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+++ Maier: “Wir sind froh, dass es wieder los geht”

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Fortbildungen der Schulpastoral
und
Angebote der Lehrerpastoral
der Erzdiözese Freiburg
September 2014 – Februar 2015 /
1. Schulhalbjahr 2014/2015
Schulpastoral
Ein Beitrag von Christinnen und Christen
zu religiöser Orientierung und
zu einem menschlichen Miteinander
im Lebensraum Schule
Fortbildungen Schulpastoral und Angebote der Lehrerpastoral
Allgemeine Informationen
2
Dem Tod begegnen – Vom Umgang mit Tod und Trauer in der Schule
Donnerstag, 16. bis Samstag, 18. Oktober 2014 oder
Donnerstag, 05. bis Samstag, 07. März 2015
Kloster St. Lioba, Haus St. Benedikt, Freiburg
4
Ganzheitliche Spiritualität – Mit Meditation Kraft für den (Schul-)Alltag schöpfen
Donnerstag, 16. bis Samstag, 18. Oktober 2014
Bildungshaus Bruder Klaus, Neckarelz
5
Grundkurs Beratung und Begleitung
Modul 1: Donnerstag, 06. bis Samstag, 08. November 2014
Kloster St. Lioba, Haus St. Benedikt, Freiburg
(Modul 2: Donnerstag, 02. bis Samstag, 04. Juli 2015
Kloster St. Lioba, Haus St. Benedikt, Freiburg)
6
KidS – Kess erziehen in der Schule. Grundkurs Teil 1
Mittwoch, 19. bis Freitag, 21. November 2014
Geistliches Zentrum, St. Peter
7
Konfliktmanagement in Klassen I
Modul 1: Freitag, 21. bis Samstag, 22. November 2014
Bildungshaus St. Bernhard, Rastatt
9
Konfliktmanagement in Klassen II
Modul 2: Freitag, 27. bis Samstag, 28. Februar 2015
Bildungshaus St. Bernhard, Rastatt
9
Wie Jesus glauben lernte. Ein Weg durch das Markusevangelium
Besinnungstage für Lehrerinnen und Lehrer
Freitag, 16. bis Sonntag, 18. Januar 2015 oder
Freitag, 06. bis Sonntag, 08. März 2015
Geistliches Zentrum, St. Peter
10
Bei mir sein – Das Symbol des Hauses.
Fortbildung auf gestaltpädagogischer Grundlage
Freitag, 06. bis Samstag, 07. Februar 2015
Bildungshaus St. Bernhard, Rastatt
11
Die Dynamik von Licht und Schatten in der Zachäusgeschichte –
Jugendliche in ihrem Werden begleiten, Praxistag
Dienstag, 24. Februar 2015
Bildungshaus St. Bernhard, Rastatt
12
Supervision für Religionslehrerinnen und Religionslehrer
13
Bitte verwenden Sie für Ihre Anmeldung das digitale Anmeldeformular unter:
http://www.ebfr.de/html/formular/anmeldeformular741.html
2
Allgemeine Informationen
Für alle Schulpastoral-Fortbildungen und alle Angebote der Lehrerpastoral gilt:
Veranstalter:
Erzbischöfliches Ordinariat Freiburg, Abteilung Schulen und Hochschulen,
Referat Schulpastoral
Versicherungsschutz und Haftung:
Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besteht Versicherungsschutz, wenn
die Schulleitung bzw. der Dienstvorgesetzte die Veranstaltung und das dienstliche Interesse an der Teilnahme der Lehrkraft anerkennt (vgl. K.u.K. 12/95, S. 454).
Für Personen- und Sachschäden bei der An- und Rückreise sowie am Tagungsort kann leider keine Haftung übernommen werden.
Die Teilnehmerzahl ist bei allen Veranstaltungen begrenzt.
Alle erhalten in jedem Fall Nachricht bezüglich der Teilnahme, die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer erhalten eine Teilnehmerliste zur möglichen Bildung von Fahrgemeinschaften.
Bei der Anmeldung bitte wenn möglich E-Mail-Adresse angeben, ob vegetarische Kost
gewünscht wird und ob, was möglich ist, zu Hause übernachtet wird.
Bitte beachten:
Das Programm dauert bei einigen mehrtägigen Fortbildungen jeweils bis 21 Uhr.
Information und: Erzbischöfliches Ordinariat Freiburg,
Anmeldung
Referat Schulpastoral
Postfach, 79095 Freiburg
Tel. 0761-2188-466
christian.schuhmacher@ordinariat-freibueg.de
http://www.ebfr.de/html/schulpastoral551.html
Anmeldung bitte wenn möglich direkt mit dem Internet-Anmeldeformular:
http://www.ebfr.de/html/formular/anmeldeformular741.html
3
Dem Tod begegnen – Vom Umgang mit Tod und
Trauer in der Schule
Donnerstag, 16. bis Samstag, 18. Oktober 2014
Kloster St. Lioba, Haus St. Benedikt, Freiburg
oder
Donnerstag, 05. bis Samstag, 07. März 2015
Kloster St. Lioba, Haus St. Benedikt, Freiburg
Lehrerinnen und Lehrer werden in der Schule immer wieder mit Verlust- und Trauererfahrungen, mit Trennung, Abschied und Tod bei Schülerinnen und Schülern, bei Kolleginnen und Kollegen konfrontiert.
In dieser Fortbildung geht es um die Sensibilisierung für den Umgang mit Betroffenen,
um deren unterschiedliche Reaktionen auf Tod, Verlust und Abschied und um die Gestaltung solch belastender Situationen an der Schule.
Der Austausch über eigene Erfahrungen mit Abschied und Tod, Informationen zu Sterben,
Tod und Trauer, altersspezifische Trauerreaktionen bei Kindern und Jugendlichen, Methoden und Rituale für die Trauerarbeit an der Schule, Arbeit an konkreten Fallbeispielen und die Erarbeitung von Praxisbausteinen und möglicher Handlungsschritte sollen im
Zentrum stehen.
Zielgruppe:
(Religions-) Lehrerinnen und Lehrer, sowie pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Religionsunterricht erteilen.
Beginn:
Ende:
Donnerstag, 15.00 Uhr (ab 14.30 Uhr Kaffee zum Ankommen)
Samstag, 13.00 Uhr
Leitung:
Dr. Sandra Michels, Freiburg, Dipl.-Psychologin, Psychotherapeutin,
Supervisorin, langjährige Erfahrung in der Hospizarbeit
Kostenbeitrag:
Der Eigenanteil für Tagung, Unterkunft und Verpflegung (ohne Getränke) beträgt 50 Euro.
Fahrtkosten werden nicht erstattet.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 17 Personen.
Anmeldung bis spätestens 02. Oktober 2014 bzw. 13. Februar 2015 (2. Termin)
4
Ganzheitliche Spiritualität. Mit Meditation Kraft für
den (Schul-)Alltag schöpfen
Donnerstag, 16. bis Samstag, 18. Oktober 2014
Bildungshaus Bruder Klaus, Neckarelz
Du brauchst Gott weder hier noch dort zu suchen;
er ist nicht ferner als vor der Tür des Herzens.
Da steht er und harrt und wartet,
wen er bereitfinde, der ihm auftue und ihn einlasse.
Meister Eckhart
Achtsamkeit, Stille und Präsenz stehen im Mittelpunkt dieser Fortbildung. Über die
Wahrnehmung des Atems und des Körpers wird ein Weg aufgezeigt, auch in stressigen
und stark fordernden Arbeits- und Lebenssituationen in die Stille zu gehen, um dort die
göttliche Präsenz zu erspüren und sich mit dieser Kraftquelle zu verbinden.
Neben intensiven Praxisphasen (Meditation, Qi Gong, Eutonie) wird in Vorträgen der theoretische spirituelle Hintergrund erläutert. Es besteht die Möglichkeit zum persönlichen
Einzelgespräch. Ideen und Erfahrungswerte hinsichtlich der Umsetzung in den Schulalltag
werden ausgetauscht.
Zielgruppe:
(Religions-) Lehrerinnen und Lehrer, sowie pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Religionsunterricht erteilen.
Beginn:
Ende:
Donnerstag, 16.00 Uhr (ab 15.30 Uhr Kaffee zum Ankommen)
Samstag, 13.00 Uhr
Leitung:
Stefanie Brongs, Dipl. Pädagogin, Familientherapeutin,
Tai Chi- und Qi Gong-Lehrerin
Georg Drope-Brongs, Dipl. Theologe, Religionslehrer, Lehrbeauftragter für Fachdidaktik am Seminar (BS) Karlsruhe,
Kontemplationslehrer
Mitzubringen:
warme, bequeme Kleidung
Körperliche Voraussetzungen: keine
Bitte beachten:
Der Freitag wird ganz im „Schweigen“ verbracht. Für den Gesamtprozess ist es erforderlich, im Bildungshaus zu übernachten.
Kostenbeitrag:
Der Eigenanteil für Tagung, Unterkunft und Verpflegung (ohne Getränke) beträgt 50 Euro.
Fahrtkosten werden nicht erstattet.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 12 Personen.
Anmeldung bis spätestens 02. Oktober 2014
5
Grundkurs Beratung und Begleitung
Modul 1 und Modul 2
Modul 1: Donnerstag, 06. bis Samstag, 08. November 2014
Kloster St. Lioba, Haus St. Benedikt, Freiburg
Modul 2: Donnerstag, 02. bis Samstag, 04. Juli 2015
Kloster St. Lioba, Haus St. Benedikt, Freiburg
Je mehr die Schule zum Lebensraum für alle am Schulleben Beteiligten wird, desto größer wird der Bedarf an Beratung und Begleitung.
Die Schulpastoral will Schülerinnen und Schülern in ihren Lebensfragen und in Krisensituationen Beratung und Begleitung anbieten. Schulpastoral versteht sich dabei als Ergänzung zu dem bereits bestehenden und kompetenten Beratungsangebot. Beratung und
Begleitung im Sinn der Schulpastoral ist christlich motiviert und will gerade auch über
den Religionsunterricht hinaus den Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach geglückter
Lebensgestaltung und nach Gott Raum geben.
Die zweiteilige Weiterbildung ist eine erste Einführung zum Erwerb von Beratungskompetenz. Kommunikation und Gesprächstraining sowie die Reflexion der Rollenproblematik stehen im Mittelpunkt der Fortbildung. Inhalte sind der Personzentrierte Ansatz Carl
Rogers, Kommunikationsmodelle nach Schulz-von Thun sowie das Modell der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg.
Die Fortbildung wird ergänzt durch drei zusätzliche verpflichtende Supervisionsnachmittage, deren Termine noch festgesetzt werden.
Der Grundkurs kann nach ein bis zwei Jahren durch weitere Kurse ergänzt werden. Insgesamt gibt es sechs Module. Für die Teilnahme an weiteren Modulen ist nach Abschluss
des Grundkurses eine neue Anmeldung nötig.
Zielgruppe:
(Religions-) Lehrerinnen und Lehrer, sowie pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Unterrichtsauftrag von mindestens
sechs Wochenstunden.
Beginn jeweils:
Ende jeweils:
Donnerstag, 15.00 Uhr (ab 14.30 Uhr Kaffee zum Ankommen)
Samstag, 14.00 Uhr
Leitung:
Susanne Strobel-Seiler, Dipl. Psychologin, Master of Counseling
(Ehe-, Familien- und Lebensberatung), Supervisorin (DGSv),
Religionspädogogin (FA)
Beate Mehrtens-Sucher, Lehrerin GWHS, Supervisorin (DGSv), Bereichsleiterin für Religion am Seminar für Didaktik und Lehrerbildung
Offenburg
Kostenbeitrag:
Der Eigenanteil für Tagung, Unterkunft und Verpflegung (ohne Getränke) beträgt für beide Module 100 Euro.
Fahrtkosten werden nicht erstattet.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 16 Personen.
Anmeldung bis spätestens 20. Oktober 2014
6
KidS – Kess erziehen in der Schule.
Grundkurs Teil 1
Kooperativ – ermutigend – sozial – situationsorientiert
Teil 1: Mittwoch, 19. bis Freitag 21. November 2014
Geistliches Zentrum, St. Peter
Teil 2: NN
Beginn:
Ende:
Mittwoch, 15.00 Uhr (ab 14.30 Uhr Kaffee zum Ankommen)
Freitag, 16.00 Uhr
Keine Bildung ohne Bindung
Neurologische Erkenntnisse belegen, dass Bildung erst auf dem Boden von Beziehung überhaupt
möglich wird; kindliche Bildungsprozesse setzen verlässliche Beziehungen und Bindungen zu Erwachsenen voraus. Die Gestaltung der Beziehungsqualität zwischen Lehrern und Schülern steht
deshalb am Anfang von KidS.
„Kess-erziehen“ stellt ausgehend von den sozialen Grundbedürfnissen des Menschen bildungsfördernde Interaktionen vor und erarbeitet Handlungsmöglichkeiten für die jeweilige Praxis.
„Kess-erziehen“ setzt auf die Förderung von Autonomie, Kooperation und Verantwortungsbewusstsein der Kinder im Alltag - basierend auf einer respektvollen Erziehungshaltung.
„Kess-erziehen“ stärkt den Bildungsprozess von Kindern und Jugendlichen - durch eine hohe Beziehungsqualität und eine ermutigende Grundhaltung der Lehrkräfte den Heranwachsenden und
sich selbst gegenüber sowie durch Erziehungs- und Bildungspartnerschaften zwischen Fachkräften und Eltern.
Damit macht sich „Kess-erziehen“ stark für …
 ein förderliches, ermutigendes Miteinander
 einen entspannteren Berufsalltag
 ein förderliches Miteinander zwischen Lehrkräften, Pädagogen und Eltern
Das Konzept …
 baut auf dem christlichen Menschenbild, dem individualpsychologischen Ansatz,
der neueren Kommunikationspsychologie und Aspekten des Führungsmanagements
auf
 legt Spuren für konkrete erzieherische Handlungsansätze auf der Grundlage einer
ermutigenden, achtsamen und konsequenten „autoritativen“ Erziehungshaltung
 verfolgt das Ziel der Mitverantwortung und des verantwortlichen Handelns der
Schüler
 kommt den Anforderungen katholischer Schulen nach einem Erziehungskonzept
nach
 strebt eine effektive Erziehungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Schule an.
Die Bausteine:
KidS - Die Fortbildung für Lehrer/innen und päd. Kräfte an Schulen
Die Möglichkeiten, die sich Lehrkräften für ein förderliches Handeln bieten, werden in dieser
Fortbildung praxisnah und erfahrungsorientiert vermittelt. Die Tagung orientiert sich am individualpsychologischen Ansatz des Pädagogen und Psychologen Rudolf Dreikurs („Kinder fordern uns
heraus“, „Lehrer und Schüler lösen Disziplinprobleme“, „Selbstdisziplin“ u.a.) und dessen Umsetzung im Rahmen des Bildungskonzepts „Kess-erziehen“.
7
Die Fortbildung wurde gegenüber der bisherigen Konzeption verlängert und umfasst nun zwei
Basismodule von jeweils drei Tagen a 24 Unterrichtsstunden (am ersten Tag um 14.30 h beginnend, endend am dritten Tag um 16.30 h) und ein Aufbaumodul, zu dem nach einem Jahr alle
bisherigen Teilnehmenden zur Sicherung des Lernprozesses eingeladen werden können.
Dabei werden folgende inhaltliche Schwerpunkte gesetzt:
Inhalte der Fortbildung – 1. Teil
 Kess-erziehen: Hintergründe – Ansatz – Methodik
 Lernprozesse gestalten heißt Beziehungen gestalten
 Der Erziehungsauftrag im Kontext Schule
 Die Haltung der pädagogischen Präsenz
 Der Ansatz der Individualpsychologie nach A. Adler und R. Dreikurs
Die sozialen Grundbedürfnisse, Lehrerermutigung, Ermutigung des Schülers:
Momente der Achtsamkeit, Möglichkeiten der Ermutigung, Ermutigende Sprache
 Störende Verhaltensweisen verstehen, Mitverantwortung stärken, Kooperation
ermöglichen
 Ermutigender Blick im Schulalltag
Inhalte der Fortbildung – 2. Teil
Pädagogische Erfahrungen auf dem Hintergrund von Kess-erziehen
 Die Mitverantwortung stärken
Grenzen respektvoll setzen: Grundprinzipien der logischen Folgen
Kess Klasse leiten, Gemeinsam den Alltag und das Miteinander gestalten: Der Klassenrat
 Kesse Kommunikation: Die ZIPP-Strategie
Verstehend Zuhören, Gezielt ermutigen, Zur Kooperation gewinnen, Grenzen klar
benennen
 Ermutigend handeln: Schüler aus ihren Rollen befreien
 Elterngespräche: Erziehungs- und Bildungspartnerschaften ausbauen
Beziehung schaffen, Gemeinsam auf die Entwicklung schauen, Pädagogisches Handeln
transparent machen, Absprachen treffen
 Perspektiven entwickeln: Mein nächster Schritt ...
Arbeitsformen
Impulsvorträge, Übungen, Anspiele, Rollenspiele, Stellübungen, Kleingruppenarbeit, Praxis- und
Reflexionsanregungen für den Schulalltag
Leitung:
Christof Horst, Dipl.-Theol., Dipl.-Päd., Ehe-, Familien- und Lebensberater,
Wissenschaftlicher Referent AKF Bonn
Jürgen Leide, Pädagogischer Direktor des Benno-Gymnasiums, Dresden
Der Kostenbeitrag
für Tagung, Unterkunft und Verpflegung (ohne Getränke) für die gesamte Fortbildung beträgt
100 Euro. Die Unterbringung erfolgt in Einzelzimmern, teilweise mit Etagendusche/WC. Fahrtkosten werden nicht erstattet. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 16 Personen.
Anmeldung: bis spätestens 30. Oktober 2014
Die Schulpastoral-Fortbildung „Kess handeln in Schulen – Stärkung der Erziehungspartnerschaft
zwischen Lehrern und Eltern“ wird bezuschusst durch das
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
8
Konfliktmanagement in Klassen
Modul 1: Freitag, 21. bis Samstag, 22. November 2014
Bildungshaus St. Bernhard, Rastatt
Modul 2: Freitag, 27. bis Samstag, 28. Februar 2015
Bildungshaus St. Bernhard, Rastatt
Sie können die beiden Module als Gesamtveranstaltung belegen oder nur eines der
beiden Module auswählen.
Konflikte und Unstimmigkeiten sind so normal wie der Wetterwechsel, auch wenn sie uns
manchmal unerwartet treffen. In Ihrem Alltag müssen Sie Konflikte managen, zwischen
Tür und Angel eine Entscheidung treffen oder über die Dringlichkeit des Anliegens in Sekunden entscheiden. Dabei bekommen die Konflikte oft eine Schwere oder werden als
bedrohlich erlebt. Gleichzeitig setzen Konflikte Energien frei, klären Standpunkte, stärken unsere Dialogfähigkeit und sind damit Antrieb für Entwicklungen und Veränderungen
im Miteinander. Diese zwei Seminare Konfliktmanagement I und II haben zum Ziel Ihr
Konfliktmanagement zu steigern und durch einen konstruktiven Umgang mit verschiedenen Situationen das Klima in Ihrer Klasse positiv zu beeinflussen. Im Mittelpunkt stehen
praktische Übungen, die es Ihnen ermöglichen das Gelernte selbst zu erfahren und mit
ihrem beruflichen Alltag in Verbindung zu bringen.
Inhaltliche Schwerpunkte Konfliktmanagement I
 Grundlagen der Konfliktarbeit
 Reflektion und Weiterentwicklung des eigenen Konfliktverhaltens
 Wahrnehmungsübungen in Konfliktsituationen
 Vermittelnde und konfrontierende Gesprächsführungsmethoden
 Konfliktlösungsstrategien
Inhaltliche Schwerpunkte Konfliktmanagement II
 Mediation als Phasenmodell in der Konfliktklärung
 Techniken der Gesprächsführung
Arbeitsweise: Theoretische Inputs, Diskussionen, Arbeit in Kleingruppen und Plenum,
praktische Übungen, Rollenspiele
Zielgruppe:
(Religions-) Lehrerinnen und Lehrer, Klassenlehrerinnen und -Lehrer
sowie pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Beginn jeweils:
Ende jeweils:
Freitag, 9.30 Uhr (ab 09.00 Uhr Kaffee zum Ankommen) bis 21.00 Uhr
Samstag, 16.00 Uhr
Leitung:
Thorolf Clemens, Dipl. Sozialpädagoge, Mediator
Margarita Rodriguez, Heilpädagogin, Coach
Kostenbeitrag:
Der Eigenanteil für Tagung, Unterkunft und Verpflegung (ohne Getränke) pro Modul beträgt 40 Euro. Fahrtkosten werden nicht erstattet.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 16 Personen.
Anmeldung bis spätestens 30. Oktober 2014 (Modul 1) / 03. Februar 2015 (Modul 2)
9
Wie Jesus glauben lernte. Ein Weg durch das Markusevangelium
Besinnungstage für (Religions-)Lehrerinnen und Lehrer
Freitag, 16. bis Sonntag, 18. Januar 2015
Geistliches Zentrum St. Peter
oder
Freitag, 06. bis Sonntag, 08. März 2015
Geistliches Zentrum St. Peter
Wer ist Jesus für uns? Gottes Sohn? Vollmächtiger Wundertäter? Ein Mensch, der verzweifelt am Kreuz starb? Wie können wir Jesu Gottsein und sein Menschsein zusammendenken?
Schon das älteste Evangelium weiß um die existenzielle Bedeutung dieser Fragen. Markus
führt seine Adressaten in die Auseinandersetzung mit ihren eigenen Jesusvorstellungen,
indem er den Wirkungs- und Entwicklungsweg Jesu erzählt. Jesus wächst auf seinem Weg
erst nach und nach in seine Identität hinein und begreift, wer er für die Menschen ist.
Es ist ein Weg, den wir mitgehen können um zu lernen, dass Macht und Ohnmacht, Rettung und Leid, Mensch und Gott keine Gegensätze sind.
Die Besinnungstage laden dazu ein, sich auf den persönlichen Lernweg zu begeben, den
uns der Evangelist Markus bereitet hat, und sich der Frage zu stellen: „Für wen haltet ihr
mich?“ (Mk 8,29) Dies wollen wir anhand ausgewählter Texte, mit bibliodramatischen
Elementen und einem Wechsel von Gruppenarbeit und persönlichen Impulsen tun.
Zielgruppe:
(Religions-)Lehrerinnen und (Religions-)Lehrer aller Schularten
Beginn jeweils:
Ende jeweils:
Freitag, 17.45 Uhr
Sonntag, 13.00 Uhr
Leitung:
Johannes Kempin, Theologe, Gemeindereferent, Biobliodramaleiter
Dr. Susanne Ruschmann, Theologin, Referentin am Geistlichen
Zentrum St. Peter, Bibliodramaleiterin
Kostenbeitrag:
Der Eigenanteil für Kurs und Unterbringung in EZ mit Etagendusche/WC mit Vollverpflegung (einschließlich alkoholfreien Getränken) beträgt 50 Euro.
Fahrtkostenzuschuss:
Die Fahrtkosten über 100 km (Hin- und Rückfahrt) werden zur Hälfte erstattet (Vorlage
von Fahrkarten oder Angabe von PKW-Km).
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 20 Personen.
Anmeldung bis spätestens 15. Dezember 2014 bzw. 15. Februar 2015
10
Bei mir sein – Das Symbol des Hauses
Fortbildung auf gestaltpädagogischer Grundlage
Freitag, 06. bis Samstag, 07. Februar 2015
Bildungshaus St. Bernhard, Rastatt
Erforschen einer Grundhaltung für das Leiten von Gruppen und Klassen
 durch Arbeit mit Bild, Symbol, Gedicht, Geschichte und Körperübung
 mit kreativen Gestaltexperimenten und interaktiven Methoden
 mit Impulsen zur persönlichen und beruflichen Selbstreflexion und Weiterentwicklung
 mit der Möglichkeit, Fallbeispiele aus dem eigenen Berufsalltag zu reflektieren
 mit einer Diskussion über Anwendungs- und Transfermöglichkeiten des Erlebten
in Unterricht und Jugendarbeit,
 sowie mit Material zum Ausprobieren.
Ziel: Leitende stärken in Grundhaltungen Ihrer Führungsarbeit - Ideen und Material zur
Identitätsförderung und Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen daraus ableiten.
Vorgehensweise: Durch die Arbeit mit dem Symbol des Hauses werden innere Bilder angesprochen. Diese Erlebnisweisen und Phantasien können handlungsleitend genutzt werden. Die Fähigkeit, den eigenen Körper, die eigene Lebendigkeit und die eigenen Gefühle bewusster wahrzunehmen wirkt sich positiv auf die Kontaktfähigkeit, auch im Berufsfeld, aus.
Zielgruppe:
Lehrer/-innen, pastorale hauptberufliche Mitarbeiter/-innen und
Hauptberufliche in der kirchlichen und sozialen Jugendarbeit.
Beginn:
Ende:
Freitag, 09.30 Uhr (ab 9.00 Uhr Kaffee zum Ankommen)
Samstag, 16.00 Uhr
Leitung:
Beate Schifferdecker, Lehrerin, Gestaltpädagogin, Supervisorin
(www.beate.schifferdecker.de)
Bitte mitbringen: Ein Symbol, das ich mit „Bei mir sein“ verbinde,
Öl- oder Wachskreiden, Schere, Klebstoff, bequeme Kleidung
Kostenbeitrag:
Der Eigenanteil für Tagung, Unterkunft und Verpflegung (ohne Getränke) beträgt 40 Euro.
Fahrtkosten werden nicht erstattet.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 15 Personen.
Anmeldung bis spätestens 15. Januar 2015
11
Die Dynamik von Licht und Schatten in der
Zachäusgeschichte – Jugendliche in ihrem Werden
begleiten, Praxistag
Dienstag, 24. Februar 2015
Bildungshaus St. Bernhard, Rastatt
„Der Mensch wird am Du zum Ich“, Martin Buber
Mit dem Thema „Die Dynamik von Licht- und Schatten in der Zachäusgeschichte – Jesus
wendet sich unseren dunklen Seiten zu“ erhalten Sie Einblick in ein didaktisches Konzept
auf gestaltpädagogischer Grundlage für den Religionsunterricht der Klassen 7-9, schulpastorale Angebote und die kirchliche Jugendarbeit.
Ziel ist es, Jugendlichen die persönliche Bedeutsamkeit dieser biblischen Geschichte zu
erschließen. Durch den Einsatz des Entwicklungsquadrats von Schulz von Thun wird die
Dynamik unserer Licht- und Schattenseiten verständlich. Es zeigt sich, dass gelingende
Beziehungen auch eine Frage der inneren Balance sind. Mit gestaltpädagogischen Arbeitsweisen wird an die persönliche Situation des einzelnen Jugendlichen angeknüpft.
Methoden aus dem Methodentraining (Klippert) fördern kompetenzorientiertes, interaktives Lernen.
Zielgruppe: Religionslehrer/-innen, Hauptberufliche pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Beginn:
Ende:
09.30 Uhr (ab 9.00 Uhr Kaffee zum Ankommen)
16.30 Uhr
Leitung:
Beate Schifferdecker, Lehrerin, Gestaltpädagogin, Supervisorin
(www.beate.schifferdecker.de)
Mitzubringen:
Öl- oder Wachskreiden, Buntstifte, Schreibwerkzeug
Kostenbeitrag:
Der Eigenanteil für Tagung und Verpflegung (ohne Getränke) beträgt
insgesamt 30 Euro.
Fahrtkosten werden nicht erstattet.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 18 Personen.
Anmeldung bis spätestens 01. Februar 2015
12
Supervision
für Religionslehrerinnen und Religionslehrer
Das Arbeitsfeld Schule fordert Religionslehrerinnen und Religionslehrer oftmals ganz besonders: Die Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen, mit Kolleginnen, Kollegen
und Eltern, mit der Schulleitung, mit den Verantwortlichen der Seelsorgeeinheiten und
ihren Gemeinden, mit außerschulischen Kooperationspartnern. Der Religionsunterricht
selbst, teilweise mit Kombinationsklassen oder mit jahrgangsübergreifenden Klassen, das
Engagement in der Schulpastoral, die Mitarbeit in Schulgremien oder bei der Schulentwicklung stellen Religionslehrkräfte oft vor schwierige Probleme.
Um als Religionslehrerin und Religionslehrer kompetent, kreativ und ganzheitlich handeln zu können, sind gegenseitige Anregung, Ermutigung und der kollegiale Austausch
wichtig.
Der geschützte Rahmen einer Gruppe
Im geschützten Rahmen einer Gruppe unter einer kompetenten Leitung können Religionslehrerinnen und Religionslehrer
 die eigene Arbeit und auftretende Konflikte reflektieren
 sich selbst sowie die Schülerinnen und Schüler im beruflichen Handeln besser verstehen lernen
 eine differenzierte Selbst- und Fremdwahrnehmung entwickeln
 Erwartungen an sich selbst und Erwartungen an andere reflektieren
 in Ruhe und Distanz mit Hilfe der Gruppe die Perspektive wechseln
 das eigene Verhaltens- und Handlungsrepertoire erweitern und neue Lösungsmöglichkeiten für schwierige schulische Situationen entdecken und ausprobieren
 die Rolle als Lehrerin und Lehrer bzw. als Seelsorgerin und Seelsorger reflektieren
 die Berufszufriedenheit sichern bzw. erhöhen.
Methodisch sind in Absprache mit der Gruppe verschiedene Arbeitsweisen möglich. Mit
Hilfe der Gruppe werden Lösungsansätze gesucht, durchgespielt und reflektiert. Zu den
Rahmenbedingungen gehört unbedingt die Verschwiegenheit aller Beteiligten über das in
der Gruppe Besprochene.
Unterschiedliche Gruppen und Teams
Die Gruppe trifft sich im Verlauf eines Schuljahres oder von zwei Schulhalbjahren an
zehn Nachmittagen je nach Gruppengröße für eine bis drei Beratungseinheiten. (Beratungseinheit = 45 Minuten). Die Gruppengröße liegt bei drei bis sechs Teilnehmerinnen
und Teilnehmern.
Folgende unterschiedliche Gruppen können eingerichtet werden:
 schulartübergreifend
 schulartspezifisch
 schulintern als Teamsupervision (Fachschaft/ Fachkonferenz Religion) oder
 speziell für Berufseinsteiger (nach Erteilung der Missio Canonica)
13
Schuldekaninnen und Schuldekane als Ansprechpersonen
Die Gruppen werden, um die Fahrwege zu begrenzen, auf der Ebene der Dekanate eingerichtet. Deshalb sind die Schuldekaninnen und Schuldekane die Ansprechpartner vor
Ort. Interessentinnen und Interessenten aller Schularten wenden sich direkt an die zuständigen Schuldekaninnen bzw. Schuldekane. Die Schuldekaninnen und Schuldekane
vermitteln die nach einer entsprechenden Qualifikation durch den Herrn Erzbischof ernannten Supervisorinnen/Supervisoren.
Über die Schuldekanin/ den Schuldekan wird ein Antrag auf Genehmigung der Supervision beim Referat Schulpastoral im Erzbischöflichen Ordinariat gestellt.
In Absprache mit den Teilnehmerinnen/ Teilnehmern und der Leitung organisieren sie
einen geeigneten Raum (z.B. im Dekanatsbüro, in einem Gemeindezentrum oder einer
Schule).
Die Supervision endet nach einem Jahr (10 Sitzungen). Es kann eine Verlängerung für ein
zweites Jahr beantragt werden.
Kostenbeteiligung
Für Supervisionen, die durch die vom Erzbischöflichen Ordinariat ernannten
Supervisorinnen/ Supervisoren durchgeführt werden, erbringen die Ratsuchenden eine
Selbstbeteiligung. Dabei gelten die Honorarrichtlinien der Erzdiözese Freiburg (in der
Regel 20,00 € pro Sitzung).
Entstehen Fahrtkosten auf Seiten der Beraterin/ des Beraters, werden die über die
Schuldekanin/ den Schuldekan mit der Schulabteilung, Referat Schulpastoral, im Erzbischöflichen Ordinariat abgerechnet.
Supervisionen, welche nicht durch vom Erzbischöflichen Ordinariat bestellte Berater/
Beraterinnen durchgeführt werden, können nicht bezuschusst werden.
Die Kosten für Fahrten zwischen ihrer/seiner Wohnung und dem Ort des Beratungsgespräches zahlt die/der Ratsuchende bis zu einer Entfernung von 50 km, einfache Fahrt,
selbst. Für Fahrten ab 50 km, einfache Fahrt, kann sie/er auf Antrag einen Fahrtkostenzuschuss erhalten. Dieser wird für die 50 km übersteigende Strecke gewährt und beträgt
0,175 € pro Kilometer.
Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besteht Versicherungsschutz, wenn die Schulleitung die Supervision und das dienstliche Interesse an der Teilnahme der Lehrkraft anerkennt (vgl. K.u.U. 12/95, S. 454). Für Personen- und Sachschäden bei der An- und
Rückreise sowie am Ort der Treffen kann leider keine Haftung übernommen werden.
14
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