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4/2014
G E M E I N D E B R I E F DER EVANGELISCH-LUTHERISCHEN KIRCHE BERN
RUFER · S EPTEMBER - NOVEMBER 2014 · 54. J AHRGANG
Alt werden
2
Liebe Gemeinde,
nun wird es bald wieder Herbst, die Tage
werden schon wieder kürzer. Je länger
die Nächte werden, umso stärker melden
sich bei vielen auch wieder die düsteren
Gedanken. Wie soll das werden, wenn
ich (noch) älter werde, wann und wie
werde ich sterben. Diese Themen sind
zugleich angstbesetzt – auch das passend
zur Dunkelheit.
„Altwerden ist nichts für Feiglinge“ – so
hat der Schauspieler Joachim „Blacky“
Fuchsberge sein Buch über das Altwerden
genannt. Offensichtlich brauchen viele
„Alte“ diese Ermutigung. Denn offenbar
ist der letzte Lebensabschnitt mit grossen
Anforderungen verbunden und – das sei
nicht verschwiegen – er führt zum Tode.
Mut wird demnach gebraucht, wenn man
in diesen letzten Lebensabschnitt eintreten will. Dabei geht das Älterwerden ja
bekanntlich ganz von allein, die Kinder
können es am Anfang gar nicht erwarten,
später versiegt ja bekanntlich dieser Enthusiasmus. Mut wird aber offenbar gebraucht, wenn man sich den Aufgaben
stellen will, die das Alter mit sich bringt.
Wer alt wird, der muss lernen, Dinge
loszulassen. Nicht nur die materiellen,
sondern auch die eigenen Fähigkeiten,
die nachlassen. Einmal habe ich im Krankenhaus einen Mann erlebt, der voller
Begeisterung von seinem letzten Tauchgang erzählt. Er hatte ihn ganz bewusst
als seinen Abschiedstauchgang geplant,
ja beinahe zelebriert. Es muss sehr schön
gewesen sein, aber danach konnte er
ganz bewusst sagen: Das ist es gewesen.
Er wusste, dass seine körperliche Verfassung viele Wiederholungen nicht zulassen
würde und so hat er sich richtig davon
verabschiedet. Er sagte auch, dass es ihm
Kraft gekostet hat, diesen Schritt bewusst
Gemeindeblatt 4/2014
zu gehen, aber bereut hat er ihn nicht. Er
ist auch mit anderen Dingen so verfahren,
immer im Einklang mit der Abnahme
seiner körperlichen Fähigkeiten. Indem er
den Abschied bewusst gestaltete, hatte er
ihn selbst in der Hand, er kam nicht
schleichend, sondern war ein bewusster
Prozess. Dieser Mann war stark und mutig.
Den letzten Teil des Weges zu gestalten
kann uns der Glaube helfen. Als Christen
können wir ja eigentlich ganz gelassen
dem Alter gegenüberstehen, ist es doch
für uns kein Weg auf das Ende hin, sondern ein Übergang in die andere Welt,
die Gott uns versprochen hat. Wenn wir
uns das vor Augen führen, dann können
wir vielleicht auch daraus die Kraft für
diesen letzten Abschnitt gewinnen und
den Mut, ihn entschlossen anzugehen.
Es grüsst Sie sehr herzlich
Ihr Pfr.
DAS EIGENE LEBEN DEUTEN –
EINE LEBENSBILANZ ZIEHEN
Von der Bedeutung, das eigene Leben
(wieder) zu erzählen
Wenn ich einen alten Menschen besuche,
wird mir oft das Leben in grosser Ausführlichkeit erzählt – oft hinterher mit
dem Nachsatz, jetzt habe man so viel
(Unwichtiges) erzählt und mir meine
wertvolle Arbeitszeit gestohlen. Dabei ist
das Anhören von Lebensgeschichten ein
wichtiger Teil meiner Arbeit und weit
davon entfernt, unwichtig zu sein. Denn
indem ich diesen Menschen zuhöre, er-
September - November 2014
mögliche ich ihnen, eine ganz wichtige
Arbeit zu leisten: Ihren eigenen Lebenssinn zu finden. In der modernen Welt sind
wir alle gezwungen, unser Leben selbst zu
entwerfen und ihm selbst einen Sinn zu
geben. Bei der Sinnsuche hat die Arbeit an
unserer eigenen Biographie eine wichtige
Funktion. Gerade am Ende des Lebens ist
eine wichtige Lebensaufgabe, „unser
Leben vor uns [zu] bringen“ (Karl Rahner).
Für die (Re)konstruktion unseres Lebens ist
die biographische Erzählung besonders
wichtig. Vielleicht berichten deswegen
alte Menschen so gerne aus ihrem Leben.
Wenn wir die Geschichte unseres Lebens
erzählen, geben wir unserer Lebensgeschichte einen Zusammenhang und eine
verbindende Geschichte. Jedesmal, wenn
wir sie erzählen, erzählen wir die Geschichte etwas anders, je nach den Erfordernissen des Augenblicks. Das Gespräch
mit einem Aussenstehenden ist dabei
besonders wichtig, weil wir hier nicht
darauf Rücksicht nehmen müssen, dass er
Teile der Geschichte schon kennen könnte. Indem wir die Bausteine unseres Lebens immer wieder neu zusammensetzen,
erkennen wir auf einmal Verbindungen
zwischen Teilen, die uns zuvor entgangen
waren, wir erkennen Muster wieder, erinnern uns an Momente der Dankbarkeit –
aber auch an schwere Momente. Wir
sehen auf einmal neue Aspekte in unserem Leben. Gerade den schweren Momenten kommt oft eine besondere Bedeutung zu, weil wir in ihnen erkennen, wie
wir Krisen in unserem Leben gemeistert
und in unser Leben integriert haben.
Hilfreich können dabei die biblischen
Geschichten, v. a. die Erzählungen des
Alten Testaments sein, in denen viele
grundlegende menschliche Situationen
mit Personen und deren Geschichte verbunden werden, wie z. B. Abraham, Sa-
3
rah, Isaak usw. Diese Situationen werden
immer in Beziehung zu Gott gestellt, der
das Leben der Menschen begleitet. Wenn
wir unser Leben mit diesen Geschichten
von Menschen in Beziehung setzen, können wir vielleicht auch Spuren von Gottes
Wirken in unserem eigenen Leben erkennen.
Die Bedeutung der Arbeit an der eigenen
Lebensgeschichte im Angesicht des Todes
fasst Kurt Lückel folgendermassen zusammen: „Lebensbilanz als Versuch, das eigene Leben in Konzentration auf das Wesentliche noch einmal nachzuleben, sich
dem eigenen Leben noch einmal mit allen
Höhen und Tiefen auszusetzen und angesichts des näherrückenden Sterbens das
Leben abzurunden, die Lebensernte einzubringen und sich dem Sterben als letzter
Lebensaufgabe zu stellen und angesichts
des Sterbens beteiligt, betroffen und
dankbar sagen zu können: das war mein
Leben!“
Wir werden, wenn wir unser Leben erzählen und deuten, immer wieder feststellen,
dass unser Leben nicht glatt gelaufen ist,
sondern Kanten und auch Brüche aufweist, dass manches fragmentarisch und
unvollendet bleiben muss. Wir werden es
auch nicht schaffen, eine vollkommene
Form zu erschaffen. Dies ist allein Gott
vorbehalten. Wer wir sind, ist nicht in den
Fragmenten und Brüchen zu finden, sondern allein bei Gott.
Falko v. Saldern
ALT WERDEN
Ich will euch tragen bis ins Alter
und bis ihr grau werdet! (Jes.46.4)
Was heißt das „Altwerden“? Jeder und
jede wird so unterschiedlich alt, dass es da
4
gar keine Norm gibt. Auch wenn die
Augen nicht mehr so scharf sehen, ich mit
den Ohren nicht alles mitbekomme, erworbene Fähigkeiten sich mangels Übung
mit der Zeit abbauen, so denke ich, diesen Abschnitt meines Lebens mit Vielem
füllen zu können, was mich freut und was
ich trotz Begrenzungen erleben kann.
Heute ging ich über den Thuner Wochenmarkt, freute mich an der Vielfalt und
Farbigkeit des Dargebotenen und erinnerte mich an die Zeit, als ich mit Kinderwagen durch die Menge steuerte und mich
auf die Zeit freute, da ich mit diesem Kind
an der Hand über den Markt gehen könnte. Bald einmal war mir jedoch der Trubel
zu viel und ich freute mich wieder auf
meine stille Stube.
Da ich nun meinen letzten Lebensabschnitt auf dieser Erde in der EstherSchüpbach-Stiftung in Steffisburg verbringe, habe ich einen guten Einblick in die
verschiedenen Arten des Altwerdens. Ich
denke, es ist mir noch einmal Zeit gegeben, das Gebot Jesu der Nächstenliebe in
besonderer Weise zu leben, was ich auch
in großer Dankbarkeit für das bis jetzt
Erhaltene tue. Wie viele Menschen warten
darauf, auch nur einmal beachtet zu
werden, dass jemand Zeit zu einem Gespräch hat, etwas vorliest, einem auch nur
ein Lächeln oder einen freundlichen Gruß
im Vorbeigehen schenkt. In dieser Weise
möchte ich gerne meine Zeit verschenken,
solange sie mir noch geschenkt ist. Man
spürt es den Mitbewohnerinnen und
Mitbewohnern an, wenn sie sich von Gott
getragen wissen, trotz der manchmal
massiven Einschränkungen, die sie zu
tragen haben. Aber gerade auch an sol-
Gemeindeblatt 4/2014
chen Menschen, die nicht auf mein Entgegenkommen reagieren – aus welchen
Gründen auch immer – sollte ich nicht
acht- und grußlos vorbeigehen. Wir wissen ja nie, wie es in ihrem Innern aussieht.
Vielleicht erkennen sie uns gar nicht oder
es liegt nicht in ihren Möglichkeiten,
unseren Gruß zu erwidern. Ich habe
schon verschiedene Erfahrungen gemacht, wenn ich nicht aufgebe. Möchten
doch die andern auch an mir erkennen,
dass ich mich von Gott getragen weiß,
wie ER es versprochen hat. Meiner Mutter
Wahlspruch war: Wer die Gottesgabe der
Begeisterung besitzt, der wird wohl
älter, aber niemals
alt.
Ein Tag, der
sagt‘s dem andern, mein
Leben sei ein
Wandern zur großen Ewigkeit….
Anna Santschi
AUS DEM KIRCHENVORSTAND:
Der Abschiedsgottesdienst für Pfarrer
Juha Eklund fand am 22.6. statt unter
grosser Beteiligung unserer Gemeinde,
der finnischen Kirche in der Schweiz,
sowie Vertretern des BELK und der finnischen Landeskirche. Die Nachfolgeregelung ist zur Zeit noch im Gange, wobei
die Stelle aus Kostengründen von der
finnischen Landeskirche auf 30% reduziert wird.
Am 15.6. fand durch Theres Gerber eine
Kirchenführung statt. Die Perspektive der
Teilnehmer wurde gewechselt, so wurde
von der Betrachtung der Fassade und der
September - November 2014
Fresken bis hin zur Geschichte der Antonierkirche ein neuer Eindruck unserer
Kirche vermittelt. Die
BELK Vorstandssitzung fand am 17.6. statt.
Aufgrund der geringen Teilnahme wurden
keine Beschlüsse gefasst. Diskutiert werden lutherische Gottesdienste in englischer Sprache, die etwa 3-4 mal jährlich in
Bern, Genf und Zürich stattfinden könnten. Im November wird im Rahmen des
Reformationsjahres eine Zwingli Ausstellung in Zürich starten.
Der evangelische Kirchentag in Deutschland findet vom 4. bis 07.06.2015 in
Stuttgart statt.
Die Basargruppe hat sich neu konstituiert
unter Führung von Ruth Bornhäuser, die
erste Sitzung wurde am 3.6. abgehalten.
Weitere Mitarbeiter und Interessierte sind
herzlich eingeladen, sich noch zu melden.
Der Basar wird neu am Sonntag, dem 30.
November, am ersten Advent stattfinden.
Ein Schwerpunkt war die Besprechung der
zukünftigen Konfirmandenarbeit. So ist
geplant, die Konfirmanden in den Küsterdienst einzubinden, sowie in der Gestaltung der Gottesdienste. Eine Fahrt nach
Taizé ist zusammen mit den Konfirmanden aus Basel für den 8. bis 12.03.2015
geplant. Für die Konfirmanden ist auch
vorgesehen, die Kontakte zu den anderen
Konfirmanden in den Schwester Gemeinden in Genf und Zürich zu pflegen.
Der Gemeindeausflug wird am 14.9. erfolgen und einen Besuch in Konstanz mit
Besichtigung der Ausstellung zum Konstanzer Konzil beinhalten.
Karl Beer
5
EINLADUNG ZUR KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG AM
SONNTAG, 26. 10. 2014
nach dem Gottesdienst (Der Gottesdienst beginnt schon um 9.30 Uhr!)
Traktanden:
1.Begrüssung, Feststellung der
Beschlussfähigkeit, Bestimmung des
Protokollanten
2. Bericht aus dem KV
3. Bericht der Pfarrer
4. Meldewesen
5. Homepage
6. Basar
7. Sonstiges
8. Abschluss mit Lied
Bern, 5. August 2014
Dr. Karl Beer, Präsident
WIR GRATULIEREN
Pfarrer und der Kirchenvorstand gratulieren herzlich allen Gemeindemitgliedern, die im Oktober und November Geburtstag feiern, insbesondere
denen, die 80 Jahre oder älter werden:
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Gemeindeblatt 4/2014
ist ein wichtiger Ort der Kommunikation
und viele kommen extra zum Basar nach
Bern angereist. Trotzdem haben die letzten Jahre gezeigt, dass der Basar in der
alten Form nicht mehr weitergehen kann.
Eine Runde von Helfern und Interessierten
haben daher einige Änderungen für den
Basar 2014 beschlossen, in der Hoffnung,
den Basar auf diese Weise am Leben zu
erhalten.
Zunächst wird der Basar in diesem Jahr
erstmals an einem Sonntag stattfinden.
Dabei wollen wir den verkaufsoffenen
Sonntag in der unteren Altstadt nutzen,
um neuen Leute auf uns aufmerksam zu
machen.
Wir wollen den Tag mit einem FamilienFalls Sie nicht wünschen, dass Ihr Gegottesdienst beginnen und danach mit
burtstag im Gemeindeblatt veröffentlicht dem Basar beginnen.
wird, bitten wir Sie um eine kurze Mittei- Während des Basars wird es ein Kinderprogramm geben.
lung.
Durch Gottesdienst und Kinderprogramm
wird es Veränderungen im Aufbau der
Jesus Christus spricht: Ich bin die AufStände und im Angebot geben müssen.
erstehung und das Leben. Wer an
Hier ist noch nicht alles entschieden.
mich glaubt, der wird leben, auch
Die russische Gemeinde verzichtet an
wenn er stirbt“ (Joh 11, 25)
diesem Tag auf ihren Gottesdienst, so
Im Vertrauen auf
dass wir im Keller wie üblich den FlohJesu Zusage müssen markt aufbauen können. Für dieses Entgegenkommen sind wir sehr dankbar.
wir Abschied nehmen von Menschen, Frau Ruth Bornhäuser hat sich bereit
erklärt, die Gesamtleitung für den Basar
die in dieser Gezu übernehmen.
meinde gelebt haWir hoffen, dass Sie dem Basar auch in
ben und sie geprägt
neuer Form die Treue halten und uns
haben:
tatkräftig unterstützen.
BASARVORBEREITUNG
NEUES ZUM BASAR
Damit der Basar gelingt, wird es Zeit, die
Vorbereitungen in Angriff zu nehmen.
Der Basar ist aus dem Leben unserer Ge- Auch die ersten Daten für die Basarwoche
meinde eigentlich nicht wegzudenken. Er sind schon festgelegt:
September - November 2014
7
Die Evangelisch-Lutherische Kirche Bern
lädt ein zu ihrem
ADVENTSBASAR
zugunsten der Fundacion „Mi familia“ (Strassenkinderprojekt in Bogotà/
Kolumbien) und der eigenen Gemeinde am
Sonntag (!), 30. November 2014, von
11.00 bis 16.00 Uhr
in der Antonierkirche, Postgasse 62, 3011 Bern
mit Kinderprogramm
Alle, die schon oft beim Basar mitgeholfen
haben und das auch dieses Jahr wieder
tun wollen, und alle, die neu einsteigen
wollen, sind herzlich zur Basarvorbesprechung eingeladen. Die Vorbesprechung
findet statt am
Donnerstag, 23. Oktober 2014, um
19.00 Uhr im Freskensaal.
REFORMATION UND AUFKLÄRUNG
ein Gottesdienst zum Abschluss der
Ausstellung „Reformation und Aufklärung“ am 7. September
Nachdem die Ausstellung unsere Gemeinde zwei Wochen begleitet hat, wollen wir
sie mit einem thematischen Gottesdienst
Wir bitten auch wieder um neuwertige verabschieden. Den Gottesdienst hält Pfr.
Sachspenden für den Glücksack. Geben Falko v. Saldern.
Sie diese bitte bis zum 23. November
2014 im Antonierhaus ab.
Kaffeestube und Weihnachtsguetzliverkauf: wir bitten um Kuchen, Torten und
Züpfe und um Mailänderli, Vanillekipferl, Kokosmakronen und viele andere
Guetzli. Bitte tragen Sie sich in die Liste
im Eingang der Kirche ein und geben sie
an, was Sie backen wollen.
ERNTEDANKFEST
am 5. Oktober 2014
Wie jedes Jahr bitten wir Sie, für das Erntedankfest etwas zum Schmücken des
Altars beizutragen. Die Erntegaben werden wir anschliessend an den Aufenthaltsraum Postgasse 35 der Passantenhilfe
Bern weitergeben. Deswegen wäre es gut,
wenn Sie neben Blumen und Früchten
solche Gaben bringen würden, die sich
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Gemeindeblatt 4/2014
gut zum Weitergeben dorthin eignen:
Kaffee, Tee, Saft, Schokolade, Kuchen,
Kekse, Müsli-Riegel, aber auch Landjäger
- eben alles, was sich für eine Zwischenmahlzeit eignet. Sie können Ihre Gaben
am Samstag, 4. Oktober 2014, zwischen 14.00 und 16.00 Uhr in der Kirche abgeben oder direkt zum Gottesdienst mitbringen. Vielen herzlichen
Dank!
Ruth Bornhäuser
GOTTESDIENST IM
KANZELTAUSCH
Im Rahmen des Kanzeltauschs mit den
anderen Gemeinden des BELK wird am
16. November Frau Pfrin. Dr. Marion
Werner aus Zürich bei uns Gottesdienst
halten, Pfrin. Nina v. Saldern predigt
dafür in Zürich.
Nach dem Gottesdienst wird Frau Werner
im Rahmen des Kirchenkaffees das diesjährige Gemeindeprojekt des MartinLuther-Bundes, den Diakonieverein von
Mediasch (Siebenbürgen) vorstellen.
GEMEINSAMER GOTTESDIENST ZUM REFORMATIONSFEST
am Sonntag, 2. November 2014
um 10.00 Uhr im Berner Münster
Am Reformationssonntag feiern wir mit
der Münsterkirchgemeinde einen gemeinsamen Abendmahlsgottesdienst. Er
wird in diesem Jahr von der Münsterpfarrer Beat Allemand und von Pfarrer Falko
von Saldern vorbereitet und gehalten.
Nach dem Gottesdienst gibt es beim
Kirchenkaffee Gelegenheit, einander zu
begegnen und miteinander ins Gespräch
zu kommen.
GESPRÄCHSKREIS
Zum ersten Mal trafen sich einige Interessierte im Pfarrhaus, um einen Gesprächskreis ins Leben zu rufen. Bewusst wurde
nicht der Begriff „Bibelkreis“ gewählt, da
es bei unseren Treffen, zu dem weitere
Interessierte eingeladen sind, um recht
allgemeine Themen gehen kann. Jede/-r
Teilnehmer/-in ist eingeladen, einen Beitrag über etwas vorzustellen, was sie
oder ihn gerade besonders beschäftigt,
z.B. ein Buch oder Gedicht, ein Sachthema, ein Film, ein Musikstück oder eine
Lebenssituation. Die Treffen können –
soweit für die Einzelnen möglich – bei
den Teilnehmern stattfinden. Die Treffen sind alle vierzehn Tage donnerstags um 19.00 h geplant. Interessierte
können über Pfarrerin Nina von Saldern
Kontakt aufnehmen.
Jan Buss
EIN TRAUMHAFTER AUFSTIEG –
DIE JOSEFSGESCHICHTE
Ökumenische Bibelgespräche 2014
Die Abende zur Josefsgeschichte setzen
sich mit folgenden Themen fort (auch
Neueinsteiger sind willkommen):
Montag,
1.
September,
19.00-20.30 Uhr
Beschenkt und den Tränen nah (1. Mose
43)
mit Detlef Hecking (Kath. Bibelwerk und
September - November 2014
Universität
v.Saldern
Luzern)
und
9
Pfrin.
Nina immer sind Menschen da, mit denen man
die Erinnerungen teilen kann, sich über
die Erfahrung der Trauer austauschen
Montag,
8.
September,
kann. Dabei begleitet uns die Trauer nicht
19.00-20.30 Uhr
Versöhnt und versorgt (1. Mose 50, 15- nur in den Tagen und Wochen nach einem Todesfall (oder einem anderen Ver26)
lust), sondern über die Jahre hin und kann
mit Pfarrerin Barbara Rieder (ref. Heiligganz unterschiedliche Gestalt annehmen.
geistkirche) und Regina Moscato (kath.
An diesem Abend wollen wir Raum dafür
Dreifaltigkeitskirche)
bieten.
Ort: Katholisches Pfarreizentrum
Wenn Sie möchten, bringen Sie ein Sym(Dreifsaal), Sulgeneckstrasse 13 (Nähe
bol oder eine Erinnerung mit, die für Sie
Bahnhof Bern)
mit ihrer Trauer oder dem Menschen, um
den Sie trauern verbunden sind.
Den Abend gestaltet Pfarrerin Nina v.
TRAUER-ZEIT
Saldern zusammen mit Frau Christine
Ein Abend für Trauernde und alle, die Kasper, die aus persönlichem Erleben und
daran teilnehmen wollen am Freitag, 21. beruflicher Erfahrung viel zum Thema
beizutragen hat. Sie sind herzlich eingelaNovember, 19.00 Uhr (Freskensaal)
„Trauer ist ein zutiefst unzeitgemässes den.
Gefühl, das im Alltag kaum Raum findet“,
las ich vor einiger Zeit in einem Spiegel- Wir gedenken der Verstorbenen des letzArtikel. Tatsächlich fühlen sich Menschen ten Kirchenjahres im Gottesdienst am
mit ihrer Trauer oft allein, wenn die Routi- Ewigkeitssonntag am 23. November
ne des Alltags sich wieder einstellt. Nicht 2014.
VERANSTALTUNGEN IN THUN
Evangelisch-Lutherische Gottesdienste in der
Kirche St. Beatus im Göttibach
mit Abendmahl finden in der Regel am dritten
Sonntag im Monat um 17.00 Uhr statt.
Die nächsten Termine:
21. September 2014 Pfarrer Falko v. Saldern
19. Oktober 2014 Pfarrer Falko v. Saldern
16. November 2013 Pfarrerin Nina v. Saldern
Gespräche zur Bibel
finden jeweils um 18.30 Uhr statt, und zwar
am Dienstag, 3. September bei Karin Mulder, Mattenstrasse 18F,
am Mittwoch, 14. Oktober bei Annelies Wirthwein, Martinstr. 10 und
am Dienstag, 11. November bei Karin Mulder.
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TREFFEN 60+
Zum nächsten Treffen 60+ am Dienstag,
21. Oktober 2014 um 14.30 Uhr haben
wir Pfarrerin Regine Lagarde eingeladen
(einige kennen sie als Teilnehmerin der
Erzgebirgsreise letztes Jahr). Sie berichtet
uns über die Geschichte der Hugenotten:
Mit der Eröffnung des «Hugenottenweges », der durch die ganze Schweiz
geht, wird die Geschichte der Hugenotten
wieder sehr lebendig für unsere Zeit. Ihre
Erlebnisse treten in unsere Gegenwart und
wir merken, welche Bedeutung die Glaubensflüchtlinge aus Frankreich für uns
haben. Aber kennen wir ihre Geschichte?
Gemeindeblatt 4/2014
Wie kam es zu der religiösen Spaltung in
Frankreich und welche Folgen hatte sie?
Nach einer kurzen Einführung wollen wir
dem nachgehen. Anschliessend ist Zeit
zum Gespräch bei Kaffee und Kuchen.
Herzlich grüssen
Ihre Nina v.Saldern und das 60+ Team
(Traudel Kampos, Solveig Waser, Ruth
Bornhäuser)
Die Bartholomäusnacht von 1572, Auftakt der Verfolgung in Frankreich.
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„SELIG SEID IHR …“ – DIE SELIGPREISUNGEN
EXERZITIEN IM ALLTAG
Christliche Meditation biblischer Texte
Mit diesem Angebot sind wir eingeladen,
in Gemeinschaft mit anderen und für uns
ganz persönlich Gewohntes und Alltägliches mit neuen Augen zu sehen, die eigene Beziehung zu Gott bewusst in den
Blick zu nehmen und zu vertiefen und das
Leben mehr und mehr aus dem Glauben
zu sehen und zu gestalten. Inhaltlich folgen wir den Seligpreisungen Jesu aus der
Bergpredigt.
Termine: 13. Okt. (Infoabend) 27. Okt.
3. / 10./ 17./ 24. Nov. / 1. Dez.
Zeit: 19.30 – 21.00 Uhr
Bitte melden Sie sich frühzeitig an;
die Zahl der Plätze ist begrenzt. Sollten Sie beim Infoabend feststellen, dass
das Angebot Ihnen nicht entspricht, können Sie die Anmeldung zurückziehen.
Kontakt: Pfarrerin Nina v.Saldern
Kosten: 80.- - 150.- Fr. (SelbsteinVorkenntnisse sind nicht nötig, lediglich schätzung); auf Anfrage Ermässigung
die Bereitschaft, sich auf diesen Übungs- möglich.
weg einzulassen. Das bedeutet:
Ort: Pfarreizentrum Bruder Klaus,
Sechs Abende mit Impulsen zum persön- Segantinistrasse 26a, 3006 Bern
lichen Weg mit Zeiten der Stille, mit Gebet (Tram 7, Haltestelle Burgernziel)
und Erfahrungsaustausch
Täglich eine Zeit der Stille mit Hilfe der Leitung: Pfarrerin Silke Mattner (ev.-ref.),
angebotenen Anregungen (30 Minuten)
Albrecht Mattner (röm.-kath.), Pfarrerin
ein Einzelgespräch, um den eigenen Nina v.Saldern.
Erfahrungen nachzuspüren
Der Kurs wird im Rahmen der ökumenischen Arbeitsgruppe Exerzitien Region
Bern angeboten.
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GEMEINDEAUSFLUG NACH
KONSTANZ
BESUCH DER GROSSEN LANDESAUSSTELLUNG
ZUM KONZIL VON 1414-1418
AM
14. SEPTEMBER 2014
Programm
08.45 Besammlung Bahnhof Bern beim
Treffpunkt
09.02 Bern ab Gleis 4
11.33 Konstanz an
12.00 Mittagessen im Restaurant
Konstanz liegt am Bodensee, am Ausfluss
des Rheins aus dem oberen Seeteil direkt
jenseits der Grenze nach Deutschland. Die
Schweizer Nachbarstadt Kreuzlingen ist
mit Konstanz zusammengewachsen, so
dass die Staatsgrenze teilweise mitten
zwischen einzelnen Häusern und Straßen
hindurch geht. Die Geschichte des Ortes
reicht bis in die römische Zeit zurück.
14.15 - 15.15 Uhr
Konzil-Museum
Das Konstanzer Konzil war ein Weltgipfeltreffen des Mittelalters, das vor 600 Jahren die Stadt zum Zentrum der europäischen Politik und zur Begegnungsstätte
der Kulturen machte. Die Seepromenade
lädt ein zu einem schönen Spaziergang
und kleinen Bummel durch die Altstadt
mit ihrem interessanten Kern.
Rückreise:
17.03 Konstanz ab
19.28 Bern an
Führung durch das
15.15 Ende der Führung
und Zeit zur freien Verfügung – Spazierengehen oder Kaffeetrinken usw.
16.00 Kurzgottesdienst in der LutherKirche mit F. v. Saldern
PS: Bitte geben Sie noch an, wenn Sie
fleischloses Essen wünschen!
Die Anmeldeliste für den Gemeindeausflug hängt an der Anschlagtafel in der
Kirche aus. Sie können sich aber auch
telefonisch oder per E-Mail
direkt bei Pfarrer Falko von
Saldern oder bei Ruth Bornhäuser (031 351 61 14) anmelden. Der Preis der Fahrkarte hängt davon ab, ob wir
eine Gruppenkarte bestellen
können, oder jeder die Fahrkarte selber besorgen muss.
Konzilshaus, von Kreuzlingen aus.
(Foto: Dorlealexandre/
Wikipedia)
September - November 2014
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WANDERGRUPPE
Die Wandergruppe trifft sich in der Regel jeweils am ersten Samstag im Monat zu einer Wanderung. Folgende Touren sind in der nächsten Zeit geplant:
Samstag, den 6. September 2014
Längenberg Höhenwanderung von Zimmerwald nach Niederscherli
Treffpunkt: um 8.50 Uhr am Treffpunkt
im Bahnhof Bern, Abfahrt vom Gleis 1
um 9.02 Uhr, Ankunft in Kehrsatz um
9.15 Uhr, Weiterfahrt per Bus 340 bis
Zimmerwald um 9.19 Uhr
Wanderroute: von Zimmerwald zum
Lisiberg und zur Zingghöch und über
Oberscherli und über den Haltenhubel
nach Niederscherli
Wanderdauer: ca. 2:30 h
Einkehr: in Oberscherli zum Picknick aus
dem Rucksack
Heimkehr: ab Niederscherli mit der SBahn nach Bern halbstündlich ab 13.33
Uhr
Wanderleitung:
Elly Berger (031 849 10 67)
Die Wandergruppe im März
Samstag, den 4. Oktober 2014
Wanderung von der Schiffenensee-
Staumauer nach Laupen
Treffpunkt: um 10.00 Uhr am Treffpunkt im Bahnhof Bern, Abfahrt nach
Düdingen um 10.15 Uhr mit der S Bahn
S1, Abfahrt in Düdingen zur Staumauer
um 10.50 Uhr mit dem Bus 122
Wanderroute: von der SchiffenenseeeStaumauer ins Naturschutzgebiet Auried
der Saane entlang nach Laupen
Wanderdauer: ca. 2:00 h
Einkehr: im Tearoom Laupen
Heimkehr: ab Bahnhof Laupen mit der SBahn S2 nach Bern halbstündlich ab
14.10 Uhr
Wanderleitung:
Telsche Keese (031 971 92 33)
Samstag, den 1. November 2014
Wanderung in und um Burgdorf herum
Treffpunkt: um 9.35 Uhr am
Treffpunkt im Bahnhof Bern,
Abfahrt nach Burgdorf um
9.50 Uhr, Ankunft um 10.08
Uhr
Wanderroute:
Rundgang
vom Bahnhof aus, zur Wynigenbrücke, zum Siechenhaus, zur Gysnauflühe, zur
Waldeggbrücke, zum Alten
Markt (Schloss), zum Armsünderweg, zur Oberstadt und
zurück zum Bahnhof
Wanderdauer: ca. 3:00 h
Einkehr: OSO Bar& Lounge
Heimkehr: von Burgdorf nach Bern ab
14.07 Uhr
Wanderleitung :
Werner Vogel (031 305 96 00)
14
Gemeindeblatt 4/2014
UNSERE GOTTESDIENSTE
7. September 2014
10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst (Saft)
„Reformation und Aufklärung“
Pfr. Falko v. Saldern
Kollekte: Children's Home School in Nepal
gleichzeitig: Kindergottesdienst
14. September 2014
Gemeindeausflug (s. S. 12)
kein Gottesdienst in der Antonierkirche
21. September 2014 10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst (Wein)
14. Sonntag nach Trinitatis
Pfr. Falko v. Saldern
Kollekte: Passantenhilfe
21. September 2014
St. Beatus-Kirche Thun
17.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst (Wein)
Pfr. Falko v. Saldern
Kollekte: Lettlandhilfe
28. September 2014 10.00 Uhr Gottesdienst
15. Sonntag nach Trinitatis
Nadja Papageorgiu (Theologin)
Kollekte: Eigene Gemeinde
5. Oktober 2014
Erntedank
10.00 Uhr Gottesdienst
Christine Oefele (Theologin)
Kollekte: Aufenthaltsraum Postgasse
12. Oktober 2014
17. n. Trinitatis
10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst (Saft)
Pfrin. Nina v. Saldern
Kollekte: Aufenthaltsraum Postgasse
19. Oktober 2014
18. n. Trinitatis
10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst (Wein)
Pfr. Falko v. Saldern
Kollekte: Lettlandhilfe
gleichzeitig: Kindergottesdienst
19 . Oktober 2014
17.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst
St. Beatus-Kirche Thun
Pfr. Falko v. Saldern
Kollekte: Lettlandhilfe
26. Oktober 2014
19. n. Trinitatis
9.30 Uhr (!) Gottesdienst und anschliessend KGV
Pfrin. Nina von Saldern
Kollekte: Aufenthaltsraum Postgasse
gleichzeitig: Kindergottesdienst
September - November 2014
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UNSERE GOTTESDIENSTE
2. November 2014
10.00 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst zum Reformationssonntag im Berner Münster
Pfr. Falko von Saldern / Pfr. Beat Allemand
9. November 2014
10.00 Uhr Familiengottesdienst
Drittletzter So. des Kirchenjahrs
Pfrin. Nina von Saldern + Team
Kollekte: Kirche im Haus der Religionen
16. November 2014 10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst (Wein)
Vorletzter So. d. Kirchenj.
Pfrin Dr. Marion Werner
Kollekte: Martin-Luther-Bund
gleichzeitig: Kindergottesdienst
16. November 2014 17.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst (Wein)
St. Beatus-Kirche Thun
Pfrin. Nina von Saldern
Kollekte: Lettlandhilfe
23. November 2014
10.00 Uhr Gottesdienst mit Gedenken an die
Verstorbenen
Pfr. Falko von Saldern
Kollekte: Eigene Gemeinde
gleichzeitig Kindergottesdienst
30. November 2014
1. Advent
10.00 Uhr Familiengottesdienst
Pfrin. Nina v. Saldern + Team
Kollekte: BELK
Kontakte:
Antonierkids: Pfrin. Nina v. Saldern (s. letzte Seite)
Hobbykreis: Frau Solveig Waser, 033 345 33 01
Lektürekreis Apostelgeschichte: Pfr. Falko v. Saldern (s. letzte Seite)
Musizierkreis: Frau Charlotte Urwyler, 031 819 45 23
Treffen 60+: Pfrin. Nina v. Saldern (s. letzte Seite)
Räume: FS=Freskensaal, K= Kirchenraum, SZ=Sitzungszimmer
16
Gemeindeblatt 4/2014
TERMINE
SEPTEMBER
Mo., 1
Fr., 5.
Sa., 6.
Sa., 6.
Mo., 8.
Di., 9.
So.,14.
Fr., 26.
19.00 Uhr
15.00 Uhr
8.50 Uhr
10.00 Uhr
19.00 Uhr
10.30 Uhr
8.45 Uhr
14.30 Uhr
Ökumenischer Bibelabend, Sulgeneckstr. 13 (s. S. 8)
Musizierkreis, K
Wandergruppe, Bahnhof
Antonierkids, SZ
Ökumenischer Bibelabend, Sulgeneckstr. 13 (s. S. 8)
Lektürekreis Römerbrief, FS
Gemeindeausflug, Bahnhof
Hobbykreis, FS
OKTOBER
Sa, 4.
Mo., 13.
Di., 14.
Fr., 17.
Di., 21.
Do., 23
Fr., 24
So., 26.
Mo., 27.
Fr., 31.
Fr., 31.
10.00 Uhr
19.00 Uhr
10.30 Uhr
15.00 Uhr
14.30 Uhr
19.00 Uhr
15.00 Uhr
9.30 Uhr
19.00 Uhr
14.30 Uhr
15.00 Uhr
Wandergruppe, Bahnhof
Exerzitien im Alltag (Info), Pfarrei Bruder Klaus (s. S. 11)
Lektürekreis Römerbrief, FS
Musizierkreis, K
Treffen 60+ (s. S. 10)
Basartreffen, FS
Musizierkreis, K
Gottesdienst und anschlissend KGV (s. S. 5)
Exerzitien im Alltag, Pfarrei Bruder Klaus (s. S. 11)
Hobbykreis, FS
Musizierkreis, K
NOVEMBER
Sa, 1.
Sa., 1.
Mo., 3.
Fr., 7.
Fr., 7.
Sa., 8
Mo., 10.
Fr., 14.
Sa., 15.
Sa., 15.
Mo., 17.
Do., 20.
Fr., 21.
Mo., 24
Fr., 29.
So., 30.
9.35 Uhr
10.00 Uhr
19.00 Uhr
15.00 Uhr
18.00 Uhr
ab 18.00 Uhr
19.00 Uhr
15.00 Uhr
11.00 Uhr
15.00 Uhr
19.00 Uhr
10.30 Uhr
15.00 Uhr
19.00 Uhr
15.00 Uhr
11.00 Uhr
Wandergruppe, Bahnhof
Antonierkids
Exerzitien im Alltag, Pfarrei Bruder Klaus (s. S. 11)
Musizierkreis, K
Jahrestreffen Wandergruppe, Herr Keese (s. S. 18)
Nacht der Religionen (s. S. 25)
Exerzitien im Alltag, Pfarrei Bruder Klaus (s. S. 11)
Musizierkreis, K
Finnischer Weihnachtsmarkt, Kramgasse 10 (s. S. 18)
„Kinder Luthers,“ Wasserkirche Zürich (s. S. 23)
Exerzitien im Alltag, Pfarrei Bruder Klaus (s. S. 11)
Lektürekreis Römerbrief, FS
Musizierkreis, K
Exerzitien im Alltag, Pfarrei Bruder Klaus (s. S. 11)
Musizierkreis, bei Fr. Urwyler
Basar, ganzes Haus
September - November 2014
BERICHT ÜBER DEN B E L K KIRCHENSONNTAG IN BASEL AM
18. MAI 2014
Ein sehr schönes Ereignis, das im Gemeindehaus der Ev.-Luth. Kirche Basel die Vertreter der lutherischen Kirchen in der
Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein
zu einem gemeinsamen Gottesdienst sowie zu diversen Arbeitsgruppen zusammenführte. Zahlreich waren sie erschienen
– die VertreterInnen aus Bern, Basel, Genf
und Zürich. Das Wetter machte wunderbar mit, so dass die geplanten Veranstaltungen teilweise im Freien stattfinden
konnten.
Nach einer Begrüssung durch den Pfarrer
der Gastgemeinde, Jörg Winkelströter,
und der BELK-Präsidentin Elisabeth Benn
folgten diverse „workshops“ zum Thema
des Sonntags Kantante:
Die Bibelgespräche – unter der Leitung
von Pfr. Johannes Lehnert aus Zürich –
drehten sich um den Psalm 146.
Der Chorworkshop – geführt von Herrn
Stefan Beltinger aus Basel – vereinte viele
Musikliebhaber.
Der Trommelbauerworkshop – gestaltet
von Pfrn Nina von Saldern aus Bern – beschäftigte hauptsächlich die vielen anwesenden Kinder.
17
Die Psalm-Schreibwerkstatt – angeboten von Pfr Falko von Saldern aus Bern –
machte sich zur Aufgabe, den Psalm 139
in einer heute angemessenen Sprache neu
zu schreiben.
Ausserdem war im Innern des Gemeindehauses die Ausstellung „Martin Luther
und die Aufklärung“ zu sehen – kommentiert von der Künstlerin selbst aus der
Genfer Gemeinde, Frau Barbara Blum.
Die kräftigende Unterlage für diese workshops holten wir uns im Nachbarhaus,
einer Hauswirtschaftsschule für Behinderte, die eigens für uns zur Verfügung gestellt worden war – eine sehr nette Nachbarschafts-Geste! Dort konnte sich jeder
sein Plätzchen suchen und mit dem Nachbarn ins Gespräch kommen, und dieses
beim anschliessenden Kaffee im Gemeindegarten fortsetzen.
Die Resultate der „workshops“ wurden
im Schluss-Gottesdienst vorgetragen bzw.
vorgestellt. Doch vor dem Gottesdienst
gab es noch Kaffee und Kuchen, damit
keiner hungrig nach Hause gehen sollte!
Der Schluss-Gottesdienst mit Abendmahl
war sehr beeindruckend durch die Mitwirkung des Ad-hoc-Chors (erstaunlich, was
man in 1 Std. lernen kann!) sowie durch
die kurze Berichterstattung darüber, was
in den einzelnen workshops erarbeitet
wurde.
Mit dem Segen für eine behütete Heimreise gingen wir auseinander - mit dem
schönen Gefühl, einen wunderbaren
Sonntag in grosser Gemeinschaft erlebt zu
haben.
Ein ganz grosser Dank gebührt Pfr. Jörg
Winkelströter und seiner Frau Angela,
sowie allen HelferInnen der Basler Gemeinde, die diese schöne Veranstaltung
ermöglicht haben.
Heidi Krause/Genf
18
Gemeindeblatt 4/2014
EINLADUNG ZUM TREFFEN DER
WANDERGRUPPE AM
7. NOVEMBER 2014
schläge, die in unser Programm passen,
vorzustellen und sich vorzugsweise auch
für die Wanderleitung zur Verfügung zu
stellen.
Wir haben uns bisher in viereinhalb Jahren
zu insgesamt 55 Wanderungen getrofLiebe Wanderfreunde,
wir grüssen Euch alle sehr herzlich und fen.
laden Euch zum jährlichen Treffen ein.
Das gemeinsame Wandern und das MiteiDatum: Freitag, 7. Nov. 2014, 18 Uhr.
Es findet in diesem Jahr bei Telsche und nander erfahren wir als sehr bereichernd.
Reinhart Keese im Spiegel, Ahornweg 42 Vielfältige Landschaften um Bern herum
bis zum Thuner See, bis zum Murtensee
statt.
und Bieler See, ins Emmental etc. haben
wir erlebt. In manchen Kirchen am Wegrand haben wir Rast gemacht. So in Oberbalm, Leissigen, Kleinhöchstetten, Ligerz
und Konolfingen, Scherzligen und Amsoldingen.
Mit freundlichen Grüssen
Elly Berger
am 5. April 2014 von Wahlendorf
nach Detligen
FINNISCHER WEIHNACHTSMARKT
BERN
am Samstag, 15.11., 10 – 16 Uhr
Kaffeestube mit Lachs- und Rentierbrötli,
Anreise : mit dem Bus Nr.19 ab Bahnhof Karelische Piroggen, Hefegebäck, PfefferRichtung Blinzern bis zur Station Weidli
kuchen u. a.
Weihnachtsglögg
Ein kleiner Imbiss, an dem wir uns beteili- Verkaufsangebot: Weihnachtsesswaren, gen können, soll unser Treffen gesellig dekorationen, Produkte aus Finnland
abrunden.
Alle Gemeindemitglieder, die Interesse
und Freude am Wandern haben und noch
mitmachen möchten, sind dazu natürlich
auch herzlich eingeladen. Allfällige Neuzugänge sind jederzeit herzlich willkommen.
Wie in den Vorjahren wollen wir auch in
diesem Jahr einen Rückblick und eine Vorschau über unsere Wanderungen abhalten. Alle werden gebeten Wandervor-
Ort: Gemeindesaal der Christkatholischen Kirche St. Peter und Paul, Kramgasse 10, 1. Stock (Lift).
Bus 12, Richtung Zentrum Paul Klee, Haltestelle Rathaus
Organisation: SKS (Die finnische kirchliche
Arbeit), SVFF/ Gruppe Bern (Freunde Finnlands) und Finnische Schule Bern
September - November 2014
19
KINDER/FAMILIEN
Kindergottesdienst
„So ist das mit dem Himmelreich!“ Jesus benutzt Bilder und Geschichten, damit wir verstehen, was es mit
dem Gottesreich auf sich hat. Im
Herbst beschäftigen wir uns im KiGo
mit den Gleichnissen Jesu.
Wenn nicht gerade Ferien sind, feiern
wir zweimal im Monat Kindergottesdienst. Wir beginnen um 10.00 Uhr
mit den Erwachsenen in der Kirche
und machen dann unser eigenes Programm: Eine Geschichte aus der Bibel,
Singen, Spielen, Basteln, Feiern –
macht alle mit!
Termine: 7. Sept., 19. und 26. Okt.
(Achtung: am 26.10. schon um 9.30
Uhr!), 16. und 23. Nov.
Das KiGo-Team Swantje Rahn, Helga
Kesselring und Theres Gerber (mit
Nina v.Saldern)
Familiengottesdienst
Am Sonntag, 9. November um 10
Uhr feiern wir mit Gross und Klein
den Familiengottesdienst. Diesmal
geht es um die Geschichte vom Heiligen Martin, der seinen Mantel teilt –
vielleicht erkennst Du ihn schon auf
dem Bild?. Alle sind herzlich eingeladen zum Gottesdienst und anschliessenden Kirchenkaffee.
Am Sonntag, 30. November, dem 1.
Advent um 10.00 Uhr feiern wir
einen Familiengottesdienst. Beim Adventsbasar, der im Anschluss beginnt,
wird es auch Angebote für Kinder und
Familien geben – herzlich willkommen!
(Näheres zum Adventsbasar s. S. 6.)
20
Gemeindeblatt 4/2014
Krippenspieler/innen
gesucht!
Für den Heiligen Abend bereiten wir
ein Krippenspiel vor und suchen spielbegeisterte Kids für kleine und grosse Rollen. Wer macht mit?
Bitte meldet Euch bei Pfarrerin Nina
v.Saldern (Tel./Mail s. letzte Seite).
Proben werden wir samstags, am 13.
und 20. Dezember.
ANTONIERKIDS: JESUS
Von Jesus kennt Ihr
Kids bestimmt schon
eine
Menge
Geschichten: Von Heilungen und Wundern,
von Freundschaften
und Feindschaften, die Weihnachtsund die Ostergeschichte.
Nun wollen wir tiefer nachforschen:
Was wissen wir denn genau von Jesus? Und: Was bedeuten diese Geschichten von Jesus für Dich?
Wenn Du in der 2. – 7. Klasse bist,
kannst Du bei den Antonierkids mitmachen. Es ist unser Religionsunterricht, in dem Du eine Menge Interessantes lernen kannst. Wir freuen uns
auf viele neugierige und diskussionsfreudige Kids!
Bitte melde Dich für jedes einzelne
Treffen an (oder auch ab), damit wir
gut planen können (pfarrerin@lutherbern.ch)
Wir treffen uns am 6. September
und 1. November samstags von 1012 Uhr in der Antonierkirche.
Das Antonierkidsteam Theres Gerber,
Anna Schädeli und Nina v.Saldern
Wollen Sie aktuell informiert werden
über die Kinder- und Familienarbeit?
Dann melden Sie sich bitte bei pfarrerin@luther-bern.ch für den Familiennewsletter an.
September - November 2014
21
BERICHT AUS THUN
In Thun ist der Sommer – wie überall - Zeit… und vieles mehr.
in kleinen Häppchen zelebriert worden, Aber was ist Zeit? Besteht ein Zusammenhang zwischen Zeit und Ewigkeit? Wo
es gibt nicht viel zu berichten.
beginnt die Zeit? Da kommen wir schon
Am 18.Oktober wird auf dem Rathaus- in die philosophischen Grenzfragen, denn
platz wieder der „Seniorenmarkt“ statt- jeder Begriff bekommt erst durch den
finden, der diesmal das Motto hat : ZU- andern einen Sinn. Augustinus (354 – 430
n.Chr.) sagt : „wenn die Ewigkeit ist, dann
HAUSE ALT WERDEN. Die Lutherische
ist die Zeit nicht, wenn aber die Ewigkeit
Kirche wird u. a am AKiT – Stand auch
nicht ist, dann ist auch die Zeit nicht. Wir
vertreten sein.
stehen also vor einem Mysterium unseres
Menschseins.“
„Alles hat seine Zeit…“
Doch konkret: geht es Ihnen auch so, liebe Leserin, lieber Leser, dass Sie meinen
So sagt es im Alten Testament der Predifrüher viel mehr Zeit gehabt zu haben? Ich
ger Salomo im 3.Kapitel und führt sehr
frage mich sogar: Wieviel Zeit bleibt mir
ausführlich auf: geboren werden hat seine
Zeit, sterben hat seine Zeit,…weinen hat noch? Wie will ich mit dieser Zeit umgeseine Zeit und lachen hat seine Zeit, lieben hen? Schon während ich diese Gedanken
hat seine Zeit und hassen hat seine Zeit, schreibe, sind über 2000 Sekunden unStreit hat seine Zeit und Friede hat seine wiederbringlich vorbeigegangen. Zuweilen
möchte ich zu einem
Augenblick
wie Faust sagen:
„verweile doch, du
bist so schön“.
Damit wünsche ich
allen einen farbigen, sonnigen
Herbst
Herzlich
Karin Mulder
König Salomo, Pfarrkirche St. Michael in Untergriesbach
Foto: Wolfgang Sauber, Wikipedia
22
WAS IST DIE PASSANTENHILFE?
Im Gemeindebrief stellen wir Projekte
vor, für die wir in den Gottesdiensten
regelmässig Kollekten sammeln.
Gemeindeblatt 4/2014
ner schwierigen Situation ist - wichtig.
Manche suchen ein persönliches Gespräch, gelegentlich auch mit einem spirituellen Aspekt.
Die Stelle ist für Klienten offen von
10.00 – 12.00 und von 14.30 – 16.30
Uhr.
Bis 17.30 Uhr nehmen wir uns dann Zeit
für ihre Anliegen.
Abends, am Wochenende und an den
Feiertagen macht das Passantenheim
An die Passantenhilfe wenden sich Menschen, die in Not geraten sind, ohne sich
anmelden zu müssen: Arbeitslose, Obdachlose, Asylbewerber – noch im Verfahren oder abgewiesene –, Menschen aus
Osteuropa, die hier
Arbeit suchen, Fahrende, Mütter mit
Kindern, Suchtmittel-Abhängige, psychisch
Erkrankte,
Menschen, denen
ihre Probleme über
den Kopf wachsen.
Für das „Notwendigste“ überbrücken wir mit Lebensmitteln,
verschiedenen
Gutscheinen für Nahrung, Hygiene-Artikel, Kleider, Übernachtung
und
Transport und –
Die Sozialarbeiter der Passantenhilfe mit einem Klienten
wenn sinnvoll – mit
der Heilsarmee Pikett-Dienst (Muristr.
kleinen Bargeldbeträgen.
Wir nehmen uns Zeit, klären ab, su- 6, Bern, 031 351 80 27).
chen mit Klienten Perspektiven und Im Team ergänzen wir uns sehr gut: Manvermitteln zu anderen Institutionen. fred Jegerlehner, sozialdiakonischer MitarDafür pflegen wir eine rege Zusammenar- beiter unter anderem mit langjähriger
beit mit den Mitarbeitenden von öffentli- Erfahrung in der Suchtarbeit und ich als
Sozialarbeiter.
chen, kirchlichen und privaten Stellen.
Es ist uns ein Anliegen, Klienten Wert- Wir stellen fest, dass unsere verschiedenen
schätzung, Ermutigung und Anerken- persönlichen Erfahrungen uns gegenseitig
nung entgegen zu bringen. Auch wenn Ermutigung sind und wertvoll in die Arbeit
wir lange nicht mit allen eine längerfristige mit Klienten einfliessen.
Lösung finden können, ist uns die Würde Ihnen vielen Dank für Ihre Spende, die
des Menschen – speziell, wenn er in ei- wir zu 100% für die sofortige materielle,
September - November 2014
unbürokratische Hilfe an die in NotGeratenen einsetzen können.
Dass wir seit vielen Jahren, trotz um die
4‘000 Kontakten im Jahr, kaum Gewaltsituationen im Sozialbüro erleben, ist
allein schon ein Dank der Hilfesuchenden.
Immer wieder drücken sie beim Verabschieden auch in Worten ihre Dankbarkeit aus. Diesen Dank möchten wir Ihnen
weitergeben. Dass diese Arbeit möglich ist, tragen Sie einen Teil dazu bei.
Seev Levy
und Manfred Jegerlehner
23
Um 16:00 Uhr wird sich eine Abendmahlsfeier in der Wasserkirche anschliessen.
Ab 17:00 Uhr rundet ein Apero den
Nachmittag ab.
Sichtbarer Impuls der Kunstaktion am
Zwingli-Denkmal wird die Installation von
15+17 „Lutherbotschaftern“ des Projektkünstlers Ottmar Hörl aus Nürnberg sein.
Im Herbst 2010 machte Professor Hörl
mit seiner Installation „Martin Luther:
Hier stehe ich ...“ mit 800 Lutherfiguren
auf dem Marktplatz in Wittenberg weltweit auf das Reformationsjubiläum 2017
aufmerksam.
„DIE KINDER LUTHERS ZU BESUCH BEI DEN KINDERN
ZWINGLIS“
1529 Marburg, 1973 Leuenberg, 2014
Zürich
Ein Kunstprojekt im öffentlichen Raum im
Rahmen der Feierlichkeiten zu „500 Jahre Reformation in Zürich“.
Veranstaltet von der Evangelisch – reformierten Kirchgemeinde am Grossmünster
Zürich und dem Bund der EvangelischLutherischen Kirchen in der Schweiz und
im Fürstentum Liechtenstein (BELK).
Am Samstag, den 15.11.2014 sind alle
Mitglieder der ev. - lutherischen Kirchgemeinden der Schweiz und im Fürstentum
Liechtenstein eingeladen, nach Zürich zu
kommen.
Ab 15:00 Uhr werden Jugendliche und
Konfirmanden der ev. –reformierten
Kirchgemeinde Grossmünster und aller
ev. -lutherischen Kirchgemeinden gemeinsam zu einer aussergewöhnlichen
und öffentlichen Begegnung mit Luther
und Zwingli einladen.
Oktober
2010
Markt
platz
Wittenberg
Die Figuren sind eine Reproduktion des
Luther-Denkmals des Bildhauers Johann
Gottfried Schadow, das seit 1821 auf
dem Marktplatz von Wittenberg steht.
Der Künstler Ottmar Hörl selbst sagte zu
seiner Installation in Wittenberg:
„Ich multipliziere Luthers Präsenz, so dass
24
Konfirmand
Julian
Siebert
aus
Zürich,
im Lutherhaus
Wittenberg
sich seine Ideen in Gestalt des Symbolträgers in die ganze Welt verteilen können.
Das mobile Luther-Denkmal wird so zum
Luther-Botschafter. Mit der Installation
auf dem Marktplatz von Wittenberg bringe ich Martin Luther wieder auf den Boden, auf dem er selbst gerne stand. Äusserte er doch auf dem Reichstag zu
Worms: „Ich mache mich nicht zu irgendeinem Heiligen, diskutiere auch nicht
über mein Leben, sondern über die Lehre
Christi. Die Multiplizierung des Denkmals
schafft eine Präsenz, die ihm und der
Auslegung seiner Lehre gerecht wird.“
Mittlerweile sind die ein Meter hohen
„Lutherbotschafter“ in verschiedenen
Farben weltweit auf Reisen gegangen
und meist nicht mehr nach Wittenberg
zurückgekehrt.
So stehen jetzt Exemplare im Weissen
Haus in Washington genauso wie im
Bundestag in Berlin.
In Skandinavien, Asien und Lateinamerika
ebenso, wie in vielen Ländern Europas.
Sie haben ihren neuen Stellplatz in Privaträumen, Bischofskanzleien, Museen und
Gemeindehäusern von Dubai bis Oslo
gefunden und künden von einer Geschichte, die bis heute Wirkung zeigt und
lebt:
Gemeindeblatt 4/2014
Die Reformation der Kirche von vor 500
Jahren.
1529 Marburg, 1973 Leuenberg, 2014
Zürich.
Wenn wir als Evangelische, Lutheraner
und Reformierte, am Samstag, den
15.11.2014 am Zwingli -Denkmal, direkt
neben der Wasserkirche und im Schatten
des Grossmünsters, diese Kunstaktion mit
Leben füllen, dann kann es zu einer
fruchtbaren Begegnung mit Menschen
kommen, die viel, wenig oder gar nichts
von Luther und Zwingli und ihren Lehren
wissen.
Die Jugendlichen unserer Kirchgemeinden jedenfalls werden sich bereits ab
Freitagabend in Zürich treffen und gemeinsam den Nachmittag an der Wasserkirche vorbereiten. Ab 16:00 Uhr feiern
wir dann am Samstag das Heilige Abendmahl in der Wasserkirche. Ab 17:00 Uhr
sind alle Anwesenden zum Apero eingeladen. Ein spannender Tag im Zeichen der
Reformation. Sie sind herzlich eingeladen,
daran Anteil zu haben.
Für das Vorbereitungsteam:
Pfarrer Johannes Lehnert
September - November 2014
25
über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und zu erfahren, welche Rolle das
TEIL hab EN in anderen Religionen spielt.
Und/oder helfen Sie mit, indem Sie sich an
unserem Beitrag beteiligen (durch einfache
Teilnahme oder aktives Mitwirken). Ansprechpartnerin: Pfarrerin Nina v.Saldern.
NACHT DER RELIGIONEN AM 8.
NOVEMBER 2014
Programm:
Die Eröffnungsfeier zur Nacht der Religionen 2014 wird am 8. November im Berner
Stadttheater über die Bühne gehen. Im
Anschluss bietet sich um 20 Uhr und um
21.30 Uhr die Gelegenheit, die Religionen
und Kulturen in Bern näher kennenzulernen. Nähere Informationen finden Sie unter www.nacht-der-religionen.ch
TEIL hab EN
Mit dem Vorschlag „Teilen“ zum Thema
der Nacht der Religionen zu machen, hat
die Sikh-Gemeinde, die dieses Jahr den
Eröffnungsanlass im Stadttheater mitgestaltet, ein Zentrum auch unseres Glaubens getroffen: Wir teilen das Brot am
Tisch des Herrn und erfahren darin Chris- So sah es im letzten Jahr aus .
tus gegenwärtig in unserer Mitte. Wir
teilen um der Gerechtigkeit willen mit
den Bedürftigen. Beides gehört wesentWir beteiligen uns am Programm in St.
lich zu unserem Glauben.
Peter und Paul: „Das Brot teilen – EinbliDie Vorbereitungsgruppe hat das Thema cke in verschiedene christliche Traditionen“
erweitert: „Teilhaben“ wird ermöglicht, 20.00 Uhr Theologische Einführung
wenn die, die etwas haben – Zeit, Macht, 21.00 Koptisch-Orthodoxe Kirche Eritrea
Geld etc. – teilen. Wir wollen teilhaben (Gebet und Gesang)
am politischen und kulturellen Leben, wir 21.30 Zusammen die Vesper feiern und
lassen einander auch teilhaben an dem, das Brot teilen
was unsere Tradition und unseren Glau- Ende 23.00 Uhr
ben ausmacht.
Nutzen Sie die Chance, in dieser Nacht
26
DIE ENTSTEHUNG DES NEUEN
TESTAMENTS
Der Hebräerbrief
Der Hebräerbrief ist anonym überliefert.
Auch der Empfängerzusatz „an die Hebräer“ scheint dem Text erst später zugewachsen zu sein. Zuschreibungen gab es
viele, die Textüberlieferung verankert ihn
schon früh im corpus Paulinum, obwohl
er sicher nicht von Paulus ist. Zwar kennen die Empfänger den Verfasser (13,1719), aber dieser tritt völlig hinter der Botschaft des Gotteswortes zurück. Wir wissen nur soviel: Der Verfasser war wohl ein
Heidenchrist, der mit der jüdischen Tradition bestens vertraut war. Schon Eusebios
konnte in seiner Kirchengeschichte nur
konstatieren, dass Gott allein den Verfasser kenne (h.e.6,25,14).
Der Brief ist von der Form her eigentlich
eine Mahnrede mit einem brieflichen
Schluss. Die Mahnungen richten sich an
eine Gemeinde, die müde geworden ist
und entmutigt.
Grob ist der Text in drei Teile gegliedert:
Gottes Wort und das Hören der Gemeinde (1,1,-4,13), Der Hohepriester Christus
und seine Erlösungstat (4,14-10,18) und
die Verwirklichung des Glaubens (10,19-
Gemeindeblatt 4/2014
13,21), was der Trias Hören, Deuten und
Handeln entspricht. Es wird stark aus
dem AT heraus argumentiert. Zentrale
Motive sind die Christen das wandernde
Gottesvolk in Anlehnung an das Volk
Israel im AT und das Hohepriesteramt
Jesu.
Entstanden ist der Brief wohl in der 2.
Hälfte des 1. Jh., ohne dass eine genauere Datierung möglich wäre. Er wendet
sich an eine Gemeinde der zweiten Generation, der auch der Verfasser angehört.
Es sind wohl Heidenchristen, denn der
Verfasser warnt sie vorm Abfall vom
Glauben, nicht vor dem Rückfall in das
Judentum (3,12). Dagegen sprechen auch
nicht die zahllosen Bezüge auf das alte
Testament, da dieses ja die Heilige Schrift
aller Christen war. Die Adressaten waren
gebildet und kannten auch die damals
herrschende mittelplatonische Philosophie. Es gibt Hinweise im Brief, dass sie
zum Teil auch wohlhabend waren. Das
Milieu ist deutlich städtisch geprägt –
Knut Backhaus, ein neuer deutscher Ausleger, vermutet eine Hausgemeinde in
Rom als Empfängerin.
Falko v. Saldern
Die Reihe wird fortgesetzt
Hebräer 13,14 als Mahnspruch auf einem Haus in Bad Homburg
September - November 2014
27
SUOMENKIELINEN KIRKO LLINEN TOIMINTA
Bernissä ja ympäristössä
Kotisivu: www.kirkkosveitsissa.com
Juha Eklund muuttaa kesäkuun lopussa, jatko papin osalta vielä avoin!
Tapahtumat loka-marraskuu
Paikka Ev.lut Antonierkirkko, Postgasse
62, Bern, ellei mainita muuta osoitetta.
To. 4.9.2014 klo 19.00 Antonierkirche,
Postgasse 62,
Bern
HEIMAT IN DER
FREMDE,
FREMD IN DER
HEIMAT; Gerontologi Sari Wettstein esittelee
tutkimuksensa
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Järj. SVFF Bern
ja SKS Bern
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To. 16.10.2014 klo 14.00 ,
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Evangelisch-Lutherische Kirche Bern
Postfach 641
3000 Bern 8
Herausgeber:
Der Kirchenvorstand
Kirchenpräsident: Dr. Karl Beer, Rebhalde 13, 2555 Brügg,
031 862 19 01
Redaktion:
Markku Lemola, Katharina Roettig, Pfr. Falko v. Saldern,
Ernst Schmidt
Pfarrer:
Nina und Falko von Saldern
Laubeggstrasse 135, 3006 Bern
031 352 62 21, pfarrer@luther-bern.ch bzw. pfarrerin@lutherbern.ch
Kirche und Büro:
Postfach 641, Postgasse 62, 3000 Bern 8,
031 312 13 91
E-Mail: info@luther-bern.ch
Internet: www.luther-bern.ch
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Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe: 4. November 2014
Auflage: 1550 Exemplare · erscheint fünfmal jährlich
Druckerei Hans Iseli, Niesenweg 6, 3073 Gümligen
Wir bitten Sie, dem Pfarramt jede Änderung Ihrer
Adresse mitzuteilen.
Ebenso, wenn Sie den Gemeindebrief erhalten oder
Mitglied der Gemeinde werden wollen.
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Seele and Geist
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