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Fast wie ein Neubau - Nikolaus Tschenk

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Moschee-Pläne
Doppelt dabei
Die Bevölkerung hat sich
über die Pläne für den Bau
des islamischen Kulturzentrums in Oberaichen
informiert.
Die Möhringerin Jeanette
Beastoch betreibt zwei Varianten des Footballs –
und hat es in beiden ins
Nationalteam geschafft.
Seite III
Seite VI
Mittwoch, 21. September 2011
FIV
Ehrung für
Peter Bümlein
Fast wie ein Neubau
Das Behindertenzentrum (BHZ) zeigt sich am Samstag bei seinem Tag der offenen Tür erstmals im neuen Gewand. Etwa
3,7 Millionen Euro sind in den Um- und Ausbau des Hauptgebäudes auf dem Fasanenhof investiert worden. Von Kai Müller
Fasanenhof.
och sind die Handwerker auf dem
Gelände zugange, und Andreas
Hessner hat alle Hände voll zu tun.
„Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen,
wie es hier früher einmal ausgesehen hat“,
sagt der Hausmeister. Kein Wunder,
schließlich wurde das BHZ-Hauptgebäude
anderthalb Jahre lang zur Großbaustelle.
Laut Karl Eisenmann von der Architektenpartnerschaft Stuttgart (ARP) stehen nun
am Standort an der Heigelinstraße 400
Quadratmeter mehr Raum zur Verfügung.
Es hat sich einiges getan. So ist das bestehende Gebäude auf der östlichen Seite um
einen Anbau für eine Förder- und Betreuungsgruppe erweitert worden. Entstanden
sind unter anderem zwei Gruppenräume
für je sechs schwerbehinderte Menschen,
die eine intensive Betreuung benötigen. Im
ersten Obergeschoss wurde das Vordach
überbaut. Dort hat der Berufsbildungsbereich neue Räume erhalten.
Kräftig investiert hat das BHZ in eine
Neugestaltung des Foyers, des Kiosks, der
Küche und des Speisesaals. „Die Eingangshalle wirkt nun größer, heller und freundlicher“, sagt Eva Förg, die im BHZ für die
Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Der
Kiosk hat mehr Verkaufsfläche, es gibt eine
Empfangstheke und auch in der Küche bieten sich ganz neue Möglichkeiten. „Der
Speisesaal kommt einem nun deutlich größer vor“, ergänzt Förg. Im Zuge der Umbauarbeiten wurden auch die Sanitäranlagen
auf den neuesten Stand gebracht, ein zweiter Aufzug im Foyer eingebaut, der Brandschutz verbessert sowie die einstige Hausmeisterwohnung in Besprechungsräume
und Büros umgewandelt.
Die ARP-Planer haben sich auch Gedanken gemacht, wie die unübersichtliche
Parkplatzsituation vor dem BHZ verbessert werden kann. Damit künftig die Fahrzeuge dort nicht mehr rückwärts rausfahren müssen und dabei womöglich einen
Rollstuhlfahrer im toten Winkel überse-
Der Bahnhofsplatz
soll den Namen des verstorbenen
Ex-Oberbürgermeisters tragen.
Bernhausen.
N
D
Neuer Parkplatz, neue Fassade: Das Behindertenzentrum auf dem Fasanenhof ist modernisiert worden.
hen, wurde eine Einbahnstraßenregelung
eingerichtet und die Parkplätze in der
Mitte angeordnet.
Die Gesamtkosten für Modernisierung
die Anbauten schlagen mit etwa 3,7 Millionen Euro zu Buche. Finanziert wird der
Um- und Ausbau durch öffentliche Zuschüsse des Landes Baden-Württemberg,
Verbandsmittel des Kommunalverbands
für Jugend und Soziales, Kapitalmarktmittel der Bundesagentur für Arbeit und der
Stiftung Deutsche Behindertenhilfe sowie
durch BHZ-Eigenmittel.
Derzeit wird noch das Außengelände gestaltet. Dort sollen Sitzgelegenheiten und
eine Art kleines Amphitheater entstehen.
Ursprünglich hätten die Arbeiten bereits
im Frühsommer abgeschlossen werden sol-
len, doch die Insolvenz des beauftragten
Generalunternehmers machten diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung.
Doch nun geht die Zeit der Interimslösungen zu Ende. „Der Umbau bei laufendem
Betrieb stellte alle vor Herausforderungen“, sagt Förg. Ohne Lärm und Dreck sowie einer gehörigen Portion Improvisationskunst ging es nicht. Ein dreiviertel Jahr
lang musste auch ein Gruppenraum als
Kantine herhalten. „Speziell das Hauswirtschafts-Team macht sicherlich nun drei
Kreuze“, ergänzt die BHZ-Mitarbeiterin.
Dass sich die Mühen gelohnt haben, davon können sich die Besucher beim Jahresfest am Samstag, 24. September, selbst
überzeugen. Andreas Hessner hat sich
längst festgelegt: „Das ist sehr gelungen.
Foto: Kai Müller
Das sieht aus wie ein Neubau.“ Gleichwohl
ist er, genau wie die anderen BHZ-Mitarbeiter und die Beschäftigten der Werkstätten
froh, dass die Bauarbeiten nun weitestgehend abgeschlossen sind.
Info
Das BHZ–Jahresfest , Heigelinstraße 13, dauert
am Samstag, 24. September, von 11 bis 17.30
Uhr. Nach einer Feierstunde, unter anderem
mit einem Grußwort von Finanzbürgermeister
Michael Föll, beginnt um 12 Uhr die Hocketse.
Von 13.30 Uhr an gibt es Angebote für Jung
und Alt. Für Kinder steht eine Spielstraße zur
Verfügung. Der Zauberer Hape und das JazzDuo K2 sind dabei. Den ganzen Tag über werden Führungen angeboten.
km
Der Parkhaus-Streit geht weiter
Die Grünen weisen die Kritik an ihrer Art der
Stellplatzzählung zurück. Von Alexandra Kratz
Möhringen.
ie Möhringer Grünen haben an
zwei Nachmittagen im Juli freie
Stellplätze im Ortskern gezählt.
Bei ihrer Analyse kamen sie auf 140 und
166 nicht belegte Parkmöglichkeiten. Daraus leiteten sie die Schlussfolgerung ab,
dass Möhringen keine weitere Tiefgarage
brauche. Die Mitglieder des Gewerbe und
Handelsvereins (GHV) und die Möhringer
CDU sind da anderer Meinung. Sie wünschen sich seit langem, dass unter dem Spitalhof ein Parkhaus gebaut wird. Sebastian
Scheible, der Vorsitzende der Jungen
Union (JU) Möhringen/Degerloch, bezeichnete die Stellplatzanalyse der Grünen
vor kurzem als „aberwitzig“.
Nikolaus Tschenk von den Möhringer
Grünen, weist diese Kritik nun zurück.
„Wie wollen CDU/JU ,Fehleinschätzungen‘ der Grünen belegen, wenn sie ihrerseits noch nicht einmal eine ,Einschätzung‘
D
Nikolaus Tschenk (Grüne) weist die VorFoto: Alexandra Kratz
würfe der CDU zurück.
er Gemeinderat war sich bei seiner
Sitzung am Montag einig: Der Platz
beim S-Bahnhof in Bernhausen soll
künftig Dr.-Peter-Bümlein-Platz heißen.
Uneinig waren sich die Fraktionen jedoch
darüber, wann der Platz getauft werden
soll. Die Verwaltung hatte den 1. Oktober
vorgeschlagen. Doch das Datum passte
Freien Wählern und SPD nicht. „Wir machen schon seit Jahren am ersten OktoberWochenende unseren Fraktionsausflug“,
sagte Walter Bauer (SPD). Rolf Kurfess
(FW) verwies darauf, dass seine Fraktion
zum besagten Termin eine Klausur angesetzt habe. Oberbürgermeisterin Gabriele
Dönig-Poppensieker erklärte, dass die Verwaltung eigentlich am 1. Oktober auch das
zehnjährige Bestehen des Bahnhofs habe
feiern wollen. Redner für das Fest seien
bereits eingeladen. Schließlich entschied
der Gemeinderat, dass der Termin verschoben wird. Gleichwohl war das Verdienst
von Peter Bümlein um den Bau der S-Bahnstrecke unumstritten. Man wolle die sehr
großen Verdienste Bümleins würdigen,
sagte die OB. Matthias Gastel (Grüne/FFL)
sagte, der Alt-OB habe den nötigen Druck
für den Bau der Bahnstrecke gemacht.
Christoph Traub (CDU) erklärte: „Man hat
für einen herausragenden Ort eine herausragende Persönlichkeit gefunden.“
oh
der Parkraumsituation zustande bringen?
Die ,Unvollständigkeit‘ bei der Zählung der
Grünen zu kritisieren, selbst aber keinen
Finger zu rühren, trägt nicht zur Glaubwürdigkeit der Union bei“, schreibt Tschenk in
einer Pressemitteilung. Seiner Meinung
nach mache es durchaus Sinn, auch Privatparkplätze mitzuzählen. Denn dies liefere
doch einen Hinweis darauf, dass die Möhringer Geschäftsinhaber eventuell Parkplätze anmieten könnten, bis eine andere
Lösung gefunden ist.
Bei der Kritik an den gezählten Plätzen
der Volksbank stelle sich die Union offenbar unwissend, denn jeder wisse, dass Kunden, die dort parken, in der Regel auch
noch andere Geschäfte aufsuchten. Gleiches gelte für den Straßenparkplatz im Innenhof der Volksbank, ergänzt der Möhringer Grüne. „Und woher wissen CDU und
GHV, dass die Tiefgarage unter dem Bürger-
haus für die Kunden der Filderbahnstraße
zu weit weg ist und ein Parkleitsystem ,das
Gegenteil von kostengünstig‘ sind?“, fragt
Tschenk. Er betont in seiner Pressemitteilung noch einmal, dass Hinweistafeln, auf
denen Parkplätze verzeichnet sind, sicherlich wesentlich günstiger wären als der Bau
einer weiteren Tiefgarage.
Zudem schlägt Tschenk den Möhringer
Gewerbetreibenden eine „gemeinsame
Parkplatzregelung“ vor. Eine solche – verbunden mit einer gedruckten Broschüre –
einer Art Parkplatzkarte – wären ein guter
Service, ein Anreiz für die Kunden und eine
gute Werbung für die Unternehmen, sagt
Tschenk und ergänzt: „Union und GHV wären zudem gut beraten, auch den Faktor
Aufenthaltsqualität rund um die Geschäfte
zu berücksichtigen und die Tatsache, dass
viele Menschen nicht in Tiefgaragen fahren wollen“, so der Lokalpolitiker. Stattdessen aber rufe die CDU nach Steuergeldern
für eine „fragwürdige Tiefgarage“ und das
angesichts der hohen Verschuldung der öffentlichen Hand. „Verantwortliche Politik
sieht anders aus“, so Tschenks Fazit.
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Einige Räume geschlossen
Untersuchung zum
Brandschutz beendet
Filderstadt (red). Mittlerweile sind alle 50
Gebäude, die auf den Brandschutz hin geprüft werden mussten, untersucht. „Die
Stadt hat ihre Hausaufgaben gemacht“,
sagt dazu Oberbürgermeisterin Gabriele
Dönig-Poppensieker. Durch das schnelle
Agieren der Verwaltung habe die Schließung von kompletten Einrichtungen oder
von einzelnen Räumlichkeiten verhindert
werden können. In den meisten Fällen
seien die geforderten Sofortmaßnahmen
umgesetzt oder in Auftrag gegeben. Trotzdem müssen laut Mitteilung der OB auch
einzelne Räume vorläufig geschlossen werden. Dies sind die Städtische Galerie, zwei
Unterrichtsräume der Musikschule, die Küche und Tribüne der Rundsporthalle,
Räume in der Alten Mühle sowie Nebenzimmer der Weilerhauhalle. Als Ersatz werden nun Interimslösungen gesucht.
Zeugen gesucht
Einfach abgehauen
Bonlanden (red). Ohne sich um den Schaden in Höhe von etwa 2000 Euro zu kümmern, hat sich am Montag ein Unfallverursacher aus dem Staub gemacht. Der Unbekannte streifte laut Polizei in der Zeit zwischen 11 und 13.15 Uhr einen im Dürerweg
vor Gebäude 4 abgestellten Mercedes. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Filderstadt unter Telefon 70 91-3 in
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