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Interkommunale Zusammenarbeit - wie geht das? - Studieninstitut

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Interkommunale Zusammenarbeit - wie geht das?
Münster
24. November 2011
Fortbildungshaus des
Studieninstituts Westfalen-Lippe
Münster-Coerde
Warum diese Tagung?
Alle reden über interkommunale Zusammenarbeit - wir wollen Ihnen mit guten
Beispielen aus der Praxis zeigen, wie es
funktioniert.
Die Finanzmisere setzt den Kommunen spürbar zu
und nötigt sie, konsequent über Einsparpotenziale nachzudenken. Da überrascht es nicht, dass sie
sich zuweilen zusammentun um öffentliche Leistungen gemeinsam zu erbringen.
Die interkommunale Zusammenarbeit ist in
durchaus vielfältigen Formen zu einem erfolgreichen Organisationsmodell geworden. Mal übernimmt eine Kommune Leistungen für eine andere
mit, mal werden Verwaltungsbereiche mit gleichem Aufgabenzuschnitt zusammengeführt, mal
werden Aufgaben an juristische Personen (z. B.
Zweckverbände u. a.) delegiert oder schließlich
in neuen, gemeinsam genutzten Dienstleistungszentren (Shared Services) gebündelt.
Das Thema hat besonders in den letzten Jahren
an Dynamik gewonnen, weil mit interkommunaler
Zusammenarbeit nachweisbar Kosten gesenkt
werden können. So nennt die KGSt in ihrem Bericht 4/2008 beispielsweise folgende Einsparpotentiale:
• Leitstelle Feuerwehr (Solingen/ Wuppertal):
730.000 € p. A.
• Bauhof-Zweckverband (Böblingen/Sindelfingen): 650.000 € p. A.
• Kommunale Verkehrsüberwachung (Großraum
Nürnberg): 500.000 € p. A.
• Gesundheitsamt (Kreis Osnabrück, Stadt Osnabrück): 405.000 € p. A.
• Gemeinsames Amt für Statistik (Nürnberg/
Erlangen): 262.000 € p. A.
Studieninstitut für kommunale
Verwaltung Westfalen-Lippe
Fortbildung
An den Speichern 10
48157 Münster
• Kassen- und Steueramt (Usingen/ NeuAnspach): 61.000 € p. A.
• BeihilfeCenter (Erlangen/Fürth):
75.000 € p. A.
Chancen gibt es viele, der Wille zur Umsetzung ist
auch gegeben. Und obwohl es zahlreiche gute
Beispiele gibt, tun sich viele Kommunen noch
schwer in der konkreten Umsetzung.
In einer Befragung von 300 deutschen Kommunen durch Ernst & Young im Juli 2010 wurde die
Aufnahme bzw. Intensivierung interkommunaler
Zusammenarbeit zwar als Strategie zur Begegnung der Finanzmisere benannt, rangierte aber
mit 62% deutlich hinter der Möglichkeit Steuernund Gebühren zu erhöhen (84%) und anderen
Restrukturierungsmaßnahmen (96%).
Wir sind davon überzeugt, dass die Ausprägung interkommunaler Zusammenarbeit nicht so sehr durch mehr Appelle gefördert wird, sondern vielmehr durch
gute Beispiele, die zeigen, dass und wie es
geht.
Die OstWestfalenLippe-Marketing GmbH hat 2011
in der Region OWL eine regionale Initiative zur
Intensivierung der interkommunalen Zusammenarbeit durchgeführt und dabei großen Zuspruch
erfahren. Es gibt bereits sehr überzeugende Beispiele in unterschiedlichen Themenfeldern. Einige davon möchten wir Ihnen vorstellen.
Wir laden Sie sehr herzlich zu unserer Tagung ein.
Lassen Sie sich informieren, vielleicht überzeugen. Lassen Sie sich ermutigen. Bauen Sie auf die
vorhandenen Erfahrungen anderer Kommunen.
Greifen Sie deren Lösungen auf und lassen Sie
Ihre eigenen Ideen wachsen.
Wir freuen uns auf Sie! Es wird sicher spannend!
Fon: 0251 26597-0 • Fax: 0251 26597-77
fortbildung@stiwl.de
www.fortbildung.stiwl.de
Sparkasse Bielefeld
Konto-Nr. 26
BLZ 480 501 61
Interkommunale Zusammenarbeit – wie geht das? – 24. November 2011
Und das erwartet Sie im Einzelnen...
ab 09:00 h
Kaffee
Eintreffen der Teilnehmenden -
09:30 h
Begrüßung und Eröffnung
Dr. Dieter Büter, Studienleiter, Studieninstitut
Westfalen-Lippe, Bielefeld/Münster
Herbert Weber, Geschäftsführer der OWLMarketing-GmbH, Bielefeld
09:50 h
Perspektiven interkommunaler Zusammenarbeit aus Sicht des Landes NRW
Dorothee Feller-Elverfeld, Regierungsvizepräsidentin, Bezirksregierung Münster
10:30 h
„Die Zeit ist reif...“ - Interkommunale Zusammenarbeit im Großraum Nürnberg, Fürth,
Erlangen, Schwabach
Dr. Georg Leipold, ehem. Leiter des Projektbüros
IKZ wir 4, Nürnberg
Die Zusammenarbeit im Großraum Nürnberg,
Fürth, Erlangen, Schwabach (Motto: wir 4) gilt
bundesweit als beispielhaft. Bisher konnten
schon 16 Projekte verwirklicht werden: von der
kommunalen Verkehrsüberwachung inkl. Bußgeldstelle über den internen Personalservice und
die Statistik bis zu Musikschulen und die Gewerbesteueraußenprüfung.
Dr. Georg Leipold, der langjährige Leiter des Projektbüros IKZ wir 4, wird nicht nur die Projekte
vorstellen, sondern auch den Prozess beschreiben
und „ Fünf Erfahrungen...“ aus der Alltagspraxis
ziehen.
ca. 11:15 h Kaffeepause
11:45 h
Interkommunale Zusammenarbeit in den
Städten Neu-Anspach und Usingen
Michael Guth, Haupt- und Personalamtsleiter,
Stadt Usingen
Unter den kleineren Städten und Gemeinden
gelten Usingen und Neu-Anspach als Vorreiter.
Dort wurden bisher schon Ordnungsamt, Stadtkasse, Steueramt, Personalsachbearbeitung,
Kämmerei und Standesamt zusammengeführt und
gemeinsame Ausschreibungen beim Müll, der
Straßenbeleuchtung und bei Versicherungen auf
den Weg gebracht.
2
12:30 h
Gemeinsam mehr erreichen - OWL intensiviert
mit einer regionalen Initiative die IKZ
Christian Manz, Landrat des Kreises Herford und
Vorsitzender des Fachbeirats
ca. 13:00 h Mittagspause
14:00 h
Praxisbeispiele, 1. Staffel
Wir haben vier Praxisbeispiele ausgesucht, die wir
Ihnen in zwei Staffeln nacheinander anbieten.
Beispiel 1:
Leistungsspektrum und Organisation des
Dienstleistungszentrums der Sparkassen
Andreas Schulz, Geschäftsführer des Dienstleistungszentrums für Sparkassen, Münster
In Deutschland existieren 430 Sparkassen. Das
Dienstleistungszentrum in Münster betreut derzeit 11.000 Beschäftigte aus 49 Sparkassen in
allen Fragen der Personalsachbearbeitung. Es
bietet sowohl die komplette Auslagerung (Full
Service) als auch die Auslagerung einzelner Module an: von „Altersteilzeit“ bis „Zeugnisse“. Die
Zahl der Sparkassen, die das Dienstleistungszentrum in Anspruch nehmen, wächst kontinuierlich.
Diese Serviceeinrichtung der Sparkassen war
Modell für die „Servicestelle Personal“ beim Kreis
Warendorf.
Beispiel 2:
Zwei Kommunen – ein Bauhof
Geschäftsprozessoptimierung durch Shared
Services der Kommunen
Frank Trompetter, Kämmerer, Stadt Wipperfürth
Im NRW Modellprojekt der vier Städte Hückeswagen (16.000 Einw.), Marienheide (14.000 Einw.),
Radevormwald (25.000 Einw.) und Wipperfürth
(24.000 Einw.) sind Kooperationsvorhaben in
den Bereichen Beschaffungsmanagement ( Zentrale Vergabe), Gebäudemanagement, Forderungsmanagement und Vollstreckung sowie Kasse
und Personalverwaltung auf den Weg gebracht
worden. Die Kommunen Wipperfürth und Hückeswagen haben im Rahmen des Modellprojekts auch
einen neuen gemeinsamen Bauhof mit optimierten Strukturen, Geschäftsprozessen und Systemen geplant und sind jetzt in der Realisierung.
Frank Trompetter, der allgemeine Vertreter des
Bürgermeisters und Stadtkämmerer aus Wipperfürth, wird über die Ergebnisse des Modellpro-
Interkommunale Zusammenarbeit – wie geht das? – 24. November 2011
jekts mit einem jährlichen Einsparungsvolumen
von 1,5 Mio. € berichten und das Thema „Bauhof“
ausführlich behandeln.
Beispiel 3:
Telefonische Service Center und D115
Kai Uwe Koepke, Leiter des BürgerServiceCenter,
Stadt Bielefeld
Telefonische Servicecenter bieten heute schon
einen einfachen Zugang zu Informationen und
Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung.
Zuständigkeiten und Telefonnummern müssen
nicht mehr aufwändig recherchiert werden, die
Verwaltung ist zu gängigen Servicezeiten erreichbar, unnötige Behördengänge können vermieden
werden. Die Erfahrung zeigt, dass 70 bis 80 % der
Anliegen direkt beim ersten Anruf geklärt werden
können und die Fachebene durch allgemeine
Auskünfte weniger beansprucht wird.
Konzepte zur interkommunalen Zusammenarbeit
wurden insbesondere im Rahmen der Einführung
der einheitlichen Behördenrufnummer 115 entwickelt. Zahlreiche Beispiele in Deutschland zeigen
die praktische Umsetzung.
Ein Praxisbericht über das BürgerServiceCenter
der Stadt Bielefeld gibt Orientierung und Entscheidungshilfen zu der Frage, ob Kommunen
ihren Telefonservice im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit verbessern und somit
auch am D115 Regelbetrieb teilnehmen können.
3
det worden, die jetzt ihre Arbeit aufgenommen
hat.
Klaus Peter Weber wird über Organisation, Leistungsspektrum und Mitgliedschaft in der Genossenschaft berichten.
ca. 15:00 h Kaffeepause
15:30 h
Praxisbeispiele, 2. Staffel
Beispiele wie bei Staffel 1
ca. 16:30 h Ende der Veranstaltung
Diese Daten sind wichtig für Sie ...
Veranstaltung:
H110-12020
Termin:
24. November 2011
Zeit:
09:00 bis ca. 16:30 Uhr
Ort:
Fortbildungshaus des
Studieninstituts WestfalenLippe in Münster-Coerde
Preis:
170,00 €
inkl. Mittagessen und
Getränke
Meldeschluss:
09.11.2011
Anmeldung:
www.fortbildung.stiwl.de
fortbildung@stiwl.de
Telefon 0251 26597-0
Fax 0251 26597-77
Beispiel 4:
Einkaufs- und Beschaffungsmanagement
Klaus Peter Weber, Geschäftsleitung EKK eG im
Deutschen Städtetag, Köln
Im Jahre 1998 wurde eine erste Einkaufsgemeinschaft Kommunaler Krankenhäuser (EKK eG) unter dem Dach des Deutschen Städtetags gegründet, um über den gemeinsamen Einkauf bessere
Preise zu erzielen. Heute vertritt sie 72 Mitglieder
und erreicht ein Umsatzvolumen von mehr als
800 Mio. €.
Nach diesem Vorbild ist im Januar 2011 auf Initiative und unter Beteiligung der Städte Hannover, Heilbronn, Neuss, Nürnberg und Solingen
eine Einkaufsgemeinschaft kommunaler Verwaltungen (EKV eG) im Deutschen Städtetag gegrün-
Scannen und
anmelden!
http://www.stiwl.de/seminare/?seminar=h11011
Anmeldung
H110-12020
Absender/genaue Angabe des Kostenträgers
Verwaltung
genaue Bezeichnung
des Fachbereiches
der Abteilung o. ä.
Postfach oder
Großkundenadresse
Studieninstitut Westfalen-Lippe
Fortbildung
An den Speichern 10
48157 Münster
Name, Vorname
der/s Anmeldenden
Tel.
Fax
E-Mail
Thema
Tagung „Interkommunale Zusammenarbeit – wie geht das?“
Termin
Ort
24. November 2011, 09:00 – 16:30 Uhr
Fortbildungshaus des Studieninstituts Westfalen-Lippe
An den Speichern 10, 48157 Münster
Meldeschluss
Preis
9. November 2011
170,00 €/Person inkl. Essen und Getränke
Hiermit melde ich mich verbindlich an.
Bitte vollständig ausfüllen! So tragen Sie dazu bei, dass wir Sie auch kurzfristig erreichen können. Danke!
Name, Vorname
Funktion
Telefon
E-Mail
Sie können an zwei der vier angebotenen Workshops teilnehmen.
Bitte kreuzen Sie die beiden Workshops an, die Sie besuchen möchten.
…
…
…
…
n
Leistungsspektrum und Organisation des Dienstleistungszentrums der Sparkassen
o
Zwei Kommunen – ein Bauhof Geschäftsprozessoptimierung durch Shared Services der Kommunen
p
Telefonische Service Center und D115
q
Einkaufs- und Beschaffungsmanagement
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Fachbereichs Fortbildung am Studieninstitut Westfalen-Lippe erkenne ich an. Ich weiß, dass Abmeldungen bis zum
Meldeschluss der Veranstaltung kostenlos möglich sind. Danach wird das volle Entgelt erhoben. Einzelheiten unter www.fortbildung.stiwl.de.
Ort, Datum
Unterschrift
Haben Sie Fragen? Wir informieren Sie gern unter der Rufnummer 0251 26597-0
Sie können uns diese Anmeldung auch unter der Fax-Nummer 0251 26597-77 zufaxen.
Wir wiederholen unser erfolgreiches Angebot in 2012!
Qualifizierungsprogramm Personalentwicklung
Ein Zertifikatskurs des Studieninstituts Westfalen-Lippe
Warum wir dieses Qualifizierungsprogramm entwickelt haben
Arbeitsverdichtung, Aufgabenflut, steigende Anforderungen, diese Herausforderungen erleben Sie täglich.
Zu meistern sind sie nur mit kompetenten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Und der Schlüssel zu
höherer Leistungsfähigkeit heißt Personalentwicklung.
In der Praxis zeigt sich immer wieder, wie hoch die Bedeutung einer professionellen Personalentwicklung ist, wenn man
die Effizienz der Arbeit in der Verwaltung auch in Zukunft sichern will.
Dabei ist der Erfolg von Personalentwicklungskonzepten davon abhängig, wie versiert Personalentwicklungsmaßnahmen
eingeführt, wie professionell sie in ein Konzept eingebunden sind und wie passgenau dieses auf die Besonderheiten und
Herausforderungen der Kommune abgestimmt ist.
Dazu bedarf es Profis mit Erfahrung und einer soliden Ausbildung.
Warum dieses Qualifizierungsprogramm für Sie wichtig ist
Sie beginnen in Ihrer Verwaltung gerade mit ersten Personalentwicklungsmaßnahmen und möchten gerne wissen, wie
man dabei am besten vorgeht.
Oder
Sie haben bereits ein Personalentwicklungskonzept entwickelt und eine Reihe von Maßnahmen durchgeführt, die
Ergebnisse sind aber nicht immer so, wie Sie sich das wünschen würden.
Oder
Sie sind schon ein alter Hase, haben schon viele Personalentwicklungsmaßnahmen durchgeführt. Dennoch sind Sie nicht
ganz zufrieden. Sie möchten gerne überprüfen, ob es nicht noch Möglichkeiten gibt, Ihre Konzepte und Maßnahmen zu
verbessern. Sie möchten Ihren Erfolg steigern und noch mehr Beschäftigte und Führungskräfte von den Vorteilen einer
praktizierten Personalentwicklung überzeugen.
Unser Zertifikatskurs vermittelt Ihnen das nötige Handwerkszeug für die Personalentwicklung. Beispiele aus dem
Behördenalltag sorgen für eine praxisnahe Umsetzung und erleichtern so den Transfer in den eigenen Berufsalltag.
Das Qualifizierungsprogramm schließt ab mit dem Zertifikat Personalentwicklerin, Personalentwickler.
Veranstaltung H190-12015
Detaillierte Informationen:
Scannen und anmelden!
www.stiwl.de/fortbildung_direkt/...
qualifizierungsprogramm_pe.pdf
www.stiwl.de/seminare/?seminar=h19012
27.09.2012 | 08.11.2012 |
10.01.2013 | 21.02.2013
Leitung:
Dr. Rolf Meier, Barbara Rütter
Preis: 890,00 EUR
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