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Haslbeckgelände – wie geht es weiter? - Freie Wähler Vilsbiburg

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Haslbeckgelände – wie geht es weiter?
Vilsbiburg, 11.02.2009
Wie geht es weiter mit dem Haslbeck-Gelände? Das war eine der Fragen, die die Freien Wähler
bei ihrem Bürgergespräch in der Kolping-Gaststätte beschäftigte. Dabei erinnerte der FWVorsitzende Sebastian Huber daran, dass die Freien Wähler bei einem vorhergehenden
Bürgergespräch Ideen und Anregungen gesammelt hatten und diese in die StadtratsDiskussion eingebracht hatten. „Jetzt müssen auch die anderen Fraktionen ihre Hausaufgaben
machen“, sagte er und war überzeugt, dass alle Vorschläge „gar nicht so weit auseinander
liegen werden“.
Huber berichtete aus dem Stadtrat, dass in der vergangenen Sitzung alle Stadtratsmitglieder
einen Chronologie in Sachen Haslbeck-Gelände seit dem Jahr 2003 bekommen hatten, um alle
auf den gleichen Kenntnisstand zu bringen. Nachdem das Vorhaben, das Gelände mit Hilfe
eines Investors zu bebauen bisher nicht sehr erfolgreich verlaufen sei, werde wohl die Stadt
hier aktiv werden. Die Freien Wähler haben bereits bei einem Bürgergespräch Ideen und
Anregungen gesammelt, die von der FW-Fraktion im Stadtrat vorgestellt wurden. Dabei wurde
deutlich, dass man sich eine Bebauung vom Stadtplatz her wünsche und nicht mit einem
großen Einkaufsmarkt (Vollsortimenter) am Färberanger beginnen soll. Das schwebt nämlich
dem Investor vor und damit, so die Befürchtung beim Bürgergespräch, werde in Richtung
Stadtplatz erst einmal nicht mehr viel passieren. So kann man sich vorstellen, dass das jetzige
Haslbeck-Gebäude am Stadtplatz abgerissen wird. Ein Neubau – eventuell mit einem Anbau –
solle entstehen, wo ein Supermarkt angesiedelt werden kann. Dort können Besucher des
Stadtplatzes Lebensmittel für den täglichen Bedarf (so genannter Handtascheneinkauf) kaufen.
Christine Koj bekräftigte, dass aus Sicht des Förder- und Werbevereins der Stadtplatz nur dann
belebt werden kann, wenn ein Zugpferd auch vorne am Stadtplatz plaziert ist. Im oberen Teil
des Gebäudes wäre genügend Platz beispielsweise für Seniorenwohnungen, Arztpraxen oder
Büros. Gut vorstellen konnte man sich beim Bürgergespräch auch, dass am Haslbeck-Gelände
eine Tiefgarage entsteht sowie an der Vils das Kulturzentrum. In diesem Zusammenhang war
man sich einig, dass die Remise auf alle Fälle erhalten werden solle. Sie ist zum einen das
letzte Überbleibsel der Aktienbrauerei und zum anderen könnte hier eine schöne
Innenhofsituation geschaffen werden. Übereinstimmend äußerten die Besucher des
Bürgergesprächs den Wunsch, trotz aller Vorbehalte gegen seine Planung de, Kontakt zu dem
Investor nicht abbrechen zu lassen.
Ein weiterer Punkt war die Kindergartensituation. Dabei beleuchtete der FW-Vorsitzende Huber
die Anmeldungen für das kommende Kindergartenjahr. Es zeigte sich, dass die städtischen
Kindergärten vormittags gut ausgelastet sind, im St. Elisabeth-Kindergarten aber
beispielsweise eine Nachmittagsgruppe wegen mangelnder Nachfrage aufgelöst werden
musste. Brigitte Scheibenzuber erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass die Freien
Wähler am Ende des vergangenen Jahres beantragt hatten, dass Plätze in Nachmittagsgruppe
kostenlos angeboten werden sollten. Die Schließung von einzelnen Kindergartengruppe ziehe
schließlich auch eine Personalproblem mit sich, da die Kindergärtnerinnen ja in Vollzeit
angestellt seien und dann nicht ausgelastet seien. Huber führte weiter aus, dass es derzeit
sieben Anfragen für Krippenplätze gebe. Der Stadtrat habe beschlossen, den Michael-JägerKindergarten zu einer Kinderkrippe mit 24 Plätzen umzubauen. Darüber hinaus solle das
Gebäude Kirchenstraße 1 abgerissen werden. Dort soll dann ein weiterer Kindergarten samt
Kinderkrippe entstehen. Allerdings müsse das Denkmalamt mitspielen, da Teile dieses
Gebäudes unter Denkmalschutz stehen. Eine kirchliche Organisation habe bereits signalisiert,
dass sie die Leitung dieses Kinderhauses übernehmen möchte. Diskutiert wurde auch die
private Initiative, die am Stadtplatz eine Kinderkrippe aufziehen möchte. Weitere Themen
waren die Nordostumgehung, bei der jetzt eine Machbarkeitsstudie die Entscheidung für oder
gegen den Bau erleichtern soll sowie die Liste der notwendigen Investitionen auf dem Areal des
TSV Vilsbiburg. Der Stadtrat werde Jahr für Jahr entscheiden müssen, was davon umgesetzt
wird, war der Tenor der Versammlung.
Abschließend erinnerte Sebastian Huber noch an zwei überregionale Termine: Zum einen den
politischen Aschermittwoch der Freien Wähler um 10 Uhr im Deggendorfer Kultur- und
Kongresszentrum sowie die Jahresversammlung des Kreisverbandes der Freien Wähler am
Montag, 16. März.
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