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(Wie) können zukunftsorientierte ländliche Wegenetze

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Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
(Wie) können zukunftsorientierte ländliche
Wegenetze umweltgerecht gestaltet werden?
Inhalt
1. Ausgangslage
2. Rechtliche Vorgaben
3. Fachliche Grundlagen
4. Folgerungen
5. Beispiele
Dipl.-Ing. Joachim Bellach, HLBG, Dez. II 2
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
Wetzlar, den 04.09.2011
Ausgangslage
Aktuelle Tendenzen, die im Zusammenhang mit der Planung und
Gestaltung und auch der Umweltverträglichkeit ländlicher Wegenetze einen besonderen Einfluss haben sind:
die Realisierung eigener, vom klassifizierten Straßennetz
unabhängiger Wegenetze
die Anpassung der Wege an größer werdende Spurbreiten
und Lichtraumprofile moderner Landmaschinen
die Diskussion um höhere Investitionen in den Bau versus
eine aufwändigere Unterhaltung
die Schlagvergrößerung durch Ausdünnung des Wegenetzes
sowohl mit Hilfe planmäßiger Bodenordnung als auch durch
ungeregelte Umnutzung bestehender unbefestigter
Wegeparzellen
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Wetzlar, den 04.09.2011
Ausgangslage
Vor dem Hintergrund der aktuellen Tendenzen zeichnen sich aus
Sicht des Natur- und Umweltschutzes drei Hauptthemenfelder ab,
bei denen die Planung, Gestaltung und Nutzung ländlicher Wegenetze auf die Umwelt einwirkt:
Lage und Raumstruktur der künftigen Wegenetze
Auswirkungen des schwer befestigten Neu- und Ausbaues
von Wegen zu (über-) örtlichen Wegenetzen
Folgen des Rückbaues unbefestigter Wege bzw. der
Neuorganisation der Schläge
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Wetzlar, den 04.09.2011
Rechtliche Vorgaben
Natur- und Umweltschutzrecht halten ein über Jahrzehnte hinweg
entwickeltes und inzwischen methodisch und administrativ
etabliertes Instrumentarium zur Beurteilung der Umweltgerechtigkeit
ländlicher Wegenetze bereit. Zu nennen sind
die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung
der besondere Artenschutz
der nationale und europäische Gebietsschutz
Diese Instrumente des Naturschutzrechtes greifen bei allen geplanten
Veränderungen an bestehenden Wegenetzen, sei es im Rahmen von
Flurbereinigungsverfahren oder von Maßnahmen außerhalb.
Folgende Prinzipien sind demnach zu befolgen:
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Wetzlar, den 04.09.2011
Rechtliche Vorgaben
1. Vermeidbare Eingriffe in Natur und Landschaft sind zu unterlassen,
unvermeidbare Eingriffe sind durch Ausgleich oder Ersatz zu
kompensieren. Ggf. ist eine Ersatzgeldzahlung zu leisten.
2. Die Schädigung oder erhebliche Störung geschützter Arten hat zu
unterbleiben, Fortpflanzungs- und Ruhestätten dieser Arten sind zu
schonen.
3. Beeinträchtigungen des Schutzgebietsnetzes Natura-2000 haben
ebenso zu unterbleiben wie Beeinträchtigungen national
geschützter Biotope oder Verstöße gegen Verordnungen zum
Schutz von Flächen, die nach deutschem Recht geschützt sind.
Der geplante Bau von Wegen als Teil der gemeinschaftlichen bzw.
öffentlichen Anlagen im Sinne des Flurbereinigungsgesetzes nimmt
außerdem an der Vorprüfung und ggf. auch der Prüfung der Umweltverträglichkeit nach dem UVPG teil.
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Grundlagen
In ökologischer und ästhetischer Hinsicht sind ländliche
Wege als funktionale Gesamtheit aus Fahrbahn, Seitenstreifen und Seitenraum sowie der Nutzung zu betrachten:
Wege benötigen und erzeugen bestimmte Begleitstrukturen
im Querschnitt gibt es bei Wegen, die nicht mit Bindemitteln befestigt sind,
fließende Übergänge von den Rändern zur Fahrbahnmitte
Wege mit ihren Begleitstrukturen sind Leitlinien für die Ausbreitung von
Tier- und Pflanzenarten, die Artenausstattung des gesamten Wegraumes
korrespondiert eng mit Lebensbedingungen der Randzonen
in die optische Wahrnehmung von Wegen sind deren Ränder und die dort
vorhandenen Relief- und Vegetationsstrukturen eingeschlossen
Wege werden als Einheit von Fahrbahn, Seitenstreifen und Seitenraum
geplant. In der räumlichen und funktionalen Gesamtheit, die der Weg mit
seinen Begleitstrukturen bildet, liegen sowohl die möglichen Konflikte als
auch die Chancen geplanter Maßnahmen und Nutzungen
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Der Weg als Summe aus Fahrbahn und Begleitstrukturen
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Der Weg als Summe aus Fahrbahn und Begleitstrukturen
Flurbereinigungsverfahren „Hungen-Utphe“ (1)
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Der Weg als Summe aus Fahrbahn und Begleitstrukturen
Flurbereinigungsverfahren „Hungen-Utphe“ (1)
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Grundlagen
Wege und Naturhaushalt
Wege und Wegenetze sind Bestandteile des Landschaftshaushaltes. Durch ihren Bau, aber auch durch ihren Rückbau entstehen
neue Standorte. Vorhandene Böden, der Wasserhaushalt und das
Mikroklima werden verändert.
Unter unbefestigten Wege bleibt der vorhandene Boden erhalten,
erfährt aber eine starke Verdichtung und büßt dabei einen
erheblichen Teil seines Porenvolumens und seiner
Wasseraufnahmefähigkeit ein.
Bei der Herstellung befestigter Wege werden die gewachsenen
Böden durch andere Materialien ersetzt. Damit einher gehen
Veränderungen des Wasserhaushaltes, des Kleinklimas, der
Besiedelbarkeit für Pflanzen und Tiere.
Die Leistungs- und Funktionsfähigkeit befestigter und hier
insbesondere versiegelter Wegeflächen im Naturhaushalt ist
gegenüber den ursprünglich vorhandenen Standorten stark
reduziert.
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Grundlagen
Wege und Naturhaushalt
Der Wegebau kann auch Auswirkungen auf benachbarte Standorte
haben.
Die Nutzung der Wege bringt stoffliche und akustische Emissionen
und mechanische Wirkungen mit sich.
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Grundlagen
Wege und Biodiversität
Grünwege können eine Vielzahl an Kleinstandorten und Nischen
aufweisen und dadurch (Teil-) Lebensraum für angepasste
Pflanzen- und Tierarten bieten.
Feld- und Wegraine bilden in offenen Teilen der heutigen Agrarlandschaft oft die einzigen ökologisch höherwertigen Strukturen.
Wegsäume sind Rückzugsgebiete für zahlreiche Tier und
Pflanzenarten der offenen Landschaft, die von anderen Standorten
bereits verdrängt wurden.
Gras- und Krautraine sind die typischen Saumbiotope von Wegen.
Mit der Ausdehnung der Schlaggrößen sind innerhalb der
landwirtschaftlichen Flur sehr viele Raine verlorengegangen, so
dass dieser Lebensraumtyp heute in seinem Fortbestand als stark
gefährdet gilt. Am häufigsten kommen Raine inzwischen entlang
von Wegen vor.
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Grundlagen
Wege und Biodiversität
An Wegrainen ist oft eine große Artenvielfalt anzutreffen.
Insbesondere dann, wenn sie alt, breit, strukturreich und humusarm
sind, kommen neben einem Grundinventar an allgemein häufigen
Tier- und Pflanzenarten auch spezialisierte und gefährdete Arten
vor.
Neuere Untersuchungen stellen einen Zusammenhang zwischen
der Ausstattung intensiv ackerbaulich genutzter Gebiete mit (Gras-)
Wegen und der Siedlungsdichte typischer Vogelarten her.
Wegsäume und die daran angrenzenden Randzonen der Äcker
spielen demnach für den Bruterfolg eine entscheidende Rolle. jb7
Den insektenreichen Wegrändern kommt außerdem für die
erfolgreiche Aufzucht der Jungvögel eine sehr wichtige Funktion zu,
weil ihnen vor allem in konventionell bewirtschafteten Äckern die
Nahrungsgrundlage weitgehend entzogen.
13
Folie 13
jb7
in Hennethal bzw. Steckenroth wurde der Verlust von 20% bzw. 8% der Feldlerchenbruten aufgrund von Wegeeinzug und -ausbau
prognnostiziert
bellachj; 31.08.2011
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Grundlagen
Wege und Biodiversität
Untersuchungen zeigen, dass Raine mehrere Meter breit sein müssen,
damit sich eine vielfältige ausdifferenzierte Lebensgemeinschaft
ausbilden kann, die das Arten- und Standortspektrum des Gebietes
repräsentiert.
Saumbiotope entlang von Wegen, aber auch Graswege selbst sind
wichtige Bestandteile des agrarökologischen Biotopverbundes. Vor
allem in großflächig einheitlich strukturierten und intensiv bewirtschafteten Agrarlandschaften kommt dieser Vernetzungsfunktion eine
erhöhte Bedeutung für die biologische Vielfalt zu.
Die Bedeutung von Wegen als Lebensraum für Pflanzen und Tiere
steht in engem Zusammenhang mit der Landschaft, in der sie sich
befinden. Ein gut ausgebildeter Grasweg kann in einer ausgeräumten
Ackerlandschaft ein wertvolles Rückzugsgebiet für Tiere und Pflanzen
sein, während er in einer kleinstrukturierten, vielgestaltigen Landschaft
möglicherweise nur eine untergeordnete Bedeutung hat.
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Grundlagen
Wege und Landschaftsbild
Wege sind ästhetischer und zugleich praktischer Teil der
Alltagsumwelt für die ländliche Wohnbevölkerung.
Wege erschließen die Landschaft, sie bieten Möglichkeiten, sich zu
erholen und Sport zu treiben, sie werden täglich von sehr vielen
Menschen genutzt.
Gemeinsam mit der Landschaft, die sie erschließen, sind die
ländlichen Wege auch ein nicht zu unterschätzender „weicher
Standortfaktor“ für die Kommunen, wenn es darum geht, ein
attraktiver Wohnstandort oder ein interessantes touristisches Ziel zu
sein.
Befragungen zufolge hängt die landschaftsästhetische Wirkung
ländlicher Wege im Wesentlichen von folgenden Faktoren ab:
Oberflächenbeschaffenheit, Wegebreite, Linienführung,
Begleitvegetation und Begleitstrukturen.
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Grundlagen
Wege und Kulturgeschichte
Wege sind Ausdruck der Kulturgeschichte und oftmals eng mit
der lokalen Geschichtsschreibung verbunden. Sie gehören zu
den bedeutsamsten und beständigsten Elementen der
historischen Kulturlandschaft
Ganze Wegenetze wurden im Verlauf der zurückliegenden mehr
als 200 Jahre durch planmäßige Landeskultur geschaffen.
Im günstigen Fall wurden dabei historische Wegebeziehungen
und -verläufe in die neuen Wegenetze integriert.
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Beurteilungsgrundlagen
Der Einfluss ländlicher Wege auf ihre Umwelt, hängt von ihren baulichen und nutzungsbedingten Eigenschaften ab. Diese stehen in
engen Wechselbeziehungen zueinander und zum umgebenden
Landschaftsraum, der seinerseits ein Produkt des Zusammenwirkens
natürlicher und anthropogener Faktoren ist.
Landschaft
Gesteinsuntergrund
Relief
Böden
Klima
Grund- / Oberflächenwasser
Vegetation
Tierwelt
Landschaftsbild
Landnutzung in Geschichte/Gegenwart
Weg
Lage im Gelände
Längs- und Querprofil
Art des Ausbaues, Baumaterial
Begleitstrukturen
Nutzungsart und -intensität
Entstehungs-/Nutzungsgeschichte
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Beurteilungsgrundlagen
1. Analyse des betreffenden Landschaftsraumes, seiner
Wertigkeit und Sensibilität
prägende natürliche Standortfaktoren
Biodiversität, Biotopausstattung und Biotopverbundstrukturen
charakteristische Landschaftselemente
Entstehungsgeschichte
aktuelle Nutzungsansprüche an den Raum
2. Erfassung der Bedeutung des vorhandenen Wegenetzes
und dessen Beitrag zu
Ressourcenschutz
biologischer Ausstattung und zur Biotopvernetzung
Attraktivität und Erholungsnutzung
Dokumentation der Kulturgeschichte
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Beurteilungsgrundlagen
3. Kenntnisse der allgemeinen Wirkungen von Wegen auf
Naturhaushalt
Biodiversität
Landschaftsbild und Erholungseignung
kulturelles Erbe
als Grundlage für die Prognose der konkreten Folgen
geplanter Änderungen am Wegenetz
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Wetzlar, den 04.09.2011
Folgerungen
Konzeption
Als Grundlage für die Planung des Wegenetzes und einzelner zu
dessen Realisierung durchzuführender Maßnahmen bedarf es eines
Konzeptes, das neben den technischen, agrarstrukturellen und
ökonomischen Aspekten auch die Umweltwirkungen umfassend
berücksichtigt.
Sowohl die aktuelle Bedeutung als auch das Entwicklungspotenzial
des Wegenetzes für eine umweltverträgliche Landschaftsentwicklung müssen dazu identifiziert und integriert werden.
Wege können
- zum Bodenschutz und zu einem ausgeglichenen Wasserhaushalt beitragen
- geschützte und andere bemerkenswerte Tier- und Pflanzenarten beherbergen
- Biotopverbundelemente sein
- das Bild von Landschaft und Heimat prägen
- Möglichkeiten zur Erholung eröffnen
- Teil des örtlichen kulturellen und historischen Vermächtnisses sein.
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Folgerungen
Konzeption
Die Wahrnehmung und Wahrung dieser Eigenschaften von Wegen
sollte gleichberechtigt neben ihrer infrastrukturellen Funktion stehen.
Das Gemeinwesen als wichtigster Auftrag- und Geldgeber von
Wegebaumaßnahmen hat einen Anspruch auf bestmögliche Qualität
in einem umfassenden Sinn.
Der Wegenetzkonzeption muss eine realistische mittelfristige
Prognose der örtlichen und regionalen Landnutzungsstruktur zu
Grunde liegen.
In zukunftsfähigen ländlichen Wegenetzen kommen daher regionale
Unterschiede in der natürlichen und kulturhistorischen Ausstattung
des Gebietes, in seiner Besitzstruktur und seinen Produktionsbedingungen gleichermaßen zum Ausdruck.
Zukunftsfähige ländliche Wegenetze verkörpern das Prinzip einer
auf die örtlichen Verhältnisse angepassten Multifunktionalität.
Die Notwendigkeit einer konzeptionellen Einbindung gilt auch für
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Einzelmaßnahmen (z.B. Wegebaumaßnahmen außerhalb).
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Wetzlar, den 04.09.2011
Folgerungen
Wegenetz
Neutrassierungen von befestigten Wegen sollten in der bereits dicht
erschlossenen heutigen Kulturlandschaft die Ausnahme bilden.
Das Erhalten, Weiterentwickeln und Nutzen vorhandener
Wegetrassen ist stattdessen dem Anlegen neuer Wege vorzuziehen.
Eine Ausnahme bilden vorhandene Wege mit hohem Wert für
Naturschutz und Landschaftspflege (z.B. Hohlwege). Hier kann es
notwendig sein, die wertvollen Abschnitte durch neu anzulegende
Wege zu umgehen.
Falls neue Wegetrassen geplant werden müssen ist darauf zu achten,
dass keine ökologisch sensiblen und für Naturschutz und
Landschaftspflege wertvollen Lebensräume durchschnitten, isoliert
oder durch Randeffekte beeinträchtigt werden.
Neue Wegetrassen sind an die topographischen Verhältnisse
anzupassen und in die Landschaft einzubinden. Sie sollten sich an
den Höhenlinien orientieren und Geländeformen nachvollziehen.
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Folgerungen
Wegenetz
Belastungen durch den Ausbau und die Nutzung des (Haupt-)
Wegenetzes sollten nach Möglichkeit mit bestehenden Beeinträchtigungen der Umwelt gebündelt werden.
jb3
Dieser Ansatz kann auf Lärmemissionen,
optische Beeinträchti- jb4
jb5
gungen, Störungen des Biotopverbundes und der Erholungs- jb6
qualität angewendet werden.
Bei der Planung des Aus- und Neubaus von Wegen sollten Möglichkeiten zur Behebung vorhandener Umweltbeeinträchtigungen
jb1
genutzt werden.
In ökologisch verarmtem Bereichen (z.B. großen monostrukturierten Ackergewannen) können der Neubau von unbefestigten
Wegen und der Wegeausbau mit ausreichend breiten Seitenräumen für eine ökologische Aufwertung genutzt werden.
23
Folie 23
jb1
(z.B. Verlegung von Wegen aus sensiblen Gebieten heraus, Umbau von Fließgewässer-Durchlässen, Bau von Amphibienleiteinrichtungen und
Kleintierdurchlässen, Anlage hangparalleler Wege als Erosionsschutzmaßnahme, nachträgliche Begrünung vorhandener Erholungswege).
bellachj; 31.08.2011
jb3
z.B. Bündelung mit Straßen oder Bahntrassen
bellachj; 31.08.2011
jb4
z.B. Hochspannungsleitungen
bellachj; 31.08.2011
jb5
z.B. großräumig ausgeräumten Ackerlagen
bellachj; 31.08.2011
jb6
z.B. geruchsbelastete Gebiete mit Massentierhaltung
bellachj; 31.08.2011
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Wetzlar, den 04.09.2011
Folgerungen
Wegebreite
Je schmaler ein befestigter Wege ist, desto geringer sind seine
ungünstigen Auswirkungen auf den Naturhaushalt, auf die biologische
Vielfalt und auf das Landschaftsbild.
Aus Sicht von Naturschutz und Landschaftspflege ist daher die
Minimierung der befestigten Wegebreiten anzustreben und eine
entsprechend fundierte Begründung der geplanten Ausbaubreite
unter Berücksichtigung der Umweltwirkungen nötig.
Die Umweltwirkungen breiter befestigter Wege können durch den Bau
von Spurwegen gemildert werden. Je nach Funktion kann die
Kombination eines schmalen schwer befestigten Weges mit einem
leicht befestigten Sommerweg eine Alternative zum breiten Ausbau
darstellen. Auch der Bau von Ausweichstellen als Alternative zu
breiten Fahrbahnquerschnitten ist - je nach Verkehrsbelastung des
Weges – möglich und prüfenswert.
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Folgerungen
Wegeoberfläche, Material
Je ähnlicher der Wegeunterbau dem umgebenden belebten Boden,
und die Wegeoberfläche naturraumtypischen Strukturen ist und je
geringer der Versiegelungsgrad der Wegeoberfläche ist, desto
geringer sind tendenziell die Auswirkungen auf die Umwelt.
Aus ökologischer und naturschutzfachlicher Sicht stellen deshalb
unbefestigte Graswege die verträglichste Lösung dar.
Befestigungen sollten möglichst mit ungebundenen, oberflächenrauen, und wasserdurchlässigen Belägen (Rasengitter, Schotterrasen) erfolgen.
Befestigungen mit Bindemitteln (Beton, Bitumen) sollten nur im
begründeten Einzelfall bei schwierigen örtlichen Gegebenheiten
oder besonderen Erfordernissen (z.B. sehr starker Wegebeanspruchung) durchgeführt werden.
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Folgerungen
Wegeoberfläche, Material
Das Wegebaumaterial sollte nicht nur aus optischen Gründen,
sondern auch im Hinblick auf die Besiedelbarkeit durch die im
Naturraum vorhandenen Arten und Lebensgemeinschaften nach
Möglichkeit ortstypisch sein (z.B. Verwendung von Basaltschotter in
vulkanischen Gebieten).
Wegebankette, Mittelstreifen von Spurwegen, Rasengitter- und
Schotterrasenwege sollen nur mit örtlichem Oberboden (Rohboden)
angedeckt werden, nährstoffreicher Mutterboden sollte nicht
verwendet werden.
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Folgerungen
Wasserführung
Eine negative Veränderung der Abflussverhältnisse, vor allem die
Erhöhung des Direktabflusses von den in ihrer Versickerungsfähigkeit ganz oder teilweise reduzierten befestigten Wegoberflächen ist zu vermeiden.
Anfallendes Oberflächenwasser ist durch entsprechende
Querneigungen der Wege gleichmäßig in die Seitenräume zu
verteilen.
Eine dezentrale Wasserrückhaltung durch Anlage von Aufweitungen, Erd- und Sickermulden oder kleinen Puffern an den
Wegeseitengräben sollte generell vorgesehen werden.
An die Wegetrassen angrenzende natürliche Sickermulden, Tiefstellen und Feuchtflächen sollten für Retentionszwecke genutzt
werden.
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Folgerungen
Wegseitenräume
Bei der Neugestaltung ländlicher Wegenetze ist die Sicherung,
Schaffung und Wiederherstellung von Biotopen in den Wegeseitenräumen grundsätzlich mitzuplanen. Die Planung sollte nicht
auf einzelne Wege oder Wegeabschnitte beschränkt werden,
sondern es sollte ein auf das Verfahrensgebiet bzw. den
Landschaftsraum bezogenes Gesamtkonzept für Biotopschutz,
Biotopentwicklung und Biotopverbund geplant und umgesetzt
werden.
Um eine ausreichende ökologische Wirksamkeit sicherzustellen
sollten Gras- und Krautraine möglichst 5 m mindestens aber 3 m
breit sein, dreireihige Hecken mindestens 5 m breit,
Bei der Absteckung des Wege- und Gewässernetzes ist darauf zu
achten, dass die in der Planung vorgesehenen Breiten sowie
erhaltenswerte vorhandene Strukturelemente tatsächlich in der
Örtlichkeit berücksichtigt werden.
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Folgerungen
Wegseitenräume
Die Art der Gestaltung der Seitenräume sollte sich auf den
jeweiligen Landschaftsraum und dessen typisches Spektrum an
Biotopen und Kleinstrukturen beziehen.
Anstelle der Pflanzung von „Standardhecken“ sollten – auch vor
dem Hintergrund artenschutzrechtlicher Anforderungen – offene
Gras- und Krautraine geschaffen werden. Diese können durch
punktuelle Gehölzpflanzungen oder Kleinstrukturen, wie z.B.
Lesesteinhaufen oder kleinere Mulden, in denen sich Abflusswasser
oder Niederschlag sammeln kann, ergänzt und gesichert werden.
Auch in den Wegseitenräumen sollten an Säumen, Böschungen und
Seitengräben die örtlichen Böden bzw. der freigelegte Gesteinsuntergrund nicht mit Mutterboden angedeckt werden.
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Folgerungen
Beseitigung von Wegen
Die Beseitigung von Graswegen in Ackerlagen stellt in der Regel
einen Eingriff dar und ist auf den notwendigen Umfang zu
beschränken.
Während die Vergrößerung der Schlaglänge spürbare Vorteile für
die Bewirtschaftung hat, trifft dies bei der Schlagbreite nur eingeschränkt zu. Aus ökologischen Gründen sollte eine maximale
Schlagbreite von 150 bis 250 m nicht überschritten werden.
Die Folgenutzung nicht mehr benötigter Wege ist unter Berücksichtigung von deren bestehenden ökologischen Funktionen festzulegen.
Als Ausgleich für den Verlust der ökologischen Funktionen
entfallender Graswege und Wegraine eignen sich Graswege oder
Saumbiotope.
Die Anlage von schlagparallelen Krautstreifen oder von Saumstreifen an verbleibenden Wegen kann einen Kompromiss zwischen
der Optimierung landwirtschaftlicher Nutzflächen und der Wahrung
der Naturschutzbelange herstellen
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Folgerungen
Baudurchführung
Vor allem in ökologisch empfindlichen Bereichen ist darauf zu
achten, dass die Bauarbeiten auf die eigentliche Wegetrasse
beschränkt bleiben (Vor-Kopf-Bauweise etc.).
Angrenzende sensible Lebensräume sind vor Beginn der
Baumaßnahme wirksam zu kennzeichnen und ggf. durch
Abzäunung zu sichern.
Bauarbeiten sind nur in Phasen ausreichender Belastbarkeit des
Untergrundes durchzuführen.
Bodenaushub sollte nach Möglichkeit auf geeignete Weise vor Ort
verwendet werden. Eine Deponierung sollte vermieden werden.
Allerdings ist zu beachten, dass auch der Einbau von Aushubmassen Eingriffe in Natur und Landschaft hervorrufen kann.
Zur Vermeidung artenschutzrechtlicher Konflikte sind soweit nötig
Bauzeitenbeschränkungen bzw. Baufeldabsuchungen zu erlassen
und beim Baubetrieb zu beachten.
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Wetzlar, den 04.09.2011
Folgerungen
Unterhaltung
Bei Unterhaltungsmaßnahmen (Abschieben überhöhter Seitenstreifen, Rückschnitt von Hecken, Räumen von Seitengräben etc.)
sollte abschnittsweise vorgegangen werden, um die Wiederbesiedelung durch die standorttypischen Arten zu erleichtern.
Der Einsatz von Wirkstoffen (Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmittel) zur Regulierung des Wegeraumbewuchses hat zu unterbleiben.
Die Mähzeiten der Wegränder sollten spät in der Vegetationsperiode
liegen, damit sich die Saumgesellschaften ausdifferenzieren können
und der Wegraum seine Rückzugsfunktion für Arten der Kulturlandschaft wahrnehmen kann.
Mäh- und Schnittgut sollte abgeräumt werden, um eine Nährstoffanreicherung zu vermeiden
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Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
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Beispiele
Saumstreifen als möglicher Ersatz für entfallende Wege
Flurbereinigungsverfahren „Hungen-Utphe“ (1)
2001 wurden – nach der im Herbst 2000 erfolgten Besitzeinweisung
- in einem ca. 400 ha großen, intensiv ackerbaulich genutzten
Teilgebiet 14 Saumstreifen (Länge: rd. 4800 m, Fläche: rd. 23.100
m²) entlang von Wegen als funktionaler Ausgleich für den Verlust
von Grünwegen neu angelegt.
Die abgesteckte Breite der meisten Streifen beträgt 5 m, einige
Streifen wurden geringfügig schmaler abgesteckt.
Zwischen den Jahren 2000 bis 2005 fand ein begleitendes Biomonitoring statt, um die Wirksamkeit und Zielerreichung der
Maßnahmen zu untersuchen.
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Beispiele
Saumstreifen als möglicher Ersatz für entfallende Wege
Flurbereinigungsverfahren „Hungen-Utphe“ (2)
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Beispiele
Saumstreifen als möglicher Ersatz für entfallende Wege
Flurbereinigungsverfahren „Hungen-Utphe“ (3)
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Beispiele
Saumstreifen als möglicher Ersatz für entfallende Wege
Flurbereinigungsverfahren „Hungen-Utphe“ (4)
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Beispiele
Saumstreifen als Ersatz für entfallende Wege
Flurbereinigungsverfahren „Hungen-Utphe“ (5)
Die Ergebnisse des Monitorings zeigen, dass sich die Anlage der
Krautstreifen auf die floristische und faunistische Entwicklung des
Verfahrensgebiets durchweg positiv ausgewirkt hat. Trotz
weitgehend intensiver landwirtschaftlicher Nutzung konnten die
Artenvielfalt und die Populationen typischer Arten und Gruppen der
Agrarlandschaft stabilisiert bzw. gesteigert werden.
- Zunahme der Gefäßpflanzenarten von 69 auf 100
- deutliche Zunahme der Individuen- und Kettenzahl der Leitart Rebhuhn
- kontinuierliche Bestandszunahme bei den Offenlandvogelarten (+54% in
2005 im Vergleich zu 2000)
- Bestandserholung der Feldhasenpopulation
- Zunahme der Tagfalterarten von 11 auf 16
- Zunahme der Heuschreckenarten von 8 auf 14
- signifikant höhere Diversität von Laufkäferarten in Saumstreifen als in
angrenzenden Ackerschlägen.
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Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
Wetzlar, den 04.09.2011
Beispiele
Bodenschutz / gefährdete Bereiche
27/1
5
33
11
33 0
19
27/2
50
12
10
33
0
107
29
21
136
Auf dem
51
22
9
30
18
54
137.1 17
16
18
60
55
19
53
32 0
10
108
61
104.1
63
31
G
As
Er run
ne dh
ue af
ru te
ng
7
52
64
Er
ne
ue
ru
n
109.1
Flur 29
in
Steinbach
24
20/1
15
57
6
30
5
59
60
140.1
141
27
30
0
137.2
31
5
51
62
5/1
401
13/2
39
139
26
1
7
143
Am Flutgraben
36
10
38
37
41/1
19
6
146
43
33
142
8
44
14
11
32
146
13
148
15
28 5
g
Auf Haßel
35
12
Steinbach
Flur 30
31
Steinbach
30
50
29
144
14716
45
31
0
Er
ne
ue
ru
n
29 5
51
40
34
4/1
25
63
110
50
Auf derHaßel
134.1
13/1
140.2
9
23
Steinbach
32
0
3
46
31 0
20/2
12
11
2
21
58
61
131.1
32
5
56
138.1Mitten
137.114
g
As
Sc
h
138.2
8
Auf der Hermannswies
Hölzchen
52
29
0
62
As
17
28
28
49
86
38
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
Wetzlar, den 04.09.2011
Beispiele
Bodenschutz / gefährdete Bereiche
27/1
33 0
19
11
27/2
50
12
10
33
0
107
29
21
136
52
18
54
137.1 17
16
18
60
55
19
53
32 0
10
108
31
G
As
Er run
ne dh
ue af
ru te
ng
7
52
64
Er
ne
ue
ru
n
109.1
Flur 29
in
Steinbach
24
20/1
15
57
6
30
5
59
60
140.1
141
27
11
30
0
137.2
31
5
2
51
62
39
139
26
1
7
143
Am Flutgraben
36
10
g
38
37
41/1
146
Er
ne
ue
19
6
43
33
142
8
44
14
11
32
146
13
148
15
28 5
Steinbach
Flur 30
31
Steinbach
30
50
29
144
14716
45
31
0
ru
n
Auf Haßel
35
12
As
29 5
51
40
34
4/1
25
63
110
50
Auf derHaßel
134.1
13/1
140.2
9
23
Steinbach
32
0
3
401
13/2
5/1
46
31 0
20/2
12
61
131.1
21
58
137.114
g
As
Sc
h
138.2
8
63
Auf der Hermannswies
56
138.1Mitten
29
0
61
104.1
Hölzchen
Auf dem
51
22
9
30
62
32
5
17
28
28
49
86
39
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
Wetzlar, den 04.09.2011
Beispiele
Bodenschutz - aktuelle Nutzungsrichtung
der
F
47
24/1
31
32
45
39
32
Goldwies
42
18
27
239.1
240.1
28/2
241
320
40
35
29
225.2
28 0
38
33
30
31
43
34
36
37
19
2
41
N
225.1
21
Flur 22
Über
Hansenbach
231.2
16
5
3/1
23
27
7
9/1
8
0
5
5
30
0
295
33
31
32
31
34
32
5
Flur 20
35
Er
234.1
5
14
Sc
h
ng
ru
5
In Hansenbach
30
45
226
40
6
7
38
231.2
9
229.2
24
320
29
230.1
330
1
22
231.1
224.2
93
80
5
3
Sc
Er n
h
eu e
ru n
g
Sc
h
37
112
36
14
15
232
35
34
111.2
20
Im Weinacker
320
33
5
Gr
Er un d
ne h a
u e fte
ru
ng
32
16
21
32
32
12
233
28
21
2
11
227
38
Gr
Er un d
ne h a
u e fte
r13
un
g
26
27
Sc h
224.3
h
234.2
10
25
48/1
As
8
23
46
Sc
235
12
13
41
42/1
47
20
236
11
230.2
Flur 23
228
22
9
ue
ne
225.1
229.1
225.1
601
As
37
237
15
31
36
22
237
6
236
ng
20
As
265
1
30
F
5
Scheiderwald
238
0
N
28
17
4
1
225.3
33
F
239.2
Er ne
u eru
3
31
29 28
27
40
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
Wetzlar, den 04.09.2011
Beispiele
Bodenschutz - gedrehte Nutzungsrichtung
der
F
47
24/1
31
32
45
39
32
Goldwies
42
18
27
239.1
240.1
28/2
241
320
40
35
29
225.2
28 0
38
33
30
31
43
34
36
37
19
2
41
N
225.1
21
Flur 22
Über
Hansenbach
231.2
16
5
3/1
23
27
7
9/1
8
0
5
5
30
0
295
33
31
32
31
34
32
5
Flur 20
35
Er
234.1
5
14
Sc
h
ng
ru
5
In Hansenbach
30
45
226
40
6
7
38
231.2
9
229.2
24
320
29
230.1
330
1
22
231.1
224.2
93
80
5
3
Sc
Er n
h
eu e
ru n
g
Sc
h
37
112
36
14
15
232
35
34
111.2
20
Im Weinacker
320
33
5
Gr
Er un d
ne h a
u e fte
ru
ng
32
16
21
32
32
12
233
28
21
2
11
227
38
Gr
Er un d
ne h a
u e fte
r13
un
g
26
27
Sc h
224.3
h
234.2
10
25
48/1
As
8
23
46
Sc
235
12
13
41
42/1
47
20
236
11
230.2
Flur 23
228
22
9
ue
ne
225.1
229.1
225.1
601
As
37
237
15
31
36
22
237
6
236
ng
20
As
265
1
30
F
5
Scheiderwald
238
0
N
28
17
4
1
225.3
33
F
239.2
Er ne
u eru
3
31
29 28
27
41
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
Wetzlar, den 04.09.2011
Beispiele
Verminderung bestehender Beeinträchtigungen
42
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
Wetzlar, den 04.09.2011
Beispiele
Verminderung bestehender Beeinträchtigungen
43
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
Wetzlar, den 04.09.2011
Beispiele
Wege als Gedächtnis der Kulturlandschaft
Römische Straße
44
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
Wetzlar, den 04.09.2011
Beispiele
Wege als Gedächtnis der Kulturlandschaft
Ehemalige Bahnstrecke
45
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
Wetzlar, den 04.09.2011
Beispiele
Wege als Gedächtnis der Kulturlandschaft
Mittelalterliche Straße
46
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
Wetzlar, den 04.09.2011
Beispiele
Wege als Gedächtnis der Kulturlandschaft
Randweg eines Feldflugplatzes aus den 30er Jahren
47
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
Wetzlar, den 04.09.2011
Beispiele
Wege als Gedächtnis der Kulturlandschaft
48
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
Wetzlar, den 04.09.2011
Fazit
Die Antwort auf die Frage
„(Wie) können zukunftsorientierte ländliche
Wegenetze umweltgerecht gestaltet werden?“
lautet daher
„Ländliche Wegenetze sind (nur) dann zukunftsorientiert, wenn ihre Konzeption, Herstellung und
Benutzung umweltverträglich ist.“
49
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
Wetzlar, den 04.09.2011
Vielen Dank für Ihr Interesse!
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