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herr, zeige uns, wie du die menschen siehst wir warn dann mal

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2. Jahrgang I NR. 3 I 25. Nov. 2009 I Auflage: 16.000
Herausgeber: Förderverein Öffentlichkeitsarbeit St. Lambertus /PGR Sachausschuss Öffentlichkeitsarbeit
www.st-lambertus-essen.de
www.wirvier-essen.de
editorial
Armer, armer Katholik!
Haben Sie sich schon einmal den Spaß gemacht, z. B. nach der
Bischofsernennung, die dazugehörigen Leserkommentare auf
dem Internetportal von WAZ und NRZ zu lesen? Wenn ja, könnten
Sie vielleicht festgestellt haben, dass wir Katholiken, zumindest
in den Augen mancher Menschen, ein devotes, obrigkeitshöriges
und eigentlich nur bemitleidenswert dummes Kirchenvölkchen
sind. Nun können Sie, wie ich es auch tue, einfach abwinken und
sich auf solche Diskussionen nicht einlassen. Überzeugen kann
man in der Anonymität des weltweiten Netzes eh niemanden!
Überlassen wir also den Schmähenden das Web, wenden uns der
Realität zu und zeigen, was und wie wir wirklich sind.
Gemeinsam mit den Gemeinderäten und Kirchenvorstehern,
die, frisch gewählt, vielleicht keine Herren im Haus, aber ganz
sicher nicht devot und obrigkeitshörig sind. Mit den Lektoren
und Kommunionhelferinnen, die, wie unser Thema Ehrenamt
belegt, äußerst selbstbewusst ihren Dienst tun. Mit den Leitern
und Kindern in den Jugendgruppen, den Menschen in Kolping,
KFD und KAB, in Seniorengruppen und Kindergärten. Und
auch gemeinsam mit Ihnen und allen anderen, die Sie sich
dazugehörig fühlen, sind wir viele Leute, die dafür stehen, dass
wir eine glaubende, aber auch selbstbewusste und kritische
Gemeinschaft sind. Einiges von dem, was diese Gemeinschaft
ausmacht, von dem was wir sind, können Sie, mal wieder, in dieser
WIRvier lesen. Eines könnte dabei sogar jenen Schmähenden in
den Webportalen klar werden: wir sind vieles, aber eines sicherlich
nicht: ein bemitleidenswertes, dummes Kirchenvölkchen.
Wolfgang Hofemeister
A u s d e m i n h a lt
Gemeinderäte und Kirchenvorstand
formieren sich neu
Lektoren und Kommunionhelfer 02
02-03
Vorgestellt –
St. Hubertus, Geschichte einer Kirche
05
Lernprofis –
Schulanfänger der KiTa St. Engelbert erkunden
ihre Umwelt
Sozialökumenisch –
die Kleiderkammer in St. Lambertus Gedanken zum Advent
Seit zehn Tagen liegt auf meinem
Küchentisch ein Pressefoto aus
dem Wiener Stephansdom. Der
Dom ist voller Menschen. Doch
ist es keine Versammlung wie
zum Gottesdienst. Diese hätte eine gemeinsame Ordnung.
Auch ist es keine Konferenz mit
einer festgelegten Sitzordnung.
Das wäre eine Synode mit Tagesordnung. Nein, diese Versammlung heißt “Apostelgeschichte 2010” und lädt die Menschen
ein, die Urform der Mission neu
zu entdecken, dem Menschen
von Angesicht zu Angesicht zu
begegnen. So sieht man auf dem
Bild die Menschen im persönlichen Austausch miteinander,
ohne dass ein Medium dazwischen steht: kein Berg Papier,
keine Schlagzeile, kein Text, kein
Streitthema, keine Wunschliste,
keine Verbesserungsvorschläge und so fort. Nur von Angesicht zu Angesicht. Mittendrin
der Erzbischof auf einem Hocker
- zuhörend, fragend, überlegend,
antwortend. Er hält sein Brevier
in den Händen wie auf Gottes
Wort und das Gebet vertrauend.
Im Begleitartikel wird er zitiert
aus seinen Begrüßungsworten:
“Herr, zeige uns, wie du die Menschen siehst.”
Der Erzbischof sieht die Kirche
in einem Umbruch wie “seit zwei
Jahrhunderten nicht mehr” und
knüpft in dieser dreitägigen Versammlung seines Bistums an
die Zeit der Apostelgeschichte an, in der die Gemeinde “ein
Herz und eine Seele” war und
die Menschen mit dem Hl. Geist
zu ihren Beschlüssen fanden.
Auf dieses ursprüngliche Zueinander von Angesicht zu Angesicht, allein vermittelt durch den
Geist, setzte der Erzbichof in diesen Tagen.
Die neutestamentliche Lesung
des Ersten Adventssonntags
sagt dies mit den Worten des
hl. Paulus: „Der Herr lasse euch
wachsen und reif werden in der
Liebe zueinander und zu allen,
wie auch wir euch lieben, damit
euer Herz gefestigt wird ...”
In so gefestigten Herzen kann
auch Gott Wohnung nehmen.
Danach sehnen wir uns ja im
Advent.
Pastor Ludger Toups
Wir war’n dann mal (nicht weit) weg!
Wallfahren ist wieder „in“. Die Wallfahrt zum hl. Ludgerus nach Werden wurde in diesem Jahr wieder belebt
durch den 1200. Jahrestag seines Heimgangs in GOTTES Reich.
Frisch gewählt –
Dienst in erster Reihe –
Herr, zeige uns,
wie du die Menschen siehst
07
14
Kurz notiert
Essen sein Bischof
Der Münsteraner Weihbischof Franz Josef Overbeck (46) wird
nächster Ruhrbischof. Wie Vatikan und Bistum am 28.Oktober
verkündigten, wird er am 20. Dezember in sein neues Amt
eingeführt. Wir wünschen ihm für seine Aufgabe alles Gute und
Gottes Segen.
Gott sein Team
St. Andreas: Unter dem Motto „Du gehörst in mein Team . . .
spricht Gott“ luden Pastor und Gemeinderat zum Ehrenamtstag
am 25.Oktober ein. Nach dem Gottesdienst ging die Feier im
Pfarrsaal bei guter Verpflegung und netten Gesprächen weiter.
Verpackungskünste
St. Ludgerus und Martin: Nicht der weltberühmte Künstler Christo,
sondern ein Trupp wackerer Gerüstbauer sorgte in Rüttenscheid
für einen ungewohnten Anblick: der Turm der Ludgerus-Kirche
ist grün "verpackt". Bis zum Wintereinbruch sollen hier dringende
Renovierungsarbeiten durchgeführt werden.
Die Pfarreien des ganzen Bistums waren aufgerufen. Am
Samstag, 23.Mai, machten sich
bei herrlichem Wetter vier Pfarreien aus dem essener Süden
auf den Weg:
St. Gertrud, Stadtmitte, St. Laurentius, Steele, St. Josef, Ruhrhalbinsel, und wir: St. Lambertus,
Rellinghausen-RüttenscheidBergerhausen. Wir „wallten“,
unterbrochen von kurzen Stationspausen mit Gebeten und
Liedern aus dem gut vorbereiteten Wallfahrtsheft, zu Fuß, per
Fahrrad oder Bahn und sogar zu
Schiff über den Baldeney-See
zum Treffpunkt an der Luziuskirche in Werden.
Von dort zog eine beeindruckend große Prozession zur Ludgeruskirche. Nach der Andacht
dort waren Aktivitäten vorgesehen: für Jugendliche und Kinder
ein Stadtspiel, musikalische Darbietungen in der evgl. Kirche u.
a. m. Zur hl. Messe am Nachmittag musste man sich ordentlich
anstrengen, damit alle in die Kirche hineinkamen.
Allein von den Chorsängerin­
nen und Chorsängern aus allen
Gemeinden sollen sich ca. 300
im hinteren Teil der Kirche
gedrängt haben. Ihr Gesang riss
die Menge der anderen Gläubi­
gen mit.
Ein wunderbares Erlebnis von
Gemeinschaft im Glauben. Man
sollte es von Zeit zu Zeit wiederholen!
H.-J.Kurzenacker
02
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Pfarr-Nachrichten
Danke den
Mitgliedern im
Kirchenvorstand,
PGR und den
Gemeinderäten
Pfarrei St. Lambertus. Am 07./08. November fanden die turnusmäßigen Wahlen für den Kirchenvorstand und die Gemeinderäte statt.
Acht neue Kirchenvorsteher der Pfarrei St. Lambertus wurden für
eine Amtzeit von sechs Jahren (ergänzend zu acht - für die nächsten drei Jahre verbleibenden Kirchenvorstehern) gewählt. Es sind
Frau Angela Toussaint, und die Herren Dr. Eike Benke, Dr. Stefan Bonmann, Stephan Booms, Axel Dedy, Guido Knigge, Christian Schäfer
und Dr. Johannes Wieseler.
In die einzelnen Gemeinderäte der vier Gemeinden wurden jeweils
12 Mitglieder gewählt. Es sind in St. Andreas die Damen Dorothee
Amen, Pia Regina Boenisch, Monika Brauckmann, Karin Graute, Birgit
Hofemeister, Dr. Dorthea Kreuzer-Zagar, Sandra Kuhl, Anette Stolzenberg und die Herren Michael Boenisch, Günther Lammerse, Walter
Mutert und Mike Wefers und in St. Hubertus und Raphael die Damen
Juli Dolff, Beate Oehmen und Angela Wagner und die Herren Ulrich
Booke, Herbert Engel, Oliver Freund, Bernhard Hartmann, Maximilian Hüls, Ralph Kunze, Leo Müller, Altfrid Norpoth und Michael Wagner, In St. Lambertus wurden die Damen Ursula Groneberg, Christiane Knigge, Roswitha Kottenberg, Anna-Maria Kuhl, Ursula Prenting,
Ute Semmler, Sophia Thöne und die Herren Peter Beckmann, Klaus
Kottenberg und Dr. Bruno Vogel direkt in den Gemeinderat gewählt
und in St. Ludgerus und Martin die Damen Sabrina Baltes, Bettina
van den Berg, Sr. Mechthild Driesch, Regina Hörster, Ingeborg Krützen, Rita Müller, Ursula Pampuch, Janine Pung, Karin Schmidt sowie
die Herren Ulrich Drees, Marco Gleisenberg und Christian Toussaint..
Als „geborene“ GR-Mitglieder haben die jeweiligen Pastöre und
Gemeindereferentinnen ihre festen Plätze in diesen Gremien. In der
ersten Sitzung nach der Wahl (voraussichtlich bis zum 6.12.) werden
bis zu drei weitere GR-Mitglieder in jeden GR hinzuberufen bevor
dann in der konstituierenden Sitzung (vermutlich noch vor Weihnachten) die Vorstände gewählt und die Delegierten in den PGR
benannt werden., die dann gemeinsam mit den Vertretern des Pastoralteams die Arbeit im PGR aufnehmen.
Allen Mitgliedern der oben genannten Gremien sei an dieser Stelle für den Einsatz und das Engagement für die Pfarrei wie für die
Gemeinden gedankt, ebenso allen Kandidatinnen und Kandidaten,
die sich zur Wahl gestellt haben. Das Zusammenwachsen der vier
Gemeinden innerhalb der Pfarrei St. Lambertus ist einen guten
Schritt vorangekommen, wie die konstruktive und vertrauensvolle
Zusammenarbeit in den letzten beiden Jahren im Kirchenvorstand
und im Pfarrgemeinderat sowie zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen und über die Gemeindegrenzen hinweg gezeigt hat.
Altfrid Norpoth
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I 2. Jg. I Nr. 3 I NOV 09
Vom 19.–21.März bietet die Pfarrgemeinde ein Familienwochenende im Matthias-Claudius-Haus, Meschede Eversberg. (www.matthias-claudius-haus.de) an.
Mitfahren können Familien mit Kindern im Alter von 0 bis ca.
10 Jahren. Die Teilnehmerzahl ist auf 90 Personen begrenzt.
Weitere Infos (Preise, Anmeldungen, Programm, Themen usw.)
erscheinen nach den Weihnachtsferien in allen Gemeinden
unserer Pfarrei.
Fragebogen zur
Pfarrzeitung Wirvier
Pfarrei St. Lambertus. In der
letzten Ausgabe unserer Pfarrzeitung Wirvier war ein ganzseitiger Fragebogen enthalten, u.a. über die Inhalte und
das Layout dieser Zeitung.
Als Ansporn zum Ausfüllen die­
ses Fragebogens wurden eine
Digitalkamera, ein Gutschein
im Wert von 25 Euro für Bücher
oder anderer Medien in den einzelnen KÖBs und ein Gutschein
im Wert von 10 Euro, einzulösen
auf einem unserer Gemeindefeste. Doch leider war der Rücklauf dieser Fragebögen äußerst
gering; nur 18 ausgefüllte Bögen
kamen zurück. Die Auswertung
war dann sehr einfach, aber leider nicht aussagekräftig und
nicht repräsentativ, weshalb auf
die Ergebnisdarstellung hier verzichtet wird.
Wenn Sie Anmerkungen, Kommentare, Anregungen, Kritik
oder auch Lob bezüglich dieser Zeitung haben, schreiben Sie
dies dem Redaktionsteam (über
das Pfarrbüro St. Lambertus,
Frankenstraße 138, 45130 Essen
oder per E-Mail an info@wirvieressen.de).
Altfrid Norpoth
Evangeliar
Lektoren + Kommunionhelfer –
Ein „Interview“
1. Wie kommen Sie dazu, im leicht privilegieren, aber leider
GOTTESdienst mitzuhelfen?
ist das oft nicht erkennbar. Ich
denke, jeder Christ sollte seine
A. Seit der Erstkommunion bin Fähigkeiten einbringen. Sonst
ich schon Messdiener. Gutes geben wir nicht unser Bestes
"Lesen-können" verhalf zum zum Gottesdienst und im Leben.
Lektorendienst. Mit dem "Weni- Z,B der Gesang gehört genauger-werden" von Priestern vor so dazu, wie jede andere aktive
ca. 20 Jahren war ich angespro- Mitarbeit.
chen vom damaligen Pfarrer
nach Vorschlag des PGR gern zu C. Man sollte diesen Punkt genedem Dienst bereit.
rell beleuchten, um eine größere Akzeptanz der Laien sicherzuB. Meine Familie hat mich früh stellen. Aus meiner Familie hat
in der Richtung geprägt, dass es kürzlich eine Predigt gegeKirche aus der Mitarbeit aller ben zur Silberhochzeit, die wirkGläubigen besteht. Eine Rol- lich alle Kirchbesucher beeinle dabei spielt, auch im Gottes- druckte, da hier jemand wirklich
dienst ein sichtbares Zeichnen aus dem Leben erzählte. Auch so
des Glaubens für Mitchristen etwas können Laien!
zu setzen, ohne Priester zu sein.
4. Manche LektorInnen lesen
C. Ich habe bereits mit 9 Jahren den Text langweilig oder nicht
im Dom mit dem Ministranten- dem Sinn gemäß. Sie kennen
dienst begonnen und gleichzei- sich zu wenig in der Bibel aus
tig dabei erfahren, dass über die
dort gelebte Gemeinschaft viele A. Die zu lesenden Texte müssen
Freunde (bis heute!) und Aktivi- rechtzeitig vor dem Gottesdienst
täten entstanden sind.
bekannt sein, damit man sich
entsprechend "einlesen" kann.
2. Wäre es nicht besser, die Gutes Lesen hat nicht direkt mit
Dienste professionellen Ge­­ "Bibelkenntnis" zu tun, aber aus
weih­­ten zu überlassen?
dem Zusammenhang der Texte
ergibt sich oft auch die richtige
A. Da die Zahl der "Professio- Betonung.
nellen" ständig abnimmt, muss
die Zahl der Laien (Männer und B. Diese Ansicht teile ich bei keiFrauen) erheblich gesteigert ne/m (r)meiner Kolleg(inn)en.
werden.
Menschen haben unterschiedliche Fähigkeiten müssen auch
B. Meiner Meinung nach ist die mit Fehlern von der GemeinKirche ohne Mithilfe der Gläu- de akzeptiert sein. Sonst verfehbigen völlig unvollständig. len verfehlen wir das Ziel. Aber
Der "professionelle Geweihte" ein Lesetraining für die Lektoren
scheint mir heute als Vorsteher wäre schon sinnvoll. Das zeigte
der Gemeinde oft durch admi- auch, dass die Funktion des Leknistrative Aufgaben überfor- tors ernstgenommen und unterdert zu sein und oft zur eigent- stützt wird und dass der Kirche
lichen Seelsorge kaum noch auch etwas an diesem Dienst
Zeit zu haben. Seine "Professio- liegt.
nalität" sollte deutlich werden
als erkennbares christliches und C. Im Dom gab es für den Lekmenschliches Vorbild. ER kann torendienst zuvor immer Lekgerne etliche Aufgaben an torenkurse.
einen "Laien" abgeben, um sich
zu entlasten und mehr Zeit zur 5. Früher mussten die Laien
Besinnung auf das Wesentliche den Kelch mit Handschuhen
zu haben. anfassen + durften schon gar
nicht das Allerheiligste berüh3. Es gibt immer noch Men- ren oder herumtragen.
schen, die es stört, wenn Laien
(bes. Frauen) im Altarraum A. Die damaligen Zeiten müsaktiv sind.
sen wir schnell vergessen! Durch
die sinnvolle HandkommuniA. Die Kirche von "Heute" kann on ist das schon lange "ad acta"
auf diese Wenigen keine Rück- gelegt.
sicht mehr nehmen.
B. Dieser Gedanke hat für mich
B. Der Glaube lebt heute doch zwei Aspekte: Mit zunehmender
nicht nur vom Amtsträger. Form- und Zwanglosigkeit im
Wenn der Priester wirklich Gott Umgang miteinander und mit
näher wäre als die übrigen Mit- Institutionen haben gleichzeitig
menschen, würde das ihn viel- Begriffe wie Respekt und Würde
an Bedeutung verloren. Das hat
sicher auch dem Ritus geschadet: Man wundert sich ja, dass
vermeintlich "strenge" Religionen solch einen Zulauf haben.
Auf der anderen Seite ist mir
überhaupt nicht mehr erkennbar, warum der Laie "unheiliger"
sei als der Priester. Im Gegenteil erscheint mir mancher Laie
"würdiger" des Umgangs mit
dem Allerheiligsten als mancher
Geweihte.
C. Gerade heute sollte Kirche
darauf achten, Regeln locker auf
die gegenwärtigen Bedürfnisse
zuzuschneiden, schließlich will
Kirche auch zukünftig Bestand
haben und deshalb sind solche
Regeln in meinen Augen „alte
Hüte“.
6. „Ich möchte die Hostie aus
den geweihten Händen des
Priesters empfangen!“
A. Die „geweihten Hände" werden immer weniger! Es ist zwingend erforderlich, den Laien
mehr "Kompetenzen" zu übertragen! Konzepte für Wortgottesdienste müssten "fertig" in
der Sakristei liegen, so dass man
bei Ausfall des Priesters schnell
darauf zurückgreifen kann.
Solche "Situation" sollte mit den
Gemeinden trainiert werden.
B. Ich habe Respekt vor der
Generation, die sich diesen Satz
zu Herzen genommen hat. Ich
selber empfinde meine eigenen
Hände als Gottesgeschenk und
als allemal gut genug dafür, die
Kommunion zu empfangen ...
warum also nicht auszuteilen?
Es kommt doch auf CHRISTUS
an, nicht auf den Austeilenden!
Um auch Nachwuchs in einen
Dienst der Kirche anzuwerben,
müssen wir die Wichtigkeit dieser Mithilfe unterstreichen. Eine
vorbildliche Durchführung verleiht dem Mitarbeitenden ein
Wertgefühl für seine Hilfe und
würde auch andere dazu animieren.
C. Wer die Kommunion lieber vom Priester empfangen
möchte, der kann ja zu der anderen Reihe hinüberwechseln.
Grundsätzlich ist sicher auch die
Frage in die Gemeinde zu stellen, wer sich für die Dienste in
der Kirche angesprochen fühlt.
Eine größere Zahl von Freiwilligen würde auch mir helfen,
wenn ich den Kommunionhelfer- und Lektorenplan aufstelle.
Pfarr-Nachrichten
2. Jg. I Nr. 3 I NOV 09 I
Gott und der Gemeinde seine Stimme leihen
Sankt Ludgerus und Martin.
Als ich gebeten wurde, für unsere Pfarrzeitung in einigen Zeilen über das Amt des Lektors zu
schreiben, wusste ich zunächst
nicht genau, wie ich das tun
sollte. Ausgehend von der Definition des Amtes bei wikipedia.de ein Kurzexposé ausarbeiten? Einen Erfahrungsbericht aus 22 Jahren Lektorendienst in St. Ludgerus und Martin erstellen? Ein fiktives Interview arrangieren? Alles denkbare Möglichkeiten, die sich für
mich jedoch bereits nach wenigen Gedanken erschöpften: …
Mit den Aufgaben des Amtes
sind Kirchgänger bestens vertraut, ein fiktives Interview ist
Dienst aus der Gemeinde, für die
Gemeinde. Ganz deutlich wird
das jedes Mal für mich daran,
dass ich selbst Sonntags in Straßenkleidung (und nicht in einem
Gewand) aus der Gemeinde heraus (und nicht von der Altarinsel aus) an den Ambo trete und
nach der Lesung auch wieder in
die Gemeinde an meinen Platz
Jede vorgetragene Lesung im zurück gehe.
Gottesdienst schließe ich mit
den Worten: „Wort des leben- Diesen Weg gehe ich in jedem
digen Gottes“ – für den kurzen Gottesdienst meistens zwei Mal.
Moment der Lesung habe ich Das zweite Mal führt er mich an
diesen Worten meine Stimme den Ambo, um der Gemeinde
geliehen. In meinem Verständ­nis meine Stimme zu leihen. Unser
tue ich das nicht für mich, mei- Altpastor in St. Ludgerus und
ne Eltern, den Pastor oder die Martin, Heinrich Grafflage, hat
Leute, sondern ich tue dies als einmal von einem Gottesdienstund bleibt kein Interview und
für meine Memoiren fühlte ich
mich noch zu jung… Das Einzige, was während meiner Überlegungen bereits von Beginn an
feststand, war die Überschrift.
Sie war mein erster Gedanke
und – wie ich nun finde – auch
mein bester Gedanke.
besuch in Frankreich berichtet,
in dem die Fürbitten nicht vom
„Dienst habenden“ Lektor, sondern von den Gottesdienstbesuchern selbst vorgetragen wurden. Jetzt werden Sie entgegnen, dass dies auch bei uns hin
und wieder im Sonntagsgottesdienst vorkommt. Anders als
bei uns trugen die Menschen
in Frankreich jedoch ihre persönlichen Bitten – ihre ganz alltäglichen Bitten – auf den Lippen. Beim Ortspastor nachgefragt erfuhr unser Altpastor, dass
dies keine Ausnahme, sondern
geübte Praxis in vielen Gottesdiensten war. Meines Erachtens
eine schöne Praxis. So wird die
Bitte des Einzelnen Fürbitte aller;
Lektor darf bei uns übrigens
jeder werden (so steht es sogar
bei wikipedia) und ich freue
mich darauf, wenn auch Sie
sich in diesen Dienst für unsere
Gemeinde stellen.
Jörn Walde
Oder: wie wir wieder das Wort neu entdecken können.
Auf einem Schild einer Buchhandlung stand vor einiger Zeit einmal unter dem Namen der Slogan: „Für das Kino im Kopf“
Das Kino im Kopf, das kann jede und jeder von uns. Aber was brauchen wir eigentlich dazu, um in dieses Kino zu gehen:
Ein gutes Programm, tolle Schauspieler, eine fesselnde Geschichte, rasante Bilder vor unserem (geistigen) Auge...
Auf die Vorleser kommt es also
auch an, damit wir diese Texte
besser verstehen und uns zu
eigen machen können.
„Lektorin“ ist ein wichtiger
Dienst, denn er ist ein zentraler
Punkt des Wortgottesdienstes.
Und dieser Wortgottesdienst hat
es im wahrsten Sinn des Wortes
in sich: Jesus Christus ist in Wort
und Sakrament gegenwärtig.
Das ist das Anliegen der Liturgiereform des II. Vatikanischen
Konzils. Die Messfeier hat zwei
Teile: die sakramentale Eucharistiefeier und die Wort-Gottes-Feier mit der Verkündigung
des biblischen Wortes. Das Konzil sprach daher ausdrücklich
vom „Tisch des Brotes“ und vom
„Tisch des Wortes“:
"Auf dass den Gläubigen der
Tisch des Gotteswortes reicher
bereitet werde, soll die Schatzkammer der Bibel weiter aufgetan werden, so dass innerhalb
einer bestimmten Anzahl von
Jahren die wichtigsten Teile der
Heiligen Schrift dem Volk vorgetragen werden." (Sacrosancatum Concilium, 51)
So trat neben das Messbuch nun
wieder das Lektionar, was die
beiden Pole des Gottesdienstes auch von den Büchern her
unterstrich. Der Ambo als Ort
der Wortverkündigung wurde in
seiner Bedeutung aufgewertet.
Und da steht nun der Lektor
und ließt nun aus dem „Buch der
Bücher“ vor....
Zugegeben: Nicht immer ist das
ein einfacher „Stoff“, den man da
vortragen soll: Bei den ganzen
Eigennamen kann man sich
schon mal verhaspeln und die
eher ältere Wortwahl und die
Grammatik der Übersetzungen
ist uns manchmal fremd.
Aber der Sinn, der Kern der Botschaft liegt fast immer offen vor
uns!
Wir müssen ihn nur „begreifen“. Für dieses „Begreifen“ ist
ein lebendiges Vortragen sicher
hilfreicher als einfaches Vorlesen. Und an dieser Stelle und nur
an dieser Stelle kommt der Märchenonkel in den Sinn. Durch
Vortrag und Augenkontakt kann
er die Zuhörer mit einbeziehen,
ja fesseln. Dazu bedarf es zwar
einiger Übung, aber mit der Zeit
gelingt es immer besser. An dieEin wichtiger Dienst: Lektorin
ser Stelle ist nicht gemeint, eine
theatralische Darbietung zu be­wusst diese Frohe Botschaft sondern „Wort des lebendigen
ge­ben, sondern eher, wie eine zu übermitteln. Und am Ende Gottes!“. Da darf, da muss dieses
Nach­richtensprecherin,
sehr kommt nicht „...Das Wetter!“ Wort des Lebens auch von der
Lebendigkeit unseres Gottes
genährt werden und: ebenso
vorgetragen und verstanden
werden. Vielleicht entdecken wir
ja diese Frohe Botschaft neu.
Hören wir doch alle bei unserem
nächsten Kirchgang ein wenig
bewusster hin und versuchen,
in den uns altbekannten Texten
eine neue Nuance, eine neue
Idee für uns und unser Leben zu
entdecken.
Dabei sind die Texte zum Advent
und Weihnachten ganz besonders gut geeignet für unser
„Kino im Kopf“.
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03
Kommentar
Von Ralph Kunze
so dürfen wir schon im Gottesdienst füreinander beten. Vielleicht wird das ja auch in unseren
Kirchen einmal eine geübte Praxis. Bis das soweit ist, werde ich
unserer Gemein­de aber gerne
weiterhin meine Stimme für Ihre
Bitten borgen.
Märchenonkel oder Verkünderin
der Frohen Botschaft
Unser Leben ist schneller geworden, total reizüberflutet. Und
dann gehen wir mal wieder
in die Kirche und hören: ... die
Lesungen zum Tage ...
Oft hören wir sie bestenfalls,
manchmal überhören wir sie
auch und nur vereinzelt verstehen wir das, was uns „von da vorne“ erzählt wird.
ZEITUNG für st. lambertus
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Es mutet schon merkwürdig an, dass es einer Herbstversammlung der deutschen Bischofskonferenz im Jahr 2009 bedarf, um
einigermaßen überrascht einen Anstieg der Kirchenaustritte
festzustellen. Die Zahl derer, die zur katholischen Kirche dazu
gehören wollen, sinkt seit Jahren beständig. Nur in dem Jahr als
„wir Papst wurden“ stoppte die Euphorie über einen Papst aus
Deutschland diesen Trend kurzfristig. Man könnte vermuten, ein
kurzfristiger „Starkult“ hat auf die öffentliche Meinung gewirkt,
denn mehr Gottesdienstbesucher konnte man im gleichen Zeitraum nicht begrüßen.
Also ist der Hinweis der Bischofskonferenz auf die momentane
Wirtschaftskrise im Zusammenhang mit den stärker steigenden
Kirchenaustritten zwar insofern richtig, als die prekäre Haushaltslage vieler Mitbürger Auslöser für den Austritt ist, die Ursache greift aber tiefer. Denn ein Abonnement oder eine Vereinsmitgliedschaft, die ich nicht mehr wahrnehmen möchte, weil es
mir nichts „bringt“, werde ich natürlich eher kündigen, wenn die
Haushaltskasse knapper wird.
Aber welche Konsequenz ergibt sich für uns als Gemeinde und
Pfarrei? Was können wir tun, damit es uns und denen, die sich
für christlichen Glauben und Kirche interessieren, wieder etwas
„bringt“?
Als erstes müssen wir eine –die- frohe Botschaft, wieder herausstellen, in der die Menschenfreundlichkeit unseres Gottes so manchen Trost und Mut in unserer sehr materialistisch
geprägten Umwelt spendet. Aber auch der Zusammenhalt zwischen uns Christen innerhalb einer Gesellschaft mit einer überwiegend egozentrischen Weltauffassung ist ein großes Plus. Hier
werden ältere Mitbürger und Familien in der Regel nicht ausgegrenzt, und es geht eben nicht nur um schneller, höher oder weiter.
Wir müssen versuchen, unseren Kindern eine Zukunft zu bieten, die mit Hilfe der Gemeinde nicht nur von Gewinnstreben,
sondern auch von sozialem Engagement und einem Miteinander im besten Sinn geprägt ist. Das geht in unserer christlichen
Gemeinschaft ganz gewiss besser als allein!
Es ist sicherlich vieles verbesserungsfähig innerhalb unserer
Kirche, und wir können offensichtlich auch darauf bauen, dass
unser neuer Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck sich zu vielen
dieser Themen einmischen wird. Aber am wichtigsten ist unser
Engagement und unser Mut, uns auf diese Kirche und ihre vielfältigen Aufgaben immer wieder neu einzulassen, damit sie eine
Strahlkraft entwickelt, die Menschen sagen lässt, „da muss ich
dazu gehören.“
04
ZEITUNG für st. lambertus
Pfarr-Nachrichten
I 2. Jg. I Nr. 3 I NOV 09
Ins Ehrenamt berufen
St.Lambertus. Aus dem Kreis
der langjährig engagierten Ge­­
mein­demitglieder haben mei­
s­tens unsere Geistlichen Per­
sonen angesprochen und um
ihre Mithilfe im Gottesdienst als
Lektor oder Kommunionhelfer
gebeten.
Gebete vor. Am schönsten empfinde ich die liturgischen Texte
der Osternachtsmesse.
Den Lektordienst teilen sich
zur Zeit sieben Frauen und vier
Männer, sechs der sieben Kommunionhelfer sind ebenfalls
Frauen. Zur Dienstplanung trifft
sich jede Gruppe viermal jährlich.
Frau Kraume: Auf Einladung
des Bistums hatte ich einen Einkehrtag im Kardinal-HengsbachHaus; dieser wird alle drei Jahre wiederholt und unser Dienst
durch das Bistum bestätigt. Einmal jährlich lädt das Bistum alle
Lektoren/innen und Kommunionhelfer/innen zu einem Einkehrtag ein.
WIRvier: Wurden Sie auf Ihren
Dienst vorbereitet?
Herr Lenze: Nein.
Stellvertretend für die Kommunionhelferinnen sprach WIRvier
mit Frau Hanna Kraume und mit
Herrn Hermann-Josef Lenze als
Vertreter der Lektoren/innen.
WIRvier: Was wünschen Sie
sich?
WIRvier: Was hat Sie bewogen,
diesen ehrenamtlichen Dienst
zu übernehmen?
Frau Kraume: Ich habe Theologie studiert und zuvor schon
Kommunionkinder und Firmlinge vorbereitet. Lange hatte
ich bereits den Wunsch innerlich gehegt, am Altardienst teilzunehmen. Da war ich direkt
glücklich und fühlte mich berufen, als mich unser Herr Pfarrer
um diesen Dienst bat.
Herr Lenze: Möglichst viele
aktive Gemeindemitglieder.
Ins Ehrenamt berufen: Hanna Kraume und Hermann-Josef Lenze
diener und Pfadfinder und
zuerst Vorbeter in unseren
Jugendmessen. Später bat mich
unser Herr Kaplan um den Lektordienst, zumal ich als Hauptschullehrer auch mit einer kräftigen Stimme gesegnet bin.
Herr Lenze: Mein Vater war
bereits Vorbeter. Ich war Mess-
WIRvier: Was sind Ihre Aufgaben?
Frau Kraume: Wir helfen bei
der Kommunionausteilung und
bringen die Hostien in jedem
Sonntagsgottesdienst
den
Bewohnern des Caritas-Stiftes Lambertus. Falls Herr Pfar-
rer Deppe verhindert ist, übernehme ich auch die Krankenkommunion.
Frau Kraume: Dass sich besonders die jungen Menschen und
jungen Familien durch den Gottesdienst und die Predigten
angesprochen fühlen und erfahren: Wir sind die Kirche.
Karl Bremer
Herr Lenze: Wir wählen mit
dem Herrn Zelebranten vor der
Hl. Messe die Texte der Lesung
und der Fürbitten aus und tragen auch andere besondere
Die Sparkassen-Altersvorsorge.
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14.10.2009 11:21:10
Pfarr-Nachrichten - Vorgestellt
2. Jg. I Nr. 3 I NOV 09 I
Wo wohnt der liebe Gott? – Die Kirchen der Pfarrei St. Lambertus
St. Hubertus
Raphael
„Wir vier“ führt mit dieser Ausgabe die Reihe fort, in der die Kirchen unserer Pfarrei St. Lambertus besonders in den Blick genommen werden.
Im 2. Teil stellen wir St. hubertus in Bergerhausen vor.
Fotos: Marcus Becker
Mit der rasanten Industrialisierung und dem damit verbundenen Bevölkerungswachstum gegen Ende
des 19. Jahrhunderts waren Huttrop 1908 und Bergerhausen 1910 eingemeindet worden.
Das bis dahin fast nur landwirtschaftlich genutzte und dünn besiedelte Gebiet bedurfte einer neuen
Pfarrorganisation. Mit der Hubertus Kirche beschritt man erstmalig einen neuen Weg. Sie liegt als erste
nicht mehr in der Mitte eines Stadtteils. Der vom Freiherrn Friedrich August von Vittinghoff-Schell zur
Verfügung gestellte Bauplatz befindet sich nur wenige Meter von der Schnittstelle der drei Stadtteile
Huttrop, Bergerhausen und Rüttenscheid an der Kreuzung Rellinghauser- / Töpferstraße entfernt,
mithin im Zentrum der die damaligen Stadtteilgrenzen längst überspringenden Bautätigkeit.
So umfasst die Gemeinde bis heute Gebiete in allen drei genannten Stadtteilen.
V
or dem Ersten Weltkrieg
genehmigte der Kölner
Erzbischof nur an rückwärts gewandten Kunstidealen orientierte - entweder
neoromanische oder neugotische - Kirchenbauten. Der seinerzeit bedeutende und in solchen historischen Baustilen
erprobte Professor Josef Kleesattel aus Düsseldorf (1852 – 1926)
lieferte 1912 für die Hubertus-
Kirche seinen letzten KirchbauEntwurf. Er konzipierte eine
neugotische dreischiffige kreuzförmige Kirche mit Kreuzgewölbe in vier Jochen im Hauptschiff und lang gezogenem
Hochchor. Dazu kamen ein mit
feinem Maßwerk verblendeter
Turm sowie eine Sakristei und
ein Pfarrhaus im gleichen Stil.
Das schwere Gewölbe ruht auf
mächtigen Bündelpfeilern im
Innern und auf mit integrierten
Außenpfeilern verstärkten Mauern. Das gesamte Gebäude wurde aus Ziegelmauerwerk errichtet und außen durch Tuffsteinplatten verblendet. Unmittelbar vor Ausbruch des Ersten
Weltkriegs wurde die Kirche am
5. Juli 1914 durch den Kölner
Weihbischof Dr. Peter Lausberg
eingeweiht. Sie wurde nach dem
Namenspatron des das Kirchen-
projekt fördernden Pfarrers Dr.
Hubertus Meunier von Rellinghausen benannt. Im Innern war
die Kirche weiß verputzt. Ebenfalls von Kleesattel entworfen
und aus weißem Marmor gearbeitet, waren sowohl der Altar
mit den Wappen der freiherrlichen Stifter wie die Kommunionbank. Über dem Altar erhob
sich ein gewaltiger geschnitzter
Aufbau mit einer Wurzel Jesse
im Unterschrein, den Figuren
des Pfarrpatrons der Gründerpfarre St. Lambertus und St.
Annas links vom Tabernakel, St.
Barbaras und des Pfarrpatrons
St. Hubertus rechts davon im
Mittelschrein, dabei St. Anna
und St. Barbara als die Schutzheiligen der Bergleute der
Zeche Ludwig in Bergerhausen.
Den Hochschrein bildete eine
Kreuzigungsszene. Zwei Anbetungsengel flankierten den
Tabernakel, zwei Laudatioengel die Kreuzigunggsszene. Seit
dem Jahr 1924 läuten drei vom
Bochumer Verein gegossenene
Stahlglocken im Turm, und in
den Jahren 1936 – 1938 wurden die drei mittleren Chorfenster nach Entwürfen des Kölner
Kirchenmalers Peter Hecker als
Apostelfenster gestaltet.
Während der schweren Bombenangriffe im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche zwar
nicht direkt getroffen, durch
die starken Detonationen und
Erschütterungen stürzte jedoch
am 26. März 1944 das Gewölbe ein. Hier rächte es sich, dass
man beim Bau – anders als bei
den mittelalterlichen gotischen
Kathedralen – in der Neugotik
auf äußere Strebepfeiler und
Strebebögen zur Stützung des
Gewölbes verzichtet hatte. Bei
der zunächst provisorischen
Wiederherstellung der Kirche unter dem unermüdlichen
langjährigen (1923 – 1965) Pfarrer Augustinus Kreuser verzichtete man aus Kostengründen zunächst auf die Wiedereinziehung des Gewölbes und
begnügte sich mit einer – akustisch problematischen – Flachdecke im nüchternen Stil der
50er Jahre. Die im Krieg zerstörten Chorfenster wurden allerdings nach den alten Entwürfen in den Jahren 1963 und
1964 wieder eingesetzt. Den
Kriegstoten widmete man in
der hinteren linken Taufkapelle
Gedenktafeln.
Im Gefolge der Liturgiereform
des II. Vatikanischen Konzils und
mit dem ebenfalls langjährigen
(1966 – 1988) kunstverständi-
ZEITUNG für st. lambertus
gen Pfarrer Heinrich Waßer kam
es zu einer grundlegenden Restaurierung und Umgestaltung
des Gotteshauses. In den Jahren 1974 – 1975 wurde das im
Krieg zerstörte Gewölbe der Kirche nach dem Vorbild der Grabeskirche des Pfarrpatrons in St.
Hubert in Belgien von der Firma
Kalenborn in Sicht-Ziegelmauerwerk wieder hergestellt. Der
Kirchenmaler Gerd van Heekern malte die Kirche aus, und
Hubert Spierling gestaltete die
Fenster des Kirchenschiffs farbig
zurückhaltend in freier Ornamentbildung. Gemäß den Lehren des Konzils vom „Volk Gottes“ und der damit verbundenen Veränderung des Messritus
wurde der aus Teilen der nicht
mehr benötigten Kommunionbank neu gestaltete Altar unter
die Vierung der Kirche und somit
in deren Zentrum vorgezogen.
Der 1980 von Josef Wellinger
geschaffene bronzene Tabernakel fand im linken Seitenchor
auf einem aus den Marmorplatten des ehemaligen Hochaltars
gefertigten Unterbau Aufstellung. Von demselben Künstler
kamen später noch der aus gleichem Material gefertigte Ambo
und ein Osterleuchter hinzu.
Im linken Seitenchor hat seit
1977 eine Replik der „Salzburger
Madonna“ ihren Platz gefunden. Auch fast der gesamte Aufbau des ehemaligen Hochaltars
wurde damals in die restaurierte Kirche integriert. Die Kreuzigungsdarstellung steht wieder
an ihrem ursprünglichen Platz
am Ende des Hochchors, von
den vier auf jeweils einem eigenen Podest stehenden Pfarrpatronen und Schutzheiligen
links und rechts flankiert, während die Engelfiguren auf dem
Prospekt der 1982 von der Firma
Breil aus Dorsten neu geschaffenen Orgel im hinteren Teil der
Kirche einen neuen Platz gefunden haben. Eine auf den Anfang
des 16. Jahrhunderts zurückgehende Figur der Anna Selbdritt aus dem Stadtteil steht seit
1985 in einem bronzenen Heiligenhäuschen im linken Seitenschiff. Im Zuge der Maßnah-
05
men zur Restaurierung wurde
die Sakristei an das rechte Querschiff angeschlossen, aus der
alten Sakristei an der linken Seite des Chorraums entstand das
„Hubertuszimmer“, und darunter wurde die „Katakombe“ als
Jugendtreff eingerichtet.
In den Jahren 2007 und 2008
musste das schwere Gewölbe
erneut gesichert werden, was
mit einer bewusst schlichteren
farblichen Ausgestaltung des
Innenraums verbunden wurde.
Gleichzeitig wurde für die Turmkapelle ein aus dem nicht wieder aufgestellten marmornen
Sakramentshaus
gefertigter
Altar errichtet und der hintere
Teil der Kirche unter der Orgelbühne durch Glaswände von
der übrigen Kirche abgetrennt,
um die Heizkosten im Winter für
die Werktagsmessen niedrig zu
halten.
Am 8. Februar 2009 wurde die
Raphaelkirche im Zuge der
Neuorganisation der Pfarrbezirke des Bistums profanisiert,
zum großen Bedauern der mit
ihrer schönen Kirche eng verbundenen
Pfarrmitglieder.
Die Hubertus-Kirche wie die
Gemeinde insgesamt tragen
nach deren Vereinigung im Rahmen der Neuordnung der Pfarrgrenzen den Namen St. Hubertus und Raphael, um den neuen Pfarrangehörigen ein Stück
Heimat in ihrer neuen alten Kirche zu vermitteln. Dem gleichen
Zweck dient die Umbenennung
der Turmkapelle in Raphaelkapelle und deren Ausstattung
mit sakralen Gegenständen aus
der aufgelassenen Kirche, insbesondere der Raphaeldarstellung
aus derselben. Darüber hinaus
wurde der schöne halbplastische Kreuzweg aus der aufgegebenen Kirche inzwischen in
die Seitenschiffe der alten Pfarrkirche integriert. Dieser war auf
Initiative des ersten Pfarrers
der Raphaelkirche, des Dechanten Walter Germann, von dem
Künstler Hermann Kirchhoff, der
auch das Raffaelbildnis geschaffen hat, angefertigt worden.
Klaus Lindemann
St. Anna Selbdritt – eine spätmittelalterliche Heiligenfigur in der Kirche St. Hubertus
Die Kirche St. Hubertus und
Raphael, deren markanter 70
Meter hohe Turm sich an der
höchsten Erhebung Bergerhausens erhebt, steht an einem
besonderen Ort. Hier nämlich,
auf dem Gelände der Herren
von Vittinghoff-Schell, wandte
sich seit dem Mittelalter am Freitag in der Woche nach Pfingsten die große ganztägige Bittund Flurprozession des Rellinghauser Stifts gen Osten in Richtung Krauses Bäumchen und
Steele, um von dort über die
Annen-Kapelle an die Stiftskirche zurückzukehren. Die Katholiken im Huttroper und Bergerhauser Bereich besuchten bis
zum Beginn des 20. Jahrhunderts entweder die Johanneskirche in der Stadt Essen oder
die Lambertuskirche in Rellinghausen. Die heutige Weserstraße bildete die Grenze beider
Pfarrbezirke.
In einem Heiligenhäuschen
im linken Seitenschiff der Kirche steht seit 1985 eine von
einem unbekannten Künstler zu
Beginn des 16. Jahrhunderts aus
Eichenholz geschnitzte und farbig gefasste Figur der „Heiligen
Anna Selbdritt“. Es handelt sich
dabei um die nur in apokryphen
Evangelien erwähnte Mutter
Anna mit ihrer Tochter Maria und
dem Jesuskind. Sie stammt mithin aus der Zeit, als Luther 1517
seine Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg heftete und
Magellan von 1519 bis 1522 die
Welt umsegelte. Die Verehrung
der Mutter Anna als Schutzpatronin - insbesondere der Bergund Kaufleute - war seit dem 14.
Jahrhundert im gesamten „Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“ verbreitet. Den
Anna-Selbdritt-Figuren wandte man sich im Spätmittelalter
aber auch in Fällen drohender
Gewitter, Stürme oder Hochwasser zu, weshalb man sie häufig in „Heiligenhäuschen“ auf
freiem Feld aufgestellt hat. Zum
andern waren sie in Zeiten wiederkehrender Epidemien Bilder
der Hoffnung für das seinerzeit
keineswegs selbstverständliche Überleben dreier Generationen in einem Familienverband.
Sie blieben nach der Reformation insbesondere - aber nicht
ausschließlich - in den katholischen Territorien weitgehend
erhalten. Bei der Figurengruppe in der Kirche hält die Mutter
Anna ihren rechten Arm um die
vor ihr stehende Tochter Maria,
die ihrerseits in den Händen ein
offenes Buch mit hebräischen oder damals dafür gehaltenen
- Schriftzeichen hält. Es ist ein
Verweis auf die religiöse Unterweisung der jungen durch die
ältere Generation. Auf Annas
Schoß zur Linken sitzt - von der
Hand der Anna losgelassen selbstständig der Jesusknabe,
der den Blick auf eine mit beiden Händchen gehaltene blaue
Kugel richtet. Sie weist ihn in
Entsprechung zu ähnlichen Darstellungen des Spätmittelalters
als Herrn des Weltalls aus.
Die Figurengruppe stand bis
1927 in einer Kapelle an der Rellinghauser Straße unmittelbar
neben dem Tor zum Schacht
der Zeche Ludwig. Dort befand
sie sich ursprünglich an einer
Weggabel, an der der alte Rellinghauser „Prozessionsweg“
von der Schleifmühle aus dem
Walpurgistal auf die Straße nach
Essen - die heutige Rellinghauser Straße - mündete. Sie war
dabei erste Station der großen Rellinghauser Flurprozession, die bis Mitte des 19. Jahrhunderts stets am Freitag in der
Woche nach Pfingsten stattfand. Diese führte ursprünglich
über die 7 Fuß oder 2,10 m breiten Jock- oder Driefwege zwi-
schen den Gehöften durch das
agrarisch - vor allem mit Gerste, Hafer und Roggen - genutzte
Bergerhausener Ahrfeld, um an
den einzelnen Bauernstellen
um Gottes Segen für die Landwirtschaft zu bitten. Zum Ende
des Mittelalters, vor allem im
15. und Anfang des 16. Jahrhunderts, ging man dazu über, an
festen Orten, die teilweise dazu
geschaffen wurden, Station zu
machen. So sind die zentralen
Haltepunkte der Rellinghauser
Flurprozession - das Hagelkreuz,
das Kapellchen mit der Hl. Anna
Selbdritt, das Krause Bäumchen
und die Annenkapelle - nahezu
allesamt erst nach 1500 begründet worden.
Mit der Industrialisierung und
Bebauung des Geländes ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden
die Flurprozession eingestellt
und die Prozessionswege eingezogen. Das Kapellchen unmittelbar neben dem Zechentor
diente seitdem den einfahrenden Bergleuten als ein Ort kurzer Besinnung. Als 1927 die Straßenbahn von der Zeche Ludwig nach Rellinghausen verlängert und die Rellinghauser Straße verbreitert wurde, musste
die Kapelle abgerissen werden,
und die Stadt schuf einen Ersatz
in der unteren Wiebe-Anlage
gegenüber der St. Hubertuskirche. Dort steht heute eine Replik
der Figur. Am Ort der ehemaligen Kapelle geschah Anfang
September 1927 ein politischer
Mord, was die Nationalsozialisten 1933 veranlasste, dort eine
Gedenkstelle für die „Gefallenen
der Bewegung“ aus Bergerhausen einzurichten. Die Anna Selbdritt-Figur überlebte den Krieg
im Keller des Pfarrhauses.
Mit der Beseitigung der Kriegsschäden an der Hubertuskirche
und im Gefolge von deren Restaurierung unter dem kunstsinnigen Pfarrer Heinrich Waßer
hat die Figur 1985 einen endgültigen und sicheren Platz in
der Kirche an der Töpferstraße
auf der Grenze zwischen Bergerhausen und Huttrop gefunden.
Anlässlich seines 70. Geburtstages schenkt die Gemeinde
ihrem beliebten Pastor ein neues Heiligenhäuschen aus Bronze, das von dem Künstler Josef
Wellinger geschaffen wurde. In
ihm fand die in ihren alten Farben restaurierte und um das
fehlende Jesuskind ergänzte
Figur ihre dauernde Aufstellung
im linken Seitenschiff der Kirche. Vor ihr brennen auch heute stets Kerzen.
Klaus Lindemann
06
ZEITUNG für st. lambertus
Einrichtungen
I 2. Jg. I Nr. 3 I NOV 09
Andreasschule trommelt und gewinnt
St. Andreas. In der zweiten Klasse hatten wir schon angefangen,
die Bänder für unsere Trommeln
zu gestalten. Die Bänder sind
das Symbol für alle Menschen
der Welt.
In der dritten Klasse haben wir
die Trommeln fertiggestellt.
Dazu haben wir in den Boden
jeder Trommel ein blaues Band
geklebt, damit die Tackernadeln nicht pieksen. Frau Schäfers Sohn Simon und ein Mitarbeiter der Trommelaktion haben
die silberne Folie an den Trommeln befestigt.
Ein paar Tage später haben wir
die Trommeln aus unserer Klasse geholt und wir durften sie
ausprobieren. Erst haben wir lei-
se angefangen, dann wurde es
immer lauter und lauter.
Am Weltkindertag haben fast
alle Kinder aus unserer Schule
die Trommeln auf die Kranichwiese in der Gruga mitgebracht
und um 12 Uhr haben wir angefangen zu trommeln: 1500 Kinder aus vielen Schulen Essens!
Später haben wir erfahren, dass
wir den dritten Preis gewonnen haben beim Wettbewerb
„Welche Schule hat die meisten
Trommeln gebaut für den Weltkindertag?“
Jetzt freuen wir uns über 250
Euro für die Schulkasse.
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St. Andreas. Zum Erntedank
haben sich die zweiten bis
vierten Klassen der Andreasschule in der Kirche versammelt.
Dort haben wir vor dem Gottesdienst mit Herrn Hügen Lieder
geprobt.
Wir haben „Brot, das die Hoffnung nährt“ und „Brot, Brot, danke für das Brot“ geübt. Danach
hat Frau Wendt-Corneli die
Geschichte von Jesus und den
5000 Menschen erzählt. Dann
sind Kinder mit verschiedenen
Brotsorten nach vorne zum Altar
gegangen. Was da alles zusammen kam: Vollkornbrot, Zwieback, Hostien, Fladenbrot und
ein Korb mit Backzutaten. Nach
dem Gottesdienst ist die Klas-
se 3a in die Bertha-von-SuttnerSchule gegangen. Dort haben
wir Brötchenteig angerührt,
ge­knetet und Brötchen geformt.
Danach haben wir ein Kreuz in
die Brötchen geritzt.
Während die Brötchen im Ofen
braun wurden, haben wir gefrühstückt. Nachdem sie abgekühlt
waren, durfte jeder eins essen.
Sie schmeckten lecker! Ganz
zum Schluss sind wir wieder zu
unserer Schule gegangen.
Felix Hennig und
Constantin Schulte, Klasse 3a
Ruhr 2010 Schüler schulen Kirchenführer
St. Andreas. Meine Klasse 3a
der Andreasschule und ich sind
am 16. September 2009 in der
Siechenhauskapelle gewesen.
Dort hat uns Herr Kierdorf viele
Sachen erklärt: z.B. dass die Siechenhauskapelle von 1426 bis
1445 gebaut wurde.
An der Siechenhauskapelle ist
ein Kreuz mit Jesus.
Im Krieg wurde die Kapelle ein
bisschen zerstört und im Jahre 1950 wieder aufgebaut. Sie
ist das älteste Gebäude Rüttenscheids. Jeden Tag kommen
über 100 Leute in die Kapelle.
In der Kapelle steht auch eine
uralte Figur. Es ist Maria mit
Jesus. Kein einziger Mensch
weiß, wie alt diese Figur ist. Maria
steht hinter einem Gitter an dem
Ständer mit den Kerzen.
Danach hat Herr Kierdorf uns
noch ein Eis spendiert. Wir durf-
ten uns zwei Kugeln aussuchen.
Ich habe mir Waldmeister und
Zitrone ausgesucht.
Dann sind wir und Frau Schäfer,
meine Klassenlehrerin, wieder
zurück zur Schule gegangen.
Kimberley Feistkorn, Klasse 3a
Im Essener Dom
Die Klasse 3a der Andreasschule hatte einen Termin im Essener
Dom. Herr Teuber, ein Kirchenführer, hat mit uns Muxx, die
Dom-Maus, gesucht. Sie war im
Kreuzgang versteckt. Muxx, die
Maus, hat ein Architekt erfunden. Herr Teuber hat uns ganz
viel über den Dom erzählt. Die
Kirche ist älter als 1000 Jahre.
Zuerst haben wir uns die goldene Madonna angesehen. Sie
ist das älteste Stück der ganzen
Kirche. Danach sind wir in die
Krypta gegangen und haben
unsere Taschen abgestellt. Dort
war ein Altar aus Glas und darin
war eine Dose und darin waren
Knochensplitter von St. Ludgerus.
Nun ging es weiter zu Cosmas
und Damian (unsere Stadtpatrone). Sie stehen auf einem Pfeiler und halten in der einen Hand
ein Schwert und in der anderen
Hand ein Salbgefäß.
Dann sind wir zur Teufelssäule gelaufen. Die Legende dazu
haben wir schon in der Schule
gelesen.
Wir sind anschließend noch in
eine andere Krypta gegangen.
Dort steht ein Grab mit den
Knochen des Gründers, Bischof
Altfrid.
Zum Schluss haben wir den siebenarmigen Leuchter besichtigt. Äbtissin Mathilde hat ihn vor
1000 Jahren anfertigen lassen.
Unten auf seinem Fuß kann man
vier Teufel sehen.
Als wir mit der Besichtigung fertig waren, haben wir eine zweite
Frühstückspause gemacht.
Wir sind dann noch zur Statue
des „Wachsamen Hähnchens“
gegangen und Frau Schäfer,
unsere Klassenlehrerin, hat uns
dazu die Geschichte erzählt.
Auf dem Rückweg haben wir
uns das bekannte Glockenspiel
angesehen und angehört.
Jule Vosswinkel, Klasse 3a
Anm. der Klassenlehrerin:
Diese Domführung gehörte zur
Ausbildung von 25 zukünftigen
Kirchenführern („Ruhr 2010“), die
Herrn Teuber und der Klasse 3a
gerne zusahen und zuhörten.
Ich stell mich vor:
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Liebe Gemeinde!
Ich möchte kurz die Gelegenheit nutzen, um mich bei Ihnen vorzustellen.
Ich heiße Katrin von der Gathen, bin 29 Jahre alt und seit 9 Jahren
Erzieherin. Zu letzt habe ich im Kindergarten Herz Jesu, in Essen Steele, gearbeitet, in dem ich 4 Jahre als Leiterin tätig war.
Nachdem unser Kindergarten, auf Grund des Abbaus im Bistum
Essen, im Sommer geschlossen wurde, hat der KiTa-Zweckverband
mir die Leitung im Kindergarten St. Raphael angeboten.
Seit August arbeite ich nun hier, bin nett von dem Team und den
Eltern aufgenommen worden und freue mich auf die Zukunft in
diesem Kindergarten. Ebenfalls neu mit mir angefangen hat Frau
Schmidt als Erzieherin, die als Schwangerschaftsvertretung für Frau
Bayer, als Ergänzungskraft eingestellt wurde. Durch die Buchung der
Stundenkontingente können wir noch Frau Witte, ebenfalls als Erzieherin, für 10 Stunden im Team begrüßen.
So setzt sich nun das Team des Kindergartens St. Raphael
zusammen:
Sonnengruppe: Frau von der Gathen (Gruppenleiterin, Leiterin)
Frau Galonska (Ergänzungskraft)
Frau Witte (Erzieherin für 10 Stunden pro Woche)
Katrin von der Gathen und Kinder beim Erntedankgottesdienst
Sternengruppe: Frau Gödeke (Gruppenleitung)
Frau Schmidt (Erzieherin als Ergänzungskraft)
Wir haben in diesem Sommer 20 neue Kinder in unserem Kindergarten begrüßen dürfen. Im Team sind wir nun dabei das Konzept der
Einrichtung so zu bearbeiten, dass wir noch mehr auf die Bedürfnisse der Kinder und auch auf die Richtlinien des Landes NRW eingehen
können. Die Regelmäßige Benutzung des Außengeländes, Turnraumes und Flures von Kindern in Kleingruppen konnte schon umgesetzt werden. Regelmäßige Angebote wie Computerkurs, Vorschule, Flötenkurs und Turnen werden weitergeführt bzw. ergänzt. Weitere Veränderungen werden noch vorbereitet. Lassen sie sich überraschen. Auch der Wortgottesdienst zum diesjährigen Erntedankfest
ist mit unserem neuen Pastor Ludger Toups ein voller Erfolg gewesen und bei Kindern und Eltern und dem Team gleichermaßen positiv aufgenommen worden. Nächste Aktionen werden der Kinder-Martinszug und das Nikolausfest sein.
Katrin von der Gathen und Barbara Gödeke
Einrichtungen
2. Jg. I Nr. 3 I NOV 09 I
aufgebaut und auf dem Außengelände eine Nestschaukel
errichtet, die nicht nur von den
ganz Kleinen heiß geliebt wird.
Auch im Innenbereich sind einige Veränderungen geschehen,
um den Anforderungen von
kleineren Kindern gerecht zu
werden.
Wenn Sie Interesse haben, kommen Sie doch einfach mal vorbei!
Am Sonntag, 13. Dezember veranstaltet der Förderkreis von
12.15 bis 17 Uhr einen Adventmarkt auf dem Kita-Gelände.
Schauen Sie doch einfach mal
vorbei!
Ihr Team der Kita St. Ludgerus
Spiel, Spaß, Sport
in St. Theresia!
Die kath. Kita St. Theresia hat
einen Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit auf Bewegung und Sport gelegt. Sowohl
am Vor- als auch am Nachmittag
nutzen die kleinen und großen
Kinder(3 bis 6 Jahre) den direkt
am Kindergarten angrenzenden
Pfarrsaal. Hier wird gespielt,
geturnt und getobt. Aus Bänken,
Reifen, Kegeln u.a. aufgebaute
„Bewegungsstraßen“ laden zum
Klettern und geschickten Balancieren ein. Dabei wird nahezu
unbemerkt Konzentration und
Koordination geschult, sowie
Ausdauer, Gemeinschaftssinn,
Gleichgewicht u.v.m. gefördert.
Gerade bei schlechtem Wetter
bietet der Pfarrsaal beste Mög-
lichkeiten zum „auspowern“.
Große Spielerunden im Kreis
sind bei den Kindern genauso beliebt wie der berühmte
„Stopp-Tanz“. Außerdem üben
die Kinder Tänze ein oder können mit Hilfe von Entspannungsspielen und –übungen
etwas Ruhe in den bewegten
Alltag bringen. Dienstags nachmittags geht’s dann in die große
Sporthalle der Gesamtschule!
Hier ist Geräteturnen angesagt!
Mit großem Mut und viel Freude stärken die Kinder auch ihr
Selbstbewusstsein beim Klettern an der Sprossenwand, beim
Sprung vom großen Kasten oder
Schwingen an den Ringen.
Veranstaltungshinweis
der KÖB St.Ludgerus und Martin
für 2010
Die Katholische Öffentliche
Bücherei St.Ludgerus und Martin startet im April 2010 am
Welttag des Buches mit einer
literarisch-musikalischen Reise
ins Kulturhauptstadtjahr.
Unter dem Titel „Eine Reise
durch Europa in Bildern, Musik
und Geschichten“ entführen
Katharina Holtmann und Manfred Kaczerowski ihr Auditorium
von Essen quer durch Europa bis
nach Istanbul.
Das Autoren- und Fotografenteam, bei vielen Gemeindemitgliedern von St. Ludgerus
und Martin noch in sehr guter
Erinnerung durch die „Spuren
von Donna Leons Romanen“ im
Oktober 2007, verspricht auch
dieses Mal wieder einen unterhaltsamen literarischen, musikalischen, mit Bildern begleiteten Abend.
Zeit und Ort: 23. April 2010
um 19.30 Uhr im „Heinrichs“,
Wegenerstr. 19, 45131 Essen.
Für das leibliche Wohl sorgt das
Büchereiteam. Der Kartenvorverkauf (5,00 Euro) zu dieser Veranstaltung beginnt voraussichtlich ab Mitte März 2010.
Unsere Kinder sind Forscher, Entdecker und auf dem ständigen Weg, immer wieder neue Erfahrungen zu sammeln und `Neuland´
zu erobern. Dabei unterstützen uns dankenswert immer wieder unsere Eltern, spannende Einblicke in noch unbekannte
Erlebniswelten zu gewinnen. So besuchten unsere Vorschulkinder u. a. den Schrottplatz von Franz Maag und
das Knappschaftskrankenhaus. Was die Kinder im Krankenhaus erlebt haben, schildert hier Frau Dr. Speth:
Wir begrüßten die Kinder in den
Ambulanzräumen der gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung des Knappschaftskrankenhauses, wo Schwester Anne, die
leitende Schwester der Ambulanz, allen Freiwilligen einen Verband anlegte. Ob Kopf, Hand
oder Knie, alle wollten sich ganz
abenteuerlich verbinden lassen.
Danach wurden der Kreissaal
und das Neugeborenenzimmer
besichtigt, wo eine frisch gebackene Mutter den Kindern ihr 2
Tage altes Baby zeigte.
Die Operationsabteilung öffnete speziell für unsere „Großen“ ihre Pforten. Die Kinder und
die begleitenden Erwachsenen
mussten OP-Kleidung anziehen: grüne Hauben, Hemden
und grüne Plastiküberschuhe
waren Pflicht! Schwester Regina, die leitende OP-Schwester,
baute für uns auf dem OP-Tisch
eine „Patientin“: einem aufgeblasenen Handschuh wurde ein
fröhliches Gesicht aufgemalt
und eine OP-Mütze aufgesetzt.
In den Bauch der Patientin, der
St. Ludgerus und Martin. Im
Oktober 2007 hat das Seniorenzentrum St. Martin seine Türen
geöffnet und die ersten Bewohner aufgenommen. Die Belegung lief zum damaligen Zeitpunkt sehr gut und nach nur
drei Monaten konnten wir melden:„Voll belegt!“
Voll belegt hieß für uns, von den
102 zur Verfügung stehenden
Bewohnerplätzen haben wir
selbst nur 51 belegt. Die anderen 51 Plätze wurden von einer
befreundeten Alteneinrichtung,
der Stiftung St. Ludgeri aus Werden, belegt, die in den letzten
zwei Jahren ihre Einrichtung
großflächig umgebaut hat. Aber,
wie heißt es immer so schön:
„Alles hat einmal ein Ende…“ So
ist es auch bei uns! Im Dezember dieses Jahres endet unsere „Wohngemeinschaft“ mit der
Thomas Gdaniec
..
.
Erbrecht
Familienrecht
Medizinrecht
in ihre Abteilung ein. Schwester Katrin zeigte mit einer großen Puppe, wie man mit Mitteln,
die aus der Natur stammen, Kinderkrankheiten heilen kann.
Eine Kümmelölauflage gegen
die Bauchschmerzen, Kohlwickel gegen Entzündungen und
vieles mehr wurden an der Puppe demonstriert. Auch Blutegel,
die man in der Naturheilkunde medizinisch einsetzt, wurden in einem Aquarium präsentiert und hinterließen einen bleibenden Eindruck.
Viel zu schnell war die Zeit um,
mit einem kleinen Geschenktütchen mit Pflastern und Süßem
verabschiedeten sich unsere
Mediziner in spe und machten
Die „Operateure“ im Dienst
sich auf den Rückweg zur KITA.
machen, die Schwester Regina Ulrike Leiendecker
versteckt hatte. Mit einer Zange griffen sie nach ihnen und Kontakt:
zogen sie aus dem „Bauch“ her- Kath. Kindertagesstätte
aus. Prompt landeten diese als St. Engelbert
Belohnung für die Mühe beim Beethovenstrasse 13,
Operieren im Mund!
45128 Essen
Die Naturheilkunde der Kliniken
Essen-Mitte lud uns ebenfalls
aus einem Pappkarton gebastelt
wurde, hatte sie zwei Öffnungen
geschnitten. Mit großer Begeisterung spielten die Kinder „Operateure“: über die so genannte Knopflochchirurgie durften sie mit einer in den „Bauch“
geschobenen Kamera (Laparoskop) Gummibärchen ausfindig
Neubelegung der II. Etage
im Seniorenzentrum St. Martin
ab Januar 2010!
Bürogemeinschaft mit
RA Jörg Küpperfahrenberg, RA Marc Grünebaum, RA Volkmar Lammers, RA Stefanie Thiemann
(RA u. Notar)
07
Neuland
Neues aus der
Kita St. Ludgerus
St. Ludgerus und Martin. Seit
dem 1. August gibt es bei uns in
der Kita St. Ludgerus die zweite
Gruppe mit Kindern unter drei
Jahren, so dass jetzt insgesamt
zehn Zweijährige und 55 Dreibis Sechsjährige täglich bei uns
in drei Gruppen spielen und lernen.
Durch die Initiative eines KitaVaters, der beim RWE arbeitet, bekamen wir von dort eine
Spende von 2.000 Euro, um Neuanschaffungen für die U3-Kinder zu tätigen.
So haben einige engagierte Eltern in den Sommerferien
einen überdachten Kinderwagenstellplatz vor der Haustür
ZEITUNG für st. lambertus
..
Nachbarrecht
Verkehrsunfallrecht
Regelmäßige Vorträge in der
katholischen Familienbildungsstätte zu:
Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung
und Erbrecht
KANZLEIHAUSESSEN
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Stiftung St. Ludgeri. Die „Werdener“ sind mit ihrem Umbau
fertig und mit einem weinenden
und einem lachenden Auge ziehen sie zurück in ihre Heimat.
Für das Seniorenzentrum St.
Martin heißt das, noch einmal
durchzustarten, noch einmal 51
freie Bewohnerplätze zu belegen. Mit viel Spannung und
mit vielen Fragen erwarten wir
die Erweiterung. Werden wir es
wieder so schnell schaffen wie
2007? Wie werden die neuen
Bewohner, wie die neuen Mitarbeiter sein? Fragen, die wir uns
im Mitarbeiterteam immer wieder stellen.
Seit Wochen sind wir in der Planung und Vorbereitung für
dieses Ereignis. Ein erstes, sehr
gutes Ergebnis dieser Vorplanung möchte ich Ihnen hier kurz
vorstellen.
St. Martin wird ab dem 1.Januar.2010 Raum haben für eine
Demenzwohngruppe. In dieser Wohngruppe werden zehn
Bewohner, die an Demenz
erkrankt sind, in einem eigenen gemütlichen Wohnbe-
persönlichen Eindruck, den man
bei einem Besuch bekommt.
Wir laden Sie herzlich ein!
Selbstverständlich
können
Sie unter der Telefonnummer
0201/18575-0 einen Termin zu
einem persönlichen Gespräch
vereinbaren.
Das Mitarbeiterteam und ich
Vielleicht habe ich ja jetzt Ihr freuen uns auf Sie!
Interesse wecken können, sich Es grüßt Sie herzlichst
das Seniorenzentrum St. Martin
einmal anzusehen und sich auch Heike Großheimann
die anderen Konzepte einmal Einrichtungleitung
anzuhören. Nichts ersetzt ein
persönliches Gespräch oder den
reich zusammenleben. Mittelpunkt die­ser Wohngruppe wird
eine Wohn­küche sein. Normalität und Alltagsorientierung stehen im Vordergrund der Betreuung. Am 14. und 15. November
fand unser diesjähriger „Tag der
offenenTür“ statt.
08
ZEITUNG für st. lambertus
Einrichtungen / Personalia
Sommerfest
im Seniorenzentrum St. Martin
St. Ludgerus und Martin. Unser
Sommerfest fand am 15. August,
also am letzten Ferienwochenende, statt. So konnten alle
Enkel und auch die Urenkel an
unserem Fest teilnehmen. Dies
taten sie dann auch, so dass das
Seniorenzentrum St. Martin aus
allen Nähten platzte und unsere
Senioren den Tag im Kreise ihrer
Familien genießen konnten.
Da wir an dem Tag nicht nur
Sommerfest,sondern auch Mariä
Himmelfahrt feierten, dekorierten wir die Einrichtung nach
altem Brauch mit allerlei Kräutern. Falls jemand den Brauch
nicht mehr kennt, so heißt es:
„Das Fest Mariä Himmelfahrt ist
seit alter Zeit mit einer Kräuterweihe verbunden. Nach christlichem Verständnis soll die Weihe
verdeutlichen, dass Gott uns die
Heilkräfte der Natur geschenkt
hat, damit wir sie zu unserem
Wohl einsetzen.
Nach alten Überlieferungen sollen bis zu 77 Pflanzen und Kräu-
I 2. Jg. I Nr. 3 I NOV 09
Botschaft Gottes vermitteln
Wirken in Essen-Kupferdreh (St.
Josef).
WIRvier: Welche Aufgaben
haben Sie übernommen?
Ich möchte zunächst alle Verbände und Gruppen der Gemeinde
kennenlernen, halte den Schulwortgottesdienst und gebe
Kontaktstunden in der ArdeySchule, bin verantwortlich für
die Kommunionvorbereitung
und begleite die Katecheten/
innen der Gemeinden unserer
Pfarrei.
zu kleineren Engpässen, die wir
für unser nächstes Sommerfest
durch eine logistische Änderung
ganz einfach beheben werden
können. Da sich die Zapfanlage
aber direkt neben der Schlange
befand, konnte den Wartenden
die Zeit jedoch so angenehm
wie möglich gestaltet werden!
Wer Lust bekommen hat, mit
uns zu feiern, der schaut doch
einfach mal bei einem unserer
Feste vorbei oder hilft als ehrenamtlicher Helfer mit.
ter zum vollständigen Kräuterbüschel gehören, Pflanzen, die
als Grundnahrungsmittel (etwa
die verschiedenen Getreidesorten) oder als Heilpflanzen für
den Mensch wichtig waren. Eine
Rose wird als Symbol für Maria in
den Kräuterstrauß gebunden.“
Es wurde gesungen und getanzt,
vor allem von den „Fidelen
Da­men vom Stadtwald“, die sich
wieder einen besonderen Show­
akt haben einfallen lassen und
den Saal zum Schunkeln brachten! Als dann alle ganz aufgeheizt waren, trat noch eine Showtanzgruppe, die „Young Stars“,
mit ihrem Programm “Petticoat
and Chocolate” auf und weckte
viele Erinnerungen an die wilde
Rock ’n’ Roll - Zeit.
Für die leibliche Verpflegung war
natürlich auch gesorgt; es gab
selbstgebackene Waffeln und
leckeren Kuchen. Zum Abendessen wurde dann der Grill angeschmissen. Leider kam es hier
WIRvier: Welche Ziele streben
Sie dabei besonders an?
Ich möchte die Menschen auf
ihrem Glaubensweg begleiten
und mithelfen, die Botschaft
Gottes in der heutigen Sprache den Kindern und Erwachsenen zu vermitteln, die Kirche
attraktiv zu gestalten, ein lebendiges Gemeindeleben fördern
und die neue Pfarrei als Bereicherung wahrnehmen. So war
ich sehr erfreut und überrascht
über die ansprechend gestaltete, themenreiche und farbige
Pfingstausgabe der neuen Pfarrzeitung.
An dieser Stelle möchte ich mich
auch noch einmal besonders
bei allen unseren ehrenamtlichen Helfern bedanken, ohne
die wir solche Feste gar nicht
feiern könnten! Hier ist besonders zu erwähnen, dass wir bei
51 Bewohnern 53 Helfer hatten.
Herzlichen Dank!
Christine Tuchler,
Sozialer Dienst
St. Lambertus. Nach dem Ausscheiden von Frau Stefanie
Al­ders hat Frau Martina Dautzenberg am 21. September den
Dienst als Gemeindereferentin
begonnen. Als Mutter von zwei
Söhnen ist ihr nur eine 15-Stunden-Teilzeitarbeit möglich. Für
die Gemeindearbeit ist sie bes-
tens ausgebildet. Nach dem
Studien-Seminar für Gemeinde­
referentinnen und dreijähriger
Gemeinde-Assistentenzeit in
Es­sen-Schonnebeck folgten eine
dreijährige Tätigkeit als Gemeindereferentin in der Heilige-Dreifaltigkeit-Gemeinde in EssenSteele sowie ein zehnjähriges
WIRvier: Haben Sie persönliche
Wünsche ?
Ich wünsche mir ein offenes
und vertrauensvolles Klima,
ein wechselseitiges Geben und
Nehmen sowie Erfahrungen, die
auch meinen Glaubenshorizont
bereichern und erweitern.
Karl Bremer
Ich stell mich vor
Die „young stars“ :
„Petticoat und chocolate“ weckte Erinnerungen
Foto: Christine Tuchler
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45134 Essen
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Beraten • Betreuen • Begleiten
St. Ludgerus und Martin. Vielleicht haben Sie sich in den vergangenen Monaten gefragt,
wer diese junge Frau ist, die wir
zusammen mit Srs. Gabriela,
Erna und Mechthild in der Kirche sehen.
Seit dem Pfarrfest diesen Jahres wohne ich in der Wegenerstr. und mache das Kleeblatt der
Kommunität voll.
Ich bin Schwester Maria Hohenadl, geboren in Süddeutschland
und von Beruf Krankenschwester.
1982 bin ich in die Gemeinschaft
der Missionsärztlichen Schwestern eingetreten.
20 Jahre war mein Arbeitsgebiet
Ghana, Westafrika, wo ich nicht
nur als Krankenschwester gearbeitet habe, sondern auch in
der Ausbildung der jungen afri-
kanischen Frauen sowie in verschiedenen sozialen Projekten.
Seit dem 01. September habe
ich meinen Arbeitsplatz bei der
Kath. Pflegehilfe in der Seniorenberatung. Nach so vielen Jahren im Ausland mache ich mich
in diesen Wochen erst einmal
vertraut mit den Belangen der
alternden Menschen, ihren Freuden, Leiden, Fragen und Nöten.
Es ist für mich echte, tiefe Freude, mit Menschen in Beziehung
zu kommen. Und damit dann
wirklich Hilfe gegeben werden
kann, nehme ich den Berg von
Gesetzen, Anträgen, Formularen
usw., eben den nötigen Papierkrieg, in Kauf.
Also - ich bin die Schwester, die
Sie mit dem roten Dienstwagen
„Seniorenberatung“ schnell entdecken können. Dass ich diese
Arbeitsstelle bekommen habe,
sehe ich als Geschenk an. Ebenso bin ich dankbar für das große
Geschenk, in dieser Kommunität
und dieser Gemeinde leben und
Fuß fassen zu dürfen. Ich freue
mich auf viele Begegnungen.
Ihre Sr. Maria Hohenadl
2. Jg. I Nr. 3 I NOV 09 I
Gemeinde-Leben
ZEITUNG für st. lambertus
09
Annenfest 2009
St. Lambertus. Das Annenfest begann am Samstag mit der Krankenmesse und anschließender Segnung. Zur Stärkung erhielt jeder ein Fläschchen des so genannten “Annenweines“. Vor der St. Lambertus
Kirche wartete ein reichhaltiges Frühstück auf alle Anwesenden. Da der St. Annentag, der 26.Juli, dieses
Jahr auf den Sonntag fiel, gab es nur einen Festtag. Um 6 Uhr versammelten sich etwa 80 Gläubige in
der St. Lambertus Kirche und zogen als Prozession zur Annenkapelle, wo der Gottesdienst gefeiert wurde. Zum Festgottesdienst um 9.30 Uhr schien die Sonne warm vom Himmel. Die Gläubigen saßen um
den Altar oder standen auf den Wiesenböschungen. Manch einer suchte den Schatten. Nur die Ehrengardisten mussten in ihren Uniformen tapfer ausharren. Viele kamen aus den anderen Gemeinden der
Pfarrei St. Lambertus. Besonders der Chor wurde unterstützt von Sängerinnen und Sängern der Nachbargemeinden, so wurde die Turmbläsermesse von Limbacher sehr klangvoll dargeboten. In der Festpredigt sprach Pastor Norbert Linden aus Bottrop über die Bedeutung der Eucharistie. Im Anschluss an
den Gottesdienst zog eine lange Prozession mit dem Allerheiligsten und begleitet vom Werdener Pfarrorchester zur Stiftskirche St. Lambertus. Dort gab es den Abschlusssegen. Die auswärtigen Besucher, die
zu Fuß oder mit dem Fahrrad gekommen waren, trafen sich mit einigen Rellinghausern am Alten Brauhaus zum Picknick.
Lebendiges Begegnungsfest in Bergerhausen
St. Hubertus und Raphael. Zwar sind die ehemalige Kirche und das Pfarrzentrum St. Raphael von einem Bauzaun umzogen- was
macht das schon. Das vom Freundeskreis St. Raphael veranstaltete Begegnungsfest war im wahrsten Sinne des Wortes ein voller
Erfolg. Hunderte Freunde und ehemalige Gemeindemitglieder trafen sich am 26. September in der Peenestr. hinter der Kirche und
sprühten vor Lebendigkeit. Die mit- und hinreißenden Tanzdarbietungen des Kindergartens und die familiäre Atmosphäre ließen die
Begegnungsstunden zu einem wirklichen Erlebnis werden. Mit dabei waren zur großen Freude der Besucher der letzte Pastor von
St. Raphael vor den Überlegungen zur Zusammenlegung der beiden Gemeinden, Herr Pastor Schulte Bahrenberg und der neue Pastor von St. Hubertus und Raphael, Herr Pastor Toups. Der „Raphaelexpress“ fuhr den ganzen Nachmittag die kleinen Besucher durch
die Straßen rund um die Kirche. Bei der letzten Fahrt waren die beiden Pastöre „Fahrgäste“: Eine sichtbare Dokumentation, dass man
in einem Zug sitzt. Nur sehr ungern unterwarf man sich um 22.00 der Sperrstunde, hatte man doch wie deutlich gespürt menschlich
wertvoll eine lebendige Gemeinde ist. Der Erlös von 500 Euro wurde den Missionaries of Charity - den Schwestern der Mutter Theresa - in der Elisenstraße in Essen gespendet
Michael Scholz
Pünktlich zum Gottesdienst sandte der Himmel Sonnenschein
Gemeindefest
ohne den
Knobelstand –
undenkbar !
St. Lambertus. Es gibt kein
schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Dieses Motto traf in diesem Jahr bei dem
Gemeindefest von St. Lambertus zu. Der Samstag hatte uns
noch mit Sonne verwöhnt, der
Sonntag jedoch brachte den ein
oder anderen Schauer.
Es ist gar keine Frage, was Kolping zu einem Gemeindefest beisteuern kann. Schon seit vielen Jahren ist die Kolpingfamilie Essen–Rellinghausen mit einem selbstgebauten Stand vertreten, an dem ein Knobelspiel angeboten wird. In einem Knobelbecher befinden sich drei
Würfel. Ziel ist es mit dreimaligem Würfeln drei gleiche Zahlen zu erhalten. Bei dem niedrigen Einsatz (3x würfeln für 50 Cent) ist jeder gerne
bereit, sein Glück auch ein zweites oder drittes Mal zu versuchen. Der Gewinn ist sehr lukrativ: bei einem Pasch mit maximal drei Würfen hat
man eine schöne Topfpflanze gewonnen.
Ein Gemeindefest ist auch immer ein Ort der Begegnung, des Miteinanders und des ungezwungenen Beisammenseins. Kontakte können
gepflegt oder neu geknüpft, Meinungen ausgetauscht werden u. v. m. Ein liebgewonnener Treffpunkt für Jung und Alt ist der Lambertus Express. Mit viel Hingabe und Geduld fährt unser Kolpingbruder Alfred an beiden Tagen stundenlang kleine und große Besucher in unserem „Express“ durch eine kleine Parkanlage in Rellinghausen. Diese befindet sich unterhalb des Kindergartens. Gut, dass rund um die Kirche
auch für das leibliche Wohl gesorgt wurde. Denn nach so vielen Aktivitäten ist eine Stärkung genau das Richtige. Gerne würden wir auch
noch mehr Gäste aus den anderen Gemeinden unserer Pfarrei willkommen heißen. Besuchen Sie uns doch auch einmal an unserem Stand,
bei unserem Streichelzoo mit den Eseln oder bei unserem Express – es lohnt sich! Wetten ?
Jutta E. Etzel
Nikolausfeier
in Rellinghausen
St. Lambertus. Alle Jahre wieder kommt
nicht nur das Christkind sondern auch
der Nikolaus – und zwar nach Rellinghausen
Die nächste große Aktion für die Kinder
aus der Gemeinde ist die Nikolausfeier am
Sonntag, dem 06. Dez. 2009! Nach der hl.
Messe um 11:15 Uhr (in St. Lambertus) treffen wir uns im Pfarrsaal, Frankenstr. 154.
Dort stärken wir uns bei einem gemeinsamen Mittagessen. Zu einem späteren Zeitpunkt erwarten wir
dann den Nikolaus. Die Zwischenzeit wird mit vorgelesenen kindgerechten Geschichten und mit Nikolausliedern versüßt. Kolping lädt herzlich dazu ein. Um Anmeldungen und einen Unkostenbeitrag von 5,50
Euro pro Tüte wird gebeten. Achten Sie bitte auf die Ankündigung vor der Adventszeit – wir freuen uns
auf Sie.
Jutta E. Etzel
Picknick am Alten Brauhaus
Am Nachmittag fand an der Annenkapelle das inzwischen schon zur Tradition gewordene Kaffeetrinken statt. Hier war jeder eingeladen, deshalb waren auch alle Tische besetzt. Das Annenfest endete am
Montag mit der Dankmesse der Freunde und Förderer. Danach ging es in den Pfarrsaal zur jährlichen
Hauptversammlung mit anschließendem gemütlichen Beisammensein.
Dieses Annenfest hat gezeigt, dass es immer mehr zu einem zentralen Feiertag der Pfarrgemeinde St.
Lambertus wird. Die Zahl der Gläubigen und Sänger/innen aus den Nachbargemeinden beim Festgottesdienst war größer als im Jahr zuvor. Beim Picknick und beim Kaffeetrinken werden sich mehr, auch
aus Rellinghausen einfinden, wenn zuvor mehr Werbung gemacht wird.
Peter Beckmann
10
Junge Gemeinde
ZEITUNG für st. lambertus
I 2. Jg. I Nr. 3 I NOV 09
„Josef – Abenteuer
am Nil“
St. Hubertus u. Raphael. Am
Samstagmorgen trafen ca. 40
Kinder im Gemeindesaal von St.
Hubertus ein, um sich mit Josef
in die Abenteuer am Nil zu stürzen. Nach der Begrüßung und
Einführung von Herrn Pastor
Toups wählten die Kinder ihre
Neigungsgruppen.
Es wurde musiziert, Post ge­­
schrie­­ben (ägyptische Schriftzeichen), Bilder gemalt; Tonkrüge modelliert, ein Mantel in der
Kirche als Bodenbild gelegt und
ein Mäntel genäht, Träume analysiert und auf einen Wandbehang gemalt, ein Weg mit unterschiedlichen Stationen erkundet,
ein großes Josef-Buch gestaltet
und ein Musical einstudiert.
Viel zu kurz war die Zeit bis zum
gemeinsamen, leckeren Mittagessen. Nach einer kleinen Spielpause wurden die Projekte fertig
gestellt und mit Stolz allen anderen Teilnehmern vorgestellt.
Abschließend wurde die Josefgeschichte mit den von den Kindern erarbeiteten Elementen
am Sonntag im Gottesdienst der
Gemeinde vorgestellt.
Alle freuen sich schon auf den
nächsten KiBi-Tag und sind sehr
gespannt auf welcher Seite dann
die Bibel aufgeschlagen wird.
Sabine Jangner
Freuen sich schon auf den nächsten Kinderbibeltag: Die Teilnehmer vom „Josef-Abenteur am Nil“
Mit Jesus in die Ferien
St. Andreas. Die letzte Familienmesse vor den Sommerferien
der Gemeinde stand unter dem
Motto „Mit Jesus in die Ferien“.
K. Vogelmann - er schrieb uns
eine Karte aus unserem Heimartort, der für ihn auch seine Wunder hat;
Leander und Fedor Hackmann sie schickten schöne Grüße aus
Büsum;
Familie Schuhmann - sie ließ uns
Grüße aus Otterndorf zukommen, vom wundervollen Fleckchen, welches Gott erschaffen
hat;
Lukas, Lea, Kirsten und Paul
Graute - sie grüßten uns aus
ihrem Aktivurlaub aus Kärnten
wie auch aus Tirol;
Sarah Kuhl - sie sendete viele
schöne Urlaubsgrüße aus den
Dolomiten, und Meike grüßte
uns aus Griechenland.
Wir haben gemeinsam drüber
nachgedacht, was man in die
Ferien mitnimmt, und, was man
zur Erholung benötigt. Kinder
brachten Gegenstände mit, die
ihrer Meinung nach im Urlaub
nicht fehlen durften. Der Koffer wurde mit Büchern, einem
Fernrohr und Stofftieren gefüllt.
Auch ein Zettel mit der Aufschrift
„Jesus“ wurde eingepackt.
Da Jesus uns immer begleitet,
egal wo wir sind, können wir
ihn auch in unsere Ferien mitnehmen und ihn dort sogar
noch besser finden. Mit unseren
Gemeindekindern haben wir
festgestellt, dass wir ihn im Rauschen des Meeres, in einem
schönen Baum, in der Natur, im
Sternenhimmel aber auch in
den Kirchen am Urlaubsort finden können. Der Fantasie waren
keine Grenzen gesetzt.
Im Namen aller Mitglieder der
Gemeinde St. Andreas möchten wir uns bei Euch und Ihnen
herzlich bedanken. Schön, dass
Ihr an uns gedacht habt.
Pia Boenisch
Gemeindefest unterstützt
Freizeitangebote
Einnahmen des Gemeindefestes flossen an Pfarrjugend St. Andreas
St. Andreas. Auch dieses Jahr
hat die „Pfarrjugend St. Andreas“ mit freundlicher Hilfe vom
Festausschuss so wie einigen
freiwilligen Helfern wieder das
Gemeindefest
ausgerichtet.
Einen herzlichen Dank dafür an
dieser Stelle!
Das Fest startete am Samstagnachmittag und ging bis Sonntagnachmittag. Dieses Jahr
wur­de das Fest am vorletzten
August-Wochenende gefeiert,
so dass die Olgastraße vom 22.
bis 23. August gesperrt wurde.
Auf dem Gelände wurden nach
alter Tradition Attraktionen für
Jung und Alt geboten. Für die
Jüngeren wurden Kistenklettern,
Schiffschaukel, Karussell oder
Hüpfburg geboten. Wie in den
letzten Jahren konnten die Kleinen sich für ein kleines Taschengeld eine Karte für die alle Angebote kaufen, um sich nach Lust
und Laune zu amüsieren. Alle,
die keinen Platz bei den Kindervergnügungen fanden, konnten
sich bei kühlen Getränken sowie
leckeren Speisen unterhalten
und entspannen. Für ein gelungenes Gemeindefest spielte das
Wetter sehr gut mit. So konnte
am Sonntag die Messe auf dem
Kirchplatz unter freiem Himmel gefeiert werden und man
konnte an beiden Tagen bei Kaffee und Kuchen und Gegrilltem
und Gebrautem das Wochenende genießen. Für einen fröhliche
Stimmung sorgte ebenfalls Livemusik, die zum Zuhören, Mitsingen und sogar zum Tanzen animierte.
Die Einnahmen des Gemeindefestes flossen in die Kasse
der „Pfarrjugend St. Andreas“,
wodurch deren Arbeit unterstützt wird, den Jugendlichen
der Gemeinde ein günstiges und
attraktives Freizeitprogramm
anzubieten. Die Bandbreite der
Aktivitäten geht von wöchentlichen Gruppenstunden für alle
Altersklassen über Wochenendaktionen wie Wanderungen,
Medienabende oder Zoobesuche bis zum Ü16-Wochenendlager und dem Sommerlager
als absolutem Favorit vieler Mitglieder.
Als nächste größere Aktionen
sind die Wochenendaktion „Werwolf“ und der alljährliche Tannenbaumverkauf zu nennen.
Das Spiel Werwolf wird im
November stattfinden und
der Tannenbaumverkauf startet wie gewohnt zur Adventszeit. Genaue Informationen zu
unserem Programm finden sich
auf der Homepage der Pfarrjugend:
www.leiterrunde-st-andreas.de
Susan Nawaz u. Benedikt Birwe
Zum Schluss des Gottesdienstes wurden die Messebesucher
eingeladen, einen Feriengruß an
die Gemeinde zu senden. Somit
gilt unser besonderer Dank:
Jesus begleitet uns immer – auch in den Ferien © Ingrid Kranz / PIXELIO
Altarkerzen
Opferkerzen
Opferlichte
Pirates of the Caribbean_ Foto: Marcus Becker
Ewiglicht-Ölkerzen
Weihnachtsbaum-verkauf
Kirchenartikel
Taufkerzen
Kommunionkerzen
Brautkerzen
Weihnachtskerzen
Verziermaterial
Essen-Rüttenscheid, Reginenstraße 59
Telefon: (0201) 77 24 77
Telefax: (0201) 77 24 79
info@heuschmid-kerzen.de
Auch dieses Jahr verkaufen wir, die Pfadfinder der Gemeinde St. Theresia, wieder Weihnachtsbäume. Unser Verkauf findet im Pfarrgarten neben der St. Theresia Kirche statt und zwar zu folgenden
Terminen:
am Sonntag, 06.12.09 von 10.30 bis 15.30 Uhr / am Samstag, 12.12.09 von 10 bis 15 Uhr
am Sonntag, 13.12.09 von 10.30 bis 15.30 Uhr / am Samstag, 19.12.09 von 10 bis 15 Uhr
am Sonntag, 20.12.09 von 10.30 bis 15.30 Uhr
und am Montag, 21.12.09 und Dienstag, 22.12.09 in der Zeit von 16-19 Uhr.
Mit dem Kauf eines Baumes unterstützen sie die Jugendarbeit der Pfadfinder. Der Erlös dient dazu
z.B. neue Spiel- und Bastelmaterialien anzuschaffen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Ihre Pfadfinder
Junge Gemeinde
2. Jg. I Nr. 3 I NOV 09 I
72-Stunden Aktion
Sommerlager in Belgien
„Zuhause“ in unserem Zeltdorf
immer eine Menge Spaß. Neben
Lagerbauten, Lagerfeuerabenden, Modeshows und spontanen Wasserschlachten fand
auch wieder das traditionelle
Leiter - gegen - Gruppenkinder Fußballspiel statt. In einem noch
nie da gewesenen Fußballkrimi
mit Gleichstand nach regulärer Spielzeit, Führung der Kinder zur Halbzeit der Verlängerung und Ausgleich der Leiter in
letzter Sekunde, gelang es den
Leitern doch noch durch Elf-
Das Highlight der Tour: Der Haik rund um Brügge
meterschießen den traditionsgemäßen Sieg davonzutragen.
Ein absolutes Highlight des
zwölftägigen Lagers war der
Haik (für alle nicht Pfadfinder:
ein Haik ist eine Art Wanderung,
bei der man nur das nötigste in
Rucksäcke packt und sich auf
den Weg macht, um eine oder
mehrere Nächte außerhalb des
Zeltplatzes zu verbringen). Die
Pfadis und Juffis (mittlere Altersstufen) umrundeten die Altstadt
von Brügge und kehrten für
die Nacht in einer Jugendher-
11
Das lustigstes aus 20 Jahren
St. Hubertus und Raphael. Vielleicht hat der ein oder andere
durch die Medien etwas von der
72-Stunden-Aktion mitbekommen. Unter dem Motto „Uns
schickt der Himmel“ haben sich
viele verschiedene katholische
Jungendgruppen zusammen­
ge­­­schlossen um innerhalb von
72-Stunden etwas zu bewegen. Auch die Leiterrunde von
St. Engelbert war mit einem
Projekt beteiligt. Wir übernahmen die Aufgabe den Garten
und Keller eines Behindertenwohnheims zu renovieren und
neu zu gestalten. Auch wenn wir
schon nach 48 Stunden fertig
waren hat es eine Menge Spaß
gemacht. Es blieb sogar noch
DPSG Leiterrunde St. Engelbert: Vom Himmel geschickt.
genug Zeit für ein gemütliches
Beisammensein und Grillen mit Hast du Lust bekommen der DPSG St. Engelbert beizutreten? Dann schau dir doch mal unsere Gruppenstunden an.
Wölflinge (7-10 Jahre): Dienstags 17.00-19.30 / Juffis (10-13 Jahre): Mittwochs 18.15-19.15
den Bewohnern.
Pfadis (13-16 Jahre): Montags 18.00-19.30 / Rover (16-20 Jahre): Donnerstags 20.00-21.30
Fabian Kainka
Immer im Jugendheim St. Hubertus in der Ederstr. 17
Weitere Neuigkeiten, Infos u. Bilder: Bei Fragen sende einfach eine E-Mail an: leiterrunde@dpsg-engelbert.de
www.dpsg-engelbert.de
PS: Auch Leiter werden dringend gesucht!
Auch in diesem Sommer fand,
wie jedes Jahr, ein Sommerlager
statt. Unser Ziel: Belgien, genauer gesagt 20 km entfernt vom
traumhaften Brügge. Natürlich
kommt man dann nicht um
einen Besuch der mittelalterlichen Altstadt herum. Deshalb
erforschten die verschiedenen
Stufen alles Sehenswerte zu Fuß
oder zu Wasser in einer Gracht.
Vor der Rückfahrt zum Zeltplatz
gab es dann noch klassische, belgische Pommes zur Stärkung.
Natürlich hatten wir auch
ZEITUNG für st. lambertus
berge ein, die Wölflinge (jüngste Stufe) haikten bis an die französische Grenze und zelteten
schließlich am Meer. Nachdem
alle heil vom Haik wiederkehrten, war das Lager auch schon
fast zu Ende. Pünktlich zum
Abbau gab es nach elf Tagen
Sonnenschein dann doch noch
Regen, sodass es noch ein bisschen stressig wurde, aber alles in
allem hat das Lager den Kindern
eine Menge Spaß gemacht und
war ein voller Erfolg.
Fabian Kainka
St. Hubertus. Wie einige sicherlich schon mitbekommen haben,
feiern wir in diesem Jahr unser
20‑jähriges Jubiläum. Über das
ganze Jahr verteilt gab es verschiedene Aktionen. Zuletzt
fand am Samstag den 05.09. die
große Feier für Mitglieder, Ehemalige und Freunde des Stammes statt. Begonnen wurde der
Festakt mit der Messe um 17.00
Uhr. Anschließend gab es einen
Sektempfang im großen Saal
wo jede Stufe die spannendsten
und lustigsten Erlebnisse aus
20 Jahren Stammesgeschichte präsentierte. Für das leibliche
Wohl sorgte ein großes Buffet im
mediterranen Stil. Die Auswahl
reichte von Nudeln mit Schinken-Käse Soße bis hin zu Tiramisu. Die große Getränkeauswahl, die auch mehrere Cocktails umfasste, trug dazu bei,
dass an diesem Abend ausgiebig gefeiert wurde und sorgte
allgemein für große Heiterkeit.
Wir möchten uns an dieser Stelle für die vielen Glückwünsche
und Gratulationen bedanken,
die wir von allen Seiten bekommen haben.
Fabian Kainka
12
Junge Gemeinde
ZEITUNG für st. lambertus
I 2. Jg. I Nr. 3 I NOV 09
Das Jahr ist noch nicht zu Ende
Nach dem Sommerlager steht noch einiges auf dem Programm
Gruppenbild mit Damen
Neben unserem vielfältigen Programm, wie einer Kanu-Tour
über den nahgelegenen See,
sowie vielen Spielen von Fußball
bis hin zu Capture-the-flag,konnten wir auch die Ruhe Schwedens genießen. So kamen alle
erholt und zum Glück ohne allzu viele Mückenstiche am Ende
der Sommerferien zurück nach
Essen. An dieser Stelle möchten
wir uns bei allen bedanken, die
unser Lager unterstützt haben.
Wer gerne mehr über unsere
Reise nach Schweden erfahren
möchte, kann dies in unserem
Internettagebuch tun. Auf der
Homepage des Stammes, www.
dpsg-rellinghausen.de, ist ein
Link zu den Einträgen der Teilnehmer zu finden.
cken, sondern auch noch einen
kleinen Blick auf das Restprogramm des Jahres werfen.
Neben stammesinternen Veranstaltungen, wie dem Stufenwechsel oder Ausbildungsveranstaltungen für die Leiter,
steht, wie in jedem Jahr, der Tannenbaumverkauf auf dem Programm. Ab dem ersten AdventsWir wollen jedoch nicht nur auf wochenende besteht die Mögunser Sommerlager zurückbli- lichkeit auf der Terrasse des
Alten Brauhauses, Am Glockenberg 40, Tannenbäume zu kaufen. Sie unterstützen damit
direkt die Arbeit der Pfadfinder
in Rellinghausen.
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Entdecken Sie das Besondere
ø &ACETTENREICHE!USWAHLAN3CHMUCK¯STHETIK,EIDENSCHAFT
ø 5HRENVON2EGENT)NGERSOLLUND*UNGHANS
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ø 5MARBEITUNG)HRERALTEN3CHMUCKSTàCKE
)NDIVIDUELLE"ERATUNGUNDKREATIVE)DEEN
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Tel. u.Fax: 0201 ø 423563
JUWELIERREINDERSINDD
statt. Seit mehreren Jahren verteilen wir in dieser Andacht das
Friedenslicht aus Bethlehem.
Dieses Licht wird in der Adventszeit in der Geburtsgrotte von
Bethlehem entzündet, dann von
den Pfadfindern nach Deutschland gebracht und dort an die
einzelnen Gemeinden verteilt.
Wir wollen damit ein deutliches
Zeichen für den Frieden in der
ganzen Welt setzen. Um 19.30
Uhr wollen auch wir das Licht im
Rahmen einer kleinen Andacht
an die Gemeinde weitergeben.
Jedoch werfen bereits große
Ereignisse ihre Schatten voraus.
Am 16. Dezember findet unsere Im nächsten Jahr findet im Rahjährliche Friedenslichtandacht men des Kulturhauptstadtjahres
7ECHSELN3IEJETZTDIE&ARBE)HRER"RILLENFASSUNGSELBST
%INPAAR+LICKSUND3IETRAGENDIEPASSENDE"RILLE
ZU)HREM/UTFIT
2010 das Ruhrjamb der DPSG im
Halo-Park in Essen – Stoppenberg statt. Zu diesem Treffen, das
ein anerkanntes Projekt des Kulturhauptstadtjahres ist, werden
Pfadfindergruppen aus allen
europäischen Partnerstädten
des Ruhrgebietes eingeladen.
Die Organisatoren rechnen mit
ungefähr 2000 Teilnehmerinnen
und Teilnehmer, die mitten in
Essen zelten. Auch der Stamm
an St. Lambertus wird an diesem Großereignis teilnehmen.
Wer mehr über das Ruhrjamb
oder über die bereits gelaufenen Aktion und Vorbereitungen
erfahren möchte, kann dies auf
der Internetseite des Projektes
www.moveto10.eu tun. Wir freu-
en uns alle sehr darauf, da viele
Pfadfinderinnen und Pfadfinder
aus verschiedenen Städten und
Ländern zusammenkommen
werden, um das Ruhrgebiet kennenzulernen, und es bestimmt
den ein oder anderen neuen
Kontakt geben wird.
Wir wünschen Ihnen auf diesem
Weg schon einmal ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen
guten Start in das Jahr 2010,
ein Gut Pfad und hoffen, Sie bei
unserem Tannenbaumverkauf
oder bei der Friedenslichtandacht persönlich begrüßen zu
können.
Stefan Nieber
für die Leiterrunde
. aus der gesamten
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In der letzten Ausgabe enthüllten wir in der Pfarrzeitung
exklusiv unser Logo für das
Sommerlager in Schweden. Nun
sind die Sommerferien schon
etwas länger vorbei und wir blicken auf ein spannendes und
entspannendes Zeltlager in Blidingsholm zurück. Am 31. Juli
machten wir uns mit 30 Jugendlichen und Leitern auf den langen Weg nach Südschweden.
Verbands- & Gruppenleben
2. Jg. I Nr. 3 I NOV 09 I
kfd bei Kirchenführung
Neue Entdeckungen in der Heimatkirche: kfd bei Kirchenführung in St Hubertus
St. Hubertus und Raphael. Am
18. August 2009 fand in der St.
Hubertus-Kirche, im Zuge der
Neustrukturierung der Pfarrge­
meinden, eine Führung mit
Herrn Dr. Lindemann statt. Etwa
50 Frauen aus der Großpfarrei St.
Lambertus hatten sich vor der
Kirche versammelt und Herr Dr.
Lindemann erklärte, warum die
Hubertus-Kirche an dieser Stelle gebaut wurde, was im Jahre
1913 eher untypisch war.
Kirchen sind Orte des Gebetes
und der feierlichen Versammlung zur Ehre Gottes. Aber sie
sind auch einmalige historische
Zeugnisse, die in Architektur
und Ausstattung den Geist ihrer
Entstehungszeit widerspiegeln.
Hinter jedem Detail verbirgt sich
Geschichtliches und verbergen
sich Geschichten.
Diese Geschichten und Hintergründe wurden uns von
Herrn Dr. Lindemann in der Kirche erklärt, so auch der frühere
Hochaltar, das Deckengewölbe,
der Kreuzweg, das Sakramentenhäuschen, die Fenster, die
Taufkapelle und vieles mehr.
Zum Schluss erzählte er noch
die spannende Geschichte zur
Figur „Anna Selbdritt“; wo sie
herstammt, wo sie während
des Krieges untergebracht war
und wie sie zu ihrem heutigen
Ehrenplatz gekommen ist.„Anna
Selbdritt“ ist schon ein wahres
Schmuckstück. Die Besucherrinnen hörten andächtig zu und
hätten noch stundenlang zuhören können.
Die Führung endete nach etwa
einer Stunde in unserer „Winterkirche“ bzw. „Raphael-Kapelle“.
Alle Teilnehmerinnen waren von
der interessanten und informativen Kirchenführung begeistert
und bedankten sich sehr herzlich. Anschließend trafen wir uns
zu einem kleinen Umtrunk und
zum Gedankenaustausch im
Gemeindesaal.
Elisabeth Werner
13
Die kfd in der Pfarrei St. Lambertus
Die kfd in der Pfarrei St. Lambertus hat sich zur Aufgabe
gemacht die Kirchen in der
Großgemeinde den Frauen
näher zu bringen. Sie lud für den
18. August 2009 zu einer ersten
Kirchenführung nach St. Hubertus ein. Überraschend folgten
65 Frauen aus den jeweiligen
Gemeinden der Pfarrei der Einladung. Herr Lindemann ging
über die äußere auf die innere
Baugeschichte ein. Er erzählte
sehr spannend, wie die Kirche
in den einzelnen Bauphasen bis
in unsere Zeit hinein erneuert
wurde. Bei der letzten großen
Renovierung unter Pastor Wasser sind sehr viele alte Elemente
neu eingesetzt worden, so zum
Beispiel entstand aus der alten
Kommunionbank der neue Altar.
Außerdem fanden die Frauen
es sehr gut, dass der Kreuzweg
aus St. Raphael eine neue Heimat in St. Hubertus gefunden
hat. Anschließend luden die kfd
– Frauen aus St. Hubertus zu
einem Austausch in ihr Gemein-
dehaus ein, wo rege Gespräche
stattfanden. Die nächsten Kirchenführungen finden im März in
St. Andreas und im September
in St. Ludgerus statt. Hinweisen
möchten wir auf die gemeinsamen Veranstaltungen, die im
Rahmen der Pfarrei stattfinden,
so zum Beispiel am 21. Oktober
2009 in St. Andreas. Dort findet
ein Abendforum mit Frau Schneider – Roos vom Diözesanverband zum Thema „Das neue
Leitbild der kfd“ statt. Wenn Sie
mehr über die Arbeit der kfd in
der Pfarrei wissen möchten, fragen Sie einfach bei ihren Vorsitzenden oder Teams nach oder
entnehmen Sie die Termine aus
den jeweiligen Gemeindenachrichten.
stag „Leidenschaftlich glauben
und leben – kfd verbindet“ nach
Düsseldorf gekommen. Mit einer Bühnenshow und vielfältigen
Informationsangeboten zeigte der Verband, was ihn bewegt und welche Ziele er in Zukunft verfolgt. Frauen in der kfd
engagieren sich für eine bessere
gesellschaftliche Position, mehr
Anerkennung innerhalb der
Kirche und Mitsprache in der
Politik. Die Gemeinschaft Hausfrauen in der kfd brachte den
Klimaschutz sprichwörtlich auf
den Tisch und stellte ihre Broschüre „Und Sonntags gibt’s den
Braten“, ein Saisonkalender mit
praktischen Tipps und schmackhaften Rezepten, vor.
Wer sich über den kfd – Bundesverband weiter informieren und
Leidenschaftlich glauben auch die Broschüre bestellen
und leben – kfd verbindet möchte, kann das über www.
Rund 4.000 Frauen aus dem kfd-bundesverband.de tun.
ganzen Bundesgebiet sind am
12.September 2009 der Ein- Für das Pfarreiteam
ladung des kfd – Bundesver- Irmhild Nieber
bandes gefolgt und zum Aktion-
Chorgemeinschaften
KAB – On Tour
St. Hubertus und Raphael.
Mönchsgrasmücke, Goldammer, Spatz, Zaunkönig, Zilpzalp
und noch etwa 20 andere Vogelarten waren zu sehen und zu
hören bei der Wanderung durch
Schuir. Aus alter Tradition ging
es morgens früh um acht los.
Bei blauem Himmel und strahlender Sonne sind unsere gefiederten Freunde im Frühjahr
guter Laune und zwitschern aus
vollem Hals. Sie stecken mit dem
lauten Geträller ihre Gebiete ab
und locken so die Weibchen an.
Es ist schon erstaunlich, welche
Vielfalt an gefiederten Gästen
hier Heimat gefunden haben.
Anschließend gab es ein leckeres Frühstück. Herzliche Einladung zur nächsten „Vogelwanderung“ am Samstag, 08. Mai
2010.
Die im Norden von Neuss gelegene Heilig Geist Kirche wurde in den Jahren 1991 bis 1999
von Georg Ettl vollständig mit
Bildern aus der Bibel ausgemalt Die Farben sind dezent, die
Figuren sind einfach, sie haben
ZEITUNG für st. lambertus
keine Gesichter und keine Arme.
Sie sollen zum Ausdruck bringen,
dass die Menschen alle gleich
sind und sich nur durch Attribute unterscheiden. Obwohl
die Figuren so gestaltet sind
kann man sehr deutlich erkennen, was sie darstellen sollen.
Den Altarraum schmücken Bilder mit der Entsendung des Heiligen Geistes. Die Wände rechts
und links neben dem Altar zeigen u. a. die Auferstehung des
Lazarus und Menschen in der
Arche. Die Rückwand der Kirche
ziert die Apokalypse, den Tanz
um das goldene Kalb und das
Paradies. Auf der rechten Seitenwand sind Bilder aus dem Alten
Testament, auf der linken Seitenwand Bilder aus dem Neuen Testament zu sehen. Die Taufkapelle ist mit Labyrinthen aus verschiedenen Ländern ausgemalt.
Georg Ettl verband mit dieser
Malerei Tradition und Moderne
auf einzigartige Weise. Er schuf
eine Bibel in Bildern.
Doris Wojak
St. Hubertus. Aus den be­­
kann­ten Gründen proben wir
nun seit Anfang diesen Jahres
gemeinsam – die Chorgemeinschaft St. Martin und die Chorgemeinschaft St. Hubertus. In den
Monaten mit geraden Zahlen
immer dienstags im Heinrichs in
Rüttenscheid und in den Monaten mit ungeraden Zahlen immer
mittwochs im Gemeindesaal St.
Hubertus. Unter der Leitung von
Michael Hügen haben wir in diesem Jahr schon einige Male an
Gottesdiensten teilgenommen.
Obwohl wir zwei Chöre zusammengelegt haben, sind wir
immer noch nur eine kleine aber
hochmotivierte Schar mit viel
Freude am Singen und Mittun in
den Gottesdiensten. Wir wollen
uns „zusammenraufen“, um in
unseren Kirchen den Chorgesang weiter zu pflegen.
Haben Sie Lust mitzusingen?
Kommen Sie einfach an einem
der Probenabende vorbei und
sehen Sie selbst, wie es bei uns
zugeht!
Doris Wojak
14
ZEITUNG für st. lambertus
Verbands- & Gruppenleben
Bekleidung
für geringes
Entgelt
St. Lambertus. In Rellinghausen unterhalten Mitglieder der
katholischen und evangelischen
Gemeinde im Kellergeschoss des
evangelischen Gemeindehauses
(Oberstr. 55) eine Kleiderkammer. Ungeachtet der Nationalität ist dieser Raum in den ungeraden Kalenderwochen sonntags von elf bis zwölf Uhr für alle
interessierten Mitbürger geöffnet. 21 Damen sorgen ehrenamtlich dafür, dass Kleidung und
Schuhe für Erwachsene und Kinder sowie Bettwäsche, Handtücher und Gardinen gegen einen
geringen Betrag mitgenommen werden können. Der Erlös
wird hälftig für die Jugendarbeit beider Gemeinden verwendet. Je nach Bedarf treffen sich
zehn Damen ein- bis zweimal
monatlich, um die gespendeten Kleidungsstücke zu sichten
und aufzuteilen. Ein Teil wird in
die Regale sortiert, ausgewählte Kleidungsstücke werden zum
Weiterverkauf im Second-HandLaden in Bethel oder zur dortigen Weiterverarbeitung in spezielle Säcke gepackt. Ein großer Teil wird vom „ Haus der Kirche „ abgeholt und an Bedürftige weitergegeben. Als Spende sind alle Kleidungsstücke, die
noch getragen werden können,
willkommen und werden gerne jeden Montag-, Mittwochund Freitag-Vormittag im Evangelischen Gemeindeamt (Oberstr. 67) in Empfang genommen.
Zerrissene, stark verschmutzte
Ware, sogenannte Lumpen, sind
nicht erwünscht.
Gerda Bremer, Tel. 441700
Für ganz kleines Geld zu haben: Bekleidung aus der Kleiderkammer in der Oberstraße 55
I 2. Jg. I Nr. 3 I NOV 09
Verbands- & Gruppenleben
2. Jg. I Nr. 3 I NOV 09 I
ZEITUNG für st. lambertus
15
Senioren im Bregenzer Wald
Tolle Woche im Bregenzer Wald …
Das Wandern ist die Lust der JUNGEN ALTEN_ Foto: O. Wagner
Wohlauf die Luft geht frisch und rein
Das kann man heute wohl
sagen. Die JUNGEN ALTEN von
St. Ludgerus und Martin können
sich aber noch gut erinnern, als
die Luft voller schwarzer Flocken
war, die sich den ganzen Tag auf
helle Hemden und Blusen sowie
Fensterbänken unschön niederließen.
als Anregung für tägliches Training.
Den allersonnigsten Sonnenschein lässt uns der Himmel
kosten.
Na ja. So ist es natürlich nicht
bei jeder Wanderung. Aber
auch schlechteres Wetter hält
uns nicht vom Laufen ab. Es
muss schon sehr stark regnen,
wer lange sitzt, muss rosten.
wenn eine Wanderung ausfällt.
Das ist ja allgemein bekannt. Ansonsten gilt: Es ist nicht eine
Jeder Arzt macht darauf auf- Frage des Wetters, sondern der
merksam. Das haben sich die Kleidung.
JUNGEN ALTEN auch zu Herzen
genommen und wandern des- Jetzt reicht mir Stab und
halb jeden zweiten und vierten Ordenskleid der wandernden
Dienstag im Monat, sozusagen Scholaren,
So heißt es zwar in dem schönen
Wanderlied, aber wir gehen auch
in normaler Alltagskleidung. Nur
die Schuhe, da sollte man schon
auf etwas bequemere umsteigen, auch wenn sie nicht der
letzten Mode entsprechen.
ich will zu guter Sommerzeit
ins Land der Franken fahren.
Nein, soweit gehen wir nun doch
nicht. Auch in und um Essen
gibt es schöne Landschaften,
die eine Wanderung wert sind.
Und damit begnügen wir uns.
Am Ende jeder Wanderung finden wir immer ein Lokal, wo wir
uns stärken und etwas ausruhen
Die Seniorengruppe 60± der
Gemeinde St. Lambertus ging
wieder auf große Fahrt. In diesem Jahr vom 23. bis 30.August
nach Andelsbuch im Bregenzer Wald. Wo das liegt? In Vorarlberg / Österreich, nicht weit vom
Bodensee! Die Planungsgruppe
um Ursula Prenting hatte einige Überraschungen bereit. Nach
der obligatorischen Ortsbesichtigung gab es eine Schiffsrundfahrt auf dem Bodensee. Lindau ist auch von der Wasserseite sehenswert. Am nächsten Tag
ging es mit dem Sessellift auf
den Hausberg. Einige genossen
den Ausblick, andere machten
können. Dass sich auf den Wanderungen etwa gleichaltrige
Menschen im regen Gedankenaustausch begegnen, ist nicht
nur ein netter Nebeneffekt, sondern auch ein Hauptziel.
Nehmen Sie das schöne Wanderlied zum Anlass, einmal mitzugehen. Keine Angst, Sie müssen nicht singen! Wir treffen uns
jeweils um 14 Uhr am Hotel Arosa, Ecke Rüttenscheider-/Franziskastraße.
Und wenn Sie noch mehr Informationen wünschen, rufen Sie
einfach an:
Olaf Wagner, Tel.: 79 15 23.
… und gemütlich im Wälderbähnle
KÖB-Vertreterin
der Pfarrei
neu ernannt
Pfarrei St. Lambertus. Nach
langjähriger Tätigkeit, zunächst
als Systemleiterin und später
als Vertreterin für die Büchereien des ehemaligen Dekanates schied Frau Marianne Hermey im Juni dieses Jahres aus
ihrem Ehrenamt aus. Sie begleitete und vertrat die Büchereien
mit großem Engagement, Interesse und Sachverstand, dem wir
viel zu danken haben. Frau Her-
mey wird in der KÖB St. Hubertus ihre Tätigkeit als Leiterin der
Bücherei fortführen.
Als neue Vertreterin für die Interessen der Büchereien auf Bistmsebene in der Pfarrei St. Lambertus wurde Frau Angela Reckzeh, derzeit Leiterin der KÖB St.
Martin und Ludgerus, ernannt.
Sie wurde am 16. Mai 2009 offiziell in ihr neues Amt eingeführt.
Mattheus
St. Hubertus und Raphael –
KÖB-Tipps:
‚Literarisches Café’ 2009: 7. Dezember.
‚Literarisches Café’ 2010: 4. Januar; 1. März;
3. Mai; 5. Juli; 6. September; 8. November.
‚Literaturkreis’ 2009: 14. Dezember.
‚Literaturkreis’ 2010: 1. Februar; 29. März:
7. Juni; 2. August; 4. Oktober; 15. Dezember
immer abends in der Bücherei.
kleinere oder größere Wanderungen, manche bis auf den Gipfel der Winterstaude (1877m).
Eine Fahrt zur Insel Reichenau
gab uns einen Eindruck von der
Bedeutung des Klosters und der
Kirchen seit mehr als 1200 Jahren. Auch Konstanz ist eindrucksvoll, eine vollständig erhaltene Stadt, im Krieg unzerstört.
Bekannt ist das Konzilsgebäude
von 1414. Der 4. Tag brachte uns
wieder in die Berge, mit der Seilbahn auf den Diedamskopf. Fast
alle schafften es (unter Schnaufen) auf den Gipfel (2090m). Von
hier gab es einen Rundblick vom
Bodensee über die Schweiz und
Lichtenstein, in die Vorarlberger und Allgäuer Alpen. Nachmittags ging es mit dem historischen Wälderbähnle von
Bezau nach Schwarzenberg und
zurück. Was gab es sonst noch
zu besichtigen? Meersburg, Lindau, Bregenz und Feldkirch sind
Städte, in denen neben den Touristenattraktionen stille Winkel
und romantische Gassen zum
Verweilen einladen.
Es war eine tolle Woche, alles
passte zusammen, das Wetter,
das Hotel, das Essen. Die Planung für das nächste Jahr läuft
schon auf Hochtouren.
Peter Beckmann
16
ZEITUNG für st. lambertus
Verbands- & Gruppenleben
I 2. Jg. I Nr. 3 I NOV 09
Senioren-Nachmittag
St. Ludgerus und Martin. Seit
nunmehr 12 Jahren gibt es den
Senioren-Nachmittag. Seinen
Ursprung hat er in der Pfarrgemeinde St. Martin. Nach der
Zusammenführung unserer beiden Pfarrgemeinden St. Ludgerus und St. Martin hat er unter
gleicher Leitung weiterhin stattgefunden. Wir – Sie und die Helfer des Nachmittags – waren
immer froh gestimmt, wenn der
Termin wieder anstand.
Im Laufe der Zeit hat sich, trotz
meiner Meinung nach gutem
Angebot an Referenten, ein
Rückgang der Teilnehmerzahlen abgezeichnet. Auch mussten
wir nach dem Umbau der Martinskirche den Veranstaltungsort wechseln, was nicht überall
Zustimmung fand.
Unter diesen Vorzeichen kann
und werde ich nach reiflicher
Überlegung – und so schwer mir
die Entscheidung auch gefallen
ist – den Senioren-Nachmittag
nicht mehr fortführen.
Im Dezember werden wir uns
zum letzten Mal im Gemeinschaftsraum des Hauses St.
Martin, Ursulastraße 68, zur
gewohnten Zeit wiedersehen,
und noch einmal einen schönen
Nachmittag verbringen.
Auf diesem Wege verabschiede
ich mich nun von Ihnen, verbunden mit guten Wünschen für die
Adventszeit und zu Weihnachten.
Ihre Ingrid Meitzke
Herbstfahrt der Kolpingsfamilie
St. Martin Rüttenscheid
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St. Ludgerus und Martin. Mit
dem Reisesegen durch unseren
Präses Ludwig Steinberg am
Sonntag dem 11. Oktober um
6.45 Uhr in der Kapelle des Seniorenzentrums St. Martin begann
unsere 10-tägige Reise zum Gardasee. Am Nachmittag konnten
sich die 37 Reiseteilnehmer in
Freiburg umschauen und dann
den ersten Abend im dortigen
Kolpinghotel bei gutem Essen
und Trinken genießen.
Bei noch durchwachsenem Wet­
ter fuhren wir durch den St.
Bernhardtunnel und erlebten
an­schließend eine erfreuliche
Veränderung. In Gardone am
Gardasee, wo wir die nächsten
sechs Tage verbrachten, konnten wir einen wunderschönen
Herbstabend erleben. Das direkt
am See gelegene Hotel (mit
guter Küche) bot uns die Aus-
sicht auf die südlichen Seeseite incl. Abend- und Morgenrot
sowie von der Sonne glitzerndes
Wasser.
Von Dienstag bis Samstag be­­
suchten wir mit unserer sachkundigen und liebenswerten Fremdenführerin Luisa die lombardischen Städte Bescia und Bergamo sowie in Venetien Vicenza und Mantua. Auf dem Weg zu
den Tageszielen brachte sie uns
nicht nur die Geschichte Norditaliens näher, sondern auch die
Städte mit den zu erwartenden
Sehenswürdigkeiten. Vor Ort
wurde das alles vertieft. Daneben vermittelte sie uns Einblicke in landschaftlich besonders
schöne Ausblicke wie die StädtchenSalo' und Desenzano als
auch den Iseosee.
Ein besonderes Erlebnis war am
Mittwoch die Fahrt mit einem
Motorboot über den Gardasee
von Gardone nach Bardolino
am Westufer. Auf dem Hinweg
war der See aufgewühlt und es
gab hohe Wellen. Es war der einzige Tag, an dem die Sonne teilweise nicht zu sehen war und
so hat der Eine oder Andere diese Überfahrt bei nicht bei vollem
Wohlbefinden erlebt. Dafür wurden wir aber am Nachmittag mit
einem Besuch auf der Insel Isola del Garda incl. Schlossbesichtigung und Leckereien versöhnt.
Die Rückfahrt traten wir bei Sonnenschein und geglättetem See
an.
Bevor wir uns am Sonntag
vom Gardasee verabschiedeten, besuchten wir am Samstag
Nachmittag die Vorabendmesse
in Gardone. In der wegen Renovierung schuppenartig anmutenden Kirche versuchte uns der
Zelebrant in einer halbstündigen
Predigt – für die meisten von
uns natürlich in nicht verständlicher Sprache, aber mit umso ausdrucksstärkerer Gestik – im Glauben zu stärken.
Auf der Rückreise machten wir
am Sonntag noch Station in Trient. Eine kurze sachkundige
Stadtführung erlebten wir durch
eine originelle Führerin.
In Pertisau am Achensee, wo wir
unsere Reise mit zwei Übernachtungen ausklingen ließen, erwartete uns dann eine verschneite
Landschaft, jedoch mit befahrbaren Straßen.
Am 20. Oktober brachte uns Busfahrer Dieter wohlbehalten nach
Essen zurück.
Eine schöne Zeit war vorüber.
Guntram Lauer /
Regina Hörster
Advents- und Weihnachtszeit
2. Jg. I Nr. 3 I NOV 09 I
ZEITUNG für st. lambertus
Advent – eine ausgefallene Jahreszeit
Gedanke zur Weihnachtszeit
Interview mit dem Erfurter Liturgiewissenschaftler Professor Benedikt Kranemann
Gefahr. Ich sehe hier so etwas
wie ein gemeinsames Anliegen
von Christen und Nichtchristen.
Kann man dieser Entwicklung
überhaupt noch entgegen
wirken?
Kranemann: Auf absehbare
Zeit wird es nicht gelingen, diesen Trend aufzuhalten oder ihn
vielleicht sogar umzukehren.
Dass immer mehr Bundesländer
Adventssonntage als verkaufsoffen erklären, ist da gewiss keine Hilfe. Man kann sich dem
Ganzen natürlich verweigern
und nicht schon im September
Weihnachtsplätzchen kaufen
oder am Adventssonntag einen
Einkaufsbummel unternehmen.
Doch am hilfreichsten ist es
noch, wenn der Advent wirklich
als Advent gefeiert wird.
Die Weihnachtsmärkte sind
er­öffnet, die Kaufhäuser ge­­
schmückt, und in so mancher
Wohnung klingt schon „Fröhliche Weihnacht“ aus den Lautsprecherboxen, obwohl die
Adventszeit noch nicht vorüber ist. Gibt es überhaupt noch
den Advent?
Kranemann: Für einen großen
Teil unserer Gesellschaft kann
man sicher vom Advent als einer
ausgefallenen Jahreszeit sprechen. Er findet als solcher nicht
mehr statt, wenn man auf das
schaut, was die christliche Tradition damit meint. Allerhöchstens wird noch von der VorWeihnachtszeit gesprochen,
womit sich allerdings eher zeitliche als inhaltliche Vorstellungen verbinden.
Was hat den Advent geprägt?
Kranemann: Seit dem 4. Jahrhundert ist der Advent eine
Vorbereitungszeit,
wobei
die Akzente unterschiedlich
gesetzt waren. In Gallien und
Spanien war es unter Einfluss
aus dem Orient eher eine Zeit
der Vorbereitung auf die Taufe,
weil das Hochfest „Epiphanie“
(Erscheinung des Herrn) am 6.
Januar als wichtiger Tauftermin
galt. Durch irische Missionare
stand dann in Gallien die Wiederkunft Christi am Jüngsten
Tag im Mittelpunkt. Der Advent
wurde deshalb als Fasten- und
Bußzeit begangen. In Rom hingegen bereiteten sich die Christen im Advent auf Weihnachten
als das Geburtsfest des Sohnes
Gottes vor. Im 12. und 13. Jahrhundert setzte sich die vierwöchige Adventszeit durch. Übrigens kennt die mailändische
Ambrosianische Liturgie heute noch eine andere Zeiteinteilung: Sie feiert den Advent
sechs Wochen lang.
Kranemann: Heute lassen sich
für die Adventszeit zwei Phasen
unterscheiden. Die letzten sieben Tage bis Heiligabend dienen
der Vorbereitung auf Weihnachten, wo wir die Menschwerdung
Gottes in Jesus Christus feiern.
Das ist noch das bekannteste Motiv für die Adventszeit.
Weniger im Bewusstsein – auch
vieler Gläubiger – ist dagegen, dass die Tage bis zum 16.
Dezember stärker die Wiederkunft Christi thematisieren. Mit
diesen beiden Phasen werden
gewissermaßen die Pole christlicher Existenz und Hoffnung
beschrieben: Gott will uns nahe
sein und ist deshalb Mensch
geworden. Und: Gott schenkt
uns ewige Zukunft, ihm begegnen wir im Tod, auf ihn hin dürfen wir leben und hoffen.
Und wie sehen Christen den
Advent?
Eine schöne adventliche DraKranemann: Auch für Christen
maturgie. Aber nicht jeder
ist der Advent eine ausgefallene
lässt sich davon beeindruZeit. Allerdings meine ich damit
cken.
eine besondere Zeit, weil sie von
Kranemann: Wer den Advent
unterschiedlichen Traditionen
so feiern will, wird gewiss Christ
geprägt ist und ein reiches Und worum geht es der Kir- sein oder dem Christentum
Brauchtum kennt.
che heute im Advent?
nahe stehen. Doch auch Nicht-
christen ist die Zeit vor Weihnachten wichtig. Ich denke hier
an Stimmungen und Atmosphäre durch die Dunkelheit
und die Kälte. Die Zeit gilt als
heimelig und gemütlich. Und es
ist die Zeit, in der man – tatsächlich – auf das Weihnachtsfest
zugeht, auch wenn der christliche Sinn des Festes eher verborgen bleibt.
17
In den Kirchengemeinden?
Kranemann: Dort besonders,
wobei es viele Gelegenheiten
gibt, Einladungen auch an
Nichtchristen auszusprechen.
Ich denke etwa an Wortgottesdienste, adventliche Konzerte
oder Bibel- und Gesprächskreise. Allerdings habe ich
manchmal den Verdacht, dass
auch unsere Kirchengemeinden das Besondere des Advents
wiederentdecken müssen. Der
Advent ist ja nicht eine gemütliche Zeit, sondern hat sogar
einen herben Charakter, wenn
er uns sagt „Gott wird Mensch“
und auch das Ende der Zeiten
vor Augen stellt. Die Kirchengemeinden könnten mit Blick
auf Zeitdeutung und Festpraxis durchaus Avantgarde in der
Gesellschaft sein.
Aber diese Zeit beginnt
bereits im September, zumindest wenn es nach den Händlern geht.
Kranemann: Es sind nicht nur
Christen, denen das Unbehagen Das Interview führte Peter Weidebereitet. Hinter diesem Unwil- mann, Pressereferent des Bistums
len, wie ich es einmal nennen Erfurt.
möchte, steht eine kulturelle
Ur-Erfahrung der Menschheit:
Feste haben ihre Zeit. Sie gliedern das Jahr, und nichts ist so
langweilig wie eine ewige Feier,
weil das Jahr dann keine Höhepunkte mehr hat. Es wäre ein
wirklicher Verlust, wenn unsere Gesellschaft dieses Gespür
für Feste und Zeiten verlieren
würde. Ein Stück Lebensqualität
und kultureller Prägung steht in
wo jesus zur welt käme
gefragt
wo jesus zur welt käme
würde er heute geboren
hatten wir gesagt
in den slums
der dritten welt
bei asylanten
und hungerleidern
zwischen obdachlosen
und asozialen
so singen wir auch
in diesem jahr
ich steh an deiner
krippe hier
weil in unseren häusern
kein platz war
für die schwangere frau
und ihren mann
Peter Weidemann
Wart’ mal.
„Stell dich bei Dämmerung vor ein großes Wohnhaus und
warte, bis 13 Fenster erleuchtet sind.“
Klingt sinnlos? Vielleicht. Irgendwann stand dieser Vorschlag
in einem Adventskalender. Jeden Tag gab es eine Aufgabe,
eine merkwürdiger als die andere, aber alle drehten sich ums
Warten. Ich bin eine schlechte Warterin. Werde ungeduldig,
sobald sich die kleine Sanduhr auf meinem Computerbildschirm dreht. Der Bus zwei Minuten über der Zeit immer noch
nicht um die Ecke biegt. Die Viertelstunden im Wartezimmer
des Arztes sich wie Kaugummi ziehen.
Und nun soll ich freiwillig in einer zugigen Straße stehen und
auf ein Haus schauen?
Ich versuche es. Weil es so absurd klingt. Ich lasse die Autos
an mir vorbei rauschen. Richte meinen Blick auf die Fenster,
rieche die frostige Nachtluft. Schaue, was geschieht. Halte die
Leere aus. Eine Art Open-air-Meditation, ein Alltagsexerzitium.
Ich beginne übers Warten nachzudenken. Warum es so störend ist, wenn mein Tagesablauf durchkreuzt wird. Ein Loch
sich auftut, ein leerer Moment.
Vielleicht würde die Sehnsucht sich Raum nehmen. Ich müsste meinen Schritt ihr anpassen. Es zulassen, bedürftig zu sein.
Zugeben, dass ich nicht alles habe, was glücklich macht. Ließe Himmelsträume auftauchen, und die Vernunft wischte sie
nicht weg.
Und plötzlich, während ich da in der Kälte stehe und noch
lange keine 13 Lichter brennen, habe ich eine Ahnung, wie es
sein könnte, wenn ich auf Anderes, auf Größeres warte.
Nein, mehr noch, habe einen Vorgeschmack darauf, wie es
sein wird: Wie es sein wird, wenn der Tag nicht mehr mit Schreckensmeldungen im Radio beginnt. Wenn ich mit einem verlorenen Freund Frieden finde. Wenn ich Gott tatsächlich in
jenem Kind im Stall entdecke.
Susanne Niemeyer,
Redakteurin bei Andere Zeiten e.V.
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18
Advents- und Weihnachtszeit
ZEITUNG für st. lambertus
I 2. Jg. I Nr. 3 I NOV 09
„Den Armen eine gute Nachricht!“
Unter dem Motto „Den Armen eine
gute Nachricht!“ stellt das kirchliche
Hilfswerk Adveniat das Thema Armut
am Beispiel des Karibikstaates Haiti in den Mittelpunkt seiner Jahresaktion. Sie beschäftigt sich mit den Fragen: Wie zeigt sich die Armut, aus welchen Facetten besteht sie, wie beeinträchtigt die materielle Not die Würde
der Menschen und deren Entfaltungsmöglichkeiten? Wie kämpft die katholische Kirche gegen die Armut? Aber
auch: welcher kulturelle und religiöse
Reichtum wird der materiellen Armut
entgegengesetzt?
Haiti ist das Beispielland der Aktion.
Der kleine Karibikstaat ist das ärmste Land Amerikas. Obwohl Haiti als
erste – und höchst gewinnträchtige
– Kolonie 1804 die Unabhängigkeit
von Frankreich erklärte und die erste
unabhängige Schwarze Republik ausrief, ging die brutale Ausbeutung des
Landes und seiner Menschen unvermindert weiter. Diktatoren und korrupte Regierungen, aber auch eine
von der Weltbank vorgegebene neoliberale Wirtschaftspolitik haben die
einst so genannte „Perle der Karibik“
regelrecht ausgebeutet, ohne das
Land auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig zu machen.
Mein Leben
adventlich
ausrichten
Mein Leben
adventlich ausrichten.
Jeden Tag neu.
Den Stern suchen,
der den Weg kennt
aus der Dunkelheit.
Unsichtbares ahnen.
Nach Unsagbarem fragen.
Unerhörtem lauschen.
Lichter anzünden,
Lieder der Sehnsucht singen,
warten, dass ER kommt.
Die Armut wird als pastorale Herausforderung verstanden: sie wird nicht
schicksalsergeben und passiv angenommen, sondern aktiv – auf Gemeindeebene wie auf diözesaner und nationaler Ebene – bekämpft. Auf Grundlage des Hoffnung spendenden und
intensiv gelebten Glaubens versuchen kirchliche Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter mit vielen Projekten an
der Basis und der Förderung von Bildungsmöglichkeiten die Solidarität der Armen untereinander zu stär-
ken und die Menschen zu befähigen,
sich für eine Verbesserung der sozialen, politischen und wirtschaftlichen
Situation einzusetzen. Adveniat unterstützt sie dabei.
Eröffnet wird die „Aktion Adveniat
2009“ am 29. November 2009 im Erzbistum Bamberg. Höhepunkt ist wie
jedes Jahr die Weihnachtskollekte für
ganz Lateinamerika und der Karibik,
die an Heiligabend sowie am ersten
Weihnachtstag in allen katholischen
Gemeinden Deutschlands stattfindet.
Hoffen, träumen, suchen.
Ausschau halten.
IHN nicht verpassen.
SEINE Spuren suchen.
Vielleicht ist ER schon da.
Unerkannt.
Bereit sein,
IHM zu folgen,
wenn ER ruft.
Gisela Baltes
aus: Magnificat. Das
Stundenbuch, 12/2007
Trautvolle Weihnacht – Gedanken von Bruder Paulus
Der Ewige Schöpfer kommt zu uns
in unsere Zeit und in unseren Leib.
Das machte staunende Menschen zu
Christen. Gleichzeitig verärgerte es
andere und machte sie zu deren Feinden. Gotteslästerung wurde nicht nur
dem Zimmermann aus Nazareth vorgeworfen. Darauf lautete auch das kaiserliche Urteil, mit dem viele Christgläubige den Löwen vorgeworfen
wurden. Wie kann man das auch denken: Der große Gott wird Mensch! Das
ist doch unmöglich!
Nicht mehr und nicht weniger glauben aber die Christen - wenn man ins
Glaubensbekenntnis schaut. Selbst
die Weihnachtslieder wissen davon zu
singen.„Herrscher über Herren all, liegt
als armes Kind im Stall“. Sieht man
allerdings in den Alltagsglauben, hört
es bald schon auf mit diesem Glaubenbekenntnis. Ich sehe zu wenige,
79 21 31
78 93 92
BESTATTUNGSHAUS
ONN E N S C H E I N K G
O
Zentrale: 45131 Essen-Wehmenkamp 4
TRADITION & FOR TSCHRITT
ERFAHRUNG & KOMPETENZ
Bredeney · Rüttenscheid · Werden · Heidhausen · Fischlaken · Kettwig · Heisingen · Stadtwald
Rellinghausen · Bergerhausen · Holsterhausen · Haarzopf · Fulerum · Margarethenhöhe
N
E
U
die in ihrem Leid etwa die Spuren des
menschgewordenen Gottes suchen.
Doch das meint ja Weihnachten: An
unsere Nächte des Leidens und Trauerns nimmt Gott teil. Er hat das alles in
Jesus schon durchgearbeitet, vorweg
schon alles auf sich genommen.
Auch Nachbarschaftshilfe und Mitarbeit in Vereinen sind in die Krise
gekommen, obwohl doch in Jesus das
Ewige Wort Gottes Mitglied einer sozialen Struktur geworden ist: Alles Handeln unter Menschen ist damit geheiligt. Wo sind die engagierten Freunde
des Kindes von Bethlehem in der Politik? Damals jedenfalls haben die Politiker gezittert, als die Rede war vom
neugeborenen König der Juden, der
die Armen in ihr Recht setzen sollte
und allem frommen Gerede die Maske vom Gesicht ziehen werde.
Richtig Weihnachten feiert, wer vom
Gefühl zum entschiedenen Handeln
vordringt. Am Heiligen Abend feiern wir den Mut Gottes, sich unter die
Bedingungen unseres Menschseins
zu stellen. „Jesus war Gott gleich, hielt
aber nicht daran fest, wie Gott zu sein.
Er entäußerte sich und wurde wie ein
Sklave und den Menschen gleich.“(Phil
2) Deswegen muss die Christmette
Folgen haben.
In der Adventszeit könnten Sie zwei
Briefe schreiben als Weihnachtsgeschenk. Sie lassen einen Streit hinter sich und bieten einem Verwandten oder Freund das Gespräch an. In
dem zweiten Schreiben vertrauen Sie
Ihrem Seelsorger an, welche Impulse
Sie von ihm bekommen haben und
halten auch nicht mit Kritik hinter
dem Berg. Auf diese Weise überschreiten Sie Grenzen, wie Gott es in Jesus
in der Krippe getan hat. Und wäre es
nicht eine Idee wert, zu ihrem Weihnachtsabend zwei Menschen einzuladen, die sich in der Nachbarschaft vor
dem Alleinsein in diesen Stunden der
Weihnacht fürchten? Sie können sich
damit auch bis zum Fest der Taufe des
Herrn Zeit lassen. Bis dahin feiert die
Kirche das Fest der Geburt Jesu.
Es sollten Tage werden, in denen Sie
sich trauen, wie Gott selber, Hürden
zu überwinden und in ihre Umgebung hinein zu wirken, was die Engel
auf den Feldern laut hinausposaunten:
Friede! – In diesem Sinne: Trautvolle
Weihnachten!
Ihr Bruder Paulus
Mit freundlicher Genehmigung aus:
LiMa - Liborius Magazin
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2. Jg. I Nr. 3 I NOV 09 I
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Katholische Pfarrei St. Lambertus
Internet: www.st-lambertus-essen.de
Katholische Gemeinde St. Hubertus
und Raphael
Kontakte:
Kontakte:
Pfarrer Olaf Deppe
Frankenstr. 138
45134 Essen
Tel. 441732 Fax 444956
Pastor Ludger Toups
Töpferstr. 55
45136 Essen
Tel. 254608 Fax 2696304
Kath. Pfarramt
Frau C. Heller
Frankenstr. 138
45134 Essen
Tel. 441732 Fax 444956
Öffnungszeiten:
Mo., Di., Mi., Fr. 9 – 12 Uhr
Do. 15 – 17 Uhr
Email: st.lambertus.essen@bistum-essen.de
Monsignore Albert Kaußen
Peenestr. 3a
45136 Essen
Tel. 8943952 Fax 8965018
Katholische Gemeinde St. Andreas
Kontakte:
Pastor Helmut Mühlenberg
Odastr. 16
45130 Essen
Tel. 772468
Prälat Heinrich Heming
Gemeindebüro (ehrenamtlich besetzt)
Odastr. 16
45130 Essen
Tel. 772468 Fax 794350
Öffnungszeiten:
Mo.+ Do. 15 – 17 Uhr
Email: st.andreas.essenruettenscheid@bistumessen.de
KÖB (Kath. öffentl. Bücherei)
Olgastr. 5
45130 Essen
Leitung: Jutta Mattheus & Bärbel Niesmann
Öffnungszeiten:
Mi. 16 – 18 Uhr
So. 9.30 – 12 Uhr
Gemeindereferentin Annette Beckwermert
Ederstr. 19
45136 Essen
Tel. 3657632 Fax 2696304
Gemeindebüro (ehrenamtlich besetzt)
Töpferstr. 55
45136 Essen
Tel. 254608 Fax 2696304
Öffnungszeiten:
Di. 9.15 – 11 Uhr
Do. 9.15 – 12 Uhr
Email: st.hubertus-und-raphael.essen@
bistum-essen.de
KÖB (Kath. öffentl. Bücherei)
Ederstr. 19
45136 Essen
Leitung: Marianne Hermey
Öffnungszeiten:
Mi. 16.30 – 18.30 Uhr
Sa. 16 – 18.30 Uhr So. 10.30 – 13 Uhr
Kindertagesstätte St. Hubertus
Töpferstr. 53a
45136 Essen
Tel. 254156
Leitung: Barbara Gaschick
Kindertagesstätte St. Raphael
Peenestr. 2
45136 Essen
Tel. 261670
Leitung: Katrin von der Gathen
Gottesdienstordnung
Kindertagesstätte St. Andreas
Odastr. 12
45130 Essen
Tel. 786279
Leitung: Fr. Grothe-Westrich
Kindertagesstätte St. Engelbert
Beethovenstr. 13
45128 Essen
Tel. 223139
Leitung: Fr. Gawlinski
Samstag:
17 Uhr Vorabendmesse
Sonntag:
11.15 Uhr Hl.Messe
jeden 1. So./Monat: Familiengottesdienst
jeden 2. So./Monat: Kleinkindgottesdienst
jeden 3. So./Monat: Kinderwortgottesdienst
Montag:
8.30 Uhr Hl.Messe
Gottesdienstordnung
KÖB St. Lambertus (Kath. öffentl. Bücherei)
Frankenstr. 154
45134 Essen
Leitung: Fr. Kronfeld
Öffnungszeiten:
Mi. 17 – 18 Uhr Fr. 16 – 17 Uhr
So. 10.30 – 12.30 Uhr
KÖB St. Theresia (Kath. öffentl. Bücherei)
Goldfinkstr. 38
45134 Essen
Leitung: Fr. Kottenberg
Öffnungszeiten:
Mo. 9 – 11 Uhr
Di.+ Do. 15.30 – 17.30 Uhr Fr. 9 – 12 Uhr
So. 10.30 – 12 Uhr
Kindertagesstätte St. Lambertus
Am Glockenberg 29
45134 Essen
Tel. 441393
Leitung: Fr. Spätling
Kindertagesstätte St. Theresia
Geitlingstr. 21
45134 Essen
Tel. 471740
Leitung: Barbara Lütge
Gottesdienstordnung
Samstag:
17 Uhr Vorabendmesse in St. Theresia
18.30 Uhr Vorabendmesse in St. Lambertus
Sonntag:
9.45 Uhr Familiengottesdienst in St. Theresia
11.15 Uhr Familiengottesdienst in
St. Lambertus
Montag:
keine Messe
Dienstag:
9 Uhr Frauenmesse
Mittwoch:
8.15 Uhr Schulgottesdienst in
St. Lambertus
9.30 Uhr Hl.Messe in St. Theresia
Diakon i. b. D. Ludwig Steinberg
Elfriedenstr. 15
45130 Essen
Tel. 9993469
Email: l.steinberg@gmx.de
Gemeindebüro (ehrenamtlich besetzt)
Wehmenkamp 24
45131 Essen
Tel. 782095 Fax 43871717
Öffnungszeiten:
Di. 9.45 – 11.45 Uhr
Do. 15.30 – 17.30 Uhr
Am Di. ist von 9.45 – 10.45 Uhr in jedem Fall
ein Seelsorger oder eine Seelsorgerin direkt
ansprechbar.
Email: st.ludgerus-und-martin.essenruettenscheid@bistum-essen.de
KÖB (Kath. öffentl. Bücherei)
Rüttenscheider Str. 277
45131 Essen
Leitung: Angela Reckzeh
Öffnungszeiten:
Mi. 15.30 – 17.30 Uhr
Sa. 17 – 18.30 Uhr So. 10 – 12 Uhr
Kindertagesstätte St. Lambertus
Am Glockenberg 29
45134 Essen
Tel. 441393
Leitung: Fr. Spätling
Kindertagesstätte St. Theresia
Geitlingstr. 21
45134 Essen
Tel. 471740
Leitung: Barbara Lütge
Kindertagesstätte St. Ludgerus
Franziskastr. 22
45131 Essen
Tel.+Fax 777230
Leitung: Claudia Roth
Kindertagesstätte St. Martin
Magdalenenstr. 6
45131 Essen
Tel. 422442
Leitung: Claudia Hohn
Gottesdienstordnung
Samstag:
12 Uhr Mittagsgebet in
der Siechenhauskapelle
18 Uhr Vorabendmesse
Sonntag:
9.15 Uhr Hl.Messe in
der Altenhofkapelle
11.15 Uhr Familiengottesdienst
18.30 Uhr Abendmesse (jeden 1. So./Monat
Jugendmesse für die Pfarrei)
Donnerstag:
8 Uhr Schulgottesdienst in
Montag:
St. Theresia
18 Uhr Hl.Messe
Mittwoch:
18.30 Uhr (vor Herz-Jesu-Freitag) Eucharisti8 Uhr Schulgottesdienst
sche Anbetung
Dienstag:
9 Uhr Hl.Messe
Sonntag: 7.30 Uhr Hl.Messe im Haus Nazareth jeden 1. Mi./Monat: 15.30 Uhr Seniorenmesse
Freitag:
18 Uhr Vesper
10 Uhr Hl. Messe (alle 14 Tage Familienmesse) im Haus Abendfrieden
17 Uhr Hl.Messe im Caritas Stift
anschließend Stehcafe im Foyer des Gemein- jeden 2. Mi./Monat: 15 Uhr Seniorenmesse
jeden 1. Mi./Monat: 15.30 Uhr Seniorenmesse Lambertus
Mittwoch:
desaals
in der Adolphi-Stiftung
8.15 Uhr Schulgottesdienst
11 Uhr Hl. Messe in Haus Nazareth
15 Uhr Hl. Messe
Donnerstag:
18.30 Uhr Hl. Messe in der Siechenhauskapelle
Montag:
8.30 Uhr Frauenmesse
(nicht in den Sommerferien)
18 Uhr Hl.Messe im Haus Nazareth
18.30 Uhr (vor Herz-Jesu-Freitag) Eucharistische Anbetung
Donnerstag:
Dienstag:
Katholische Gemeinde
9 Uhr Laudes
8 Uhr Schulgottesdienst/Hl.Messe im Wechsel
Freitag:
St. Ludgerus und Martin
18 Uhr Hl. Messe
Wortgottesdienst
15 Uhr Hl.Messe im Wechsel Wortgottesdienst 8.30 Uhr Hl.Messe
Kontakte:
Freitag:
im Seniorenstift
10.30 Uhr Hl.Messe im Seniorenzentrum
18 Uhr Hl.Messe im Haus Nazareth
Pastor Oliver Scherges
St. Martin
Wehmenkamp 24
17.30 Uhr Rosenkranzgebet
Mittwoch:
45131 Essen
18 Uhr Hl.Messe
9 Uhr Hl.Messe
Katholische Gemeinde St. Lambertus
Tel. 782095
18 Uhr Hl.Messe im Haus Nazareth
Email: oliver.scherges@bistum-essen.de
Kontakte:
Donnerstag:
Pastor Michael Clever
7.30 Uhr Hl.Messe im Haus Nazareth
Pastor Olaf Deppe
Heymannplatz 10
18.30 Uhr Hl.Messe in der Krypta
Frankenstr. 138
45131 Essen
45134 Essen
Tel. 4374920
Freitag:
Tel. 441732 Fax 444956
9 Uhr Hl.Messe
Gemeindereferentin Verena Wendt-Corneli
18 Uhr Hl.Messe im Haus Nazareth
Pastor H.-J. Kurzenacker
Wehmenkamp 19
Goldfinkstr. 38
45131 Essen
45134 Essen
Tel. 43871714
Tel. 4395895
Email: v.wendt-corneli@online.de
Samstag:
7.30 Uhr Hl.Messe im Haus Nazareth
18.30 Uhr Vorabendmesse
Dienstag:
8.30 Uhr Hl.Messe
Gemeindereferentin Martina Dautzenberg
Frankenstr. 138
45134 Essen
Tel. 3601437
Gemeindebüro
Frankenstr. 138
45134 Essen
Tel. 441732 Fax 444956
Öffnungszeiten:
Mo., Di., Mi., Fr. 9 – 12 Uhr
Do. 15 – 17 Uhr
Email: st.lambertus.essen@bistum-essen.de
ZEITUNG für st. lambertus
19
20
Advents- und Weihnachtszeit
ZEITUNG für st. lambertus
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ruf: (02 34) 955 44 44
c.lammert@frueher-vogel.de
I 2. Jg. I Nr. 3 I NOV 09
Kinder finden neue Wege
Sternsinger der Pfarrei St. Lambertus unterwegs für Kinder in Not
St. Lambertus. Prächtige Gewänder, funkelnde Kronen und
leuchtende Sterne: Nach Weihnachten sind die Sternsinger der
Pfarrgemeinde wieder in den
Straßen unterwegs. Mit dem
Kreidezeichen „20*C+M+B+10“
bringen sie als die Heiligen Drei
Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt.
Bundesweit beteiligen sich die
Sternsinger in diesem Jahr an
der 52. Aktion Dreikönigssingen.
1959 wurde die Aktion erstmals
gestartet, die inzwischen die
weltweit größte Solidaritätsaktion ist, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Sie wird
getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom
Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den Mitteln aus
der Aktion rund 2.700 Projekte
für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt
werden. Mit dem Leitwort „Kinder finden neue Wege“ wollen
die Mädchen und Jungen deutlich machen, dass sich gerade
Kinder in den so genannten Entwicklungsländern immer wieder neu auf den Weg machen
müssen, um sich weiterzuentwickeln, für ihre Zukunft zu sorgen
und damit ihr Leben selbst in die
Hand zu nehmen. In vielen Teilen
der Welt stehen den Mädchen
und Jungen auch dank der Hilfe
der Sternsinger neue Wege bei
schulischer und beruflicher Ausbildung offen. Auch im Senegal,
dem Beispielland der 52. Aktion Dreikönigssingen, müssen
sie dazu jedoch oft weite Wege
vom Land in die Städte in Kauf
nehmen …
Die Termine der Sternsingeraktion 2010 in der Pfarrei St.
Lambertus standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
Bitte verfolgen Sie weitere Ankündigungen in den Gemeindebriefen. Herzlichen Dank.
Gottesdienste
in der Advents- und Weihnachtszeit
AUTH
SCHREIB- UND SPIELWAREN
Inh: Heike Auth
Am Ardey 3
45134 Essen
Tel:
0201 . 536 82 44
Fax:
0201 . 536 82 54
E-Mail: heike-auth@t-online.de
Frühschicht:
St. Ludgerus und Martin: freitags
um 6.15 Uhr am 4., 11. und 17.
Dezember (Wortgottesdienst)
anschl. Frühstück
St. Lambertus: dienstags
um 6.00 Uhr am 1., 7. u. 15.
Dezember in der Kirche St.
Lambertus (Eucharistiefeier
oder Wortgottesdienst); anschl.
Frühstück
Roratemesse:
St. Andreas: donnerstags um
17.30 Uhr am 3., 10. und 17.
Dezember in der Krypta
St. Hubertus und Raphael: am
21., 22. und 23. Dezember um
17.30 Uhr
St. Ludgerus und Martin:
samstags um 17.00 Uhr am
28.11., 5., 12. und 19. Dezember
St Lambertus: donnerstags
um 19.30 Uhr am 3., 10. und
17. Dezember in der Kirche St.
Theresia, vorher um19.15 Uhr
musikalische Einstimmung
Bußandacht:
St. Hubertus und Raphael:
So, 13. Dez., 17.00 Uhr
St. Ludgerus und Martin:
So, 13. Dez., 17.00 Uhr
St. Lambertus:
Mo, 14. Dez., 19.00 Uhr in der
Kirche St. Lambertus
Spätschicht /
Wortgottesdienst mit dem
Friedenslicht:
St. Lambertus: Mi, 16. Dez., 19.30
in der Kirche St. Lambertus
HEILIGABEND 24.12.
15.30 Uhr Kinderchristmette
18.00 Uhr Christmette mit Chor
Gemeinde St. Andreas
Paulinenstr., Rüttenscheid
HEILIGABEND, 24.12.
16.30 Uhr Krippenfeier/
Familiengottesdienst
22.00 Uhr Christmette
WEIHNACHTEN 25.12.
7.30 Uhr HI. Messe im Haus
Nazareth
10.00 HI. Messe mit Chor
2. WEIHNACHTSTAG, ST.
STEPHANUS
7.30 Uhr HL Messe im Haus
Nazareth
10.00 Uhr HI. Messe
Gemeinde St. Ludgerus
und Martin,Wegenerstr.
Rüttenscheid
HEILIGABEND 24.12.
15.30 Uhr Kinderchristmette
18.00 Uhr Christmette mit Chor
WEIHNACHTEN 25.12.
9 15 Uhr HI. Messe im AltfridKrupp-Kr. Haus
10.30 Uhr HI. Messe im Sen.
zentrum St. Martin
11.15 Uhr HI. Messe
2. WEIHNACHTSTAG ST.
STEPHANUS 26.12.
9.15 Uhr HI. Messe im AltfridKrupp-Kr.Haus
11.15 Uhr HI. Messe
18.30 Uhr Abendmesse
Gemeinde St. Hubertus
und Raphael,
Töpferstr.Bergerhausen
HEILIGABEND 24.12
16 00 Uhr Krippenfeier für
Familien mit Kindern
18.00 Uhr Christmette
WEIHNACHTEN, 25.12.
11.15 Uhr HI. Messe
2. WEIHNACHTSTAG ST.
STEPHANUS. 26.12.
11.15 Uhr HI. Messe mit Chor
Gemeinde St. Lambertus
Pfarrkirche St. Lambertus, Am
Glockenberg, Rellinghausen (L)
Filialkirche St. Theresia,
Goklfinkstr., Stadtwald (T)
HEILIGABEND 24.12.
15.00 Uhr Krippenfeier für
Familien mit kleinen Kindern (L)
16.00 Uhr Kinderchristmette,
mit Kinderchor (T)
17.00 Uhr Christmette m. Chor
u. Orchester (T)
21.00 Uhr Christmette (L)
WEIHNACHTEN 25.12.
7.30 Uhr HI. Messe im
Augustinum
9.45 Uhr HI. Messe (T)
11.15 Uhr HI. Messe mit Chor
und Orchester (L)
2. WEIHNACHTSTAG. ST.
STEPHANUS 26.12
9.45 Uhr Jugendmesse (T)
11.15 Uhr HI. Messe (L)
Gottesdienste zum
Jahreswechsel: Do, 31. 12.
St. Andreas:
17.00 Uhr im Haus Nazareth
17.30 Uhr in der Kirche St.
Andreas
St. Hubertus und Raphael:
17.00 Uhr
St. Ludgerus und Martin:
17.00 Uhr
St. Lambertus:
17.00 Uhr in
der Kirche St. Theresia
18.30 Uhr in
der Kirche St. Lambertus
Fr 1.1. 2010, HOCHFEST DER
GOTTESMUTTER MARIA
St. Andreas:
11.15 Uhr
St. Hubertus und Raphael:
11.15 Uhr
St. Ludgerus und Martin:
11.15 Uhr
St. Lambertus:
11.15 Uhr
in der Kirche St. Lambertus
16.00 Uhr Neujahrskonzert
in der Kirche St. Theresia
Gottesdienste zum Fest
der Erscheinung des Herrn
(Epiphanie):
St. Andreas:
9.00 Uhr in der Kirche
St. Andreas
17.00 Uhr im Haus Nazareth
St Hubertus und Raphael:
17.30 Uhr
St. Ludgerus und Martin:
17.00 Uhr
St. Lambertus:
17.30 Uhr
in der Kirche St. Lambertus
Impressum
Herausgeber der Pfarrzeitung
„WirVier“ der Pfarrei St. Lambertus ist der Förderverein Öffentlichkeitsarbeit St. Lambertus in
Zusammenarbeit mit dem PGR
Sachausschuss Öffentlichkeitsarbeit im Auftrage des PGR St.
Lambertus
Altfrid Norpoth
PGR-Vorsitzender
und Vorsitzender des
Förderkreises
Wallotstr. 17, 45136
Essen, Tel. 26 14 95
und
Wolfgang Hofemeister
Schatzmeister des Fördervereins
Brunnenstr. 18, 45128
Essen, Tel. 79 45 59
Erscheinungsweise:
2-3 mal im Jahr
Druck: WAZ, Essen
Layout: Früher Vogel,
Tel. 0234 / 23 953 680
Anzeigen: anzeigen@
wirvier-essen.de
www.wirvier-essen.de
www.st-lambertus-essen.de
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