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251 Es wird der Frage nach den Ursachen der

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Pflanzenkrankheiten.
251
Es wird der Frage nach den Ursachen der „Verbrennungserscheinungen",
wie solche auf Tabakblättern nach Behandlung mit arsenhaltigen Pflanzen­
schutzmitteln auftreten, nachgegangen. Zunächst werden die verschiedenen
Arten der Beschädigungen infolge von Bestäuben und Bespritzen eingehend
erörtert. Von Einfluß sind Zusammensetzung und Feinheitsgrad des Mittels,
Beschaffenheit des Lösungswassers und des Hilfsstoffes, die Art der Auf­
tragung und klimatische Faktoren. Versuche zeigten u. a., daß stark feucht
gehaltene Pflanzen viel schneller und schwerer zu leiden hatten, als die unter
normalen Bedingungen gehaltenen Kontrollpflanzen.
E. K Ohler
(Berlin-Dahlem).
Priestley, J. H., and Woffenden, Lettice M., T h e h e a l i n g o f w o u n d s
in p o t a t o t u b e r s a n d t h e i r p r o p a g a t i o n b y c u t
s e t s. Ann. applied Biol. 1923. 10, 96—115. (3 Fig.)
Der erste Prozeß bei der Wundheilung der Kartoffelknolle ist die Ab­
lagerung einer fettartigen Suberinschicht, welche sich durch Oxydation und
Kondensation von Fettsubstanzen bildet. Diese Schicht wird nur bei Zutritt
von Sauerstoff gebildet; in feuchter Atmosphäre bildet sich an der Schnitt­
fläche eine kontinuierliche Suberinlage in trockener und besonders bei In­
solation ist die Schicht nicht zusammenhängend; sie bildet sich 24—48 Std.
nach der Verwundung, erst einige Tage später entsteht dann unterhalb dieser
Schichte das Wundperiderm. Der auslösende Faktor für die Tätigkeit des
Phellogens ist die Anhäufung von Saft, der Substanzen, die aus den Gefäß­
bündeln zuströmen, enthält unterhalb der abschließenden Suberinschicht
und die Entstehung einer sauren Reaktion daselbst durch die anaerobe Um­
wandlung von Zucker in Fettsäuren. Für die Praxis des Kartoffelauslegens
ergibt sich, daß die geschnittenen Kartoffeln nicht der Sonne und zu trockener
Luft ausgesetzt werden sollen. Das mancherorts übliche Bestreuen der
Kartoffelschnittfläche mit Kalk hat auf den Wundheilungsprozeß keinen
Einfluß.
F. Weber
(Graz).
into
Gerry, Eloise, F i v e m o l d s a n d t h e i r p e n e t r a t i o n
W o o d . Journ. Agric. Research 1923. 26, 219—229. (4 Tai.)
Blöcke verschiedener Hölzer von Vz x Vz x 1% Zoll Umfang wurden
mit Reinkulturen verschiedener Schimmelpilze infiziert. Monilia sitophila und
Penicillium divaricatum hatten sich in denselben am meisten ausgebreitet und
hatten auch die Wandungen der Holzzellen durchwachsen. Durch Behand­
lung der Schnitte mit wässerigen Lösungen von Goldchlorid konnten die
Pilzfäden am besten sichtbar gemacht werden.
A. Zimmermann
(Berlin-Dahlem).
Meess, A., D i e c e c i d o g e n e n u n d c e c i d o c o l e n
Lepidop t e r e n , g a 11 e n e r z e u g e n d e u n d g a 11 e n b e w o h n e n d e
S c h m e t t e r l i n g e u n d i h r e C e c i d i e n (Rübsaamen, E. H. (t),
& Hedicke, H., D i e Z o o c e c i d i e n
Deutschlands
und
i h r e B e w o h n e r . 3. Liefg.)
Zoologica 1923. 24, 498—584. (T.
25—37.)
Monographische Darstellung der gallenerzeugenden und gallenbewoh­
nenden Lepidopteren des deutschen Faunengebietes, in folgende Kapitel ge­
gliedert: Körperbeschreibung der Schmetterlinge, Entwicklung und Lebens­
weise, Beschreibung der behandelten Arten mit Bestimmungstabellen der
Familien und Gattungen, Beschreibung der behandelten Gallen nach den
Pflanzengattungen systematisch geordnet, Nachtrag. Die 13 farbigen Tafeln
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Gesundheitswesen
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