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Gemeinschaftsaktion 1,2,3,4,5,6,7–wie weiter? - Kirchgemeinde Köniz

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16
www.kg-koeniz.ch | JULI 2011
Das Dorforiginal
LIEBEFELD Gottesdienste
Fortsetzung von Seite 15
Thomaskirche
Zwar hatte ich keinen Beruf erlernt, aber ich arbeitete an meinem Traum
vom eigenen ‹Budeli›, einem Velo- und Mofageschäft. Ich wollte unbedingt dieses Gefühl von
‹du bisch nüt und du
wirsch nie öppis› loswerden. Ich wurde jedoch nie
geschlagen. Jeder ahnte,
dass er dabei den Kürzern
ziehen würde.»
Plötzlich
verschwindet
Paul Balsiger, rumort im
hintern
Zimmer
und
kommt zurück mit einem
feschen Hut auf dem Kopf.
Nein, das Denkvermögen
dieses Mannes liegt nicht
in der Hängematte. Er gibt
sich elefantisch und ist Paul Balsiger im Hinterzimmer:
«Konzentrat an Erinnerungen.»
doch dünnhäutig. Er erzählt weiter: Sein Vater habe wieder ein einem Kohlehändler. In den 50 er Jahren
Haus gekauft – das Haus, in dem Paul war das ein üblicher Lohn. Ich schleppte
noch heute lebt und das er zornig gegen 50-Kilo-Säcke herum. In einer Mühle
waren es 100 Kilo Säcke, bei Videmar
Vandalen verteidigt.
Kassenschränke. Dort ging ich weg, weil
der Chef stets schlecht gelaunt war,
«Bist du verrückt mein Kind?»
«Ich zog wieder zu meinem Vater und wenn YB verloren hatte. Ich arbeitete
fing an, das alte Haus in Stand zu stel- auch als Fahrer bei Kehrli & OehIer.
len. Mein Vater sang dazu oft: ‹Bist du Im Jahr 1959 heiratete ich das Greti.
verrückt mein Kind?› Als er im Jahr 56 1960 bekamen wir unser erstes Kind.
starb, ging mir das sehr nah. Ich habe Vor lauter Freude schmiss ich eine Holzihn gepflegt und ihm an einer Schnur ein türe aus dem Fenster. Wir haben zwei
Glöckli montiert, damit er mich immer Töchter und drei Enkelinnen. 1985 starb
meine Frau. Der Rest der Familie trifft
rufen konnte.
Ich arbeitete als Handlanger in Mühle- sich an Weihnachten und auch sonst
berg für 2.60 Franken Stundenlohn bei mal.
Eine Schönheit auf vier
Rädern
Einmal warfen ein paar
wilde Jungs Schneebälle an
mein Fenster. Ich habe natürlich reagiert und hielt
das Gewehr aus dem Fenster. Da kamen zwei Frauen
und mischten sich ein. Ein
Wort gab das andere, eventuell nicht die sanftesten,
die Frauen klagten mich
ein. Es gab ein Gerichtsurteil und einen Eintrag ins
Strafregister. Die Busse von
400 Franken konnte ich
nicht bezahlen. Sie wurde
auf 100 Franken reduziert.
Die eine Klägerin anerbot
sich, 50 Franken davon zu
übernehmen.»
Dann winkt mich Paul nach
hinten, ein Konzentrat von
Erinnerungen. Und da steht sie, die Diva,
eine Schönheit auf 4 Rädern, eine Drehorgel. Stolz legt Paul Balsiger eine Walze
ein und fängt an zu spielen, mit Hingabe
und Können, es wetterleuchtet in seinem Gesicht, das ist seine Heimat, der
Leierkasten. Miteinander singen wir «die
drei Birken». Vermutlich tönt es wie der
Gesang der Buckelwale, aber uns gefällt
es.
Romi Gygax
Anlässe mit Paul Balsiger
Man kann Paul Balsiger (Oberwangen) für einen
Anlass buchen. Auf seiner Visitenkarte steht
«Fachmann für Edelschrott und Leierkasten».
Gemeinschaftsaktion
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 – wie weiter?
Bernard Ferrazzini, wie läuft die Gemeinschaftsaktion 1,2,3,4,5,6,7 die in
der Kirchgemeinde angelaufen ist?
Das Ganze läuft so, wie es etwa gedacht
ist (vgl. reformiert. Mai, S. 20). Den Zeithorizont haben wir bis in die Frühlingsferien 2012 erstreckt. Konkret sind beispielsweise auf diesen Zeitpunkt hin zwei
Wettbewerbe in der gesamten Kirchgemeinde geplant: zum Thema Fotografieren und Kochen.
Sind auch andere Kirchenkreise als
Niederscherli beteiligt?
Sicher! Am 25. Juni um 11 Uhr ist die gesamte Kirchgemeinde in das Café religiophilosophique in das Kirchgemeindehaus
Wabern eingeladen, im Spiegel konkretisiert sich etwas zum Thema Kirchenbau,
das Liebefeld hat im Herbst die FamilienGenerationenkirche im Blick, im Wangental ...
Ursprünglich stellte die Gemeinschaftsaktion 1,2,3,4,5,6,7 die Frage
nach der lebendigen Identität unserer
IMPRESSUM
«Reformiert.» kann schriftlich abbestellt werden:
Verlag reformiert.,Abos, Seestrasse 42, 3700 Spiez.
ADRESSEN KIRCHGEMEINDE KÖNIZ
Präsidentin des Kirchgemeinderates:
Gertrud Rothen, Riedholzweg 30, 3147
Mittelhäusern, Tel. 031 849 00 61.
Sekretariat der Kirchgemeinde Köniz:
Ritterhuus Schloss Köniz, Muhlernstr. 5,
3098 Köniz, Tel. 031 971 30 30.
Telefonzeiten: Mo. bis Fr. 8 bis 11.30 Uhr.
E-Mail: info@kg-koeniz.ch
Redaktion «reformiert.» Köniz (S. 15–20):
Alfred Arm, lic. rer. pol., Turmholzweg 30,
3173 Oberwangen, Tel./Fax 031 974 19 74
ab 9 Uhr, E-Mail: fred.arm@vtxmail.ch
Redaktionsschluss allg. Teil Aug.-Nr:
Mi. 29. Juni, 12 Uhr.
Redaktionsschluss Kreise Aug.-Nr:
Mi. 6. Juli, 12 Uhr.
Kirchgemeinde, das was uns verbindet. Was zeigt sich nun als Verbindendes?
Es ist die Vielfalt. Jeder Kreis ist anders.
Vielfalt als gemeinsame Klammer
ist doch sehr allgemein. Kann man,
um Goethes Faust abgewandelt zu
zitieren, etwas dazu sagen, was die
Kirchgemeinde Köniz «im Innersten
zusammenhält»?
Zweifellos gibt es einen gemeinsamen
Geist! Aber wir müssen ihn noch etwas erforschen. Nur soviel: Wir sind Teil der reformierten Landeskirche und somit eine
offene christliche Weg- und Suchgemeinschaft. In diesem Rahmen hat jeder Kreis
seinen eigenen Charakter.
Wie hast Du den Maibummel der
Gemeinschaftsaktion 1,2,3,4,5,6,7
in Erinnerung?
Ein perfekter Gang auf einem alten Kirchenweg von der Könizer Kirche ins
Gurtendorf, versehen mit spannenden
Informationen von Peter Mosimann.
Veränderung war
dabei ein wichtiges
Thema: Vor ein
paar hundert Jahren musste pro
Familie mindestens
ein Mitglied zur
Predigt in die teilweise weit ent- Pfarrer Bernard
fernte Kirche in Ferrazzini:
Köniz laufen. Heute «Über die Grenzen
ist das zum Glück hinaus in andere
freiwillig. Die Zeiten Kirchenkreise
haben sich geän- hineinschauen!»
dert. Und sie werden sich weiter ändern...
Noch eine Schlussbemerkung?
Das Zahlenspiel der Gemeinschaftsaktion 1,2,3,4,5,6,7 beinhaltet einen Aufruf,
über die Grenzen hinaus in andere Kirchenkreise hineinzuschauen. Nutzen wir
die heutige Freiheit und besuchen wir
auch interessante Veranstaltungen anderer Kreise.
Interview: A. Arm
EVANGELISCH-REFORMIERTE
KIRCHGEMEINDE KÖNIZ
Beschlüsse Kirchgemeinderat
3. Juli 10.00 Uhr Pfrn. Ruth Werthmüller, Evelyne Handschin,
Orgel
10. Juli 10.00 Uhr Pfr. Marcel Dietler, Evelyne Handschin,
Orgel
17. Juli 10.00 Uhr Pfr. Hansueli Ryser, Evelyne Handschin,
Orgel
24. Juli 11.00 Uhr Andacht: Gesang – Texte – Stille – Gebete
31. Juli 10.00 Uhr ThomasPlus Gottesdienst, Pfrn. Barbara
Brunner Frey, Yvette Lagger, Orgel (s. unten)
unterwegs
Wir pilgern durch unseren
Kirchenraum und entdecken
neue Orte in der Thomaskirche
am 31. Juli um 10 Uhr.
Anschliessend gibt es Kaffee und
Züpfe hinten in der Kirche.
Herzlich laden ein: Pfrn. Barbara
Brunner Frey und Vorbereitungsgruppe.
I N F O R M AT I O N E N
Spaziergruppe Thomas
Mi. 6.7., Info: Regina Zeller, 031 971 77 27.
Kollekten
Mai-Kollekte Fr. 1990.90.
Senioren-Turnen
Mittwochs, 9.05–10.05 Uhr, grosser Saal
Info: Verena Zahnd, 031 381 47 54.
FÜR ALLE
Senioren-Mittagessen
Nächster Termin: Di. 4. Okt., 11.30 Uhr,
gr. Saal.
Mittags-Oase
Musik – Text – Stille.
Do. 7.7., 12.00–12.30 Uhr.
Senioren-Nachmittag
Nächster Termin: Di. 18. Okt., 14.30 Uhr,
gr. Saal.
Fitnesstraining für Eltern mit
Kinderbetreuung
9.50–10.40 Uhr Training und Kinderbetreuung
9.15–11.45 Uhr Eltern-Kinder-Treff
Immer am Dienstag ausser den Schulferien. Information und Anmeldung: Stella
Stejskal • 031 372 11 16 • 077 415 61 35 •
stella-stejskal@gmx.net
Britta Graber
vertritt Anina Martig
ist einverstanden mit der Revision der Orgel in der Kirche Niederscherli und bewilligt hierfür einstimmig einen Investitionskredit.
verabschiedet für die Musik in den Gottesdiensten der Alters- und Pflegeheime
der Kirchgemeinde Köniz einen Budgetbeitrag.
Monats-Lied
Nr. 730 «Gott ist mein Lied»
Kirchenchor Köniz-Liebefeld
Siehe Köniz und www.ref.ch/kch-kl
Gospelchor Liebefeld
www.gospelchor-liebefeld.ch
Taufen
Lena Alexandra Schmutz, getauft am
1.5.2011; Sophia Isabella Wälchli, getauft
am 1.5.2011; Thierry Staub, getauft am
29.5.2011
Foto: Heidi Wipf
Während der 10 monatigen Babypause
der Sozialdiakonin Anina Martig wird
Britta Graber ab 1. Juli 2011 deren Stellvertretung im Bereich Familie und mittleres Alter übernehmen. Britta Graber
wohnt mit ihrer Familie und Hund seit
vielen Jahren im Liebefeld. Durch frühere
Einsätze in verschiedenen Bereichen der
Thomaskirche und als Freiwillige Mitarbeitende ist sie für viele keine Unbekannte.
Es freut uns sehr, dass sie nun zu unserem MitarbeiterInnen-Team gehören wird.
Wir wünschen ihr einen guten Start!
Anina Martig wünschen wir für die Babypause alles Gute!
Die Kreiskommission
K I N D E R /J U G E N D
genehmigt die Ausgaben für die Beurteilung der Stützmauer bei der Kirche
Köniz mit einer Kostenunterschreitung. Der Kredit «Beurteilung der Stützmauer, Kirche Köniz» vom 16. September 2009 wird aufgehoben.
MUSIK
FREUD UND LEID
Die Sozialdiakonin Anina
Martig macht
eine Babypause, Britta
Graber übernimmt ihre
Stellvertretung.
Kurzinformationen aus der Sitzung des Kirchgemeinderates vom 25. Mai 2011.
Der Kirchgemeinderat
Foto: Barbara Brunner Frey
Jungschar
Siehe Köniz.
Bestattungen
Hans Wyss, 22.06.1921; Martha Schneider-Baumann, 11.11.1916; Rosa PfundWitschi, 10.12.1942; Denise Grünig – von
Wartburg, 31.1.1949
K O N TA K T E
Pfarrämter
Neuhaus
Pfr. H. Ryser, Buchenweg 23, 031 971 61 00
Pfrn. B. Brunner Frey, 079 722 62 16
Hessgut
Pfrn. R. Werthmüller, Buchenweg 21,
031 971 22 77
Thomaskirche: Buchenweg 21,
3097 Liebefeld
Sozial-Diakonie: B. Graber, 031 971 75 51,
B. von Gunten, 031 972 52 47
Sekretariat: S. Schneider, 031 972 52 31
Katechetin: M. Werthmüller,
033 222 50 87
Organistinnen:
SENIOREN
Wandergruppe Thomas
Neue Wanderlustige sind jeder Zeit herzlich willkommen. Infos und Organisation:
Marcel Altdorfer, 031 971 18 61
Nächste Wanderung: 25.7.2011.
E. Handschin, 031 372 28 25
E. Zimmermann, 031 331 94 00
Sigristen: Ch. Bieri und K. Beyeler,
031 972 52 24
Vermietungen: K. Beyeler, 031 972 52 24,
montags
Website: www.kirche-liebefeld.ch
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