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Die Kalzium-Lüge: Wie Milch krank macht - Wahrheit kompakt

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http://pravdatvcom.wordpress.com/2013/03/26/die-kalzium-luge-wie-milch-krank-macht/
Die Kalzium-Lüge: Wie Milch krank macht
Der Milch werden allerlei gesunde Eigenschaften zugesprochen. Ein Liter am Tag hält
Zähne und Knochen gesund, für Kinder gilt sie ohnehin als unerlässlich. Doch es gibt
Studien die zeigen, dass genau das Gegenteil der Fall sein könnte.
Milch hat einen guten Ruf. Ins Wanken geriet dieser erst, als in den vergangenen Wochen
bekannt wurde, dass Milchkühe mit Futtermais gefüttert wurden, der mit Schimmelpilzen
verseucht war. Hochgiftige und krebserregende Aflatoxine sollen auf diese Weise in die
Milch gelangt sein.
Dabei gilt Milch, vor allem wegen des hohen Anteils an Kalzium, als äußerst gesundes
Getränk. Immer mehr Wissenschaftler vermuten jedoch, dass Milch weniger ein Gesundals ein Krankmacher ist. So ist der Konsum der weißen Flüssigkeit für viele Menschen
schädlich. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung leiden etwa 15 Prozent aller
Erwachsenen an einer Laktoseintoleranz, bei der der Körper nicht in der Lage ist den
natürlichen Zucker in der Milch zu spalten. Oberbauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit
und Durchfall sind die Folge. Doch welche Wirkungen kann Milch auf schwere Krankheiten haben? Wir haben diese Frage näher unter die Lupe genommen.
Osteoporose Die Universität Harvard teste 75.000 Frauen über einen Zeitraum von zwölf
Jahren hinsichtlich der Wirkung von Milch auf ihre Knochen. Wie sich zeigte, verbesserte
die Milch die Widerstandsfähigkeit der Knochen nicht, sondern wurde sogar mit einer
Erhöhung des Risikos für Knochenbrüche in Verbindung gebracht. Mediziner erklären
diese Tatsache damit, dass der Organismus aufgrund des Milchkonsums übersäuert. Der
Körper muss die Säure mit Kalzium aus den Knochen neutralisieren – das Resultat ist
Osteoporose.
Verbessern ließ sich die Knochendichte dagegen durch die Aufnahme von Kalzium aus
Gemüse. Während die Kalziumaufnahme aus der Milch bei 30 Prozent liegt, zeigt sich,
dass die Ausbeute des Minerals aus Brokkoli, Rosenkohl oder Blattsalaten zwischen 40
und 60 Prozent liegt.
Krebsgefahr
Auch verschiedene Krebsarten wie Eierstockkrebs wurden in der sogenannten China Study
mit dem Konsum von Milchprodukten in Verbindung gebracht. Die Studie, die
international für Aufregung sorgte, besagt unter anderem, dass Entstehung von Brust- und
Prostatakrebs mit einer erhöhten Menge an insulinähnlichen Wachstumsfaktoren (IGF-I)
einhergeht. IGF-I befindet sich in erhöhten Mengen im Blut von Personen, die regelmäßig
Milchprodukte zu sich nehmen. Außerdem wurden noch andere Stoffe in Kuhmilch
gefunden, die wiederum die Menge an IGF-I erhöhen. Männer, die hohe Mengen an IGF-I
im Blut aufweisen, haben ein vierfach erhöhtes Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken.
Herz
Der hohe Fettanteil in Milchprodukten wie Käse, Joghurt und Milch sorgt für hohe
Cholesterinwerte in der Nahrung und somit im Körper. Zu viele gesättigte Fettsäuren im
Körper erhöhen jedoch das Risiko für Herzerkrankungen.
Haut
Die Haut ist das größte Ausscheidungsorgan des Körpers. Viele Menschen leiden hier
unter Entzündungen und Rötungen, auch bekannt als Akne. Eine Studie italienischer
Forscher konnte zeigen, dass Erwachsene, die in ihrer Jugendphase am meisten Milch
verzehrt hatten (mehr als dreimal täglich) häufiger an Akne litten als diejenigen, die
weniger als einmal pro Woche Milchprodukte konsumierten. Die Verbindung zeigte sich
am deutlichsten bei entrahmter Milch, daher kamen die Wissenschaftler zu der Schlussfolgerung, dass die Hormone in der Milch dafür verantwortlich sind.
Alternativen zu Milchprodukten
Wegen des Bio-Booms und der häufig auftretenden Laktoseintoleranz sind inzwischen in
fast jedem Supermarkt Alternativen zu Milchprodukten zu finden. Je nach persönlichem
Geschmack eigenen sich Reis-, Soya- oder auch Hafermilch. Auch Käse, Joghurt und sogar
Puddingersatz werden inzwischen in veganen Varianten angeboten.
Wer nicht gleich vollständig auf Milch verzichten möchte, kann die Produkte zunächst
mischen, und den Konsum von Milch somit erst einmal nur reduzieren.
Quelle: rp-online.de vom 22.03.2013
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Gesundheitswesen
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