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Geraer Wirtscha ankurbeln, aber wie? - AWASYS

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Freitag, 25. Januar 2013
Neues
Seite 5
Gera
Unternehmer und Händler empfehlen sich –
Technologie- & Gewerbepark Keplerstraße
Geraer Wirtschaft ankurbeln, aber wie?
„Lose Zusammentreffen und Luftblasen bringen nichts” - Neues Gera sprach mit Dieter Weismann
Von Fanny Zölsmann
„Mit Energie und Umwelt die Geraer Wirtschaft ankurbeln”, schätzt
Dieter Weismann als machbar ein.
Eine nachhaltige Entwicklung und
Forschung sei vor allem nicht mehr
nur mit Solar und Wind denkbar.
Gerade ständig höher werdende
Spritpreise zwingen förmlich zum
Handeln. So könne und müsse Energie aus etwas verstärkt gewonnen
werden, was es sowieso im Überfluss gebe. Die Lösung: Bioabfall.
Wie z.B. „Kraftstoff aus Abfall“ oder
„Strom aus Abwärme“ gewonnen
werden kann, damit beschäftigen
sich die zwei in Kürze stattfindenden Fachveranstaltungen in
Gera.
Am 7. Februar lädt der Wirtschaftsmarkt zu einem Workshoptag rund um das Thema „Wasser
und Abwasser“ sowie Energie und
Speicher, ein. In beiden Workshops
soll der aktuelle Status Quo, Potentiale, konkreter Bedarf und Möglichkeiten für regionale und überregionale Zusammenarbeit diskutiert
werden. Dieses Event findet im
IHK-Bildungszentrum statt. „Der
Wirtschaftsmarkt befasst sich mit
zukunftsorientierten Themen, die
aber heute bereits technisch umsetzbar sind. Sie besitzen aber auch
genug Potenzial für neue Ideen,
Verfahren und Lösungen, die für die
Wirtschaftsregion Geras konkret
Chancen ergeben. Auch wenn Gera
kein Forschungsstandort ist, in Sachen Energie und Umwelt schon
gar nicht, halte ich es dennoch nicht
für unrealistisch, dass wir in Gera
eine wirtschaftsnahe Forschung
und Entwicklung aufbauen können.
Wenn Energie und Umwelt zum
Leitthema werden soll, ist das sogar
unverzichtbar. Und wieso denn eigentlich nicht? In Gera muss keine
Grundlagenforschung passieren,
das ist nicht möglich. Konzentrieren wir uns doch auf die marktreife
Umsetzung von Ideen. Und dafür
stellt der Staat Gelder bereit, an die
man relativ unkompliziert kommt.
Das nutzt der Wirtschaft am meisten und schafft am schnellsten
Arbeitsplätze. Lose Zusammentreffen und Luftblasen bringen nichts.”
Nicht nur als Workshopbesucher
können Interessierte teilnehmen,
sondern auch als Referent, Fachbesucher oder Aussteller.
Umrahmt wird dieser Workshoptag vom zweitägigen AWASYS
Kongress „100 Jahre mondernste
Abwassertechnologie braucht neue
Ideen?!“. „Abwasser ist ein lebendiges Medium und sein Transport
von A nach B ist eine Aufgabe,
die immer schwieriger wird. Die
Gründe sind vielfältig, die Folgen
technisch, wirtschaftlich und rechtlich zunehmend problematisch.
Jetzt verfügbare Problemlösungen
verursachen zusätzlich Aufwand
Bildungskosten absetzen
und Kosten, verbrauchen wertvolle
Ressourcen und Energie. Daher
verkehrt sich das eigentliche Anliegen dieser Umweltschutzanlagen
vielerorts ins Gegenteil. Hier setzt
das Innovationsforum an”, erklärt
Mitorganisator Dieter Weismann.
Für den Kongress sind die beiden
Veranstaltungsorte Technologieund Gründerzentrum und das IHK
Bildungszentrum vorgesehen.
Sowohl der Wirtschaftsmarkt als
auch der Kongress richten sich vorrangig an die Wirtschaft im Raum
Gera. „Alles dreht sich letztendlich
um Wirtschaft, Arbeitsplätze und
den Standort Gera. Das sind unsere
Intuition, unser Antrieb und unser
Ziel. Und ich bin der Überzeugung,
dass die Themen Energie und Umwelt so viel Kapazität haben, dass
die Wirtschaftsregion Gera/Ostthüringen hier viel mehr partizipieren
kann, als das jetzt der Fall ist. Allein
im Umweltsektor werden bis 2020
etwa 4.4 Milliarden Euro umgesetzt”, so der Fachmann.
Der AWASYS Kongress ist der
Abschluss des Innovationsforum
„Energie- und umwelteffiziente
Abwasserfördersysteme“, gefördert
vom
Bundesforschungsministerium. „Unser Ziel ist es, dass das
Thema für den Wirtschaftsraum
Gera als Keim für Ideen und Innovationen wird. Energie und Umwelt
zum Leitthema zu machen, das ist
nicht ganz neu und damit ist Gera
Datenschutz und
Prozesse optimieren
„Muss den Beruf des Arbeitnehmers fördern”
die Fortbildung eindeutig beruflich
und nicht privat motiviert ist“, betont Gudrun Steinbach. Dies gelte
es auch in der Steuererklärung zu
belegen. Im Zweifelsfall ist dies
durch eine Bestätigung des Arbeitgebers nachzuweisen. „Absetzbar
sind nicht nur die reinen Teilnahmegebühren der Kurse, Seminare
und Lehrgänge“, so Steinbach, „sondern auch Fahrtkosten, Verpflegungsmehraufwendungen, etwaige
Übernachtungskosten, Lernmittel,
Fachliteratur und sogar mögliche
Druckkosten für eine Abschlussarbeit.“ Selbst die Aufwendungen
für privat organisierte Lerngruppen
– also Fahrt- und Übernachtungskosten – können unter bestimmten
Voraussetzungen von der Steuer abgesetzt werden.
Wer für 2013 eine Fortbildung
plant, sollte von Anfang an daran
denken, alle Belege zu sammeln,
die mit der Fortbildung in Zusammenhang stehen. Fahrten zu
einem Lehrgang bzw. zu ergänzenden Veranstaltungen können
wie eine Dienstreise mit 30 Cent je
gefahrenem Kilometer abgerechnet werden, darum sollten hier die
konkreten Termine und jeweils gefahrenen Kilometer notiert werden.
Workshop: Experten geben Unternehmern Tipps
Gera (NG). Zu einem neuen
Workshop rund um das Thema
„Datenschutz und digitale Belege,
Kosten senken und Prozesse optimieren“ lädt das Technologie- und
Gründerzentrum am Donnerstag,
7. Februar, von 14 bis 19 Uhr, ein.
Häufig hört man in den Medien
von Datenschutzpannen bei Unternehmen und den daraus entstehenden Schäden. Trotzdem wird
Datenschutz von vielen Unternehmern als überflüssig oder als lästige Pflicht wahrgenommen. Dabei
kann ein funktionierendes Datenschutzmanagement durchaus einen
Mehrwert für das Unternehmen
darstellen. Der zertifizierte Datenschutzbeauftragte Peter Willems
stellt den Teilnehmern die wesentlichen Aspekte des Datenschutzes
anhand von aktuellen Beispielen
aus der Unternehmenspraxis vor:
Abgrenzung Datenschutz - IT-Sicherheit; Bundesdatenschutzgesetz:
kurzer Überblick; Videoüberwachung, was ist zu beachten?; Einsatz
von Social Media und Datenschutz
(Facebook, XING & Co.); Datenschutzpanne – was ist zu tun?;
Neuerungen im Telemediengesetz;
BYOD: Regelungsbedarf und Nutzungsempfehlungen; Werbewiderspruch, Werbeeinwilligung; ISIS12
– eine neue Methode zur Umsetzung von IT-Sicherheit für KMUs.
Elektronische Abläufe sparen
Zeit und senken Kosten. Dennoch
findet ein Großteil des Dokumentenverkehrs nach wie vor in Papierform statt. Die Umstellung auf
elektronische Rechnungen/digitale
Belegverarbeitung bietet Ihrem
Unternehmen die Chance zur Kostensenkung und effizienter Datenverarbeitung. Dies und wie die
Verarbeitung von digitalen Belegen
funktionieren kann, vermittelt Ihnen IT-Consultant Roland Scherg
im zweiten Teil des Workshops:
Möglichkeiten der digitalen Belegbearbeitung; Empfang elektronischer Rechnungen; Wie kommt
der digitale Beleg aus der E-Mail
in die Buchhaltung?; Optimierung
der Unternehmensprozesse; Digitale Archivierung rechtlich richtig
umgesetzt!; Einfache Rechnungs-,
Dokumenten- und E-Mailarchivierung; Das Dokumentenmanagementsystem. Anmeldung: `
7349300 oder www.tiz-gera.de.
Im Büro lauern Gefahren
Gera (NG). Nicht nur auf Baustellen und in Fabrikhallen drohen
den Arbeitnehmern Gefahren, auch
im Büro müssen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Büroräume sind u.a. so einzurichten,
dass die Verkehrswege ausreichend
breit sind und Stühle oder geöffnete Schranktüren kein Hindernis
darstellen. Der Arbeitsplatz muss
außerdem ergonomisch sein: Stuhl,
Tisch sowie Bildschirm müssen auf
die Größe und die Bedürfnisse des
Arbeitnehmers abgestimmt werden.
Dadurch werden Rückenschmerzen
und Verspannungen verhindert.
Auf Beleuchtung, Raumklima und
Lärmminderung sollte ebenfalls
geachtet werden. Für den Fall eines
Brandes sind Fluchtwege, die allen
Anforderungen entsprechen, erforderlich. Außerdem brauchen Unternehmen genügend Ersthelfer mit
entsprechender Ausbildung. Dies
sollten Personen sein, die regelmäßig anwesend sind, damit sie im
Notfall eingreifen können.
Relevant zum Thema sind die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)
und das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). Es gehört zu den Pflichten
eines Arbeitgebers, für jeden Arbeitsplatz eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen.
Top-Adresse für
Unternehmen & Gründer
Ein Blick auf das Technologie- und Gründerzentrum im Gewerbepark Keplerstraße.
Foto: TGZ
Das Technologie- und Gründerzentrum Gera (TGZ) bietet
ideale Rahmenbedingungen für
Unternehmer und alle, die es
werden wollen. Gründer finden
hier nicht nur Beratung und Unterstützung rund um das Thema
Existenzgründung, sondern auch
den passenden Gewerberaum für
ihre Ideen: Das TGZ verfügt über
modern ausgestattete Büro- und
Laborräume in verschiedensten
Zuschnitten und Größen. Im Tagungszentrum können sowohl
Geschäftsbesprechungen als auch
Tagungen und Bildungsseminare
veranstaltet werden. Außerdem
bieten sich dank der im TGZ ansässigen Firmen und der gün-
stigen Lage im Gewerbepark Keplerstraße wertvolle Netzwerk- und
Geschäftskontakte.
Unter dem Titel „Der BusinessNavigator – die Veranstaltungsreihe des TGZ für Unternehmer und
alle, die es werden wollen“ werden
auch im ersten Halbjahr 2013 wieder interessante Veranstaltungen
rund um das Thema Unternehmensgründung und Unternehmensführung angeboten. Denn
wie bei der Schifffahrt gilt auch bei
einem Unternehmen, umsichtig
zu steuern und gefährliche Klippen zu umschiffen, um nicht auf
Grund zu laufen. Der „BusinessNavigator“ gibt hier wichtiges
Know-how mit auf den Weg.
NG 7.11
Gera (NG). Die Anforderungen
im Berufsalltag verändern sich rasant. Wer im Job am Ball bleiben
will, muss sich konsequent weiterbilden. Fortbildungskosten sind
darum in den meisten Fällen steuerlich absetzbar.
Doch nicht nur fachspezifische
Seminare werden als Fortbildung
anerkannt, informiert jetzt die
Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. „Die
Bildungsmaßnahme muss durch
den Beruf veranlasst sein“, erläutert
Gudrun Steinbach, Vorstand des
bundesweit tätigen Lohnsteuerhilfevereins: „Sie muss den Beruf des
Arbeitnehmers konkret fördern.“
Grundsätzlich gilt alles als Fortbildung, was nach dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss erfolgt
– also auch z.B. ein Masterstudium,
eine Umschulung oder ein Meisterkurs.
Neben ganz offensichtlich beruflich motivierten Weiterbildungsmaßnahmen können grundsätzlich auch Rhetorik-, Sprach- oder
Computerkurse steuerlich geltend
gemacht werden – vorausgesetzt,
sie sind mit der beruflichen Fortentwicklung des Steuerpflichtigen
sinnvoll zu begründen. „In jedem
Fall muss deutlich werden, dass
nicht allein auf der Welt. Bei der
Umsetzung ist bisher nur relativ wenig passiert und es ist ja einfacher
gesagt als getan. Allein geht das
schon gar nicht, da müssen alle an
einem Strang ziehen. Für die Veranstaltungen haben wir viele Partner
ins Boot holen können: Wirtschaft,
Stadt, IHK, TGZ, OTWA, Verbände
und Politik.”
Dass Energie und Umwelt wichtige Themen nicht erst von morgen
sind, zeigt sich an der Teilnahme
zahlreicher Politprominenz am
zweiten Tag des AWASYS-Kongresses am 7. Februar. So werden
u.a. Repräsentanten aus der Stadt,
dem Thüringer Wirtschaftsministerium und Umweltministerium als
auch vom Bundesministerium und
der Energie- und GreenTechAgentur erwartet.
Genaue Abläufe, Anmeldeformulare und weitere Infos auch zu den
Veranstaltungsorten finden Interessierte auf der Homepage des Veranstalters unter www.geco-dialog.de.
Der Geco e.V. versteht sich als
Fachvereinigung für effiziente Lösungen und Strategien zu Geruch
und Korrosion in Kommune, Gewerbe und Industrie. Seine Aufgabe
besteht in der branchenübergreifenden Vernetzung von Experten und
der Förderung von nachhaltigen
und effizienten Lösungen für die
Bereiche Abwasser, Abfall und Bioenergie.
Der TÜV SÜD Life Service GmbH warnt
NG 3.13
www.tgz-gera.de
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