seitdem ist
nichts, wie es vorher war. Die Erdbeben in der
Türkei haben die Menschen in der Seele
getroffen. Die Angst vor neuen Beben sitzt tief.
Viele Menschen haben die Erdbeben des vergangenen Jahres
im Fernsehen gesehen. Aber wer
weiß schon, warum sich diese Beben ausgerechnet in der Türkei,
in Griechenland oder in Taiwan
abspielen?
Die Welt besteht aus sieben
Erdteilen: Europa, Asien, Afrika,
Nord-, Südamerika, Australien
und Antarktika. Es sind wirklich
Erd-Teile. Sie enden nicht alle an
der Küste, sondern liegen auf
Platten. Die größten berühren
sich in den Tiefseegräben von Atlantik und Pazifik. Es gibt z. B. die
Eurasische Platte, die Afrikanische Platte und die Indisch-Australische Platte.
Die Türkei ist wie eine Brücke
zwischen Europa und Asien. In
der Türkei gibt es zwei bis drei
Platten, von denen wir nur eine
genauer kennen. Das ist die Eurasische Platte. Sie endet im Norden
der Türkei und trifft auf zwei kleine Platten von Süden. An solchen
Berührungspunkten treten starke Spannungen auf, eben Erdbeben. So eins, wie ich in Bursa in
der Nordwesttürkei erlebt habe.
In Hamburg, meiner neuen
Mit einer ComputerMouse in der Hand
steht die Frau vor
einem Internet-Café
in Dücze (Türkei).
Hier, 150 Kilometer
östlich von Istanbul,
lag das Epizentrum
des Bebens. Die
Katastrophe hat
das Lebensgefühl
der Menschen
völlig verändert.
Foto: DPA
LL
die Schulen, denn zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann man
den Zustand der Schulen nur als
katastrophal bezeichnen.
Die meisten Schulen sind im
Vergleich zu den deutschen sehr
veraltet, und es fehlt das Geld, um
modernere Einrichtungen zu beschaffen. Trotzdem sind die Lernmethoden gleich geblieben: ständiges Lernen und regelmäßige
Mitarbeit sind die wichtigsten
Voraussetzungen, um den hohen
Erwartungen der Lehrer gerecht
zu werden. So ist es zumindest an
den staatlichen Schulen. In den
Privatschulen jedoch ist es mög-
Heimat, braucht man vor einem
solchen Erdbeben keine Angst
haben, weil die Plattengrenze
sehr weit von Hamburg entfernt
ist und mitten im Atlantik liegt.
Diesen Sommer war ich in meinem Heimatland. Als die Erde
nachts um 3 Uhr zu zittern anfing, hatte ich ein Gefühl, als ob
die Erde wegrutscht. Vergleichbar mit einer Welle im Schwimmbad, die einen hin und her schleudert. Für mich war es das erste
Erlebnis eines Erdbebens. Es
dauerte nur etwa 45 Sekunden,
aber es war schrecklich.
Mein Onkel schrie aus dem Nebenzimmer nach seiner Tochter,
die in einem anderen Zimmer
schlief. Dort war auch meine
Mutter. Ich selber hatte Angst,
dass unser Haus einstürzen würde. Ich war für eine Weile wie gelähmt. Es war für mich wie ein
Albtraum. Schließlich rannten
wir alle nach draußen ins Freie,
wo inzwischen mein Onkel mit
dem Auto auf uns wartete. Es war
auf den Straßen stockdunkel, weil
durch das Erdbeben der Strom
ausgefallen war. Richtig gespenstisch. Wir fuhren zu meiner Stieftante, und dort haben wir über
das Radio neue Nachrichten vom
Erdbeben gehört.
Seit ich aus dem Erdkundeatlas
die Plattenlage der Türkei kenne,
bin ich ängstlich geworden und
frage mich, ob ich wieder in der
Türkei leben kann, wenn man
dort ständig mit Erdbeben rechnen muss.
Selim Sütü, Kl. 8
GS Mümmelmannsberg
HA-Journal
Nr. 49
Seite 4
Die Rache
muss enden
Seit Juni 99 sind auch
die Deutschen im Kosovo. Im Oktober 99 gab es
einen schweren Zwischenfall, bei dem deutsche Soldaten getötet
wurden, weil sie mit ihrem Geländewagen auf
die falsche Straßenseite
gerieten und frontal mit
einem Lastwagen zusammenstießen.
Vor
kurzem kam Hauptgefreiter M. C., der in
der gleichen Einheit wie
die verunglückten Soldaten
war,
nach
Deutschland zurück.
SCHÜLER MACHEN ZEITUNG (SMZ): Sie waren
von Beginn an im deutschen Kontingent. Wie
würden Sie die Situation
beschreiben?
M.C: Nun, es gibt größere Probleme zwischen
Serben und Albanern,
als man hier in Deutschland annimmt. Es gibt
häufig Übergriffe zwischen den beiden Volksgruppen mit vielen Toten. Es ist schwer, beide
Gruppen zu trennen.
SMZ: Wo stehen die Albaner gegenüber den
Serben?
M.C.: Die Albaner stehen den Serben in fast
nichts nach. Insbesondere die Männer, aber,
was mich überraschte,
auch viele Frauen sin-
2
Sechzehn kalte Tage
auf der Flucht
nen auf Rache und verfolgen ihre serbischen
Nachbarn.
SMZ: Welche Volksgruppen benötigten während
Ihrer Einsatzzeit den
meisten Schutz?
M.C.: Das ist schwer zu
sagen. Zu Beginn des
Einsatzes waren es fast
ausschließlich die Albaner. Dies änderte sich
mit der zunehmenden
Präsenz unserer Einheiten. Durch die im Untergrund immer noch aktive UCK sinnen mittlerweile viele Albaner darauf, ihre toten Verwandten und Freunde
zu rächen.
SMZ: Bei einem Unfall
starben zwei Ihrer Kameraden. Wie war die
Stimmung danach?
M.C.:
Ziemlich
bedrückt. Es war ein
schwerer Schlag für uns
alle, da wir wussten,
dass es uns genauso ergehen könnte.
SMZ: Bereuen Sie, sich
freiwillig für den Einsatz
gemeldet zu haben?
M.C.: Nein! Auf keinen
Fall. Ich habe sehr viel
Elend gesehen, aber es
gab auch Menschen, denen wir helfen konnten.
Das war es wert.
Tim Eßmann,
Volker Körner, 10a
Fritz-Schumacher-Schule
Schwarz
E-Blau
lich, sich die Noten zu erkaufen.
Ein trauriges Bild, da doch die Jugend den Grundstein für die Zukunft bildet. Außerdem entstand
in Russland seit dem Zerfall der
Sowjetunion eine Art „Schichtentrennung“: in die Reichen (Neuen
Russen) und die Armen. Eine Mittelschicht existiert fast gar nicht.
Was zur Folge hat, dass die Neuen
Russen in den Großstädten immer mehr an Einfluss gewinnen.
Trotz dessen sind sie nicht bereit,
ihr wachsendes Kapital in russische Banken bzw. Unternehmen
zu investieren. Lieber bringen sie
ihr Geld ins Ausland, was ihnen
sicherer erscheint. An diesem
Mangel an Vertrauen leidet besonders die Wirtschaft.
Dies ist aber nicht der einzige
Grund für den wirtschaftlichen
Verfall Russlands. Der erneute
Tschetschenien-Konflikt
spielt
dabei auch eine sehr große Rolle.
Denn um die unermesslichen
Kosten für diesen Krieg aufzubringen, wird bei der Versorgung
der Bevölkerung gespart.
Das Schlimmste bei diesem
Krieg ist aber, dass nun auch Soldaten, die gerade erst 18 Jahre
alt sind, an die Front müssen und
sinnlos sterben. Da fragt man
sich doch wirklich, ob es in Russland wirklich noch schlimmer
werden kann.
Andrey Kim, Katja Ginger,
Alexander Nuss, 10 EL
Friedrich-Ebert-Gymnasium
E-Rot
Seit dem 14. April 99 ist Exor (5) mit seinen Großeltern in Hamburg in einem
Zimmer im Stadtteil Hammerbrook untergebracht. Das Zimmer ist zwar klein,
aber dennoch sind Exor und seine
Großeltern zufrieden und danken den
Deutschen, dass sie von ihnen als
Flüchtlinge aufgenommen wurden.
Denn nichts war den Großeltern wichtiger, als ihren Enkel vor Hunger, Krieg,
Kälte und Tod zu bewahren.
Die Flucht trennte Exor von seiner
Mutter, die nach Albanien floh. Exor
floh mit seinen Großeltern über Mazedonien nach Deutschland.
Gegen neun Uhr morgens
standen fünf serbische
Soldaten an der Tür
und forderten sie auf,
Haus und Dorf zu verlassen.
Doch bald wird Exor wieder in den
Kosovo zu seiner Mutter und seinen
zwei jüngeren Geschwistern zurückkehren.
Seine Großeltern jedoch blicken in eine ungewisse Zukunft. Was soll aus ihnen werden? „Wir sind alte, kranke
Leute, geschwächt durch die Flucht“,
sagt der Großvater. „Wie sollen wir allein schaffen, ein neues Leben aufzubauen? Unsere Kinder sind viel zu sehr
damit beschäftigt, ihr eigenes Leben
wieder in den Griff zu bekommen. Wir
wären ihnen eine zu große Last!“
Das Schicksal dieser Familie begann
am 29. März letzten Jahres, als gegen
neun Uhr morgens fünf serbische Soldaten an der Haustür der Großeltern
standen und sie aufforderten, Haus und
E-gelb
Der kleine Exor (5) mit seinen Großeltern.
Getrennt von seinen Geschwistern
kam Exor als Flüchtling nach Hamburg.
Dorf in der Nähe der Kosovo-Hauptstadt Priština zu verlassen. Sie durften
nicht mehr mitnehmen als das, was sie
am Leibe trugen. „Ihr wolltet ja die
Nato-Bomben“, erklärten die Soldaten.
Das Haus wurde ausgeplündert und
anschließend verbrannt. Von da an begann die sechzehn Tage lange Flucht
für Exor und seine Großeltern über Mazedonien nach Deutschland. „Es war so
kalt, dass mir fast die Beinhaare ausfielen“, erzählte Exors Großvater. Oft
schliefen sie in Flüchtlingslagern.
Manchmal wurden sie von einheimischen Albanern in Mazedonien für eine
Nacht aufgenommen.
Auf die Frage, was er Milosevic sagen
würde, wenn er vor ihm stände, antwortete der Großvater: „Er hat Kinder
erschießen, das Volk vertreiben und die
Häuser verbrennen lassen. Ich hab ihm
nichts zu sagen. Ich will ihn erst gar
nicht sehen!“
Miriam Agel, 10b
Gymnasium Corveystraße
L
Document
Kategorie
Seele and Geist
Seitenansichten
2
Dateigröße
330 KB
Tags
1/--Seiten
melden