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Bersenbrück beschäftigt Rechtsanwälte wie Minister

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LOKALES
FREITAG,
25. APRIL 2014
21
Bersenbrück beschäftigt
Rechtsanwälte wie Minister
Anfragen, Akteneinsicht, Prozesse: Ein Überblick
Von Martin Schmitz
BERSENBRÜCK.
Angelegenheiten
der
Bersenbrücker Politik beschäftigen
Rechtsanwälte wie Minister.
In der jüngsten Stadtratssitzung gab Stadtdirektor
Horst Baier einen Überblick.
Familienfreizeit der Ankumer Kolpingsfamilie am Gardasee: Mit vier Sportbooten bretterten
die Teilnehmer über den See.
Foto: Kolpingsfamilie
Frühling am Gardasee
Das macht Spaß: Familienfreizeit der Ankumer Kolpinger
pm ANKUM. Die Kolpingsfa-
milie Ankum startete mit 14
Erwachsenen und 16 Kindern zur ersten Familienfreizeit nach Italien an den Gardasee.
Im Frühjahr 2013 traten
Eltern an den Vorsitzenden
Markus Heitmann heran und
wünschten sich eine Freizeit
für Familien nach dem Vorbild der Jugendfreizeiten der
Ankumer
Kolpingjugend.
Jetzt trafen sich die teilnehmenden Familien zur kinderfreundlichen Nachtfahrt gen
Süden. Die Kolpinger erfreuten sich bis zum Ende der
Fahrt an einem blauen Himmel mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von deutlich über 20°C.
Zum von Heitmann und
Claudia Buschermöhle ausgearbeiteten Programm gehörten Ausflüge nach Verona, Sirmione und Venedig,
eine Seilbahnfahrt auf den
1800 Meter hohen Monte
Baldo, viel Freiraum für die
Kinder und familiäre Unternehmungen. Mit vier Booten
ging es rasant über den Gardasee. Nachdem Martina
Krüsselmann das Steuer von
ihrem Mann Frank übernahm, bekam sie gleich die
Anweisung von ihren drei
kleinen Töchtern: „Mama,
gib Gas!“ Ausnahmslos lobten die Teilnehmer das Kolping-Orgateam. „So habe ich
mir eine Kolping-Familienfreizeit vorgestellt. Einfach
toll“, war von Sabine Göwert
zu hören. Auf der Rückfahrt
wurde ein ausgiebiger Stopp
zum Schwimmen im Freizeitbad in Brixen gemacht, sodass der große Teil der Fahrt
wieder über Nacht erfolgen
konnte.
Die Bauvoranfrage für den
neuen Supermarkt im Gewerbegebiet West hatte der
Verwaltungsausschuss der
Stadt positiv beschieden. Die
Grünen riefen daraufhin
nicht nur den Landkreis Osnabrück als Kommunalaufsicht an. Grünen-Sprecherin
Elisabeth Middelschulte habe auch einen Osnabrücker
Rechtsanwalt eingeschaltet.
Der Landkreis habe den
Beschluss des Verwaltungsausschusses als rechtmäßig
eingestuft, berichtet Baier.
Middelschulte ergänzte, man
habe den Grünen lange die
Begründung dafür vorenthalten.
Im Bersenbrücker Rathaus
hatten die Grünen eine Art
Dauerrecht auf Akteneinsicht geltend gemacht. Akteneinsicht müssten aber
auch Ratsmitglieder von Fall
zu Fall begründen, so dagegen Baier. Der Hauptverwaltungsbeamte müsse dann
ebenfalls für jeden Fall prüfen, ob die Akte zugänglich
gemacht werden könne oder
der Geheimhaltung unterliege.
An Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rund als
Chefin der Bauaufsicht
wandten sich die Grüne mit
der Bitte, die Genehmigung
für eine Erweiterung des
Lidl-Marktes im Gewerbegebiet zu prüfen. Der Landkreis
Osnabrück habe die Genehmigung aufgrund der Baugebietssatzung zu Recht erteilt,
lautet die Antwort aus Hannover.
Die
Interessengemeinschaft Innenstadt wandte
sich an das Sozialministeri-
um, um sämtliche Baupläne
für Einzelhandelsgebäude im
Gewerbegebiet West überprüfen zu lassen. Es sei zu befürchten, dass durch Erweiterungen Umsatz aus der Innenstadt abgezogen werde.
Das Ministerium musste passen: Bauleitplanung sei Sache der Gemeinden. Nun soll
der Landkreis Osnabrück
sich dazu äußern.
Ein Mitglied des Stadtrates
hatte die Stadt verklagt auf
Erstattung von Kosten aus einem Rechtsstreit, den er in
Ausübung seines Mandats
geführt haben will. Das Verwaltungsgericht Osnabrück
hatte die Klage abgelehnt
und eine Revision nicht zugelassen. Das Oberverwaltungsgericht habe die Berufung aber nachträglich doch
noch zugelassen, teilt Baier
mit.
Kann die Bersenbrücker
Bauverwaltung anders als
die der Stadt Haren nicht
richtig kalkulieren? Grünen-
Stadtratsmitglied Uwe Lagodny erschien die Summe
für den Ausbau des Kindergartens Arche Noah mit einer
Krippengruppe
reichlich
hoch. Die Stadt will dafür 1,15
Millionen Euro ausgeben.
Die Stadt Haren habe einen
kompletten Neubau eines
Kindergartens für 1,6 Millionen hingekriegt.
Ein Glücksfall, teilt die Harener Bauverwaltung jetzt
mit: In den Kosten sei die Außenanlage nicht enthalten,
sie sei vom städtischen Bauhof in Eigenarbeit geschaffen
worden. Für die Inneneinrichtung gab es Zuschüsse
der RWE und der Bundesumweltstiftung, auch die Fachplanerkosten seien bezuschusst worden.
Außerdem sei das Ausschreibungsergebnis außergewöhnlich günstig ausgefallen. Für einen vergleichbaren
Kindergarten sei kürzlich das
Ergebnis um 200 000 Euro
teurer ausgefallen.
Grüne: Ging um Jugendarbeit
Für Jugendliche von 13 bis 17
Jahren bietet die Kolpingjugend in den Herbstferien eine
„Sicherheit des Schießbetriebs nicht angezweifelt“
Jugendfreizeit in Rom an. Anmeldungen und Fotos zur Familienfreizeit im Internet:
ms BERSENBRÜCK. Die Grü- des betroffenen Vereins aus nicht Mitglied des Deutschen
www.kolping-ankum.de.
nen-Fraktion im Bersen- unserer Sicht nicht ausrei- Schützenbundes sei. Deshalb
brücker Stadtrat teilt mit, ihre Verweigerung eines Zuschusses für den Schützenverein Asiwa sei keineswegs
mit der Sicherheit des
Schießbetriebs begründet gewesen.
„Die Verweigerung des Zuschusses von unserer Seite
wurde allein mit der TatsaAuch in Sirmione mit seiner Scaligerburg aus dem 13. Jahr- che begründet, dass die Quahundert sah die Gruppe sich um.
Foto: Kolpingsfamilie lifikation der Jugendleiter
Alles, alles Gute …
… für „die
„
beste Mutter der Welt“.
chend ist“, heißt es in einer
Mitteilung des Fraktionsmitglieds Uwe Ross. Dies sehe
Bürgermeister
Christian
Klütsch ähnlich. Von der Sicherheit des Schießbetriebs
sei nicht die Rede, die hätten
die Grünen nicht angezweifelt. In der Stadtratssitzung
hatten die Grünen bemängelt, dass der Schützenverein
Ahausen-Sitter-Walsum
könnten seine Mitglieder
auch nicht dessen Jugendbasislizenz erwerben und seien
für die Jugendarbeit zu wenig qualifiziert.
Die Grünen seien keine
Gegner des Schützenwesens.
Ihr Anliegen sei vielmehr, die
Jugendarbeit in den Schützenvereinen auf ein möglichst hohes Niveau zu bringen, so Uwe Ross.
KURZ NOTIERT
Familienforscher
ANKUM. Im Heimathaus
Ankum treffen sich am
Samstag, 26. April, um 14
Uhr die Familienforscher
zum Film „Stadt und Land
Osnabrück 1866 bis 1946“.
Der Film basiert auf 70 Jahre alten Aufnahmen und
zeigt Feiern und Brauchtum, private Filmaufnahmen und Arbeit in Landwirtschaft und Industrie.
Gäste sind willkommen.
Auskunft: J. Hausfeld, Telefon 0 25 58/4 83 00 84.
Mein Muttertags-Anzeigentext:
(Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen!)
Mit diesem Motiv möchte ich meinen Muttertagsgruß schmücken:
(Zutreffendes bitte ankreuzen)
ein eigenes
Foto
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*
* Schicken Sie eine Bildvorlage als Foto an die unten genannte Adresse oder als Daten Ihrer Digitalkamera in mittlerer Auflösung (mind. 1000 Pixel x 700 Pixel) im Format jpg. per E-Mail an anzeigen@noz.de. Bitte versehen Sie die Fotodatei mit
Ihrem Namen.
Bitte veröffentlichen Sie meinen Muttertagsgruß am Samstag, dem 10. Mai 2014,
in der Größe:
(Zutreffendes bitte ankreuzen)
A
1-spaltig/20 mm Höhe zu 13,50 €
C
2-spaltig/20 mm Höhe zu 19,50 €
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D
2-spaltig/40 mm Höhe zu 28,50 €
Den Betrag von ____________ €
habe ich in bar/als Scheck beigefügt
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Liebe Susanne,
Danke für alle
wundervollen
Augenblicke!
Ralf
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Liebe Mama,
vielen Dank für alles, was Du in Deinem Leben für mich
getan hast.
Dein Benny
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vielen, vielen Dank,
dass Du immer für mich
da bist.
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Deine Christina
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