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Ausschreibung - Ju-Jutsu-Verband Rheinland

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Berufsbegleitende
Anthroposophie-Kurse
am Goetheanum
Goetheanum
I. Grundlagen der Anthroposophie
Der Kurs bietet eine allgemeine, erfahrungs- und verständnisorientierte Einführung in die Anthroposophie. Durch Darstellungen, Gespräche und Übungen, Textarbeit und Eurythmie
wird ein umfassender und konzentrierter Zugang zu dem
geisteswissenschaftlichen und kulturellen Impuls Rudolf Steiners eröffnet – Ausgangspunkt sind Fragen der heutigen Zeit.
Mit: Constanza Kaliks, Bodo von Plato, Barbara Bäumler
(Eurythmie) und Edda Nehmiz (Studienbegleitung)
Voraussetzungen: keine speziellen Vorkenntnisse
Kosten: CHF 1550 (inkl. Anmeldegebühr)
Gegenwärtigkeit, Wandel und Kontinuität
1. Wochenende 10. bis 11. Oktober 2014
Wie jede andere Zeit ist die Gegenwart eine vorübergehende.
Jedoch zeigt sie Merkmale, die sie unverwechselbar macht.
Diese Einmaligkeit unserer Gegenwart ist mit den Herausforderungen verbunden, denen jeder von uns im Alltag begegnet.
Können wir diese Merkmale erkennen und formulieren, sodass
wir unsere Zeitgenossenschaft immer bewusster erleben
und gestalten lernen?
Unbestimmtheit und Verortung
2. Wochenende 12. bis 13. Dezember 2014
Die Zugehörigkeit, die dem menschlichen Dasein das nötige
Umfeld schafft, ist heute nicht mehr unmittelbar gegeben und
oft nur schwer zu erleben. Die Heimat – eine innere, in vielen
Fällen auch die äußere – muss erst gefunden oder erobert
werden. Wo ist der Ort, den wir als Heimat erfahren können?
Constanza Kaliks Studium
der Mathematik und Waldorfpädagogik, Master in Erziehung, Dissertation zu Nicolaus Cusanus. 19-jährige Tätigkeit als Waldorflehrerin an der
Oberstufe und Dozentin in der
Lehrerausbildung in São Paulo.
Seit 2012 Leitung der Jugendsektion am Goetheanum und
Mitglied des Leitungskollegiums der Freien Hochschule
für Geisteswissenschaft
Goetheanum. Forschung zu
Fragen der Gegenwart im Bereich der Erziehung und der
Bildung, Veröffentlichungen
zu Nicolaus Cusanus.
Bodo von Plato Studium der
neueren Geschichte, Philosophie und Waldorfpädagogik in
Deutschland, Österreich und
Frankreich. Oberstufenlehrer
Verunsicherung und Vertrauen
3. Wochenende 23. bis 24. Januar 2015
Die Gegenwart bietet viele Gründe zur Verunsicherung. Vorbilder
tragen nicht mehr, sich ständig wandelnde Verhältnisse fordern
innere Beweglichkeit, die Komplexität aller Verhältnisse scheint
jedem Verstehen Grenzen zu setzen. Ein Begreifen gerade dieser Lebensbedingungen kann ein Vertrauen aus dem eigenen
Schicksal in eine Gestaltungsoffenheit der Welt befördern.
Bewusstsein
4. Wochenende 6. bis 7. März 2015
Alles sammelt sich heute in dem einen Punkt und von ihm
geht alles aus: dem menschlichen Bewusstsein. Es ist der
Ort der Beständigkeit und des Wandels, von dem es abhängt, ob und wie wir uns selbst und die Welt verstehen
können. Welche Perspektiven der Bewusstseinserweiterung
ermöglicht die Anthroposophie?
Einmaligkeit und Zusammenhang
5. Wochenende 17. bis 18. April 2015
Die Einmaligkeit jedes Menschen kann sich als solche erst in
und aus dem Zusammenhang mit den anderen Menschen
entwickeln und erkennbar werden. Sie braucht und verändert
den Zusammenhang in einer ständigen und wechselseitigen
Beziehung. Wie erkenne ich mich und den anderen in der Einmaligkeit, die bezeichnend für die Diversität des Lebens ist?
Hervorbringung und Empfangen
6. Wochenende 5. bis 6. Juni 2015
Ein waches Tätigsein erfordert eigene Aktivität und gleichzeitige Aufmerksamkeit, ist sowohl Hervorbringung wie auch ein
Offensein für das Unerwartete. Wie können vita activa und
vita contemplativa in einer Weise verbunden werden, die eine
Spiritualisierung des Alltags ermöglicht?
an einer R. Steiner Schule
in Paris, Mitinitiator eines
sozio-kulturellen Projekts
in Westfrankreich. Aufbau
der ‹Forschungsstelle Kulturimpuls› am Friedrich
von Hardenberg Institut
für Kulturwissenschaften
(Heidelberg). Seit 2001
Mitglied des Vorstandes der Allgemeinen
Anthroposophischen
Gesellschaft und des
Leitungskollegiums der
Freien Hochschule für
Geisteswissenschaft.
II. Einführung in die Grundwerke Rudolf Steiners
Wesentliche Inhalte der drei Grundwerke Rudolf Steiners werden im gemeinsamen Textstudium erarbeitet: ‹Die Philosophie
der Freiheit›, ‹Theosophie› und ‹Die Geheimwissenschaft im
Umriss›. Künstlerische Betätigungen ergänzen die Erkenntnisarbeit. Übungen an den eurythmischen Grundelementen
ermöglichen ein erstes Kennenlernen dieser Bewegungskunst.
In der Sprachgestaltung können die Teilnehmenden mittels
vielfältiger Übungen die Welt der Vokale und Konsonanten
als etwas Lebendiges kennenlernen.
Mit: Nikolaus Weber und Klaus Hartmann, Peter Engels
und Galina Richter. Voraussetzungen: keine speziellen
Vorkenntnisse. Kosten: CHF 1550 (inkl. Anmeldegebühr)
Die Philosophie der Freiheit I
1. Wochenende 10. bis 11. Oktober 2014
Der Mensch steht durch Erkennen und Handeln mit der Welt
in einer wechselseitigen Beziehung. Fragen zur Willensfreiheit
und das Verhältnis, das der Mensch durch ein produktives
Erkennen zur Wirklichkeit hat, stehen im Mittelpunkt des
Wochenendes. Es werden Textauszüge aus dem ersten Teil
der ‹Philosophie der Freiheit› erarbeitet.
Die Philosophie der Freiheit II
2. Wochenende 12. und 13. Dezember 2014
Der Zusammenhang von Freiheit und Ethik wird im zweiten Teil
der Schrift bearbeitet. Es soll dabei deutlich werden, inwiefern
nur ein freies, individuelles Wesen zu ethischem Handeln fähig
ist, wodurch eine solche Ethik erkennbar und erlebbar ist und
welche Bedeutung sie schließlich für die Welt haben kann.
Nikolaus Weber Sozialtherapeut, Waldorflehrer, schulischer Heilpädagoge und
Coach. Seit 1989 in der anthroposophischen Heilpä­
dagogik und Sozialtherapie
tätig. Leitender Mitarbeiter
im Sonnenhof Arlesheim,
Schweiz. Aufsätze und
Fachartikel in der Wochenschrift ‹Das Goetheanum›.
Arbeitsschwerpunkte: Erkenntniswissenschaft, Christologie und Methoden des
anthroposophischen Studiums. Verheiratet, zwei Kinder.
Klaus Hartmann Studium der
Germanistik und Philosophie,
Promotion zu Novalis. Leitung
des Novalis-Hochschulver-
Theosophie I 3. Wochenende 23. und 24. Januar 2015 In dem Buch ‹Theosophie› werden Leib, Seele und Geist als
menschliche Wesensglieder in differenzierter Weise charakterisiert. Dadurch wird erkennbar, wie sie für das Ich des Menschen Hülle und Substanz zugleich sind. Die Textgrundlage für
dieses Wochenende ist das Kapitel ‹Das Wesen des Menschen›.
Theosophie II 4. Wochenende 13. und 14. März 2015
An die Darstellung der menschlichen Wesensglieder schließt
sich das Kapitel ‹Wiederverkörperung des Geistes und Schicksal› an. Darin wird ein zentraler Inhalt der anthroposophischen
Geisteswissenschaft behandelt. Dieses Kapitel wird ausführlich bearbeitet. Auszüge aus dem Text ‹Die drei Welten›, in
denen das Leben der Seele und des Geistes nach dem Tod beschrieben werden, sind weitere Inhalte an diesem Wochenende.
Die Geheimwissenschaft im Umriss I
5. Wochenende 8. und 9. Mai 2015
Hier wird die geisteswissenschaftliche Kosmologie in dem Kapitel ‹Die Weltentwickelung und der Mensch› Gegenstand der
gemeinsamen Arbeit. Zunächst folgt man der zurückgehenden
Betrachtung, beginnend bei der Gegenwart von Mensch und
Erde bis zum allerersten Punkt des weltbildenden Geschehens.
Von hier aus wird dann die erste größere Entwicklungsphase
des späteren Planeten Erde, der Saturnzustand in seinem Werden, verfolgt. Wie der Mensch dabei in seiner ersten Anlage
durch das Zusammenwirken höherer Geistwesen entsteht,
begründet ein neues Verstehen der menschlichen Wesenheit.
Die Geheimwissenschaft im Umriss II
6. Wochenende 26. und 27. Juni 2015
Neben der Betrachtung zu den Verkörperungen unserer Erde,
der alten Sonne und des alten Mondes, stehen der Erden-Zustand und das Wirken des Christus-Wesens im Mittelpunkt
des Wochenendes.
eins in Kamp-Lintfort,
Mitarbeit in der HerbertWitzenmann-Stiftung
in Pforzheim, Herausgeber und Dozent für
Philosophie an der Fachhochschule Ottersberg.
Publikationen u. a. zur
Sprachauffassung des
Novalis (1987), zu inneren
Motiven im Lebensgang
Rudolf Steiners (2004)
und zur Biographie Herbert Witzenmanns (2013).
III. Anthroposophie durch Kunst
Das Leben mit dem ‹Wort› als Träger geistiger Kraft – Die sechs
Wochenenden ‹Anthroposophie durch Kunst› richten sich an
Teilnehmer, die das jeweilige Thema durch künstlerische Tätigkeit an einen tätigen Erfahrungsbereich heranführen möchten.
Es werden Texte und Dichtungen Rudolf Steiners zugrunde
gelegt und im Gespräch erarbeitet. Spirituelles Üben und ein
Bewusstmachen der erlebten Qualitäten verbinden sich mit
dem gedanklich Erfassten und befruchten das geistige Suchen.
Es sind einfache eurythmische und sprachliche Elemente,
welche eingesetzt werden. Sie sind voraussetzungslos. Mit: Agnes Zehnter und Ursula Zimmermann
Voraussetzungen: keine speziellen Vorkenntnisse
Kosten: CHF 1550 (inkl. Anmeldegebühr)
Der Rhythmus als Träger von Gedanke und Gefühl
Stimmung und inneres Leben
1. Wochenende 31. Oktober und 1. November 2014
Der Rhythmus wirkt unmittelbar auf die tieferen Schichten der
Seele. Er erzeugt eine Schwingung, die uns in eine Stimmung
versetzt; diese lässt uns etwas verstehen, ohne die Begrifflichkeit des Wortes beachten zu müssen. Es ‹klingt› beruhigend,
befeuernd, anregend, besänftigend usw. Unser Gedanken-und
Gefühlsleben wird auf objektive Weise stimuliert.
Die Bildkraft des Wortes und der Erlebnisraum des Herzens
2. Wochenende 28. und 29. November 2014
Die Frage, wie gedanklich Erfasstes ein Erlebnis des Herzens
wird, führt uns zur Kraft im Wort-Bild. Dieses befreit uns von
der Abstraktion; wir kommen in die Anschauung und können
an ihr ein persönliches Erlebnis haben.
Agnes Zehnter Fachschule für
Sozialpädagogik in Stuttgart,
Studium der Sprachgestaltung und Sprachtherapie
sowie mehrjährige Unterrichtstätigkeit an der Dora
Gutbrod Schule (CH), seit
1999 selbständige Dozentin,
Künstlerin und Therapeutin.
Weiterbildung in Rhetorik
und Gesprächskunst. Mitbegründerin und Schulleiterin der Ausbildung für
Sprachgestaltung AmWort/
Dornach und des Netzwerkes
Sprachgestaltung.
Ursula Zimmermann Ausbildung zur Primarlehrerin
in Basel, Klassenlehrer an
der Rudolf Steiner Schule
in Basel. Eurythmie-Ausbildung bei Elena Zuccoli in
Dornach, 21 Jahre Tätigkeit
in der Eurythmie-Ausbildung,
Schulungselemente für den spirituellen Umgang mit dem Wort
3. Wochenende 12. und 13. Dezember 2014
Es gibt spezifische Schulungselemente für den vertieften Umgang mit dem Wort wie das Achten auf das ‹Dazwischen›, die
Aufmerksamkeit im Hörraum, das Schaffen von Beziehungen
einzelner Aussagen zueinander, die eingehende Wahrnehmung
eines Textes, bevor man eigene Urteile bildet. Dies und Weiteres soll erübt werden.
Die schöpferische Kraft des Lautes – Tierkreis und Planeten
4. Wochenende 16. und 17. Januar 2015
Durch die geistige Forschung Rudolf Steiners sind Zusammenhänge der Konsonanten mit Tierkreis-Qualitäten und der Vokale mit Planeten erschlossen. Sie tragen bei zum vertieften Erlebnis des Lautes und der Silbe vor allem im mantrischen Wort.
Von der Erkenntnis zur Liebe – ein Weg mit dem ‹Wort›
5. Wochenende 27. und 28. Februar 2015
Im Umgang mit sich und der Welt sieht man sich immer wieder
konfrontiert mit der Tatsache, dass man vieles weiss, das
Wissen aber nicht Kraft im Alltag wird. Im Sozialen ist aber
die grosse Frage, wie ich durch geistige Erkenntnis zu einer
grösseren Liebefähigkeit komme. Dazu wollen wir uns konkrete Gesichtspunkte erarbeiten.
Das Wort und sein Potential zur inneren Entwicklung
6. Wochenende 17. und 18. April 2015
Der Mensch trägt Entwicklungspotential in sich. Er muss nicht
bleiben, wie er ist. Er kann sich verändern, reifer, sozial fähiger,
geistig kompetenter werden. – Rudolf Steiner weist uns darauf
hin, dass im ‹Wort› Kräfte sind, die auf uns so wirken können,
wie die Sonne auf den Pflanzenkeim, welcher sich zu entfalten
beginnt und ein verborgenes Potential zutage fördert. Mit dieser
Fragestellung, einer inneren Entwicklung durch das Leben mit
dem ‹Wort›, soll unsere Seminar-Reihe ihren Abschluss finden.
11 Jahre Mitarbeit an
der Goetheanum-Bühne. Seit 1993 künstlerische Projekte mit eigenem Ensemble, 2001
Gründung und seitdem
Leitung des Kairos-Zentrums für Eurythmie.
Forschungen am doppelten Zeitenstrom als
Grundlage eurythmischer Bewegungstechnik.
Lehrtätigkeit am Goetheanum, Arbeits-Schwerpunkt Eurythmie/Anthroposophie.
IV. Meditation und inneres Leben
Die Gegenwart fordert immer mehr dazu heraus, sich im Unsicheren bewegen zu lernen und durch innere Präsenz das
Wesentliche verfolgen zu können. Ein innerer Übungsweg,
eine meditative Praxis erschliessen hierfür Quellen und lassen
sie zu einer Kraft im Leben werden. – Dieser Kurs richtet sich
an Menschen aller Generationen und erlaubt das Kennenlernen von Elementen, die zum Aufbau einer selbständigen
meditativen Praxis befähigen. Er folgt zentralen Motiven des
Übungsbuchs von Rudolf Steiner ‹Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?›. Die seminaristische Arbeit wird
durch Eurythmie-Übungen, Gespräche und Vorträge ergänzt. Mit: Mit Robin Schmidt, Joan Sleigh, Ursula Zimmermann
(Eurythmie), Edda Nehmiz (Studienbegleitung). Vortragsredner:
Johannes Wirz, Bodo von Plato, Paul Mackay, Constanza Kaliks.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse der Anthroposophie.
Kosten: CHF 1550 (inklusive Anmeldegebühr)
Denken und Kontemplation
3. Wochenende 20. und 21. Februar 2015
Von der Entwicklung des Erkenntnisvermögens: Übungen
des Denkens in Konzentration und Kontemplation. Die Verwandlung der Kraft des Verstehens zur Kraft der Begegnung.
Verwandlung des Fühlens
4. Wochenende 20. und 21. März 2015
Einführung des ‹Seelenkalenders› von Rudolf Steiner als
Meditation. Darstellungen, Übungen und Eurythmie an diesen Sprüchen verbinden sich zu einem Weg der «fühlenden
Selbsterkenntnis», in dem Erkennen und Fühlen, Erkenntnis
und Kunst zur Einheit werden.
Grundlagen und Ziele innerer Kultur
1. Wochenende 24. und 25. Oktober 2014
Selbstverwandlung und Weltverwandlung in der heutigen Zeit.
Anthroposophische Meditation und innere Kultur: Einführung
und Übersicht.
Bedingungen eines meditativen Leben
5. Wochenende 15. und 16. Mai 2015
Vom Verhältnis zwischen Leben und Meditation: Gesundheit
und Verantwortungsbewusstsein, Harmonie von Innenleben
und äusseren Anforderungen und die Kultivierung von Dankbarkeit und Liebe.
Wahrnehmungs- und Empfindungskultur
2. Wochenende 28. und 29. November 2014
Von der Entwicklung des Empfindungsvermögens: Übungen
an der Naturwahrnehmung. «Spriessen und Verwelken» in
der Pflanzenwelt, die Welt der Töne in Natur und Kultur und
die Welt der Sprache im Zwischenmenschlichen.
Aufbruch ins Ungewisse – Vom «Hüter der Schwelle»
6. Wochenende 12. und 13. Juni 2015
Leben im 21. Jahrhundert und meditatives Leben: Begegnung
mit sich selbst und stufenweise Selbstverwandlung – Leben
mit dem «Hüter der Schwelle», der einen selbstgeführten
Weg der Selbsterkenntnis begleitet.
Robin Schmidt Studium der
Philosophie, Kulturgeschichte
und Erziehungswissenschaft.
Leiter der Forschungsstelle
Kulturimpuls. Forschung und
Publikationen zu Fragen der
Entwicklung der Anthroposophie in Vergangenheit und
Gegenwart. Lehrtätigkeit
am Goetheanum und anderen Einrichtungen sowie
Publikationen zu Grundlagen der Anthroposophie,
insbesondere zu Entwicklung des Denkens, Gegenwartsfragen und Meditation. Joan Sleigh Kindheit und
Schulzeit in Südafrika. 1982
Umzug nach Deutschland,
Familiengründung und
Waldorflehrerausbildung.
1995 Rückkehr mit vier Kindern nach Kapstadt. Klassenlehrerin an der Michael
Oak Waldorfschule und
Dozentin am Centre for
Creative Education. Bis
2012 Mitglied der Internationalen Konferenz für
Waldorfpädagogik (Haager Kreis) und Koordinatorin der Pädagogischen
Sektion in Kapstadt.
Seit 2013 Mitglied des
Vorstandes der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft und
des Leitungskollegiums
der Freien Hochschule
für Geisteswissenschaft.
Ergänzungswochenenden
Bewerbung
Drei weitere Wochenendangebote widmen sich den Gebieten
der Kunst, der Wirtschaft und des Geisteslebens. Sie können als
eigenständige Veranstaltung gebucht oder als Ergänzung zu einem der berufsbegleitenden Jahreskurse dazu gebucht werden.
Mal-Wochenende
Malerei-Experimente
zum Thema Bildaufbau
Im Kurs wird der Frage nachgegangen, wie prozesshafte
und konzeptuelle Aspekte
bei einem einfachen Bildaufbau sinnvoll ineinander
greifen können. Die einzelnen Arbeitsschritte werden
durch kurze Darstellungen
und praktische Anleitungen
eingeführt: zur Technik, zur
Farbwahl, zum Hell-Dunkel,
zur Flächengestaltung und
zum Umgang mit zeichnerischen Mitteln. Die Arbeit besteht einerseits aus Proben,
Skizzen und Fragmenten,
andererseits aus der Realisierung eines Bildaufbaus
auf Papier und/oder auf
Leinwand. Technik: Acryl. Die
benötigten Materialien sind
vorhanden; eigenes Material kann selbstverständlich
mitgebracht werden. Mit:
Greet Helsen. Termine:
Freitag 17.04.2015, 17.00
Uhr bis Samstag 18.04.2015,
18.30 Uhr. Kosten: CHF 250
Kursgebühr plus Materialkosten. Ort: Atelier der Netz-
Werk Malerei, Aliothstrasse
1, 4142 Münchenstein. Anmeldenummer VW-170415
Freitagsveranstaltung
Wirtschaft neu denken
Vor allem im wirtschaftlichen Leben zeigen sich heute Grenzen alter und Möglichkeiten neuer Wege. Unter
dem Motto ‹Wirtschaft neu
denken› wird die Firmenzentrale der Alnatura Bio-Supermärkte in Bickenbach
(Deutschland) besucht. Eine
Firmenführung sowie ein
Gespräch mit Professor Dr.
Götz Rehn, Gründer und
Geschäftsführer von Alnatura, sind geplant. Termin:
12. Juni 2015. Begrenzte
Teilnehmerzahl. Anmeldenummer: VW – 120615.
Kosten: Eigene Anreise und Unkostenbeitrag.
Nähere Informationen
werden bei Anmeldung
bekannt gegeben.
Wochenende zur
Rosenkreuzmeditation
«Es gibt viele Symbole,
aber das Rosenkreuz ist
das wichtigste, weil es ein
Sinnbild ist für die menschliche Entwickelung selber.»
(Rudolf Steiner, 28.3.1910)
Die Rosenkreuzmeditation nimmt als grundlegende Bildmeditation in
der meditativen Praxis der
Anthro­posophie eine zentrale Stellung ein. In seiner
‹Geheimwissenschaft im
Umriss› hat Rudolf Steiner
den inneren Aufbau und die
Meditatonspraxis so detailliert beschrieben wie nur bei
wenigen anderen Meditationen. Insofern gehört die
Rosenkreuzmeditation auch
im methodisch-praktischen
Sinne zu den Grundlagen
der Meditation. Ziel unserer
gemeinsamen Arbeit ist es,
sich, zunächst von der Ebene des Studiums ausgehend,
die einzelnen Schritte der
Vorstellungsbildung und
der meditativen Vertiefung zu erarbeiten. Mit:
Anna-Katharina Dehmelt,
Christiane Haid. Termine:
13. und 14. Februar 2015.
Preis: CHF 250. Anmeldenummer: WV-130215
Anmeldung für die Ergänzungsangebote direkt beim Empfang am Goetheanum
unter Angabe der Anmeldenummer und Ihrer Adresse per Fax, Brief: Goetheanum Empfang Postfach, CH–4143 Dornach, Fax + 41 61 706 44 46 oder
E-Mail: tickets@goetheanum.ch
Auf unserer Website finden Sie die
Informationen zur Bewerbung. Bitte
senden Sie den ausgefüllten Kontaktbogen, einen Lebenslauf, ein
Passbild und ein Motivationsschreiben. Letzteres soll Auskunft über
die Beweggründe zur Wahl des Kurses geben. Die Aufnahme erfolgt
durch Abschluss der Kursvereinbarung* zwischen den Teilnehmenden und der Freien Hochschule für
Geisteswissenschaft Goetheanum.
Die Kursgebühr beträgt CHF 1500 zuzüglich Anmeldegebühr CHF 50. Nach
Abschluss der Studienvereinbarung
werden diese gemeinsam in Rechnung gestellt. Alle Teilnehmerinnen
und Teilnehmer sollten Bereitschaft
und Zeit mitbringen, zwischen den
einzelnen Wochenend-Seminaren zu
Lesen oder Übungen zu verfolgen. Die
Kursplätze sind begrenzt. Die Aufnahme erfolgt nach Bewerbungseingang.
Vorausgesetzt werden: Gute Kenntnis
der deutschen Sprache sowie Volljährigkeit. Für die Eurythmie werden
Gymnastikschuhe und locker sitzende
Kleidung benötigt.
* Die Kursbedingungen sind auf
der Homepage nachzulesen:
www.goetheanum.org
Goetheanum-Fotografien von Gregor Steinle und
Anna Krygier (Umschlag). Druck von Devega Augsburg,
klimaneutral auf PEFC-zertifiziertem Papier.
Berufsbegleitende
Anthroposophie-Kurse
am Goetheanum
Vier Kurse bieten berufstätigen Menschen die Möglichkeit,
an jeweils sechs Wochenenden im Jahr die Anthroposophie
kennenzulernen oder zu vertiefen. ‹Anthroposophie ist
ein Erkenntnisweg› – diese Formulierung Rudolf Steiners
bildet die Grundorientierung für diese Studiengänge.
Informationen und Kontakt
Edda Nehmiz · Studium und Weiterbildung
Goetheanum · Postfach · CH-4143 Dornach
Schweiz · Fon +41 61 706 44 14
studium@goetheanum.org
www.goetheanum.org
Anthroposophical Studies
Estudio/Estudo de Antroposofia
Anthroposophie Studium
Studienjahr am Goetheanum
Englisch, Spanisch, Portugiesisch und Deutsch
www.goetheanum.org
Goetheanum
Goetheanum
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Kunst und Fotos
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