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Du machst fröhlich, was da lebet im Osten wie im Westen.

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Gemeindebrief
Oktober / November 08
Monatsspruch Oktober
Du machst fröhlich,
was da lebet
im Osten
wie im Westen.
Psalm 65,9
Aus dem Inhalt:
10 Tage im November .......................................................
Bericht aus dem Gemeindekirchenrat
............................
Ruhestand: Karl-Heinz Bethke .........................................
Grüße aus Südafrika ........................................................
„Da müssen wir mal Herrn Goercke fragen“ ..................
Friedensdekade 2008 .......................................................
Dialog mit der Bibel ........................................................
Gottesdienste / Freud und Leid
......................................
Die Losungen ..................................................................
Martin Luther – vor 525 Jahren geboren .........................
Angebot zur Familien-, Kinder- und Jugendberatung ....
Kinder, Kinder – zwei Familienbildungsabende
............
Musik in der Kirche ........................................................
Adressen ............................................................................
Besondere Veranstaltungen, Impressum ...........................
Regelmäßige Veranstaltungen .........................................
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Oktober / November 08
Zehn Tage im November
Die Ökumenische Friedensdekade 2008
vom 9. bis 19. November
Frieden – wann ist Frieden? Wenn die
Waffen (noch) schweigen?
Nein, wenn die Waffen schweigen,
aber alle drei Sekunden ein Kind stirbt,
weil es kein sauberes Trinkwasser und zu
wenig Nahrung bekommt, weil das lebenswichtige Medikament fehlt, dann ist
kein Frieden.
Wenn Menschen ihre elementaren
Rechte willkürlich verweigert werden,
dann herrscht Gewalt.
Wenn Angst das Leben bestimmt, ist
kein Frieden.
Frieden – Schalom, der biblische Begriff umfasst alle Seiten eines unbedrängten Lebens, das sich entfalten kann. Frieden ist ganz eng mit Gerechtigkeit verbunden.
Frieden beinhaltet Recht, Schutz, Hilfe, Solidarität, Respekt, Wohlergehen,
einen gewissen Wohlstand und Sicherheit, auf denen sich Leben aufbaut und
Lachen und Glück und Geborgenheit.
Frieden ist kein Zustand und nicht
selbstverständlich. Frieden ist ein Prozess
abnehmender Gewalt und wachsender
Gerechtigkeit, ein Prozess, an dem jeder
Mensch beteiligt ist.
Frieden ist nicht ohne Risiko zu gewinnen oder zu bewahren. Wer Frieden
stiftet, setzt sich dabei auch der eigenen
Angst und Verwundbarkeit aus, muss mit
Rückschlägen, Verunglimpfung und Gewalt rechnen bis hin zu der Möglichkeit,
dabei sein eigenes Leben zu verlieren.
„Frieden riskieren“, unter diesem
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Gemeindenachrichten
Motto findet im November wieder die
Ökumenische Friedensdekade statt. Gemeinsames Nachdenken über gewaltfreie
Wege zur Sicherheit für alle Menschen,
zum Schutz vor Kriminalität, Gewalt und
Krieg möge uns Mut machen, uns in Friedensfragen einzumischen und selbst Frieden zu wagen.
Vom 9. bis 19. November finden in
den Gemeinden unserer Region und darüber hinaus im ganzen Land Gottesdienste und Veranstaltungen zum Thema statt.
Bitte entnehmen Sie Einzelnes den Veranstaltungskalendern und achten Sie auf
Aushänge und Plakate. Die Vorbereitungen laufen zwar schon, aber in den nächsten Wochen wird manche Veranstaltung
noch konkreter und auch hinzu kommen.
Besonders einladen möchte ich Sie,
liebe Nachbarn, zu einem besonderen und
sehr schönen Beispiel gelebter Verständigung und gemeinsamen Engagements:
Am 9. November musiziert das Kammerorchester des Deutsch-Polnischen
Jugendorchesters um 15 Uhr in der
Schlosskirche Schöneiche.
Wer schon einmal bei einem Konzert
dabeigewesen ist, erinnert sich gewiss
gern
an die engagierten jugendlichen Musiker, an ihren Ernst und ihre Freude beim
Musizieren.
Ihre musikalische Arbeit ist ein Beitrag zu Frieden und Versöhnung, der in
unserer Zeit so wichtig ist.
Pfarrerin Kerstin Lütke
Oktober / November 08
Gemeindenachrichten
Bericht aus dem Gemeindekirchenrat
Viele werden es schon bemerkt haben,
dass für unsere Friedhöfe ein neuer Mitarbeiter eingestellt worden ist. Er heißt
Henry Arlt und stellt sich in einem Beitrag in diesem Gemeindebrief vor. Wir
müssen aber auch Herrn Karl-Heinz
Bethke verabschieden, der in den Ruhestand geht. Bisher hat Herr Bethke noch
die Einweisung für den „Neuen“ gemacht, aber nun ist die Übergabe erfolgt.
Im Gottesdienst am 5. Oktober werden
wir Herrn Bethke als Mitarbeiter unserer
Gemeinde verabschieden.
Anfang August konnten wir einen
weiteren Mitarbeiter in unserer Gemeinde
begrüßen. Herr Gerald Düring arbeitet für
ein halbes Jahr bei uns auf MAE-Basis
und gibt vielfältige Unterstützung bei den
Aktivitäten in der Kapelle.
Zu Mittwoch, dem 5. November,
19.30 Uhr sind alle Gemeindemitglieder
zur Gemeindeversammlung in die Kapelle Fichtenau eingeladen. Der Gemeindekirchenrat berichtet aus seiner Arbeit,
und jeder hat die Gelegenheit, sich zu informieren, wie die Gemeindeleitung arbeitet und welche Aufgaben in der Gemeinde bisher oder künftig zu erledigen
sind. Wichtig ist dabei auch, dass wir als
Gemeinde uns als Teil der Kirche sehen,
die über unseren Ort hinausgeht, also in
der Region, im Kirchenkreis usw. Im
September hat die Kreissynode unseres
Kirchenkreises getagt und Beschlüsse zu
Finanzfragen sowie über die Aufstellung
eines Sollstellenplanes gefasst. Der Gemeindekirchenrat wird dazu berichten
und die in unserer Gemeinde notwendigen Maßnahmen zur Diskussion stellen.
Ein großes Dankeschön an alle, die
sich am 13. September am Herbstputz in
der Kapelle beteiligten. Es wurde viel geschafft, aber es ist leider noch nicht alles
erledigt. Wie wir weitermachen können,
besonders bei der Schichthecke, muss
noch besprochen werden. Erst einmal
steht dann noch der Herbstputz auf dem
Friedhof an, denn Herr Arlt kann das viele abfallende Laub nicht allein bewältigen. Bitte also helfen Sie mit am 8. November auf dem Waldfriedhof.
Besonders danken wir Michael und
Patrick Maziul, die das Glockengestell
der Kapelle Fichtenau mit einem neuen
Anstrich versehen haben. Dankeschön!
Klaus Guttkowski
Liebe Gemeinde,
auf diesem Weg
möchte ich mich
Ihnen gern kurz vorstellen. Mein Name
ist Janine Leu und
ich studiere Religionspädagogik an der
Evangelischen Fachhochschule in Zehlendorf. Im Rahmen meiner Ausbildung
zur Gemeindepädagogin war ich schon in
der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
tätig. Das jetzige pastorale Praktikum
wird in der Zeit vom 20. Oktober bis zum
21. Dezember sein. Ich freue mich schon
auf die gemeinsame Zeit und darauf,
mich in Ihrer Gemeinde zu engagieren.
Gott segne Sie
Liebe Grüße Ihre Janine Leu
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Oktober / November 08
Gemeindenachrichten
Karl-Heinz Bethke geht in den Ruhestand ...
Wer unsere Friedhöfe besucht, wird es
schon bemerkt haben, dass seit Mai ein
neuer Mitarbeiter von Herrn Bethke eingearbeitet wird.
Ja, nach 8 Jahren als Mitarbeiter geht
Herr Bethke jetzt in den Ruhestand. Es
wurde also notwendig, einen Nachfolger
zu finden und die Arbeit weiterzugeben.
Zwar sind 8 Jahre eine nicht so sehr
lange Zeit; Karl-Heinz Bethke hat in dieser Zeit gezeigt, wie man es als Persönlichkeit und mit guter Arbeit schafft, Vertrauen und ein gutes Miteinander zu erreichen.
Im Gottesdienst am 5. Oktober 2008,
dem Erntedankfest, wollen wir KarlHeinz Bethke als Mitarbeiter unserer Gemeinde verabschieden, als Gemeindeglied wird er bestimmt weiterhin mit Rat
und Tat bei uns sein.
Lieber Karl-Heinz, Dank für Deine
engagierte Arbeit auf den Friedhöfen unserer Gemeinde. Da brauchen wir Deinen
Rat künftig bestimmt noch. Und Dank für
Deine Mitarbeit in der Kirchengemeinde,
da zählen wir weiter auf Dich.
Der Gemeindekirchenrat
… und Henry Arlt ist schon da
Mein Name ist
Henry Arlt; ich
bin 45 Jahre alt
und wohne mit
meiner Frau und
meinen beiden
Kindern, 12 und
16 Jahre alt, in
Rahnsdorf. Ich
habe Maschinenbauer
gelernt und mich in meinem Berufsleben
weiterqualifiziert.
In der Kirchengemeinde Rahnsdorf
war ich schon als Jugendlicher aktiv. Als
aktives Mitglied des Fördervereins unterstütze ich das evangelische Gymnasium
in Köpenick.
Seit dem 1. Mai 2008 arbeite ich auf
den drei Friedhöfen der Evangelischen
Kirchengemeinde Schöneiche. Die Arbeit
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ist abwechslungsreich und macht mir viel
Freude. Ich habe schon viele Gemeindemitglieder kennengelernt und nette Gespräche geführt.
Wer Zeit und Lust hat, kann mich am
8. November beim Laubharken persönlich kennenlernen und unterstützen.
Ich freue mich auf die kommende Zeit
in der Gemeinde und auf eine gute Zusammenarbeit.
Henry Arlt
Oktober / November 08
Grüße aus Südafrika
Ich bin seit einiger Zeit in Südafrika und
verbringe mein Anerkennungsjahr als
Heilpädagogin in der Camphill-Schule in
Hermanus (150 km östlich von Kapstadt).
In einer Camphill-Einrichtung leben und
arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen, wobei jeder zum Leben der Gemeinschaft beiträgt und davon
profitiert. Mittlerweile gibt es CamphillEinrichtungen weltweit; allein in Südafrika 3 Camphill-Farm-Einrichtungen und
eine Schule.
Camphill-Schule und -Farm in Hermanus befinden sich etwa 10 km außerhalb der Stadt in
einem wunderschönen Tal. Die Einrichtungen gehen in
einander über, haben aber ihre eigene Verwaltung. Die
Farm ist
eine
Wohneinrichtung
für Erwachsene, die
in verschiedenen
Werkstätten (Kerzen-, Handarbeits-,
Leder-, Holzwerkstatt,
Bäckerei,
Kräutergarten) und
auf
der
Farm
(Molkerei, Gemüsegarten,
Tiere)
arbeiten. Die Schule ist ein Internat für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 21 Jahren.
Die Schule besteht aus einem Schulgebäude, 5 Wohnhäusern für die Kinder
und Jugendlichen und weiteren 5 Häusern
für die permanenten Mitarbeiter. In den 5
Wohnhäusern leben die Kinder und Ju-
Gemeindenachrichten
gendlichen zusammen mit den Hauseltern
und Mitarbeitern. Die Aufgabe der Mitarbeiter ist es, sich um ein oder zwei Kinder, meist als Bezugskind, zu kümmern
und sie in ihrem Alltag zu begleiten.
In die Schule gehen etwa 50 Kinder
und Jugendliche. Neben dem Unterricht
können sie in eigenen Werkstätten arbeiten und sich dabei auf das spätere Arbeitsleben vorbereiten. Das Schuljahr ist
in Quartale eingeteilt. Nach einem halben
Quartal (5 Wochen) gibt es ein verlängertes freies Wochenende. Allerdings können nicht alle Kinder nach Hause fahren,
da einige von sehr weit her kommen z. B.
aus Johannesburg, aus Namibia oder auch
Nigeria.
Im Camphill kommen verschiedene
Kulturen zusammen und alle leben hier
friedlich miteinander. Neben den Kindern
aus den townships gibt es auch einige
Mitarbeiter (Hausmeister, Lehrer, Köche,
Klassenassistenten), die im township
leben. Ihre Muttersprache ist Xhosa oder
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Oktober / November 08
Afrikaans. Die meisten Mitarbeiter kommen aus Übersee (Europa, Asien), aber
auch aus afrikanischen Staaten wie Botswana, Simbabwe, Tanzania und Togo.
Aufgrund dieser unterschiedlichen Kulturen und der Sprachenvielfalt gibt es eine
gemeinsame Sprache: Englisch.
Meine Aufgabe hier ist, die Klassenlehrerin der ersten Klasse zu unterstützen.
Wir haben 6 Kinder zwischen 6 und 8
Jahren. Nur eins von ihnen kann sprechen
und ist relativ selbständig im Vergleich
zu den anderen. Somit basiert der Unterricht auf Gesten, Bewegungsliedern und
Nachahmung. Der Lehrstoff ist in Geschichten eingebettet und auf viel Wiederholung ausgerichtet. Die Kinder brauchen viel Unterstützung und hauptsächlich 1:1-Betreuung, was nicht immer
leistbar ist. Ich unterrichte 2 Fächer
(Kunst und Musik) und übernehme die
Klasse, wenn die Klassenlehrerin fehlt.
Der Schultag beginnt um 9 Uhr und
endet um 16 Uhr. Den Nachmittag
verbringen die Kinder in ihren jeweiligen
Häusern, während die township-Kinder
mit dem Bus zurück in die Stadt gebracht
werden.
Am Wochenende ist keine Schule,
und so genießen die Kinder die Zeit im
Haus. Samstags ist meist der Putztag und
abends findet im Haus ein stilles Abendessen statt als Einstimmung auf den
Sonntag. Am Sonntag gibt es verschiedene Gottesdienste für die unterschiedlichen
Altersgruppen. Hinterher wird der freie
Nachmittag für Ausflüge genutzt.
St. Martins ist das kleinste Haus. Dort
leben nur 4 Jungs zwischen 8 und 15 Jahren. Aufgrund ihrer starken Behinderungen brauchen sie die meiste Aufmerksamkeit und Begleitung. Ein Junge kommt
aus dem township, und die Einrichtung
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Gemeindenachrichten
übernimmt seine Versorgung, da seine
Eltern es sich nicht leisten können. Er ist
ein Spastiker, kann laufen, braucht für
längere Strecken aber einen Rollstuhl.
Der bisherige Rollstuhl war alt und verrostet und zu klein. Vor einiger Zeit bekam er einen nagelneuen Rollstuhl gespendet.
Die Einrichtung ist eine private und
unabhängige. Solche Einrichtungen werden vom Staat nicht unterstützt, es sei
denn, sie sind als solche registriert, was
wiederum mit einer einjährigen Wartezeit
verbunden ist. Die Camphill-Schule ist
seit letztem Jahr registriert und hofft, in
diesem Jahr eine finanzielle Unterstützung zu bekommen.
Die Haupteinnahmequelle der Schule
ist das Schulgeld; allerdings sind nur ein
Drittel der Eltern in der Lage, den vollen
Betrag zu zahlen. Somit ist die Einrichtung auf Spenden angewiesen. Es gibt
einige Firmen, die finanzielle Hilfe bieten, aber auch Kontakte zu CamphillEinrichtungen in Europa oder Unterstützung von Eltern und Freunden.
Das Leben hier im Camphill ist geprägt von den unterschiedlichen Kulturen.
Trotzdem ist es sehr europäisch. Zum
einen weil es hauptsächlich von Europäern geführt wird, zum anderen tragen aber
auch die Landschaft und der Einfluß der
ersten europäischen Siedler dazu bei.
Aber auch der afrikanische Einfluß ist
zu spüren. Was neben den rhythmischen
und musikalischen Fähigkeiten der
schwarzen Lehrer auffält, ist ein anderes
Zeitverständnis. Afrikaner sind gewohnt
zu warten und gehen viel gelassener mit
Zeit um. Ein hier vielfach zitierter Spruch
ist: “Willkommen in Afrika, bitte haben
Sie Geduld.” Die braucht man hier auch,
wenn z. B. für mehrere Stunden der
Oktober / November 08
Strom ausfällt.
Warum habe ich mir gerade Südafrika
als Ziel für mein Anerkennungsjahr ausgesucht? Seit ich das erste Mal vor 10
Jahren ein Auslandsjahr in Südafrika verbracht habe, zieht es mich immer wieder
hierher. Das Land und die Menschen haben eine ganz besondere Ausstrahlung
und eine gewisse Anziehungskraft. Nach
meinem Studium wollte ich noch einmal
Auslandserfahrung sammeln und plante,
mein Anerkennungsjahr hier zu verbringen. Allerdings war dies nicht so einfach,
da Heilpädagogik in Südafrika nicht bekannt ist. Camphill-Einrichtungen sind
die einzigen Einrichtungen hier, die Heilpädagogik kennen. Aber diese Heilpädagogik ist geprägt von Rudolf Steiner und
bezieht sich nur aufs Lehren. Damit habe
ich relativ wenig Erfahrung, aber ich lerne auch gerne dazu.
Soweit mein erster Bericht.
Anne Guttkowski
Gemeindenachrichten
Soweit der erste Teil des Berichtes unserer Tochter. Im Urlaub im August erlebten wir diese Einrichtung und lernten die
Kinder der 1. Klasse und des Hauses St.
Martin kennen. Uns fiel sofort auf, daß
wichtige Dinge zur Betreuung und Therapie der Kinder fehlen.
Es wäre schön, wenn in unserer Gemeinde ein Partnerschaftsprojekt entstünde zur Unterstützung dieser Kinder. Im
Gemeindekirchenrat und bei Gesprächen
mit Eltern und Kindern der Christenlehre
und im Kindergarten fanden wir Bereitschaft, solch ein Projekt zu unterstützen.
Zu weiteren Auskünften sind wir gern
bereit und bereiten einen Gemeindeabend
dazu vor.
Brigitte und Klaus Guttkowski
„Da müssen wir mal Herrn Goercke fragen“, ein geflügelter Satz im Kindergarten
Schon im Monat Mai feierte unser Hausmeister, Herr Goercke, sein Geburtstagsjubiläum. Wenn Sie ihn und seine Arbeiten sehen, erraten Sie sein Jubiläum nicht.
Für uns im Kindergarten ist er “der Mann für alle Fälle“. Mit seinen 7 Arbeitsstunden
pro Woche (die er um ein Vielfaches ehrenamtlich erhöht) sorgt er sich um die Pflege
und Reparaturen des Hauses und des Außengeländes. Zahlreiche Möbelstücke
(Stiefelständer, Mattenregale, Garderoben, Regale, Hängeschrank, Transportwagen, edle
Gartentische und Bänke), ja sogar ein Spielzeughaus hat er für uns selbst konstruiert und
gebaut.
So manch liebgewordenes Spielzeug müsste vom Wert vergoldet sein, so oft hat Herr
Goercke es repariert, Einzelteile nachgebaut und verbessert. Er findet immer eine Lösung, das wissen wir Erwachsenen und die Kinder, und dafür danken wir ihm.
Wir sind froh, Sie, Herr Goercke, bei uns zu haben! Sie mit Ihrer Liebe zum Detail,
Sie mit Ihrer Ruhe, Punkt für Punkt alle Arbeiten zu durchdenken und ordentlich zu erledigen, Sie mit Ihrem wachen Blick für das, was veränderungsbedürftig ist, Sie mit Ihrem
Fleiß und Ihrer Ausdauer.
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Oktober / November 08
Gemeindenachrichten
Unsere Kinder haben anlässlich seines Geburtstages gemalt, was ihnen von Herrn
Goerckes Arbeiten besonders gefallen hat. Die große Wand des Verbinders war mit Bildern gefüllt.
Ohne Sie, Herr Goercke, wäre der Kindergarten nicht das, was er jetzt ist. Einen Kindergarten ohne Sie können und wollen wir uns nicht vorstellen. Danke!
Die Mitarbeiter(innen) des Evangelischen Kindergartens
Friedensdekade 2008
Bereits im vorigen Gemeindebrief war
eingeladen worden zum Vorbereitungstreffen am 9. September. Es kam eine
kleine Runde zusammen, die ein erstes
Rahmenprogramm aufstellte. Weitere
Treffen finden am 7. Oktober und am 4.
November (jeweils Dienstag) um 19.15
Uhr in der Kapelle statt. Es sind alle herzlich eingeladen, am Thema mitzuarbeiten
und die Veranstaltungen mit vorzubereiten und in ihnen mitzuwirken.
Geplant sind bisher folgende Veranstaltungen:
So., 9. November, Beginn der Friedensdekade
• 10.15 Uhr Kapelle Fichtenau:
Gedenkgottesdienst – 70 Jahre nach der
Pogromnacht
• 15 Uhr ehemalige Schlosskirche:
Konzert des Kammerorchesters des
Deutsch-Polnischen Jugendorchesters
• 19.30 Uhr Kapelle Fichtenau:
„Frieden riskieren”
gemeinsame Veranstaltung der Vorbereitungsgruppe der Friedensdekade
Do., 13. November
• 18 Uhr Dorfkirche Schöneiche:
Friedensgebet
Fr., 14. November
• 18 Uhr Dorfkirche Schöneiche:
Friedensgebet
• 19.30 Uhr
voraussichtlich Filmabend in der Kulturgießerei
So., 16. November
• 10.15 Uhr Kapelle Fichtenau:
Bittgottesdienst für den Frieden der
Welt
Mo., 17. November
• 18 Uhr, voraussichtlich in der kath. St.Marien-Kirche Schöneiche:
Friedensgebet
Mo., 10. November
• 18 Uhr Dorfkirche Schöneiche:
Friedensgebet
Di., 18. November
• 18 Uhr Dorfkirche Schöneiche:
Friedensgebet
Di., 11. November
• 18 Uhr, voraussichtlich in der kath. St.Marien-Kirche Schöneiche:
Friedensgebet
Mi., 19. November, Buß- und Bettag
• 19.30 Uhr Dorfkirche Schöneiche:
Ökumenischer Gottesdienst zum Abschluss der Friedensdekade
Mi., 12. November
• 18 Uhr Dorfkirche Schöneiche:
Friedensgebet
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Oktober / November 08
Gemeindenachrichten
Der betende Zöllner
? Sagen Sie mal, Zöllner, in dem Gleichnis, in dem Jesus von Ihnen erzählte, sagen
Sie einen Satz, der ziemlich schwierig ist und daher von unseren glaubensfernen Zeitgenossen schlichtweg überlesen werden dürfte.
! Ich habe nur einen Satz gesagt, und der ist meiner Meinung nach absolut eindeutig:
“Gott, sei mir Sünder gnädig!”
? Ich bitte Sie! Dieses Kirchendeutsch versteht doch keiner mehr, sowohl von der
Wortwahl als auch vom Inhalt her. “Gott”, “Sünder”, “gnädig”.
! Welche Schwierigkeiten haben Sie denn mit dem Wort “Gott”?
? Jeder, der es benutzt, stellt sich doch etwas anderes darunter vor. Und dann noch
“Sünder”! Die Menschen heutzutage sollen sich annehmen und nicht selbst zermürben. Sie sollten ihre Stärken betrachten statt ihrer Schwächen!
! Nur wer seine Schwächen erkennt, kann seine Stärken leben. Am besten bezeichnet
dies ein Wort, das Ihnen wegen seines Alters ebenfalls missfallen wird: “Demut”. Es
bedeutet: Eingedenk meiner eigenen Fehler schaue ich hoffnungsfroh in die Zukunft und
in die Welt.
? So wie der Pharisäer, der neben Ihnen betete?
! Ganz genau. Ein bemitleidenswertes Geschöpf. Er dankte Gott nicht dafür, dass er ihm
gnädig ist – sondern dafür, dass er besser sei als die andern Leute, als Räuber, Betrüger,
Einbrecher oder Zöllner. Die Demut, das Anerkennen der eigenen Sünde, ist ein absolut
notwendiger Schritt auf dem Weg zum aufrechten Leben. Um das zu zeigen, verzichte
ich bis heute nicht auf solche Worte wie “Sünde” und “Gnade”. Wer sie nicht versteht,
sollte sich ein paar Nachhilfestunden in den Gottesdiensten gönnen.
? Um dort wieder solche altmodischen Wörter zu hören? Das ist doch abschreckend!
! Abschreckend sind nicht die Wörter, sondern die Menschen, die sie missverstehen.
Oder die sich als besonders fromm präsentieren – und nicht diesen einen Satz über ihre
Lippen bringen: “Gott, sei mir Sünder gnädig.” Er ist ein Allheilmittel gegen Überheblichkeit. Versuchen Sie's mal!
Aus: Uwe Birnstein/Juliane Werding: “Huren – Heuchler – Heilige. Interviews mit
Menschen der Bibel” Free-Spirit-Verlag Köln 2007 (mit freundlicher Genehmigung des
Verlags). Gekürzte Fassung.
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Gemeindenachrichten
Gottesdienste
5. Oktober
13 Uhr
14 Uhr
ab Dorfkirche Schöneiche: Umzug mit Fahrradkorso
Dorfkirche Münchehofe
Familiengottesdienst zum Erntedankfest
danach Weiterfeiern im Gemeindezentrum Kapelle Fichtenau
(Erntedankfest)
Koll.: Für die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ / Baumaßnahme Münchehofe
12. Oktober
10.15 Uhr Kapelle
(21. So. n. Trinit.)
Koll.: Aktion Sühnezeichen /
19. Oktober
16 Uhr
Kapelle Ökumenischer Gottesdienst
10.40 Uhr Theresienheim
Schumann
(22. So. n. Trinit.)
Koll.:
26. Oktober
10.15 Uhr Kapelle
(23. So. n. Trinit.)
Koll.: Für bes. Aufg. D. Kollektenverbundes der Union Evang. Kirchen / Büroausstattung Pfarrhaus
31. Oktober
18 Uhr
(Reformationsfest)
Koll.: Für die Arbeit der Berliner Stadtmission
2. November
10.15 Uhr Kapelle
(24. So. n. Trinit.)
Koll.: Für die Gossner Mission / Gemeindearbeit
9. November
10.15 Uhr Kapelle Friedensgottesdienst mit Gedenken an die
Pogromnacht 1938 Lütke
KiGo – A. Müller
(Drittl. So. d. Kj.)
Koll.: Aktion Sühnezeichen-Friedensdienste e. V. und für die Arbeit des Flüchtlingsrates Berlin e. V. / Inventar Dorfkirche Münchehofe und Schöneiche
16. November
10.15 Uhr Kapelle
Leu / Lütke
KiGo – I. Dietz
10.40 Uhr Theresienheim Schumann
(Vorl. So. d. Kj.)
Koll.: Verdeckte Kinderarmut / Kirchenbus
19. November
19.30 Uhr Dorfkirche Ökumenischer Gottesdienst zum
Abschluss der Friedensdekade
Reetz / Lütke
(Buß- u. Bettag)
Koll.: Für die offene Kinder- und Jugendarbeit / Gemeindearbeit
23. November
Delf (A)
KiGo – S. Höhne
Reetz / Lütke
Leu (Praktikantin)
Dorfkirche Lütke / MD W. Schumann
Lesungen und Musik
Lütke
(A)
10.15 Uhr Dorfkirche Schöneiche
15 Uhr
Dorfkirche Münchehofe
15 Uhr
Waldfriedhof
Lütke KiGo – K. Buttke
Lütke
Schumann
(Ewigkeitssonntag) Koll.: Posaunendienst u. d. Missionar. Dienste / 2. Glocke DK Schöneiche
30. November
(1. Advent)
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15 Uhr
Kapelle
Schumann / Guttkowski
Familiengottesdienst zum 1. Advent, anschl. Beisammensein
Koll.: Beauftragter für Sekten und Weltanschauungsfragen
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•
•
Gemeindenachrichten
(A)
Gottesdienst mit heiligem Abendmahl
(L)
Lektoren-Gottesdienst
KiGo
parallel zur Predigt Kindergottesdienst
(B)
Büchertisch nach dem Gottesdienst
Wo sich die Gottesdienststätten befinden:
Dorfkirche
Kapelle Fichtenau
Theresienheim
St.-Marien-Kirche
Dorfaue 21
Lübecker Str. 14
Goethestr. 11/13
Friedrichshagener Str. 67/68
Freud und Leid zur Fürbitte
Clara Grahmann
Taufe:
Theodor Victor Behrendt
Jonas Hans Weser
Beerdigung:
Alma Barz
Hertha Müller
Wolfgang Mahneke
Burkhard Milewskie
Alexander Betz
(95 Jahre)
(96 Jahre)
(76 Jahre)
(55 Jahre)
(67 Jahre)
Sonntag, 19. Oktober, 16 Uhr
in der Kulturgießerei Schöneiche
Herzliche Einladung: Feiern Sie mit uns
Sukkot,
das jüdische Laubhüttenfest und Erntedankfest
mit Essen und Trinken in der Laubhütte
und fröhlichen musikalischen Szenen.
Schöneicher Integrationsverein „Schtetl”
Aufruf zum Herbstputz
Sonnabend, 8. November,
9 Uhr – 12 Uhr
Laubharken auf dem Waldfriedhof
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Oktober / November 08
Gemeindenachrichten
Das Jahr neigt sich dem Ende zu.
Wir besorgen uns Kalender für das Jahr
2009. Wir wollen uns Termine eintragen,
damit wir nichts verpassen. Vergessen
wir nicht, an das Losungsbuch zu denken.
Auf der Website der LOSUNGEN
heißt es:
„Das Buch hat in jeder Westentasche
Platz. Doch ist es der heimliche Bestseller im deutschen Buchhandel. Allein in
deutscher Sprache werden die LOSUNGEN jedes Jahr in über 1 Million Exemplaren verkauft.
Viele Menschen lesen Tag für Tag die
LOSUNGEN. Sie machen gute Erfahrungen mit den aufbauenden Worten aus der
Bibel und aus der reichen Tradition der
christlichen Kirche. Und sie erleben, dass
diese für sie eine neue Bedeutung bekommen.
Die LOSUNGEN bringen jeden Tag
ein Wort aus dem Alten und aus dem
Neuen Testament, sowie einen Liedvers
oder ein Gebet, ohne jede weitere Auslegung. Sie verbinden Menschen mit unterschiedlicher Frömmigkeit.
Am 3. Mai 1728 wurde in Herrnhut zu
ersten Mal eine „Losung“ für den nächsten Tag in die 32 Häuser getragen. Aus
diesem Anfang entstand 1731 das erste
Losungsbuch. Seither sind die LOSUNGEN ununterbrochen erschienen, über
alle Krisen und Kriege und Wechsel der
Gesellschaftsordnungen hinweg.
Bis heute werden die Losungen von
der Herrnhuter Brüdergemeine zusammengestellt. Immer mehr Christen in
zahlreichen Ländern lesen die LOSUNGEN. Heute erscheinen sie in etwa 50
Sprachen.“
Für das Jahr 2009 erscheinen zum ersten Mal die „Losungen für junge Leute“.
Die farbige Ausgabe in zeitgemäßer
Sprache und moderner grafischer Gestaltung soll vor allem junge Christinnen und
Christen ansprechen und zum eigenen
Bibellesen anregen.
Besonderes Augenmerk wurde auf die
Verständlichkeit der Bibeltexte mit teilweise neuen Bibelübersetzungen gelegt.
Dazu kommen ein Impulstext und ein kurzes
Gebet.
Die Erstauflage startet
mit 20 000 Exemplaren.
Auch auf unserem Büchertisch finden Sie die
LOSUNGEN.
Annemarie Schumann
Internet:
www.losungen.de
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Oktober / November 08
Gemeindenachrichten
Vor 525 Jahren geboren: Martin Luther
Glaubensvater nicht nur für Protestanten
Sensation auf der Leipziger Messe im
September 1522: Ein ehemaliger Augustinermönch legt ein Buch vor, dessen
Erstauflage – dreitausend Exemplare –
sofort ausverkauft ist. Dabei kostet schon
die ungebundene Ausgabe
des Neuen Testaments, das
dieser Martin Luther in einer zündenden Sprache neu
übersetzt hat, einen halben
Gulden. Dafür kann ein
Bauer zwei Pflüge kaufen,
und eine Magd muss monatelang arbeiten, bis sie
sich das Buch leisten kann.
Bis zu Luthers Tod bringt
es seine Bibelübersetzung
auf mehr als 400 Auflagen.
Zwölf Jahre später ist
auch die Übersetzung des
Alten Testaments fertig. Die Luther-Bibel
bricht das Deutungsmonopol des Klerus
und ermöglicht jedem, der lesen kann,
seine ganz persönliche Begegnung mit
dem Wort Gottes. Für die vielen Analphabeten gießt Luther die zentrale biblische Botschaft, die Psalmen, die Zehn
Gebote und das Glaubensbekenntnis in
einfache Lieder, die von den Bänkelsängern auf den Straßen verbreitet werden.
Der Mönch Luther, vor 525 Jahren am
10. November 1483 in Eisleben geboren,
wollte weder eine neue Kirche gründen
noch eine Revolution auslösen. Er stellte
wie andere Theologen auch lediglich die
bescheidene Frage, wie sich die damalige
römische Praxis, Sündenvergebung gegen
Geld anzubieten, mit der Bibel vereinbaren lasse. Erst der Hochmut der kirchli-
chen Hierarchie und das Ränkespiel der
Politik machten aus Luther den großen
Kämpfer und Reformator.
Er war ein leidenschaftlich Glaubender, mit Gott Ringender und ein begnadeter geistlicher Schriftsteller. Im Alter wurde er aggressiv und störrisch, seine
Gemeinden entwickelten
sich zu einem starren Kirchentum, das bald ebenso
der Erneuerung bedürftig
war wie die „alte” römische Kirche. Doch bis heute leben nicht nur Protestanten von seiner Grundüberzeugung: Allein durch
Glauben, Gnade und
Schrift (sola fide, sola graFoto: epd Bild
tia, sola scriptura) wird der
Mensch gerecht vor Gott, und das Heil
kann sich niemand durch Leistung verdienen, denn es ist ein Geschenk Gottes.
Seit Lutheraner und Katholiken 1999
ihre früheren gegenseitigen Lehrverurteilungen aufgehoben haben, können das
mit Fug und Recht auch Katholiken sagen. Den meisten von ihnen gilt Luther
längst nicht mehr als Kirchenspalter, sondern als gemeinsamer Glaubensvater.
Schon spekuliert die Londoner „Times”,
Benedikt XVI. – der erste Papst aus dem
Land der Reformation seit viereinhalb
Jahrhunderten – bereite Luthers Rehabilitation vor.
Christian Feldmann
Seite 13
Oktober / November 08
Gemeindenachrichten
Beratungsangebot
Vielen Menschen fällt es schwer, in eine
Beratungsstelle zu gehen: Manche denken, allein mit ihren Problemen fertig
werden zu müssen, manche scheuen sich,
mit fremden Personen über persönliche
Probleme zu sprechen, manche glauben,
dass Ihnen doch nicht geholfen werden
kann ... Manchmal bedarf es in solchen
Situationen aber nur eines Gespräches,
eines Denkanstoßes oder eines Aufzeigens von Hilfsangeboten und Adressen
durch einen neutralen Berater.
Seit September dieses Jahres findet im
Pfarrhaus eine solche Beratung statt*,
und zwar vierzehntäglich mittwochs von
18 bis 19 Uhr außer in den Schulferien;
die genauen Termine stehen jeweils auf
der letzten Seite dieses Gemeindebriefes,
außerdem im Internet unter
www.kirchen-in-schoeneiche.de . In den
Beratungsstunden hat ein professioneller
Berater ein offenes Ohr für Ihre Sorgen
des Alltags, z. B. Konflikte in der Familie, Erziehungsfragen, Sorgen in der
Schule, aber auch
vieles mehr.
Sie können die
Beratung unabhängig von Ihrer
Herkunft
und
Konfessionszugehörigkeit in Anspruch nehmen.
Wir nehmen uns
Zeit für Sie und
überlegen gemeinsam, welche konkreten Wege möglich sind, damit
Sie gegenwärtige
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Probleme selbständig und besser bewältigen können. Wir arbeiten ehrenamtlich,
unterliegen der Schweigepflicht und beraten Sie auf Wunsch auch anonym. Die
Berater sind Menschen verschiedener
Professionen, so aus der sozialen Arbeit
und der Familientherapie und auch aus
der Mediation, der Sonderpädagogik und
Psychotherapie. Wir meinen, dass dieses
Angebot, wie wir in persönlichen Gesprächen erfahren haben, das Leben in unserer Kirchengemeinde und ganz Schöneiche bereichert.
Barbara Fuchs
Sonderpädagogin/Psychotherapeutin
* vorher war sie in der Kapelle Fichtenau
Aktuelle Termine: s. S. 20
Oktober / November 08
Gemeindenachrichten
Kinder, Kinder – zwei Familienbildungsabende zum Thema
Geschwister und Pubertät
Wenn mehrere Kinder in einer Familie
zusammen leben, ist das schön – aber oft
auch schön anstrengend! Jedes Kind versucht, seinen Platz in der Familie zu finden, nicht „zu kurz“ zu kommen, sich gegen Bruder oder Schwester zu behaupten.
Eltern sorgen sich darum, jedem Kind in
seiner Persönlichkeit gerecht zu werden.
Die Arbeitsgruppe Evangelische Familienbildung Köpenick/Friedrichshagen bietet dazu am Donnerstag, dem 9. Oktober,
eine Veranstaltung an. Unter dem Rahmenthema „Geschwisterliebe – Geschwisterstreit“ wird die versierte Pädagogin Bettina Schade den Fragen nachgehen, welche Bedeutung die Position in
der Geschwisterreihe haben mag und wie
wir als Mütter oder Väter darauf eingehen können. Wie gehen wir als Eltern mit
Streit, Eifersucht und Rivalität unter den
Geschwisterkindern um? Wie kann es uns
Eltern gelingen, auf die Bedürfnisse jedes
Kindes einzugehen und eine gute Beziehung unter den Kindern zu fördern?
Ein weiterer Abend am 16. Oktober
widmet sich unter dem Motto „Wenn Eltern schwierig werden“ der Entwicklungsphase der Pubertät. Als Referent
wurde dazu der Diplom-Pädagoge Gernot
Krieger gewonnen. Er meint selber dazu:
„Kinder groß werden zu lassen, ist besonders dann eine anspruchsvolle Aufgabe,
wenn diese Kinder so ganz andere Vorstellungen vom Groß-Werden und -Sein
haben als ihre Eltern. Das Wichtigste in
diesen Jahren des Wandels ist es, den
Kontakt zu halten und neben dem nötigen
Spielraum die nötige Unterstützung zu
geben“. Gemeinsam soll erörtert werden:
Die Bedürfnisunklarheit der Heranwach-
senden bewirkt widersprüchliche Emotionen – wie können wir als Eltern und Erzieher damit umgehen? Wie gelingt
Kommunikation und damit Kontakt? Wo
liegen die Grenzen der Selbständigkeit?
Was wird aus Jungen, was aus Mädchen?
Weitere Stichworte sind: Schule, Hausarbeit, Geld, Freizeit, Risikoverhalten, Sexualität, Liebe, Drogen, Freunde, Weltbild sowie Berufswahl.
Die Veranstaltungen beginnen um
19.30 Uhr in den Räumen der Christophorus-Kirche am Marktplatz Friedrichshagen. Interessierte Eltern und Erzieher
(innen) können sich durch Überweisung
der Teilnahmegebühr auf das Konto: Ev.
Familienbildung Friedrichshagen/
Köpenick, Kto.Nr. 1735892, BLZ 210
602 37 (Verwendungszweck: Vor- und
Nachname, Datum der Veranstaltung)
anmelden. Pro Abend sind 5 € zu entrichten, zwei Abende kosten 8 €. An der
Abendkasse entfällt die Ermäßigung.
Kontakt:
Familienbildung-Köpenick@web.de
Sonnabend, 15. November,
16 Uhr, beginnend in der
St.-Marien-Kirche:
Ökumenisches Martinsfest
Martins-Gedenkfeier • Martinsspiel • Laternenumzug
der Kinder: Marienkirche–
Theresienheim–Kapelle Fichtenau, dort Weiterfeiern und
Martinsmarkt
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Oktober / November 08
Gemeindenachrichten
Musik in der Kirche
Sonntag, 26. Oktober, 16 Uhr
Kapelle Fichtenau
Konzert für 4 Hörner und Orgel
vom Barock bis zur Gegenwart
Es musizieren das Potsdamer Hornquartett
und KMD Lothar Graap (Orgel)
Eintritt frei, Kollekte erbeten
Sonntag, 9. November, 15 Uhr
ehemalige Schlosskirche Schöneiche
Zur Eröffnung der Friedensdekade spielt das
Kammerorchester
des Deutsch-Polnischen Jugendorchesters
Zielona Góra – Frankfurt/Oder
Leitung: Maciej Ogarek, Zielona Góra
und Hannes Metze, Berlin
Auf dem Programm
stehen u. a. die Uraufführung des Werkes
„Schalom“
Metamophosen für Klarinette und Streichorchester
nach einer israelischen Volksliedmelodie
von Lothar Graap
und das
„Concertino in altem und neuem Stil“
für Klavier und Streichorchester
von Wolfgang Schumann.
Eintritt frei, Kollekte erbeten
Vorschau: Das Weihnachtliche Konzert des Ökumenischen Chores Schöneiche findet am zweiten Adventssonntag, dem 7. Dezember, 16 Uhr in der
Kapelle Fichtenau statt.
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Oktober / November 08
Gemeindenachrichten
Bestattungshaus Schöneiche
Friedhofs- und Grünanlagenpflege
Als Ihr Bestattungshaus in Schöneiche beraten wir Sie
und helfen Ihnen in allen Fragen zum Thema Bestattung, Bestattungsvorsorge und Grabgestaltung
Am Gemeindefriedhof Friedensaue 5
15566 Schöneiche Tel. ( 030) 65 48 28 93 oder 6 49 35 07
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Oktober / November 08
Gemeindenachrichten
Adressen und Bankverbindung
Gemeindebüro
Frau Carola Schüler
Pfarrhaus, Dorfaue 6
Tel. + Fax. 030 / 649 51 35
E-Mail ev.gemeindebuero@kirchen-in-schoeneiche.de
Sprechzeiten: Di und Mi jeweils 9–13 Uhr
Friedhofsverwaltung
Frau Christiane Zwietasch,
Sprechzeit im Gemeindebüro, Do 9–13 Uhr
Tel. stets 0174-3283027
Waldfriedhof, Dorffriedhöfe Schöneiche und Münchehofe
Heinrich-Mann-Str.,
Herr Henry Arlt,
Tel. 649 33 01
Evangelischer Kindergarten
Dorfaue 27
Leiterin: Frau Doreen Dünzl-Klamann
Tel.
030 / 649 80 82
E-Mail ev.kindergarten@kirchen-in-schoeneiche.de
Pfarrerin Kerstin Lütke
Dorfaue 6
Tel.
030 / 649 88 40
E-Mail kerstin.luetke@kirchen-in-schoeneiche.de
regelmäßige Sprechzeiten: Di 17.30–19 Uhr
Pfarrerin i. R. Annemarie Schumann
Platanenstr. 30a
Pfarrer i. R.
Tel. + Fax. 030 / 649 86 04
E-Mail annemarie.schumann@kirchen-in-schoeneiche.de
Helmut Grätz
Dorfaue 34
Tel.
030 / 649 50 38
E-Mail helmut.graetz@kirchen-in-schoeneiche.de
Katechetin Brigitte Guttkowski
Friedrich-Ebert-Str. 19 Tel.
030 / 649 66 44
E-Mail brigitte.guttkowski@kirchen-in-schoeneiche.de
Klaus Guttkowski (Vorsitzender des Gemeindekirchenrates)
Friedrich-Ebert-Str. 19 Tel.
030 / 649 66 44
E-Mail klaus.guttkowski@kirchen-in-schoeneiche.de
Organist Jörg Döhring
Tel.
033438-60652
Fax.
033438-15935
E-Mail joerg.doehring@kirchen-in-schoeneiche.de
Bankverbindung
Kirchl. Verwaltungsamt Süd-Ost
Kto-Nr. 160 520
BLZ 100 602 37
Evangelische Darlehensgenossenschaft
Bei Spenden immer angeben:
Spendenzweck, Namen und „Kirchengem. Schöneiche 18186“
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Oktober / November 08
Gemeindenachrichten
Besondere Veranstaltungen
Datum
Zeit / Ort
Veranstaltung
Do., 9.10. u.
Do., 16.10.
19.30 Uhr, ChristophorusKirche Bln-Friedrichshagen
Familienbildungsabende, s. S. 15
So., 19.10.
16 Uhr, Kulturgießerei
Sukkot – das jüdische Laubhütten- und
Erntedankfest, s. S. 11
So., 26.10.
16 Uhr, Kap. Fichtenau
Konzert für 4 Hörner und Orgel, s. S. 16
Mi., 5.11.
19.30 Uhr, Kap. Fichtenau
Gemeindeversammlung, s. S. 3
Sa., 8.11.
9 Uhr, Waldfriedhof
Jährliche Laubaktion auf dem Waldfriedhof,
s. S. 3
So., 9.11.
15 Uhr, ehemalige Schlosskirche
Kammerorchester des Deutsch-Polnischen
Jugendorchesters, s. S. 16
So., 9.11. bis verschiedene VeranstaltunMi., 19.11.
gen
Friedensdekade, s. S. 2 und 8
Sa, 15.11.
16 Uhr, St.-Marien-Kirche
Ökumenisches Martinsfest, s. S. 15
So., 7.12.
16 Uhr, Kapelle Fichtenau
Konzert des Ökumenischen Chores,
s. S. 16
Schöneicher Kirchen im Internet
Unter www.kirchen-in-schoeneiche.de finden Sie die Neuigkeiten, die sich nach
Redaktionsschluss des Gemeindebriefes ergeben, und viele andere Informationen.
– Die Homepage wird fast täglich aktualisiert. –
————— Impressum —————
Der Gemeindebrief der Ev. Kirchengemeinde Schöneiche erscheint sechsmal im Jahr.
Anschrift: Dorfaue 6, 15566 Schöneiche.
E-Mail: ev.redaktion@kirchen-in-schoeneiche.de
Herausgeber: Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Schöneiche.
Redaktion: Klaus Guttkowski, Gisela Hilger, Kerstin Lütke, Frank Illmann, Elke Weidlich.
Lektorierung: Dr. Herbert Küstner • Layout: Frank Illmann
Redaktionsschluß: 15. September 2008, Auflage: 1.200 Stück
Da wir den Gemeindebrief kostenlos verteilen, wären wir sehr dankbar, wenn Sie uns
gelegentlich mit einer Spende unterstützen könnten.
Bitte beachten Sie den Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe (Dez./Jan.): 4. Nov. 2008
Druck: Gemeindebriefdruckerei, 29393 Groß Oesingen, Martin-Luther-Weg 1,
Tel. 05838/990899
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Oktober / November 08
Gemeindenachrichten
Regelmäßige Veranstaltungen
Datum / Ort
Junge Gemeinde
Mi
19 Uhr, Kapelle Fichtenau
(nicht in den Ferien)
Konfirmanden
(nicht in den Ferien)
Christenlehre
(nicht in den Ferien)
Vormittagstee
Di 18.30 Uhr Klasse 7 (Guttkowski)
Mi 18 Uhr
Klasse 8 (Lütke)
Do 17.30 Uhr Klasse 9 (Lütke)
Di
Mi
Do
Do
Do
4. Klasse
5. und 6. Klasse
1. Klasse (ab 6.11.)
2. Klasse
3.Klasse
Kapelle Fichtenau
jeweils
in der Kapelle Fichtenau
jeweils
im
evangelischen Kindergarten
Für Mütter und Väter mit kleinen Kindern,
besondere Gelegenheit für Neu- und "Alt"-Schöneicher(innen), in Kontakt zu
kommen.
Miteinander reden • spielen • basteln • sich kennenlernen
jeden Mittwoch um 9.30 Uhr im Ev. Kindergarten, Dorfaue 27
Ökumenischer Chor Di
Offenes Singen
mit KMD L. Graap
16.30 Uhr
17 Uhr
15 Uhr
16 Uhr
17 Uhr
jeweils
19.30 Uhr Kapelle Fichtenau
(Leitung KMD Lothar Graap)
Mi, 15.10., 19.30 Uhr, Kapelle Fichtenau
Alle sangesfreudigen Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlich eingeladen
Flötenkreis f. Kinder Di und Do zwischen 14 Uhr und 18 Uhr nach Absprache
(nicht in den Ferien)
bei Frau Pfarrerin Schumann, Platanenstr. 30a
Familien-, Kinder- u. Mi, 8.10., 5.11. und 19.11.
Jugendberatung
jeweils 18 Uhr im Pfarrhaus, Dorfaue 6
Blaues-KreuzSelbsthilfegruppe
Di 18.45 Uhr und Do 17.30 Uhr, jeweils Pfarrhaus, Dorfaue 6
(Selbsthilfegr. b. Problemen mit Alkohol) Kontakt: J. Flohr, Tel. 649 27 04
Gebetskreis
Mi, 8.10., 22.10., 12.11. und 26.11., jeweils 19 Uhr, Kapelle Fichtenau
Kontakt M. Tost, Telefon 64903474
Hauskreis
Do, 16.10., 20 Uhr bei Fam. Müller
Do, 20.11., 20 Uhr bei Fam. Neumann
Kontakt über Fam. Müller, Tel. 6492754
Altenkreis
Mi, 15.10., 14 Uhr, Kapelle Fichtenau
Mi, 19.11., 14 Uhr, Dorfkirche (Feier des Heiligen Abendmahls)
Frauenkreis
Mi, 22.10. und 26.11., jeweils 15 Uhr, Kapelle Fichtenau
Gespräch über den Glauben Zur Zeit keine Termine.
Kontakt: K. Lütke, Tel. 030 / 649 88 40
Offenes Frühstück
Mi, 1.10. u. 5.11., jeweils 9 Uhr bei Frau Pfarrerin Schumann, Platanenstr. 30a
Ökumenischer Gesprächskreis
Mo, 3.11., 19.30 Uhr, Kapelle Fichtenau,
Dr. W. Cajar stellt sein neues Buch über die Schöneicher Dorfkirche vor.
KiGo-Arbeitskreis
Mi, 8.10., 20 Uhr, Kapelle Fichtenau
Mi, 12.11., 20 Uhr, Kapelle Fichtenau
Arbeitskreis
Mi, 3.12., 17 Uhr, Kapelle Fichtenau
Gemeindekirchenrat Mi, 8.10. und 12.11., jeweils 20 Uhr, Kapelle Fichtenau
Redaktionskreis
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Di, 7.10. u. 4.11., jeweils 20 Uhr, Pfarrhaus, Dorfaue 6
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Seele and Geist
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