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76:68 gegen Alba: Rasta wie es singt und siegt

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HEIMATSPORT
MONTAG, 17. JANUAR 2011
LINKSAUSSEN
Zu heiß
Die politischen Wirren in
Tunesien haben auch die
Fußballer von Eintracht
Braunschweig betroffen. Der
Tabellenführer der 3. Liga
hat gestern das Trainingslager in Port el Kantaoui
abgebrochen und vorzeitig
den Heimflug angetreten.
Tunesien war ihnen zu heiß
geworden. Gegen 17.00 Uhr
waren die Eintrachtler
wieder auf deutschem Boden
und dankten – ganz professionell – einem deutschen
Luftfahrtunternehmen, das
dafür einen Airbus zur Verfügung gestellt hatte. Am
Samstag geht’s ganz gewöhnlich per Bus zum Spiel nach
Dresden. Kann sein, dass es
da auch heiß wird.
(ha)
WUSSTEN SIE SCHON
. . . dass
die Bayern-Fans
„Bakumer Germanen“ eine
Wochenendtour zum Bundesliga-Spiel des FC Bayern
München gegen 1899 Hoffenheim planen? Die DreiTage-Fahrt steigt vom 11. bis
13. Februar. Busfahrt, zwei
Übernachtungen und das Ticket der Kategorie 2 kosten
155 Euro. Plätze für 25 Fans
sind vorhanden. Weitere Infos bei Torsten Goy (Telefon
04446/988775).
. . . dass
die Dinklager
Handballer am Dienstag (18.
Januar) alle Team-Verantwortlichen von der E-Jugend
bis zu den Senioren zur Besprechung für die Saison
2011/2012 einladen? Beginn:
20.00 Uhr, Time-Out. Die
Weichen für die nächste
Spielzeit sollen gestellt werden. Für Rückfragen steht
Hansi Reinke zur Verfügung.
Ein Vertreter pro Mannschaft
sollte mindestens dabei sein.
. . . dass
GW Mühlen seinen Rücken-fit-Kurs für
Männer fortsetzt? Interessierte Neu-Einsteiger sind
willkommen. Am Mittwoch
(19. Januar) geht’s um 18.45
Uhr in der Halle am Münsterlandstadion los. Weitere
Infos bei Kerstin Kröger (Telefon 05492/962611).
. . . dass der Altherrenfußball-Kreispokal am Samstag
ausgelost wurde? Ab dem 8.
April geht’s in drei Staffeln
los. Gruppe A: Langförden,
Kroge, Lutten, Dinklage, Visbek; Gruppe B: Steinfeld,
Damme, Bakum, Rechterfeld,
Lohne; Gruppe C: Brockdorf,
Oythe, Osterfeine, Carum,
Mühlen. Die drei Gruppensieger und der beste Tabellenzweite erreichen das
Halbfinale.
e-mail: sport@ov-online.de
21
76:68 gegen Alba: Rasta wie es singt und siegt
Auch Berlins Talentschmiede kann den Spitzenreiter nicht stoppen / 750 Fans feiern den achten Erfolg in Serie
Von Carsten Boning
Vechta – Mitten im Schlussviertel gab es einen kleinen Ausflug zum Kindergeburtstag – mit
einem Lied von Rolf Zuckowski.
„Wie schön, dass du geboren
bist. Wir hätten dich sonst sehr
vermisst. Wie schön, dass wir
beisammen sind. Wir gratulieren dir, Geburtstagskind!“, sangen die Fans von Rasta Vechta
voller Inbrunst. Der Empfänger
der Botschaft war aber kein Kindergartenkind, das gerade seinen
fünften Geburtstag feierte. Das
Ständchen galt Rastas US-Aufbauspieler Matthew Eric Reid,
der soeben drei Freiwürfe zur
65:56-Führung gegen Alba Berlin II getroffen hatte – und das
an seinem 27. Geburtstag.
„Wie schön, dass wir beisammen sind“ – eine Liedzeile, die
am Samstagabend perfekt zum
ersten Rasta-Heimspiel im neuen
Jahr passte. Die Spieler und die
750 Fans genossen das Beisammensein in der prall gefüllten
Sporthalle West, weil wieder einmal das Ergebnis stimmte. Mit
einem 76:68 (45:34)-Erfolg gegen Albas Talentschmiede untermauerten Vechtas Basketballer
ihre Tabellenführung in der 2.
Bundesliga ProB Nord. Das Ticket für die Playoffs (ab 5. März)
ist bereits sechs Spiele vor Ende
der Hauptrunde gelöst – eine
großartige Leistung.
Dass Verfolger Stahnsdorf
zeitgleich in Leverkusen patzte
und vor dem mit Spannung erwarteten Spitzenspiel am Sonntag (17.30 Uhr) im brandenburgischen Kreis Potsdam-Mittelmark nicht mehr punktgleich
mit Vechta ist, passte natürlich
zur guten Laune bei der Party im
„Rasta-Dome“. Nur Vechtas Trainer Pat Elzie wollte dem Ausrutscher des Tabellenzweiten nicht
allzu große Bedeutung beimessen. „Was die anderen machen,
ist mir völlig egal. Wir schauen
nur auf uns“, sagte Elzie in bester Jürgen-Klopp-Manier.
Die Konzentration auf die ei-
Ehrenrunde nach dem Arbeitssieg: Matthew Eric Reid führte seine Teamkollegen beim Gang durch die Fans an. Foto: Schikora
gene Leistung führte am Samstag dazu, dass Elzie den achten
Sieg in Folge so einordnete: „Wir
wussten, dass es gegen Berlin
schwer wird. Und so war’s dann
auch. Es war eine zähe Angelegenheit.“ In der Tat. Für solche
Erfolge, wie den am Samstag,
wurde irgendwann einmal der
Begriff „Arbeitssieg“ eingeführt.
Auf dem Weg zum achten
Heimsieg in Serie tat sich Rasta
schwer gegen die aggressive Defense der jungen Albatrosse um
2,09-m-Center Andreas Seiferth
(21). In der Offense lief es nicht
so rund wie gewohnt, so fanden
nur zwei „Dreier“ den Weg ins
Ziel. Bezeichnend: Erstmals seit
der 79:90-Niederlage im Hin-
RASTAVECHTA - ALBA BERLIN II
76:68
Halbzeit: 45:34
Viertel: 19:21, 26:13, 15:15, 16:19
Zuschauer: 750.
Rasta Vechta
Pkt 2er
3er FW Reb Foul Min.
1 Marvin Boadu
13 5/9
0/1 3/3
1
4 32:23
4 Jens Kollhoff
0 0/0
0/0 0/0
0
0 00:04
5 Matthew Eric Reid
19 4/7
0/0 11/14 3
4 21:57
7 Daniel Krause
5 1/1
1/5 0/0
0
2 14:20
8 Marcus King-Stockton 14 4/8
0/0 6/10 10
0 27:01
9 Matthias Mölle
0 0/0
0/0 0/0
0
1 02:32
10 Ryan Darling
0 0/0
0/0 0/0
0
0 02:36
11 Paul Heitzhausen
2 1/1
0/1 0/0
2
2 19:29
12 Axel Jarchow
0 0/2
0/0 0/0
0
0 08:49
13 Marc Stertenbrink
2 1/1
0/0 0/1
2
1 06:28
14 Andreas Kronhardt
11 3/7
1/3 2/4
5
4 33:21
15 Christopher Thompson 10 5/10 0/1 0/0
8
1 31:00
Nächstes Spiel: Sonntag (23. Januar, 17.30 Uhr) bei Eintracht Stahnsdorf.
spiel in Berlin sowie erstmals in
einem Heimspiel machte das
beste Offensivteam der Liga weniger als 80 Punkte. „Unsere besten Spielzüge klappten diesmal
nicht so gut, weil Alba stark verteidigt hat“, sagte Elzie. Sein Center Andreas Kronhardt, der im
Schlussviertel neun der 16 RastaPunkte machte und sich packende Duelle mit Ex-Junioren-Nationalspieler Seiferth lieferte, meinte: „Wir waren auf eine harte
Defense des Gegners eingestellt
und haben gute Lösungen gefunden. Wir hatten allerdings
auch einige blöde Ballverluste.“
Der Spitzenreiter konnte sich
unterm Strich auf die individuelle Klasse von Kapitän Marvin
Boadu oder der drei Amerikaner
Reid, Chris Thompson und Marcus King-Stockton verlassen. Reid
war mit 19 Punkten zum vierten
Mal in Folge Topscorer bei Rasta. „Matt war sicher nicht so
überragend wie in Schwelm oder
in Wedel, aber er hat heute wich-
Unglaublicher Zusammenhalt sorgt für Rekord: 7250 Euro
7.Weihnachtsmarkt in Brockdorf eine Erfolgsgeschichte für „Sportler gegen Hunger“ / Nachwuchs einsatzbereit
Brockdorf (SgH) – An Weihnachten erinnerte in diesen Tagen fast nichts mehr. Nur im
Rondel des Brockdorfer Dorfplatzes hing noch ein Stern. Bis
Samstag, dann wurde er abge-
nommen. Als letztes Relikt des
Brockdorfer Weihnachtmarktes
für „Sportler gegen Hunger“.
Gestern zogen dann die Organisatoren einen höchst erfreulichen Schlussstrich: Mit 7250
Euro verzeichnete der 7. Weihnachtsmarkt einen Rekorderlös
für die Hungerhilfe in Afrika.
Eine Summe, die selbst ChefOrganisator Andreas Krampf
vom ausrichtenden Stammtisch
Bibelkreis überraschte. Und er
gab das Lob sofort weiter. „Der
Zusammenhalt der Brockdorfer
Vereine ist unglaublich. Alle haben mitgemacht, alle haben mitangepackt“, beschrieb Andreas
SGH-SONDERKONTEN
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tige Punkte gemacht“, erklärte
Elzie. Der Coach freute sich zudem über die gute Defense seiner Mannschaft. Paul Heitzhausen legte Joshiko Saibou, im November „Youngster des Monats“
in der ProB, an die Kette, während die große Garde die Kreise
von Seiferth (16 Punkte) störte.
Rasta setzte sich im zweiten
Viertel von 32:28 auf 45:32 ab,
zu Beginn des dritten Abschnitts
folgte eine weitere 9:0-Serie zum
54:38. Von diesem Polster zerrte
Rasta bis zur Schlusssirene. „Es
war mehr drin für uns. Der kleine Hänger vor der Pause war
entscheidend. In der zweiten
Halbzeit haben wir gut gespielt.
Aber immer wenn wir fast dran
waren, haben wir im Übereifer
zu viel gewollt. Dass wir eine junge Mannschaft haben, darf keine
Ausrede sein“, sagte Albas Coach
Alan Ibrahimagic. Und so brachte der Gast aus der Hauptstadt
auch etwas zur Geburtstagsparty
mit: Er ließ beide Punkte da.
Großer Scheck mit großer Summe: BrockdorfsWeihnachtsmarkt-Organisatoren präsentierten gestern den Erlös.Von links: Elisabeth Fröhle, Bernhard Bödecker, Rita Krampf,Wolfgang Bödecker, Franz-Josef Schlömer (OV), Josef Brinkmann, Melanie Fröhle, Ulla Brinkmann, Monika Bödecker,Andreas Krampf, Maria Nordmann, Hedwig Bödecker, Berthold Nordmann und Elmar Fröhle.
Foto: Schikora
Krampf das Engagement der gesamten Ortsgemeinschaft.
Dieser Zusammenhalt sorgte
dafür, dass am zweiten Adventssonntag wieder eine herrliche
Vorweihnachtsstimmung auf dem
Dorfplatz herrschte. 30 Hobbyaussteller präsentierten ihre Waren, dazu gesellten sich viele einladende Buden rund um Onkel
Tom’s Hütte. Ein riesiger Andrang herrschte tags zuvor
schon beim Boßelturnier; 205
Spieler in 27 Teams ließen die
Holzkugeln über die schneebedeckten Straßen rollen – auch
ein Rekord.
Den großen Scheck überreichte übrigens die kleine Melanie Fröhle. „Unser Nachwuchs
für den Reibekuchenstand“, lächelte Andreas Krampf. Dieses
Spezialitätengeschäft, ein Renner
auf dem Weihnachtsmarkt, haben die Jungs vom Bibelkreis
ganz in die Hände ihrer Frauen
gelegt, den „Exies“.
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