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-4- Zu 4. Wie schon im letzten Gmesblättli berichtet wurde ein

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TschaggunsGP13_20090917_GVE044_TOP04
-4Zu 4. Wie schon im letzten Gmesblättli berichtet wurde ein Arbeitsausschuss
„Räumliches Entwicklungskonzept Latschau-Matschwitz“ eingerichtet. Die erste
Sitzung fand am 7. Juli im Feuerwehrgerätehaus Latschau statt. Besprochen wurden
die Erwartungen und Zielsetzungen an das Entwicklungskonzept sowie die weitere
Vorgangsweise und das Planungsgebiet abgesteckt. Es wurden zu den festgelegten
Themenschwerpunkten Arbeitsgruppen gebildet, die je nach persönlicher
Interessenslage besetzt sind.
In der Diskussion kamen klar die verschiedenen Anliegen zur Sprache – Tourismus,
Kraftwerksanlagen, Landwirtschaft, Siedlungsentwicklung (Kindergarten, Schule,
Vereine), Gewerbe, Verkehrssituation (auch Parkplätze), Maisäßlandschaften,
Alpgebiete, Wandergebiet u.v.m.
Als nächste Schritte standen dann zwei gemeinsame Begehungen (31. Juli und 26.
August) des Planungsgebietes auf dem Programm.
Vor kurzem kam der Jahresbericht 2008 der „Initiative sichere Gemeinden“ heraus.
Daraus ist ersichtlich, dass Landesweit wiederum rund 26.000 Personen im Rahmen
verschiedenster Aktivitäten zu Themen der Gesundheitsförderung mit Schwerpunkt
Unfallvorbeugung erreicht wurden. Dahinter steht eine große Zahl an ehrenamtlichen
Helfern, Vereinen, Kindergärten, Schulen und Mitarbeitern in Gemeinden denen ein
besonderer Dank gilt.
Auch in Tschagguns wird Unfallprävention großgeschrieben. Hier kann mit dem
„Aktivitätsfaktor“ die Intensität „gemessen“ werden, mit der in einer Gemeinde
Themen wie Unfallprävention in Zusammenarbeit mit der Initiative Sichere
Gemeinden umgesetzt wird. Landesweit konnte die Gemeinde Tschagguns bei
Gemeinden mit einer Einwohneranzahl von 2.000 – 2.999, mit „Faktor 33“, den ersten
Platz belegen.
Am Mittwoch dem 15. Juli fand in der Wintersportausstellung in der Alta Gme im
Rahmen des Montafoner Sommers ein sog. „Schifahrer-Abend“ statt. Als Gäste am
„Podium“ waren Anita Wachter, Werner Bleiner, Peter Both, Arno Fricke und Mathias
Berthold. Als Moderator führte Günter Polanec durch den Abend. Für uns Zuhörer
war der Abend sehr interessant und unterhaltsam. Es wurde über den Skisport im
Allgemeinen, Rennlauf, Karrieren, Skisportausbildung, Skisport im Montafon,
Alpinskiport in der Vergangenheit/Gegenwart/Zukunft, Stellenwert des Skisports und
vieles Andere mehr referiert. Es wäre schön, wenn in Zukunft solche Veranstaltungen
auf mehr Resonanz in der Tschaggunser Bevölkerung stoßen würde.
Schon Anfang Juni konnte durch die Bauhofmitarbeiter in der Verlängerung Alpilaweg
– Richtung Fam. Höck/Fam. Bitschnau der Wanderweg Richtung Grabs neu angelegt
bzw. verbessert werden. Damit ist gerade für Wanderer in diesem Bereich der
Wegverlauf eindeutiger erkennbar und damit angenehmer begehbar! Danke den
Grundeigentümern für ihr Verständnis!
Anfangs September konnte durch die Bauhofmitarbeiter das obere erste Teilstück
des „neuen“ Wanderweges Grabs - Tschagguns fertiggestellt werden. Dieser
Abschnitt führt von Grabs talwärts bis zur Einmündung Gafazutweg. In weiterer Folge
soll dann der Wanderweg talwärts bis Fam. Schmidbauer entsprechend neu angelegt
bzw. verbessert werden. Damit kann dann eine weitere attraktive
„Wanderwegverbindung“ Grabs – Tschagguns/Ortszentrum angeboten werden. Auch
hier ein Dank an die betroffenen Grundeigentümer für ihr Verständnis zum Ausbau
des Wanderwegenetzes!
-5Der Gauablick-Klettersteig hat schon seit seiner Errichtung für heftige Diskussionen
zwischen den Errichtern (Leander Bitschnau und Manfred Kessler)und der Alpe
Spora geführt. Ich habe von Anfang an versucht zu vermitteln, konnte aber zu
meinem Bedauern auch keine Lösung des Streites erreichen.
Über Vermittlung von Landesrat Erich Schwärzler gab es dann zahlreiche
Besprechungen zwischen dem Obmann der Alpe Spora, dem Landesrat und meiner
Person. Als Ergebnis aus diesen Verhandlungen wurde eine „Alpenpflege“ vereinbart.
Bgm. Bitschnau informiert detailliert über den Inhalt dieser Vereinbarung bzw. des
Projektes.
Recht herzlich bedanken möchte ich mich bei der Initiatorin Frau Gabriele FerchlHeinsch bedanken. Ohne ihre Vorbereitung und Organisation wäre der klaglose
Verlauf und Erfolg dieser Alpenpflege nicht möglich gewesen. Danke auch an die
Schülerinnen und Schüler der beteiligten Gymnasien für ihren „Auslandseinsatz“ in
unserem schönen Gauertal. Danke aber auch an die Bauhofmitarbeiter und an
Thomas Beck von der Lindauerhütte für seine Unterstützung!
Ich hoffe, dass wir damit für die Zukunft die Beilegung der Unstimmigkeiten bezüglich
Gauablick-Klettersteig erreichen werden.
Im Rahmen des Montafoner Sommers fand am 23. Juli um 20 h beim Stausee in
Latschau „Jazz am Stausee“ statt. Die Bauernfänger, ein stromloses aber
emotionsgeladenes Herrenquintett begeisterte mit Gassenhauern und Herz-SchmerzBalladen uvm. Nur die Stimmbänder der Musiker, Saiten und sonstigen Teile der
Instrumente schwingen und swingen – keine Verstärker, Musik pur.
Leider hatte an diesem Abend der Wettergott kein Einsehen und schon kurz nach
Beginn begann es „wie aus Kübeln zu schütten“. Kurzerhand wurde in die
Kulturbühne gewechselt wo der Abend einen gelungenen Ausklang fand.
Vom 31. Juli bis 2. August 2009 feierte die Ortsfeuerwehr Latschau ein
Feuerwehrfest mit Fahrzeugeinweihung. Am Freitag dem 31. Juli gab es den schon
traditionellen „steirischen Heurigenabend“ mit originalen Schmankerln aus der
Steiermark und am Samstag einen Unterhaltungsabend mit den „Silbertalern“. Am
Sonntag, dem 2. August gab es um 9 h einen Festgottesdienst im Festzelt mit
Fahrzeugweihe durch unseren Pfarrer Dr. Peter Bitschnau.
Nachdem beim „alten“, in die Jahre gekommenen VW-Bus die Reparaturen immer
kostspieliger und öfter wurden, stellte die FW-Latschau an einen Antrag zur
Anschaffung eines Neufahrzeuges. Dieser Antrag wurde von der
Gemeindevertretung einstimmig beschlossen und die Gesamtkosten mit
€
55.000 veranschlagt. Der Kauf erfolgte bei der Fa. Rudi Lins in Schruns. Das Land
Vorarlberg gewährte dazu eine Förderung von 30 %. Auch die VIW/VKW Gruppe hat
einen ansehnlichen Betrag beigesteuert. Und nicht zuletzt lobend zu erwähnen die
Feuerwehr Latschau selber, die den namhaften Betrag von
€ 10.000 aus
Eigenleistungen beigesteuert hat. Auch der Erlös des Altfahrzeuges floss in die
Finanzierung mit ein. Die Gemeinde Tschagguns sieht es als wesentlich an, die
Feuerwehren so gut es eben geht zu unterstützen. Dazu gehören auch die
Bereitstellung einer funktionierenden Infrastruktur und die Anschaffung von
modernem Ausrüstungsgerät. Denn nur so kann man besonders junge Menschen für
die wichtige, ehrenamtliche Tätigkeit bei den Wehren begeistern.
-6In diesem Sinne konnte ich den neuen VW-Bus der Ortsfeuerwehr Latschau
übergeben und symbolhaft dem Kommandanten Didi Bitschnau die
Fahrzeugschlüssel überreichen.
Am 1. August fand erstmals der M³ Mountainbike Marathon statt, der eigentlich 3
Rennen mit verschiedenen Längen, Höhenmetern und Strecken beinhaltet. Diese
Herausforderung haben 360 Athleten aus 11 Nationen angenommen.
Bgm. Bitschnau erwähnt zahlreiche positive Punkte dieser Veranstaltung. Zuerst ist
es schön, dass bei dieser Veranstaltung das gesamte Montafon eingebunden war.
Die jahrelangen Vorarbeiten des Mountainbike-Club-Montafon – namentlich zu
erwähnen die Gebrüder Stergiotis – haben sich bezahlt gemacht, und die
Veranstaltung wurde ein großer Erfolg. Es war fantastisch zu erleben wie die über
300 freiwilligen Helfer aus dem Montafon mit Begeisterung mitgewirkt haben. Die
staunenden Zuschauer beim Start/Zielgelände und an der Strecke, die die
Teilnehmer angefeuert haben.
Aus der Gemeinde Tschagguns waren ca. 30 freiwillige Helfer den ganzen Tag über
eingeteilt. Von den Vereinen gilt der besondere Dank dem Gola-Verein, dem
Wintersportverein und den Ortsbäuerinnen für die Mithilfe als Streckenposten. Danke
der Feuerwehr Tschagguns und der Feuerwehr Latschau für die Mithilfe bei der
Verkehrsregelung.
Ein Dank auch den betroffenen Grundeigentümern für ihr Verständnis!
Der Stand Montafon wird zusammen mit den Veranstaltern versuchen, dieses Event
zu einem fixen Bestandteil im Veranstaltungskalender des Montafons zu machen,
damit das Montafon weit über die Grenzen hinaus als Mountainbike-Destination (30
Bikestrecken und ca. 860 km Mountainbikerouten!) noch bekannter gemacht wird.
Am Samstag dem 15. August um 12 h fand die schon traditionelle Bergmesse bei der
Tilisuna Hütte statt. Der „Tilisuna Pfarrer“ Peter Harperscheidt feierte heuer wieder
bei herrlichem Wetter und einer großen Besucherschar die heilige Bergmesse vor der
Tilisuna Hütte. Eine Bläsergruppe der Harmoniemusik Tschagguns ließ es sich nicht
nehmen, die Messfeier musikalisch zu umrahmen.
An diesem Tag konnte heuer erstmals der Güterweg Tilisuna bis zum „Fischkalter“
ohne Fahrgenehmigung befahren werden. Beim Staubecken gab es eine
Parkmöglichkeit und von dort weg hatte die Gemeinde Tschagguns einen
Buszubringer bis zur Tilisuna-Alpe eingerichtet.
Danke der Güterweggenossenschaft Tilisuna und der Alpe Tilisuna für die
Möglichkeit zur Einrichtung dieses Fahrdienstes.
Der gemeinsame Alpabtrieb der Tschaggunser Alpen Spora, Latschätz und Tilisuna
findet am Samstag, dem 19. Sept. von 10 h bis 14 h statt. Dies wurde auch schon
dementsprechend in der Gmes-Info bekannt gegeben. Es wird im Dorfzentrum eine
Bewirtung, den Verkauf von Alpprodukten und auch die musikalische Umrahmung
dieses Festes geben.
Am Sonntag, dem 13. August fand die traditionelle „Tschagguser Kilbi“ statt. Ein
umfangreiches und tolles Programm (schon ab 9 h Vormittags!) erwartete die vielen
Besucher aus Nah und Fern. Für Jung und Alt wurde ein Riesenprogramm geboten. Den
ihrem Frühschoppen brachte die Harmoniemusik Tschagguns die Gäste gleich in
Feststimmung, das Mittagsprogramm bestritten eine Jazztanzgruppe (4 junge Mädchen aus
Tschagguns, alles selbst einstudiert) und die Trachtengruppe Partenen, bevor am
Nachmittag das „Wälder Echo“ so richtig Kilbi-Stimmung machte
-7Bei der Tombola gab es neben 400 Warenpreisen auch 10 Hauptgewinne
(Gutscheine der Tschaggunser Gastronomie) und das traditionelle Kilbischwein als
Hauptpreis. Dieses Los fiel auf Denise Ritsch aus Tschagguns. Beim neuen
Wettbewerb, dem „Bierkrugschupfen“ stellte sich Christoph Salzmann aus Gantschier
als Gewinner vor Iris Netzer aus Gortipohl heraus. Für die Kinder gab es Ponyreiten,
Glücksrad und im Turnsaal unter Aufsicht Kindermalen, Kinderschminken und eine
Hüpfburg. Alles in Allem eine sehr gut organisierte (75 Personen als Arbeitskräfte im
Einsatz) und besuchte Veranstaltung. Ein herzliches Dankeschön dem Gola-Droli
Faschingsverein für jährliche Durchführung der traditionellen Kilbi!
Durch die Initiative von Erich Morscher und Hans Ganahl konnte ein „Kleinod“ in
Tschagguns/Lochmühle restauriert werden. Das Bildstöckle in der Lochmühlekurve,
am Beginn des Stampfwegs, erstrahlt wieder in neuem Glanz. Die Einweihung fand
am Mittwoch dem 9. September, bei herrlichem Herbstwetter und im Beisein
zahlreicher „Lochmühlner“, durch unseren Pfarrer Dr. Peter Bitschnau statt. Entlang
unseres schönen Wanderwegnetzes, genau bei der Abzweigung Latschaustraße –
Stampfweg, bietet das Bildstöckle einen Platz zum Verweilen, Nachdenken und
Innehalten – was in der heutigen, hektischen Zeit nur allzu wichtig ist!
Ein besonderer Dank nochmals an Erich und Hans, und allen die dazu beigetragen
haben, dieses Bildstöckle zu restaurieren und den Bestand wieder für viele Jahre zu
sichern.
Im Rahmen des Projektes „Gauertaler Alp- und Maisäßkultur“ wurde der Wanderweg
von Matschwitz Richtung Platzadels – Wachters Dieja saniert. Die Erstellung und
Sanierung erfolgte in einer Breite zwischen 60 und 80 cm, wobei die notwendigen
Baumaßnahmen teilweise händisch oder per Schreitbagger, jedenfalls aber möglichst
schonend, erfolgten. Die entstandenen Flurschäden wurden entsprechend
renaturiert.
Dieses Projekt möchte die Kulturlandschaft im Gauertal, die ein sehr schönes und
ausdruckstarkes Beispiel für Alp- und Maisäßkultur im Montafon darstellt, erhalten
und weiter entwickeln. Dazu ist die Bewusstseins- und Wissensbildung über die
gegenseitigen Beeinflussungen von Natur und Kultur sowohl bei der einheimischen
Bevölkerung als auch bei Touristen eine unbedingte Voraussetzung. Deshalb sollen
im Rahmen dieses Projektes schonend geführte Themenwanderrouten entstehen,
auf welchen Touristen und Einheimische die lokale Alp- und Maisäßkultur durch ein
erlebnisorientiertes Informationsangebot kennen lernen.
Danke an die Grundeigentümer für die Zustimmung zu den
Wanderwegsanierungsmaßnahmen.
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