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Praxisentwicklung
Eine Investition die sich lohnt!
Dr. Virpi Hantikainen, MNS PhD
Projektleiterin
FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Institut für Angewandte Pflegewissenschaft IPW-FHS
Fachtagung für Gesundheitsberufe
5./6. März 2010 Inselspital, Universitätsspital Bern
01.04.2011
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Let us never consider ourselves
finished nurses....we must be learning
all of our lives …
Florence Nightingale
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Praxisentwicklung
(McCormack & Manley 2004)
Ist ein kontinuierlicher und systematischer Prozess in
Richtung einer patienten-, evidenz-, und
ergebnisorientierten Praxis.
Oberstes Ziel der praxisentwicklung ist Steigerung der
Effektivität der patientenzentrierten Versorgung von
hoher Qualität.
Praxisentwicklungsaktivitäten sind direkt auf die Praxis
ausgerichtet.
Erkenntnisse werden in der Praxis genutzt und durch die
Praxis generiert.
Die Teams werden in die Lage versetzt, ihre Kenntnisse und
Fähigkeiten zu entwickeln sowie die Kultur und den Kontext
der Versorgung zu verändern.
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Ebenen der Praxisentwicklung
(McCormack & Manley, 2004)
Körperschaft/Strategie
• Schaffung einer institutionsweiten Kultur der Effektivität,
welche patientenzentriert und evidenzbasiert ist sowie
ständig mit dem sich verändernden Kontext interagiert.
Service/Organisation
• Schaffung einer lernfähigen Kultur für dauerhaftes Lernen
in und von der Praxis.
Team
• Entwicklung von Teamstrukturen und –prozessen, welche
Praxisentwicklung führen und patientenzentrierte
Praxisansätze unterstützen
Individuum
• Praktikern bei der Entwicklung ihrer Fähigkeiten fördern.
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Bedingungen/
Ansätze zur
Praxisentwicklung
Körperschaft/Strategie
Service/Organisation
Team
Individuum
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Bedingungen und Ansätze
Rahmenbedingungen auf Ebene der Gesamtorganisation
• Akademie-Praxis Partnerschaften
• Einrichtungsinterne Strategien
• Interdisziplinarität und Interprofessionalität
Körperschaft/Strategie
Service/Organisation
Team
Individuum
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Bedingungen und Ansätze (Martin & Aldorf, 2008)
Neue Führungsmodelle – Leadership
•
Führungspersonen, die in der Lage sind Betroffene zu
Beteiligten zu machen um Wandel erfolgreich zu
gestalten.
•
Erfolgreiches Leadership ist die Fähigkeit, eine Kultur
nachhaltig zu verändern.
Körperschaft/Strategie
•
Das Clinical Leadership Programm
Service/Organisation
Team
Individuum
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Bedingungen und Ansätze
Pflege- und Therapieexpertise
• Für das Gewährleisten der hohen Pflege- und Therapiequalität werden
Expertinnen und Experten verschiedener Stufen benötigt.
• Beispiel Karrieremodell für die Pflege – von der Fachperson zur Expertin
(Spirig et al., Krankenpflege 1/2010)
Körperschaft/Strategie
Service/Organisation
Team
Individuum
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Pflegeexpertise am KSA AG
Pflegepraxis und -forschung
zielgerichtet weiterentwickeln
Unterstützende
Schwerpunkte
Pflegeexpertise / Beispiel KSA AG
Kompetenzteam Theorie-Praxis Transfer
Kompetenzteam Evidenzbasierte Praxis
Koordinationsteam Outcome Indikatoren
Koordinationsteam Evaluation
Kompetenzteam Selbtstmanagement
Pflegefachpersonal zielgerichtet
fördern und weiterentwickeln
Kompetenzteam Onkologische Pflege
Patienten und Patientinnen
kompetentere Dienstleistungen
anbieten
Erweiterte Dienstleistungen der Pflege
aufbauen
Mit den Kompetenz- und
Koordinationsteams für pflegerische
Schwerpunkte wird das optimale
Wissensmanagement in der Pflege
erzielt
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Bereichsübergreifende klinische
Fachschwerpunkte
Kompetenzteam Gerontologie
Kompetenzteam Transkulturelle Pflege
Kompetenzteam Schmerz/ Palliativ Care
Organspezifische Kompetenzteams
Koordinationsteam Aggressions-/Traumamanagement
Koordinationsteam Eintritt- Austritts-Management
Koordinationsteam Kontinenzmanagement
Koordinationsteam Wundmanagement
Koordinationsteam Mobilisation/Bewegung
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Pflegeexpertise/Beispiel KSA AG
Struktur und Organisation eines Kompetenzteams
Die übergeordnete Koordination und Qualitätskontrolle der Kompetenzteams liegt bei der
Fachabteilung Pflegeentwicklung des Bereiches Pflege/MTTD
Kompetenzteam
KSA Ebene Kernteam
Fachliche Leitung
PE HöFa II/MNS
Medizin
F&K
Chirurgie
K
Notfall
POM
Bereichsebene
Stationsebene
Teammitglieder aus Bereichsteam in Vorbildfunktion
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Bedingungen und Ansätze
Begleitung
• Begleitung ist ein Teil eines Praxisentwicklungsansatzes
• Praxisbasiertes Lernen
• Förderung des Lernens und die Entwicklung neuer Erkenntnisse
durch
• Kritische Reflexion
• den Dialog zwischen dem Praktiker und dem erfahrenen Begleiter
Körperschaft/Strategie
Service/Organisation
Team
Individuum
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Wie starten?
• Visionen und Ziele für die Praxisentwicklung
•
•
•
•
•
•
Was ist unsere Aufgabe?
Welche sind unsere Angebote?
Welche sind die Trends?
Wo stehen wir heute?
Wo wollen wir hin?
Wie ist der Weg?
Körperschaft/Strategie
Service/Organisation
Team
Individuum
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Literatur
•
McCormack, B., Manley, K., Garbett, R. (2009). Praxisentwicklung in der Pflege. Dt. Ausg. hrsg. von Irena Anna Frei
und Rebecca Spirig. Verlag Hans Huber, Hogrefe AG, Bern.
•
Martin, J. & Aldorf, K. (2008). Clinical Leadership: ein Ansatz zur Praxisentwicklung in der Pflege? Care Management
1(1), 8-10.
•
Spirig, R., et al. (2009). Karrieremodell für die pflege. Von der Fachperson zur Expertin. Krankenpflege 1, 22 – 24.
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