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Leuchtende Bänke, wie ein Lichtmikado über den - Stadt Düsseldorf

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Stadtplanungsamt Geschäftsbericht 2004
Graf-Adolf-Platz
Leuchtende Bänke, wie ein Lichtmikado
über den Graf-Adolf-Platz verstreut, verbinden im Entwurf der Hamburger Landschaftsarchitekten WES & Partner die
Königsallee mit dem Schwanenspiegel.
Die Planung des frühes 19. Jahrhunderts,
die Düsseldorf den Ruf einer Gartenstadt
eingebracht hat, wird im Entwurf mit
heutiger Formensprache wieder nachvollziehbar.
Die Umgestaltung wird durch den Investor der Baumaßnahme GAP 15 finanziert
und ist in einem städtebaulichen Vertrag
fixiert.
Die Ausführungsplanung hat zunächst
ihren Schwerpunkt in der Entwicklung
der Lichtbänke, die das prägende Element
des Entwurfes darstellen. Der Umbau dieser nördlichen Platzhälfte wird voraussichtlich in der 2. Jahreshälfte 2005 erfolgen.
Kamper Acker
Wesentliche Planungsziele für die Neugestaltung des Platzbereichs sind die Schaffung von großzügigen und attraktiven
Aufenthaltsflächen, die Verbesserung der
Umsteigebeziehungen von Straßenbahn
und Bus sowie die Aufwertung der vorhandenen Grünbereiche. Nach der Erarbeitung des Gestaltungskonzepts und den
dazu erfolgten Beschlüssen der politischen
Gremien wurde in 2004 der Bauentwurf
Freianlagenplanung Graf-Adolf-Platz
Planung Kamper Acker
Die Gartenanlage wird als transparenter
Raum aufgefasst, der den historischen Zusammenhang der zur Promenade umgewandelten Grabenanlagen der alten Stadt
wieder erlebbar macht. Alle Flächen erhalten eine klare, markante Form und werden
nicht mehr vom Fahrverkehr beschnitten.
Die Rasenflächen werden durch deutliche
Stahlkanten eingefasst, die Bäume mit Licht
akzentuiert.
Die Gestaltung des Platzes war Bestandteil eines Gutachterverfahrens zur Bebauung des Grundstückes Graf-Adolf-Platz 15.
Das erfolgreiche Verfahren sichert eine
städtebauliche Planung “aus einem Guss”.
erarbeitet. Im Rahmen der Kostenermittlung zum Bauentwurf wurde festgestellt,
dass der vorgesehene Kostenrahmen überschritten wird. Der Bauentwurf musste
deshalb überarbeitet werden. Kosteneinsparungen konnten im wesentlichen durch
verkehrstechnische Änderungen erreicht
werden. Trotz dieser Änderungen können
die wesentlichen Planungsziele weiter umgesetzt werden.
Sockelbereich GAP 15
Nach dem Bau des U-Bahnhofs Graf-AdolfPlatz schließt sich mit der Umgestaltung
der südlichen Platzhälfte die historische
Stadtkante der alten Residenzstadt und der
Gartenstadt des 19. Jahrhunderts.
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3. Handlungsschwerpunkte der Stadtplanung und Stadtentwicklung
“Klinke”
Die Freiflächen des ehemaligen Unterrather Zentrums, rund um die unter Denkmalschutz stehende Gaststätte “Klinke”,
befinden sich seit geraumer Zeit in einem
desolaten Zustand. Bei den öffentlichen
und privaten Flächen fehlte seit Jahren
eine Initialzündung zur Sanierung, die
nun in der Errichtung des Altenpflegeheims und seinen Außenanlagen gesehen
wird. Das Stadtplanungsamt hat in Zusammenarbeit mit dem Büro H+B Stadtplanung aus Köln und dem Unterrather
Bürgerverein, im Frühjahr 2003 in einem
Arbeitskreisverfahren, gemeinsam mit Anliegern, Vertretern von Politik, lokalen
Vereinen und Fachleuten aus der Verwaltung eine bevorzugte Variante entwickelt.
Ziel dieses Arbeitskreisverfahrens war es,
Benrather Markplatz
Studentischer Wettbewerb
Anfang der 90er Jahre wurde der im Zentrum des historischen Ortsteils Benrath
gelegene Marktplatz nach einem Gestaltungswettbewerb umgestaltet. Aus statischen Gründen wurde der Marktschirm
(“Pilz”), der ein wichtiges Element in dem
durch Kreisformen dominierten Entwurf
war, konstruktiv “gewaltiger” ausgeführt,
als im Entwurf dargestellt war.
Die Diskussion um die Neugestaltung
des mittlerweile in die Jahre gekommenen
Platzes hing deshalb immer mit einer
Entscheidung für oder gegen diesen “Pilz”
zusammen. Um eine Basis für eine Erneuerung der Diskussion um den Platz zu
schaffen, sollte diese Frage abschließend
geklärt werden.
Entwurf für die Neugestaltung “Klinke”
eine Planung zu erstellen, die schon von
Beginn an von allen Akteuren vor Ort mitgetragen wird. Bislang erweist sich dieses
Verfahren als äußerst erfolgversprechend,
da das Maß an Identifizierung und Verantwortung der Beteiligten für die Planung sehr hoch ist. So wurde die “eigene”
Variante bereits als Grundlage für die öffentliche Diskussion einstimmig von der Bezirksvertretung beschlossen und ein Antrag auf Städtebauförderung bei der Bezirksregierung gestellt. Im Jahr 2004 wurde
die Ausführungsplanung beauftragt und
begonnen.
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Benrather Marktplatz - Bestand
Im Wintersemester 2003/04 wurde deshalb in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Bochum ein studentischer
Ideenwettbewerb durchgeführt. Die Entwürfe wurden im Sommer 2004 im Schloss
Benrath ausgestellt. Die Auswertung des
Gästebuchs und der vielen Pressestimmen
zur Ausstellung brachte eine überraschende Wendung.
Die Studenten haben mit ihren Entwürfen den eindeutigen Beweis geliefert, dass
den “Pilz” zu erhalten, umzubauen oder
zu ersetzen, keine befriedigende Lösung
für den Marktplatz Benrath ermöglicht.
Die Planung des Marktplatzes kann nun
in eine neue Phase treten.
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3.2.2 Temporäre Bespielung von Plätzen und Stadträumen
Temporäre Architektur auf dem
Gustaf-Gründgens-Platz
Temporäre Bespielungen und Aktionen
wie Wettbewerbe auf Düsseldorfs Plätzen
bringen Leben auf die Plätze und regen
an, über die zukünftige Gestaltung und
Nutzung nachzudenken. Sie sind somit ein
wichtiges Standbein der Aktion PLATZDA!
um zukünftige Nutzungen auszuprobieren
und den Umbau von Plätzen vorzubereiten.
Sommerauftritt 2
Der Sommerauftritt ist seit 2003 eine jährliche Veranstaltungsreihe, die alle Bürgerinnen und Bürger zu Engagement für die
Plätze der Stadt animiert.
Tausende Düsseldorfer bespielten im
Sommer 2004 zum zweiten Mal einen
Monat lang die Plätze der Stadt mit Literatur, Film, Musik und Tanz. Die Angebote unter dem Motto “Spiel-Platz-Stadt”,
die zusammen mit vielen Kooperationspartnern entwickelt wurden, forderten Alt
und Jung zum Mitmachen heraus.
Auch der zweite Sommerauftritt mit über
90 Aktionen auf den Plätzen der Innenstadt und erstmals auch den Außenbezirken war ein großer Erfolg. Dies zeigen bereits jetzt das wachsende Netzwerk an Kooperationspartnern und das Engagement
der Bürgerschaft sich beim dritten Sommerauftritt 2005 einzubringen.
Finanziell unterstützt wurde der Sommerauftritt 2 durch die City-Offensive
NRW “Ab in die Mitte!” und von vielen
Sponsoren wie dem Forum StadtMarketing Düsseldorf e.V., der Düsseldorfer
Marketing & Tourismus GmbH und der
Altstadt Marketing GmbH. Auch 2005
wird der Sommerauftritt fortgesetzt werden.
“Spiel-Platz-Stadt” Düsseldorf
Vom 10. bis 26. September 2004 war auf
dem Gustaf-Gründgens-Platz richtig viel
los. Das temporäre Projekt “Mein Platz!”
von Verena Gerdesmeier und Patrick
Stührenberg hat die Fläche für zwei Wochen auf besondere Weise belebt.
Die Architekturstudenten der Fachhochschule Münster hatten sich im Wettbewerb “Temporäre Architektur”, den das
Ministerium für Städtebau und Wohnen,
Kultur und Sport des Landes NordrheinWestfalen im Rahmen der Landesinitiative
StadtBauKultur ausgeschrieben hatte, gegen
19 weitere Studententeams durchgesetzt.
Die Jury sah in ihrem Konzept die Chance,
das Thema “Öffentlicher Raum” im Bewusstsein der Stadt zu verankern, gewohnte
Sichtweisen aufzubrechen und Impulse
für den weiteren Planungsprozess gewinnen zu können. Um diese Ziele zu erreichen, setzten die Studenten vor allem auf
Bürgerbeteiligung. “Die Leute sollten die
Stadt selbst mitgestalten und selbst entscheiden, was passiert”, erklärte Patrick
Stührenberg. Dazu konnte jeder im Internet unter “www.meinplatz2004.de” einen
Teil des Platzes vor dem Schauspielhaus
für eine begrenzte Zeit mieten; ein Quadratmeter kostete einen Euro. 2700 Quadratmeter Holzpaletten wurden auf dem
Gustaf-Gründgens-Platz verlegt.
Das Ergebnis: Eine nivellierte Platzfläche,
die eine völlig neue Gestalt angenommen
hatte. Das Holz erzeugte eine warme Atmosphäre; es bot zudem eine adäquate Plattform für Schauspielhaus und DreischeibenHaus. Nach der Eröffnung mit Oberbürgermeister Joachim Erwin und NRW StädtebauMinister Dr. Michael Vesper fanden rund
80 Aktionen auf dem Platz statt. Den Reinerlös der Vermietung von 899 Euro wurde
der Düsseldorfer Tafel gespendet.
Zum Abschluss von “Mein Platz!” wurde
das Projekt in einer Podiumsdiskussion
lebhaft mit der Bürgerschaft diskutiert.
Aktionen auf dem Gustaf-Gründgens-Platz
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3. Handlungsschwerpunkte der Stadtplanung und Stadtentwicklung
3.3 Stadterneuerung
3.3.1 Flingern / Oberbilk “Soziale Stadt NRW”
Düsseldorf entwickelt sich an vielen Stellen
im Stadtgebiet nach wie vor eindrucksvoll.
Die Umstrukturierung von Industriebrachen eröffnet Perspektiven für die Stadtentwicklung. Im Bereich der ehemals großen Industrieareale liegen aber auch problematische Quartiere, dicht und eng bebaut,
mit hohen Umweltbelastungen und wenig
Grünflächen. Hier neue Qualitäten zu entwickeln, war auch 2004 Aufgabe der Stadterneuerung.
Stadterneuerung heißt aber auch, Probleme in prosperierenden Stadtteilen zu
lösen, die zum Beispiel durch ihre besondere Attraktivität entstanden sind. Für den
historischen Ortskern Kaiserswerth wurde
ein Entwicklungskonzept erarbeitet, auf
dessen Grundlage die Erneuerungsmaßnahmen nun umgesetzt werden können.
Die Landeshauptstadt wählte 1999 die
durch Folgen der Umstrukturierung benachteiligten Stadtteile Flingern und Oberbilk aus, um dort die Lebensbedingungen
mit einer ressortübergreifenden Strategie
zu verbessern. Die Landesregierung nahm
die Stadtteile 1999 in ihr Förderprogramm
“Politik für Stadtteile mit besonderem
Erneuerungsbedarf ” auf. Das Programm
heißt jetzt “Soziale Stadt NRW”. Es speist
sich aus Bundes- und Landesmitteln. Der
Rat verabschiedete das integrierte Handlungskonzept für Flingern / Oberbilk in
2000 mit einem mittelfristigen Finanzvolumen von ca. 24 Mio. Euro.
Sechs Handlungsfelder umfasst die vom
Rat beschlossene Leitschnur der integrierten Stadterneuerung, entlang derer die
Stadtteilbüros mit den Bewohnerinnen
und Bewohnern sowie anderen Akteuren
im Stadtteil und der Verwaltung Maßnahmen entwickeln und umsetzen.
In 2004 sind wesentliche Bauvorhaben
der Stadterneuerung umgesetzt oder begonnen worden, neue Kooperationen und
Netzwerke wurden aufgebaut oder haben
sich im Stadtteil etabliert.
Elemente der “Möblierung” der Straße stimmte die Verwaltung mit Akteuren vor Ort ab.
In 2004 sind die Kölner Straße und die
Stoffeler Straße mit einer hohen Gestaltund Aufenthaltsqualität umgebaut worden.
Das Stadtteilbüro gestaltete im Rahmen
von PLATZDA! im Juli 2004 über mehrere
Tage auf dem Oberbilker Markt die Mitmach-Kunstaktion “Eimerweise Oberbilk”.
... und bei Nacht
Kinder-Comix Hermannplatz
Stadtteilzentren
Die Kölner Straße prägt als zentrale Wohn-
Die Birkenstraße im Stadtteilzentrum Flingern lässt sich nicht großflächig neu gestalten. Mit punktuellen Maßnahmen kann
aber auch hier die Attraktivität verbessert
werden. Durch Unterstützung des Stadtteilbüros und der IHK hat sich die Einzelhandelsinitiative FLIN e.V. etabliert, wird
der Wochenmarkt auf dem nahen Hermannplatz gut angenommen, fand in Kooperation mit PLATZDA!, Schulen und
Kinderspielhaus im Juli 2004 das erste “Kulturfrühstück” auf dem Hermannplatz statt.
Neue Kölner Straße bei Tag
und Geschäftsstraße den Stadtteil Oberbilk.
Mit dem Wegfall des verkehrsintensiven
Straßenbahnbetriebs waren seit Mitte 2002
die Voraussetzungen gegeben, die Straße
mit einer akzentuiert städtebaulich integrierten Planung neu zu gestalten. In einem
vom Stadtteilbüro durchgeführten Moderationsverfahren brachten Geschäftsleute,
Bewohner und Stadtteilvertreter ihre Interessen und Vorstellungen ein. Auch die
30
Aktion “Eimerweise Oberbilk”
Nach dem Umbau herrscht erfreuliche
Aufbruchstimmung auf der Kölner Straße;
erste Erfolge sind sichtbar: weniger LadenLeerstände, weitere Fassadenrenovierungen etc. Der zweite Handelsmagnet eröffnet sein Geschäft im Sommer 2005.
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Freiflächen und Wohnumfeld
In 2004 wurden fünf Flächen in Freizeitund Erholungsräume umgewandelt: Zwei
neue Stadtteil-Parks, zwei weitere Schulhofumgestaltungen, eine neue Freizeitanlage.
Bei den Planungen konnten wie bisher
Bewohnerinnen und Bewohner ihre Interessen einbringen. Die Ergebnisse von
Beteiligungswerkstätten, Wettbewerben,
Schul- und Anwohnerversammlungen
sowie Moderationsverfahren sind in die
Gestaltung eingeflossen. Kinder und Jugendliche, Anwohner und Hausbesitzer,
Lehrer und Bezirkspolitiker haben nicht
nur ihre Ideen zusammengetragen sondern auch alle Eröffnungsfeste aktiv mitgestaltet.
Der Stadtwerkepark erhält “unterm
Kühlturm” viele neue Attraktionen für
Jung und Alt auf ca. 20.000 m2. Der erste
Spatenstich wurde mit einem bunten Programm im Juli 2004 gefeiert. Offiziell
wird der Park im Sommer 2005 eröffnet.
Das ehemalige Pförtnerhaus wird für die
stadtteilorientierte Arbeit mit Kindern
und Jugendlichen erhalten und von ihnen
künstlerisch gestaltet.
Unter dem Motto “Spiel und Spaß am
Höher Weg” wurde das Außengelände der
Jugendfreizeit-Einrichtung Icklack umgestaltet. Zusammen mit einer Künstlergruppe bemalten Nachbarn und Kinder
die Grenzmauer zum Höherweg. Die Eröffnung wurde im September 2004 gemeinsam mit dem 10jährigen Bestehen
der Jugendeinrichtung gefeiert.
Von den sieben umzubauenden Schulund Spielhöfen sind vier im Jahr 2004
umgebaut worden, für die restlichen drei
wurden die Planungen fertiggestellt. Die
Umbauten folgen in 2005 und 2006.
Auf Initiative von Mietern ist mit städtischer Unterstützung ein weiterer Innenhof
Spatenstich Stadtwerkepark
Neue Aufenthaltsqualität im Innenhof
Auf der Grundlage eines umfassenden
Beteiligungsverfahrens wurde der Sonnenpark auf dem ehemaligen Fuhrparkgelände an der Kirchstraße 2004 fertiggestellt, ebenso 140 neue, familienfreundliche
Wohnungen. Auf 15.000 m2 bietet der Park
Platz zum Spielen und Ausruhen für jedes
Alter. Der erste Spatenstich wurde im Juli
2004 mit den benachbarten Schulen gestaltet. Das große Eröffnungsfest feierten Jung
und Alt aus Oberbilk Anfang Oktober.
Eröffnungsfest Sonnenpark
für den Aufenthalt im Freien umgestaltet
und begrünt worden.
In diese Maßnahmen sind 2004 Mittel in
Höhe von 1,6 Millionen Euro geflossen, die
zu 30 % von der Stadt finanziert wurden.
Das Programm zur Erneuerung der
Hausfassaden wurde von den Hausbesitzern weiterhin rege in Anspruch genommen: 12 Fassaden wurden in 2004 erneuert,
für weitere 16 Häuser wurden Bewilligungen
erteilt. Dafür wurden 2004 200.000 Euro
bewilligt, wovon die Stadt ebenfalls 30%
trägt. Insgesamt sind damit 57 Hausfassaden
in Flingern und Oberbilk nach den städtischen Richtlinien verschönert worden.
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3. Handlungsschwerpunkte der Stadtplanung und Stadtentwicklung
Zusammenleben im Stadtteil
Unterstützung bei der Verbesserung des
Zusammenlebens in Flingern und Oberbilk erhalten die Stadtteile, indem Kristallisationspunkte für öffentliches Leben
geschaffen oder besser genutzt werden.
Kontinuierlich werden Bewohner aktiviert
und die Selbsthilfepotenziale ausgebaut,
damit der Erneuerungsprozess eine innere
Angelegenheit des Stadtteils wird. Das
Potenzial der Kindergärten, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen und Seniorenzentren wird hier besonders genutzt. Die
Stadtteilbüros initiierten auch 2004 neue
Kooperationen und koordinierten Einzelaktivitäten mit beachtlichen Erfolgen:
bei Kunst-Mit-Mach-Aktionen mit
MUSe, PLATZDA!, Farbfieber e.V.:
Kleine und große Wand- und Fassadengestaltungen mit Künstlern machen
Flingern und Oberbilk zu einem Er
lebnis.
Im Jahr 2004 konnten mit der Vielzahl
verschiedener Maßnahmen wiederum
erhebliche Verbesserungen im Quartier
beim Oberbilker-Kita-Tisch, einem gut
funktionierenden Netzwerk von 14
Kindertagesstätten,
bei der Sprachförderung und Integration von Kindern und Erwachsenen,
bei Sport und Bewegung im Stadtteil,
bei gemeinsamen Aktivitäten, die das
Verständnis für das Leben der Anderen
praktisch erfahrbar machen,
bei der Vermittlung von Fähigkeiten, die
für den Arbeitsmarkt notwendig sind
(über das EU-Förderprogramm LOS),
bei der Stadtteilorientierung:
Akki (Aktion&Kultur mit Kindern e.V.)
erhält ein neues Gebäude im Südpark
und Flingern / Oberbilk ein innovatives
Forum für Kinderkultur.
Die Grundsteinlegung wurde im
November 2004 gefeiert.
Aktionen im Stadtteil
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erreicht werden. Die bisherigen Erfolge
spiegeln sich auch in der öffentlichen
Meinung wieder.
In Zukunft wird es verstärkt darum
gehen, ehrenamtliches Engagement zu
gewinnen und die Kooperationen zwischen den Akteuren im Stadtteil noch
wirkungsvoller und breiter zu gestalten.
Verbesserungen im öffentlichen Raum
bleiben dabei auf der Tagesordnung.
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3.3.2 Entwicklungskonzept Kaiserswerth
Der historische Ortskern Kaiserswerth
erfreut sich großer Beliebtheit bei Einheimischen und Touristen. Um die zukünftige Entwicklung Kaiserswerths unter Berücksichtigung aller Nutzungsansprüche zu steuern, wurde 2004 das
Entwicklungskonzept Kaiserswerth beschlossen. Auf dessen Grundlage werden
in den nächsten Jahren Stadterneuerungsmaßnahmen im historischen Ortskern
umgesetzt.
Das Entwicklungskonzept wurde in
einem mehrstufigen Verfahren mit einer
breiten Bürgerbeteiligung erarbeitet. Auf
Basis der Bestandsanalyse und der Ergebnisse der Bürgerbefragung wurde ein Entwurf des Entwicklungskonzeptes erstellt,
der Entwicklungsziele formulierte sowie
Projekt- und Maßnahmenbereiche benannte. Dieser Entwurf wurde Anfang
2004 öffentlich vorgestellt und die vorgesehenen Maßnahmen und ihre Dringlichkeit mit den Bürgern diskutiert. Als
Ergebnis wurde eine Maßnahmenliste
erarbeitet, die die Einzelmaßnahmen
mit ihren Prioritäten aufführt.
In einem abschließenden Bürgerbrief
wurden das Verfahren und das beschlossene Entwicklungskonzept ausführlich
dokumentiert.
4.
3.
4.
1.
4.
Die Handlungsbereiche werden folgendermaßen priorisiert:
1. Umgestaltung des Klemensplatzes als
Entrée und Bindeglied zwischen historischem Ortskern und Klemensviertel
2. Reduzierung der Verkehrsbelastungen
im Ortskern Kaiserswerth
3. Sicherung und Aufwertung des
Charakters und des Erscheinungsbildes
des Kaiserswerther Marktes
4. Erhalt und Attraktivierung der Freiräume (Wallanlagen, Rheinpromenade)
5. Sicherung und Fortentwicklung des
historischen Ortsbildes
Entwicklungskonzept Kaiserswerth
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3. Handlungsschwerpunkte der Stadtplanung und Stadtentwicklung
3.4 Gesamtstädtische und teilräumliche Planungen und Konzepte
Rahmenplanungen und Handlungskonzepte dienen dazu die Stadtentwicklung
auf einer dem Einzelprojekt übergeordneten Ebene zu steuern und Einzelprojekte
anhand übergreifender Kriterien beurteilen zu können.
Räumliche Rahmenplanung oder
thematische Konzepte sind informelle
Planungsinstrumente, um bei der
Überplanung und Neustrukturierung
von Gebieten Planungsziele und Nutzungskonzeptionen für größere Bereiche der Stadt zu entwickeln. So kann
frühzeitig ein Konsens über Planungsziele erreicht und das eigentliche baurechtliche Verfahren beschleunigt werden.
Formelle Planungsinstrumente mit
vorgegebenen Verfahren nach dem
Baugesetzbuch sind der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan.
Der Flächennutzungsplan als vorbereitender Bauleitplan stellt für das
gesamte Stadtgebiet die beabsichtigte
Stadtentwicklung nach der Art der
Nutzung dar.
Die verbindlichen Bauleitpläne
– Bebauungspläne – werden aus dem
Flächennutzungsplan entwickelt und
ggf. zusätzlichen Rahmenplänen und
verfeinern die dort dargestellten Ziele
inhaltlich wie räumlich. Erst damit
werden die Ziele und Nutzungen
planungsrechtlich festgesetzt und die
Grundlagen für die Realisierung geschaffen.
34
Ablaufschema des Bebauungsplanverfahrens
Feststellung der Erforderlichkeit eines Plankonzeptes/Vorentwurfes
Grundlagenermittlung, Erarbeitung eines Plankonzeptes/Vorentwurfes
Frühzeitge Öffentlichkeitsbeteiligung
Frühzeitge Behördenbeteiligung
Auswertung der Ergebnisse, Erarbeitung eines Bebauungsplanentwurfes
Öffentliche Auslegung des Entwurfes
Behördenbeteiligung
Prüfung und Einarbeitung der eingegangenen Stellungnahmen,
Erarbeitung eines Abwägungsvorschlages
Satzungsbeschluss wird vom Rat gefasst.
Mit der Veröffentlichung im Amtsblatt wird der Plan rechtskräftig.
Der Flächennutzungsplan der Stadt Düsseldorf stammt aus dem Jahr 1992. Er
stimmt in vielen Bereichen nicht mehr
mit den heutigen Gegebenheiten überein.
Deshalb muss er meist parallel zu Bebauungsplanverfahren kleinteilig an die aktuellen Ziele angepasst werden. Um dem
vom Baugesetzbuch geforderten Entwicklungsgebot wieder grundsätzlich Rechnung
zu tragen, wird der Flächennutzungsplan
mittelfristig neu aufgestellt werden, zumal
er ohnehin nach der neuen Rechtslage alle
15 Jahre überprüft werden muss.
Der Schwerpunkt der aktuellen Änderungsverfahren tendiert neben der Umstrukturierung alter Gewerbe- und Industriebereiche zur Abrundung von bestehenden Siedlungsbereichen. Hier soll für
junge Familien attraktiver Wohnraum geschaffen werden.
Vier Flächennutzungsplanänderungen
wurden in 2004 formal beendet; ein
weiterer wurden als Plan vom Rat beschlossen. Ingesamt befanden sich 33
Projekte mit der Priorität 1a im Verfahren; davon dienen 2/3 der Schaffung
von Wohnbauflächen.
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3.4.1 Planungen und Konzepte für die gesamte Stadt
Rahmenplan “Hochhausentwicklung
in Düsseldorf”
Am 14. Januar 2004 wurde der Rahmenplan “Hochhausentwicklung in Düsseldorf ” vom Ausschuss für Planung und
Stadtentwicklung beschlossen.
Das bereits im Geschäftsbericht 2003 ausführlich dargestellte Konzept enthält die
allgemeinen Zielsetzungen der Hochhausentwicklung in Düsseldorf, die Eignungsbereiche bzw. Zonen für die Zulassung von
Hochhausprojekten, Bauhöhenbeschränkungen durch den Flughafen und den Prüfkatalog für eine nun erforderliche projektbezogene Standortverträglichkeitsprüfung.
Nähere Erfahrungswerte aus dem Vollzug des Rahmenplanes bestehen noch
nicht, da in der Zwischenzeit kein neues
Hochhausprojekt konkretisiert wurde.
Eine neue Grundlage für die Beurteilung
von Hochhausprojekten ist das digitale
3D-Stadtmodell. Es wurde 2004 vom Vermessungsamt mit der Darstellung sämtlicher
Düsseldorfer Kirchen, Hochhäuser und
sonstiger Hochpunkte aufgebaut und steht
für die Bauhöhenbeurteilung von Hochhäusern und deren Einpassung in die vorhandene Stadtstruktur zur Verfügung. Für
die Darstellung der Baublöcke, Topografie
und des Hafens wurde der Datenbestand
des Stadtplanungsamtes herangezogen
(Realnutzung, CATIA).
Rahmenplan Einzelhandel
Das im Bericht 2003 ausführlich dargestellte Thema “Zentrenkonzept” wurde unter
dem neuen Namen “Rahmenplan Einzelhandel” weiter bearbeitet. Der neue Namen
soll den Schwerpunkt und die Ausrichtung
des Konzeptes auf den Einzelhandel besser
zum Ausdruck bringen. Wesentliche Arbeitsschritte im Jahr 2004 waren:
Eine erneute Bestandsaufnahme des
gesamten Einzelhandels in Düsseldorf
durch Dr. Lademann und Partner um
eine verlässlichere Basis für die Beurteilung der Entwicklung zu haben,
Ein Gutachten des Institutes für Handelsforschung an der Universität zu Köln
(IfH) zu den “Entwicklungsperspektiven
des kleinen und mittleren Einzelhandels”.
Es zeigt Möglichkeiten für den Handel,
für die Stadt und die Immoblieneigentümer auf, die Entwicklung im Handel
zu fördern und zu steuern.
Die Verabschiedung des “Regionalen
Einzelhandelskonzeptes für das Westliche
Ruhrgebiet und Düsseldorf ”
(siehe auch Kap. 3.4.3).
Neben dem bisherigen Augenmerk, der
auf die Zentren und den großflächigen
Einzelhandel gerichtet war, zeigte sich im
Jahre 2004 verstärkt die Notwendigkeit,
die fußläufige Nahversorgung der Wohngebiete zu sichern. Besonders Discounter
versuchen, durch die starke Konkurrenzsituation veranlasst, vorhandene integrierte
Standorte aufzugeben und sich an neuen
Standorten am Rande von Industrie- und
Gewerbegebieten niederzulassen. Diese neuen Standorte sind durch ein sehr großzügiges
Stellplatzangebot und größere Verkaufsflächen gekennzeichnet und überwiegend auf
Autokunden ausgerichtet. Problematisch
ist hier die Tendenz, dass Lücken in den
Nebenzentren entstehen. Diese erzeugen
teilweise Leerstände und leiten schlimmstenfalls eine Erosion der Nebenzentren ein.
Obwohl der Rahmenplan Einzelhandel
noch nicht fertig gestellt werden konnte,
wurde bereits über eine Vielzahl von Aufstellungsbeschlüssen und Stellungnahmen
zu Bauanträgen im Sinne der verfolgten
Ziele gesteuert.
Zentrenkonzept
Einstufung der Zentren
City / Stadtmitte
Stadtbereichzentren
Stadtbezirks-/-teilzentren
Stadtteilzentren (Nahversorgung)
Nahversorgungszentrem
Nahversorgungsbereiche 2005 Einwohner / ha
120
100
80
60
20
bis 200
bis 120
bis 100
bis
80
bis
60
3D-Modell der Stadt Düsseldorf
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3. Handlungsschwerpunkte der Stadtplanung und Stadtentwicklung
3.4.2 Planungen und Konzepte für Teilräume
Dynamisches Struktur- und Umsetzungskonzept – Düsseldorfer Hafen
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Der Rat der Stadt Düsseldorf hat am
20.03.2003 beschlossen, für die weitere
Hafenentwicklung unter dem Titel “Perspektiven für den Düsseldorfer Hafen” eine
Gesamtzielsetzung zu verfolgen. Zur Sicherung der langfristigen Entwicklungsziele
dient ein dynamisches Struktur- und Umsetzungskonzept, das von einer ämterübergreifenden Projektgruppe erarbeitet wurde.
Für die einzelnen Entwicklungsbereiche
wurden Ziele konkretisiert und notwendige Umsetzungsschritte vorbereitet, die die
zungen für die eigentliche Hafennutzung
zu treffen. Statt dessen musste eine dynamische Konzeption entwickelt werden, die
sich mit der tatsächlichen Wirtschaftsentwicklung und ständig aktualisierten Prognosen auseinander setzt.
Das dynamische Struktur- und Umsetzungskonzept unterscheidet zwischen
klaren planungsrechtlichen Regelungen
für die eher kurz- bis mittelfristige Entwicklung (Phase 1) und stärker handlungsbezogenen Ansätzen konzeptioneller oder
vertraglicher Art für die mittel- bis langfristige Entwicklung (Phase 2).
Die Weizenmühlenstraße wird zusammen
mit der Spitze der Bremer Straße als eine
gewerblich-industrielle Pufferzone ausgebildet. Der Bereich Lausward bis Hamburger Straße ist weiterhin für den Industriehafen vorgesehen.
Zur Umsetzung der mittel- bis langfristigen Zielkonzeption wurden zwei weiterführende Entwürfe für die Änderung des
Flächennutzungsplanes erstellt (Phasen 2a
+ 2b). Sie dienen als Orientierungsrahmen
für die weitere Hafenentwicklung, sollte
sich der Strukturwandel mit seinen Deindustrialisierungsprozessen fortsetzen.
Flächennutzungsplan Hafen - Phase 1
Phase 2a
Phase 2b
dynamische Zielentwicklung für die Teilbereiche widerspiegeln. Der intensive Arbeitsprozess zur Entwicklung von städtebaulichen Zielen für den Hafenbereich hat
gezeigt, dass es außerordentlich schwierig
ist, mittel- bis langfristig stabile Abschät-
Zur Umsetzung der Phase 1 befinden sich
Bauleitpläne im Verfahren (Flächennutzungsplanänderung, Bebauungspläne).
Wesentliches Ziel ist die Entwicklung mit
Wohnen und Arbeiten auf der Kesselstraße und der Westseite der Speditionstraße.
Fläche für Versorgungsanlage
Sondergebiet Hafen
Gewerbegebiet
Industriegebiet
Mischgebiet
Kerngebiet
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Stadtplanungsamt Geschäftsbericht 2004
3.4.3 Abstimmung mit der Region
Für die über die Stadt Düsseldorf und die
benachbarten Städten und Gemeinden
hinausgehende Planung gibt es die formellen Planungsverfahren der Landesplanung und Regionalplanung.
Das Landesplanungsrecht in NRW befindet sich seit 2001 in einem Novellierungsprozess. Der Novellierungsbedarf
ergibt sich aus der Anpassungspflicht an
EU-rechtliche und bundesrechtliche Vorgaben. Neben diesen Anpassungen sind
Modernisierung, Regionalisierung und
Kommunalisierung weitere Novellierungsziele.
In der Region - Regierungsbezirk
Düsseldorf - gibt der Gebietsentwicklungsplan (GEP ´99) die grundlegenden Ziele für die Entwicklung des
Siedlungsraumes, des Freiraumes und
der Infrastruktur vor. Kommunale
Planungsabsichten müssen mit diesen
Zielen vereinbar sein. Eine Änderung
des GEP erfolgt mit Beteiligung der
betroffenen Nachbargemeinden.
Das Stadtplanungsamt Düsseldorf wurde
2004 zwei Mal an Planungen benachbarter
Gemeinden in der Region beteiligt.
Darüber hinaus können regionale Kooperationen über kommunale Vereinbarungen oder über einen Beschluss des
Regionalrates in Gang gesetzt werden. So
wurde 2004 auf der Grundlage eines Beschlusses des Regionalrates gemeinsam
mit den Städten und Kreisen des westlichen Ruhrgebietes ein Gutachten zum
“Regionalen Einzelhandelskonzept für das
westliche Ruhrgebiet und Düsseldorf ” beauftragt und zum Abschluss geführt. Die
Finanzierung des Gutachtens wurde über
eine kommunale Vereinbarung geregelt, in
der anteilsmäßig der für die Gemeinden
zu zahlende Betrag, so auch für die Landeshauptstadt, festgelegt war.
Das Stadtplanungsamt hat zudem die
Aufgabe, zu den Tagesordnungspunkten
des Regionalrates bzw. dessen Planungsund Stukturausschusses die für Düsseldorf
relevanten Stellungnahmen zu koordinieren.
Auch 2004 tagte das Gremium vier Mal.
In den Stellungnahmen ist die Funktion
Düsseldorfs als Landeshauptstadt zum
Ausdruck zu bringen. So ist zum Wohle
der Stadt und einer positiven regionalen
Entwicklung die Kooperation mit den
Nachbarn erforderlich, aber auch die
Abwehr negativer Entwicklungen. Eine
grundsätzliche Problematik ist hier die
Regionales Einzelhandelskonzept
Das “Regionale Einzelhandelskonzept für
das Westliche Ruhrgebiet und Düsseldorf ”
wurde ausgehend von einem Beschluss des
Bezirksplanungsrates durch die Städte und
Gemeinden des Westlichen Ruhrgebietes
und die Stadt Düsseldorf unter der Geschäftsführung der Bezirksregierung erarbeitet. Auftragnehmer war die Arbeitsgemeinschaft Junker und Kruse, Dr. Acocella,
Dortmund.
Ziel des Regionalen Einzelhandelskonzeptes ist, die vorhandenen städtischen
Zentrenstrukturen nachhaltig zu sichern.
Bausteine des Regionalen
Einzelhandelskonzeptes
Baustein 1
Einheitliche Sortimentsliste
definiert
Entwicklungsmöglichkeiten
Grundlage
Baustein 2
Standortprofile
und -matrix
definiert in
Verbindung
mit Größe
des Planvorhabens Notwendigkeit
Voraussetzung
definiert
Inhalte
Baustein 3
Interkommunale
Potenzialräume
Baustein 5
Festsetzungsstruktur
Zentren im westlichen Ruhrgebiet
Baustein 6
Zentrenrelevante
Randsortimente
Baustein 4
Moderationsverfahren
Stadtplanungsamt 61/22
Konkurrenz zwischen Stadt und Umland
um Bewohner und insbesondere junge
Familien.
Großräumig betrachtet werden Kooperationen in Regionen wesentliche Standortfaktoren für ein Behaupten in globalen
Verteilungskämpfen der Zukunft sein.
Dies ist nur möglich durch ein koordiniertes, regional abgestimmtes und regionalverträgliches Vorgehen bei der Ansiedlung
großflächiger Einzelhandelsbetriebe in
Kooperation mit den zuständigen Industrie- und Handelskammern.
Im regionalen Einzelhandelskonzept wurden dazu interkommunale Verfahrensregeln
vereinbart, nach denen zukünftig die Ansiedlung großflächiger Einzelhandelsbetriebe einheitlich beurteilt und abgestimmt
werden soll. Von den sechs aufeinander aufbauenden Bausteinen sind die Formulierung einer zentrenrelevanten Sortimentsliste und die Einigung auf ein Moderationsverfahren bei der Überschreitung von
Kennwerten besonders zu nennen.
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4. Planungskultur
Die Stadtplanung in Düsseldorf muss vielen Anforderungen gerecht werden. Das
Interesse am Wohn- und Arbeitsstandort
Düsseldorf ist ungebrochen groß. Noch verfügbare Flächen sind knapp, die Verwertungserwartungen hoch. Die Entwicklung von
qualitativ hochwertigen und konsensfähigen
Planungskonzepten ist deshalb anspruchsvoll und kann zuweilen langwierig sein.
Die Erfahrungen mit Diskussionen und
Kritik im förmlichen Verfahren, in frühzeitigen Bürgerbeteiligungen und öffentlichen Auslegungen sowie mit der Verzögerung von Planungsverfahren durch
Änderungen haben zu einer neuen Planungskultur in Düsseldorf geführt.
Die Stadtplanung in Düsseldorf legt
großen Wert auf die frühzeitige Einbindung der Planungsbeteiligten. Durch die
Entwicklung gemeinsamer Standards in
einem Diskussionsprozess entstehen Qualitäten, die sich auf das folgende förmliche
Verfahren positiv auswirken.
Neben klassischen Wettbewerben kommen Werkstattverfahren mit dem Schwerpunkt Bürgerbeteiligung und Verfahren
zur Sicherung der städtebaulichen Qualität und der Umsetzbarkeit zum Einsatz.
Bei städtebaulichen Vorhaben von außerordentlicher Bedeutung oder in exponierten Lagen hat es sich bewährt in Gutachterverfahren oder Wettbewerben
alternative Planungsansätze entwickeln
zu lassen, diese in einem umfassenden
Verfahren zu bewerten und auszuwählen,
unter Einbeziehung national und
international namhafter Architekten.
Bei sensiblen Aufgabenstellungen
haben Werkstattverfahren vor Ort zu
breiter Akzeptanz von Planungen geführt. Gesellschaftliche Gruppierungen, Nachbarn, Eigentümer, Gewerbebetriebe fordern ein Beteiligungs- und
Mitspracherecht im Stadtteil ein.
Die Diskussion der Planungsaufgabe mit
den Betroffenen, die Berücksichtigung von
individuellen Planungsanforderungen und
die frühzeitige Transparenz im Planungsprozess sind wirksame Instrumente, um
Vorbehalte in der Bevölkerung zu überwinden und Planungserfolge zu erzielen.
Diese Verfahren sind stark konsensorientiert, da im Gegenzug Informationen und
Anregungen ausgetauscht werden.
Entwerfen im Werkstattverfahren
38
Die sogenannten qualitätssichernden
Verfahren, zum Teil mit, zum Teil ohne
Bürgerbeteiligung, dienen einer möglichst zielgerichteten Auswahl einer planerischen Lösung, die auch über den
Städtebau und die Architektur hinausgehende Investorenbelange berücksichtigt. Die wettbewerbsähnliche Situation
in kleinerem Rahmen mit zielgerichtet
ausgewählten Teilnehmern und externem Vorsitz führt in der Regel zu guten
Gesamtlösungen.
Die mittlerweile vorhandenen zahlreichen
Erfahrungen mit den verschiedenen Verfahren fließen bei neuen Projekten modifizierend ein bzw. dienen der Optimierung
der Verfahren.
Der in den letzten Jahren beschrittene
Weg der Zusammenarbeit außerhalb der
formellen Planverfahren hat das Ansehen
der Stadtplanung und die Akzeptanz von
Projekten stark verbessert und hat Vorbildfunktion für die Stadtplanung anderer
Kommunen.
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Stadtplanungsamt Geschäftsbericht 2004
4.1 Qualitätssichernde Verfahren und Beteiligung der Öffentlichkeit
Rheinmetallgelände, Derendorf
identitätsbildend für die Entwicklung des
Gesamtgebietes ist, wurde besonderer
Wert gelegt.
In einem vom Grundstückseigentümer
ausgelobten “konstruktiven Dialogverfahren” entwickelten jeweils vier hochqualifizierte Architekturbüros Bebauungsvorschläge. Eine Empfehlungskommission
unter Vorsitz eines unabhängigen Fachpreisrichters, der neben der Grundstückeigentümerin die Verwaltungsspitze sowie
Vertreter des Stadtplanungsamtes angehörten, votierte nach Vorstellung der
Arbeiten einstimmig für die Beiträge von
Petzinka-Pink-Architekten und Konrath
Wennemar Architekten.
Haus-Endt-Straße, Urdenbach
Schon in den 90er Jahren wurde im nördlichen Teil Derendorfs durch ein qualitätssicherndes Verfahren der Rahmenplan für
die städtebauliche Entwicklung erarbeitet.
Für Teilbereiche folgten verschiedene Verfahren, wie das Werkstattverfahren für das
Landesgrundstück Tannenstraße.
Das Stadtplanungsamt verfolgt für das
ehemals industriell genutzte RheinmetallGelände an der Heinrich-Ehrhardt-Straße
das Ziel, diesen innenstadtnahen Standort
entsprechend seinem Potenzial zu einem
attraktiven Büro- und Wohnstandort zu entwickeln. 2004 wurde das endgültige städtebauliche Konzept in einen Bebauungsplan-
Entwurf Petzinka-Pink-Architekten
Entwurf Konrath Wennemar Architekten
Konzept Haus-Endt-Straße
Entwurf umgesetzt. Für2005 wird die Rechtskraft des Bebauungsplanes angestrebt.
Frühzeitig wurde der Handlungsbedarf
zur Sicherung der architektonischen und
städtebaulichen Qualität an den bedeutenden Verkehrsadern Heinrich-EhrhardtStraße, Ulmenstraße und Rather Straße
erkannt. Bereits während des Bebauungsplanverfahrens hat das Stadtplanungsamt
auch für diese exponierten Bereiche ein
qualitätssicherndes Verfahren initiiert.
Auf eine zukunftsorientierte Architektur,
die zum einen den Eingang zur Innenstadt
markiert und zum anderen adressen- und
Die bislang für Grabeland und für ein
Altenheim genutzten Flächen in Urdenbach
sollen auf Initiative der Eigentümer zukünftig Wohnzwecken dienen. Das gesamte Plangebiet umfasst eine Fläche von
ca. 5,0 ha.
Um einerseits städtebauliche und architektonische Qualität zu erzielen, andererseits die Realisierung zu sichern, wurde
auch hier ein qualitätssicherndes zweistufiges Investorenauswahlverfahren durchgeführt. In der ersten Stufe wurde ein städtebauliches Konzept festgelegt, in der zweiten
Stufe ein darauf basierendes Bebauungskonzept ausgewählt.
Im Mai 2004 wurden die Ergebnisse des
Verfahrens der Öffentlichkeit vorgestellt.
Das ausgewählte Konzept sieht, angepasst
an die vorgegebene Struktur, eine Mischung
aus einer zwei- bis dreigeschossigen Mehrfamilienhausbebauung, Stadthäusern sowie
Reihen- und Doppelhäusern vor. In einem
ersten Bauabschnitt, der 2005 begonnen werden soll, sind 37 Einfamilienhäuser (Reihenund Doppelhäuser) geplant. Ein Bebauungsplanverfahren ist für diesen Teil des Baugrundstücks nicht notwendig, da die Vorhaben gemäß § 34 BauGB nach der Umgebung
beurteilt und genehmigt werden können.
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4. Planungskultur
Lankerstraße, Oberkassel
Auf dem städtischen Grundstück Lanker
Straße 38 in Oberkassel befinden sich eine
Grundschule und eine Turnhalle. Das um
die Jahrhundertwende erbaute Schulgebäude ist nicht denkmalgeschützt. Entlang
der Lanker Straße und auf dem Grundstück selbst gibt es Baumbestand, der zum
Teil unter Baumschutz steht.
Da Oberkassel ein beliebter Wohnstandort ist und in der Nachbarschaft Wohnbebauung angrenzt, ist für das Plangebiet
reine Wohnnutzung vorgesehen.
Wegen des Umgebungsschutzes müssen
alle an den Gebäudeaußenseiten sichtbaren Bauteile Rücksicht auf das Baudenkmal Auferstehungskirche nehmen.
Zur Sicherung der qualitativen Anforderungen an das Baugebiet wurde ein Gutachterverfahren mit fünf beteiligten Büros
ausgeschrieben. Am 20. Juni 2004 wurde
das Gutachterverfahren entschieden. Das
Büro Dahmen Döring Joeressen erhielt
den ersten Rang mit dem Investor Bayrische Hausbau.
Der Entwurf sieht entsprechend den
Vorgaben reine Wohnnutzung vor. Die
Schule, bestimmend für das Straßenbild
an der Lanker Straße, wird gemäß dem
Wunsch der Bezirksvertretung vollständig
erhalten und für Wohnen umgenutzt. Entsprechend der in Oberkassel vorherrschenden mehrgeschossigen Blockrandbebauung wurde ein drei- bis viergeschossiger
Neubau und ein großer begrünter Innenhof mit hoher Aufenthaltsqualität entworfen. Die Bebauung entlang der Arnulfstraße wird um 3m zurückgenommen. So
Ansicht Lanker Straße
40
entstehen die für Oberkassel typischen
Vorgärten. Um die Maßstäblichkeit des
Ortes aufzunehmen und zur Adressenbildung der Wohnungen werden die Fassaden zum Straßenraum hin durch Einzelfenster und Erker gegliedert, so dass ein
dem alten Oberkassel gemäßes Erscheinungsbild entsteht.
Die Arbeit fand aufgrund der Architektursprache und dem Erhalt des Baumbestandes im Inneren, der Platanen und
Trompetenbäume besonderen Anklang.
Die zurückhaltende Wahl der Materialien
zeigt einen angemessenen Umgang mit
der Nähe der Kirche und einen adäquaten
Übergang zur Schule.
Wettbewerb Konrad-Adenauer-Platz
Lageplan
Blick auf den Konrad-Adenauer-Platz
Um eine Umnutzung des Geländes mittelfristig ermöglichen zu können, ist geplant,
auch hier zukünftige Bauvorhaben auf der
vorhandenen planungsrechtlichen Grundlage des § 34 BauGB zu realisieren und
kein neues Bebauungsplanverfahren durchzuführen.
städtebaulichen Strukturen mit Landesrechnungshof und ehemaliger “Auto-imReisezug-Anlage” erwartet.
Die Gestaltung des Platzes soll nicht
allein auf städtebauliche Aspekte bezogen
sein, sondern seine Funktion als Verkehrsund Veranstaltungsraum sowie als Aufent-
Wegen seiner bedeutenden Lage und Funktion im Stadtgebiet hat die Stadt Düsseldorf 2004 im Rahmen der Aktion “Platzda!”
für den Konrad-Adenauer-Platz einen begrenzt offenen Planungswettbewerb ausgeschrieben. Teilnehmen konnten Teams
von Landschaftsarchitekten in Arbeitsgemeinschaft mit Architekten oder Stadtplanern.
Dieser Planungswettbewerb hat in erster
Linie in einem Realisierungsteil die Neugestaltung der Freifläche vor dem Hauptbahnhof zum Ziel. Zum anderen wird in
einem Ideenteil die Neuordnung der an
den südlichen Platzrand angrenzenden
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Stadtplanungsamt Geschäftsbericht 2004
haltsplatz berücksichtigen und die bestehenden funktionalen und gestalterischen
Mängel beseitigen. Die Neugestaltung des
Konrad-Adenauer-Platzes muss auch in
der Verbindung zu den “neuen” Plätzen
Graf-Adolf-Platz und Worringer Platz
gesehen werden.
Der Planungswettbewerb ist Teil der
Bewerbung der Landeshauptstadt Düsseldorf bei der zweiphasig angelegten Initiative des Landes NRW “Stadt macht Platz NRW macht Plätze”. Düsseldorf hat sich
aus 53 beim Land eingegangenen Beiträgen mit dem Verfahren um den KonradAdenauer-Platz für die zweite Phase qualifiziert.
Veranstaltungen im Rahmen von förmlichen Verfahren
Im Jahr 2004 wurden 24 Bauleitplanverfahren (Flächennutzungspläne und Bebauungspläne) begonnen. 20 Verfahren
konnten zum Abschluss gebracht werden.
Das Interesse an Informationen über
Stadtplanung in Düsseldorf ist ungebrochen.
Planungsaktivitäten 2004
neue Verfahren
abgeschlossene
Verfahren
Öffentlichkeitsbeteiligungen
Auslegung
Entwürfe
33
35
30
Hier ist der Trend erkennbar, aufgrund
von vorgebrachten Anregungen der Bürgerinnen und Bürger - den konkret von der
Planung Betroffenen - Planinhalte erneut
zu überdenken und im Sinne der Betroffenen zu optimieren.
Auslegung von Planentwürfen 2004
B-Pläne
FNP-Änderungen
11 (33 %)
25
20
24
20
22 (67%)
15
10
13
5
0
Stadtplanungsamt 61/21
Wettbewerbsumgriff
Die Öffentlichkeit wurde parallel zum
Wettbewerb eingebunden. 2004 fanden
zum Thema Stadtspaziergänge statt. Im
Rahmen einer Ausstellung vor der Juryentscheidung wird zudem die Möglichkeit
bestehen, Anregungen einzubringen, die
in die Jury eingebracht werden sollen.
Stadtplanungsamt 61/21
In 13 Veranstaltungen zur frühzeitigen
Öffentlichkeitsbeteiligung (s. Schema
S. 34) informierten und beteiligten sich
rund 700 Bürgerinnen und Bürger über
die von der Landeshauptstadt Düsseldorf entwickelten Planungsvorstellungen.
Es wurden 33 Planentwürfe öffentlich
ausgelegt. Weitere 6 öffentliche Auslegungen wurden noch in 2004 begonnen.
Ein Drittel der Offenlagen bezogen sich
auf Änderungen des Flächennutzungsplanes, zwei Drittel auf Bebauungspläne.
Die Zahl der offengelegten Pläne
stieg im Vergleich zu 2003 deutlich an.
Damit lag der planerische Schwerpunkt
im Jahr 2004 eher in den fortgeschrittenen Planungsstadien.
Etwa 15% der Bebauungsplanentwürfe wurde ein zweites Mal offengelegt.
41
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4. Planungskultur
4.2 Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit
Internetangebot
Das Stadtplanungsamt Düsseldorf hat ein
umfangreiches und informatives Internetangebot, das bereits mehrfach für seine Inhalte und die Gestaltung prämiert wurde.
Im Jahr 2004 sind 60.130 Zugriffe zu
verzeichnen, 20% mehr als im Vorjahr.
Monatlich haben damit rund 5.000
Interessierte auf die Startseite
www.duesseldorf.de/planung/index.shtml
zugegriffen.
Neben der Startseite stehen das über die
Stadtgrenzen hinaus bekannte Thema Medienhafen, Einzelprojekte und die Bauleitplanung ganz oben auf der Hitliste der Zugriffe.
Die Internetseiten spiegeln die komplette
Bandbreite der im Stadtplanungsamt bearbeiteten Themenstellungen, Arbeitsbereiche
und Projekte wieder. Sie werden laufend
aktualisiert. Im Jahr 2004 sind die Projekte
der Aktion PLATZDA! mit mehr Stadtteilbezug überarbeit worden. Auch der Rahmenplan zur Hochhausentwicklung in
Düsseldorf ist nun per Internet zugänglich.
Die Planunterlagen von Bauleitplanverfahren sind über das Internet abrufbar, so
dass Bürger ihre Anregungen via Internet
in das Verfahren einbringen können.
Das Stadtplanungsamt stellt zudem Datengrundlagen zur Verfügung. So werden Informationen zu Wohnungsbauflächen und
Flächen für Dienstleistung und Gewerbe
im Stadtgebiet, die 2004 in Broschüren
aktualisiert wurden, im Anschluss auch ins
Internet gestellt. Eine Information und
Übersicht über alle Baulücken in Düsseldorf ist in Vorbereitung.
Ein großes Informationsbedürfnis besteht
auch über die Zuständigkeiten im Stadtplanungsamt. Über die Informationen im
Internet können Fragen, Anregungen und
Beschwerden direkt im persönlichen Kontakt mit den Projektverantwortlichen
geklärt werden.
Internetzugriffe 2004
Wettbewerbe
12.200
Rahmenpläne
12.292
Stadtentwicklung
20.768
Einzelprojekte
27.631
Planauslegung
Unterverzeichnis
27.581
42
Stadterneuerung
10.118
Zuständigkeiten
8.279
Startseite
60.130
Medienhafen
Unterverzeichnis
33.484
Bauleitplanung
29.203
Veröffentlichungen
Gedruckte Dokumentationen sind trotz der
hohen Internetzugriffe weiterhin gefragt.
In der Reihe “Beiträge zur Stadtplanung
und Stadtentwicklung in Düsseldorf ” sind
2004 folgende Veröffentlichungen erschienen:
Nr. 4 Tendenzen der räumlichen
Stadtentwicklung
Nr. 6 Entwicklungskonzept Kaiserswerth
Nr. 7 Innovatives Wohnen
“Am Quellenbusch”
Nr. 8 Bauflächen 2005 für das Wohnen
Nr. 9 Bauflächen 2005 für Dienstleistungen und Gewerbe
Außerhalb der Reihe ist eine Broschüre
zum Investorenauswahlverfahren “HausEndt-Straße” in Urdenbach erschienen.
Neben den eigenen Publikationen steht
das Planungs- und Baugeschehen in Düsseldorf auch immer im Fokus überregionaler
Medien, wofür Beiträge verfasst werden.
Die Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft
hat unter maßgeblicher Beteiligung des
Stadtplanungsamtes in der Reihe “Architektur der Region im Spiegel” einen Band
zu Düsseldorf herausgebracht.
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Stadtplanungsamt Geschäftsbericht 2004
Führungen und Vorträge
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes sind
gefragte Experten für Führungen
und Vorträge. Besonders zur allgemeinen Stadtentwicklung und zum
Düsseldorfer Hafen sind laufend
zahlreiche Führungen und Vorträge
vorzubereiten und durchzuführen.
Unter den ausländischen Gästen
waren 2004 häufig chinesische Besucher.
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5. Ausblick
Ausblick
44
Überplanung Bahnhof Oberkassel
Entwurf ehemaliger Güterbahnhof Derendorf
Areal der Reitzensteinkaserne
Düsseldorf ist es gelungen, sich von einer
industriell geprägten Stadt zu einem sehr
erfolgreichen Dienstleistungsstandort zu
wandeln. Die Stadt hat sich in den vordersten Rängen der Städterankings in Deutschland positioniert. International spielt
Düsseldorf wegen seiner Lagegunst an der
Rheinschiene und in der Metropolregion
Rhein-Ruhr eine bedeutende Rolle. Diese
Position gilt es zu halten und zu stärken.
Die Stadt Düsseldorf muss als lebenswerter Wohnort und attraktiver Arbeitsstandort konsequent weiterentwickelt
werden. Dazu dürfen bei der städtebaulichen Entwicklung nicht nur Wirtschaftsförderung, Infrastruktur und Mobilität im
Fokus stehen. Lebensqualität in der Stadt
wird maßgeblich durch weiche Standortfaktoren, wie das Stadtbild, die Wohnumfeldgestaltung und das kulturelle Angebot
bestimmt.
Das Handeln des Stadtplanungsamtes muss
sich umfassend und vorausschauend mit
den langfristigen demografischen Prognosen und gesellschaftlichen Trends auseinandersetzen. Aufgrund der derzeitigen
hervorragenden Positionierung der Stadt
besteht die einmalige Chance, abweichend
von den allgemeinen Prognosen und Trends
auch weiterhin eine positive Entwicklung
anzustreben und umzusetzen.
Düsseldorf braucht dazu einen mittelbis langfristigen Orientierungsrahmen,
der die maßgeblichen Leitlinien der Stadtentwicklung festlegt. Im Vorfeld einer Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes ist
deshalb angedacht, in einem Werkstattverfahren zur Zukunft Düsseldorfs erste Bausteine für die räumliche Stadtentwicklung
in den Schlüsselfunktionen Wohnen und
Arbeiten zu entwickeln. Sie sollen Handlungsziele bis 2015 und strategische Ziele
bis 2030 enthalten.
In einem kurzfristigen Ausblick für den
folgenden Berichtszeitraum von zwei Jahren ist für die Stadtplanung insbesondere
im Wohnungsbau weiterhin die bekannte
Zielzahl von mindestens 1.000 Wohneinheiten pro Jahr mit einem hohen Anteil
an Eigenheimbau maßgebend.
Im Jahr 2005 wird das 22 Hektar große
Umstrukturierungsgebiet "Reitzensteinkaserne" in Mörsenbroich mit einer qualifiziert besetzten Entwurfswerkstatt planerisch aufbereitet. Nahe am Grafenberger
Wald soll ein hochwertiges und zukunftsfähiges Wohnviertel mit einer durchgrünten, gartenstadtartigen Struktur sowie ergänzenden Nahversorgungs- und Dienstleistungsangeboten entstehen.
Im Baufeld A des ehemaligen Güterbahnhofareals in Derendorf steht die Rechtskraft für ca. 300 Wohneinheiten an der
Schinkelstraße bevor. Im Baufeld C werden in den nächsten Jahren ca. 1.500 weitere Wohneinheiten folgen.
Im Düsseldorfer Hafen werden in einmaliger Lage die Voraussetzungen für Arbeiten und Wohnen am Wasser geschaffen.
Der Bestand an Gewerbeflächen wird
für Neuansiedlungen, Strukturveränderungen und Bestandserweiterungen weiter
gesichert. Die Fertigstellung des Rahmenplans Einzelhandels ist dabei von entscheidender Bedeutung.
Flächen für die Ansiedlung von Dienstleistungen können für die folgenden Jahre
in ausreichendem Maße angeboten werden, in der Airport City, auf den ehemaligen Arealen der Firma Kaufring und des
Güterbahnhofs Derendorf.
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Stadtplanungsamt Geschäftsbericht 2004
“Haus vor dem Wind” im Hafen
Mediatower im Hafen
Die in diesem Bericht beschriebenen
zahlreichen Projekte zur Gestaltung des
öffentlichen Raumes in der Stadt werden
in den nächsten Jahren Stück für Stück zu
einer deutlichen Aufwertung des Stadtbildes beitragen. Auch das Umsetzungsprogramm für den Lichtmasterplan wird stetig
weiterverfolgt. Die Art und Reihenfolge
der Einzelprojekte richtet sich hier zunehmend nach der Kombinierbarkeit der vorgesehenen Maßnahmen mit geplanten
Hochbau- oder Tiefbauprojekten.
Die Stadterneuerung in den Stadtteilen
Flingern und Oberbilk soll ebenso fortgesetzt werden. Mehrere Förderanträge sind
geplant.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
Stadtplanungsamtes werden sich auch
weiterhin mit vollem Einsatz den Herausforderungen einer modernen Stadtentwicklung und Stadtplanung stellen. Sie
leisten damit einen wesentlichen Beitrag,
die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Grundlagen der Stadt zu sichern.
Das Stadtplanungsamt ist dabei Partner
von Politik, Bürgerschaft und Investoren.
Die Bereitschaft auch in Zukunft in qualitätssichernde und dialogorientierte Verfahren zu investieren ist groß. Das Ziel ist,
die Identität der Stadt Düsseldorf in einem
konstruktiven Zusammenspiel der Kräfte
gemeinsam fortzuentwickeln.
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Anhang
Prioritätenliste (Stand 15.03.2005)
Stadtgebiet
46
Projektart
Plan-Nr.
Plangebiet
Priorität
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
FNP-Änderung
FNP-Änderung
FNP-Änderung
FNP-Änderung
FNP-Änderung
B-Plan
FNP-Änderung
B-Plan
B-Plan
FNP-Änderung
FNP-Änderung
5379-056
5379-057
5477-122
5477-123
5479-067
5480-026
5480-027
5576-078
5577-073
5578-041
76
77
78
110
125
5479-068
120
5579-056
5579-057
11
119
Sky-Office Kennedydamm
Westlich und östlich der Josef-Gockeln-Straße
Kö-Bogen
Kö-Bogen 1. Bauabschnitt
NDD Tannenstraße
Rheinmetall Ulmenstraße-Rather Straße
Nördlich der Hugo-Viehoff-Straße
Nutzungsstruktur Innenstadt - Vergnügungsstätten
Östl. Schinkel- u. Schirmerstraße
Ehem. Güterbhf. Derendorf
Ulmenstraße-Rather Straße
NDD Tannenstraße
Güterbahnhof Derendorf
Östl. Schinkel- u. Schirmerstraße
Kö-Bogen
Ulmer Höhe
Ulmenstraße JVA
Schlösser-Areal
Schlachthofareal
Klever Straße RP-Erweiterung
Schlachthofareal
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1b
1b
1c
1c
1c
1c
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
FNP-Änderung
FNP-Änderung
FNP-Änderung
B-Plan
5579-058
5675-044
5676-060
5776-013
5777-048
5777-050
5778-036
85
100
124
5579-055
Mulvanystraße
Langenberger Straße
Höherweg, Stadtwerke AG
Gebiete in Flingern Süd
Schlüterstraße, Hohenzollern
Bruchstraße
Max-Planck-Straße
Hohenzollernallee
Stadtwerke - Höherweg
Max-Plank-Straße
VEP Hochhaus Köllmann
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1c
3
3
3
3
3
3
3
3
3
3
3
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
5175-007
5176-003
5273-004
5275-020
5275-022
5275-023
5275-024
5373-047
5375-046
5475-054
5675-043
Weizenmühlenstraße
Lausward - Hamburger Straße
Nördlich Aderdamm
Kesselstraße
Speditionstraße West
Nördlich Plockstraße
Plockstraße - Völklinger Straße
Westl. Fleher Straße
Nördlich Fährstraße
Düsseldorf Arcaden
Werdener Straße
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
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Stadtplanungsamt Geschäftsbericht 2004
Stadtgebiet
Projektart
Plan-Nr.
Plangebiet
Priorität
3
3
3
3
3
3
3
3
3
FNP-Änderung
FNP-Änderung
FNP-Änderung
FNP-Änderung
B-Plan
B-Plan
B-Plan
FNP-Änderung
FNP-Änderung
86
87
116
129
5474-059
V420-001
V420-002
117
121
Düsseldorf Arcaden
Werdener Straße - Mindener Straße - VKW
Hafen
Nördlich Plockstraße
Nördlich Suitbertusstraße
Jürgensplatz
Landesbauten Kapellweg
Ortsumgehung Hamm - Landesgrundstück
Jürgensplatz
1a
1a
1a
1a
1b
1c
1c
1c
1c
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
FNP-Änderung
4977-036
4978-015
4978-017
5078-025
5078-028
5177-042
5178-044
5178-053
5178-054
5179-011
5179-015
5278-057
32
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
1a
4
4
4
4
4
4
4
4
4
FNP-Änderung
FNP-Änderung
FNP-Änderung
FNP-Änderung
B-Plan
B-Plan
FNP-Änderung
B-Plan
B-Plan
41
72
83
108
5377-030
V430-004
55
5078-027
V430-002
beiderseits Wiesenstraße
Am Mühlenberg
Verlängerte Böhlerstraße
Nördl. Willstätter Straße
Stadtwerke-Gelände
südlich Schanzenstraße
Bahnhof Oberkassel
Allianz-Grundstück (Ehem. TRW)
Gatzweiler-Gelände
Südwestlich Lotharstraße
DHC Lörick
Pastor-Zentis-Weg
Prinzenallee - Hansaallee - Prinzenpark,
Allianz, SandvossNördl. Willstätter Straße
Viersener Straße, Neuwerker Straße
Am Mühlenberg
Bahnhof Oberkassel-Schanzenstraße
Feldmühle
Südlich Oberlöricker Straße
Oberlöricker Straße
südöstl. Böhlerstraße
Nordöstlich Hansaallee (TRW)
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
FNP-Änderung
FNP-Änderung
B-Plan
B-Plan
B-Plan
FNP-Änderung
FNP-Änderung
5187-016
5187-017
5281-043
5487-008
70
106
5181-018
5286-003
5487-006
38
101
Am Kehrbesen
Duisburger Landstraße - Gartencenter
Blumenviertel
Wacholderstraße
Am Kehrbesen
Duisburger Landstraße - Gartencenter
Messeerweiterung II
Kaldenberger Hof
Golfpark Kalkum
Golfpark Kalkum
Kaldenberger Hof
1a
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Anhang
Prioritätenliste
Stadtgebiet
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Projektart
Plan-Nr.
Plangebiet
Priorität
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
FNP-Änderung
FNP-Änderung
B-Plan
FNP-Änderung
5382-029
5483-013
5483-014
5581-035
5582-033
5680-053
5682-011
5682-012
5682-013
13
112
5580-024
114
Airport City
ehemals Kaufring
Kieshecker Weg
Rather Kreuzweg - Marler Straße
Theodorstraße - Anschlussstelle A 52
Nördl. Vogelsanger Weg
Westliche Theodorstraße
Südl. Theodorstraße
Theodorstraße - A 44
Airport City
Südlich Theodorstraße
Vogelsanger Weg - Daimler Chrysler
Vogelsanger Weg - Daimler Chrysler
1a
1a
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7
7
7
7
7
7
7
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
FNP-Änderung
FNP-Änderung
FNP-Änderung
FNP-Änderung
5977-049
5978-050
5978-053
5980-002
6076-034
6080-017
6080-021
31
45
71
127
Am Quellenbusch
Von-Gahlen-Straße
Heinrich-Könn-Straße
V+E Plan Golfplatz Grafenberg
Östlich Heyestraße
Mühlenbergweg
Wohnquartier Am Gallberg
Nach den Mauresköthen
Am Quellenbusch
Östlich Heyestraße
Reitzensteinkaserne
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1a
1a
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1a
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8
8
8
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8
8
8
8
8
8
8
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
FNP-Änderung
FNP-Änderung
FNP-Änderung
FNP-Änderung
FNP-Änderung
B-Plan
B-Plan
FNP-Änderung
5774-026
5775-032
5775-035
5776-012
5876-010
5974-030
5974-036
5976-023
6075-035
63
75
113
115
126
5874-080
6073-025
48
Karl-Geusen-Straße
Südwestl. Erkrather Straße - vereinf. Verfahren
Südwestl. Königsberger Straße
Nördl. Königsberger Straße - West
Nördl. Königsberger Straße - Ost
Ellerkirchstraße
Kikweg
Tannenhofweg II
In den Kötten
Kikweg
Nördlich Königsberger Straße
Südwestlich Königsberger Straße
Tannenhofweg
In den Kötten - Solvay
Flottenstraße
Am Kleinforst
Am Kleinforst
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Stadtplanungsamt Geschäftsbericht 2004
Stadtgebiet
Projektart
Plan-Nr.
Plangebiet
Priorität
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
FNP-Änderung
FNP-Änderung
FNP-Änderung
B-Plan
B-Plan
B-Plan
FNP-Änderung
FNP-Änderung
5670-020
5672-022
5771-028
5773-053
5870-018
5971-027
6071-041
25
62
89
5670-019
5870-017
5872-023
91
99
Auf´m Wetsche
Flemingweg
Am Falder
Gewerbegebiet südwestlich Harffstraße
Rheinbogen Reisholz
Ortsumgehung Reisholz
beiderseite Kappeler Straße
Ortsumgehung Reisholz
Flemingweg
Himmelgeist - Itter
Am Scheitenwege
Betriebshof Holthausen
Nördl. Werstener Friedhofstraße
Nördl. Werstener Friedhofstraße
Betriebshof Holthausen
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1a
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1a
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1a
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10
10
10
10
B-Plan
B-Plan
B-Plan
B-Plan
6366-019
6368-008
6466-006
6267-010
S-Bahnhof Hellerhof - Passage
Hauptzentrum Garath - Stufe 2, Ost Th. Dehlerstr.
Duderstädter Straße
Hauptzentrum Garath, Stufe 1
1a
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Anhang
Veröffentlichungen des Stadtplanungsamtes
Nr. 1 Bauflächen 2003 für Dienstleistungen und Gewerbe
Nr. 2 Golzheim-Süd, Projektsteuerungsplan
Nr. 3 Lichtmasterplan
Nr. 4 Tendenzen der Stadtentwicklung
Heute - morgen - übermorgen
Nr. 5 Rahmenplan "Hochhausentwicklung in Düsseldorf "
Nr. 6 Entwicklungskonzept Kaiserswerth
Nr. 7 Werkstattverfahren Am Quellenbusch
Nr. 8 Bauflächen 2005 für das Wohnen
Nr. 9 Bauflächen 2005 für Dienstleistungen und Gewerbe
Nr. 10 Geschäftsbericht 2004
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Herausgegeben von der
Landeshauptstadt Düsseldorf
Der Oberbürgermeister
Stadtplanungsamt
Verantwortlich
Richard Erben
Redaktion
Angela Wagner
mit Hans-Dieter Jansen, Gunnar Friedemann und
Markus Stranzenbach
Gestaltung
Beate Tebartz, Düsseldorf
Druck
Plano Druck GmbH, Düsseldorf
Bilder
Stadtplanungsamt, Wirtschaftsförderungsamt
Titel li: bünck + fehse, Berlin / Ingenhoven Overdiek Architekten
Mai 2005
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Bildung
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