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Gesellschaft für angewandte Sozialpädagogik und Therapie mbH
Einladung zur Fachtagung
am 23. - 24. 10. 2014
im Jugendhof Vlotho
Über Verstehen zum Verständnis,
vom Verständnis zum Handeln!
- ein Beitrag zum bindungs-und traumasensiblen
Handeln in der Jugendhilfe Eltern, Kinder und Fachkräfte im Dialog
Weidenkorb
Das Familien-Hilfe-Zentrum
"Bindungs- und traumasensibles
Handeln in der Jugendhilfe“
Thematischer Schwerpunkt
Kinder in der Jugendhilfe sind überwiegend Kinder mit traumatischen
Erfahrungen. Das beeinflusst ihr Leben und wie sie ihre Erziehung erleben.
Die Eltern dieser Kinder haben häufig ebenfalls traumatische Erfahrungen.
Das beeinflusst ihr Leben und ihre Art der Erziehens.
In Einrichtungen der Jugendhilfe arbeitende Menschen haben manchmal
eigene traumatische Erfahrungen, bekommen zumeist Einblick in die
traumatischen Erfahr-ungen der ihnen anvertrauten Kinder und deren Eltern.
Das beeinflusst ihr Leben und ihre Art des Erziehens.
Jugendamtsmitarbeiter(innen), Lehrer(innen), Ärzte, Anwälte u.a. haben mit
Kindern, deren Eltern und den zuständigen MitarbeiterInnen von Jugendhilfeeinrichtungen zu tun und werden damit Teil eines Systems von durch Trauma
Betroffene.
Wie kann das Zusammenspiel aller Beteiligten so funktionieren, dass niemand
weiteren Schaden nimmt, und dass es das emotionale, soziale und berufliche Leben bereichert und erleichtert, damit es erfolgreich gelingen kann?
Die Antwort erscheint simpel und ist in der Umsetzung doch oft nicht so
leicht, wie es scheint: wahrnehmen, verstehen, akzeptieren, beruhigen,
gemeinsam überlegen...
Eltern, Kinder und Fachkräfte im Dialog
Gemeinsam mit Kindern, deren Eltern, MitarbeiterInnen des FHZ Weidenkorb
und weiteren Fachleuten wollen wir eine 2-tägigen Fachtagung durchführen, die sich mit Themen rund um „Trauma“ und „Bindung“, und inwieweit
sie im Rahmen der Jugendhilfe erlebt werden, beschäftigt.
Es ist der ausdrückliche Wunsch der Vorbereitenden (Kinder, Eltern, FHZ),
dass ein partizipatorischer Umgang miteinander bei der kognitiven und
kreativen Betrachtung der Themen hergestellt und eingehalten wird.
Wir freuen uns, dass wir namenhafte Experten als Referenten gewinnen
konnten, die uns bei diesem Vorhaben unterstützen. Auch sie wollen sich
durch die Art ihrer Beteiligung diesem Grundsatz anschließen.
Eine experimentelle Fachtagung
Teilnehmer / Zielgruppe
Eltern und Kinder in der Jugendhilfe, MitarbeiterInnen einer Jugendhilfeeinrichtung, Fachkräfte aus den Jugendämtern (LJA, ASD, Vormünder,
Pflegekinderdienst, Beratungsstellen etc.), Juristen (Richter, Verfahrensbeistände, RA Familienrecht etc.), Fachkräfte aus Schulen und fachspezifische
Experten (Referenten) sowie sonstige interessierte Fachkräfte.
Methodisches Vorgehen
Die wesentlichen Bausteine der Fachtagung sind das Arbeiten im und mit
dem Plenum, die Fachvorträge und die Workshops. Am Abend des 1.Tages
findet ein buntes Unterhaltungsprogramm statt, zu dem alle eingeladen sind.
Arbeiten in und mit der Großgruppe/Plenum (alle Teilnehmer)
Die Fachtagung gliedert sich in 4 halbe Tage. Jeder halbe Tag beginnt im
Plenum und einem nach Beteiligtengruppen zusammengesetzten Podium.
Hier wird gemeinsam reflektiert und zu aufgeworfenen Fragen miteinander
gesprochen. Die jeweiligen neuen Aspekte, die sich aus den Referaten und
Workshops ergeben, können dort ebenfalls eingebracht werden. So soll der
Verlauf der Tagung für alle als gemeinsames Projekt wahr genommen
werden können. Zum Abschluss werden mit der Großgruppe die Ergebnisse
der Gesamtveranstaltung formuliert, die in eine gemeinsamen Erklärung
einmünden.
Die Fachvorträge
Die Vorträge dienen dazu, die Teilnehmenden während der Veranstaltung
über Erkenntnisse zu informieren, die hilfreich sind, das komplexe Thema
besser zu verstehen und eine gemeinsame Diskussionsbasis zu schaffen.
Dabei wird darauf geachtet werden, dass sie auch für Laien verständlich
sind, ohne dass die fachliche Aussage darüber vernachlässigt wird.
Die Workshops
Die Workshops heißen so als Synonym für Arbeitskreise, Gruppenangebote,
Vertiefungsgruppen, Erprobungseinheiten, Lerngruppen, etc. und bieten
die Möglichkeit, sich in kleinerer Gruppe und durch andere Methoden den
Themen zu nähern.
Ergänzende Angebote
Parallel zu den Veranstaltungen wird es weitere Angebote geben, sich zu
entspannen, kreativ auszuprobieren, einfach nur zu unterhalten, sich
kennen zu lernen. Dies wird für Erwachsene (insbesondere Eltern), Kinder
und gemischt statt finden – es geht darum, unnötigen Stress zu erkennen
und zu vermeiden und einen Ausgleich zu „schweren Themen“ zu haben.
Tagungsablauf
Donnerstag, 23.10.2014
ab 8:30
Anmeldung und Stehkaffee
09.30 Uhr
Begrüßung und Einführung in das Thema
Dorothea Kampmann,
Geschäftsführerin GaST mbH
09.45 Uhr
Plenum: Podiumsdiskussion
10.45 Uhr
„Die Bedeutung traumapädagogischen
Handelns in der Jugendhilfe“
Martin Kühn (Vortrag und Diskussion)
11.45 Uhr
„Trauma und die Leere danach“
Udo Baer (Vortrag und Diskussion)
13.00 Uhr Mittagessen
13.45 Uhr
„Bindungsverhalten in Wechselwirkung
mit traumatischen Erfahrungen“
Dorothee Kieslich und Dorothea Kampmann
(Vortrag und Diskussion)
14.30 Uhr
Plenum: Podiumsdiskussion
15.15 Uhr
WS 1: „Von der Leere zur Wirksamkeit“
Udo Baer
WS 2: „Verhalten anders verstehen lernen“
Martin Kühn
WS 3: „Möglichkeiten, die uns die
Bindungsdiagnostik eröffnet“
Martina Cremer
WS 4: Vorbereitung zum Plenum 1
„Verwaiste Eltern“
Dorothee Kieslich
WS 5: Vorbereitung zum Plenum 2
„Was wir Kinder dazu sagen“
Dorothea Kampmann
16.45 Uhr Kaffeepause
17.00 Uhr
Plenum 1: „Verwaiste Eltern“
Eltern, deren Kinder vollstationär untergebracht sind,
im Gespräch mit anderen Eltern, Jugendamt, Ärzten,
Lehrern und pädagogischen Mitarbeitern
Plenum 2:„Was wir Kinder dazu sagen“
Kinder und Jugendliche des FHZ im Gespräch mit
anderen Eltern, Jugendamt, Ärzten, Lehrern
und pädagogischen Mitarbeitern
18.30 Uhr Abendessen
19.30 Uhr
Buntes Abendprogramm
Für alle, die Lust haben, beginnend mit einem
Theaterstück zum Thema, aufgeführt von Kindern
des FHZ (Andrea Kunert)
Tagungsablauf
Freitag, 24.10.2014
ab 8:30
Stehkaffee
09.00 Uhr
Begrüßung
Lothar Jensen,
Geschäftsführer GaST mbH
09.15 Uhr
Plenum: Podiumsdiskussion
10.00 Uhr
„Wenn die Seele schwer verletzt ist:
Psychische Traumatisierung erkennen,
verstehen und überwinden helfen“
Andreas Krüger (Vortrag und Diskussion)
11.00 Uhr
„Das eingefrorene Mobile“
Alexander Korittko (Vortrag und Diskussion)
12.00 Uhr
„SelbstbemächtigungDas Leben wieder selbst in die Hand nehmen“
Jakob Bausum (Vortrag und Diskussion)
13.00 Uhr Mittagessen
13.45 Uhr
„Lösungsorientiertes Malen-Einsatz und Nutzen“
Bettina -­ Lea Bradt (Vortrag)
14.15 Uhr
Plenum: Podiumsdiskussion
15.00 Uh
WS 6: „Wenn die Wunde verheilt ist,
schmerzt die Narbe“
Alexander Korittko
WS 7: „Einfache Hilfestellungen für den
Umgang mit Traumafolgestörungen“
Andreas Krüger
WS 8: „Wie funktioniert Selbstbemächtigung
im pädagogischen Alltag konkret“
Jacob Bausum
WS 9: „Löungsorientiertes Malen, selber ausprobieren“
Bettina -­ Lea Brad/Jutta Resas
WS 10: Theatertherapeutische Methoden:
„Auf, in´s Nimmerland „
Andrea Kunert/Patric Tavanti
WS 11: „TRE (Trauma Release Exercises)
nach David Berceli - eine Einführung“
Sabine Haupt-Scherer
WS 12: Vorbereitung Abschlussplenum
„Schlussfolgerungen für bindungs- und
traumasensibles Handeln in der Jugendhilfe“
Martin Kühn, Dorothee Kieslich, Dorothea Kampmann
16.30 Uhr Kaffeepause
17.00 Uhr
Abschlussplenum
Verabschiedung der einer Abschlusserklärung
18.00 Uhr Abendessen und Ende der Veranstaltung
Referenten und Moderatoren der Workshops
Martin Kühn
Dipl. Beh.-Pädagoge
Ehemals Vorsitzender der BAG Traumapädagogik, Mitbegründer der Traumapädagogik, Leiter des Traumapädagogischen Instituts Norddeutschland
(TraIN) Zahlreiche Fachveröffentlichungen und Vorträge
Andreas Krüger
Dr. med., Facharzt für Kinder-­und Jugendpsychiatrie, Aufbau der Trauma-­
Ambulanz für Kinder, Jgdl. und ihre Familien, Gründer des Verein „Ankerland
e.V.“ zur Förderung und Behandlung psych. traumatisierter Kinder, entwickelte mit Frau Prof. Luise Reddemann das Traumatherapieverfahren PITT für
Kinder, Autor
Alexander Korittko
Dipl.SozArbeiter und Paar-­und Familientherapeut,
Systemischer Lehrtherapeut und Supervisor (DGSF),
Mitbegründer des Zentrums für Psychotraumatologieund Traumatherapie
Niedersachsen (ZPTN), Autor
Udo Baer
Dr.phil., DiplPäd. Autor, kreativer Leibtherapeut (HPG), wissenschaftlicher
Leiter und Dozent der Zukunftswerkstatt therapie kreativ
Jacob Bausum
Erzieher, Diplom-Sozialarbeiter, Gruppenpädagoge,
Leitung und Referent beim Zentrum für Traumapädagogik in Hanau,
“Die Welle e.V.“, Mitglied des Vorstands der BAG Traumapädagogik
Sabine Haupt Scherer
Pfarrerin, Supervisorin (DGSv), Traumafachberaterin,
Systemische Beraterin (DGSF), Päd. Mitarbeiterin im Jugendhof Vlotho
Bettina Lea Bradt
Therapeutin für Lösungsorientiertes Malen (LOM);; Fortbildung am Institut für
Lösungsorientiertes Malen, Zürich (ILOM.CH) -­ Dr. phil. Bettina Egger / lic. phil.
Jörg Merz
Dorothee Kieslich
Dipl. Sozialarbeiterin
Leiterin des Mindener Instituts für Traumapädagogik
Approbierte Kinder-­ und Jugendlichenpsychotherapeutin,
Gestalttherapeutin, Traumaberaterin und Traumatherapeutin
Leiterin der Pädagogisch-­Psychologischen Praxis im FHZ Weidenkorb
Dorothea Kampmann
Dipl. Heilpädagogin
Leiterin des Mindener Instituts für Traumapädagogik
Geschäftsführerin der GaST
Projektleitung Therapeutische Übergangshilfe für Familien
Zusatzqualifikationen im Bereich Psychotraumatologie, Traumaberatung,
Interaktionstherapie u.a.
Martina Cremer
Musiktherapeutin,
Fachkraft für Bindungsdiagnostik durch unterschiedliche Verfahren im FHZ
Weidenkorb
Andrea Kunert
Dipl. Heilpädagogin,
Bereichsleitung im FHZ Weidenkorb
Organisatorisches
Veranstaltungsort:
LWL Bildungszentrum Jugendhof Vlotho
Oeynhausener Str. 1
32602 Vlotho
Tel. 05733 / 923-­0
Kosten
1. 150,00 €
Tagungsunterlagen, Übernachtung im EZ mit VP,
( begrenztes Kontingent )
2. 135,00 €
Tagungsunterlagen, Übernachtung im DZ mit VP
3. 105,00 €
Tagungsunterlagen, ohne Übernachtung und VP für beide Tage
Sie erhalten während Ihres Aufenthaltes Frühstück ( bei Übernachtung ),
Kaffee / Tee, 3-­gängiges Mittagessen, Kaffee / Kuchen,
und zwei Abendbuffets. Nicht in Anspruch genommene Mahlzeiten
können aus organisatorischen Gründen nicht erstattet werden.
Bitte schicken Sie die verbindliche Anmeldung (rechte Seite)
bis spätestens 12.09.2014 an folgende Adresse:
Gesellschaft für angewandte Sozialpädagogik und Therapie mbH,
Bahnhofstr. 12, 31675 Bückeburg,
per FAX 05722 / 28898 - 55 oder
per Mail an daniela.thienelt@weidenkorb.de
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten
Sie von uns eine Anmeldebestätigung, sowie eine Rechnung.
Nach Eingang des Kosteneintrages ist Ihre Anmeldung verbindlich.
Eine kostenfreie Stornierung ist bis zum 02.10. 2014 möglich.
Verbindliche Anmeldung zur Fachtagung
Über Verstehen zum Verständnis, vom Verständnis zum Handeln!
- ein Beitrag zum bindungs - und traumasensiblen Handeln in der Jugendhilfe (Eltern, Kinder und Fachkräfte im Dialog - eine experimentelle Fachtagung)
am 23. -­ 24.10. 2014 im LWL Bildungszentrum Jugendhof Vlotho,
Oeynhausener Str. 1, 32602 Vlotho
Vor-­ und Nachname ................................................................................................
Straße, Nr...............................................................
Tel.: ........................................
Wohnort, PLZ ..............................................................................................................
Arbeitgeber:................................................................................................................
Aufgabenbereich:.....................................................................................................
E-Mail (dienstl): .........................................................................................................
E-Mail (privat):.............................................................................................................
O Ich nehme ohne Übernachtung, mit Vollpension teil.
( Kosten 105,00 € )
O Ich nehme mit 1 Übernachtung, im Einzelzimmer teil.
( begrenztes Kontingent, Kosten 150,00 )
O Ich nehme mit 1 Übernachtung, im Doppelzimmer teil.
( Kosten 135,00 € )*
* bei Anmeldung mit bereits bekanntem Partner, bitte Namen angeben:
.................................................................................................................................
O Mein Arbeitgeber zahlt die Kosten, Rechnung bitte an folgende Anschrift:
......................................................................................................................................
......................................................................................................................................
O Ich bitte um fleischloses Essen
O besondere Diäten....................................
....................................................... ............................................................................
Ort, Datum
Unterschrift
Veranstalter:
Gesellschaft für angewandte Sozialpädagogik und Therapie mbH
Bahnhofstr. 12
31675 Bückeburg
Tel. 05722 / 28 898 -­ 0
Anmeldung:
Pädagogisches Büro im Familien-Hilfe-Zentrum Weidenkorb
Bahnhofstr. 12
31 675 Bückeburg
Daniela Thienelt (Sekretariat)
Jens
Prüßner (Leitung)
Tel. 05722 / 28 898 -­ 14
Mail daniela.thienelt@weidenkorb.de
jens.pruessner@weidenkorb.de
Nachfragen und Auskunft:
Dorothea Kampmann
Mindener Institut für Traumapädagogik (MIT)
Martinikirchhof 9
32425 Minden
Tel. 0172 / 56 20 381
Mail dorotheakampmann@me.com
Dorothee Kieslich
Pädagogisch-Psychologische Praxis im FHZ Weidenkorb
Tel. 05722 / 28 898 -­ 15
Mail dorothee.kieslich@weidenkorb.de
Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage,
sowie die zusätzliche Möglichkeit der Onlineanmeldung
www.weidenkorb.de und per Email info@weidenkorb.de
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