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Auf einen Blick
Die Gründerwoche Deutschland vom 17. bis 23. November 2014
Die Gründerwoche Deutschland wird zum fünften Mal
unter der Federführung des Bundesministeriums für Wirt­
schaft und Energie ausgerichtet. Über 900 Gründungs­
akteure und Förderer von Unternehmergeist – darunter
Kammern, Wirtschaftsförderungen, Bildungseinrichtungen –
beteiligen sich mit dem Ziel, die Gründungskultur und das
Gründungsklima in Deutschland zu stärken. In über 1.300
Veranstaltungen in der Aktionswoche und weiteren 500
über den gesamten Aktionszeitraum 2014 präsentieren die
Partner deutschlandweit das umfassende Spektrum der
Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebote für
Gründerinnen und Gründer und machen Lust auf Unter­
nehmersein. Gründerinnen, Gründer und vor allem auch
diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, sich beruflich
selbstständig zu machen, werden über die Schritte zum
eigenen Unternehmen und in die berufliche Selbstständig­
keit informiert und unterstützt. Wer selbst im Rahmen
der Gründerwoche Veranstaltungen ausrichten möchte,
kann sich als Partner der Gründerwoche anmelden und
seine Angebote in den Veranstaltungskalender eintragen.
Die Gründerwoche Deutschland ist Teil der Global Entrepre­
neurship Week (GEW), die in 150 Ländern weltweit zeit­
gleich zur Förderung von Gründergeist, Innovation und
Unternehmertum organisiert wird. Im Mittelpunkt der
diesjährigen Global Entrepreneurship Week stehen mit
dem Women’s Entrepreneurship Day am 19. November
2014 Unternehmerinnen und Gründerinnen. Zusammen
mit der bundesweiten gründerinnenagentur (bga) beteiligt
sich die Gründerwoche Deutschland am Women’s Entre­
preneurship Day und lenkt mit dem Schwerpunktthema
„Existenzgründerinnen“ noch mehr Aufmerksamkeit auf
weibliches Unternehmersein: Gründerinnen stehen im
Fokus zahlreicher Veranstaltungen, Workshops und Wett­
bewerbe.
Weitere Informationen stehen Ihnen auf der folgenden
Website zur Verfügung:
http://bit.ly/Gründerwoche_2014
Eine Übersicht über die Veranstaltungen steht Ihnen auf
der folgenden Website zur Verfügung:
http://bit.ly/Gründerwoche_Veranstaltungen
Kontakt: Holger Maus
Referat: Unternehmensgründung 2
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Branchendialoge im BMWi – gemeinsam die
Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie
nachhaltig erneuern
Gemeinsam die wichtigsten Themen der Branchen identi­
fizieren, priorisieren und zielgerichtete Maßnahmen ent­
wickeln: Bei den vom Bundesministerium für Wirtschaft
und Energie (BMWi) veranstalteten Branchendialogen steht
ein ergebnisorientierter Austausch mit Branchenvertretern
aus Unternehmen, Gewerkschaften und Verbänden im
Vordergrund. Das Ziel: Es sollen möglichst konkrete und
praxisnahe Maßnahmen entwickelt werden, um die Wett­
bewerbsfähigkeit der deutschen Industrie nachhaltig zu
erneuern. Die Branchendialoge sind dreistufig organisiert:
(1) Eine öffentliche Online-Konsultation, (2) ein Workshop
auf Arbeitsebene im BMWi (Konzept „Weltcafe“) und (3)
ein Treffen der Spitzenvertreter der Branchen mit Bundes­
minister Sigmar Gabriel.
Den Anfang machte die Grundstoffbranche. Die zweimona­
tige öffentliche Online-Konsultation war über die Website
des BMWi für jedermann bis Mitte September abrufbar.
Insgesamt haben 479 Personen, mehrheitlich aus Unter­
nehmen, Verbänden und Gewerkschaften, teilgenommen.
Zu den Themen der Online-Konsultation gehörten u. a.
Industrie 4.0 und Fachkräfte, aber auch die Rohstoff-Stra­
tegie und Energiepolitik der Bundesregierung. Auf Basis
dieser Ergebnisse wurden die für die Branchen wichtigsten
und aktuellsten Themen identifiziert. Die zweite Stufe bil­
dete ein Fachgespräch im BMWi am 7. Oktober 2014 mit
90 Teilnehmern, die persönlich von Bundesminister Gabriel
begrüßt wurden. In einem interaktiven Workshop-Format
(„Weltcafe“) hatten anschließend alle Teilnehmer die Gele­
genheit, sich in kleinen wechselnden Diskussionsgruppen
mit Vertretern aus Unternehmen, Verbänden und Gewerk­
schaften zu den wichtigsten Themen zu äußern und
gemeinsam sinnvolle Maßnahmenvorschläge zu diskutie­
ren. Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär
beim BMWi, nahm am Ende der Veranstaltung die Vor­
schläge entgegen, dankte allen Teilnehmern für ihr Enga­
gement und sicherte allen Anwesenden nochmals eine
sorgfältige Prüfung der Ergebnisse zu.
Die konsolidierten Maßnahmenvorschläge wurden bereits
eine Woche später von Bundesminister Gabriel sowie den
Spitzenvertretern der Branche begutachtet und diskutiert.
Vor allem die Themen Energie und Umwelt, Rohstoffe und
Fachkräftesicherung standen im Mittelpunkt des Interes­
ses. „Die Grundstoffindustrien stehen am Anfang der Wert­
schöpfungskette und bilden damit das Fundament unserer
Wirtschaft. Die Branchen haben klar dargelegt: Eine sichere
und auch langfristig bezahlbare Energieversorgung ist für
die energieintensiven Grundstoffindustrien von entscheiden­
der Bedeutung. Ich werde die Anregungen zu den Themen­
bereichen Emissionshandel, EEG-Umlage, Energieeffizienz
und Eigenstromverbrauch aufgreifen und mit der Branche
in weiteren Gesprächen vertiefen. Wir haben zudem ver­
einbart, unseren Dialog auch zu den Themen Rohstoffe
und Fachkräfte fortzusetzen“, so Bundesminister Gabriel.
Weiterhin bekräftigte Bundesminister Gabriel: „Ich freue
mich, dass das neue Format des Branchendialogs und ins­
besondere die Vorabkonsultationen bei allen Beteiligten
auf große Zustimmung gestoßen sind. Das neue Format
trägt aus meiner Sicht ganz wesentlich zum Erfolg und zur
Verbindlichkeit solcher Gespräche bei, denn so erfolgt eine
Fokussierung auf tatsächliche Kernthemen der Branche.“
Die Online-Konsultation für den Bereich Maschinen- und
Anlagenbau läuft noch bis zum 19. November 2014. Am
2. Dezember 2014 werden die Fach-Vertreter/innen in
das BMWi geladen. Weitere Informationen zum Branchen­
dialog Maschinenbau sind abrufbar unter:
http://bit.ly/Branchendialog_Maschinenbau
Eine weitere Online-Konsultation für die chemische Indus­
trie beginnt ab Mitte November 2014.
Kontakt: Götz Siegert
Referat: Grundsatzfragen der Industriepolitik
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Wirtschaftspolitische Termine des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
November 2014
06.11.
EZB-Leitzinsentscheid
06./07.11.
Eurogruppe und ECOFIN in Brüssel
12.11.
Pressemeldung zur wirtschaftlichen Lage
12.11.
Industrieproduktion (EU) September 2014
14.11.
BIP 3. Quartal 2014 (Schnellmeldung)
14.11.
BIP (Euroraum und EU) 3. Quartal 2014 (Schnellschätzung)
17.11.
Internationaler Warenverkehr (EU) September 2014
19.11.
Leistungsbilanz (EU) September 2014
25.11.
BIP 3. Quartal (tiefer gegliederte Ergebnisse)
Ende November
Schlaglichter (Newsletter und Veröffentlichung auf Website)
Dezember 2014
03.12.
BIP (EU) 3. Quartal (2. Schätzung)
04.12.
EZB-Leitzinsentscheid
08./09.12.
Eurogruppe und ECOFIN in Brüssel
11.12.
Pressemeldung zur wirtschaftlichen Lage
12.12
Industrieproduktion (EU) Oktober 2014
16.12.
Internationaler Warenverkehr (EU) Oktober 2014
18./19.12.
Europäischer Rat
19.12.
Leistungsbilanz (EU) Oktober 2014
Ende Dezember
Schlaglichter (Newsletter und Veröffentlichung auf Website)
Januar 2015
14.01.
Pressemeldung zur wirtschaftlichen Lage
Ende Januar
Schlaglichter (Newsletter und Veröffentlichung auf Website)
In eigener Sache: die „Schlaglichter“ als E-Mail-Abonnement
Der Monatsbericht des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Energie ist nicht nur als Druck­­
exemplar, sondern auch im Online-Abo als elektro­
nischer Newsletter verfügbar. Sie können ihn
unter der nachstehenden InternetAdresse bestellen:
https://www.bmwi.de/DE/Service/
abo-service.html
Darüber hinaus können auf der Homepage des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
auch einzelne Ausgaben des Monats­berichts sowie
Beiträge aus älteren Ausgaben online gelesen
werden:
http://www.bmwi.de/DE/Mediathek/
monatsbericht.html
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Grafik des Monats
Der Arbeitsmarkt in Deutschland …
… ist und bleibt das Rückgrat der deutschen Konjunktur, gerade in der aktuellen Schwächephase. Der positive Trend, der
bereits seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts beobachtet werden kann, setzt sich trotz der bereits erreichten Rekordstände
auch in diesem und im kommenden Jahr fort. Die registrierte Arbeitslosigkeit, welche zwischen 2005 und 2013 um fast zwei
Millionen Personen gesunken ist und mittlerweile das niedrigste Niveau seit dem Jahr 1992 erreicht, wird sich bis zum Jahr
2015 um weitere 60.000 Personen verringern. Gleichzeitig werden im Jahr 2015 so viele Personen erwerbstätig sein wie nie
zuvor (fast 42,8 Millionen Personen). Neue Beschäftigungsverhältnisse sind dabei überwiegend sozialversicherungspflichtig.
Der robuste Arbeitsmarkt wird flankiert von einer günstigen Entwicklung der Einkommen, was die Kaufkraft der Konsumenten stärkt.
Entwicklung des Arbeitsmarkts in Deutschland (Angaben in Millionen Personen)
Registrierte Arbeitslosigkeit
Erwerbstätigkeit (Inlandskonzept)
2005
39,33
4,86
3,24
2010
41,02
2,95
2013
42,28
2,89
2015
2
2,5
3
42,78
3,5
4
4,5
5
5,5
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Quellen: Bundesagentur für Arbeit, Statistisches Bundesamt, Zahlen für 2015: Herbstprojektion der Bundesregierung
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43
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