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.7 gebildete Sporangien bezeichnet zugleich ihre Verschiedenheit

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Pilze.
'.'7
gebildete Sporangien bezeichnet zugleich ihre Verschiedenheit von den
Chlamydosporen.
Wie die Basidie als die höchste Formsteigerung in bestimmter
Gestalt und Gliederung wie in bestimmter Sporenzahl aus dem noch
schwankenden
Conidienträger
hervorgegangen ist,
sie
also
nichts
Anderes, als den typisch gewordenen Conidienträger darstellt, so kann
der Ascus nichts Anderes sein, als der typisch gewordene Sporangienträger, dessen Sporangium in der höchsten Formsteigerung bestimmte Ge­
stalt, bestimmte Grösse und bestimmte Sporenzahl angenommen hat. Die
A s c o m y c e t e n leiten demnach aus den sporangiumtragenden Formen
der niederen Pilze in gleicher Weise ihren Ursprung her, wie die B a s i d i o m y c c t e n aus den homologen conidiontragenden, und die Grenzen der
A s c o m y c e t e n liegen da, wo der Sporangienträger der niederen Pilze
zum Ascus geworden ist. In beiden Fällen ists der gleiche Fortschritt
zur bestimmten Form und Zahl. Die A s c o m y c e t e n nehmen ihren An­
fang in den Gattungen E x o a s c u s und T a p h r i n a , bei denen die
Asken direkt auf den Mycelfäden entstehen. An diese einfachste Gruppe
der acarpischen E x o a s c i reiht sich eine zweite, höher differenzirte, die
C a r p o a s c i , bei denen die Asci in fruchtkörperartigen Anlagen gebildet
werden. Beim Vergleich mit den B as i d i o m y c e t en fällt auf, dass die
acarpischen E x o a s c i sehr weit von den C a r p o a s c i abstehen, soweit,
dass es gerechtfertigt erscheint, dieser Verschiedenheit, der bei den B a sid i o m y c e t o n kaum eine systematische Bedeutung zukommt, hier einen
bedeutenden systematischen Werth beizulegen und die Gesammtmasse der
A s c o m y c e t e n darnach in Unterklassen zu theilen. Ferner verschwindet
die geringe Zahl der E x o a s c i fast ganz gegen den Formenreichthum der
C a r p o a s c i . Letzteres ist wohl auch die Ursache gewesen, dass man bisher
den Charakter der A s c o m y c e t e n nicht im Ascus, sondern in einer
secundären Bildung — der Ascusfrucht — fand. Die Ausgangspunkte
für die E x o a s c i wie die C a r p o a s c i waren früher die Z y g o in y c e t e n .
Bei diesen schon macht sich eine zweifache Ausbildungsform in den
Sporangienträgern bemerklich ; es findet sich der einfache Sporangienträger,
der unmittelbar vom Mycel gebildet wird (bei M u c o r ) , ferner der von
Rhizoiden, also sterilen Fäden begleitete, bezw. umkapselte (bei R h i z o p u s ,
M o r t i e r c l l a ) . Von ersteren lassen sich die freien A s c i , von letzteren
die Ascusfrüchto ableiten.
Analog den B a s i d i o m y c e t e n , wo neben
den Basidien Conidien auftreten, sollten neben den Asci Sporaugien auftreten.
Dies ist abor nicht der Fall. Es finden sich hier neben den Asci eben­
falls Conidien. Das Auftreten dieser neben den Asken lässt sich entweder
durch die Annahme erklären, dass die ursprüngliche Sporangienform, nachdem
durch höhere Differenzirung und Abspaltung aus ihr die Ascusform hervorge­
gangen, durch Rückbildung auf eine Spore zur Conidienform geworden
ist, oder aber sie haben ihren Ausgangspunkt von den Z y g o m y c e t e n
genommen, die in Sporangion und neben diesen in Conidien fructificiren, und
es ist einfach der Sporangientriiger zum Ascus fortgeschritten, während
die Conidie auf ihrer Ausbildungsstufe verblieb. Die Conidien sanken in
vielen Fällen zu einer bedeutenden Kleinheit herab und verloren viel von
ihrer Keimfähigkeit. Infolgedessen wurden sie als geschlechtliche Organe
angesprochen und mit dem Namen „Spermaticn" belegt. Aus den mit
Flechten- und andern Spermatien angestellten Culturen hat sich aber er-
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Seele and Geist
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